Werden die Muslime Christen?

Aus: "Das neue Grochenblatt" 31.Jahr Nr.12

Muslime sind religiöser als Christen. Sie glauben und tun, was ihnen der Koran befiehlt. Ihr aktiver Kern strebt die "geschlossene Gesellschaft" an, den "Gottesstaat", in dem allein gilt, was der Koran sagt und die Bürgerrechte "ungläubiger" Minderheiten beschränkt. Sie sehen in den USA den "Satan", der mit allen Mitteln bekämpft werden muss. Doch nicht nur im fortschrittlich-freiheitlichen Amerika, in der ganzen westlichen Welt, auch in Europa. Milli Gezete schrieb am 24. Juli 1986: "Der Europäer ist ein Atheist und Götzenanbeter, ein Wucherer, Kapitalist, Sozialist, Zionist und Imperialist, ständig brünstig und besoffen, ehebrecherisch und materialistisch. Er hat sich dem Teufel verschrieben." Und im Verbandsorgan Ummet-i Mohammed ("Die Gemeinde Muhammeds") des "Verbands der islamischen Vereine und Gemeinden e. V. Köln" vom 24. Februar 2000 heißt es: "Die Menschheit hat noch nie so eine dunkle Phase wie unter der Demokratie erlebt. Damit der Mensch sich von der Demokratie befreien kann, muss er zuerst begreifen, dass die Demokratie dem Menschen nichts Gutes geben kann... Es lebe die Hölle für die Ungläubigen! Und nieder mit allen Demokratien und allen Demokraten!"


Unbekannter Koran.
Der Islam ist im Westen wenig bekannt. Das hat einmal darin seinen Grund, dass der europäische Islam mit dem Islam in den Stammländern Mohammeds nicht deckungsgleich ist. Bei den. Mohammedanern des Ostens, und teilweise wohl auch bei denen im Westen, handelt es sich um zwangsislamisierte Christen, bei denen der Islam nicht in seiner vollen Radikalität zum Durchbruch kam. Dagegen merken wir heute, dass in den Ländern des Ostens, wo Christen und Muslime jahrhunderte lang im Frieden miteinander lebten, der Islam zunehmend radikaler wird und die Christen immer mehr bedrängt.
Das andere ist, dass wir den Koran, soweit wir ihn überhaupt lesen, als Christen lesen. P. Antoine Moussali (der u. a. das Buch "Kreuz und Halbmond" geschrieben hat) ist erstaunt, dass die "Islamwissenschaftler" sich "nie die Mühe gemacht haben, Arabisch zu lernen" und sich nur auf Übersetzungen verlassen, die "immer eine Philosophie" transportieren. "Im Arabischen tragen Begriffe wie Glaube, Offenbarung, Bund, Nächster, universell, Moschee eine ganz andere emotionale, rationale und menschliche Konnotation (eine den Ausdruck begleitende oder überlagernde Bedeutung), als dieselben Worte in einer westlichen Sprache transportieren." Der Muslim ist gastfreundlich und gut zum Nachbarn, aber das Wort "Nächster" fehlt im Koran ebenso wie das Wort "Liebe". Hingegen heißt es: "Die Ungläubigen und denen, welche andere vom Weg Allahs abwendig machen und dann auch noch als Ungläubige sterben - denen wird Allah nie vergeben. Seid daher nicht mild und schwach gegen eure Feinde und ladet sie nicht zürn Frieden ein: Ihr sollt die Mächtigen sein; denn Allah ist mit euch, und er entzieht euch nicht den Lohn eures Tuns" (Sure 47, aja 35-36). Erwähnt sei auch, dass manche Übersetzungen stark voneinander abweichen. So lautet z. B. die Sure 8, 13 in der Goldmann-Ausgabe: "Darum haut ihnen (den Ungläubigen) die Köpfe ab und haut ihnen alle Enden der Finger ab!", während die Ausgabe des zum Islam übergetretenen Diplomaten Murad W. Hofmann abgemildert liest: "So haut auf ihre Nacken ein und haut ihnen auf alle Finger!"


Maria als Retterin
Der von Gott abgefallene Westen steht dem Phänomen Islam hilf- und ratlos gegenüber. Schönrednerei versagt vor einer Glaubenshaltung, die zum Letzten bereit ist. Am Phänomen Islam wird auch die selbstverschuldete Schwäche der Christenheit offenbar. Samuel Huntington, der 1996 das damals heftig umstrittene Buch "Kampf der Kulturen" veröffentlichte (das zwei Jahre später, nach den Anschlägen auf die Botschaften der Vereinigten Staaten in Kenia und Tansania seine Bestätigung fand), sagte 1999 am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos: "Nur die Rückbesinnung auf die christlichen Ursprünge kann die westliche Wertegemeinschaft fit machen für den Kampf der Kulturen." Kardinal Giacomo Biffi, Erzbischof von Bologna, wurde auf einem Seminar der Stiftung Migration
noch deutlicher: "Die Kultur des Nichts, getragen vom Hedonismus (der in der Lust den höchsten Lebenssinn sieht) und einem unersättlichen anarchistischen Geist, wird nicht imstande sein, dem ideologischen Angriff des Islam standzuhalten. Nur die Wiederentdeckung des Christentums als einzigen Weg zum Heil für den Menschen und nur die entschlossene Auferstehung der alten Seele Europas wird dieser unausweichlichen Konfrontation einen anderen Ausgang geben können."
Außer mit geistlichen Waffen ist dieser nun tatsächlich ausgebrochene Krieg nicht zu gewinnen. Deshalb ruft Pater Werenfried zum Rosenkranz-Kreuzzug für die Bekehrung der Muslime auf. Ein aussichtsloses Unternehmen für den, der keinen Glauben hat, ein sicherer Rettungsanker für den, der glaubt, dass GOTT allmächtig ist und auch das Heil der Muslime will. Und wie Schwester Luzia von Fatima überzeugt ist, dass durch das beharrliche Rosenkranzgebet jedes Problem gelöst werden kann.
Der Bezug zu Fatima ist nicht willkürlich gewählt, ist der Gnadenort doch nach der Tochter Mohammeds benannt. 1995 hat das iranische Fernsehen eine Dokumentation ausgestrahlt, die 1997, anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 80. Jahrestag der Erscheinungen, zweimal wiederholt wurde, in der das Geschehen nicht als "katholisches", sondern als muslimisches Wunder dar-
gestellt wird: Nicht die Muttergottes sei in Fatima erschienen, sondern Fatima, die Tochter Mohammeds mit seiner ersten Frau Chadidja.
Immerhin ist Maria die einzige Frau, die im Koran genannt wird; sie ist die vollkommene Muslirnin und ein Vorbild für alle muslimischen Frauen. Sie ist Jungfrau, und Jesus, der im Koran immer nur 'Isa genannt wird, ist ihr Sohn. Darauf legt der Islam wert: 'Isa ist der Sohn Mariens - nicht der Sohn Gottes!


Nun ist vor kurzem bekannt geworden, dass die Gottesmutter in Lourdes für das Jahr 2000 den endgültigen Zusammenprall des Islams mit den christlichen Nationen vorausgesagt hat. Es wird zu einer "fürchterlichen Schlacht" kommen, doch "am Ende" werden sich alle Muslime zum christlichen Glauben bekehren. Das ist ein Aufruf zur geistlichen Mobilmachung für uns Christen,damit uns nicht vielleicht erst die Not beten lehren muss.

Brisante Hintergrund-Informationen zum Islam bietet Adelgunde Mertensacker: MOSCHEEN IN DEUTSCHLAND. Stützpunkte islamischer Eroberung. 224 Seiten. Großformat. Selbstkostenpreis DM 10,-, öS 80,-, sFr 10,-, frei Haus. Bezugsquelle: Pfr. W. Pietrek, Postfach 2168, D-59531 Lippstadt. Fax 02523/6138, Telefon 8388.