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Fortsetzung Johannes Paul II....

Papst spricht bei Generalaudienz 05.09.2001
über Psalm 47

Der Traum von einer Welt, die von Frieden und Gerechtigkeit regiert wird, stand im Zentrum der Ansprache Papst Johannes Pauls II. heute bei der Generalaudienz für die Rompilger. In diesen Kontext ordnete er auch den Psalm 47 an, um den es heute in seiner Katechese ging. Der Psalmist stimmt hier einen Freudengesang an, der mit den Worten beginnt: „Ihr Völker alle, klatscht in die Hände; jauchzt Gott zu mit lautem Jubel." Auf Deutsch sagte der Papst:
„Liebe Schwestern und Brüder! Ein fröhliches Fest feiern, das tut jeder gern. Mit einer Einladung zur Freude beginnt auch unser heutiger Psalm: „Ihr Völker alle, klatscht in die Hände; jauchzt Gott zu mit lautem Jubel". Wer sich als Beter auf die Woge dieses Freudenpsalmes legt, wird gleichsam in eine geistliche Strömung hineingenommen: Zuerst ist die Rede von tobenden Völkern und wankenden Reichen, doch dann werden die Töne friedlicher und leiser. Schließlich sind die Fürsten der Völker in Eintracht versammelt als das eine Volk des Gottes Abrahams. Gott ist kein Parteigänger für einige Auserwählte; Er möchte alle Völker um seinen heiligen Thron versammeln. So gewährt dieser Psalm einen prophetischen Ausblick:.

Es wird eine Zeit kommen, da alle Trennung und Feindschaft überwunden ist. Das Reich des Friedens und der Gerechtigkeit bricht an. Im Kommen Jesu Christi haben wir schon einen Vorgeschmack darauf erhalten. Wenn er wiederkommt am Ende der Zeiten, das wird ein Fest sein: ‚Singt unserm Gott, ja singt ihm! Spielt unserm Gott, spielt ihm!‘

Einen freudigen Gruß richte ich an die Pilger und Besucher aus den Ländern deutscher Sprache. Besonders heiße ich die Direktoren und das Personal verschiedener Seniorenheime aus Vallendar willkommen. Ebenso freue ich mich, dass so viele Schüler- und Ministrantengruppen unter uns sind. Gerade die Jugend ist zur Freude berufen! Mit diesem Wunsch erteile ich euch, euren Lieben daheim und allen, die mit uns über Radio Vatikan und das Fernsehen verbunden sind, gern den Apostolischen Segen."


Homelie während der Feier der Bischöfen des Heiligen Landes im
Abendmahlsaal am 23. März 2000


...Bei der Feier der Eucharistie im oberen Saal in Jerusalem, sind wir
mit der Kirche aller Zeiten und allerorts vereint. Vereint mit dem Haupt, sind wir in
der Gemeinschaft verbunden mit Petrus und den Aposteln und ihren Nachfolgern im Laufe der
Jahrhunderte. Eins mit Maria, den Heiligen, den Märtyrern und allen Getauften, die in
der Gnade des Heiligen Geistes gelebt haben, rufen wir mit aller Kraft:
Maranatha!
"Komm Herr Jesus!" Führe uns und all jene, die Du auserwählt hast zur
Fülle der Gnade in Deinem ewigen Reich! Amen.

(aus der Vatikan site)



Aus der Osteransprache des Papstes 2001

. "In seiner Auferstehung ist das Leben für alle erstanden". Seit dein Grab, o Christus, leer gefunden wurde und Kephas, die Jünger, die Frauen und "mehr als fünfhundert Brüder" (1 Kor 15,6) dich als Auferstandenen sahen, hat die Zeit begonnen, in der die ganze Schöpfung deinen Namen, "der größer ist als alle Namen", preist und wartet, bis du endgültig wiederkommst in Herrlichkeit.

In dieser Zeit zwischen Ostern und der Ankunft deines Reiches ohne Ende, in dieser Zeit, die Geburtswehen gleicht (vgl. Röm 8,22). halte und trage uns in dem Bemühen, eine menschlichere Welt aufzubauen, die vom Balsam deiner Liebe gestärkt ist. Christus, unser Osterlamm, für das Heil der Welt geopfert, gib, daß wir in unserem Bemühen nicht nachlassen, auch wenn wir müde und unsere Schritte schleppend werden. Du, siegreicher König, schenke uns und der Welt das ewige Heil!

 

...."Wenn das Licht abnimmt oder ganz schwindet, vermag man die umgebende
Wirklichkeit nicht mehr zu erkennen. In der Tiefe der Nacht kann man sich
verängstigt und unsicher fühlen und wartet dann voll Ungeduld auf das Licht
des anbrechenden Morgens. Liebe junge Leute, ihr müßt die Wächter des
Morgens sein (vgl. Jes 21,11-12), die den Aufgang der Sonne, den
auferstandenen Christus, ankündigen!"


(aus der Botschaft des Papstes an die Jugendliche, für den XVII
Internationalen Jugendtreffen in Toronto in Juli 2002 - Rom, Castel
Gandolfo, den 25. Juli 2001)


Nächstes Weltjugendtreffen vom Papst in Köln für das Jahr 2005 angekündigt

Toronto
Am Ende der Hl. Messe mit dem Papst beim XVII. Weltjugendtag im kanadischen
Toronto kündigte Papst Johannes Paul II. das nächste Treffen für das Jahr
2005 in Köln an. Auf deutsch wandte sich der Heilige Vater nach dem Angelus
an die Jugendlichen:


„Liebe Jugendliche deutscher Sprache!
An euch liegt es ganz besonders, im Hinblick auf das Treffen in Köln im Jahr 2005 den Geist des Weltjugendtages lebendig zu halten. Baut mit an einer Zivilisation der Liebe und Gerechtigkeit.
Seid selbst ein leuchtendes Vorbild, das viele andere zum Reich Christi
hinführt, zum Reich der Wahrheit, der Gerechtigkeit und des Friedens.“

DEIN REICH KOMME , nicht erst im Himmel, sondern noch auf dieser Erde bis es dann eingeht in ewige Gottesreich der Himmel

 

Die Generalaudienz des Papstes: 4.09.2002 Rom


Überraschend empfing Papst Johannes Paul II. die Rompilger diesmal nicht in seiner Sommerresidenz Castelgandolfo sondern kam selber zu ihnen nach Rom. Grund war der große Besucherandrang, denn die insgesamt 6.000 Pilger aus aller Welt hätten nicht alle in den Innenhof der Sommerresidenz gepasst. In seiner Ansprache setzte der Papst seine Impulsreihe zu den Psalmen und Gesängen des Stundengebetes fort. Heute sprach er über das Canticum aus dem zweiten Kapitel des Buches Jesaja - wobei nicht zu überhören war, dass er bei den Worten des Propheten auch an die zahllosen Konfliktherde in der Welt dachte. Auf Deutsch sagte er:
„Liebe Schwestern und Brüder! Das Canticum im zweiten Kapitel des Propheten Jesaja lässt uns an der Vision des Friedensreiches teilnehmen, das von Gott selbst ausgeht. Die neue Stadt Gottes wird „am Ende der Tage" das Ziel aller Menschen sein: „Kommt, wir ziehen hinauf, zum Berg des Herrn. Zu ihm strömen die Völker" (vgl. Jes 2, 2-3). Diese Vision spricht auch uns Christen an. Wir wissen um das verborgene Wirken Gottes, der die Geschichte lenkt. Wir erwarten die Fülle der Zeit, in der das Reich des Lichtes, des Friedens und der Liebe alle Menschen umfassen und einen wird. Wir danken, dass der Herr selbst uns in seiner heiligen Kirche diesem Ziel entgegenführt.
Herzlich begrüße ich die Pilger und Besucher aus den Ländern deutscher Sprache sowie aus den Niederlanden und aus Belgien. Die Stadt Gottes, das Reich des Friedens ist unser Lebensziel. Bleiben wir auf dem Weg! Gerne erteile ich Euch und Euren Lieben daheim sowie allen, die mit uns über Radio Vatikan und das Fernsehen verbunden sind, den Apostolischen Segen."

 

 

Bei der Generalaudienz spricht der Papst über die Gerechtigkeit Gottes 2.10.2002


Die Generalaudienz fand heute morgen bei sonnigem Wetter auf dem Petersplatz statt. Papst Johannes Paul II. sprach über Kapitel 26 des Propheten Jesaja und dessen Lied auf die Gerechtigkeit Gottes. Der Papst rief die anwesenden Pilger auf, die „Botschaft von Gottes Gerechtigkeit und Frieden" weiterzutragen. Auf deutsch sagte der Papst: „ Liebe Brüder und Schwestern! Kapitel 26 des Propheten Jesaja beschenkt uns mit einem Lied auf die Gerechtigkeit Gottes: „Das Volk, das dem Herrn die Treue bewahrt" (Jes 26, 2) ist voll Sehnsucht nach Gottes Kommen in Herrlichkeit. Denn sein Gericht ist ein Licht für die Welt! (vgl. Jes 26, 9). Schon der Gerechte im Alten Testament vertraut: „Herr, du wirst uns Frieden schenken" (Jes 26, 12). Diese trostreiche Aussicht erfüllt sich im Wort Christi: „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch" (Joh 14, 27). Mit dem Frieden Christi, der Gabe der Erlösung, im Herzen ist unser innerer Weg gerade und führt uns zum Heil. - Sehr herzlich grüße ich die Pilger und Besucher aus den deutschsprachigen Ländern. Insbesondere heiße ich heute die Wallfahrer aus dem Bezirk Oldenburg sowie die Schüler und Lehrer verschiedener katholischer Schulen in Deutschland willkommen. Bringt die Botschaft von Gottes Gerechtigkeit und Frieden unter die Menschen. Der allmächtige und gütige Gott bestärke euch mit seiner Gnade!"

Generalaudienz des Papstes 9.10.2002

„Die Völker sollen Dir danken, o Gott" – diesen Dank für Gottes Segen aus Psalm 67 hat Papst Johannes Paul II. heute zum Thema seiner Katechese gemacht. Auf Deutsch sagte er: „Liebe Brüder und Schwestern! Gottes Heilsplan umfasst alle Menschen und Nationen. Über das alttestamentliche Israel hinaus will der Herr sein Reich des Friedens und des Lichtes in allen Teilen der Erde errichten. Psalm 67 antwortet auf Gottes ausgestreckte Segenshand: „Die Völker sollen dir danken, o Gott, danken sollen dir die Völker alle!" (Ps 67, 4). Alles hängt von Gottes gnädigem Willen ab: Das Leben, unser Bestehen und Wohlergehen, der Friede in der Welt. Deshalb bitten wir täglich um den Segen: „Es segne uns Gott, unser Gott! Alle Welt fürchte und ehre ihn!" (Ps 67, 7-8). Der Herr behüte uns, er wende uns sein Angesicht zu und schenke uns das Heil! (vgl. Num 6, 24-26).
Von Herzen heiße ich die Pilger und Besucher aus den deutschsprachigen Ländern willkommen. Besonders begrüße ich heute die Schwestern vom göttlichen Erlöser sowie die Rom–Wallfahrer aus Anlass der Priesterweihe des „Collegium Germanicum et Ungaricum". Euch alle bitte ich: Strebt nach Heiligkeit und werdet ein Segen für die Menschen, damit sie durch euch Gottes Heilsplan erfahren!"

 

 

Wir erwarten die Fülle der Zeit

Die Generalaudienz des Papstes: 04.09. 2002


Überraschend empfing Papst Johannes Paul II. die Rompilger diesmal nicht in seiner Sommerresidenz Castelgandolfo sondern kam selber zu ihnen nach Rom. Grund war der große Besucherandrang, denn die insgesamt 6.000 Pilger aus aller Welt hätten nicht alle in den Innenhof der Sommerresidenz gepasst. In seiner Ansprache setzte der Papst seine Impulsreihe zu den Psalmen und Gesängen des Stundengebetes fort. Heute sprach er über das Canticum aus dem zweiten Kapitel des Buches Jesaja - wobei nicht zu überhören war, dass er bei den Worten des Propheten auch an die zahllosen Konfliktherde in der Welt dachte.

Auf deutsch sagte er:
„Liebe Schwestern und Brüder! Das Canticum im zweiten Kapitel des Propheten Jesaja lässt uns an der Vision des Friedensreiches teilnehmen, das von Gott selbst ausgeht. Die neue Stadt Gottes wird „am Ende der Tage" das Ziel aller Menschen sein: „Kommt, wir ziehen hinauf, zum Berg des Herrn. Zu ihm strömen die Völker" (vgl. Jes 2, 2-3). Diese Vision spricht auch uns Christen an. Wir wissen um das verborgene Wirken Gottes, der die Geschichte lenkt. Wir erwarten die Fülle der Zeit, in der das Reich des Lichtes, des Friedens und der Liebe alle Menschen umfassen und einen wird. Wir danken, dass der Herr selbst uns in seiner heiligen Kirche diesem Ziel entgegenführt.


Herzlich begrüße ich die Pilger und Besucher aus den Ländern deutscher Sprache sowie aus den Niederlanden und aus Belgien. Die Stadt Gottes, das Reich des Friedens ist unser Lebensziel. Bleiben wir auf dem Weg! Gerne erteile ich Euch und Euren Lieben daheim sowie allen, die mit uns über Radio Vatikan und das Fernsehen verbunden sind, den Apostolischen Segen."


Jeder Advent erinnert uns daran, dass er gekommen ist, aber auch, dass er kommen wird", sagte der Papst. "Und das Leben der Gläubigen ist ein beständiges und waches Warten auf sein Kommen." Diese Einladung, wachsam zu sein, werde vor allem vom Evangelisten Markus betont, der uns - das ganze neue Kirchenjahr hindurch - zur Entdeckung des Geheimnisses Christi hinführe. (1.12.02)


Die Generalaudienz des Papstes: 28.05. 2003
Auch in dunklen Zeiten gibt es einen „höheren Plan“, der die Weltgeschicke leitet – das hat Johannes Paul II. heute den Rompilgern versichert. „Wenn Gott herrscht, gibt es nichts zu fürchten“, meinte er. „Wir sind nicht den dunklen Kräften des Schicksals oder des Chaos ausgeliefert.“ Die entscheidende Rettung komme niemals von Militärbündnissen oder Waffengewalt, sondern nur Gott schenke wahre Freiheit.

Thema seiner Ansprache war heute übrigens Psalm 108.
Auf Deutsch sagte er: „Liebe Brüder und Schwestern! Voll Vertrauen schaut das Volk Gottes auf zum Herrn. Der Beter in Psalm 108 ruft stellvertretend für alle: „Erheb dich über die Himmel, o Gott. Deine Herrlichkeit erscheine über der ganzen Erde!“ (V. 6). In diesem Gebet vereinen sich freudiges Lob und flehentliche Bitte. Gerade in der Bedrängnis rechnet der Gläubige mit Gottes Treue und dankt für die empfangenen Gaben. Denn Gottes höherer Plan waltet in der Geschichte. Sein Triumph hat den Weg des Leidens nicht gescheut: Christus wurde am Holz des Kreuzes erhöht. Durch seinen bitteren Opfertod und seine glorreiche Auferstehung hat er uns von Sünde und Tod befreit. Seine lebendige Nähe stärkt uns auf allen Wegen: „Mit Gott werden wir Großes vollbringen“ (Ps 108, 14).
Sehr herzlich grüße ich die Pilger und Besucher aus den deutschsprachigen Ländern, unter ihnen Studenten aus dem Collegium Ambrosianum in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Stellt euch jeden Tag neu unter die Führung Gottes, der uns in Jesus Christus ganz nahe ist: Er erhalte euch und leite euch bei euren Unternehmungen! Der Friede Christi sei mit euch allen!”

 


Grussbotschaft des Papstes zum Bistumsjubiläum
Seiner Exzellenz
Dem Hochwürdigsten Herrn
Bischof Dr. Kurt Koch,
Bischof von Basel

Das Bistum Basel begeht ´m diesen Tagen ´m froher Dankbarkeit gegenüber Gottes unergründlicher Güte den 175. Jahrestag seiner Wiederbegründung. Der Heilige Vater Papst Johannes Paul II. nimmt herzlichen Anteil an diesem Jubiläum und beauftragt Sie, Exzellenz, der ganzen Bistumsfamilie, allen Priestern, Diakonen, Ordensleuten und Laien, seine innigen Segenswünsche zu überbringen. Möge das Diözesanfest allen Katholiken ein Anlass freudigen Glaubenszeugnisses und ein Grund zur Festigung ihrer Gemeinschaft der Liebe in der Wahrheit sein.

Die Bemühungen um eine kirchliche Neuordnung im Land an Rhein und Aare zu Beginn des 19. Jahrhunderts sammelten sich in einem geduldigen, zielstrebigen Wirken für das Reich Gottes, das bald reiche geistliche Früchte trug. Äussere Hemmnisse wurden durch das segensreiche Wirken neu gegründeter Gemeinschaften, Vereine und Werke vielfach aufgewogen. Hier sind unter anderem die Schwesternkongregationen von Baldegg, Menzingen und Cham, wie auch das Seraphische Liebeswerk in Solothurn, die verschiedenen Gesellen- und Jugendvereine sowie die Inländische Mission zu nennen. Für eine weitere Festigung des Glaubens erwarb sich Bischof Jakob Stammler (1906-1925)gute Verdienste: Er verbesserte nicht nur die Ausbildungsordnung für Priester, sondern sorgte auch für eine solide Unterweisung des gläubigen Volkes, indem er einen neuen Katechismus für die Volksschulen herausgab. Im Jahre 1909 erschien zum erstenmal ein für die ganze Diözese bestimmtes Gesang- und Gebetbuch.

Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil ist die Haltung der Kirche vom Geist des Dialogs und der Offenheit zur Welt geprägt. Die Gemeinschaft der Gläubigen bringt ihren Dienst in den Aufbau einer humaneren Gesellschaft ein. Zugleich sind die Christen aufgerufen, einen Glauben zu kultivieren, der ihnen erlaubt, sich kritisch mit der gegenwärtigen Kultur auseinanderzusetzen" (Ecclesia in Europa, 50). Die Kirche richtet ihre Hoffnung auf eine zukünftige Welt, die wesentlich über das hinausgeht, was der Mensch zu tun vermag. Diese eschatologische Schau richtet sich gerade auch auf die gegenwärtige Wirklichkeit. Gott ist bereits dabei, die Welt zu erneuern. Dieses Wissen beseelt die Kirche und gibt ihr Kraft, die Geschichte mitzugestalten.

Die Gläubigen sind sich dessen bewusst, dassw die Kirche eine Heilsgemeinschaft ihres göttlichen Schöpfers ist, der die grundlegenden Elemente ihrer hierarchischen und organischen Struktur festgelegt hat. Christus, das Haupt der Kirche, wählt sich Jünger aus, die im Weihesakrament ihm gleichgestaltet werden, um sein Heilswerk treu zu bewahren und weiterzuführen. Da sie „in der" Welt, aber nicht „von der" Welt sind (vgl. Joh 15, 19), sind sie in der aktuellen kulturellen und geistigen Situation aufgerufen, "Zeichen des Widerspruchs und der Hoffnung für eine Gesellschaft zu sein, die an einer einseitig horizontalen Sichtweise krankt und es nötig hat, sich dem Transzendenten zu öffnen” (Ecclesia im Eumpa, 34).

Gebirge, Seen und Flüsse prägen die schöne Landschaft des Bistums Basel. Sie zeigen den Menschen, dass das Wasser, das die Ebene belebt, von den Bergen kommt. Dies ist auch ein Gleichnis für das Leben, das nicht im Diesseits Erfüllung findet, sondern sich nach der verborgenen Quelle und dem Ziel in der Ewigkeit ausstreckt, in dem erst die tiefe Sehnsucht jedes Menschen nach Frieden und Heil vollkommen gestillt wird.

Papst Johannes Paul II. ermutigt das Volk Gottes, in tatkräftiger Mitgestaltung der menschlichen Gemeinschaft dem kommenden Herrn entgegenzugehen, und erteilt Ihnen, Exzellenz, dem Klerus, den Diözesanen und allen, die gläubigen Herzens der Feier des Jubiläums beiwohnen, von Herzen den Apostolischen Segen.

Mit besten persönlichen Wünschen
Angelo Kardinal Sodano
Staatssekretär Seiner Heiligkeit

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(Johannes Paul II., Ecclesia de Eucharistia, 62)

"Hören wir vor allem auf die selige Jungfrau Maria, in der das eucharistische Mysterium mehr als in jedem anderen Menschen als Geheimnis des Lichtes offenbar wird. Im Blick auf sie erkennen wir die verwandelnde Kraft, die der Eucharistie innewohnt. In ihr sehen wir die Welt, die in der Liebe erneuert ist. Wenn wir Maria betrachten, die mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen ist, sehen wir ein Stück des neuen Himmels und der neuen Erde, die sich bei der zweiten Ankunft Christi vor unseren Augen öffnen werden. Die Eucharistie ist hier auf Erden ihr Unterpfand und in gewisser Weise ihre Vorwegnahme: KOMM, HERR JESUS!"


Der Papst hofft auf neues Pfingsten in der Kirche (2004
Papst Johannes Paul II. hat die Gläubigen aufgerufen, zur Erneuerung der Kirche um ein neues Pfingstwunder zu beten. Beim Mittagsgebet machte er deutlich, warum dieses Fest noch heute zu den Grundpfeilern des Christentums gehört. Vor Tausenden von Pilgern sagte er auf dem Petersplatz: "Durch Pfingsten vollzieht sich der Plan Gottes, der Abraham offenbart wurde, und nach dem ein neues Volk geschaffen wurde. Es entsteht die Kirche, der mystische Leib Christi, der sich in der ganzen Welt verbreitet. Sie besteht aus Männern und Frauen jeder Rasse und Kultur, die im Glauben und in der Liebe zur Heiligen Dreieinigkeit als Zeichen und Werkzeug der Einheit des ganzen Menschengeschlechts verbunden sind. Die Gläubigen werden so zu Zeugen Christi, die Hoffnung säen, barmherzig sind und Frieden schaffen."
Bei der ersten Vesper von Pfingsten würdigte der Papst gestern Abend die Charismatiker und die neuen christlichen Bewegungen als Beitrag zur Neuevangelisierung. Sie seien eine Antwort der Vorsehung auf die Herausforderungen von heute. Die Kirche brauche dafür reife christliche Persönlichkeiten und lebendige Gemeinschaften, sagte er am Abend vor dem Pfingstfest. Die Mitglieder der Bewegungen erinnerte er daran, dass sie die Gaben des Heiligen Geistes zum Wohl der gesamten Kirche erhalten hätten.


 

Wir erwarten die Fülle der Zeit

Die Generalaudienz des Papstes: 04.09. 2002
Überraschend empfing Papst Johannes Paul II. die Rompilger diesmal nicht in seiner Sommerresidenz Castelgandolfo sondern kam selber zu ihnen nach Rom. Grund war der große Besucherandrang, denn die insgesamt 6.000 Pilger aus aller Welt hätten nicht alle in den Innenhof der Sommerresidenz gepasst. In seiner Ansprache setzte der Papst seine Impulsreihe zu den Psalmen und Gesängen des Stundengebetes fort. Heute sprach er über das Canticum aus dem zweiten Kapitel des Buches Jesaja - wobei nicht zu überhören war, dass er bei den Worten des Propheten auch an die zahllosen Konfliktherde in der Welt dachte.

Auf deutsch sagte er:
„Liebe Schwestern und Brüder! Das Canticum im zweiten Kapitel des Propheten Jesaja lässt uns an der Vision des Friedensreiches teilnehmen, das von Gott selbst ausgeht. Die neue Stadt Gottes wird „am Ende der Tage" das Ziel aller Menschen sein: „Kommt, wir ziehen hinauf, zum Berg des Herrn. Zu ihm strömen die Völker" (vgl. Jes 2, 2-3). Diese Vision spricht auch uns Christen an. Wir wissen um das verborgene Wirken Gottes, der die Geschichte lenkt. Wir erwarten die Fülle der Zeit, in der das Reich des Lichtes, des Friedens und der Liebe alle Menschen umfassen und einen wird. Wir danken, dass der Herr selbst uns in seiner heiligen Kirche diesem Ziel entgegenführt.


Herzlich begrüße ich die Pilger und Besucher aus den Ländern deutscher Sprache sowie aus den Niederlanden und aus Belgien. Die Stadt Gottes, das Reich des Friedens ist unser Lebensziel. Bleiben wir auf dem Weg! Gerne erteile ich Euch und Euren Lieben daheim sowie allen, die mit uns über Radio Vatikan und das Fernsehen verbunden sind, den Apostolischen Segen.

http://www.faustyna.pl/de/index.php?option=com_content&task=view&id=356&Itemid=79

Die Stunde ist gekommen – sprach der Heilige Vater Johannes Paul II. im Krakauer Błonie-Park im Jahr 2002 in der die Botschaft vom Erbarmen Gottes die Herzen mit Hoffnung erfüllt und zum Funken einer neuen Zivilisation – der Zivilisation der Liebe – wird.


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