Liturgische Texte zur Wiederkunft des Herrn am Ende der Zeiten (Ära) - nicht Ende der Welt!

Die liturgischen Texte sind gelebtes und gefeiertes Wort Gottes.
Die liturgischen Texte unterscheiden genau zwischen Ende der Zeiten und Ende der Welt.

Über all diese Texte hat das Lehramt der Kirche das letzte Wort!

Die liturgischen Texte sind nur sinnvoll, wenn die Welt noch nicht zu Ende geht, wohl aber eine Weltära.
Daneben gibt es viele liturgische Texte, die eindeutig dem Weltende, also dem endgültigen Kommen Christi zugeordnet werden müssen.
Dann gibt es viele liturgische Texte, die man beiden Seiten zurechnen kann- aber eher noch dem "zweiten" Kommen Christi wie es Papst Johannes Paul II bezeichnet.
Die Kirche hat bisher zu wenig klar unterschieden zwischen "Ende der Zeiten" und "Ende der Welt".

 


Nach der Hl.Wandlung:

"Deine Tod o Herr verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkei1"


1. Adventwoche

Aus einer Predigt  zum Advent (Brevier 1. Woche Dienstag

... Das dritte Schweigen wird bei der Erneuerung der Welt eintreten, "wenn der Menschensohn  sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzt"; wenn er der Herr " alle Tränen seiner Heiligen abwischt, wenn keine Trauer und keine Klage mehr ist",....


Fürbitten 1. Adventsonntag C  Jahr Schott (Anhang)
"Denn du wirst kommen  Gottes  Frieden auf unsere Erde zu bringen....
Gebet: "Allmächtiger ewiger Gott, wir warten voll Zuversicht, daß Christus sichtbar zu uns  kommt und deinen Frieden bringt.....

Zum 1 Adventsonntag
Aus einer Predigt zum Advent
v. Aelred von Rievaulx (+1167)

Brevier 1. Adventsonntag B Jahr

Jetzt ist die Zeit, liebe Brüder, das Erbarmen und die Huld Gottes zu besingen. Denn es ist Advent des Herrn, der war und der kommen wird, des Allmächtigen. (Offb 1,8)
Warum kommt er?

Damit jene, die ihn nicht kannten, erkennen;
die nicht glaubten, glauben;
die ohne Gottesfurcht waren, Gott fürchten;
die nicht liebten, lieben.

So kam er, der seinem göttlichen Wesen nach schon da war, nun mit seiner Huld, damit er als Mensch erkannt, als Gott geglaubt, als Mächtiger gefürchtet, als Gütiger geliebt werde. In unsrer Schwachheit erschien er als Mensch, in seinen Wundern als Gott; mächtig, wenn er die Dämonen beherrscht; gütig und barmherzig, wenn er die Sünder aufnimmt; menschlich war sein Hungern, göttlich die Vermehrung der Brote; menschlich sein Schlaf im Fischerboot, göttlich sein Befehl an das Meer. Menschlich war sein Sterben, göttlich war es, wenn er die Toten erweckte. In seiner Macht trieb er die Händler aus dem Tempel, in seiner Güte nahm er Zöllner und Sünder an. Mit seiner Allgewalt schreckte er die Dämonen, in seiner Güte sprach er die Ehebrecherin frei. Zuletzt stürzten vor seiner Erhabenheit die Häscher zu Boden, die ihn gefangen nehmen wollten, und in seiner Liebe heilte er das Ohr des Knechtes. Dies alles gehört zu der Huld seines ersten Kommens. Da deine Güte bei deinem ersten Kommen so groß war, will ich dir singen, Herr*. Erbarmen war es, dass du Mensch wurdest, unsre Schwäche auf dich nahmst ... Alles entströmte dem Quell deiner Barmherzigkeit.

 

Fürbitten Vesper Montag 1. Adventwoche
"Komm, Herr, und rette uns!
........komm bald und schenke den Völkern dein Heil!

.......im Heiligen Geist schaffe die Erde neu."

Fürbitten Vesper Mittwoch 1. Adventwoche
"Dein Reich komme!
Komm und besuche deine Herde, führe alle zusammen, die zu dir gehören

........suche heim deinen Weinberg, den deine Hand gepflanzt hat."

Fürbitten Vesper Donnerstag 1. Adventwoche
"......komm und führe die Menschen zusammen in deiner Kirche" (immer noch ausständig, das wird erst möglich, wenn sein Reich kommt)


2. Adventwoche

Zweiter Adventsonntag Lesehore
Antiphon: "Seht, unser König kommt mit großer Macht, die Völker zu retten."
Responsorium: "Als Richter und Retter kommst du in diese Welt...."

Vesper: "Siehe, auf den Wolken des Himmels kommt der Herr mit großer Macht und Herrlichkeit"

"....er selbst wird kommen und uns retten"

Fürbitten:....." Komm , Herr Jesus: Du hast das Werk der Erlösung an Israel begonnen, vollende es an den Völkern der Erde." (Das Kommen bezieht sich auf diese Weltzeit)

2.Adventsonntag Non-Lesung (Vgl, 2 Thess 1,6.7.10)
Es entspricht der Gerechtigkeit Gottes, euch den Bedrängten, zusammen mit   uns Ruhe zu schenken, wenn Jesus, der Herr, sich vom Himmel her offenbart mit seinen mächtigen Engeln, wenn er kommt inmitten seiner Heiligen (Christen) gefeiert   und im Kreis all derer bewundert zu werden, die den  Glauben angenommen haben.

Montag 2. Adventwoche
Terz: "Die Völker werden deinen Namen fürchten und die Könige der Erde deine Herrlichkeit" (Bisher noch nicht verwirklicht
Vesper Mittwoch: " Komm Herr Jesus. Führe die Völker der Erde in Frieden zusammen" ( bisher was es ein reines Gebet; das Gebet wird Wirklichkeit werden)

Terz Donnerstag: Mich 5,3.4a ....." Sie werden in Sicherheit leben, denn nun reicht seine Macht bis an die Grenzen der Erde. Und es wird Friede sein." (Maria hat in Fatima gesagt: "Am Ende wird mein Herz triumphieren" " Dann wird eine Zeit des Friedens kommen".)

Hag 2.6.9 "Die künftige Herrlichkeit wird größer sein als die frühere, spricht der Herr der Heere."

Fürbitten: " Komm, Herr Jesus. Du willst das Heil der ganzen Welt, versöhne die Völker miteinander." (Nur möglich, wenn Christus kommt, wenn es noch Völker gibt auf der Welt)

Freitag Bitten: " Komm, Herr Jesus. Führe eine neue Zeit herauf: eine Zeit der Tugend, der Gerechtigkeit und des Friedens"

Vergl. Präfation des Christkönigsfestes!
Kurzlesung Freitag: ""...denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben..." (im Himmel gibt es keine Hoffnung mehr)

Mittwoch 2. Adventwoche
Eröffnungvers
: "Der Herr wird kommen und nicht zögern.Er wird die Finsternis in Licht verwandeln und sich allen Völkern offenbaren"


Hymnus zur Laudes Fastenzeit
"Es kommt der Tag, dein Tag erscheint,

da alles neu in Blüte steht;
der Tag, der unsre Freude ist,

der Tag, der uns mit dir versöhnt."

 

Responsorium  Mittwoch in der  Karwoche (erste Jahresreihe)
"Christus wird kommen auf den Wolken. Es wird der Anblick des lebendigen Gottes sein. Jedes Auge ( die leben) wird  ihn schauen."

Hieronimus (+419/420)
(Brevier Fastenzeit 5. Woche Samstag )
Zum Buch Jeremia

"Seht es kommen Tage- Spruch des Herrn,- in denen ich mit dem Haus Juda einen Bund schließe, nicht wie der Bundwar, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägypten herauszuführen....... Das wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit dem Haus Israel schließen werde - Spruch des Herrn: Ich lege meinGesetz in sie hinein und schreibe es auf ihr Herz. Ich verzeihe ihnen die Schuld, an ihre Sünden denke ich nicht mehr.!(Jer 31,33.34)
Dieses Zeugnis benutzt der Apostel Paulus- oder wer sonst diesen Brief an die Häbräer geschriben hat -, und nach ihm sagen alle Männer der KIrche, daß beim ersten Kommen des Erlösers alles erfüllt wurde, daß der Neue Bund, das Evangelium, auf den Alten Bund gefolgt ist, daß das Gesetz des Buchstabens durch das des Geistes verwandelt wurde (Vgl. 2 Kor.3,6) und auch alle Opfer, die Beschneidung und der Sabbat im Geist erfüllt wurden.....

Als Israel aus dem Land Ägypten geführt wurde, bestand zwischen dem Volk und Gott eine große Vertrautheit: Er sagt, erhabe sie an die Hand genommen und ihnen einen Bund gewährt. Aber sie haben den Bund gebrochen. Deswegen zog sich Gott von ihnen zurück.
Gott verspricht im Evangelium, nach dem Kreuz, Auferstehung und Himmelfahrt einen neuen Bund zu gewähren, " nicht auf Tafeln aus Stein, sondern - wie auf Tafeln - in Herzen von Fleisch"(2 Kor 3,3). Denn der Bund des Herrn wurde in den Geist der Glaubenden eingschrieben, der Bund, nach dem er ihnen Gott sein will und sie seinVolk sein sollen. Sie sollen sich fortan keine jüdishen Lehrer, keine Überlieferung udn Gebote von Menschen mehr suchen. Vielmehr solen sie Schüler des Heiligen Geistes sein, wenn sie hören: " IHr seid Gottes Tempel, und der Geist Gottes wohnt in euch" (1 Kor 3,16) und "Der Geist weht, wo er will." (Joh 3,8) ER hat verschiedenen Gaben, und die Erkenntnis des einen Gottes bedeutet den Besitz aller Tugenden.

Anastasius vom Sinai (+ nach 700) (Brevier 6.8. Verklärung des Herrn)

Aus einer Prdigt über die Verklärung des Herrn
"Dieses Geheimnis offenbarte Jesus seinen Jüngern auf dem Berg Tabor. Als er unter ihnen weilte, sprach er zu ihnen über das REICH GOTTES und sein ZWEITES KOMMEN IN HERRLICHKEIT. Da sie aber vielleicht nicht sicher genug waren über das, was er ihnen bereits vom Reich verkündigt hatte, gedachte er , sie endlich im Innersten des Herzens zu überzeugen. Um sie aus dem Erlebnis der Gegenwart zum Glauben an das ZUKÜNFTIGE zu führen, gewährte er ihnen auf dem Berg Tabor eine wunderbare göttliche Offenbarung als ein in ZUKUNFT weisendes Bild des GOTTESREICHES, ganz als er sagte zu ihnen: Damit in der Zwischenzeit in euch kein Unglaube hochkommt, sage ich euch gleich in der Gegenwart: "Amen, das sage ich euch: Von denen, die hier stehen, werden einige den Tod nicht erleiden, bis der Menschensohn in seiner göttlichen MACHT KOMMEN sehen."..............wo die Erstlinge und Bilder aller kommenden ZEITEN sich wie in einem Spiegel abnzeichnen."

Osterzeit 7.Woche Freitag Vesper Magnificat-Ant.
Wenn der Geist der Wahrheit kommt, wird er euch in die volle Wahrheit führen und euch verkünden, was kommen wird.Halleluja

"Dein Reich komme!" (Theresia von Avila + 1582) = Lesung aus dem Brevier  15. Woche Dienstag)

"So lehrt uns Jesus, um das Kommen des Reiches zu bitten: "Geheiligt werde dein Name, dein Reich komme. Ich bitte euch, betrachtet die tiefe Weisheit unseres Lehrers. Ich jedenfalls erwäge hier bei mir, um was wir mit diesem Reich beten, und es ist wirklich gut, es zu erkennen. Der König sah, daß wir in Anbetracht des Wenigen und Geringen, was wir aus uns selbst vermögen, den heiligen Namen des Vaters nicht heiligen und verherrlichen können, wenigstens nicht so, wie es sein müßte, wenn er in seiner Majestät nicht auf andere Weise dafür Vorsorge trifft, nämlich dadurch, daß er uns schon hier sein Reich gibt.
Darum hat Jesus die beiden Bitten miteinander verbunden. Wir müssen uns klar darüber werden, um was wir bitten und wieviel daran liegt, daß wir ungestüm und eifrig darum beten und alles daransetzen, um Gott, dem es gefallen soll, zu gefallen und ihm Genüge zu leisten.
Wie ich darüber denke,ich möchte euch an dieser Stelle erklären. Das höchste Gut im Himmelreich scheint mir, von vielem anderen abgesehen, darin zu bestehen, daß wir keinen Wert mehr auf Irdisches und Weltliches legen und uns darüber freuen, daß alle sich freuen."

"Wir werden immerwährenden Frieden und tiefes Glücksempfinden, wenn wir sehen, daß Gott von allen Sterblichen geheiligt und gepriesen wird; daß sein heiliger Name verherrlicht wird; daß niemand ihn durch eine Sünde beleidigt und er von allen Menschen geliebt wird. Ja die Seele beschäftigt sich mit nichts anderem, als daß sie liebt, und sie kann nicht anders, als ihn zu lieben, da sie ihn erkennt. Auf diese Weise sollten, wir ihn in dieser Welt lieben. Wenn wir ihn wirklich kennen, dann würden wir ihn hier zwar in derselben Vollkommenheit und auf dieselbe Art lieben, aber doch wenigstens in einer weit höheren Weise als jetzt."


Hymnus Samstag 1. Woche Laudes
"Die Nebel entweichen im Glanze der strahlenden Klarheitund Kraft des kommenden Christus"

Hymnus Communio der Kirchweihe
"Eine große Stadt ersteht, die vom Himmel niedergeht in die Erdenzeit.

Mond und Sonne, braucht sie nicht, Jesus Christus ist ihr Licht, ihre Herrlichkeit".

Hymnus der Apostel - Lesehore
"Was habt ihr vernommen in jener Zeit,
Apostel des Herrn, auf dem Berg?
Wir hörten sein Wort: Seid alle bereit!
Das Himmelreich bricht in die Zeit.

Hymnus Christkönigsfest Laudes
"Komm, Herr
, erweise deine Macht und richte deine Herrschaft auf.
komm und (1. auf der Erde)vollende jetzt dein Reich und (2.im Himmel)führe uns zum Königsmahl"

Antphon Non Christkönigsfest
"Seine Macht wird groß sein, und es wird Friede herrschen ohne Ende"

Antiphon zur Laudes Christkönigsfest
"alle Völker, Stämme und Sprachen werden ihm dienen" (bisher noch nicht geschehen)

Brevier: Sonntag 4.Woche Psalterium Terz 2. Antiphon

"Der Herr wird kommen und in Herrlichkeit erscheinen inmitten seiner Heiligen. Alleluja."

HYMNUS (Brevier -Psalterium 4.Woche Lesehore)

1. In der Nacht oder am frühen Morgen:

Erwartet den Herrn,
steht als Knechte bereit an der Tür.
Schon jauchzt jeder Stern,
seht, er kommt, seht, er kommt, wir sind hier.

Komm, Herr Jesus, Maranatha.

Entzündet die Lampen, ihr Mägde,
erglühet im Geist
im Kommen des Ewig-Geliebten,
der Kyrios heißt.

Komm, Herr Jegus, Maranatha.

Du wirfst dein Feuer zur Erde
und willst, daß es brennt,
und wir sind der Mund,
der anbetend dein Kommen bekennt.

Komm, Herr Jesus, Maranatha.

Präfation -Marienmessen: Maria, Mutter der heiligen   Hoffnung:
"Sie leuchtet ihnen voran auf dem Weg zur vollen Freiheit als Zeichen sicherer Hoffnung und des Trostes,  bis der Tag Christi wunderbar aufstrahl!" (Keine Rede von Weltgericht)

Brevier 16.Woche Dommerstag (erste JAHRESREIHE) Klemens I. (101)
" ...... die aber, die mit der Gande Gottes die vollkommene Liebe hatten,haben als Wohnstatt den Ort der Heiligen; sie werden offenbar, wenn das Reich Gottes erscheint."

Brevier: Oration Laudes Samstag 4.Woche
...."Vertreibe die Nacht des Bösen und erleuchte unser Herz durch den hellen Glanz deines Kommens...."

 

Brevier: Herz-Jesu-Fest

Responsorium: Durch die Sünden waren wir tot, doch Gott hat uns in Liebe wieder lebendig gemacht, wegen der großen Liebe, die er uns geshenkt hat. Um in den kommenen Zeiten den überfließenden Reichtum seiner Gnade zu zeigen........

Hl. Augustinus +430 (Brevier 34.Woche Mittwoch - Lesehore)

Aus dem "Handbüchlein" -
Die Einheit der himmlischen und irdischen Kirche.
.... Das, was im Himmel ist, wird dann erneuert, wenn die Lücke, die durch den Fall der Engel entstand, aus der Zahl der Menschen wieder ausgefüllt wqird; was aber auf Erden ist, wird erneuert, wenn die Menschen, die zum ewigen Leben vorherbestimmt sind, nach ihrer alten Verderbnis neu wiederhergestellt werden."..............

Leo der Große (+461) (Brevier 6.Woche Osterzeit Freitag) -Lesehore

Aus einer Predigt zum Festgeheimnis der Himmelfahrt Christi
.....unser Herr Jesus Christus ist am vierzigsten Tag nach der Auferstehung vor den Augen der Jünger in den Himmel erhoben worden und hat so die Zeitspanne seiner körperlichen Gegenwart begrenzt, um zur Rechten des Vaters zu bleiben, bis die Zeit vergangen wäre, die Gott festgesetzt hatte, damit die Kirche in ihr die Zahl ihrer Kinder mehre. Dann erst wird er zum Gericht über Lebende und Tote in demselben Fleisch, in dem er aufgestiegen ist, wiederkommen.


Schott- Messbuch - Marienmessen

9. Maria von Kana
Präfation: "Dieses wunderbare Zeichen (Wunder von Kana) kündet die Ankunft der messianischen Zeit an, in ihm wird die Ausgießung des Geistes der Heiligkeit vorausgesagt........"

Schlusgebet:...."damit wir einmütig die Ankunft deines Reiches vorbereiten......


Lied aus dem Gotteslob 262 3. Str.

Es kommt der Herr, der Herr wird kommen; voll Freude ist der Ströme Lauf. Frohlocken werden alle Frommen; die Berge jubeln himmelauf. Er kommt das Erdenrund zu richten, die Völker in Gerechtigkeit. Er kommt, den Frieden aufzurichten für alle Zeit und Ewigkeit.


Lied: Lobpreiset unsern Gott
Lobpreist unsern Gott, singet ihm ein neues Lied,
der uns aus aller Not, in seiner Liebe rief.
Refrain:
Freut euch, ich komm mit Macht und Herrlichkeit,
blicket auf und glaubt mein Tag ist nicht mehr weit, ich komm.
Er hat uns selbst gesagt, der Vater hat uns lieb,
darum seid unverzagt, stellt euch auf meinen Sieg.
Ref.:
Wer meiner Kraft vertraut wird meine Wunder sehen
und meine Herrlichkeit wird allezeit mit ihm gehn.
Ref.:
In der Welt da habt ihr Angst, doch ich habe sie besiegt.
Wer meinen Namen traut, der ist der mich liebt.
Ref.:
Meine Freude sei mit euch, auch in Dunkelheit und Streit,
und meine Siegesmacht führt euch in Herrlichkeit.
Ref.:

Oration 2. Woche der Osterezit
Allmächtiger ewiger Gott, du hast uns in den österlichen Sakramenten das Unterpfand der kommenden Herrlichkeit gegeben. Hilf uns, den Sieg des Auferstandenen zu verkünden, und lass die Fülle seiner Herrlichkeit an uns offenbar werden, wenn wiederkommt. Er, der in der Einheit des Hl. Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.


Lieder: Diözesananhang im GL Linz

 

921 Ja, wenn der Herr einst wieder kommt, ja, wenn der Herr einst wieder kommt, dann laß mich auch dabei sein, wenn der Herr einst wieder kommt.

2. |: Und wenn die Heilgen auferstehn, :| dann laß mich auch dabei sein, wenn die Heilgen auferstehn.

3. |: Und wenn sie stehn um deinen Thron, :| dann laß mich auch dabei sein, wenn sie stehn um deinen Thron.

4. |: Und wenn das Buch geöffnet wird, :| dann laß mich auch dabei sein, wenn das Buch geöffnet wird.

5. |: Und wenn man singt: Halleluja, :| dann laß mich auch dabei sein, wenn man singt: Halleluja.

6. |: Und wenn die Welt wird wieder neu, :| dann laß mich auch dabei sein, wenn die Welt wird wieder neu.

7. |: Und wenn das Lamm zur Hochzeit kommt, : | dann laß mich auch dabei sein, wenn das Lamm zur Hochzeit kommt.

8. |: Und wenn du uns beim Namen rufst, :| dann laß mich auch dabei sein, wenn du uns beim Namen rufst.

 

T: Messgesänge 3/1970, Linz



Der Papst spricht in REDEMPTORIS MATER Nr. 41 von der ersten, der zweiten, und von der endgültigen Ankunft Christi.
Wortlaut: "Denn wenn die jungfräuliche Mutter in einzigartiger Weise mit ihm bei seinem ersten Kommen verbunden war, wird sie es durch ihr fortwährendes Mitwirken mit ihm auch in der Erwartung seiner zweiten Ankunft sein; im Hinblick auf seine Verdienste ihres Sohnes auf erhabenere Weise erlöst, hat sie jene Aufgabe als Mutter und Mittlerin der Gnade auch bei seiner endgültigen Ankunft, wenn alle zuzm Leben erweckt werden, die Christus angehören, und der letzte Feind , der entmachtet wird, der Tod ist".