Beichte gut und ehrlich! Bitte deinen Schutzengel, dich zu erleuchten, denn der Engel der Finsternis ist dauernd bei den Beichtstühlen, um zu verhindern, daß die Beichte ihre Früchte bringt. Glaubt mir meine Kinder aus Mangel an Aufrichtigkeit sind viele Beichten nichts wert, wenn sie nicht sogar Sakrilegien sind.» 5 Punkte einer guten Beichte: Beicht macht super leicht! Bete zum Hl.Geist, um die Sünden erkennen zu können!  

Bußfeier ist kein Beichtersatz,
sondern gut für Beichtvorbereitung

Hier finden Sie einen Ansatz zu einer Gewissenserfoschung - eine allgemeine Hilfe
Oder vielleicht ist Ihnen das eine Hilfe:http://www.etika.com/d11/11q5.htm

Aus der Briefreihe Sakramente PTF -Format

1.Besinnen( Ich erforsche mit Hilfe meines Gewissens mein Leben nach den 10 Geboten Gottes) bereits zu Hause! Versuche zuerst aus der Kraft des Hl Geistes die Sünden zu erkennen und nehme dann den Beichtspiegel zu Hilfe! Die schweren Sünden vergießt man nicht! 

2.Bereuen ( ich bete aus dem Herzen ein Reuegebet oder verwende das Gotteslob) Gott ist in Jesus Christus solange wir leben immer barmherzig, wenn wir die Sünden bereuen! Ohne Reue keine Vergebung! 
Mache das nach der Gewissenserforschung öfters, immer wieder, mit eigenen Worten oder Gotteslob 

3.Bessern( ich mache den festen Entschluß, die Sünden zu vermeiden, ganz konkret und kontrolliere mich ständig nach im Leben) Ich mache jetzt täglich eine Kontrolle 

4.Bekennen oder Beichte (ich bekenne im Beichtstuhl Jesus durch den Priester meine Sünden -bei schweren Sünden auch die Zahl) (siehe rechts) 
 
 

5.Büßen ( ich bete zur Buße das Gebet, das mir der Priester gegeben hat, damit ich alles wieder  
gut und um so mehr besser machen
kann)
Gebet ist der Anfang! Täglich bemühen um  Gutmachung! 

Das Gotteslob hat noch andere Hilfen zur Beichte!  
Beweine Deine Sünden! Hasse Deine Sünden! 

Im Beichtstuhl oder Aussprachezimmer: 

Wie mach ich das?  
1.Betrete den Beichtstuhl, und wenn möglich niederknien; 
2.Mache das Kreuzzeichen und sage:  
Ich war vor (Wochen ? Monate? Jahre? ) bei der letzten Beichte!  
3. Ich bekenne vor Gott meine Sünden! 
Ich habe..... Ich bin... Ich wollte.... Es ist mir passiert.....Ich habe bewußt......Ich kann....... 
Ich nehme mir jetzt vor....... 
4. Das waren meine Sünden..... Mein Jesus Barmherzigkeit! Jesus sei mir Sünder gnädig! 

5. Jetzt ist der Priester an der Reihe: Er gibt einen Zuspruch! Er stellt bei Ungenauigkeit eine Frage, gibt einen Hinweis... schlägt vor!  
Er sagt: Bete als Buße z.B. 1 Vater unser.... Glaube an Gott..oder eine anderen Gebet oder Werk... 
oder Er sagt: Bete zur Buße....und tue oder vollbringe das! 
6. Danke! 
7. Der Priester gibt im Namen Jesu die Lossprechung! 
8. Und entläßt den Menschen mit den Worten " Geh hin in Frieden!" Antwort: Dank sei Gott dem Herrn! 

Bete zur oder als Buße das vom Priester angegebene Gebet. (Siehe Büßen - links)

Lese Dir im Gotteslob unter Beichte alles durch. Dort steht vieles, was weiterhilft! Dort gibt es auch verschiedene Hilfen (d.h. "Beichtspiegel) Beichte nicht den Beichtspiegel, sondern Dein Leben. Reuegebete und v.a. Sakramente sind heilige Zeichen, in denen man Christus begegnet.  
Wer ehrlich Sakramente empfängt, der kann das bestätigen!  
Beicht macht wirklich leicht und frei! Die innere Freude kehrt ein. Der Blick wird klarer, die Probleme lösbarer!

      1. Gebot    2. Gebot      3.Gebot      4.Gebot     5.Gebot     6.Gebot     7.Gebot    8.Gebot  9.Gebot    
10.Gebot
     Gebote der Kirche      Was ist ehrliche Reue?

Beichtspiegel aus «Wie beichte ich richtig?» beichte ich richtig?» von Francisco Luna

Er ist ausführlich, und sicher werden darunter Punkte sein, die jeden von uns betreffen; alle sollen wir daraus schöpfen können, gleich welche beruflichen oder gesellschaftlichen Verpflichtungen uns auferlegt sind, und ob wir jung oder alt, ledig oder verheiratet sind.

Ich bin der Herr, dein Gott.
1. Gebot: du sollst keine fremden Götter neben mir haben.

¯ Habe ich ernstlich an einer Glaubenswahrheit gezweifelt? Habe ich - in Gedanken oder vor anderen - den Glauben oder eine bestimmte Glaubenswahrheit verleugnet?
¯
Habe ich an meinem ewigen Heil gezweifelt, oder habe ich vermessen darauf vertraut, daß Gott mich nicht verlassen werde, und habe ich dann mit größerer Gelassenheit gesündigt?
¯
Habe ich mich innerlich oder äußerlich gegen Gott aufgelehnt, wenn mir ein Mißgeschick widerfuhr?
¯
Habe ich die unbedingt heilsnotwendigen Mittel vernachlässigt?
¯
War ich bemüht, die nötige religiöse Bildung zu erwerben ?
¯
Habe ich ehrfurchtslos über Heiliges gesprochen, über die Sakramente, die Kirche oder ihre Diener?
¯
Habe ich den Umgang mit Gott im Gebet oder in den Sakramenten vernachlässigt?
¯
War ich abergläubisch, oder habe ich Spiritismus betrieben? Gehöre ich einer glaubensfeindlichen Gesellschaft oder Bewegung an?
¯
Habe ich ein Sakrament unwürdig empfangen?
¯
Habe ich glaubens- oder sittenfeindliche Bücher, Zeitschriften oder Zeitungen gelesen oder aufbewahrt?
¯
Habe ich sie anderen zu lesen gegeben?
¯
Bemühe ich mich, im Glauben und in der Liebe zu wachsen?
¯
Wende ich die Mittel an, um mein religiöses Leben so zu prägen, 
daß ich jederzeit für Christus durch Beispiel und Wort Zeugnis ablegen kann?

¯
Habe ich mich im Umgang mit Gott von Lustlosigkeit leiten lassen ?

 2.Gebot: du sollst den Namen Gottes nicht   verunehren

¯ Habe ich Gott gelästert? Vor anderen?
¯ Habe ich einen Schwur, ein Gelübde oder Versprechen aus eigener Schuld nicht erfüllt? Habe ich einen Schwur, ein Gelübde oder Versprechen aus eigener Schuld nicht erfüllt? ¯ Habe ich den heiligen Namen
Gottes geehrt?
¯ Habe ich den Namen Gottes respektlos, im Zorn, im Scherz oder sonst in wenig ehrfürchtiger Weise ausgesprochen?
¯ Habe ich wenigstens innerlich einen Akt der Sühne geleistet, wenn ich gehört oder gesehen habe, wie Gott durch irgendeine Lästerung beleidigt wurde?
¯ Habe ich unnötig geschworen?
¯ Habe ich einen Meineid geschworen, habe ich unüberlegt oder wegen unbedeutender Dinge geschworen?
¯ Habe ich geschworen, etwas Böses zu tun?
¯ Habe ich den Schaden, der daraus erwachsen ist, wiedergutgemacht?

3. Gebot: du sollst den Sabbat (Sonntag) heiligen.

¯ Glaube ich alles, was die katholische Kirche lehrt? Widerspreche ich ihren Geboten, ohne zu beachten, daß sie Gebote Christi sind?
¯
War ich freiwillig zerstreut, oder bin ich ohne Grund so spät gekommen, so daß ich das Gebot nicht erfüllt habe
¯
Habe ich andere, für die ich Verantwortung trage, daran gehindert, der heiligen Messe beizuwohnen?
¯
Habe ich ohne dringende Not an Feiertagen längere Zeit hindurch z.B. mehr als zwei Stunden - schwere körperliche Arbeit verrichtet oder andere dazu angehalten?
¯
Habe ich am Aschermittwoch und Karfreitag das Fast- und Abstinenzgebot gehalten?
¯
Habe ich alle Freitage des Jahres ein Freitagsopfer gebracht?
¯
Habe ich die Buße erfüllt, die mir der Priester in der letzten Beichte auferlegt hat?
¯
Habe ich sonst für meine Sünden Buße getan?
¯
Habe ich wenigstens einmal im Jahr das heilige Bußsakrament empfangen?
¯
Habe ich in der österlichen Zeit die heilige Kommunion empfangen?
¯
Habe ich vorher gebeichtet, um im Stande der heiligmachenden Gnade zu sein?
¯
Suche ich gerne irgendwelche Grunde, um meine Sünden zu entschuldigen oder meine Verantwortung abzuschwächen?
¯
Habe ich in der Beichte irgendeine schwere Sünde aus Scham oder aus einem anderen Grunde absichtlich verschwiegen?
¯
Habe ich danach irgendwann die heilige Kommunion empfangen ?
¯
Habe ich das Gebot befolgt, eine Stunde vor dem Empfang der heiligen Kommunion nüchtern zu bleiben?

4. Gebot: du sollst Vater und Mutter ehren, auf daß es dir wohlergehe und du lange lebst auf Erden.

Für die Kinder

¯ War ich meinen Eltern oder Vorgesetzten gegenüber ungehorsam, in wichtigen Dingen?
¯
Lasse ich mich von einem ungeordneten Hang zur Unabhängigkeit leiten, und nehme ich die Anweisungen und Ratschläge meiner Eltern nur deshalb schlecht auf, weil sie es sind, die mir etwas vorschreiben?
¯
Bin ich mir bewußt, daß diese Haltung dem Stolz entspringt?
¯
Mache ich meinen Eltern durch mein Verhalten Kummer?
¯
Habe ich sie mit Worten oder Taten bedroht oder mißhandelt, oder habe ich ihnen Böses gewünscht?
¯
Bin ich mir angesichts der Anstrengungen meiner Eltern, mir eine gute Bildung zu sichern, meiner Verantwortung bewußt, fleißig zu lernen oder zu studieren?
¯
Habe ich es unterlassen, ihnen in ihren geistigen oder materiellen Nöten beizustehen?
¯
Lasse ich mich von meiner schlechten Laune leiten, oder streite ich oft und ohne zureichenden Grund?
¯
Bin ich egoistisch, wenn es um Dinge geht, die mir gehören, und fällt es mir schwer, sie mit meinen Geschwistern zu teilen?
¯
Habe ich mich mit meinen Geschwistern gestritten?
¯
Meide ich den Umgang mit ihnen, und unternehme ich nicht die nötigen Anstrengungen, um eine Versöhnung herbeizuführen ?
¯
Bin ich neidisch, wenn sie mich in irgendeiner Hinsicht übertreffen ?
¯
Habe ich meinen Geschwistern ein schlechtes Beispiel gegeben ?

Für die Eltern

¯ Habe ich mich wichtigen Anweisungen meiner Vorgesetzten ohne triftigen Grund widersetzt?
¯
Bleibe ich angesichts der Nöte, Probleme und Schwierigkeiten der Menschen um mich teilnahmslos, insbesondere denen gegenüber, die mir aus familiären, beruflichen oder sonstigen Gründen nahestehen?
¯
Verärgere ich durch meine Nachlässigkeit, Unhöflichkeit, schlechte Laune usw. meine Arbeitskollegen?
¯
Habe ich meinen Kindern ein schlechtes Beispiel gegeben durch die Vernachlässigung meiner religiösen, familiären oder beruflichen Pflichten?
¯
Habe ich ihnen durch mein Verhalten Kummer bereitet?
¯
Habe ich sie liebevoll aber entschieden wegen ihrer Fehler zurechtgewiesen, oder war ich zu bequem, einzugreifen?
¯
Sind meine Rügen oder Ermahnungen an meine Kinder gerecht und zugleich Ausdruck meiner Liebe, oder handle ich aus Egoismus, Eitelkeit, Zorn, verletztem Stolz, Überdruß, Laune, Bequemlichkeit, Verständnislosigkeit, Geltungsbedürfnis usw. ?
¯
Habe ich meine Kinder mit Worten und Taten bedroht, habe ich ihnen Böses gewünscht?
¯
Habe ich meine Pflicht vernachlässigt, ihnen bei der Erfüllung ihrer religiösen Verpflichtungen zu helfen, schlechten Umgang zu meiden usw.?
¯
Habe ich meine Autorität und meinen Einfluß dazu mißbraucht, meine Kinder zu den Sakramenten zu drängen, ohne zu bedenken, daß sie vielleicht deswegen aus Scham oder menschlicher Rücksicht ein Sakrament unwürdig empfangen könnten?
¯
Habe ich meine Kinder daran gehindert, der Berufung zu folgen, mit der Gott sie zu seinem Dienst einlädt; habe ich ihnen dabei Hindernisse in den Weg gelegt oder ihnen schlechte Ratschläge erteilt?
¯
Kümmere ich mich ständig um ihre religiöse Bildung?
¯
Habe ich sie hinsichtlich ihrer beruflichen Ausbildung nach objektiven Gesichtspunkten beraten (Talent, wirtschaftliche Möglichkeiten usw.), oder habe ich mich dabei von meiner Geltungssucht oder meinem Egoismus leiten lassen?
¯
Habe ich mich ihrer Heirat ohne vernünftigen Grund widersetzt?
¯
Lasse ich zu, daß sie irgendwo arbeiten, wo ihnen körperliche oder geistige Gefahren drohen?
¯
Habe ich bei Zusammenkünften von Jungen und Mädchen in meinem Hause die selbstverständliche Wachsamkeit geübt, sie nicht allein zu lassen?
¯
Gebe ich ihnen gute Ratschläge zur Gestaltung ihrer Freizeit?
¯
Habe ich mich um die religiöse und sittliche Bildung der Menschen gekümmert, die mit mir zusammenleben oder für die ich Verantwortung trage?
¯
Schränke ich meine Wünsche, Ansprüche, Vergnügungen usw. ein, um meine familiären Pflichten mit Hingabe zu erfüllen ?
¯
Versuche ich, meinen Kindern wirklich ein Freund zu sein?
¯
Schaffe ich ein Klima gegenseitigen Vertrauens, und vermeide ich alles, was das Vertrauen meiner Kinder zu mir untergraben und was ihre rechte Freiheit einengen könnte?
¯
Erkläre ich meinen Kindern den Ursprung des Lebens, Schritt für Schritt, immer im Einklang mit ihrer Vorstellungswelt und Fassungskraft, und versuche ich dabei, ihrer natürlichen Neugier immer ein wenig zuvorzukommen?
¯
Vermeide ich Auseinandersetzungen mit meinen Kindern, indem ich Kleinigkeiten, die sich mit etwas Umsicht und guter Laune leicht überwinden lassen, keine zu große Bedeutung beimesse?
¯
Tue ich mein Möglichstes, um die Routine im liebevollen Umgang mit meinem Gatten zu vermeiden?
¯
Verhalte ich mich Außenstehenden gegenüber liebenswürdig, während mir diese Herzlichkeit im Familienleben fehlt?
¯
Habe ich mich mit meinem Gatten gestritten? Habe ich ihn, in Worten oder Taten, schlecht behandelt?
¯
Habe ich seine Autorität unterstützt, indem ich es vermied, ihn vor den Kindern zurechtzuweisen, ihm zu widersprechen oder mit ihm zu diskutieren?
¯
Habe ich mich ihm widersetzt oder ihn beleidigt? Habe ich dabei ein schlechtes Beispiel gegeben?
¯
Beklage ich mich vor meiner Familie über die Last, die mir meine häuslichen Pflichten bedeuten?
¯
Habe ich mich bemüht, in meinem Glauben an Gottes Vorsehung zu wachsen?
¯
Habe ich mich voll eingesetzt, für meine Familie ein ausreichendes Einkommen zu verdienen, so daß ich die Kinder, die Gott mir schenken mochte, um so bereitwilliger annehmen und aufziehen kann?
¯
Habe ich es versäumt, meinen Verwandten in ihren geistigen oder materiellen Nöten beizustehen, obwohl ich dazu in der Lage gewesen wäre?

5. Gebot: du sollst nicht töten.

¯ Hege ich gegenüber irgend jemanden Haß oder Feindschaft? Trage ich erlittenes Unrecht nach?
¯
Meide ich den Umgang mit einer bestimmten Person, bin ich unversöhnlich, oder tue ich nicht mein Möglichstes, eine Versöhnung herbeizuführen?
¯
Sorge ich dafür, daß politische oder berufliche Meinungsverschiedenheiten nicht in Abneigung, Mißgunst oder Haß gegen jemanden ausarten?
¯
Habe ich meinem Nächsten irgendwie Böses gewünscht?
¯
Habe ich mich über sein Unglück gefreut?
¯
Habe ich mich von Neid beherrschen lassen?
¯
Habe ich mich vom Zorn leiten lassen ?
¯
Habe ich damit andere verärgert?
¯
Habe ich meinen Nächsten verachtet?
¯
Habe ich mich über andere lustig gemacht, sie kritisiert, belästigt oder lächerlich gemacht?
¯
Habe ich andere mit Worten oder Taten schlecht behandelt?
¯
Bin ich unhöflich und taktlos gewesen?
¯
Habe ich jemanden körperlich verletzt oder getötet?
¯
War ich unvorsichtig beim Auto fahren?
¯
Habe ich durch Wort oder Beispiel, durch meine Kleidung, meine Aufforderung oder Einladung zum Film- oder Theaterbesuch, durch das Verleihen von Büchern oder Zeitschriften usw. anderen Anlaß zur Sünde gegeben?
¯
Habe ich versucht, das Ärgernis wiedergutzumachen?
¯
Habe ich meine Gesundheit geschädigt, mein Leben gefährdet?
¯
Habe ich mich berauscht, übermäßig getrunken oder Drogen zu mir genommen?
¯
Habe ich mich von der Lust beherrschen lassen, mehr zu essen oder zu trinken, als vernünftig ist?
¯
Habe ich mir den Tod gewünscht, ohne mich dabei der Vorsehung Gottes zu unterwerfen?
¯
War ich um das Wohl meines Nächsten besorgt? Habe ich ihn auf körperliche oder sittliche Gefahren aufmerksam gemacht, in denen er sich befand?
¯
Habe ich ihn zurechtgewiesen, wo es die christliche Nächstenliebe erforderte?
¯
Habe ich meine Arbeit vernachlässigt und so in wichtigen Dingen gegen die Gerechtigkeit verstoßen?
¯
Bin ich bereit, den Schaden, der daraus erwachsen ist, wiedergutzumachen?
¯
Versuche ich, meine Arbeit gut zu Ende zu führen in dem Bewußtsein, daß ich Gott keine Halbheiten anbieten kann?
¯
Verrichte ich meine Arbeit mit dem nötigen Sachverstand?
¯
Eigne ich mir die nötigen Kenntnisse für meine Arbeit an, und bereite ich mich auf sie vor?
¯
Habe ich meinen Vorgesetzten, Untergebenen, Kollegen oder anderen Personen schwer geschadet?
¯
Erleichtere ich den anderen die Arbeit bzw. das Studium, oder störe ich sie dabei durch Streitsucht, üble Stimmungsmache, dauerndes Gerede, mangelnden Ernst usw. ?
¯
War ich nachlässig bei der Erfüllung meiner Pflichten? Schiebe ich häufig den Beginn der Arbeit oder des Studiums auf?
¯
Dulde ich Mißbräuche oder Ungerechtigkeiten, die zu verhindern ich verpflichtet bin?
¯
Habe ich durch Faulheit bei meiner Arbeit großen Schaden verursacht?
¯
Habe ich mit wenig Eifer gearbeitet und so jenen geschadet, für die ich tätig bin?

6. Gebot: du sollst nicht Unkeuschheit treiben. (In Taten)

9. Gebot: du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau. (In Gedanken)

¯ Habe ich mich bei unanständigen Gedanken oder Erinnerungen aufgehalten?
¯
Habe ich mir unkeusche Erinnerungen oder Gedanken ins Gedächtnis gerufen?
¯
Habe ich mich von schlechten Begierden gegen die Keuschheit und die Herzensreinheit leiten lassen, auch wenn ich ihnen nicht durch Taten gefolgt bin?
¯
Kam hinsichtlich der Personen, auf die sie sich bezogen, ein erschwerender Umstand hinzu? Verwandtschaft, Ehe oder daß es sich um gottgeweihte Personen handelte?
¯
Habe ich unanständige Gespräche geführt?
¯
Habe ich sie begonnen ?
¯
Habe ich an Veranstaltungen teilgenommen, die eine unmittelbare Gelegenheit zur Sünde beinhalten (bestimmte Tanze, unsittliche Filme oder Theaterstücke, schlechte Lektüre oder Gesellschaft usw.)?
¯
Bin ich mir bewußt, daß es schon eine Sunde ist, sich solchen Gelegenheiten auszusetzen?
¯
Achte ich auch in Kleinigkeiten auf die Regeln des Anstandes, die meine Reinheit schätzen, oder verwechsle ich manchmal diese notwendigen Regeln mit Prüderie (Ziererei)?
¯
Unterrichte ich mich, bevor ich eine Veranstaltung besuche, ein Buch oder eine Zeitschrift lese, über ihren moralischen Wert, um mich nicht der nächsten Gelegenheit zur Sünde auszusetzen und um eventuelle Verbildungen meines Gewissens zu vermeiden?
¯
Habe ich mich bei unanständigen Blicken aufgehalten?
¯
Habe ich unkeusche Regungen der Sinne zurückgewiesen?
¯
Habe ich Unkeusches getan? Allein oder mit anderen? Wie oft? Mit Personen meines oder des anderen Geschlechts? - hinzu ? Führten diese Beziehungen zu einer Schwangerschaft?
¯
Habe ich etwas getan, sie zu verhindern? Etwa nachdem bereits neues Leben entstanden war?
¯
Kam ein besonders erschwerender Umstand - Verwandtschaft usw.
¯
Habe ich sonst irgendeine Sünde gegen die Keuschheit begangen?
¯
Pflege ich Beziehungen zu Personen, deren Bekanntschaft für mich ständiger Anlaß zur Sunde ist?
¯
Bin ich bereit, sie aufzugeben ?

Für Verlobte

¯ Ist wahre Liebe der Hauptgrund unseres Verhältnisses?
¯
Bringe ich ständig und mit Freude das Opfer, die Beweise meiner Zuneigung nicht der Gefahr der Sünde auszusetzen?
¯
Erniedrige ich die menschliche Liebe dadurch, daß ich sie mit Egoismus oder Lust verwechsle?
¯
Die Verlobungszeit muß Gelegenheit bieten, die gegenseitige Zuneigung und Kenntnis zu vertiefen Ist mein Verhältnis vom egoistischen Drang, besitzen zu wollen, geprägt oder vielmehr von der Bereitschaft zu Hingabe und Verständnis, von Respekt und Feingefühl?
¯
Empfange ich in dieser Zeit häufiger das Sakrament der Buge, um mehr Gnade von Gott zu erhalten?
¯
Hat mich mein Verhältnis von Gott entfernt?

Für Ehegatten

¯ Habe ich von der Ehe ungebührlich Gebrauch gemacht?
¯
Habe ich meinem Ehegatten sein Recht verweigert?
¯
Habe ich in Wünschen oder Taten gegen die eheliche Treue gefehlt?
¯
Mache ich von der Ehe nur an jenen Tagen Gebrauch, an denen die Empfängnis ausgeschlossen ist?
¯
Wende ich diese Art der Geburtenkontrolle ohne schwerwiegende Gründe an?
¯
Habe  ich empfängnisverhütende Mitte] gebraucht?
¯
Habe ich andere dazu angeleitet, sich solcher Mittel zu bedienen?
¯
Habe ich in irgendeiner Form - durch Rat, Gerede, Haltung usw. - dazu beigetragen, ein kinderfeindliches Klima zu schaffen ?

7. Gebot: du sollst nicht stehlen.    ( In Taten)

10. Gebot: du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut.   ( In Gedanken)

¯ Habe ich Geld oder irgendeinen Gegenstand gestohlen? Habe ich Geld oder irgendeinen Gegenstand gestohlen? Habe ich Geld oder irgendeinen Gegenstand gestohlen? Habe ich Geld oder irgendeinen Gegenstand gestohlen? Habe ich Geld oder irgendeinen Gegenstand gestohlen?
¯ Habe ich den Schaden wiedergutgemacht bzw. das Entwendete zurückerstattet, wo es mir möglich war?
¯ Bin ich zur Wiedergutmachung bereit?
¯ Habe ich bei Diebstahl oder Raub mitgewirkt? Lag irgendein erschwerender Umstand vor; handelte es sich z.B. um einen sakralen Gegenstand?
¯ War die Summe bzw. der Wert der entwendeten Sache bedeutend?
¯ Halte ich fremdes Gut gegen den Willen des Eigentümers zurück?
¯ Habe ich anderen beim Abschluß von Verträgen oder bei Handelsbeziehungen durch Täuschung, Betrug oder Drohung geschadet?
¯ Habe ich sonstwie fremdes Eigentum beschädigt?
¯ Habe ich durch Betrug mehr Geld genommen, als mir zustand?
¯ Habe ich den entstandenen Schaden wiedergutgemacht, oder habe ich die Absicht, es zu tun?
¯ Habe ich über meine Verhältnisse gelebt?
¯ Bin ich meinen beruflichen Pflichten nachgekommen, und habe ich mir so mein Gehalt wirklich verdient?
¯ Habe ich es unterlassen, die Kirche meinen Verhältnissen und Fähigkeiten entsprechend zu unterstützen?
¯ Habe ich einen eventuellen Mangel an notwendigen Mitteln mit christlicher Haltung ertragen?
¯ Habe ich meinen Gatten in materiellen Dingen betrogen? oder verzögere ich ungebührlich die Zahlung von Gehältern und Rechnungen?
¯ Zahle ich den anderen für ihre Arbeit den gerechten Lohn?
¯ Habe ich bei der Ausübung öffentlicher Aufgaben dadurch die Gerechtigkeit verletzt, daß ich bestimmte Personen bevorzugt habe?
¯ Habe ich meinen sozialen Pflichten gegenüber meinen Angestellten nach?
¯Habe ich z.B. die geforderten Sozialversicherungen, oder umgehe ich das Gesetz zum Schaden Dritter?
¯Habe ich Unrecht, Ärgernis, Diebstahl, Rache, Betrug oder sonstige Schäden für das Gemeinwohl verhindert oder es wenigstens versucht, wenn mir mein Amt dazu die Möglichkeit bot?
¯Habe ich soziale oder politische Bestrebungen unterstützt, die gegen die Moral oder den christlichen Glauben gerichtet sind ?

8. Gebot: du sollst kein falsches Zeugnis geben gegen deinen Nächsten.

¯ Habe ich gelogen?
¯
Habe ich den daraus erwachsenen Schaden wiedergutgemacht?
¯
Lüge ich aus Gewohnheit unter dem Vorwand, es handle sich um unbedeutende Dinge?
¯
Habe ich ohne triftigen Grund schwere Fehler anderer aufgedeckt?
¯
Habe ich in irgendeiner Form den Schaden wiedergutzumachen versucht, indem ich z. B. gut über den Betreffenden gesprochen habe?
¯
Habe ich andere verleumdet, d. h. Unwahres von ihnen ausgesagt?
¯
Habe ich den Schaden wiedergutgemacht, bzw. bin ich bereit, es zu tun?
¯
Habe ich es unterlassen, meinen Nächsten gegen Verleumdung und üble Nachrede in Schutz zu nehmen, obwohl es mir möglich gewesen wäre?
¯
Habe ich leichtfertig über jemanden geurteilt?
¯
Habe ich es gegenüber anderen geäußert?
¯
Habe ich mein ungenaues Urteil berichtigt?
¯
Habe ich wichtige Geheimnisse anderer ohne triftigen Grund aufgedeckt?
¯
Habe ich den entstandenen Schaden wiedergutgemacht?
¯
Habe ich aus Leichtfertigkeit, Neid oder Verärgerung schlecht über andere gesprochen?
¯
Habe ich schlecht von anderen Personen oder Institutionen gesprochen, nur aufgrund von Hörensagen und ohne zureichende Kenntnis?
¯
Habe ich so zu übler Nachrede bzw. Verleumdung beigetragen?
¯
Bin ich mir dessen bewußt, daß politische, berufliche oder weltanschauliche Meinungsverschiedenheiten mir nicht das Recht geben, schlecht über andere zu urteilen oder zu sprechen noch ihre moralischen Fehler aufzudecken, solange dies nicht mit Rücksicht auf das Gemeinwohl notwendig ist?
¯
Habe ich ohne triftigen Grund Geheimnisse verraten? Habe ich unter Amtsverschwiegenheit erlangte Kenntnisse zu meinem Persönlichen Nutzen verwendet?
¯
Habe ich den Schaden wiedergutgemacht, der aus diesem meinem Vorgehen entstanden ist?
¯
Habe ich Briefe oder andere Schriftstücke unbefugt geöffnet oder gelesen?
¯
War ich neugierig, und habe ich bei Unterhaltungen anderer gegen deren Willen zugehört?
¯
Wenn wir nun auch im Licht dieses Beichtspiegels manche «verborgene Sünde» (Ps 18,13) erkannten, bleibt es doch weiter unsere wesentliche Aufgabe, vor allem unsere seelische Grundhaltung, die Wurzel des Übels, zu erforschen, und uns nicht in vielen einzelnen Verfehlungen zu verlieren. Denn Beichten heißt, sich bekehren nicht weiter «gegen Gott» sondern von neuem «für ihn» sein; gerade dadurch, daß wir wieder aufstehen, wenn wir gefallen sind d. h. seine verzeihende Liebe suchen, die er uns immer bereithält, wenn wir aufrichtig unsere Sünden bereuen.

Fünf Gebote der Kirche - verpflichtend für einen kath. Christen

1. Gebot der Kirche: du sollst die gebotenen Feiertage halten.
2. Gebot der Kirche: du sollst an Sonn- und Feiertagen andächtig die heilige Messe mitfeiern.

3. Gebot der Kirche: du sollst die gebotenen Fast- und Abstinenztage (Aschermittwoch und Karfreitag) halten.

4. Gebot der Kirche: du sollst wenigstens einmal im Jahr, und zwar in der österlichen Zeit (von Aschermittwoch bis Pfingsten), sowie in Todesgefahr,deine Sünden aufrichtig beichten und die heilige Kommunion empfangen.

5. Gebot der Kirche: du sollst die kirchlichen Ehegesetze halten.

Was ist ehrliche Reue?

Das Konzil von Trient erklärt «Reue, die im Bußgeschehen die erste und wichtigste Stelle einnimmt, ist ein Schmerz der Seele, eine Verwerfung der begangenen Sünden mit dem festen Vorsatz, nicht mehr zu sündigen.» (Dez.-Schön 1676).

Reue ist daher keine Gefühlssache. Sicher gab es Heilige mit der Gabe der Tränen, die über die Sünde weinten wie z. B. der heilige Pfarrer von Ars. Aber darauf kommt es nicht an, sondern vielmehr auf den Verstand, der erkennt, daß unser Verhalten vor Gott nicht recht ist, im Widerspruch zu seiner Heiligkeit steht, und auf den festen Willensentschluß, alles zu tun, um nicht wieder zu sündigen.

Wie muß unsere Reue sein?
Denken wir nach! Wer hat gesündigt? War es nicht unser Herz? So muß auch unsere Reue von dort kommen, d.h. sie muß innerlich sein. Im Alten Bund schon läßt Gott daher seinen Prophet rufen «Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider!» Joel 2,13). Und sie muß allgemein alle unsere Sünden umfassen. Vom heiligen Sebastian wird berichtet, daß er dem kranken Statthalter von Rom versprach, ihn gesund zu machen, wenn er alle Götzenbilder zerstöre. Dieser tat es, verbarg aber noch ein kleines Götzenandenken seiner Eltern. Der Heilige konnte ihn nicht heilen. So machen es auch manche Sünder! Sie erwecken Reue, aber eine bestimmte Sünde wollen sie dennoch nicht aufgeben. Gott wird ihnen daher keine einzige verzeihen; ihre Beichte ist ungültig und ihre Schuld größer als zuvor. Ebenso ungenügend ist unsere Reue, wenn wir die Sünde nur als menschlichen Fehltritt bereuen, also nicht aus übernatürlichem Beweggrund, so vielleicht wenn wir durch ein Vergehen im sechsten Gebot unsere Ehre und den guten Namen verlieren, und nur darüber beschämt sind - aus verletztem Stolz.

Vorbildliche Reue
Sie zeigt nach dem Gleichnis des Heilands der verlorene Sohn, der sich nach seiner Rückkehr dem Vater zu Füßen wirft und bekennt «Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen. Halte mich nur wie einen deiner Knechte" (Lk 13,21). Und auch an den reumütigen Zöllner müssen wir denken, der nicht wie der stolze Pharisäer sich rechtfertigt, sondern demütig bittet «Gott, sei mir Sünder gnädig» (Lk 18,13).

Allgemein und zwar «gegen den Himmel" vor Gott. In seiner Sünde sieht er weniger die Verletzung einer menschlichen Anstandspflicht oder eines menschlichen Gesetzes - dagegen müssen wir sogar manchmal aus Gewissensgründen «verstoßen» - als vielmehr die traurige Tatsache, daß Gott beleidigt, hintangesetzt und seine Ordnung gestört wurde.

Dann gesteht er außerdem ein, daß auch für ihn mit der Sünde etwas Furchtbares geschehen ist. Ja, ich habe gesündigt und Böses getan, «ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen". Sünde ist also im wesentlichen der Verlust der Würde des Menschen vor Gott als Gottes Kind. Ein entsetzliches Unglück für uns! Ein unermeßlicher Schaden, wenn er nicht mehr behoben werden könnte. Aber gerade darauf vertraut der Sünder doch nur Gott kann ihn wieder gutmachen. Ihn um diese Gnade zu bitten, ist er demütig und ehrlich genug.

Reue ist also eine Frage der seelischen Sauberkeit, die nichts verschmiert und hinweglügt, was da zwischen Gott und uns liegt. Es ist nichts Entwürdigendes, anzuerkennen, daß Gott und nur ER allein heilig ist, und kein Mensch vor IHM bestehen kann. Wie sehr täuschen sich alle, die meinen, Reue sei eines Menschen unwürdig; nur sehr Dumme werden auf ihrem Weg, auch wenn sie erkannten, daß er falsch ist, stur wie ein Muli weitergehen. Der vernünftige Mensch dagegen hat den Mut, sich selbst zu korrigieren, den Irrtum einzugestehen und seine Konsequenzen zu ziehen. In diesem Sinn ist Reue eines der erhabensten Gefühle dessen wir fähig sind.