Predigt von + P. Hermann Netter vom 9. 3. 1998
(Österreich - gewesener Verantwortlicher der MPB bis +1998)

 

Lieber Mitbruder, liebe Brüder und Schwestern im Herrn und der himmlischen Mutter!

Der hl. Petrus sagt uns: "Selig seid ihr, wenn ihr um Christi willen verfolgt werdet, denn der Geist Gottes, der Geist der Herrlichkeit, ruht auf euch" (vgl. 1.Petr 4,14 " Wenn ihr wegen des Namens Christi beschimpft werdet, seid ihr seligzupreisen; denn der Geist der Herrlichkeit, der Geist Gottes, ruht auf euch")

Und wenn wir so die Lage der Kirche in Österreich anschauen, dann kommt mir auch das Wort des Herrn im Evangelium in den Sinn: "Weh' euch, wenn euch alle Menschen loben; denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten getan" (Lk 6,26).

Die Väter derjenigen, von denen Jesus gesprochen hat, haben die Propheten verfolgt. Die Menschen haben den falschen Propheten geglaubt, Und wehe, wenn in unserer Zeit alle Menschen uns loben wollten, denn dann besteht die Gefähr, daß wir mit dem "Wehe" Gottes rechnen müssen.

Es kommt letztlich darauf an, zu untersuchen, weiche Menschen - auch innerhalb der Kirche - es sind, die sich von der Mehrheit der Menschen, von allen Menschen, loben lassen.

Es geht darauf hinaus, daß wir selber schauen müssen, daß wir nicht zu viel gelobt werden von den Menschen, die oft sehr wenig vom Geist Gottes besitzen und sich von ihm leiten lassen. Wenn wir aber um Christi willen verfolgt werden: Selig seid ihr, denn der Geist der Herr- lichkeit, der Geist Gottes, ruht auf euch!

Es können Zeiten kommen - und vielleicht sind sie gar nicht sehr fern - da wir dieses Wort des hl. Petrus sehr ernst nehmen müssen. Uns entscheiden müssen: Entweder ob wir zu Christus stehen, für ihn leiden, für die wahre Lehre der Kirche, oder ob wir mit der großen Menschenmenge mitlaufen wollen.

Es wird bald keine andere Möglichkeit mehr geben. Wir wollen beten und bitten, daß die himmlische Mutter uns helfen möge, ganz zu Jesus zu stehen. Sie hat es sicher auf dem Kreuzweg auch nicht leicht gehabt.

Wenn Christus am Kreuz verspottet wurde: "Wenn du der Sohn Gottes bist, dann steig' herab vorn Kreuz und wir werden an dich glauben" (vgl..- Mt 27,42b), dann werden sie auch die Mutter verspottet haben: "Seht da ist die Mutter dieses Volksaufwiegiers, dieses falschen Pro- pheten, dieses sogenannten Königs der Juden, der sich als Sohn Gottes ausgibt!" Was wird auch die Mutter hier gelitten haben!

Ich hab' mich in den letzten Tagen und Wochen sehr stark mit der ehrwürdigen Dienerin Gottes Luise Picaretta auseinandergesetzt, wenn ich kurz Zeit dazu hatte.

Don Gobbi hat in seiner Schrift über die Wiederkunft Christi von ihr gesprochen, obwohl er sonst alle anderen Privatoffenbarungen nicht erwähnt in seinen Vorträgen.

Aber sie ist diejenige, die gesagt hat, daß im Jahre 2000 nach Christus eine "Überschwemmung" durch den Geist kommt - durch den Heiligen Geist. So hat es auch Don Gobbi ausgelegt - als eine Ausgießung des Heiligen Geistes.

Nun, das klingt ganz ähnlich wie es der hl. Grignion von Montfort gesagt hat, der zwar nicht den Zeitpunkt genannt hat, aber die Tatsache so ausgedrückt hat: "Am Ende dieser Periode des Heiligen Geistes wird er das Feuer anzünden auf der Erde, das Christus gebracht hat."

Nun hat diese Luise unheimlich viel gelitten. Sie hat ja Botschaften bekommen,ich glaube, sie ist mehr als 60 Jahre gelähmt zu Bett gelegen.

Ich meine, wir sollten diese Dienerin Gottes sehr anrufen, weil sie sich auch auf den Heiligen Geist in unserer Zeit bezieht, weil sie vom Reich des Willens Gottes spricht. Sie hat in diesen langen 60 Jahren, als sie zu Bett lag, 10.000 Seiten niedergeschrieben über Das Reich des göttlichen Willens.

Es haben ihr Priester geholfen, und auf einmal - soweit ich das kurz gesehen habe in dem Büchlein, das ich auf italienisch bekommen habe, sind alle ihre Schriften von Rom auf den "Index" gekommen, d.h. sie sind verboten worden, vielleicht weil sie über ein kommendes Reich Christi auf   E r d e n  gesprochen hat. Ich weiß es nicht. (Gerade aber die letzten Päpste sprechen dieses Thema an)

Wenn Christus am Kreuz verspottet wurde: "Wenn du der Sohn Gottes bist, dann steig' herab vorn Kreuz und wir werden an dich glauben" (vgl..- Mt 27,42b), dann werden sie auch die Mutter verspottet haben: "Seht da ist die Mutter dieses Volksaufwiegiers, dieses falschen Pro- pheten, dieses sogenannten Königs der Juden, der sich als Sohn Gottes ausgibt!" Was wird auch die Mutter hier gelitten haben!

Ich hab' mich in den letzten Tagen und Wochen sehr stark mit der ehr- würdigen Dienerin Gottes Luise Picaretta auseinandergesetzt, wenn ich kurz Zeit dazu hatte.

Don Gobbi hat in seiner Schrift über die Wiederkunft Christi von ihr gesprochen, obwohl er sonst alle anderen Privatoffenbarungen nicht erwähnt in seinen Vorträgen.

Aber sie ist diejenige, die gesagt hat, daß im Jahre 2000 nach Christus eine "Überschwemmung" durch den Geist kommt - durch den Heiligen Geist. So hat es auch Don Gobbi ausgelegt - als eine Ausgießung des Heiligen Geistes.

Nun, das klingt ganz ähnlich wie es der hi. Grignion von Montfort gesagt hat, der zwar nicht den Zeitpunkt genannt hat, aber die Tatsache so ausgedrückt hat: "Am Ende dieser Periode des Heiligen Geistes wird er das Feuer anzünden auf der Erde, das Christus gebracht hat."

Nun hat diese Luise unheimlich viel gelitten. Sie hat ja Bot- schaften bekommen - ich glaube, sie ist mehr als 60 Jahre gelähmt zu Bett gelegen.

Ich meine, wir sollten diese Dienerin Gottes sehr anrufen, weil sie sich auch auf den Heiligen Geist in unserer Zeit bezieht, weil sie vom Reich des Willens Gottes spricht. Sie hat in diesen langen 60 Jahren, als sie zu Bett lag, 10.000 Seiten niedergeschrieben über Das Reich des göttlichen Willens.

Es haben ihr Priester geholfen, und auf einmal - soweit ich das kurz gesehen habe in dem Büchlein, das ich auf italienisch bekommen habe, sind alle ihre Schriften von Rom auf den "Index" gekommen, d.h. sie sind verboten worden, vielleicht weil sie über ein kommendes Reich Christi auf E r d e n gesprochen hat. Ich weiß es nicht.

Aber es wird über ein Friedensreich Christi auf Erden in der Heiligen Schrift gesprochen - in der Apokalypse. Ich glaube, es ist das 20. Kapi- tel, wo über das 1 000jährige Reich Christi auf Erden geschrieben wird. Es ist ja dabei nicht das letzte Kommen Christi am Ende der Welt, zum Weltgericht, gemeint, das wäre ja unmöglich, weit wir sind ja nicht alle auferweckt worden am Beginn dieser 1 000 Jahre. Also dieses Kommen Christi wird in der Heiligen Schrift belegt.

Und darum ist es so gut, daß wir die Texte der letzten Päpste haben, und ich bin so froh, daß der Don lvan (Prof Ivan Pojavnik) dieses Buch über das Konzil herausgegeben hat "Das Mysterium des Konzils" - beim Verlag NOVA CORDA zu beziehen - mit diesen positiven Texten, daß wir hier auf Erden noch ein Friedensreich Christi erwarten können, daß es auch hier auf Erden Wirklichkeit wird, daß es einen Hirten, eine Herde geben wird. Wenn's erst in der Ewigkeit wäre, na gut, da brauch' ich mich jetzt ja noch nicht darum zu kümmern.

Und doch, der Papst spricht immer wieder - auch jetzt am 22. Februar (1998 !), bei der Messe am Sonntag mit den neu kreierten Kardinälen, unser lieber Kardinal Christoph war ja zu unserer Freude auch dabei: "Die kirchliche Gemeinschaft erwartet und bereitet das Kommen Christi, des Herrn der Geschichte, vor."

Und über dieses Kommen des Reiches des göttlichen Willens, des Reiches Christi, das auch wir immer ersehnen, freuen wir uns, und daher singen wir auch das Lied nach jedem Rosenkranz für den Papst-. "Christus vincit, Christus regnat, Christus, Christus imperat. Tempora bona veniant, pax Christi veniat per Immaculatum Cor Mariae regnum Christi veniat - gute Zeiten werden kommen, der Friede Christi wird kommen, durch das Unbefleckte Herz Mariens wird das Reich Christi kommen".

Das sind ja nicht Utopien, die erst in der Ewigkeit verwirklicht werden sollen, wir erwarten das hier auf Erden.

Und diese Piccaretta hat darüber geschrieben, also wie gesagt 10.000 Seiten. Das wurde alles verboten von Rom. Wahrscheinlich, das habe ich ja zu sagen begonnen, wegen dieser Erwartung eines Reiches Christi hier auf Erden. Nicht erst in der Ewigkeit.

Und - in der Zwischenzeit wurde sie schon rehabilitiert. Der Priester, der diese Schriften herausgegeben hat, ist bereits selig gesprochen worden vor ein paar Jahren von unserem Papst. Und so kommt jetzt das Ganze ins Rollen - zur Ehre des Herrn!

Gerade was mich besonders gefteut hat, ist, daß diese Piearetta auch über Maria als Miterlöserin gesprochen hat: So wie Christus der Sohn Gottes die Aufgabe, das Amt, bekommen hat, der Erlöser der Men- schen zu sein - und um es vollkommen zu machen, mußte er für alles Leid, alle Sünde, einzeln für jede Sünde, aller Menschen, keine einzige ausgenommen, Genugtuung leisten, also die Sünde auf sich nehmen - so mußte auch Maria zusammen mit Christus alles vollkommen tun. Sie hat mit IHM alles geteilt, alle Leiden, alle Liebe den Menschen geschenkt, ihre mütterliche Liebe, damit keiner ausgeschlossen sei von der Möglichkeit, gerettet zu werden.

Was sollen wir dazu sagen, was ist für uns jetzt wichtig?

Bereit sein, das Kreuz auf uns zu nehmen. JA zu sagen zum Willen des Vaters. Froh zu sein, wenn wir nicht so sehr von den Menschen gelobt werden, weil das gefährlich werden könnte. Von Gott die Leiden, die jetzt gerade unsere Kirche treffen, auf uns nehmen, mitleiden mit der Kirche. Nicht, um sie zu verurteilen, sie zu richten, sondern um ihr zu helfen, daß sie gerettet wird.

Das Gericht Gottes beginnt bei der Kirche, damit sie ein geeignetes Mittel werde, die Menschheit wieder mit Gott zu verbinden.

Also wir müssen das Positive sehen, uns dorthin ausrichten, und mit der Mutter unser JA sagen. Auch, wenn es einmal sehr schwer werden könnte. Bereit-sein, Verfolgungen, Verleumdungen auf uns zu nehmen. Gott wird alles zu seiner Zeit zum guten Ende führen.

Und in dieser Hoffnung leben. Nicht, daß es immer schlechter wird, sondern daß einmal dieses Friedensreich Christi kommt - durch Maria.

Mutter, hilf uns, daß wir uns immer mehr von Dir führen lassen, daß wir nach Deinem Vorbild als Miterlöserin auch unseren Beitrag lei- sten - als Deine " Gefährten und Gefährtinnen " (wie es durch Susanna geheißen hat). Du willst uns alle einspannen in diesem Rettungswerk unserer Zeit zum Triumph Deines Unbefleckten Herzens. Amen.

(Nachbestellungen dieser Predigt: Versandstelle der MPB, 5000 Salzburg, Griesg. 8)