Es steht ein großer Triumph der kath. Kirche bevor
Aus Buch: Erscheinung der weinenden Mutter Gottes in La Salette (kirchlich anerkannt)
Die am 30. Mai 1920 selig gesprochene Maria Taigj (1769 - 1837) zu Rom hat geweissagt: „Nach schmerzli­chen Erlebnissen und Prüfungen wird die Kirche einen so glänzenden Triumph feiern, dass die Völker darob in Stau­nen geraten werden. Die Ketzer werden sich entsagen und die Gläubigen selbst im Glaubenseifer mit in Mengen bekehren, unzählige Heiden dem Götzendienst entsagen und mit den Neubekehrten wetteifern. (Curicque, Prophetische Stimmen, deutsch bei Peter Brück in Lux­emburg 1871, Seite 91 ff)
 
Sehr deutlich hat über diesen bevorstehenden Triumph der katholischen Kirche geweissagt die Schwester Marianne, Klosterpförtner bei den Ursulinen zu Blois in Frankreich, die daselbst 1804 im 55. Lebensjahre starb. Ganz kurze Zeit vor ihrem Tode (August 1804) prophezeite sie die Schicksale des Klosters und vieles andere, das bereits in Erfüllung gegangen ist; außerdem kündigte sie an einen großen Kampf der Gottlosen gegen die guten Menschen und den darauf folgenden großartigen Triumph der kathol. Kirche. Sie sprach, indem sie wohl zunächst Frankreich im Auge zu haben scheint: „Man wird recht viel beten müssen; denn die Bösen werden alles zerstören wollen. Vor dem großen Kampfe werden sie Herren sein. Sie werden so viel Böses stiften, als sie nur können, nicht so viel jedoch, als sie wollen, weil sie die Zeit nicht dazu haben werden. Dieser große Kampf wird zwischen den Guten und Bösen stattfinden; er wird fürchterlich sein. 9 Stunden in der Runde wird man den Kanonendonner hören. Die weniger zahlreichen Guten werden einen Augenblick nahe daran sein, vernichtet zu werden; aber o Macht Gottes, o Macht Gottes! Alle Bösen werden zu Grunde gehen. - "So groß wird der Triumph der Religion sein, dass man Ähnliches noch nie gesehen hat. Alles Unrecht wird wieder gut gemacht werden. Die bürgerlichen Gesetze werden mit den göttlichen und kirchlichen Satzungen in Einklang ge­bracht werden. Der Unterricht der Kinder wird durchaus christlich sein. Die Handwerkszünfte werden wieder her­gestellt werden. (Curicque, Seite 183, 185.) Die Weis­sagungen der Schwester Marianne sind 1870 veröffent­licht worden von Abbe Richaudeau unter dem Titel: „La prophetie de Blois (Die Weissagung von Blois), 72 Seiten, bei Caktier in Tours.
 
Die französische Ordensschwester Nativitas (+ 1798) prophezeite auch den Triumph der Kirche, der nach vielen überstandenen Widerwärtigkeiten folgen werde. Sie sagt:, ,Ich sehe im Lichte des Herrn, dass der Glaube und die heilige Religion in fast allen christlichen Reichen abnehmen. Gott wird daher zulassen, dass die Menschen Geißelhiebe erhalten von den Gottlosen, um sie aus ihrer Erschlaffung zu wecken. Und nachdem Gott seiner Gerechtigkeit genüge getan haben wird, wird er eine Fülle von Gnaden über seine Kirche ausgießen; er wird den Glauben verbreiten und die Zucht der Kirche in allen Gegenden, wo diese lau und schlaff geworden ist, wieder neu beleben." - „Ich sehe, dass alle armen Völker, ermüdet durch die großen Drangsale und Prüfungen, die Gott ihnen gesandt hat, in Freude und Wonne aufjauchzen werden, die Gott in ihre Herzen eingießen wird. Die Kirche wird durch ihren Glauben und ihre Liebe eifriger und blühender werden als je. Diese gute Mutter wird sogar viele merk­würdige Dinge sehen von Seiten ihrer Verfolger, die sich ihr zu Füßen werfen, sie anerkennen und Gott und Kirche für die verübten Verbrechen und ihr zugefügte Schmach um Verzeihung bitten werden. Sie wird diese nicht mehr als ihre Feinde ansehen, sondern unter die Zahl ihrer Kinder aufnehmen." -„Ich sehe in Gott, dass sich unsere Mutter, die hl. Kirche, in mehreren Reichen ausdehnen wird, selbst an Orten, wo sie seit vielen Jahrhunderten nicht mehr bestand. Sie wird Früchte in Überfluss bringen, um sich gleichsam zu rächen für die Schmach, die sie zuvor hat erdulden müssen, indem sie von der Gottlosigkeit unter­drückt und von ihren Feinden verfolgt worden war." (Curicque, Seite 111.)
 
Die Schwester Gertrud Marie von Angers, eine Mystikerin unserer Tage, die ein ganz wun­derbares Leben führt, schrieb am 18. Februar 1907: „Ich sah in naher Zukunft den Triumph der Kirche. Wie wird er großartig sein! Es wird das Reich des heiligsten Heizens Jesu sein. Wie viel Heilige wird es geben! Doch wird es vorher Opfer kosten. Der Unglaube wird gestürzt werden; seine Pläne werden vernichtet, seine Bemühungen fruchtlos gemacht und dies in der Stunde, wo er glauben wird, alles erreicht zu haben. (Serre, Les deux regnes, 15. Aufl., Lyon S. 23.)
 
Auch die ehrwürdige Dienerin Gottes Priorin Klara Moes, Dominikanerin zu Luxemburg (t 1895), hat mitge­teilt, es •werde bald eine der schönsten Zeiten für die kathol. Kirche eintreten. (Diese Mitteilung steht in einem noch ungedruckten Manuskripte der Klara Moes.)
 
 
Die ehrwürdige Mutter Maria de Sales vom Orden der Heimsuchung in Troyes (t 1875) versicherte, dass der Herr die Welt zu retten beabsichtigt durch noch nie dagewesene Mittel seiner liebe. Man könne sich keinen Begriff machen von der Großartigkeit dessen, was seine Barmherzigkeit für die Welt vorbereitet. Die Menschen werden gezwungen sein, anzuerkennen, dass die Rettung nur von Gott allein gekommen ist.  (Serre, Les deux regnes, S. 24.)
 
Der heiligmäßigen Stifterin der Töchter des heiligsten Herzens Jesu, Marie Delhuil Martiny, wurde von Gott geoffenbart: „Ich werde Wunder tun. Weder die Bemühungen Satans noch die Unwürdigkeit der Menschen wird mich abhalten. Bevor die Endzeit abläuft, will ich entschädigt sein für alles, was mir angetan wurde. Ich will alle Gnaden, die zurück­gestoßen wurden, ergießen. Ich bin wie ein angeschwol­lener Strom, den nichts mehr hindern kann, seine Ufer zu überfluten." (Serre, S. 24.)
 
Der französische Schriftsteller Josef Serre schreibt in seiner während des Weltkrieges erschienenen Schrift „Die beiden Reiche": „Wenn man sich bei den ungefähr 50 prophetischen Stimmen, welche die jetzt im Gange befindlichen Katastrophen angekündigt haben, nur an die Grundzüge (an die Hauptlinien) ihrer Weissagungen hält und nur jene Dokumente gelten läßt, die bei ernster Kritik als authentisch bestehen bleiben, so findet man, dass alle diese Weissagungen in der Ankündi­gung übereinstimmen: „Es kommt ein furchtbarer Zusam­menbruch, gefolgt von einer wunderbaren Renovation. Der Zusammenbrach hätte vermieden werden können;denn Gott ist gütig und will nicht die Strafe. Die schlechten Menschen selbst sind es, die sich dem ,bösen Herrn und Meister' ausliefern." „So wird also das lange Schweigen Gottes, das erschreckende Schweigen, das die Menschen glauben ließ, Gott sei tot, bald ein Ende haben und sein Dasein wird sich bald der Erde kundtun... Gott hat schon lange zu auserwählten Seelen leise gesprochen, bald wird er laut zum ganzen Erdkreis sprechen." Eine satanische Feuersbrust entflammt die Welt, ein Vorspiel zu dem Feuer, das die göttliche Liebe anfachen wird. Alle mystischen Stimmen sagen uns, dass die große Zeit gekommen und das Reich Christi nahe ist.
 
In Paray-le-Monial sprach Christus zur hl. Margareta Maria Alacoque ( 1680): „Ich werde herrschen trotz meiner Feinde." Jetzt nach zwei Jahrhun­derten erscheinen die Anzeichen dieses Reiches. Der fromme Dupont zu Tours (t 1876), welcher sehr die Verehrung des hl. Antlitzes Jesu (des Schweißtuches der Veronika) zu fördern suchte, verkündete auch einen be­vorstehenden Triumph der kathol. Kirche und eine Er­neuerung der Erde, der sich der Satan zu widersetzen suchen wird. (Der Satan wird offenbar einen heftigen Kampf gegen die kathol. Kirche hervorrufen, um womöglich den Untergang der Kirche herbeizuführen.) Dupont sagt: „Der Satan wird deswegen so ungeberdig werden, weil er spürt, dass er geschlagen wird."
 
Die Seherin Maria Taigi hat vorausgesagt, der Papst werde wieder das Patrimonium Petri erhalten, doch werden die Feinde des Papsttums diesen großen Triumph nicht sehen. (Curicque,S. 93.) Hier scheint die Seherin anzuspielen auf die dreitägige, mit der Pest verbundene Finsternis, bei der die Feinde der Kirche hinweggerafft werden sollen.