Aus 1.Band:  Jesus kommt wieder in Herrlichkeit
 Jesus spricht über die „Geschiedenen und Wiederverheirateten“ Fortsetzung
            
Sonntag 23.Oktober 1994

Jesus diktiert dir:                                  
Ehre sei Jesus, dem Sohn Mariens.
Ich  will  dir  die  Fortsetzung  Meiner  Botschaft  über die  wiederverheirateten Geschiedenen geben. Bist du bereit, Mir mit deinem Herzen zuzuhören? Ich segne dich: sei jetzt im Frieden.
Du verherrlichst Mich, wenn du Meine Worte begreifst, die Ich dir jetzt in Liebe übermittle:
- Ich sage, daß der Priester Meinem Papst Johannes-Paul II. Gehorsam schuldet und deshalb den wiederverheirateten Geschiedenen nicht erlauben kann zu kommunizieren. Das bedeu­tet, daß das Gesetz, das Ich aufgestellt habe, nicht von den Menschen übertreten werden darf. Sonst würde jedem Mißbrauch Tür und Tor geöffnet.
Ich wiederhole nur noch einmal, daß reumütige Seelen immer einen Platz in Meinem Heiligsten Herzen haben, und daß Ich sie bei ihrem Übergang zu dem neuen Leben nach dem Tod mit Freude erfüllen werde, weil Ich ihnen den Himmel schenke. Und Ich erlaube jedem wiederverheirateten Geschiedenen, an der Schwelle des Todes von ganzem Herzen zu beichten und die Heilige Kommunion zu empfangen, wenn er es wünscht und Zeit dafür hat.
Dies ist erlaubt, da die neuen Bande (der zweiten Ehe) aufgegeben werden (im Sinn der Sünde des Zusammenlebens, nicht aber im Sinn der Freundschaft, die immer bestehen bleiben wird). In diesem Sinn kann die Seele vor Mir bereuen und das Glück erfahren, Meinen Leib zu empfangen, da der Tod ihren Stand der Sünde aufhebt, in dem der Mensch gelebt hat.
Ich antworte auf deine stumme, besorgte Frage: Wer an der Schwelle des Todes die Heilige Kommunion nicht mehr empfan­gen konnte, aber Mir reumütig von ganzem Herzen seine Liebe geschenkt hat, der wird am Reich Gottes genauso teilhaben, Mein Kind. Daran sollst du nicht zweifeln. Ehre sei Jesus, dem Sohn Mariens.
Und Ich werde dich noch weiter trösten: die Seelen der wiederverheirateten Geschiedenen, die von einem Priester das Recht bekommen haben, bei der Kommunion von neuem Meinen Leib zu empfangen, brauchen sich durch Meine Worte künftig nicht mehr ausgeschlossen zu fühlen. Denn sie haben dem Priester gehorcht, der ihnen diese Erlaubnis gegeben hat. Und wenn sie Mich lieben und sich von ganzem Herzen nach Mir sehnen, vergebe Ich ihnen und bin bereit, sie kommunizieren zu lassen, da die Kirche es ihnen erlaubt hat.
Du hast nicht den Mut, deine Frage auszusprechen: «Aber ist das nicht ungerecht jenen gegenüber, die Deinem Gesetz gehorcht haben und die Eucharistie nicht empfangen dürfen?»
Nichts ist ungerecht in der Liebe Gottes. Ich weiß, daß «du weißt»!
Ja und? Nun, Ich werde dir Meine Antwort geben: wer in Meinem Heiligsten Herzen mit seinem Herzen liebt, soll auf sei­nen Seelenführer hören - oder, wenn er keinen Seelenführer hat, auf einen Priester seiner Wahl, dem er ganz vertraut.
Und er soll viel beten, dann werde Ich ihn mit Meiner unendli­chen Liebe erleuchten; und zwar genauso denjenigen, der von neuem die Erlaubnis hat zu kommunizieren, wie jenen, der diese Erlaubnis nicht hat. Das ist Meine Antwort. Und Ich sage dir auch noch folgendes: Jesus vergibt allen Reumütigen.
Die Kirche soll Mein Gesetz bewahren, und die Priester sollen sich bemühen, Meinern geliebten Papst Johannes-Paul II. in Liebe zu gehorchen.
Ich segne dich, und mit dir all jene, die Mich lieben.
Jesus

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