Neue schöne Welt im Katastrophenwirbel

Der Hurrikan Katrina" vernichtete in New Orleans nicht nur alle Nachtklubs und Bordelle, sondern auch alle fünf (!) Abtreibungskliniken (bei nur 485.000 Einwohnern). Für den Tag der Katastro­phe hatten die Homo-Verbände im fran­zösischen Vierte! eine Parade von 125.000 Homosexuellen geplant. Viele Christen in den USA nennen Katrina" ohne Zögern eine Strafe Gottes. Wie erst jetzt bekannt wird, übertrafen die un­moralischen Zustände in New Orleans jede Vorstellungskraft. Der an allem Negativen beteiligte Bürgermeister Ray Nagin räumte ein: In dieser Stadt fließen Drogen derart frei hindurch, daß es mir Angst macht. Und jetzt haben wir Drogenabhängige, die durch die Stadt streifen und Drogenmittel brauchen, die in Krankenhäuser und Apotheken ein­brechen." Er vergaß zu erwähnen, daß sie schwer bewaffnet sind und schon Menschen ermordet haben, um an Dro­gen zu kommen. Rund 500 Polizeibe­amte kamen abhanden", das heißt, sie haben ihren Dienst quittiert und sind un­tergetaucht, weil sie völlig korrupt (be­stechlich, moralisch verdorben) sind.
Der unermeßliche Wirbelsturm Katrina" ist die erste Großkatastrophe, deren Schäden weltweit sind und nicht nur die amerikanische Wirtschaft schwer treffen (geschätzte Schadensumme über 200.000 Millionen Dollar). Die Benzin­preise erreichen weltweit Rekordhöhen, nachdem an der Küste acht Ölraffinerien stillgelegt wurden. Im Einzugsgebiet des Hurrikans liegen gegen 400 Bohrstellen. Die Wirtschaftsexperten rechnen mit er­heblichen Verlusten nicht nur in den USA, sondern auch in anderen Ländern. Die Consulting-Firma Economy.com befindet: Der Hurrikan ist für die Volkswirt­schaft schlimmer als die Terroranschlä­ge vom 11. September 2001."

Besinnung ist angesagt
In den mystischen Offenbarungen gehören die großen Naturkatastrophen zum Auftakt der globalen Krisen. Sie werden in ihrer Häufung zu Wirtschafts­und Währungskrisen führen und mit Hungerkatastrophen und Bürgerkriegen enden. Tsunami (Flutkatastrophe in Südostasien mit zwischen 200.000 und 300.000 Toten am Stephanstag 2004) und dieser Hurrikan jetzt sind Beispiele für die labile menschliche Ordnung auf der Erde. Die Ähnlichkeit des Tsunami von Indonesien und dem Hurrikan von New Orleans besteht darin, daß beide Küstenländer einen schlechten Ruf ha­ben. Louisiana und Mississippi sind die Schmuddelecken" Amerikas. Mississippi zählt zu den Bundesstaaten, von denen sich - im Gegensatz zu Touristen - die Amerikaner fernhalten. Das hat seine
Gründe in der Geschichte. New Orleans war in den Goldenen 20ern" die Hoch­burg der Befreiung" und der Emanzipa­tion. Die Kneipen von New Orleans wa­ren so verrufen wie bestimmte Stadtteile von Paris. Im Fernsehen kam ein Schwarzer zu Wort, der nach dem Hurri­kan stolz erzählte, wie New Orleans zu seinem Ruf gekommen ist: Die Frauen schnitten sich die Kleider kurz und tru­gen sonst keine Leibwäsche mehr. Das war die erste geschlechtliche Revo­lution. In den Kneipen und Bordellen hat man alles so erhalten, wie es da­mals war. (Der Schwarze Brief, 36 und 37/2005)
Während in der Oktav von Maria Him­melfahrt 2005 in Portugal sich die Wald­brände so verheerend ausdehnten, daß Löschflugzeuge vom Ausland angefor­dert werden mußten, forderten sintflutar­tige Regengüsse Menschenopfer und spülten in der Schweiz, Österreich, Deutschland und in weiteren Ländern ganze Hänge, Straßen und Häuser weg. Allein in der Schweiz werden die Schä­den auf 2000 Millionen Franken ge­schätzt. Besonders stark heimgesucht wurde die katholische Innerschweiz mit der inoffiziellen Hauptstadt Luzern, wo am 18. Juni 2005 ein Umzug der ho­mosexuellen und lesbischen Bewegung stattfand. In der katholischen Franziska­nerkirche fand daselbst am Abend ein ökumenischer Gottesdienst für die Ho­mosexuellen, mit Billigung des bischöfli­chen Ordinariates, statt. Im Vorfeld sag­te der Mediensprecher der kath. Kirchen der Stadt Luzern dazu: Viele Seelsor­ger sehen gleichgeschlechtliche Bezie­hungen als eine erlaubte Form des Zu­sammenlebens an, die auch kirchlich gesegnet werden kann" (Neue Zuger Zeitung 22. 2. 2005). Gottessprache aber ist eine andere: Sie vertauschten den wahren Gott mit falschen Götzen
und verehrten und beteten das Ge­schöpf an anstatt den Schöpfer, der da hochgelobt ist in Ewigkeit. Amen. Des­halb gab sie Gott schändlichen Leiden­schaften preis. Ihre Weiber verkehrten den natürlichen Verkehr in den wider­natürlichen. Ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in ihrer wilden Gier zu­einander. Männer trieben Schamloses mit Männern und empfingen so an sich die verdiente Strafe für ihre Verirrung... Sie kennen zwar die Satzung Gottes, daß des Todes schuldig ist, wer solches begeht; dennoch tun sie es, ja spenden noch denen Beifall, die es tun" (Rom 1, 25 ff)
Aus: Mysterium Fidei, 11/2005