Auszug aus dem Vortrag!
Entnommen aus Heft
Marianische Priesterbewegung
D-78250 Tengen-Blumenfeld
RB 3/2003
Bei den Exerzitien in Collevalenza wurde immer wieder der „Lichtreiche Rosenkranz" gebetet.
Darum hat uns am zweiten Tag der Exerzitien Monsignore
Miguel Cabrejos-Vidarte, Bischof von Lima und Professor der Hl. Schrift, im Zusammenhang mit dem Apostolischen Schreiben über das Rosenkranzjahr einen Vortrag gehalten.
Er vergleicht das Blaue Buch mit den Aussagen des Hl.
Vaters in seinem Apostolischen Schreiben über den Rosenkranz. Hier der Text des Vortrags:
3. Seine Ankündigung des Reiches Gottes lädt uns zur Umkehr ein

Geheimnis des Lichtes ist die Predigt, mit der Jesus das Kommen des Reiches Gottes ankündigt und zur Bekehrung aufruft (vgl. Mk 1,15), indem er denen die Sünden nachlässt, die sich ihm mit demütigem Vertrauen nähern (vgl. Mk 2,3-13; Lk 7,47-48). Dies ist der Beginn des Dienstes des Erbarmens, den er bis zum Ende der Welt auszuüben fortfährt, besonders durch das Sakrament der Versöhnung, das er seiner Kirche anvertraut hat (vgl. Joh 20,22-23). (RVM, Nr. 21)
Jesus ruft zur Umkehr. Dieser Aufruf ist eine wesentliche Komponente der Ankündigung des Reiches: „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!" (Mk 1,15) (Katechismus der Katholischen Kirche 1427).
„Eure himmlische Mutter will euch heute helfen, nur den göttlichen Willen gut zu erfüllen. Das ist der Wille Gottes: eure Heiligung! (Vgl. Lk. 19,2; Mt 5,48 j. Mit eurer Heiligkeit legt ihr eine mächtige Kraft der flehenden Bitte und der Sühne auf den Altar des Herrn. " (Bl. B. 25. März 1981)
„Meine Priester mögen sich keine Sorgen wegen des Essens und der Kleidung machen. (Vgl. Lk 10,4-9). Wie Kinder (vgl. Mt 18,3; 7 Pt 2,2) sollen sie dies ihrer Mutter überlassen. " (BL B. 23. Januar 1974)
Vgl. Mt 6,33: „Sucht das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit, alles Übrige wird euch dazugegeben."
Maria führt die Menschen, die Christen, das Reich Gottes zu erkennen und zu erfahren.

 

„Mein Unbeflecktes Herz ist der Weg, der euch zu seinem Reich führt. Der Triumph meines Unbefleckten Herzens wird nämlich mit dem Triumph meines Sohnes Jesus in seinem herrlichen Reich der Heiligkeit und der Gnade, der Liebe und der Gerechtigkeit, der Barmherzigkeit und des Friedens zusammenfallen. Es wird in der ganzen Welt aufgerichtet werden. " (Bl. B. 23. Nov. 1986)
Das Reich Christi muss sich in unserem Leben zeigen. Christus muss in uns herrschen

„Jesus muss in erster Linie in den Herzen und Seelen aller herrschen, denn sein Königtum ist ein Königtum der Gnade, der Heiligkeit und der Liebe.
Wenn Jesus in der Seele eines seiner Geschöpfe herrscht, wird sie von einem göttlichen Licht verwandelt, das sie immer schöner, leuchtender, heiliger und gottgefälliger macht. (...)
Jesus muss in den Familien herrschen, die sich wie Knospen für die Sonne seiner königlichen Würde öffnen müssen.
Deshalb wirke ich in dieser Zeit, damit in den Familien die Harmonie und der Friede, das gegenseitige Verständnis und die Eintracht, die Einigkeit und die Treue wachsen.
Jesus muss in der gesamten Menschheit herrschen, damit sie wieder zu einem neuen Garten werden kann, wo die Heiligste Dreieinigkeit von jedem Geschöpf Bewunderung und Schönheit, Liebe und Duft empfangen und auf diese Weise verherrlicht werden und ihre dauernde Wohnung unter euch nehmen kann.
Jesus muss in der Kirche herrschen, die der bevorzugte Teil seines göttlichen und liebevollen Herrschaftsgebietes ist.
Die Kirche ist ganz sein eigen, weil sie seinem durchbohrten Herzen entsprungen (vgl. Joh 19,33-34) und in seiner Liebe gewachsen ist, in seinem Blut gewaschen und ihm durch ein unverbrüchliches Bündnis ewiger Treue (Vgl. Eph 5,23-27) angetraut worden ist. " (Bl. B. 23. November 1986)

Jesus Christus ist das Reich, das von den Aposteln gepredigt wurde
„Ich lade euch alle ein, auf Jesus Christus zu schauen; er ist der treue Zeuge, der Erstgeborene der Toten (vgl. l Kor 15,20; Kol 1,18), der Herrscher über die Könige der Erde.
Jesus liebt uns und hat uns von unseren Sünden erlöst durch sein Blut; er hat uns zu Königen gemacht und zu Priestern vor Gott, seinem Vater. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit. " (Bl. B. 11. April 1993)