Von: DI. DR. theol. Herbert MADINGER

Buch: "Komm Herr Jesus"



Lieber Freund!

In diesem Jahr 2000 verdichten sich alle Ängste und Hoffnungen der Menschen wie in einem Knotenpunkt: Wird der Mensch selber diese Erde endgültig zerstören? Wird der Abfall von Gott die Kirche und die Welt in jene große Not stürzen, "wie es noch nie eine gegeben hat, seit die Welt besteht"? (Mt 24, 21)
Papst Johannes Paul II. ist für unsere bedrängte Zeit zum leuchtenden Licht der Hoffnung geworden. Er verkündet den jungen Menschen die größte Kraft der höchsten Hoffnung. Es ist jene Erwartung, von der schon das Konzil gesprochen hat: o "ein neues, stark erwartetes Pfingsten, das die Kirche mit neuen geistigen Kräften bereichern wird". (Johannes XXIII.)
' "Die Zivilisation der Liebe wird den Sieg davontragen und wird die Welt schließlich in eine christliche Menschheit umwandeln!" (Paul VI.) ' "Das Gebet der Kirche ruft nach der Rückkehr des Herrn!" "Der Geist und die Braut sagen zum Herrn Jesus: Komm!" (vgl. Offb 22, 17) "Dieses Gebet der Kirche ist von endzeitlicher Bedeutung und soll dem Jubeljahr 2000 den vollen Sinn geben!" (Johannes Paul II.)
"Und beim Welt-Jugendtag in Manila - mit 4 Millionen jungen Menschen - ruft der Papst in der Kraft des Geistes den Sehnsuchts-Ruf der Kirche zu den Millionen Herzen: "Komm, Herr Jesus! Marana tha! Unser Herr, komm!"

Und Millionen brennender Herzen antworten: "Komm, Herr Jesus! Marana tha!" Es ist der Ruf der sehnsüchtig wartenden Braut, die ihren Bräutigam erwartet: "Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen." (Mt 25, 6)

Das ist die prophetische Kraft dieses - im Herzen jugendlichen Papstes: Er zeigt eine unzerstörbare Zukunft! Er gibt den verwirrten und verängstigten Seelen unserer Zeit jene Zuversicht und jenen Trost, den nur Gott allein zu geben imstande ist:

++ "Wir erwarten Seine Wiederkunft!" So betet die Kirche im dritten Hochgebet der Meßfeier unmittelbar im Anschluß an die heiligen Worte der Wandlung.
++Dieser Papst Johannes Paul II. ist weltweit zum "Mann des Jahres" gewählt worden, weil er in einzigartiger Weise den Menschen die eigentliche und tiefste und wahrhaftige Hoffnung zu geben vermag: "Das Kommen unseres Erlösers Jesus Christus!"

Nur Jesus Christus selber vermag es, der Kirche und der Gesellschaft jenen Frieden zu geben, "den die Welt nicht geben kann". Nur Er allein kann den Völkern jenes "neue Herz" schenken, das zur Gerechtigkeit führt und den Frieden möglich macht.

In seinem Gebet zum Jahr 2000 bittet der Papst um diese Gnade für die Völker:


Vater im Himmel, durch Deine Gnade werde das Jubeljahr 2000
zu einer Zeit der radikalen Umkehr zu Dir!
Schenk uns die Zeit, in der man die Lanzen umschmiedet zu Winzermessern.
Schenk uns die Gnade, daß statt des Lärmes der Waffen der Gesang des Friedens kommt!
Überall erwacht heute in der Kirche und auch außerhalb der Kirche dieses ahnende Wissen um den kommenden Erlöser: "Komm, Herr Jesus!" Und Er selber verheißt es uns tief im Herzen: "Ja, ich komme bald." (Offb 22, 20)


Dieses Frohlocken im Herzen und diese Kraft der Hoffnung wünscht Dir in Liebe Dein

Dr. Herbert Madinger

 

weiteres.. Auszug aus: Buch. "Seine Wiederkunft"

Der Sieg des mütterlichen Herzens Mariens

Was erwartet sich der Papst von dieser Weihe der gan­zen Welt an das mütterliche Herz Mariens? Die volle Bedeutung dieser Weihe werden wir erst im Himmel voll ermessen können! Denn es geht um eine Tat des Glaubens an das prophetische Wirken Mariens in un­serer Zeit! Sie ist die Mutter-Gottes! Sie ist die Mutter der Menschwerdung Gottes! Durch sie ist Jesus Chri­stus als unser einziger Erlöser und Heiland zur Welt gekommen. Und durch sie wird Jesus wiederkommen, um diese Erde zu retten, zu erneuern und mit Seinem Geist des Erbarmens zu erfüllen.

Das ist die verborgene Kraftquelle, aus der der Heilige Vater seine Wundermacht und Propheten-Gabe in die­ser Zeit der Entscheidung schöpft: Er lebt und wirkt in der leuchtenden Zuversicht und Erwartung, daß Jesus kommen wird und Sein Königreich der Gerech­tigkeit, der Liebe und des Friedens errichten wird. Und auch dieses „zweite Kommen Christi" wird durch die Mutter des Herrn geschehen, so wie damals in Betlehem.

Immer wieder spricht der Papst von dieser glorreichen Wiederkunft Christi:

„Wir befinden uns in einer Zeit des arbeitsamen und gespannten Wartens auf die glorreiche Wieder­kunft Christi!" (Turin, 24. Mai 1998)

„Wir alle leben den Advent der Endzeit der Geschichte und suchen das Kommen Christi vorzu­bereiten und das Reich Gottes aufzubauen, das Er verkündigt hat." (Johannes Paul II in Beirut, 11. Mai 1997)

„Die Herausforderung besteht darin, die Welt über die wahre Bedeutung des Jubeljahres 2000 zu infor­mieren: Das Jubiläum soll eine Aufforderung sein, dem zweiten Kommen unseres Erlösers erwartungs­voll entgegenzusehen, wenn Er ein für allemal Sein Königreich der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens errichten wird." (Rom, 28. Februar 1997)

Und das ist der Kern dieser Weltweihe und dieser Zu­versicht des Papstes: Wenn wir uns ganz und gar dem mütterlichen Herzen Mariens anvertrauen, dann wer­den wir dieses Kommen des Herrn in unserem Herzen so erleben, wie die Kinder die mütterliche Liebe am Herzen ihrer Mutter erleben: Maria bringt uns Jesus und die Kraft des Glaubens! Sie wird uns die Herrlich­keit des Herrn bringen, Seine Nähe und Sein Licht, Sein Erbarmen und Seine Erlösung.

Deswegen fordert uns der Papst auf, diese Weltweihe an das mütterliche Herz Mariens in unserem eigenen Leben, in unserer Familie und Pfarrgemeinde nachzuvollziehen: Weiht Euch dem reinsten Herzen Mariens! Denn sie wird Euch Jesus bringen. Er ist das Reich Gottes.

Er wird Euch verwandeln, ………

 

noch ein Auszug.... Aus Buch: "Seine Wiederkunft"
Es wird Friede sein

…….Nur Er allein wird die unlösbaren Probleme lösen können, die durch die Sünden der Menschen in der Welt und in der Kirche entstanden sind. Er allein kann die Nationen zu jener Einheit der Herzen führen, die den Frieden weltweit ermöglicht. „Der neue Himmel und die neue Erde" wird nicht durch Menschen­macht kommen, sondern durch Gottesmacht. Des­wegen erwacht heute in neuer Weise das ahnende Wissen um die Wiederkunft des Herrn: „Komm, Herr Jesus!" Und Er selber verheißt es uns: „Ja, ich komme bald."

Christus wird kommen, um die Erde zu retten, ehe sie der Mensch endgültig und unwiderruflich verwüstet, zerstört und unbewohnbar macht. Jesus Christus hat uns Seine Wiederkunft verheißen. Als Gewissheit. Nicht nur nebenbei hat Jesus von Seiner Wiederkunft gesprochen, sondern in jener dramatischen Stunde, in der Sein Tod besiegelt wurde. Bei der Gerichtsver­handlung fragten sie Ihn: „Wenn du der Messias bist, dann sag es uns!" Er antwortete ihnen: „Von nun an werdet ihr den Menschensohn auf den Wolken des Himmels kommen sehen!"1 Wegen dieser Worte wur­de Jesus zum Tode verurteilt. Denn man hielt sie für Gotteslästerung. Jesus aber ist für diese Verheißung Seiner Wiederkunft in den Tod gegangen! Diese Gewißheit hat uns Jesus gegeben: „Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen!"2

Warum wird Jesus wiederkommen? Er wird kommen, um diese Erde von der Sünde zu reinigen! Er allein ver­mag es, die Menschenherzen von der tödlichen Macht des Bösen zu befreien. Denn das Böse — die Maßlosig­keit und Selbstherrlichkeit des Menschen - ist die eigentliche Gefahr dieser EMe. Eine Gott-ferne und Gesetzwidrige Welt endet im Chaos. Jesus wird diese Erde retten. Sie wird nicht sterben. Wenn Jesus wie­derkommt, wird das Böse keinen Bestand mehr haben. Wo es sich erhebt, wird es zugrunde gehen. Wo sich Menschen gegen Gott erheben, werden sie scheitern! Diese Reinigung der Erde von den Mächten des Bösen wird die Rettung dieser Welt sein…..

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