Medjugorje

Eine Quelle der Gnade


 

Medjugorje ist eine Quelle der Gnade, die immer mächtiger sprudelt: Bekehrungen kommen hervor, die niemand vorher für möglich gehalten hätte! Ein Priester bezeugt: «Ich war ein Drogenabhängi­ger, ich ging in eine Kirche hinein, und ich kam heraus mit der Berufung, Priester zu werden!» Und er wurde Pries­ter, durch ihn geschehen Wunder über Wunder. Und er ist nur einer von Hunderten, die die Wunder der Gnade heute völlig neu erleben: Gott wirkt Wunder über Wunder an jenen, die auf Ihn hören, Seinem Wort folgen und auf Seine Liebe vertrauen.

Medjugorje ist umstritten. Viele glauben heute nicht mehr an die Wunder Gottes, an die Auferstehung Christi, an Seine Gegenwart in der heiligen Eucharistie, an die Wundermacht Seines Wortes im Evangelium. Aber gerade in diesem dramatischen Kampf zwischen Glauben und Unglauben, zwischen Chris­tus und dem Antichrist, offen­bart uns Gott die Macht Sei­nes Erbarmens: Millionen Menschen haben dort etwas gefunden, was vorher in ih­rem Herzen verschüttet war: die Nähe der Mutter-Gottes, die Umkehr zu Gott, die Wirk­lichkeit Gottes.

 

«Ich bin gekommen, um euch zu sagen, dass Gott existiert!» So sagte die Gottesmut­ter zu den Pilgern und in ih­ren Botschaften. «Ich bin gekommen, um die Welt zum letzten Mal zur Bekehrung aufzurufen!» Da schmelzen die Herzen in Tränen und Gnade, in Erschütterung und Erneuerung. Hunderte Bischöfe waren unter den Pilgern. Sie bezeugen: «Mit der ganzen Last meiner 20 Jähre als Bischof reiste ich heimlich nach Medjugorje. Verzeihung suchte ich und danken wolle ich! Während meines Aufstiges zum Kreuzberg lag ich mehrmals tränenüberströmmt auf den Knien. Und in meiner Brust schlug ein sanftes und demütiges Herz, das nicht d meine war! Im Alter von  53 Jahren fuhr ich mit der Kraft eines neuen Herzens und einen neuen Geistes nach Hause. Es ist Freude und Hoffnung, Gerechtigkeit und Friede. Das alles geschieht durch Maria. Davon lege ich heute Zeugnis ab.

»Medjugorje will uns die Muttergottes vorbereiten auf die zweite Ankunft ihres Sohnes. Johannes der Täufer h das Volk vorbereitet auf das erste Kommen des Messias. Die Muttergottes hat für ihr erste Erscheinung in Medjugorje das Datum vom 24. Juni 1981 gewählt: das Fest des heiligen Johannes des Täufers! Das hat einen tiefe Sinn: Maria will uns vorbereiten auf die Wiederkunft ihr Sohnes<>will uns Jesus bringen, den Erlöser, den Retter, den Erbarmenden, der für uns Sein Leben hingegeben hat! Sie will uns zum Glauben bringen und zum Vertrauen. Wie Maria bei der ersten Ankunft Jesu gewirkt hat, so brauchen wir auch bei der Wiederkunft des Herrn ihren mütterlichen Segen und ihre Hilfe!

Was sagte Papst Johannes Paul II.? Was sagt die Kirche zu Medjugorje? Unser Heiliger Vater war ein Prophet, er sprach über Medjugorje mit klaren Worten: «Medjugorje ist die Fortsetzung von Fatima! Die Verwirklichung von Fatima!» Er sagte eindeutig und unmissverständlich: «Die Welt hat den Sinn für das Übernatürliche verloren, aber in Medjugorje findet sie es im Gebet, im Fasten und im Buß­sakrament wieder!»


Dieser Papst war in einzig­artiger Weise mit Medjugorje verbunden. Am 13. Mai 1981 hatte ihn die Heilige Jungfrau von Fatima beim Attentat vor dem Tod bewahrt. 40 Tage nach dem Attentat (am 24. Juni 1981) erschien die Got­tesmutter zum ersten Mal in Medjugorje! Da sagte der Papst: «Warum hat sie mich nur errettet? Nach drei Mona­ten zwischen Leben und Tod hatte ich begriffen, dass die einzige Möglichkeit, die Pro­bleme der Welt und der Kir­che zu lösen, in der Bekeh­rung Russlands besteht, wie es die Botschaft von Fatima sagt: Die einzige Lösung be­steht darin, die Botschaft von Fatima zu leben und zu ver­wirklichen.»

Johannes Paul II. war «der liebste ihrer Söhne»! Er trug nicht nur das Zeichen der Muttergottes in seinem Bi­schofswappen — das große M —, sondern er begriff auch wie kein anderer die tiefe Be­deutung der Medjugorje-Erscheinungen: «Medjugorje ist das geistliche Herz der Welt!» So sagte Papst Johannes Paul II. Was für ein Wort! Und zum Bischof Komarica, dem Präsi­denten der Kommission für Medjugorje, sagte der Papst: «Jeden Tage bete ich in der hl. Messe für Medjugorje!» Und zu den italienischen Bischö­fen sprach er: «Lasst zu, dass das Volk nach Medjugorje geht, wenn es sich dort be­kehrt, betet, beichtet, bereut und fastet!» Wenn einer der Bischöfe ihn fragte, ob er seine Zustimmung zu Medju­gorje geben solle, sagt er: «Stimmen Sie allem, was Medjugorje betrifft, zu!»

 

Der apostolische Nuntius in Jugoslawien sagte: «Medju­gorje stellt das Ereignis des Jahrhunderts dar!» Und in Amerika sagte Bischof Nicholas D'Antonio: «Wir haben mehr Bekehrungen aus Med­jugorje als an irgendeinem an­deren Ort in der Welt! Ich er­innere mich in der Geschichte an nichts, das mit den Ereig­nissen in Medjugorje ver­glichen werden könnte!»


Die Kirche hat Medjugorje offiziell als «Ort des Gebetes und des Gottesdienstes» aner­kannt.
Das Gewissen ent­scheidet! Kardinal Frantisek Tomasek von Prag sagte: «Ich würde den Priestern, die nach Medjugorje gehen, sagen: Das Wichtigste ist das eigene persönliche Erlebnis. Dieses

Erlebnis bedarf dann keiner Worte mehr. Die Konsequenz aus dieser Erfahrung ist dann, diese Botschaft zu verbrei­ten.»

Die Botschaften von Med­jugorje überwinden die große Krankheit unserer Zeit. Die Menschen spüren heute ihre Verlassenheit, Einsamkeit, Ängste vor der Zukunft, unge­liebt, ständig bedroht, über­fordert, ausweglos... Sie su­chen die Lösung ihrer unlös­baren Probleme bei der Wis­senschaft, bei Fachleuten die­ser irdischen Welt... Aber auch die können nicht helfen gegen Verzweiflung, Depres­sion, Sinnlosigkeit und Versu­chungen zum Irrsinn, zur Zer­störung und Selbstzerstö­rung. .. Da spricht Gott selbst zu ihren Herzen: Er ist da! Da beginnt jener Friede, den die Welt nicht geben kann. Da ist jene Heimat, die nur aus dem Himmel kommt und den Weg zur Ewigkeit zeigt. Frieden kommt in die Herzen, die neue Kraft, die neue Lebens­weise. «Jetzt weiß ich, wie es weitergehen kann...» Die Liebe Gottes hat die Herzen neu gemacht. Die Botschaft Gottes hat die Tiefe der Her­zen geheilt: «Ich bin bei euch alle Tage, jeden Tag von neuem, bis zum Tag der Ewig­keit... Fürchte dich nicht!»


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1. Dieser Brief ist noch kurz vor dem Tod von Papst Johannes Paul II. erschienen.