Was sagen Selige,Heilige, Mystiker, Kardinäle, Prediger, über das Thema:

"Wiederkunft Christi"
und
das Kommen des "Reiches Gottes"

 

Klemens I.

Basilius (der Große) ( + 379)

Anastasius vom Sinai (+ nach 700)

Ludwig v. Montfort

Hl.Hildegard von Bingen

Johannes Eudes

Hl.Irenäus

Cyrill von Jerusalem

Hl. Augustinus

HL. Bernhard von Clairvaux

Ephräm der Syrer

Hl.Johannes Chrysostemus

Hieronymus

Schwester Maria Faustine

Petrus von Lois

John Henry Kardinal Newmann

Bernadete von Lourdes

Eusebius v. Cäsarea + 339

Theresia v. Avila

Leo der Große + 461

Gregor von Nazianz (+390)

Odo Casel (+1948)

 

Hl.Faustine

Was sagt Papst Johannes Paul II. zu den Aussagen des Hl. Irenäus ?

Kardinal Schönborn

Thomas von Kempen (+ 1471)

Papst Paul VI (+1978)

Verschiedene Menschen

Hildegard von Bingen Kirchenlehrerin neu

Klemens I. (+ 101)(aus dem Brief an die Korinther)

"...die aber, die mit der Gnade Gottes die vollkommene Liebe hatten,haben als Wohnstatt den Ort der Heiligen; sie werden offenbar, wenn das Reich Gottes erscheint"

Alle Geschlechter von Adam bis auf den heutigen Tag sind vergangen, die aber durch die Gnade Gottes in der Liebe vollendet wurden, wohnen bei den Heiligen. Sie werden sichtbar erscheinen, wenn das Reich Gottes kommt. In der hl. Schrift steht: "Geh in deine Kammer für kurze Zeit, bis mein Zorn, mein Unmut vergangen ist" (vergl. Jes20,26), ich werde an einen guten Tag denken und euch aus den Gräbern heraufholen." (vergl. Ez37,12,13)
( Das zweite Kommen Christi in Herrlichkeit fällt zusammen mit der Vollendung des Reiches Gottes auf Erden F.R.)



Basilius (der Große) ( + 379)
Aus dem Buch über den H.Geist

"Der Herr bereitet uns auf das Leben aus der Auferstehung vor. Darum erklärt er uns, wie wir nach dem Evanglium leben sollen: Er gebietet uns, frei zu sein von Zorn, das Böse zu ertragen, uns von der Liebe zur Lust rein zu halten und frei Geldgier zu leben, so dass wir vorwegnehmen, was die k ü n f t i g e W e l t z e i t von Natur aus besitzt, und so unserem Leben aus freiem Entschluss die rechte Richtung zu geben."

Anastasius vom Sinai (+ nach 700)

Aus einer Prdigt über die Verklärung des Herrn
"Dieses Geheimnis offenbarte Jesus seinen Jüngern auf dem Berg Tabor. Als er unter ihnen weilte, sprach er zu ihnen über das
REICH GOTTES und sein ZWEITES KOMMEN IN HERRLICHKEIT. Da sie aber vielleicht nicht sicher genug waren über das, was er ihnen bereits vom Reich verkündigt hatte, gedachte er , sie endlich im Innersten des Herzens zu überzeugen. Um sie aus dem Erlebnis der Gegenwart zum Glauben an das ZUKÜNFTIGE zu führen, gewährte er ihnen auf dem Berg Tabor eine wunderbare göttliche Offenbarung als ein in ZUKUNFT weisendes Bild des GOTTESREICHES, ganz als er sagte zu ihnen: Damit in der Zwischenzeit in euch kein Unglaube hochkommt, sage ich euch gleich in der Gegenwart: "Amen, das sage ich euch: Von denen, die hier stehen, werden einige den Tod nicht erleiden, bis der Menschensohn in seiner göttlichen MACHT KOMMEN sehen."..............wo die Erstlinge und Bilder aller kommenden ZEITEN (nicht Ewigkeit) sich wie in einem Spiegel abzeichnen."


 

Ludwig v. Montfort Goldenes Buch 3. "Vollkommener Weg" (158) Wiederkunft des Herrn
"Und wenn mein geliebter Jesus -wie es ja sicher ist - in seiner Herrlichkeit zum zweiten Mal auf die Erde kommt, um seine Herrschaft aufzurichten, dann wird es für diese Wiederkunft keinen anderen Weg wählen, als die der glorreichen Jungfrau Maria" die erste still.... die zweite aber offenbar und voller Herrlichkeit sein wird".
So sagt Grignon auch im "Prophetisches Flammengebet": "Möge das Feuer, das Jesus Christus auf die Erde gebracht hat, auflodern, bevor das Feuer deines Zornes entbrennt und die ganze Erde in Schutt und Asche legt." (aus goldenes Buch,25.Auflage, neu übersetzt Nr. 17, S.367)


"Gegen das Ende der Zeiten - vielleicht sogar früher als man meint wird Gott große Heilige erwecken, die erfüllt sind vom Heiligen Geist und vom Geiste Ma riens. Durch sie wird die Gottesmutter große Wunder wirken in der Welt. Sie wird die Sünde vernichten und das Reich ihres Sohnes Jesus Christus über den Trümmern des Reiches der verderbten Welt aufrichten. Und diese Heiligen werden all das durch jene Ganzhingabe an Jesus durch Maria vollbringen..."


 

Hl.Hildegard von Bingen

SCIVIAS III/11 (Das Ende der Zeiten - nicht Welt)
"Alles, was auf Erden ist, geht seinem Ende entgegen. So neigt sich auch die Welt beim Zerfall ihrer Kräfte unter vielen Nöten und Zusammenbrüchen dem Untergange zu. Aber die Braut meines Sohnes (Kirche) wird, obgleich in ihren Kindern stark bedrängt, durch die Vorboten des Sohnes des Verderbens und durch den Verderber selbst nicht zu Grunde gehen, wenn sie auch schwere Anfechtungen von ihnen zu erleiden hat.
Stärker und kraftvoller wird sie (die Kirche) in größerer Schönheit und Herrlichkeit erstehen und so voll Frieden und Wonne in die Umarmung ihres Geliebten eingehen. Das kündet in geheimnisvollen Bildern das Gesicht das du schaust."

Die virtutes, die von Gott geschenkten Kräfte, steigen zu den Menschen herab, diese nehmen sie auf und wirken mit ihnen, so r daß die virtutes als »Tugenden« zu Gott emporsteigen. Dieses wunderbare Zusammenspiel wird besonders lebendig in der 8. Vision veranschaulicht. - Welt, Zeit und Geschichte haben den Sinn, das Reich Gottes aufzubauen bis zur Vollendung am Ende der Zeiten.

Ist dieses Ende erreicht (11. Vision), erscheint Christus, der Eckstein, in voller Gestalt. Sein mystischer Leib, die Kirche, ist vollendet. Nach dem Sturz des Antichrist erstrahlt die Kirche in leuchtender Schönheit.


 

Hieronymus (+419/420)
Zum Buch Jeremia

"Seht es kommen Tage- Spruch des Herrn,- in denen ich mit dem Haus Juda einen Bund schließe, nicht wie der Bundwar, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägypten herauszuführen....... Das wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit dem Haus Israel schließen werde - Spruch des Herrn: Ich lege meinGesetz in sie hinein und schreibe es auf ihr Herz. Ich verzeihe ihnen die Schuld, an ihre Sünden denke ich nicht mehr.!(Jer 31,33.34)
Dieses Zeugnis benutzt der Apostel Paulus- oder wer sonst diesen Brief an die Häbräer geschriben hat -, und nach ihm sagen alle Männer der KIrche, daß beim ersten Kommen des Erlösers alles erfüllt wurde, daß der Neue Bund, das Evangelium, auf den Alten Bund gefolgt ist, daß das Gesetz des Buchstabens durch das des Geistes verwandelt wurde (Vgl. 2 Kor.3,6) und auch alle Opfer, die Beschneidung und der Sabbat im Geist erfüllt wurden.....

Als Israel aus dem Land Ägypten geführt wurde, bestand zwischen dem Volk und Gott eine große Vertrautheit: Er sagt, erhabe sie an die Hand genommen und ihnen einen Bund gewährt. Aber sie haben den Bund gebrochen. Deswegen zog sich Gott von ihnen zurück.
Gott verspricht im Evangelium, nach dem Kreuz, Auferstehung und Himmelfahrt einen neuen Bund zu gewähren, " nicht auf Tafeln aus Stein, sondern - wie auf Tafeln - in Herzen von Fleisch"(2Kor3,3). Denn der Bund des Herrn wurde in den Geist der Glaubenden eingschrieben, der Bund, nach dem er ihnen Gott sein will und sie seinVolk sein sollen. Sie sollen sich fortan keine jüdishen Lehrer, keine Überlieferung udn Gebote von Menschen mehr suchen. Vielmehr solen sie Schüler des Heiligen Geistes sein, wenn sie hören: " IHr seid Gottes Tempel, und der Geist Gottes wohnt in euch" (1 Kor 3,16) und "Der Geist weht, wo er will." (Joh 3,8) ER hat verschiedenen Gaben, und die Erkenntnis des einen Gottes bedeutet den Besitz aller Tugenden.

Aus einer Auslegung zum Buch Obadja (Brevier 18.Sonntag zweite Lesung)

"Nahe ist der Tag des Herrn, für alle Völker................................
................Du Irrlehrer, nahe ist der Tag für alle Völker! Nahe ist der Tag des Gerichtes, an dem alle Völker gerichtet werden sollen. So werden alle Völker, alle gegnerischen Kräfte dein Blut trinken, und wenn am Ende die Qual über sie hereinbricht, werden auch sie sein, als wären sie nie gewesen"


4. Woche- Freitag
ZWEITE LESUNG

Hyronymus ( +419/420)
,Aus einer Auslegung zum Buch Amos.

Die Aufnahme der Heiden in das Reich Gottes

Gemäß der Apostelgeschichte erhob sich zwischen den Aposteln die Trage, warum Paulus und Barnabas Leute aus den Heiden aufgenommen hatten ohne Beschneidung und Beobachtung des Sabbats. Petrus erwiderte, wie er musste. Seinem Urteil stimmte Jakobus zu und sagte: "Brüder, hört mich an! Simon hat berichtet, dass Gott selbst zuerst eingegriffen hat, um aus den Heiden ein Volk für seinen Namen zu gewinnen. Damit stimmen die Worte der Propheten überein, die geschrieben haben: Ich werde mich umwenden und die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten; ich werde sie aus ihren Trümmern wieder aufrichten und werde sie wiederherstellen, damit die übrigen Menschen den Herrn suchen, auch alle Völker, über denen mein Name ausgerufen ist 1
Die Hütte Davids war zerfallen durch jene, welche sagten: "Das Unglück erreicht uns nicht, es holt uns nicht ein,"2 Der Herr hatte sie m seinem Sieb geschüttelt und ihre Tenne mit der Wurfschaufel gereinigt und alle, die gesündigt halten, mit dem Schwert getötet. Nun erklärt er, wie es in der Heiligen Schrift die Regel ist nach Züchtigung und Strafe Glück und Freude verheißend, er werde die zerfallene Hüt-* wieder aufrichten und in der Auferstehung es Herrn alles wiederherstellen. Was in den Synagogen verfallen war, sollte sich in den Kirchen neu erheben und die Gläubigen den Rest von Idumäa und alle Nationen zum Besitz i, alten. Alles, was von menschlichem und blutrünstigem Königtum übrig war, sollte in ein Königtum des Himmels verwandelt werden, und alle Völker , die Gott vergessen hatten, sollten umkehren und zu ihm zurückkehren; wenn wir (wie die Apostelgeschichte) nach der Septuaginta lesen: "damit auch die übrigen Menschen mich suchen und alle Heiden, über die mein Name ausgerufen ist",, dann haben wir unter den übrigen Menschen jene zu verstehen, die aus dem Judenvolk glaubten, die wie kleine Steinchen nicht durch das Sieb fielen und nicht mit Staub, Spreu und Schmutz weggeworfen wurden. Denn die am Anfang des Glaubens übrig bleiben, werden gerettet werden, und zwar am Ende der Welt; wenn die Fülle der Heidenvölker (in das Reich) eintreten darf, dann wird ganz Israel gerettet3. Der Name Gottes aber, der über dem Rest ausgerufen ist und über allen Völkern, ist derselbe wie der, von dem der Heiland spricht: "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart."4
1Apt] 15,14-1"- sAm 9,10. 3Vgl. Rom 11,26. *Joh 17,6.

RFSPONSORIUM
R Ich richte die zerfallene Hütte Davids wieder auf, damit die übrigen Menschen den Herrn suchen.* Halleluja, halleluja. \f Alle Volker, über denen mein Name ausgerufen ist.* Halleluja, halleluja.

Oration
Allmächtiger Gott, dir verdanken wir unsere Freiheit und unser Heil, denn du hast durch das kostbare Blut deines Sohnes erlöst. Laß uns aus deiner Kraft leben und unter deinem beständigen Schutz geborgen sein. Darum bitte wir durch Jesus
Christus.

19. Woche- Montag (Brevier)
ZWEITE LESUNG

Hyronymus ( +419/420)
,Aus einer Auslegung zum Buch Jona

....Wenn aber sagt, der Rizinusstrauch, der über Nacht da war,so bedeutet das die Zeit vor dem Kommen Christi, der das Licht der Welt ist. Von ihm heißt es: "Die nacht ist vorgerückt der Tag ist nahe"........


 

Johannes Eudes + 1680
Aus dem Buch "Über das Reich Jesu"
(Brevier 19.Woche- Freitag -zweite Lesung)
Wir sollen das Leben Christi und sein Mysterium nachahmen und nachvollziehen. Wir müssen ihn oft darum bitten, daß er es in uns und in seiner gesamten Kirche voll verwirklicht und zur Vollendung bringt.
Denn das Mysterium Christi ist noch nicht ganz vollendet und erfüllt. Es ist vollendet in der Person Jesu, aber noch nicht in uns, die wir seine Glieder sind, und nicht in der Kirche, die sein mystischer Leib ist usw.....

Das Mysterium Christi, das Reich Gottes auf Erden, um das wir im VATER UNSER ständig bitten, wird sich erst vollenden, wenn Christus wiederkommen wird; nicht  zu verwechseln mit dem Jüngsten Gericht, sondern so zu verstehen wie es viele Heilige und mehrere Päpste sagen: Es gibt vor der endgültigen Wiederkunft noch die zweite Wiederkunft Christi)


 

HL. IRENÄUS, BISCHOF, MÄRTYRER

LESEHORE
ZWEITE LESUNG (28.6.)

Irenäus von Lyon (+ um 202)
Aus dem Buch gegen die Irrlehren.

Der lebende Mensch ist Herrlichkeit Gottes. Die Gott schauen, erhalten Anteil am Leben Gottes

Die Herrlichkeit Gottes verleiht Leben. Die Gott schauen, erhalten Anteil am Leben. Deswegen macht sich der unfaßbare,, unbegreifliche und unsichtbare Gott sichtbar, begreifbar und faßbar für die Menschen, um ihnen Leben zu schenken, wenn sie ihn durch den Glauben aufnehmen und sehen.
Die Menschen werden Gott sehen, damit sie leben, durch die Schau unsterblich werden und zu Gott gelangen. Wie ich früher gesagt habe, deuteten die Propheten in Bildern an, daß die Menschen Gott schauen würden, wenn sie seinen Geist tragen und immer auf sein Kommen warten, wie Mose sagt: "An jenem Tag werden wir schauen, weil Gott zum Menschen sprechen wird. Und er wird leben."1
Wie ist Gott und wie groß ist er, er, der alles in allem wirkt, der unsichtbar ist, der für die, die er geschaffen hat, mit Worten nicht zu fassen ist, der aber dennoch nicht unerkennbar ist! Die Menschen lernen alles durch sein Wort: daß e i n Gott ist, der Vater, der alles zusammenhält und allem das Sein gibt, wie der Herr gesagt hat: "Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht."2
Der Kunde bringt, ist von Anfang an der Sohn des Vaters, da er von Anfang an beim Vater ist. Er hat dem Menschengeschlecht von Anfang an in Harmonie und Zusammenklang wie in einer Melodie die prophetischen Gesichte, die Verteilung der Gnadengaben, seine eigenen Verdienste und die Herrlichkeit des Vaters gezeigt, jedesmal wenn die Zeit dafür da war und wenn es für den Menschen gut war. Denn wo Harmonie ist, da ist das rechte Maß, wo das rechte Maß, da ist auch das Zeitgerechte, und wo das Zeitgerechte, da auch das Zuträgliche.
Deshalb ist das Wort zum Nutzen der Menschen Austeiler der Gnadengaben geworden, die der Vater schenkt. Für die Menschen traf es seine so bedeutenden Fügungen, zeigte ihnen Gott und stellte sie Gott vor. Es wahrte die Unsichtbarkeit Gottes, damit der Mensch kein Gottverächter werde und immer ein Ziel vor sich habe, dem er zustreben kann. Und doch machte das Wort Gott sichtbar, indem es den Menschen durch vielerlei Fügungen seiner Heilsordnung auf ihn hinwies, damit der Mensch nicht gänzlich von Gott abkomme und aufhöre zu sein. Herrlichkeit Gottes ist der lebendige Mensch; das Leben des Menschen die Gottesschau. Doch wenn die Erkenntnis Gottes durch die Schöpfung den irdischen Lebewesen Leben verleiht, um wieviel mehr gibt dann die Offenbarung des Vaters durch das Wort denen Leben, die Gott schauen!

Vgl: (1) Dtn 5,24 (2)Joh 1, 18.

Hl.Irenäus
Bischof von Lyon /von Patrick de Laubier im Osservatore Romano franz.Ausgabe v. 2.2.1993 veröffentlicht
:
Er redet, daß "ein Reich der Gerechten innerhalb der Geschichte vor dem letzten Gericht" vorausgeht.


 

Cyrill von Jerusalem + 386(Aus den Katechesen)
" Wir verkünden das Kommen Christi, nicht nur bloß das erste, sondern auch das zweite, das weitaus herrlicher ist als das erste.........Darum lautet Glaubensregel: Wir glauben an den,"der in den Himmel aufgefahren ist und zur Rechten des Vaters sitzt. ER wird wiederkommen in Herrlichkeit, ........." Volltext


 

Hl. Augustinus (+430)
Über den "Gottesstaat": ..... Dieser Sabbat ist das letzte Weltzeitalter, unser Sabbat, der keinen Abend hat".........................

Aus dem "Handbüchlein" -
Die Einheit der himmlischen und irdischen Kirche.
.... Das, was im Himmel ist, wird dann erneuert, wenn die Lücke, die durch den Fall der Engel entstand, aus der Zahl der Menschen wieder ausgefüllt wqird; was aber auf Erden ist, wird erneuert, wenn die Menschen, die zum ewigen Leben vorherbestimmt sind, nach ihrer alten Verderbnis neu wiederhergestellt werden."..............

Der Hl. Augustinus erklärt die 7 Schöpfungstage wie folgt:

1. Tag: Adam bis Noah
2. Tag: Noah bis Abraham
3. Tag: Abraham bis David
4. Tag: David bis Exil
5. Tag: Exil bis Geburt  Christi
6. Tag: Geburt Christi bis Ankunft Christi
(Gesetzwidrigkeit erreicht den Höhepunkt)

7. Tag: Zeitalter Jesu Christi  ***


Augustinus; (+430)

Aus dem Buch „Über den Gottesstaat".

 Der ewige Sabbat


„Feiert und seht, daß ich Gott bin!"1 Das wird wahrhaftig der größte Sabbat sein, der keinen Abend kennt, der Sabbat, auf den schon bei der^Erschaffung der Welt hingewiesen wurde, siebten Tag vollendete Gott das Werk, das geschaffen hatte, und er ruhte am siebten, nachdem er sein ganzes Werk vollbracht JA! Und Gott segnete den siebten Tag und erklärte  ihn für heilig ; denn an ihm ruhte Gott nachdem er das ganze Werk der Schöpfung vollendet hatte." - Wir werden selbst der siebte Tag sein, wenn wir durch seinen Segen und seine Heiligung vollendet und neu geschaffen sind. Dann werden wir feiern und erkennen dass er Gott ist. Das wollten wir selbst sein, wir von ihm abfielen, als wir auf den Verführer hörten und den wahren Gott verließen durch dessen Gnadenwirken wir göttlich werden sollten, durch Teilnahme, nicht durch Abfall. Was konnten wir ohne ihn gewinnen!  Von ihm neu geschaffen und durch die Größe seiner Gnade vollendet, werden wir ewig feiern und en, daß er Gott ist, und wir werden von ihm erfüllt sein, wenn er alles in allem ist4. Wenn dann sehen, daß unsere guten Taten eher die seinigen als die unsrigen sind, werden sie uns gerechnet, damit wir diesen Sabbat erlangen können.

 

***

Dieser Sabbat ist das letzte Weltzeitalter, unser Sabbat, der keinen Abend hat. Er ist gleichsam der achte und ewige Herrentag, der durch die Auferstehung Christi geheiligt ist und die Ruhe nicht allein des Geistes, sondern auch des Leibes bedeutet. Da feiern wir und schauen, schauen und lieben, lieben und preisen. Siehe, dies wird die Vollendung sein. Denn was anderes ist unser Ende, unsere Vollendung, als zu dem Reich zu gelangen, das kein Ende kennt?

 

Vgl. Ps 46.11.   Gen 2,2-3.   3Vgl. Gen 3.4-7-   4Vgl. 1 Kor 15. 28.

 

 


(Nach der Hl. Schrift sind 1000 Jahre eine symbolische Zahl- nicht nachrechenbar oder vorherrechenbar wie es die Sekten tun! Darin bestand der Irrtum, den Augustinus scharf bekämpft hat; dazu kommt noch die damalige Zeitlage.)
Darum bekämpfte Augustinus den
Chiliasmus !
Augustinus nimmt aber einen 7. Tag an. Man könnte sagen: Augustinus bejaht einen echten Milleniarismus im

Zeitalter Jesu Christi!

Chiliasmus ! (griech, chilioi = tausend; lat. Ausdruck für C.: Millenarismus) Glaube an eine tausendjährige Herrschaft Christi und seiner Getreuen auf Erden noch vor dem Tag des Gerichts (nach Offb 20,1-6), bereits in den ersten Jh. vertreten (zB: von Justin, Tertullian, Irenäus) und scharf bekämpft (z.B: von Origenes, Hieronymus, Augustinus), wird heute fast nur von einigen Sekten gepredigt. Der C. wird der Tatsache nicht gerecht, dass vieles in Offb (gerade die Zahlen) symbolisch gemeint ist (1000 = 10 x 10 x 10 : Vollkommenheit), und dass Offenbarung kein Kalender der Zukunft ist, wo ein Vorgang nach dem ändern geschildert wäre. In der Offenbarung wird unter neuen Bildern immer wieder dasselbe verkündet: Gott siegt, auch wenn sich der Trotz seiner Gegner nicht brechen lasst. Kl. Theologisches Wörterbuch

Augustinus (+ 430)
Aus einer Auslegung zu Psalm 96 (95).

Laßt uns der ersten Ankunft nicht widerstehen, damit wir die zweite nicht zu fürchten brauchen"Jubeln sollen alle Bäume des Waldes vor dem Herrn, denn er kommt, die Erde zu richten."l
Er ist ein erstes Mal gekommen,
später kommt er ein zweites Mal.

So erklang seine Stimme zuerst im Evangelium: "Von nun an wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit in den Wolken kommen sehen."2 Was heißt: "Von nun an" ? Wird der Herr nicht erst später kommen, wenn alle Geschlechter wehklagen? Zuerst kommt er in seinen Verkündern und wird den ganzen Erdkreis erfüllen3. Wir wollen dieser ersten Ankunft nicht widerstehen, damit wir die zweite nicht zu fürchten brauchen. Was soll der Christ also tun? Die Welt gebrauchen, aber der Welt nicht dienen! Was heißt das? Besitzen, als besäße man nicht! So spricht der Apostel: "Brüder: Die Zeit ist kurz. Daher soll, wer eine Frau hat, sich in Zukunft so verhalten, als habe er keine, wer weint, als weine er nicht, wer sich freut, als freue er sich nicht, wer kauft, als würde er nicht Eigentümer, wer sich die Welt zunutze macht, als nutze er sie nicht; denn die Gestalt dieser Welt vergeht. Ich wünschte aber, ihr wäret ohne Sorgen."4 Wer ohne Sorgen ist, der erwartet ohne Furcht das Kommen seines Herrn. Denn was wäre das für eine Liebe zu Christus, wenn wir sein Kommen fürchteten! Erröten wir nicht, liebe Brüder ? Wir lieben, und fürchten, daß er kommt. Lieben wir ihn denn wirklich ? Oder lieben wir mehr unsere Sünden ? Wir wollen also die Sünde hassen und Christus lieben, der kommt, die Sünden zu bestrafen. Er kommt, ob wir wollen oder nicht.
Wenn er jetzt noch nicht kommt, so heißt das nicht, daß er überhaupt nicht kommt. Er kommt, du weißt nicht, wann. Findet er dich bereit, liegt nichts daran, daß du es nicht weißt. Vergib, wenn jemand etwas gegen dich begangen hat. Von wem stammt das, was du gibst? Doch von ihm! Gäbst du von dem Deinigen, wäre es Freigebigkeit. Wenn du aber von dem gibst, was ihm gehört, so ist es Rückerstattung. "Und was hast du, das du nicht empfangen hättest?"5 Das sind die Gaben, die dem Herrn am liebsten sind: Barmherzigkeit, Demut, Bekenntnis, Friede, Liebe. Diese Gaben wollen wir bringen. Dann werden wir ohne Furcht die Ankunft des Richters erwarten dürfen, "der den Erdkreis richtet in Gerechtigkeit und die Nationen nach seiner Wahrheit"6.

PS 96,12 (Vet. Lat.). Mk 13,26 (Vet. Lat.). 3Vgl. Weish l, 7. 41 Kor 7, 29-32. 51 Kor 4,7. "Ps 96,13 (Vet. Lat.).


 

HL. Bernhard von Clairvaux + 1153
(Aus einer Adventpredigt)
Wir kennen ein dreifaches Kommen des Herrn..... Es kommt der große Prophet, der Jerusalem wiederaufbaut und alles erneuert


 

Ephräm der Syrer +373
Aus dem Kommentar zum Diatessaron.
Wacht! Er kommt wieder!

Damit die Jünger Jesu ihm die Frage nach dem Zeitpunkt seiner Wiederkunft nicht stellten, sagte er: ,,Jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Hngel im Himmel, nicht einmal der Sohn."' Und.- "Euch steht es nicht an, Zeiten und Fristen zu erfahren."2 Er hat es uns verborgen, damit wir wachsam sind und jeder von uns denken kann, es werde zu seiner Zeit geschehen. Hätte er nämlich den Zeitpunkt seiner Wiederkunft offenbart, dann würde sein Kommen keine Spannung mehr wecken und kein Verlangen mehr bei den Völkern und den Generationen, denen er sich offenbaren will. Christus hat wohl gesagt, daß er kommen werde, aber nicht wann, und so erwarten ihn alle Geschlechter und Zeiten mit brennendem Herzen.
Zwar hat der Herr Zeichen seines Kommens festgesetzt, aber der Zeitpunkt, wann sie eintreffen, ist keineswegs deutlich feststellbar; denn diese Zeichen kamen und vergingen in vielfachem Wandel, ja noch jetzt gibt es solche Zeichen.

Sein zweites Kommen ist dem ersten ähnlich. Denn wie "die Gerechten und Propheten sich nach ihm sehnten" und glaubten, er werde sich in ihren Tagen offenbaren, so sehnt sich auch heute jeder Gläubige danach, ihn zu seinen Lebzeiten empfangen zu dürfen, da der Herr ja den Tag seines Kommens nicht kundgetan hat. Der eigentliche Grund ist, daß keiner mehr meine, der Herr, in dessen Verfügungsgewalt jedwedes Maß und jedwede Zeit stehen, sei dem Schicksal und der festgesetzten Stunde unterworfen. Wie könnte ihm, der die Zeichen seines Kommens beschrieben hat, verborgen sein, was er selbst festgesetzt hat? Er macht mit diesen Worten auf seine Zeichen aufmerksam, damit fortan alle künftigen Geschlechter und Zeiten denken, in ihrer Zeit werde er wiederkommen. Wachet also; denn wenn der Leib schläft, herrscht die Natur über uns; aus ihrer zwingenden Macht und nicht aus unserm Willen kommt dann unser Tun. Wenn tiefer Schlaf unsre Seele übermannt - etwa Kleinmut oder Traurigkeit -, dann herrscht der böse Feind über unsere Seele und wirkt durch sie, was sie selbst nicht will. Über die Natur herrscht die ihr eigene Kraft, über die Seele aber der Widersacher. Die Wachsamkeit, die der Herr gebietet, gilt dem ganzen Menschen: dem Leib, daß er sich vor der Verschlafenheit hüte, der Seele, daß sie weder Betäubung noch Ängstlichkeit zulasse, wie auch die Schrift sagt: ,,Seid wachsam, ihr Gerechten, und sündigt nicht!" und: "Ich bin aufgewacht und bin noch immer bei dir."Daher erlahmt unser Eifer nicht in dem Dienst, der uns durch Gottes Erbarmen übertragen wurde.


 

Hl.Johannes Chrysostemus (+407) (Auslegung aus der Apostelgschichte)
"Den Anfang der Auferstehung zu sehen war nämlich überflüssig, da er,der zu ihnen sprach,gegenwärtig war, und da das Grab offenbarte, daß er nicht mehr darin lag.
Dagegen mußten sie das , was auf die Himmelfahrt folgte, durch Belehrung lernen.
Daß er in den Himmel aufgenommen wurde, darüber unterrichteten sie nachher die Engel.

Apg. 1:10 "Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschauten, standen
plötzlich zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen
1:11 und sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum
Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel  aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum  Himmel hingehen sehen."
Warum sagt er ihnen das nicht selbst, warum sagen es die Engel? Er hatte ihnen im Voraus alles selbst gesagt;
darum erinnerte er sie nun durch die Engel an das, was sie bereits vernommen hatten.
Der Geist der Schauenden wurde emporghoben; er schenkte Ihnen ein nicht geringes Kennzeichen seiner Wiederkunft. " So wird er kommen", das bedeutet: mit dem Leib; das wünschten sie zu hören; und auch, daß er auf einer Wolke zum Gericht (nicht Weltgericht) wiederkommen werde.


 

Hieronimus (+419/420)
Zum Buch Jeremia

"Seht es kommen Tage- Spruch des Herrn,- in denen ich mit dem Haus Juda einen Bund schließe, nicht wie der Bundwar, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägypten herauszuführen....... Das wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit dem Haus Israel schließen werde - Spruch des Herrn: Ich lege meinGesetz in sie hinein und schreibe es auf ihr Herz. Ich verzeihe ihnen die Schuld, an ihre Sünden denke ich nicht mehr.!(Jer 31,33.34)
Dieses Zeugnis benutzt der Apostel Paulus- oder wer sonst diesen Brief an die Häbräer geschriben hat -, und nach ihm sagen alle Männer der KIrche, daß beim ersten Kommen des Erlösers alles erfüllt wurde, daß der Neue Bund, das Evangelium, auf den Alten Bund gefolgt ist, daß das Gesetz des Buchstabens durch das des Geistes verwandelt wurde (Vgl. 2 Kor.3,6) und auch alle Opfer, die Beschneidung und der Sabbat im Geist erfüllt wurden.....

Als Israel aus dem Land Ägypten geführt wurde, bestand zwischen dem Volk und Gott eine große Vertrautheit: Er sagt, erhabe sie an die Hand genommen und ihnen einen Bund gewährt. Aber sie haben den Bund gebrochen. Deswegen zog sich Gott von ihnen zurück.
Gott verspricht im Evangelium, nach dem Kreuz, Auferstehung und Himmelfahrt
einen neuen Bund zu gewähren, " nicht auf Tafeln aus Stein, sondern - wie auf Tafeln - in Herzen von Fleisch"(2Kor3,3). Denn der Bund des Herrn wurde in den Geist der Glaubenden eingschrieben, der Bund, nach dem er ihnen Gott sein will und sie seinVolk sein sollen. Sie sollen sich fortan keine jüdishen Lehrer, keine Überlieferung udn Gebote von Menschen mehr suchen. Vielmehr solen sie Schüler des Heiligen Geistes sein, wenn sie hören: " IHr seid Gottes Tempel, und der Geist Gottes wohnt in euch" (1 Kor 3,16) und "Der Geist weht, wo er will." (Joh 3,8) ER hat verschiedenen Gaben, und die Erkenntnis des einen Gottes bedeutet den Besitz aller Tugenden.

Hyronymus ( +419/420)
,Aus einer Auslegung zum Buch Amos.

Die Aufnahme der Heiden in das Reich Gottes

Gemäß der Apostelgeschichte erhob sich zwischen den Aposteln die Trage, warum Paulus und Barnabas Leute aus den Heiden aufgenommen hatten ohne Beschneidung und Beobachtung des Sabbats. Petrus erwiderte, wie er musste. Seinem Urteil stimmte Jakobus zu und sagte: "Brüder, hört mich an! Simon hat berichtet, dass Gott selbst zuerst eingegriffen hat, um aus den Heiden ein Volk für seinen Namen zu gewinnen. Damit stimmen die Worte der Propheten überein, die geschrieben haben: Ich werde mich umwenden und die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten; ich werde sie aus ihren Trümmern wieder aufrichten und werde sie wiederherstellen, damit die übrigen Menschen den Herrn suchen, auch alle Völker, über denen mein Name ausgerufen ist 1
Die Hütte Davids war zerfallen durch jene, welche sagten: "Das Unglück erreicht uns nicht, es holt uns nicht ein,"2 Der Herr hatte sie m seinem Sieb geschüttelt und ihre Tenne mit der Wurfschaufel gereinigt und alle, die gesündigt halten, mit dem Schwert getötet. Nun erklärt er, wie es in der Heiligen Schrift die Regel ist nach Züchtigung und Strafe Glück und Freude verheißend, er werde die zerfallene Hüt-* wieder aufrichten und in der Auferstehung es Herrn alles wiederherstellen. Was in den Synagogen verfallen war, sollte sich in den Kirchen neu erheben und die Gläubigen den Rest von Idumäa und alle Nationen zum Besitz i, alten. Alles, was von menschlichem und blutrünstigem Königtum übrig war, sollte in ein Königtum des Himmels verwandelt werden, und alle Völker , die Gott vergessen hatten, sollten umkehren und zu ihm zurückkehren; wenn wir (wie die Apostelgeschichte) nach der Septuaginta lesen: "damit auch die übrigen Menschen mich suchen und alle Heiden, über die mein Name ausgerufen ist",, dann haben wir unter den übrigen Menschen jene zu verstehen, die aus dem Judenvolk glaubten, die wie kleine Steinchen nicht durch das Sieb fielen und nicht mit Staub, Spreu und Schmutz weggeworfen wurden. Denn die am Anfang des Glaubens übrig bleiben, werden gerettet werden, und zwar am Ende der Welt; wenn die Fülle der Heidenvölker (in das Reich) eintreten darf, dann wird ganz Israel gerettet3. Der Name Gottes aber, der über dem Rest ausgerufen ist und über allen Völkern, ist derselbe wie der, von dem der Heiland spricht: "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart."4
1Apt] 15,14-1"- sAm 9,10. 3Vgl. Rom 11,26. *Joh 17,6.


 

 

Schwester Maria Faustine
mit bürgerlichem Namen Helena Kowalska, wurde am 25. August 1905 im polnischen Dorf Glogowiec unweit von Lodz geboren. Sie wuchs in einer Familie mit neun Geschwistern auf. Ihre Eltern erzogen sie sehr fürsorglich; durch die ärmlichen Verhältnisse konnten sie ihr jedoch nur die spärliche Ausbildung von drei Grundschuljahren ermöglichen. Mit 20 Jahren trat sie am 1. August 1925 in die Kongregation von der «Mutter der Barmherzigkeit» ein und arbeitete dort in verschiedenen Klöstern teils in der Küche, teils im Garten als Laienschwester. Sie starb am 5. Oktober 1938 im Kloster Jozfow-Lagiewniki in Krakau an Tuberkulose. Am 25. November 1966 wurde sie exhumiert und ihr Grab in die Klosterkirche verlegt. Kardinal Karol Wojtyla schloß am 20. September 1967 den Informationsprozeß ab und übersandte die Akten nach Rom.
Betet die Novene zur göttlichen Barmherzigkeit vom Karfreitag bis zum Weißen Sonntag . Sie kann auch auerhalb dieser Zeit gebetet werden.


Am 18. April 1993 wurde sie auf dem St. Petersplatz in Rom von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Ihre Reliquien ruhen im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in KrakauLagiewniki.
Heiligsprechung Johannes Paul II.  von Sr. Maria Faustina Kowalskas am 30. April 2000 in St. Peter in Rom.


"Ehe ich als gerechter Richter komme ( nicht Weltgericht bzw. Jüngstes Gericht, sondern wie Don Gobbi und auch Vassula schreibt " ein Gericht im Kleinen über die jetzige Generation"),, komme ich als König der Barmherzigkeit!"



 

Petrus von Lois + um 1204 -aus einer Predigt zum Advent ( Brevier Advent 1.Samstag Lesehore)

Es gibt ein dreifaches Kommen des Herrn..........
Das erste ist vorüber.......
Wir befinden uns im zweiten Kommen........
Was die dritte Ankunft betrifft, so ist es ganz sicher..
..................

John Henry Kardinal Newmann + 1890
Aus dem "Mysterium der Dreinigkeit und der Menschwerdung   Gottes" Brevier Mittwoch in der Karwoche

......"Erwäget die die Worte des geliebten Jüngers in der Vorwegnahme seiner Wiederkunft am Ende der  Welt (Zeiten). "Siehe , er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch alle, die ihn durchbohrt haben; und alle Völker der Erde werden  seinetwegen jammern und klagen. Ja, Amen.Wir werden all dies sehen; und es wird der Anblick des lebendigen Gotte sein".


 

 

Bernadetes von Lourdes - Voraussagen für diese Zeit ?

Die Hl. Bernadette Soubirous habe 1879 einen Brief an den damaligen Papst Leo XIII. geschrieben. Darin seien fünf Botschaften der Gottesmutter für dieses Jahrhundert aufgezeichnet, wovon sich vier Prophetien bereits erfüllt haben. Der 120 Jahre vermisste Brief sei im Dezember 1997 vom französischen Pater Antoine La Grande beim Suchen nach Material über Lourdes-Wunder in einem Blechkasten im Keller der Vatikanbibliothek gefunden worden. Auf jedem der fünf Bogen befinde sich eine Offenbarung:

  1. Diese Prophezeiung befasse sich mit der Entwicklung des Heiligtums von Lourdes nach dem Tod Bernadettes: Aufblühen von Lourdes als Wallfahrtsort und Wirkung der Heilquelle.
  2. Diese Botschaft beschreibe wichtige wissenschaftliche Entdeckungen, u.a. die «Nutzbarmachung der elektrischen Energie», was sich vor 1900 ereignen werde.

3.Die 3. Prophezeiung handle von der Machtergreifung Hitlers und den Nationalsozialisten in den 30er- Jahren, in denen etwas «schrecklich Böses» hervorkäme, das in einem Krieg ende, an dem fast alle Nationen beteiligt wären.
In der 4. Botschaft würden die Anstrengungen der Menschen beschrieben, ins All zu fliegen. Die Gottesmutter sagte voraus,          dass um das Jahr 1970 den Amerikanern die Landung auf dem Mond gelingen würde (1969 betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond).

Die Erfüllung der letzten, an Worten umfangreichsten Prophetie steht noch aus: «Ihre Heiligkeit, die Hl. Jungfrau, sagte mir, dass mit dem Ende des 20. Jh. auch das Ende der Wissenschaften kommen wird. Ein neues Zeitalter des Glaubens wird überall auf der Welt beginnen. Letztendlich wird der Beweis dafür erbracht werden, dass es GOTT gewesen ist, der die Erde und den Menschen erschaffen hat. Das wird der Anfang vom Ende der Wissenschaften sein. Die Menschen werden aufhören, an die Wissenschaft zu glauben. Millionen werden sich wieder Christus zuwenden. Die Macht der Kirche wird so stark wachsen wie niemals zuvor. Der Grund für viele, den Wissenschaften den Rücken zu kehren, wird auch im Hochmut der Ärzte zu finden sein. Diese Doktoren werden ihr Wissen dazu benutzen, um aus der Substanz eines Menschen und der Substanz eines Tieres eine Kreatur zu schaffen, die weder Mensch noch Tier ist. Die Menschen wissen im Innersten ihres Herzens, dass das falsch ist. Sie werden aber machtlos sein, die Schaffung derartiger Wesen zu verhindern. Am Ende jagen sie die Wissenschaftler, wie man Jagd auf reißende Wölfe macht. Am Vorabend des Jahres 2000 wird es zum endgültigen Zusammenprall der Anhänger Mohammeds mit den christlichen Nationen kommen. Eine Fürchterliche Schlacht wird ausgetragen, bei der 5'650'451 Soldaten ihr Leben verlieren. Eine Bombe mit großer Wirkung wird auf eine Stadt in Persien abgeworfen. Am Ende aber wird das Zeichen des Kreuzes siegen und alle Moslems werden sich zum christlichen Glauben bekehren. Darauf folgt ein Jahrhundert des Friedens und der Freude, denn alle Nationen legen die Waffen nieder. Großer Reichtum folgt, da der Herr seinen Segen über die Gläubigen ausgießt. Auf der Erde wird nicht eine einzige Familie arm sein oder Hunger leiden. Jedem Zehnten wird von GOTT die Macht gegeben, die Krankheiten jener zu heilen, die um Hilfe nachsuchen. Viele werden dank dieser Wunder frohlocken. Das 21. Jh. wird als das zweite »Goldene Zeitalter» der Menschheit bekannt.
(Eingesandt von W.H. in H.)

 Aus: Zeitschrift "Ewig"   Nr. 5+5 1999 Assisi-Verlag CH -6044 Udlingenswil -- Abdruck inkl. Auszüge bei Quellenangabe erwünscht ( 1Beleg-Ex.)


 

 Gregor von Nazianz
Aus der Rede über die Menschwerdung

..................zum Zweitenmal geht er die Gemeinschaft mit uns ein, weit wunderbarer als das Erstemal...................


 

Eusebius von Cäsarea + 339
Aus der Auslegung zum Buch Jesaja

......................Darum befiehlt jene Stimme, dem Wort Gottes einen Weg zu bereiten und den unwegsamen und rauhen Pfad zu ebnen, damit unser Gott einherziehen kann, wenn er kommt. "Bereitet einen Weg für den Herrn!" Darin besteht die frohe, die neuen Trost bringende Botschaft, daß sie das Heil Gottes allen Menschen offenbar machen will.
"Steig auf einen hohen Berg, Z.ion, du Botin der Freude! Erheb deine Stimme mit Macht, Jerusalem, du Botin der Freude!"* Dieses Zion, dieses Jerusalem durfte das Heil Gottes empfangen. Es wurde hoch auf den Berg Gottes gebaut, das heißt auf sein eingeborenes Wort. Ihm (dem neuen Jerusalem) befiehlt Gott, auf den hohen Berg zu steigen und das heilbringende Wort zu verkünden. Wer aber predigt die Freudenbotschaft, wenn nicht der Chor der Evangelisten? Was heißt die Frohe Botschaft verkündigen? Allen Menschen und vor allem den Städten Judas die Ankunft Christi auf Erden
( nicht zum Weltgericht) zu predigen.
Vgl.. Jes 40,3. Vgl.. Lk 3,6, Lk 9,55. Jes 40.9.
Anmerkung: Hier ist die Rede vom Chor der Evangelisten, also von der Zeit nach Jesu; darum bezieht sich die Ankunft Christi auf Erden auf die zweite Ankunft......


 

Theresia von Avila (+ 1582)

"Dein Reich komme!" (Theresia von Avila + 1582) = Lesung aus dem Brevier  15. Woche Dienstag)

"So lehrt uns Jesus, um das Kommen des Reiches zu bitten: "Geheiligt werde dein Name, dein Reich komme. Ich bitte euch, betrachtet die tiefe Weisheit unseres Lehrers. Ich jedenfalls erwäge hier bei mir, um was wir mit diesem Reich beten, und es ist wirklich gut, es zu erkennen. Der König sah, daß wir in Anbetracht des Wenigen und Geringen, was wir aus uns selbst vermögen, den heiligen Namen des Vaters nicht heiligen und verherrlichen können, wenigstens nicht so, wie es sein müßte, wenn er in seiner Majestät nicht auf andere Weise dafür Vorsorge trifft, nämlich dadurch, daß er uns schon hier sein Reich gibt.
Darum hat Jesus die beiden Bitten miteinander verbunden. Wir müssen uns klar darüber werden, um was wir bitten und wieviel daran liegt, daß wir ungestüm und eifrig darum beten und alles daransetzen, um Gott, dem es gefallen soll, zu gefallen und ihm Genüge zu leisten.
Wie ich darüber denke,ich möchte euch an dieser Stelle erklären. Das höchste Gut im Himmelreich scheint mir, von vielem anderen abgesehen, darin zu bestehen, daß wir keinen Wert mehr auf Irdisches und Weltliches legen und uns darüber freuen, daß alle sich freuen."

"Wir werden immerwährenden Frieden und tiefes Glücksempfinden, wenn wir sehen, daß Gott von allen Sterblichen geheiligt und gepriesen wird; daß sein heiliger Name verherrlicht wird; daß niemand ihn durch eine Sünde beleidigt und er von allen Menschen geliebt wird. Ja die Seele beschäftigt sich mit nichts anderem, als daß sie liebt, und sie kann nicht anders, als ihn zu lieben, da sie ihn erkennt. Auf diese Weise sollten, wir ihn in dieser Welt lieben. Wenn wir ihn wirklich kennen, dann würden wir ihn hier zwar in derselben Vollkommenheit und auf dieselbe Art lieben, aber doch wenigstens in einer weit höheren Weise als jetzt."


Leo der Große (+461)

Aus einer Predigt zum Festgeheimnis der Himmelfahrt Christi

...Selig sind die, die nicht sehenund doch glauben Joh 20,29b".....unser Herr Jesus Christus ist am vierzigsten Tag nach der Auferstehung vor den Augen der Jünger in den Himmel erhoben worden und hat so die Zeitspanne seiner körperlichen Gegenwart begrenzt, um zur Rechten des Vaters zu bleiben, bis die Zeit vergangen wäre, die Gott festgesetzt hatte, damit die Kirche in ihr die Zahl ihrer Kinder mehre. Dann erst wird er zum Gericht über Lebende und Tote in demselben Fleisch, in dem er aufgestiegen ist, wiederkommen."

Aus einer Predigt über die Passion  des Herrn (Brevier 5.Passionsso.B-Jahr)

"Das christliche Volk ist zu den Reichtümern des Paradieses (wenn Christus wiederkommt) geladen. Allen, die wiedergeboren  werden, ist  der Weg zu verlorenen Heimat wieder aufgetan. Nur darf sich niemand den Weg versperren, der sogar dem Glauben des Schächers geöffnet werden konnte."

"


Der Papst spricht in REDEMPTORIS MATER Nr. 41 von der ersten, der zweiten, und von der endgültigen Ankunft Christi.

Wortlaut: "Denn wenn die jungfräuliche Mutter in einzigartiger Weise mit ihm bei seinem ersten Kommen verbunden war, wird sie es durch ihr fortwährendes Mitwirken mit ihm auch in der Erwartung seiner zweiten Ankunft sein; im Hinblick auf seine Verdienste ihres Sohnes auf erhabenere Weise erlöst, hat sie jene Aufgabe als Mutter und Mittlerin der Gnade auch bei seiner endgültigen Ankunft, wenn alle zuzm Leben erweckt werden, die Christus angehören, und der letzte Feind , der entmachtet wird, der Tod ist".


Papst Johannes Paul II weihte bei seinem Besuch in Polen vom 16.-19. August 2002 die Basilika der Barmherzigkeit ein.
Papst Johannes Paul II.: "Ich tue dies mit dem brennenden Wunsch"


Papst Johannes Paul II. hat die Well der Barmherzigkeit Gottes anvertraut, als er das
neue Heiligtum in Lagiewniki, einem Vorort von Krakau, eingeweiht hat. Der Heilige Vater erklärte, dass er von diesem Pilgerzentrum aus, das innerhalb von drei Jahren neben dem Konvent entstanden ist, in dem Schwester Faustine gelebt hat und starb, die Botschaft dieser großen Mystikerin, Ordensfrau und Botin der Barmherzigkeit Gottes "allen Bewohnern des Erdkreises" anempfehlen wolle...
Mit bewegter Stimme sagte Papst Johannes Paul II. mit den Botschaften und Offenbarungen Jesu seit seiner Jugendzeit verbunden ist. in der Homilie: "In diesem Heiligtum vertraue ich heute feierlich die Welt der Göttlichen Barmherzigkeit an und ich tue dies mit dem brennenden Wunsch, dass diese Botschaft der barmherzigen Liebe Gottes, die an diesem Ort von der heiligen Faustine kündet worden ist, zu allen Bewohnern des Erdkreises gelangen und die Herzen der Menschen mit Hoffnung anfüllen möge..."
"Wie sehr braucht die Welt heute doch die Barmherzigkeit Gottes", rief der Heilige Vater aus. "Wo die Achtung vor Leben und Würde des Menschen fehlt, bedarf es der barmherzigen Liebe Gottes, im Lichte derer sich der unauslöschliche Wert jedes einzelnen Menschen erweist. Die Barmherzigkeit ist nötig, um zu erreichen, dass alle Ungerechtigkeit der Welt ihr Ende im Erstrahlen der Wahrheit finden möge..."
Am Ende seiner langen Homilie zitierte der Papst die Worte Jesu aus dem "Tagebuch" von Schwester Faustine: "Von hier aus soll der Funke springen, der die Welt für mein Kommen vorbereitet..."
"Es ist nötig, diesen Funken der Gnade Gottes zu zünden", erklärte der Heilige Vater. "Es ist nötig, der Welt dieses Feuer der Barmherzigkeit zu übermitteln. In der Barmherzigkeit Gottes wird die Welt Frieden und der Mensch Glück finden..."


 

Die Wahrheit schenkt uns die Gemeinschaft wieder.
von Kardinal Dr. Schönborn: Katechese in der Gemeinschaft Cenacolo in Kleinfrauenhaid 11.11.2002

Auszug:
............................Ich freue mich sehr, dass ihr das Bild des "Barmherzigen Jesus" hier habt. Der Papst hat im Heiligtum der Hl. Schwester Faustina gesagt, dass diese Botschaft der Barmherzigkeit alle Menschen der Welt erreichen soll.
Der Papst betonte, dass das ein Zeichen ist, dass wir uns auf das zweite Kommen Jesu vorbereiten. Diese Botschaft der Barmherzigkeit ist eine Botschaft des Evangeliums. Ihr könnt bereits darüber erzählen, weil ihr diese Erfahrung der Barmherzigkeit an Euch erlebt habt.


 

Odo Casel +1948
Buch: "Das christliche Kultmysterium
"

......Bei den Juden bestätigte Gott selbst diese Sehnsucht durch seine Offenbarung. Gewiß schärfte das Gesetz streng die Grenzen zwischen Gott und Mensch ein. Es war wie die Schranke um den heiligen Berg.wo Gott thromte. Aber die Propheten sprachen in immer neuen, immer ausgeführterten Bildern von dem kommenden Gottesreich, wo Gott mitten unter seinem Volk zelten und sein Geist das Fleisch durchdringen würde.

Erfüllt und mehr erfüllt wurde alle Sehnsucht und alle Verheißung durch die Ankunft Gottes im Fleische. Hier bekommt das Wort vom Mysterium einen neuen verieften Sinn.



ZWEITE LESUNG (Brevier v. Dienstag 34 Woche)
Thomas von Kempen (+ 1471)

Aus dem Buch „Nachfolge Christi".
Leiden um des ewigen Lebens willen

Mein Sohn, laß dich weder niederdrücken und betrüben durch die Mühseligkeiten, die du um meinetwillen auf dich genommen hast, noch sollen Trübsale dich immerfort niederwerfen ; es stärke und tröste dich vielmehr meine Verhei­ßung. Ich bin mächtig genug, dir in jeder Weise und über alles Maß hinaus zu vergelten. Du wirst dich hier nicht lange abmühen und nicht immer mit Leiden beschwert sein. Harre nur ein wenig; und du wirst schnell das Ende deiner Plagen sehen. Es kommt die Stunde, in der jede Mühe und Unruhe aufhört. Geringfügig und kurz ist alles, was mit der Zeit vorübergeht. Vollende also, was du bis jetzt getan hast. Arbei­te treu in meinem Weinberg. Ich werde dein Lohn sein. Schreibe, lies, singe, seufze, schweige, bete. Ertrage mannhaft die Widerwärtigkei­ten; das ewige Leben ist all dieser und noch größerer Kämpfe wert. Der Friede wird an einem Tag kommen, der dem Herrn bekannt ist; und es wird nicht mehr geben Tag und Nacht, wie in dieser Zeit, sondern ewiges Licht, unendliche Klarheit, dauerhafter Friede und sichere Ruhe. Dann wirst du nicht sagen: „Wer wird mich befreien, aus diesem Todesleib erretten?"1 Und du wirst nicht ausrufen: Weh mir, daß meine Pilgerschaft verlängert wurde!3 Denn der Tod wird niedergeworfen werden, und das Heil wird un­vergänglich sein; keine Angst mehr, sondern seliges Entzücken, liebliche und herrliche Gemeinschaft.

Hättest du die ewigen Kronen der Heiligen im Himmel gesehen, wie groß die Herrlichkeit ist, in der sie jetzt jubeln, sie, welche der Welt einst so verächtlich und des Lebens nicht wert zu sein schienen, sicher würdest du dich sogleich bis zur Erde demütigen und eher verlangen, allen Untertan als nur einem vorgesetzt zu sein. Du würdest in diesem Leben keine fröhlichen Tage begehren, sondern dich freuen, um Gottes willen Trübsal zu erdulden, und du würdest es als größten Gewinn ansehen, unter den Men­schen für nichts geachtet zu werden. Wenn dich dies tief bewegte und dir tief zu Herzen ginge, wie könntest du es wagen, dich auch nur einmal zu beklagen Soll man für das ewige Leben nicht alle Mühseligkeiten ertragen l Es ist nichts Kleines, das Reich Gottes zu verlieren oder zu gewinnen. Erhebe darum dein Angesicht zum Himmel: Siehe, ich und all meine Heiligen mit nur, die in der Welt schwer zu kämpfen hatten, heuen sich jetzt, werden getröstet, sind nun in Sicherheit. Sie ruhen jetzt aus und werden im Reich meines Vaters bei mir bleiben ohne Ende.

Vgl 1. Rom 7. 24. «Vgl. ps 119, 5 (Vg.).

Papst Paul VI (+ 1978)

Aus einer Predigt anläßlich seiner Asienreis

 

Wir verkünden Christus bis an die Enden der Erde

.... Er ist der Mittelpunkt des Weltalls und der Geschichte...

er ist der, der wiederkommen wird und einst unser Richter sein wird..


wird forstgesetzt............


    

Nachtrag:


Woran wir erkennen, dass wir Gott lieben

Die Zeichen, woran wir erkennen, dass wir Gott lieben sind: 
wenn wir 
1) gerne an Gott denken; 
2) gern im Hause Gottes bleiben; 
3) gern von Gott reden oder mit Gott reden; 
4) gern von Gott reden hören; 
5) gern für Gottes Namen das Unsrige hingeben; 
6) gern um Gottes Willen Widerwärtiges ertragen; 
7) gern den Geboten Gottes gehorchen; 
8) lieben, was Gott gefällt, und hassen, was Ihm missfällt; 
9) wenn uns die Welt anfängt zu missfallen; 
10) diejenigen lieben, welche Gottes Stelle vertreten, und ihnen die gebührende Ehre erweisen. 

Worte des heil. Karl Borromäus,
Aus: Legende der Heiligen, Stadtpfr. Georg Ott, Pustet, 1855