Der Papst spricht in REDEMPTORIS MATER Nr. 41 von der ersten, der zweiten, und von der endgültigen Ankunft:
 Wortlaut: 

"Denn wenn die jungfräuliche Mutter in einzigartiger Weise mit ihm bei seinem ersten Kommen verbunden war, wird sie es durch ihr fortwährendes Mitwirken mit ihm auch in der Erwartung seiner zweiten Ankunft sein; im Hinblick auf seine Verdienste ihres Sohnes auf erhabenere Weise erlöst, hat sie jene Aufgabe als Mutter und Mittlerin der Gnade auch bei seiner endgültigen Ankunft, wenn alle zuzm Leben erweckt werden, die Christus angehören, und der letzte Feind , der entmachtet wird, der Tod ist".

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Das  steht  in  Büchern, Zeitschriften und Blättern

 

Vorbereitung mit Maria auf das Reich Christi
Grosser Ruf (Würzburg Nr. 2 1998)

Über "Marienlehre und Marienfrömmigkeit des heiligen Ludwig Maria von Montfort" sprach der Hauptreferent, Pater Hermann J. Jünemann, bei derl etzten Mitgliederversammlung des Institutum Marianum Regensburg e. V. Ende November 1997.Mitglieder aus den Bistümern Regensburg, Freiburg, Fulda, München, Köln und Würzburg waren bei der Versammlung vertreten.
Der Montfortanerpater Jünemann, ein Experte der Grignion'schen Spiritualität, verstand es, den geistlichen Weg, den Ludwig Maria Grignion (1673 - 1716) den Menschen seiner Zeit vorgelebt und gelehrt hat, erneut nahe zu bringen und zu vertiefen. Dabei wurde klar,
wie aktuell die Lehre Grignions, der vor fünfzig Jahren heiliggesprochen wurde, auch heute ist und im Blick auf das Jahr 2000 immer noch mehr wird. Dazu kommt, dass Grignion auch die Spiritualität unseres jetzigen Papstes stark beeinflusst hat, was schon im Wahlspruch Johannes Paul II. "Totus tuus - Ganz Dein" zum Ausdruck kommt. In einer Botschaft an die Montfortaner schrieb der Heilige Vater, der bei seinem Frankreich-Besuch 1996 auch am Grab des heiligen Grignion betete: "Wer sich an Maria wendet,gibt immer zugleich auch Jesus mehr Raum in seinem Leben."
 
 
Aus Medjugorje -Heft: 52/99


Wir zählen die letzten Tage des zweiten Jahrtausends. Man denkt ausgiebig darüber nach, wo man das neue Jahrtausend erwarten soll. Die attraktivsten Orte sind schon jetzt ausgebucht. Ungewissheit und bedrohliche Prophezeiungen überfluten den Markt, dieMedien und die Buchhandlungen. Ein Thema von vielen: Das Ende der Welt . . .
Das Thema über das Ende ist in Wirklichkeit kein Thema für Christen. Das richtige Thema für Christen ist der Neubeginn. Die christliche Perspektive ist nicht ein Ende am Horizont, sondern die Aussicht auf einen Neubeginn. Der Geist des Neubeginns wird uns auch durch die Ereignisse von Medjugorje als Aufgabe der Kirche vorgestellt. Die Menschen, die einmal mit diesem Ort und der Botschaft des Friedens in Kontakt kamen, dürfen sich nicht täuschen lassen, Medjugorje im Zeichen des Endes zu sehen. Dieses Thema haben wir hier noch nie gehört. Liebe Pilger und liebe Leser, willkommen bei Ihrer Mutter.

Die Anwesenheit der Gospa vertreibt die dunklen Wolken.
(Pater Ivan Landeka, Press Bulletin, w 109)


"Es kommt eine marianische Zeit!"
Aus "Fatima ruft" 2/98

Im Dezember vergangenen Jahres haben mehrere Frauen unter Leitung der Philosophin Dr. Lina Börsig-Hover einen neuen katholischen Frauenverband, die "Marianische Liga"gegründet. Mit dieser "Vereinigung katholischerFrauen" (Am Angerl 14   D-82439 Kleinweil, Tel. 0 8851/70 72) wollen die Gründerinnen das Frauenhild der katholischen Kirche und das ordentliche Lehramt verkünden. Sie sehen sich als Alternative zu den bisherigen, nach ihrer Meinung weitgehend feministisch und oft nicht mehr katholisch ausgerichteten kirchlichen Frauenverbänden.


Warum haben Sie einen neuen katholischen Frauenverband gegründet, wo es doch schon eine
ganze Anzahl kirchlich anerkannter Frauenverbände gibt?

Lina Börsig-Hover:
Es war notwendig, dass sich die katholischen Frauen wieder im katholischen Sinne zusammenschliessen, weil die existierenden Frauenverbände sich weitgehend vom katholischen Frauenbild entfernt haben, vor allem die Spitze, also die Funktionärinnen.


Man wird Ihnen bald den Vorwurf machen, eine erzkonservative Bewegung zu sein. Stimmt der geäusserte Vorwurf, dass hinter Ihnen das Engelwerk, Opus Dei und andere Gruppen stehen?

Lina Börsig-Hover:
Mit den von Ihnen genannten Organisationen haben wir nichts zu tun. Wir sind nicht konservativ, sondern marianisch. Und das wird das dritte Jahrtausend bestimmen. Wir sind am Puls der Zeit. Es ist jetzt wirklich der Zeitpunkt gekommen, wo das Katholische wieder in der Öffentlichkeit zum Zuge kommt. Das Katholische ist doch seit 1945 unterdrückt worden. Jetzt mit der Jahrtausendwende kommt eine marianische Zeit.


Warum haben Sie gerade den Namen "Marianische Liga" gewählt?

Lina Börsig-Hover:
Weil wir uns an Maria als das Urbild der Frau binden, an die neue Eva. Es geht darum, dass die Frau endlich nach zweitausend Jahren ihr Eigensein, das heisst ihr Frausein einbringt, und zwar im Sinne des Eigenwertes, wie es Edith Stein schon lange, vor 1933, gefordert hat. Jetzt ist es an der Zeit, diesen Eigenwert auch in die Kirche und die Gesellschaft einzubringen. Dieser Eigenwert heisst nicht, es dem Manne gleich zutun, die Priesterweihe oder das Diakonat anzustreben, sondern die Frau hat einen eigenen Erlösungsauftrag, wie Maria. Und den gilt es jetzt in die Zeit umzusetzen.


Hat Ihr Verhand eine starke philosophische Gupendlage ?

Lina Börsig-Hover:
Ja, eine philosophische Grundlage, aber eine wie Maria, eine Glaubensgrundlage. Das heisst, der Glaube zählt. Glaube heisst auch, das sakramentale - liturgische und eucharistische Moment im Leben der Frau. Also auch die Anbetung. Das wird unsere Kraft sein. Und in dieser Kraft liegt der Sieg.


Steht und fällt die Kirche mit der Frau?

Lina Börsig-Hover:
Ja, genau. Ohne das Ja Mariens wäre die Erlösung nicht möglich gewesen. Und so ist es auch heute wieder.Ohne das Ja der Frauen würde das Esoterische voll einbrechen. Aber jetzt ist der Riegelvorgeschoben.


Wie wollen Sie Frauen für Ihr Frauenbild und Ihren Verband gewinnen ?

Lina Börsig-Hover:
Die Frauen warten schon. Sie glauben ja gar nicht, wie Frauen, die wirklich katholisch sind, an der derzeitigen Situation leiden. Sie glauben gar nicht, wie dankbar die Frauen sind für die Gründung unseres Verbandes. Es werden viele Hunderte werden,die mitmachen. Und wir dürfen nicht die Mitwirkung des Heiligen Geistes unterschätzen, denn wir befinden uns ja im Jahr des HeiligenGeistes, der uns die Wege bereitet.


Prägt Sie also eine optimistische Aussicht für dieKirche und die "Marianische Liga"?

Lina Börsig-Hover:
Ja. In der Zukunft wird es eine geläuterte, eine Kirche, die das Licht derVolker sein wird, geben. Das ist unsere Zukunft.Und die steht nicht mehr weit aus. Das dritte Jahrtausend wird ein christliches Jahrtausend sein! Ein Jahrtausend der Kirche!

Lesen Sie, was die Päpste zum Jahr 2000 sagen !

Dr.Jörg Müller (klinischer Psychologe und Kath.Ordenspriester; seit 24 Jahren Psychotherapeut)
Er schreibt im Buch: "Verwünscht, verhext, verrückt oder was?" Seite 29

"Doch Jesus hat dieser Kirche Bestand versprochen; sie wird nicht untergehen, auch dan nicht, wenn alle Zeichen dafür sprechen. Es wird ganz plötzlich der Umschwung  und der Untergang ihrer Gegner kommen. So hat es auch der hl.Don Bosco geträumt, dessen Träume bislang alle wahr wurden."

"Marienerscheinungen sind wie das Morgenrot der aufgehenden Sonne, die eine in Dunkelheit gehüllte Erde erleuchtet: sie sind die ersten Sonnenstrahlen und das geheimnisvolle Näherkommen von Zeichen, die Vorläufer sind für den Triumph dessen, der  kommen wird." 
(Lois Lochet - aus  dem Buch: "Erscheinungen und Botschaften der Gottesmutter Maria")


Bote von Fatima Februar 2000 Nr 2 Seite 18

"Und es sind ebenfalls Zeichen, die-wenn auch noch im Dunkel der Gegenwart - die enge Verbindung zwischen der  Muttergottes und den Päpsten erkennen lassen und als deutliches, klares Vorspiel zu dem prophetischen Sieg des Makellosen Herzens der Heiligsten Jungfrau erscheinen, der ein neues  Zeitalter der Kirche eröffnen soll."

Medidationen für jeden Tag v. Francisco F. CARVAJAL

..... Der wahr Friede wird auf Erden erst mit der Ankunft  des Messias einziehen.
.....im Zeitalter des Messiis  der Wolf beim Lamm und der Panther beim Böcklein  liegt. Kalb und Löwe weiden zusammen.
Mit der Ankunft des Messias (nicht Weltende) kehren Friede und  Harmonie der urprünglichen Schöpfung zurück, eine neue Zeit bricht an" (Seite 21/22)

Debore aus Mandurina 
Sehr empfehlenswertes Buch "Mandurina v. A. Castella Parvis -Verlag

5.8.94 "... All das geschieht, damit ihr wisst, dass  die Tage meiner zweiten Wiederkunft bevorstehen."

17.08. 95 Jesus: "Ich bin ganz lebendig: Mein Wort ist lebendig, und in Kürze wird Meine Kirche wieder aufleben!"

24.05.95 .. "Mandurina stellt die grundlegende Etappe dar, die meine Erscheinungen abschliessen und den grossen Ereignissen Platz lassen wird, die nach einander am Himmel und auf der Erde im Hinblick auf die Ankunft des neuen Himmels und auf der neuen Erde geschehen werden." 

14/15. 2. 1993 ...Niemand erwartet den  Sohn Gottes, aber du sollst allen sagen, dass ER wiederkommen wird wie ein Dieb in der Nacht, und dass ER dann gemäss der unendlich gerechten Gerechtigkeit des himmlischen Vaters strafen wird......

... dass mein Sohn mit seinen Engeln wiederkehrt; dann wir die neue Erde beginnen, die von jenen erneuert wird, die jetzt am Triumph meines Unbeflekten Herzens arbeiten.....



Begegnung mit Don Renzo Del Fante (1)

VON MARINO PARODI

Don Renzo del Fante ist zugleich Zeuge und Protagonist von herausragender Bedeutung für alles, was das zeitgenössische geistliche Leben betrifft, ganz besonders im Bereich der Charismen, die er speziell studiert hat. Er war Freund und geistlicher Vater von großen Mystikern des 20. Jahrhunderts. Dabei verband er diese schwere Aufgabe mit einer weiteren, nicht minder schweren Aufgabe seiner  Arbeit mit behinderten Kindern; Jugendlichen und Erwachsenen.

Er wohnt in Melegnano bei Mailand; ;dort haben wir uns auch mit ihn getroffen.  

„Don Renzo es scheint, dass wir seit Jahren eine echte Explosion von besonders außergewöhnlichen Charismen erleben. Eine Explosion, die widersprüchliche Reaktionen hervorruft. Welche Ansicht können Sie uns über dergestalte Explosion mitteilen? Was sind die Ursache dafür?“

„Meiner Ansicht nach gibt es zwei wirkliche Gründe. Zunächst, die Welt durchlebt einen großen Übergang   auf spiritueller und kultureller Ebene: Auf eine Welt, die von einem erstickenden und reduktionistischen Rationalismus beherrscht wird, folgt ein neues Zeitalter, in dem der Mensch auf ernsthafte und .tiefe Weise fähig wird die Beziehung mit dem Göttlichen wiederzufinden und ihr einen neuen Wert beizumessen.. Gott ist Liebe. Er spricht zu uns. Er ist unserem Herzen nahe ....,“

„Kann man das, was die Mystiker von gestern und heute durchlebt haben und noch immer durchleben, für eine Antizipation von dem halten, was wahrscheinlich eine Realität für die Massen sein wird?“ 

„In gewisser Weise darf man so etwas denken. Dennoch können wir derzeit nur eine vage Vorstellung von diesem neuen Zeitalter haben. Die geistlichen Realitäten sind  nämlich sehr schwer zu beschreiben und vorzustellen... Ich denke an eine viel intensivere, lebendigere Beziehung mit Jesus und Maria, Aber man darf nicht dem Fehler verfallen und das Paradies auf Erden erwarten...“ 

„Das Böse wird geringer werden, aber nicht vollständig zerstört, wie Adrienne von Speyr sagte....“ 

„Das ist richtig; man muss nicht das Ende der Welt und auch nicht das Ende der Zeiten, sondern das Ende einer Zeit erwarten. Die christliche Offenbarung, geht schrittweise voran; sie geht über Etappen, die aufeinander folgende Weisen der Gnade sind: so gab es zuallererst vor dem Sündenfall "die paradiesische Zeit", während der unsere Vorfahren in einer familiären Vertrautheit mit Gott lebten. Dann kam die "Zeit der Patriarchen", die "gekennzeichnet war  vom  Kampf zwischen den Mächten des Bösen und den Mächten der Engel, die Christus ankündigten. Daraufhin schloss sich die "Zeit Israels" an, als Abraham der Glaube offenbart wurde und die Hoffnung auf den Messias. Es folgte die "Zeit der Nationen" nach der Ankunft Jesu Christi und seiner Auferstehung. Seine Verheißung wurde nach und nach allen Völkern gebracht, während, parallel dazu der Kampf zwischen Christus und dem Antichrist stattfindet. Und diese Periode, die wir derzeit durchleben, geht ihrem Ende entgegen. Auf die Zeit der Nationen folgt das "Neue Zeitalter". Eine Zeit der Gnade, die bis jetzt noch nicht gut bekannt ist, weil dann die Kirche, der Leib. Christi, der Welt, die uns umgibt,, ganz nah sein wird. Lind dann wird es schließlich das Letzte Gericht geben.“

„Die  zahllosen bekannten und unbekannten Stimmen (Maria Valtorta, Medjugorje, Vassula und so viele andere), die den unermesslichen charismatischen Chor unserer Zeit bilden, stimmen hier nicht nur hinsichtlich des Kommens eines neuen Zeitalters überein, sondern auch darin, dass es einen. schmerzlichen Übergang zur Folge haben wird... „

„Es stimmt, dass das Thema der Drangsal immer wieder in allen Prophezeiungen auftritt. Dennoch ist es meiner Ansicht nach unnütz, zu schreien, bevor man uns das Fell abzieht. Wir wissen auch, dass das Gebet eine allmächtige Waffe gegen das Böse darstellt; es kann die gegenwärtigen und zukünftigen Leiden sehr verringern. Darüber hinaus sollen wir niemals die unendliche Barmherzigkeit Gottes, noch auch die Macht der Fürbitte Mariens vergessen.“

„Stimmen nicht alle diese Prophezeiungen darin überein, dass diese entscheidenden Ereignisse, die uns  erwarten, nahe bevorstehen“. 

"Wenngleich es müßig ist, mehr oder weniger genaue Daten zu. errechnen ‑ Gottes Zeit entspricht nicht der unsrigen ‑ so scheint es doch, dass die feit nahe' bevorsteht..." 

„Sie haben uns einen ersten Grund für die Entfaltung charismatischer Manifestationen genannt; könnten. Sie nun den zweiten Grund' skizzieren?“ 

„Es handelt sich um die aktuelle Situation der Kirche in ihrer Gesamtheit: 'Viele Priester sind leider nicht genügend motiviert, oder sie sind erschöpft und ganz in der Tiefe unfähig, den Gläubigen diese geistliche Nahrung anzubieten, die sie so sehr benötigen... Es ist für niemanden ein Geheimnis, dass der Klerus an Zahl und noch mehr an Glaubwürdigkeit abnimmt, wobei es in den meisten Fällen ohne eine Verfehlung seitens der Priester geschieht. Die göttliche Vorsehung sendet seit Jahren eine wachsende Zahl an Propheten. Es sind gewissermaßen unbedeutende Menschen, die, um es einmal so auszudrücken, ohne offensichtliche Verteidigung zum Schlachter geschickt werden. Was im Alten Testament geschah, wiederholt sich im Neuen. (Das Neue Testament endet erst mit dem Tod des letzten Zeugen, des letzten Apostels, des letzten Propheten Jesu Christi, es reicht also bis ins ewige Reich hinein.) Die Propheten Gottes kennen die Strukturen der Kirche oftmals nicht; sie waren während der zwanzig Jahrhunderte des kirchlichen Lebens immer präsent. Ja, die Propheten sind immer noch unter uns, mag man ihnen Glauben schenken oder sich über sie lustig machen, mag man sie lieben oder hassen, ihnen zuhören oder siebekämpfen. Wie sollten wir dem Wort Gottes, das durch ihre Sprache übermittelt wird, kein aufmerksames Ohr schenken? So lange es noch einen lebenden Apostel auf der Welt gibt, wird Gott weiterhin sprechen; so lange es einen Propheten geben wird, der die Stimme des Geistes vernimmt, den Glauben inmitten von Leiden, Kämpfen und Demütigungen bewahrt, indem er sich zum Sprachrohr Jahwes macht, wird das Gespräch zwischen Gott und den Menschen nicht unterbrochen. Verstopfen wir uns nicht die Ohren und verschließen wir unsere Augen nicht, wie es‑ die Gelehrten zur Zeit des Kaiphas taten, wie in der Schrift berichtet wird. Sie stellten einen Schirm vor das Licht Gottes, das vor ihnen aufstrahlte. Wer ein reines Herz hat, erahnt unter dem abgenutzten Mantel des Boten die wachsame Gegenwart Gottes und bewundert dessen immer neuen und wunderbaren Werke. " 

„Viele Menschen meinen, dass es derzeit wirklich zu viele Zeichen gibt.“  

„Diese Ansicht einer sogenannten Inflation sog. außergewöhnlichen Charismen und Zeichen teile ich durchaus nicht. Es stimmt: man soll nicht bei dem „wunderhaften" Aspekt stehen bleiben, sondern mit größerer Überzeugung an diese Botschaft, die durch das Wort und die Wunder übermittelt wird, glauben und sie deutlich im Alltag leben. Diese Zeichen sind einfach eine Hilfe und eine Einladung, sich als Glieder der Kirche zu fühlen, die Sachwalter der Offenbarung ist. Genauso wahr ist, dass stets eine Unterscheidung getroffen werden muss, denn in der ganzen Welt gibt es auch falsche Seher und falsche Charismen. (Aber wir wissen auch, dass Giftpilze die Qualitäten der genießbaren, Pilze nicht aufheben). Wenn dies so ist, wer darf sich dann erlauben, der Vorsehung Gesetze vorzuschreiben? Gott ist unendlich gut und geduldig ;,aber er lässt sich von niemandem im Zaum halten. Es ist gut, sich daran zu erinnern, dass Gott Herr, Erlöser und Richter des Universums ist; er ist der Vater aller Menschen und jedes einzelnen Menschen. Das ist eine Evidenz, wenn wir die Eilfertigkeit betrachten, mit der er für die Bedürfnisse seiner Kinder sorgt ‑ und zwar unabhängig von deren Verdiensten. Noch mehr als für den Leib, sorgt er für die Bedürfnisse des Geistes. So viele Menschen hungern nach Gott, auch wenn sie es nicht eingestehen wollen. Wir kommen daher zum zweiten Motiv des derzeitigen ".`Gnadenregens" zurück. Wir sprachen über die Wunder Gottes. Derzeit lässt uns der Herr noch über seine Zeichen spüren, wie sehr er uns unablässig durch seine Allgegenwart und seine wunderbaren Werke umgibt, während wir uns erlauben, sie in "gewöhnliche" und "außergewöhnliche" zu klassifizieren. Warum sollte es Gott Mühe bereiten, Wunder zu wirken, wo doch die Schöpfung in ihrer Gesamtheit und in ihren Details eine einzige unendliche Darstellung außergewöhnlicher Schönheiten ist?

Und in Seiner Weisheit macht Gott nichts Unnützes oder Extravagantes, ,sondern er tut es einzig deshalb, um uns in Erstaunen zu versetzen. Wenn Gott auf außergewöhnliche Weise eingreift, fordert er unseren Glauben, aber zugleich gibt er allen, die mit Liebe nach der Wahrheit suchen, mehr als ausreichende Beweise. Und außerdem., glauben wir etwa, dass der Herr und die Muttergottes uns zurückgelassen hätten, so, als hätten sie sich für unabsehbare Zeit in Ferien be-

geben?! Nein im Gegenteil! Jesus versicherte uns, bevor er zum Himmel auffuhr: „Warum seid ihr betrübt?  

„Siehe, ich bin bei euch bis ans Ende der Welt.“ 

„Und was Maria betrifft brauchen wir nur an Medjugorje zu denken; dort zeigt wie an so vielen anderen Erscheinungsorten, dass sie ständig bei uns anwesend und sie zeigt uns ihre unermessliche Liebe.“

„Der Gott der Christen ist  nicht der Gott der Aufklärer, ein Gott, der sich seine Schöpfung nicht interessiert, sondern er ist ein persönlicher Gott, ein Gott Liebe...“ 

„Genau. Außerdem bin der Überzeugung, dass man Klagen über zu viele Charismen mit Klagen vergleichen kann, die bedauern, dass es viele Sterne am Himmel g Und können wir schließt über die Früchte des unmittelbaren Eingreifens Gotte dieser Welt hinweggehen. Diese Überlegung ist nicht von geringer Bedeutung!

Es kommt nicht selten dass sich im Anschluss an diese Zeichen" viele Bekehrungen  leibliche und geistliche Heilungen ereignen... Wenn es für unmöglich oder höchst unwahrscheinlich hält,  dass sich Jesus oder die Muttergottes auf verschiedene  Weisen zeigen können hieße das, die Größe

Liebe zu reduzieren.“ 

Maria heute Nr. 369 117

Der Herr kommt bald

Ein Jahrhundert, ein Jahrtausend geht zu Ende, ein neues hat begonnen. Die Kirche macht den Anfang damit. Sie weiß, dass sich trotz aller äußeren Veränderungen die Menschen nur wenig geändert haben. Wie sie damals den wahren Gott nicht kannten und falschen Göttern huldigten, kennen sie in der überwiegenden Mehrzahl auch heute den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus nicht und verehren falsche Götter, die sie nicht retten können.
Das darf bei uns Christen nicht so sein. Wir wissen, dass wir in einer Weit des Irrtums, der Gewalt und Lüge leben, wir wissen aber auch, dass wir nicht allein in der Weit stehen, sondern unser Gott mit uns ist. Er ist es seit zweitausend Jahren in einer menschlich fassbaren Weise, als Mensch unter Menschen. Der große, unfassbare und allmächtige Gott ist Mensch geworden und liegt als kleines wimmerndes Kind in der Krippe. Ein Glaubensfaktum, das die Muslime empört und liberale Protestanten lächeln lässt.
Das ist die Kenosis, die Entäußerung. Gott kommt nicht in Macht, sondern in Schwachheit; Er befiehlt nicht, sondern wirbt, lädt ein. Er geht den Menschen nach. klopft an ihre Herzen und Häuser, bittet um Einlass. Er wohnt in unseren Kirchen und opfert sich noch immer Tag für Tag auf unseren Altären. Er hat sich für uns kreuzigen lassen, damit wir nicht in unseren Sünden sterben müssen macht sich für uns zum Brot des Lebens, damit wir in der Welt beste und das ewige Leben erlangen könnt Und das schon zweitausend Jahre lang.

Das wird nicht immer so bleiben. Einmal - wir wissen nicht wann wird heißen: Genug, die Zeit ist um, die ist voll! Der Sohn Gottes bleibt nicht ewig ein Bettler, den man gelangweilt oder verärgert fortschicken kann.

INRI des Karfreitag Kreuzes hat sich im strahlenden Sieger des Ostermorgens als wahr erwiesen. Das Kind in der Krippe war immer schon Der, "der ist der war und der kommt" (Off b 1 -4) Erste und der Letzte" (1, 17), der Augen wie Feuerflammen" hat Er ist d der Herr, der Herz und Nieren und jedem vergilt, wie seine Taten verdienen" (2, 23), und der das letzte und ewige ."Komm oder Weiche spricht.
Er hat uns gewarnt. es nicht nichtsnutzigen Knecht nachzutun und zu denken: Ach, mein Herr kommt lange nicht..." (Lk 12- 46f), der, Herr wird zu einer Stunde kommen da wir ihn nicht erwarten. Seine Mahnung gilt jeder Generation: .Siehe. ich komme bald" Offb 22, 12). Es wäre schlimm, wenn Er uns schlafend fände.

Aus (das Neue Groschenblatt 30.Jahr Nr. 12 Dezember 2000)


Alan Ames

Ein Mystiker unsere Zeit. Der Australier Alan Ames habe 1993 ein Bekehrungserlebnis gehabt, danach habe er sein Leben radikalstgeändert Seit 1994 berichtet Ames weltweit von seinen Erlebnissen.

Seine Bücher :
DURCH DIE AUGEN JESU

Bisher drei Bänder verfügbar
Zu beziehen beim Miriam-Verlag Deutschland oder in jeder guten Buchhandlung
1 Band kostet 10 Euro

C. Alan Ames, der derzeit mit seiner Gattin in Australien lebt, hat ein wechselvolles Leben hinter sich. In früherer Jugend gewalttätiger Bandenführer und ohne Glaubensleben, wurde "gerade er" von Gott zu einer besonderen Mission berufen. Neben verschiedenen Charismen, wie der Heilungsgabe bei Heilungsgottesdiensten hat er auch das Charisma, Episoden aus dem Leben Jesu nacherleben und nachempfinden zu können. Und zwar zu dem Zweck, es seinen Mitmenschen, die ebenso wie er ohne echten Glauben dahinleben, mitzuteilen.