Die Anbetung
Auszug aus 9.Buch JNSR


19. März 2001
JESUS:
"Ich, der Herr, rufe. Kommt und hört mir zu. Was ich euch zu sagen habe, kommt aus meinem heiligen Herzen. Vernimm meinen Ruf aufmerksam. Mein heiliges Herz unterweist euch Tag und Nacht in der Stille eures zuhörenden Herzens. Ich wache über jedes von euch, weil in meiner Liebe jedes seinen Platz hat.
Ja, ihr könnt mich in eurem Herzen anbeten, auf der Strasse gehend, in euren Häusern, im Wind oder im Regen, da die Anbetung Gottes ein nicht wegzudenkender Gottesdienst ist. Ihr seid der Tempel Gottes und eure Ehrbezeugung gefällt mir, wenn sie aufrichtig ist.
Das Kind atmet unbewusst, lebt und lächelt über das Leben und seine Freude wird das Kennzeichen seiner Liebe. Warum? Weil ich in ihm lebe und ich die Freude bin, genügt ein kurzer Augenblick, damit die Kommunikation zur Gemeinschaft wird und das Kind in seiner Freude die Liebe empfängt.
Die Liebe unterweist und erneuert das Wesen und führt es immer höher, bis so weit, dass die Seele von ihren Unvollkommenheiten befreit wird, und sie mit Milde dazu führt, die Vollkommenheit, die die Anbetung ist, zu entdecken.
Ich sage dann diesem Kind: Komm und folge mir. Du betest mich wahrhaftig an, wenn du dich von den Dingen (Vermögenswerten) dieser Erde loslösen wirst. Ich bin dein Gott. Wozu würde es dienen, dich bis zur Erde niederzuwerfen, wenn du dein Herz nicht weit öffnest, damit ich in es eintreten und darin Wohnung nehmen kann. Wo ist die Wohnung, die du mir vorbereitet hast? Verbirg dich nicht vor meiner Sicht. Ich sehe dich und erhebe dich".
Ich sage diesem Kind im Weiteren: "Ich werde dich wieder finden, solltest du auch in der Mitte von Tausend Kindern sein. Du aber, kannst dich nicht in mir erkennen. Du bist noch nicht bereit. Ich verlange von dir nicht, deine nutzlosen Stunden einzusetzen, in denen du nicht weißt, was zu tun, um mich anbeten zu kommen. Gib mir von deiner Zeit. Wähle mich unter allen. Lasse alles und komm, um mich anzubeten".
Ich liebe die Seelen, die bis zur extremen Armut alles hinweggegeben haben und die kommen, um mich anzubeten, wie es Maria-Magdalena tat, um sich vor meinen Füssen niederzuwerfen, mich zu trösten und mit dem Wohlgeruch ihrer Liebestränen zu bedecken. Sie dringen in meine heiligen Wunden, um das Verzeihen der Welt in meinem erlösenden Leiden zu schöpfen. Und mein anbetungswürdiges Herz weint mit ihren Tränen, weil ich zusammen mit allen meinen Märtyrern und wahren Anbetern diese Welt rette, die sich - weil sie mich verworfen hat - am Rande des Abgrundes befindet.
Oh mein Kind, wenn die Welt wüsste, was die eucharistische Anbetung bedeutet, würde sie alles daran setzen, sie in allen Kirchen wieder aufleben zu lassen: Unser Vater, begleitet vom Heiligen Geist, verbunden mit der heiligsten Jungfrau MARIA, befinden sich dort, wie wenn der Sohn noch auf seinem Kreuz der Liebe wäre!
Gott anbeten heisst, meine heilige Passion neu zu erleben und mein heiliges Kreuz zu verherrlichen; das heisst, zu spüren, wie meine Nägel sich in meine heiligen Hände einbohren, diese Hände, die fortfahren, diese Welt, die Gott zurückweist und seine heilige Kirche zerstört, zu segnen; diese Welt, die mein heiliges Gesetz und meine göttlichen Gebote durch Menschengesetze ersetzt, diese Welt, die meine ganze Schöpfung zerstört.
Gott anbeten heisst, diese Schmerzensschreie zu besänftigen, diese ständigen Klagen, denn die gottlosen Menschen fahren fort, die Welt zu krönen und meine Dornenkrone wiegt immer schwerer auf den Unschuldigen.
Hab Erbarmen, Gott, für jene die dich verfolgen!
Gott anbeten heisst, einen Dorn nach dem andern zu entfernen, die noch immer in mein heiliges Haupt eindringen.
Hab Erbarmen, Gott, für jene die dich lästern!
Sagt mir: "Herr, reinige meinen Geist, reinige den Geist dieser Welt, damit alle Gedanken aller deiner Kinder zu Gedanken des Friedens, der Liebe und des Mitleides werden".

Oh ja, betet euren Gott an. Betrachtet seinen Blick der Liebe, den Gefangenen seiner Liebe, der in der Monstranz zurückgehalten wird. Die Anbetung ist vollständig; ihr befindet euch vor Gott, der sich nicht bewegt. Es ist die Liebe, die sich in seiner vollkommenen Immobilität hingibt, wie auf seinem Kreuz. Er schweigt, damit ihr ihn in der Stille eures Herzens sprechen hört: "Herr, mein Gott, mein süsser gekreuzigter JESUS, verzeihe mir, verzeihe uns, verzeihe dieser schuldigen Welt, wir haben gegen dich gesündigt".

Erbittet von mir heute Abend in dieser stillen Anbetung das Unmögliche: "Süsser JESUS! Wir können nicht mehr zurück; man kann diese höllische Maschine, die der eitle Mensch in Gang gesetzt hat, nicht mehr anhalten; wir wagen dir aber zu sagen: Komm schnell, Herr, rette uns durch deine nahe bevorstehende Fürsprache dank deines heiligsten, glorreichen Kreuzes und deiner anbetungswürdigen Eucharistie; oh! ja, komm, Herr JESUS. Auf den Boden geworfen und bereuend beten wir dich an und hoffen auf dich. Amen".
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