LITANEI DER VERSÖHNUNG

Für meine Sünden bitte ich dich um Vergebung, Herr.

Für die verletzenden Worte bitte ich dich um Vergebung, Herr.

Für den fehlenden Glauben an deine Liebe bitte ich dich um Vergebung, Herr.
Für die Kritik an meinem Nächsten bitte ich dich um Vergebung, Herr.
F
ür meinen Hass gegenüber denen, die mir Leid zugefügt haben, bitte ich dich um Vergebung, Herr.

Für meinen Egoismus, der meinen Bedürfnissen die größte Wichtigkeit beimisst, bitte ich dich um Vergebung, Herr.
F
ür meine Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid der anderen bitte ich dich um Vergebung, Herr.
Für meine Untreue hinsichtlich der Versprechen, die ich dir gegeben habe, bitte ich dich um Vergebung, Herr.
Für den Hass, dem ich in meinem Herzen Raum gebe, bitte ich dich um Vergebung, Herr.
F
ür die Weigerung, denen zu vergeben, die mir Unrecht zugefügt haben, bitte ich dich um Vergebung, Herr.
Für die Rachegedanken, die meine Seele vergiften, bitte ich dich um Vergebung, Herr. Für meine heftige Reaktion auf alle Unan­nehmlichkeiten bitte ich dich um Vergebung, Herr.
Für die mangelnde Barmherzigkeit, mit der ich über andere urteile, bitte ich dich um Verge­bung, Herr.
Für meine Angst vor dem, was du von mir fordern könntest, bitte ich dich um Vergebung, Herr.
Für meinen eigenen Willen, den ich häufig deinem Willen vorziehe, bitte ich dich um Verge­bung, Her
Für die unzüchtigen Gedanken, die meine Vorstellungskraft reizen, bitte ich dich um Verge­bung, Herr.
Für meine Hartherzigkeit, wenn jemand meine Liebe erbittet, bitte ich dich um Vergebung, Herr.
Für die Tendenz zum Bösen, in der ich mir gefalle, bitte ich dich um Vergebung, Herr.
Für meine Lauheit im Gebet bitte ich dich um Vergebung, Herr.
Für die Tatsache, dass ich oft das Opfer deines Lebens am Kreuz vergesse, bitte ich dich um Vergebung, Herr.
Für die Trägheit, mit der ich meinen Geschwistern diene, bitte ich dich um Vergebung, Herr. Für meine Ich-Bezogenheit, die mich von den anderen trennt, bitte ich dich um Vergebung, Herr.
Für   die   großspurigen   Vorsätze   oder   die schlechten Gedanken, die deiner Liebe spotten, bitte ich dich um Vergebung,
Herr.
F
ür meine Undankbarkeit dir gegenüber bitte ich dich um Vergebung, Herr.
F
ür meine Weigerung, mich mit dir und meinen Brüdern und Schwestern zu versöhnen, bitte ich dich um Vergebung, Herr.
F
ür mein Mittun an den Täuschungen des Bösen bitte ich dich um Vergebung, Herr.
F
ür meinen Stolz, der sich in vielen meiner Taten ausdrückt - selbst in den guten, bitte ich dich um Vergebung, Herr. Für die Lügen, die ich manchmal der Wahrheit vorgezogen habe, bitte ich dich um Vergebung, Herr.
Für meine Taubheit gegenüber dem Verzwei­flungsschrei der Armen bitte ich dich um Ver­gebung, Herr.
Für die Leichtigkeit, mit der ich materielle Güter anhäufe, und die geringe Bereitschaft, von mir selbst zu geben, bitte ich dich um Ver­gebung, Herr.
Für die Rebellion gegenüber Gott, die in mei­nem Herzen ist, bitte ich dich um Vergebung, Herr.
Für die Angst vor dem Urteil der Anderen bitte ich dich um Vergebung, Herr. Für das Versäumnis, von der Hoffnung Zeugnis zu geben, die wir in dir haben, bitte ich dich um Vergebung, Herr.
Für meinen schwachen Glauben, dass du die. Auferstehung und das Leben bist, bitte ich dich um Vergebung, Herr.

Text: EmilianoTardif/Philippe Madre

Wie kann ich das oben erwähnt in der Beichte sagen?
Die folgenden Ansätze sind eine Hilfe zur persönlichen Beichte.

Es steth nirgends geschrieben, daß ich meine Anklage in der " Vergangenheitsform" oder in der "Gegenwartsform" in der Beichte sage.

Ich habe, oder es ist gewesen....... sagt: daß ich

Ich habe viele verletzende Worte zu einigen, vielen, gesagt!
Oft habe ich aus Glaubensmangel deine Liebe verachtet!
Immer wieder übe ich Kritik an den Mitmenschen.
Ständig hasse ich die Menschen, die mir einmal Leid zugefügt haben.
Oftmals habe ich aus Egoismus meinen Bedürfnissen die größe Wichtigkeit beigemssen.

Meine Untreue ist groß, wenn ich etws versprochen habe.
In letzter Zeit war ich völlig gleichgültig beim Leid der anderen.

Oft habe ich dem Haß in meinem Herzen Raum gegeben.
Ich habe mich immer wieder geweigert denen zu vergeben, die mir Leid zugefügt haben.

Oft habe ich Rachegedanken in meinem Herzen gehegt, die sich oft noch gesteigert haben und meine Seele vergiftet haben.
In letzter Zeit habe ich aus mangelnder Barmherzigkeit über andere lieblos geurteilt und sie verurteilt.

Herr ich hatte oft Angst vor dem , was du vonmir fordern könntest.
Meinen Willen zog ich oft deinem Willen vor.

Ich lies zu, daß unzüchtige Gedanken meine Phantasie und Vorstellungskraft reizten.
Hartherzigkeit haben alle Liebe zu Nächsten kaputt gemacht.

Von Zeit zu Zeit habe ich die Tenzenz zum Bösen wie ein Godstück im Herzen gehütet.
Mein Gebetsleben ist voll von Lauheit, und ich tue zu wenig dagegen.

Es ist fast zur Gewohnheit geworden, daß ich an dein OPfer für mich am Kreuz vergesse.

Trägheit im Guten gegenüber meinen Verwandten ist auf der Tagessordnung.

Großspurige Vorsätze verlaufen immer wieder im Sand.
Ich vergesse so oft dir zu danken Herr.

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