Aus 1.Band:  Jesus kommt wieder in Herrlichkeit
Samstag, den 12. November 1994

Jesus diktiert dir:
Ehre sei Jesus, dem Sohn Gottes und Mariens.
Mein geliebtes Kind, Ich will dir eine wichtige Botschaft über die Haltung der Menschen bei der heiligen Messe übermitteln. Es ist in Meinen Augen ein schwerwiegendes Problem, Meine geseg­nete Blume, daß Meiner Ehre an diesem heiligen Ort - der die Kirche sein sollte - so viele Beleidigungen zugefügt werden.
Höre: du hast heute morgen und schon viele Male gesehen, daß die Seelen Mich bei der heiligen Messe in die Hand empfangen... Du sollst wissen, daß Mich dies beleidigt und grausam verletzt. Doch Ich sage dir: Meine Lämmer, die Mich in dieser Weise emp­fangen, sind nicht für dieses würdelose Handeln verantwortlich, sondern die kirchlichen Seelen, die es erlaubt haben.
Ich bin heilig, Mein Kind, deshalb bitte ich die Seelen, die Mich lieben, sich in Liebe vor Mir hinzuknien und Mich direkt aus der Hand des Priesters in den Mund zu empfangen.
Jetzt werde Ich dir das alles erklären: bei der heiligen Messe werde Ich im Augenblick der Wandlung in der heiligen Eucharistie gegenwärtig und bin vollständig und körperlich in die­sem Brot da, das zum Brot des Ewigen Lebens wird. Euer Jesus ist da, obwohl ihr Mich nicht seht. Ich bin euer Gott, der auf die Erde gekommen ist, um euch zu dienen und unter grauenhaften Leiden für euch zu sterben. Meint ihr nicht auch, daß diese kleine Tat der Liebe - nicht nur der Achtung - um die Ich euch bitte, nur normal ist? Wenn ihr wüßtet, wie groß euer Jesus ist, würdet ihr Mich nicht mehr so in euren Händen tragen wollen. Denn die Gegenwart der unendlichen Liebe, die Gott selbst in diesem klei­nen Stück Brot ist, würde euch so überwältigen, daß ihr nie mehr zu solchem Tun bereit wärt, das für Mich so schwer annehmbar ist, weil ihr Mich damit derart verletzt.
Ich sage euch jetzt: Ich will euch durch Meine Bitte nicht demütigen. Ich will euch in Kenntnis setzen und euch ermögli­chen, Mich nicht mehr zu verletzen. Denn Ich sage euch noch ein­mal: wenn euch bewußt wäre, Wer da vor euch steht, wärt ihr unsagbar betrübt, daß ihr bereit wart, so würdelos zu handeln und Meinen Leib mit euren ungeweihten Händen zu berühren. Ich richte Meine Bitte aus Liebe an euch, Meine kleinen Kinder, denn Ich gebe Mich euch mit so viel Güte hin.
Und euch Laien, die ihr bereit seid, bei der Messe den Seelen die Kommunion auszuteilen, sage Ich: das sollt ihr unterlassen, denn ihr tut Mir weh.
Ich habe Meinen Priestern diesen Dienst anvertraut, das Brot und den Wein zu konsekrieren und an Meine Lämmer auszuteilen. Meint ihr nicht auch, daß ihr Mich fürchterlich verletzt, wenn ihr Mein Gesetz der Liebe mißachtet, das Ich euch aus Liebe gegeben habe?
Ich bitte euch also: begreift, welchen Schmerz ihr eurem Gott zufügt, wenn ihr einwilligt, Mich derart zu verachten: denn Ich bin heilig... ja, Ich habe wirklich das Wort «verachten» geschrie­ben, Kind... und das ist gar nichts im Vergleich zu dem, was Ich empfinde.
Euch aber, Meine Priester, bitte Ich, Mich nicht mehr derart zu beleidigen, indem ihr Meinen Leib bei der heiligen Kommunion ungeweihten Händen überlasst: das dürft ihr nicht tun.
Und jetzt sage Ich euch, die ihr diese Zeilen lest: achtet euren Gott und liebt Ihn mit allen euren Kräften, denn Ich liebe euch weit mehr als ihr euch vorstellen könnt... Ihr sollt euch bemühen, Mein Gesetz der Liebe mit eurem Herzen anzunehmen, dann werde Ich euch in Zärtlichkeit und Gerechtigkeit erleuchten.
Doch Ich flehe euch an: gebt keinen Anlaß zu Streitereien über dieses Thema, sondern bleibt demütig und unaufdringlich: han­delt aus eurem Herzen und verurteilt nicht, wo auch ihr selbst nicht verurteilt werden wollt.
Ich liebe euch und segne euch.
Und dir, kleines Kind, sage Ich: du sollst Mein Gesetz immer beachten, denn Ich habe dich durch all Meine Gaben so sehr bevorzugt. Du sollst dich nie auf irgendwelche Streitereien bezüg­lich Meiner Botschaften einlassen, sondern sie einfach an deinen Seelenführer weitergeben, wie Ich es dir aufgetragen habe, dann wirst du ewig Meine Geliebte sein.
Jesus erlaubt den Laien, die heilige Kommunion auszuteilen, wenn es in großen Schwierigkeiten keine andere Möglichkeit gibt, und im Fall der Krankenkommunion.

Jesus