Hochwürden Dr. Herbert Madinger wünscht dem Buch Der Kreuzritter des 20. Jahrhunderts" eine tiefe Verbreitung:


Sehr geehrter Herr Schaffcr!

Zuerst möchte ich Ihnen ganz herzlich für Ihren Brief und für die Übersendung des wertvollen Buches „Der Kreuzritter des 20. Jahrhun­derts" Dank sagen.

Dieses Buch hat mich ebenso ergriffen wie das Buch über „Revolu­tion und Gegenrevolution". Beim Lesen dieser tiefen und klaren Gedan­ken ist in mir eine große Sehnsucht erwacht, daß der Herr auch unserer Heimat und unserem Erdteil so klare Denker und Kämpfer und gläubige Menschen erwecken möge! Denn die Revolution in unserer gegenwärtigen Zeit auf der ganzen nördlichen Halb­kugel ist so offenkundig, daß sie nach Anführern der „Gegenrevolution" geradezu schreit. Es ist ein tiefer Schmerz im Herzen Über das, was gegenwärtig in der Kirche und in der Welt sich ereignet. Es ist, als ob alle Hemmschwellen und alle Schranken zerbrochen wären und die Feinde Gottes völlig ungehindert die Herr­schaft über die Völker in Besitz neh­men könnten.

In besonderer Weise haben mich in diesem Buch die Ausführungen über wahre und falsche Ökumene tief beeindruckt: Wer sagt das heute noch


so klar und wer warnt vor dieser „fal­schen Ökumene", die in Wirklichkeit zu einer künstlichen und falschen und relativistischen „Religion des Men­schen" führt. Diese "vom Menschen gemachte Religion" ist in Wirklich­keit Salanismus und bereitet der Bestie den Weg und seinem falschen Propheten.

Auch die Ausführungen über die Kirchenkrise (die 4. Revolution 1968 - 73), deren Ausweitung wir heute noch ungebrochen erleben, haben mich erschüttert. Er beschreibt diese Kirchenkrise so tiefgründig, so präg­nant und so furchtbar: Wenn die Wahrheit spricht, dann erzittern die Herzen.

Auch die kurzen Bemerkungen über die Leiden der Kirche, die in Wahrheit Leiden Christi sind, haben mich in ihrer Tiefgründigkeit tief berührt.

Die letzten Abschnitte dieses Buches über das kommende Reich Mariens sind von tiefer Hoffnung getragen: Gott wird dieser geschunde­nen Erde eine Sabbat-Ruhe verschaf­fen, einen Gottes-Fricden, den nur Er geben kann. Es wird der Triumph der Kirche sein, es wird der Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens sein.


Es wird jenes Reich Christi sein, das durch Maria wieder hergestellt wird und blühende Kirche sein wird: der eine Hirte und die eine Herde (Joh 10).

Als Gipfel des Buches habe ich die letzten Ausführungen empfunden über die Sklavenschaft durch die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens. Unwillkürlich habe ich an Philipper 2 denken müssen: Jesus Christus, der Sich selber zum Sklaven gemacht hat und Seinem Vater gehor­sam war bis zum Tod. Nur wenn wir Ihm folgen, wird noch einmal das wahre Wesen des Gehorsams und der wahren Menschenwürde und mensch­lichen Heiligkeit auf dieser Erde auf­leuchten.

Ich wünsche diesem Buch eine tiefe Verbreitung. Ich verbinde damit die Hoffnung, daß gerade die Augen der Verantwortlichen durch dieses Buch geöffnet werden könnten und vom Geist Gottes gesalbt und geseg­net werden.

In tiefer Dankbarkeit verbunden wünsche ich Ihnen allen Segen für Ihr gnadenhafte s Wirken.

Ihr

Dr. Herbert Madinger


zurück


Fatima Aktuell - Hr. 32 November/Dezember 2005 - 5