Umkehr der Herzen

Das Ende des Bösen

 

Botschaften von Jesus Christus an Françoise

 

Band 6

 

Jesus Christus

Ehre sei Jesus Christus, dem Sohn Gottes und Mariens

Donnerstag, 18. Mai 2000, im Jubiläumsjahr

 

 

 

Umschlagbild: Thronender Christus (polnische Ikone aus dem 17. Jahrhundert)

Vom selben Autor bereits erschienen:

 

Botschaften von Jesus Christus an Françoise:

 

hUmkehr der Herzen, Band 1, Parvis-Verlag, 1998.

hUmkehr der Herzen, Band 2, Parvis-Verlag, 1999.

hUmkehr der Herzen, Band 3, Parvis-Verlag, 1999.

hUmkehr der Herzen, Band 4, Parvis-Verlag, 2000.

hUmkehr der Herzen, Band 5, Parvis-Verlag, 2001.

hJesus-Christus enthüllt den Seinen das Wesen der Freimaurerei, Parvis-Verlag, 1998.

hJesus deutet das Johannesevangelium für Seine Kleinen, Parvis-Verlag, 2003.

 

 

Französischer Originaltitel:

Messages de conversion des coeurs donnés par Jésus-Christ à Françoise, La fin du mal, tome 6

© Editions du Parvis, 2000

 

Vorwort zum 6. Band

 

Die „Zärtlichkeit Gottes“... Seitdem der erste Band dieser Reihe „Umkehr der Herzen“ erschienen ist, wissen wir sehr wohl, dass dies das zentrale Thema von all dem ist, worüber Jesus durch „Françoise“ zu uns spricht.

Darum, lieber Leser, wenn Sie nun dieses Buch in Händen halten, sollten Sie sich davon überzeugen, dass der Herr auf diesen Seiten zu Ihnen, zu Ihrem Herzen sprechen will. Wie werden Sie reagieren? Wenn Gott spricht, ist das mindeste, was wir tun können, dass wir unser Herz für Sein Wort öffnen ... Das wissen Sie selbst!

Was werden Sie in diesem Buch finden? Zunächst deutliche Anzeichen für das, was Jesus „das Ende des Bösen“ nennt. Das heißt, die Zärtlichkeit Jesu, Seine Gegenwart, die innige Vertrautheit mit Ihm sind dazu da, uns zu stärken. Doch paradoxerweise erleben wir das Wüten Satans, der uns Prüfungen auferlegt ... aber Gott benützt sie, um uns zu reinigen. Es ist daher angebracht, diese Prüfungen aufzuopfern. Aus der Geheimen Offenbarung wissen wir, dass auch ein Kampf zwischen Himmel und Hölle stattfindet. Doch Jesus hat uns zugesagt, dass das Böse besiegt wird. Die Feinde werden von der Erdoberfläche weggefegt. Doch was kommt dann? Der Herr versichert uns, dass in dieser Zeit der Niederlage des bösen Feindes die Menschheit sich Gott zuwenden wird wie nie zuvor, und das ist wunderbar! Dann wird man alles wieder aufbauen und das Wort Gottes wieder verkünden müssen: „Ihr werdet viel Arbeit haben“, sagt Jesus, „ihr Meine auserwählten Lämmer, denn überall herrscht dann Chaos!“ (21. Mai 2000).

Verdienen auch wir diese Vorwürfe? …

 

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Derzeit besteht das Drama – und das ist ganz offenkundig – im Mangel an Arbeitern für die Ernte, da die Hirten nicht mehr zahlreich genug sind. Doch Jesus kommt den Menschen durch seine Boten zu Hilfe (26. Mai 2000); allerdings durch „echte Boten“! Denn wir müssen unterscheiden lernen. Falsche Boten haben weder Liebe noch Demut ... das ist ein Hinweis auf den Dämon! Und was macht dieser „Feind der Seelen“, wie ihn der heilige Padre Pio nannte? Er versucht, die schwachen Geister in Panik zu versetzen: „Wenn du hörst, dass manche in Meinem Namen schlimme Ereignisse vorhersagen, sollst du wissen, dass das wohl von Mir kommen kann, aber manchmal kommt es auch vom Dämon, der sich in Seelen einmischt, die nicht ganz Meinem Herzen ergeben sind!“ (3. Juni 2000).

 

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Wo bleibt da das vertrauensvolle Gebet?... „Die Menschen erwachen nicht vom Schlaf mit einem Loblied auf Mich!“ sagt der Herr (6. Juni 2000), aber dennoch sind wir für Ihn „einmalig“!

Denn Er beharrt mit Nachdruck auf dieser Begegnung von Herz zu Herz mit jedem Einzelnen von uns. Auf diesen Seiten bittet Er mehrmals um vollkommenes Vertrauen, um die Hingabe eines Kindes in den Armen seines Vaters, der nichts als Liebe für es empfindet. „Ich habe eine ‚Schwäche’ für dich“, sagt der Herr seiner Vertrauten, „weil du immer mit dem Herzen zu Mir sprichst und unfähig bist, nur mit den Lippen zu beten“ (13. Juni 2000).

 

Mehrmals kommt Jesus auf die Niederlage Satans zurück: „Bald wird das Böse auf der Erdoberfläche ausgetilgt“; sagt er am 23. Juni 2000. „Die Reinigung kommt bald, mein Kind: Die Reinigung der Seelen, die sich im Licht Gottes sehen werden“ (6. Juli 2000). Das sagt Jesus sehr oft, denn Er sieht die Bekehrungen, die sich ereignen werden.

 

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Manche befürchten, dass der Papst in eine schwierige Situation gerät. Doch Jesus kann seine Kirche auf keinen Fall im Stich lassen: „Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden“, hat Er im Evangelium gesagt. Am 9. Juli 2000 beruhigt uns Jesus: „Der Feind wird nicht den Platz des Petrus einnehmen!“

 

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Was unsere geistige Lebensführung angeht, so besteht Jesus immer wieder mit Nachdruck auf dem Vertrauen und der Hingabe an Ihn. Doch in diesem Band scheint Er es noch leidenschaftlicher zu betonen: „Mein Kind, freue dich, dass du in so tiefer Vertrautheit mit Mir lebst, denn Ich kann sie nur mit kleinen Kindern gemeinsam haben, die sich ohne Unterlass den ganzen Tag hingeben“ (18. Juli 2000). Im übrigen ist das die einzige Weise, wie wir den Willen Gottes erfüllen können.

Dieses Vertrauen, das Jesus von uns erbittet, lässt uns den Eingebungen des Herrn folgen: „Jeder hat seinen eigenen Weg, um zu Mir zu kommen“, sagt Er am 24. Juli 2000. „Folge dem Weg, den Ich dir weise, auch wenn manche Seelen dich nicht verstehen ...“ – „Für einige ist es schwieriger, sich hinzugeben, als für andere. Aber jeder muss Mich um diese so schöne Gnade bitten“ (24. Juli 2000). „Der schnellste Weg, um in die Tiefen Meines Herzens zu gelangen, ist der Weg der Hingabe“, schließt der Herr. –

Stoff genug zum Nachdenken!

 

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Aber damit wir zu Gott gehen und uns vertrauensvoll Seinen Händen überlassen können, muss unser Herz von einem unendlich quälenden „Durst nach Gott“ durchdrungen sein: „Den Durst nach Gott, den muss man erbitten, mein Kind“, sagt Jesus am 30. Juli 2000. „Um diesen Durst müsst ihr deshalb so inständig bitten, weil Ich ihn euch nicht ohne eure Entscheidung, ohne den Ruf eures Herzens geben kann!“

Von nun an also: „Schreit aus ganzem Herzen zu Mir, damit Ich euch einen stärkeren Durst nach Gott schenke. Ihr müsst so heftig nach Mir verlangen, dass euch nichts mehr an diese Erde bindet außer Meinem Willen zur Liebe!“ (24. September 2000). Mit welcher Zärtlichkeit spricht Jesus diese Worte!

 

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Seine Zärtlichkeit ist so groß, dass Er nicht droht. Im Gegenteil, Er fleht uns an, uns von Ihm pflegen zu lassen (15. Oktober 2000). Er stellt klar, dass ein Mangel an Durst nach Gott ein Alarmzeichen für uns sein muss. Dann werden wir begreifen, dass in unserem geistigen Leben etwas nicht stimmt. Wenn wir das eingestehen, wird uns Jesus entgegeneilen und uns an sich ziehen.

„Es ist Mir ein großes Bedürfnis, dass jeder von euch zu Mir kommt“, sagt Er am 27. Oktober 2000, „und mit Mir allein bleibt, um Mir in inniger Vertrautheit zu begegnen. Wenn ihr Mir diese Zeit nicht schenkt, kann Ich euch nicht mit Glück erfüllen. Jeder muss zu Mir kommen, um die Liebe zu erfahren, die Ich für ihn empfinde!“

Wie könnten wir einem solchen Aufruf zum Gebet widerstehen?

„Zusammen mit Maria, meiner Heiligen Mutter, rufe Ich euch deshalb so inständig, um euch ganz schnell auf den rechten Weg zurückzubringen, den einzigen, der euch glücklich machen kann.“

 

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Jesus spricht auf diesen Seiten auch mehrmals das Thema des „Glorreichen Kreuzes“ an. Am 29. Dezember 2002 gab der Herr selbst folgende Erklärung: „Mein Glorreiches Kreuz bedeutet, dass eine kleine Seele die Prüfungen dieser Erde mit einem Herzen aus Fleisch und nicht aus Stein durchmacht. Dann empfängt diese kleine Seele, die nach Meinem Herzen dürstet, trotz ihrer Prüfungen den Frieden Meiner Gegenwart und die Gnade der Vergebung. Weit davon entfernt, sich aufzulehnen oder sich von Mir abzuwenden, wird sie also vor Freude strahlen, denn das Kreuz wird durch ihre Liebe glorreich geworden sein. Das Glorreiche Kreuz siegt immer. Diese Gnade kann jeder empfangen; doch dafür braucht es ein liebendes Herz.

Und so wird der Frieden kommen ...“

Der Herr hatte noch hinzugefügt: „Doch ihr werdet es auch mit euren leiblichen Augen am Himmel sehen, wenn die Stunde gekommen ist.“

Wie könnte man die Worte des Herrn nicht verstehen? Diese Erklärung ist klar genug!

 

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Das Buch endet mit einer schönen Aussage Jesu über seine Heilige Mutter:

„Wenn es dir an Hoffnung fehlt, so übergib dich Maria. Wenn du deinen Weg nicht findest, so wende dich an Maria. Wenn du Mich nicht anzuschauen wagst, so schau auf Maria. Wenn du in die Irre gegangen bist, so flieh unter den Mantel Mariens!“ (14. Dezember 2001).

 

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Lieber Leser, öffnen Sie Ihr Herz und lassen Sie sich von dieser unendlichen Zärtlichkeit des Herzens Jesu erfüllen. Er ruft uns alle auf – und besonders auch Sie – in dieser innigen Vertrautheit mit Ihm zu leben, die nie aufhören wird, denn es handelt sich wirklich um die Ewige Liebe Gottes.

 

Der Seelenführer von „Françoise“