Dritter Vortrag: DIE GROSSE REKAPITULATION 
  1 Ein Plan des Kampfes
  2. Zwei entgegengesetzte größte Rekapitulationen
  3. Die größte Globalisierung der Gesetzwidrigkeit
  4. Die größte Globalisierung Christi

 DIE KIRCHE ERLEBT FATIMA 

1. Ein Plan des Kampfes

Liebe Brüder! Wir bitten Dich, himmlische Mutter, in diesem Zönakel, Du möchtest uns erleuchten mit einem Lichtstrahl Deines Unbefleckten Herzens.

Am B. Dezember 82, also am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis, sprach die Muttergottes im Blauen Buch von ihrem Plan: „Ich bin eure unbefleckte, Mutter, laßt euch von mir führen, vielgeliebte Söhne, damit mein mütterlicher Plan vollkommen ausgeführt werden kann.

Es ist ein Plan der Feindschaft! ,Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. ' So hat der Herr von mir gesprochen, indem er sich an die Schlange wandte, als durch sie die Sünde zu Beginn der Menschheitsgeschichte begangen wurde. " Und jetzt vergleichen wir Genesis 3,15, das Protoevangelium: Nach dem Fall des Menschen die Ankündigung des Sieges Christi und der Muttergottes, der Kampf zwischen der Frau und der Schlange; „zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs" (meiner Heerschar und ihrer; zwischen Gut und Böse; zwischen Gnade und Sünde).

Gerade in dieser Zeit, in der wir leben, besteht ein großes Hindernis, diesen Plan zu verwirklichen, nämlich der Kompromiss. "Heute durchlebt ihr einen dunklen Zeitabschnitt, denn man versucht auf jede nur mögliche Weise, Kompromisse zwischen Gott und Satan zu erreichen; zwischen Gut und Böse; zwischen dem Geist Jesu und dem Ungeist der Welt. Viele laufen Gefahr, Opfer dieser allgemeinen Verwirrung zu werden. Und auch in meiner Kirche möchte sich ein falscher Geist ausbreiten, der nicht der Geist Jesu, des Sohnes Gottes, Ist.

Wie eine unsichtbare giftige Wolke breitet sich ein Geist der Vermischung von Gott und Welt aus. Und man kommt schließlich soweit, dem Wort Gottes die Kraft zu nehmen, indem man der Verkündigung des Evangeliums die Stärke entzieht!" (Blaues Buch, B. 12. 82, Seite 504 ? 505) Das sehen wir überall: Kompromiss und Verwirrung.

Es ist ein Plan des Kampfes! Die Muttergottes ist als himmlische Heerführerin von der Heiligsten Dreieinigkeit bestimmt, in dieser furchtbaren Schlacht die Kinder Gottes zu führen. „Es ist ein großer und ständiger Kampf, ein häufig unsichtbarer, der in dieser Zeit allumfassend geworden ist. "

Und hier die Apokalypse: Die Frau, die mit der Sonne bekleidet ist, führt den Kampf gegen den Drachen und all seinen Anhang. „ Wenn ihr meinen Plan mit vollziehen wollt, müßt ihr kämpfen, meine Kleinen, Söhne eurer mütterlichen Führerin. Kämpft mit der Waffe des Gebets und des Leidens gegen die Sünde und gegen den Kompromiss? " Das ist nicht leicht, das wissen wir, das ist ein Krieg.

.. Es ist ein Plan des Sieges! Nach dem gegenwärtigen Triumph des Bösen, dem es gelungen ist, die Welt zu unterdrücken, wird der Sieg schließlich nur meinem Sohn Jesus gehören. Er ist der einzige Sieger! Der Abschluss des großen Kampfes, den wir erleben, wird das glorreiche Reich des Friedens und der Güte, der Gerechtigkeit und der Heiligkeit sein? Und dieses Reich wird in der Welt entstehen und in allen Herzen erstrahlen. So wird der Plan der Feindschaft, der Plan des Kampfes, und der Plan des Sieges im Triumph meines Unbefleckten Herzens erfüllt werden. "

Das ist ganz die göttliche Offenbarung, die diese Texte darstellen: Es ist eine Aktualisierung für diese Endzeit, die apokalyptische Zeit.

Auch Papst Johannes Paul II. redet davon. In der Basilika „Maria Maggiore" in Rom am 8. Dezember 82, sagte er: „Der heilige Maximilian Kolbe erschien in unserer Zeit als Prophet und Apostel von einer neuen „marianischen" Ära, in der Jesus Christus und sein Evangelium intensiv in der ganzen Welt erstrahlen werden" (Insegnamenti 1982,3,1560).

Sicher, wir leben in der christlichen Ära, aber es bereitet sich nach dem göttlichen Plan eine „marianische" Ära vor. Also, „marianisch" unter Anführungszeichen, weil Maria ist immer unter Christus, sie arbeitet für Christus.

Was ist diese marianische Ära?

Diese Ära wurde vom hl. Grignion von Montfort prophetisch angekündigt. Dann haben wir Maximilian Kolbe, der ein Apostel der unbefleckten Empfängnis Mariens war. Dieses Dogma der Unbefleckten Empfängnis wurde eigentlich von Papst Pius IX. proklamiert.

Vor einem Jahr schrieb Johannes Paul II., dass die marianische Ära schon begonnen hat, nämlich im Jahre 1854, als Pius IX. das Dogma von der unbefleckten Empfängnis Mariens verkündigt hat: Luigi Maria Monti „ist ein Apostel jener neuen ,marianischen Ära' geworden, die vom Diener Gottes, Papst Pius IX., mit der Proklamation des Dogmas der unbefleckten Empfängnis eröffnet wurde" (Schreiben vom 24. 9. 1999).

Das manifestierte auch ein Ereignis in der Peterskirche in Rom. Da waren ungefähr 600 Bischöfe und Kardinäle und viele Priester und Gläubige. Die Kirche war voll. Der Himmel war mit Wolken bedeckt, ganz bedeckt.

Der Papst begann die Bulle von der unbefeckten Empfängnis Mariens zu lesen. Da öffneten sich die Wolken und ein Sonnenstrahl umarmte die Person des Papstes ? nur er war in der Sonne ?, als er diesen Text gelesen hatte.

Das war ein Zeichen vom Himmel, dass nämlich die letzte Periode des zweiten Advents begonnen hat, und so die Rolle Mariens als der Mutter des zweiten Kommens Christi, der Ankunft Christi in Herrlichkeit. Und wie vor der Ankunft Christi die Unbefleckte gegenwärtig war und lebte, so geht jetzt in dieser Periode, der letzten Periode des zweiten Advents, Maria vor Christus voran, vor der Ankunft Christi in Herrlichkeit. Ihr Licht wird immer stärker. Das sehen wir in Lourdes, dann in Fatima, dann durch die Proklamation „Mutter der Kirche", dann durch die Weilte an das Unbefleckte Herz Mariens usw. Die Frau, die mit der Sonne bekleidet ist, bereitet die Kirche auf die Ankunft Christi in Herrlichkeit vor. Das ist ein göttlicher Plan.

Und gegen diese Wirklichkeit entfesselt sich der Drache. Schauen wir die Geschichte des vorigen Jahrhunderts an: Gerade um die Mitte des Jahrhunderts begannen die großen Ideologien ihren Weg: Marxismus, Kommunismus, Liberalismus... Also den großen Weg, um die ganze Welt zu erobern.

Die Zeit des zweiten Advents geht zu Ende, dem Höhepunkt zu. Man kann eigentlich die Kirchengeschichte in der Neuzeit und in der Zeit, die wir erleben, nicht verstehen, wenn man nicht die KIRCHENVÄTER kennt, nämlich ihre Auslegung der Weltgeschichte.

So sprach der hl. Augustinus von sechs Tagen =Epochen der Weltgeschichte, und zwar waren fünf Tage davon im Alten Testament. Also die

erste Epoche: von Adam bis Noe,

zweite Epoche: von Noe bis Abraham,

dritte Epoche: von Abraham bis David,

vierte Epoche: von David bis Exil in Babylon,

fünfte Epoche:  vom Exil in Babylon bis Jesus Christus.

Die erste Ankunft des Herrn. Und Augustinus sagt:

Nach der Ankunft Christi läuft die sechste Epoche der Weltgeschichte, also der Kirche und der Menschheit: das ist der sechste Tag. Und dieser sechste Tag wird mit dem Antichristen enden. Mit dem Antichristen, mit dem Antichristen...

Es wird ein kurzes Reich des Antichristen sein, und dann die Ankunft Christi in Herrlichkeit. Nach der Ankunft Christi kommt der siebente Tag: Das ist eigentlich das glorreiche Reich Christi auf Erden.

2. Zwei entgegengesetzte größte Rekapitulationen

In diesem Rahmen versteht man, dass der hl. Augustinus vom hl. Irenäus von Lyon und anderen Kirchenvätern, die vor ihm waren, abhängig ist. Der hl. Irenäus von Lyon sprach ganz klar von diesen sechs Tagen und vom siebenten Tag in seinem Werk „Adversus haereses" (= Gegen die Häresien).

Er schreibt, dass vor der Ankunft Christi in Herrlichkeit, also am Ende des sechsten Tages, die größte Rekapitulation der Bosheit (= mysterium iniquitatis) kommt oder die Zusammenfassung der Gesetzwidrigkeit in der Geschichte der Welt.

Irenäus bezieht sich auf den 2. Tessalonicherbrief 2,3-12 wo das vorausgesagt ist. Er legt ziemlich genau Daniel aus, Daniel, Kapitel 7, wo der Prophet die großen Tiere beschreibt.

Diese großen Tiere tauchen wieder in der Geheimen Offenbarung 12?13 auf. Das ist miteinander verbunden, sagt Irenäus. Daniel und Johannes der Evangelist haben die gleichen Tiere gesehen. Nur Johannes hat noch andere Aspekte dazu beobachtet.

Das vierte Tier hat die Nummer 666. Das bedeutet nach Irenäus die Rekapitulation von allen Gesetzwidrigkeiten in der Weltgeschichte von Anfang an. Also die Rekapitulation der ganzen Apostasie von Gott.

Ganz am Ende des sechsten Tages, so sagt er, wird am Ende des sechsten Jahrtausends die Zeit des Antichristen kommen. Und der Antichrist wird in Jerusalem regieren.

Was bedeutet „Jerusalem "? Jerusalem bedeutet die Kirche, sagt Irenäus. Das heißt: In der Kirche wird der Antichrist regieren. Das behaupten auch andere Kirchenväter: Der hl. Augustinus, der hl. Gregor der Große, dann im 13. Jahrhundert der hl. Bonaventura und der hl. Thomas von Aquin. Die sagen alle: In der Kirche wird der Antichrist sein.

Das wird die größte Rekapitulation (Zusammenfassung) der Bosheit, der Gesetzwidrigkeit in der Geschichte, in der Zeit des Antichristen sein.

Dann kommt die Ankunft Christi in Herrlichkeit und die größte Rekapitulation Christi, der ganzen Schöpfung in Christus.

Es gibt zwei Rekapitulationen: Zuerst ist diese Rekapitulation des Bösen in der Zeit des Antichristen.

Dann macht Christus seine Rekapitulation der ganzen Schöpfung. Er wird, sagt Irenäus, in gewissem Sinn das irdische Paradies erneuern. Davon zitiert Irenäus Texte aus dem Alten Bund und dem Neuen Bund. Es gibt viele Texte aus dem Alten Bund, die darüber reden.

Ich war verwundert, als ich diese Texte gelesen habe. Unsere moderne Exegese hat keine Ahnung davon.

Nach dem sechsten Tag kommt der siebente Tag: der Sabbat. Sabbat bedeutet Ruhe, die Ruhe der ganzen Schöpfung, weil in der Welt Christus regiert. Also sein glorreiches Reich: Die ganze Menschheit ist in der Kirche zusammengefaßt, also konzentriert, und die Kirche ist ganz in Christus konzentriert, in Gott. Und das ist die große Rekapitulation, der siebente Tag der Ruhe, des Friedens, und der Regierung Christi in aller Welt. Alle Nationen, die diese große Prüfung überleben, kommen in dieses erneuerte irdische Paradies. Und dort wird kein Tod mehr sein.

Wir haben einige Texte im Blauen Buch, die reden darüber, also die sind ganz gleich wie beim hl. Irenäus. Interessant ist auch, dass der jetzige Papst solche Texte über die „neue Ära" hat.

Schon Pius IX., als er das Dogma von der unbefleckten Empfängnis Mariens verkündete, hat einen Text, wo er eigentlich darüber gesprochen hat. In dieser Bulle bittet er die seligste Jungfrau um Hilfe: „Du bist schön und makellos (...) erlange bei deinem Sohn Hilfe für die katholische Kirche, damit alle Schwierigkeiten beseitigt werden, alle Irrtümer vernichtet werden..., damit sie bei allen Völkern und in allen Orten prosperieren und blühen kann, von Meer zu Meer, und vom Strom bis an die Enden der Erde' (vgl. Ps 72,8), damit die Kirche inder Fülle Frieden, Ruhe und Freiheit genießen kann..., damit eine Herde und ein Hirt sein wird."

Das ist diese prophetische Perspektive: universale Ruhe, ein Hirt, eine Herde, überall Frieden usw. Das geschah niemals in der Geschichte, weil immer gab es Kämpfe, Häresien, Unruhen usw.

Ich fragte mich: Wie konnte Pius IX. das sehen? Es war ein Lichtstrahl der Sonne der Gerechtigkeit. Er hat die Rolle Marias im Plan Gottes erkannt, dass sie die große Rekapitulation für Christus vorbereitet. Darum proklamierte er die Unbefleckte im Kampf gegen den Drachen. Auch Paul VI. erklärte gerade in diesem Sinn: „Maria ist der Beginn der besseren Welt" (initium mundi melioris).

3. Die größte Globalisierung der Gesetzwidrigkeit

Aber zuerst kommt der große Kampf gegen die Kirche. Und darüber sprachen Pius IX. und Leo XIII In den letzten Jahrhunderten entwickelte sich dieser große Kampf gegen die Kirche, der immer stärker geworden ist.

In diesem Kampf spielt die Freimaurerei ihre Rolle. Es besteht ein Plan der Freimaurerei, weil sie die Kirche zerstören will. Aber wie? So, dass sie das Fundament der Kirche angreift, umzudrehen versuchen wird und es ersetzen und so falsifizieren wird.

Also gibt es, sagen diese Nachfolger Petri, zwei Perioden der Verwirklichung dieses Planes:

Die erste Periode: Die Macht, die zeitliche Vollmacht des Papstes zu zerstören. Das passierte eigentlich mit dem Fall des Papststaates im Jahre 1870. Das ist das Ende der ersten Periode.

Dann begann die zweite Periode: Dabei ging es darum, die geistliche Vollmacht des Papstes zu vernichten. „Die Gesetzwidrigkeit geht beharrlich ihren Weg weiter und entwickelt ihre Pläne. Sie bemüht sich um nichts anderes, als ihre bösen Geschäfte mit einem Mantel zu umhüllen. (...) Verehrte Brüder (Bischöfe), Sie und Ihre Gläubigen mögen im Gebet zum barmherzigen Gott flehen, dass er die Herzen der Frevler zur Buße bekehre durch die Abschaffung der Blindheit der Geister, bevor der große und schreckliche Tag des Herrn kommt; oder, indem er ihre schändlichen Absichten unterdrückt und beweise, wie stumpf und dumm jene sind, die den Fels, den Christus gesetzt hat, umzuwälzen versuchen" (Pius IX., Enzyklika Ubi nos vom 15. 5. 1871; nach der Vernichtung des Papststaates).

Wir befinden uns nach dem Jahre 1870 in dieser zweiten Periode, wobei sich eigentlich die größte Stadt Babylon errichtet und sich zugleich der größte Angriff gegen die Kirche verwirklicht.

Im Blauen Buch spricht die Muttergottes am 31. Dezember 97 von der Stadt Babylon vom 20. Jahrhundert, die eigentlich im vorigen Jahrhundert vorbereitet wurde:'„ Dieses euer Jahrhundert, das zu Ende geht, stand unter dem Zeichen einer starken Macht, die meinem Widersacher gewährt wurde.

So wurde die Menschheit durch den Irrtum des theoretischen und prak­tischen Atheismus verführt.

An Stelle Gottes wurden Götzen errichtet, die alle anbeten: das Ver­gnügen, das Geld, die Zerstreuung, die Macht, der Stolz und die Un-keuschheit.

Satan ist es wirklich gelungen, alle Nationen der Erde mit dem Becher der Wollust zu verführen. "

Das ist ähnlich in der Geheimen Offenbarung. Kaueitel 17.1-6 ausgedrückt: Das große Babylon mit dem goldenen Becher, voll von Greuel und Schmutz seiner Buhlerei...

Und im Blauen Buch heißt es weiter: „An die Stelle der Liebe hat er den Hass treten lassen; an die Stelle der Gemeinschaft die Spaltung; an die Stelle der Gerechtigkeit die vielen Formen der Ungerechtigkeit und an die Stelle des Friedens einen ständigen Krieg."

In diesen großen Perspektiven verstehen wir die Botschaft 666, den Teil von 2 x 666. Die Neuzeit war der Bau der zweiten Form des kollektiven Antichrists. Das begann schon im 14. Jahrhundert, ging ständig weiter durch die Jahrhunderte und im 19. Jahrhundert wurde das alles schon sehr stark. Wir gehen jetzt in diesem 20. Jahrhundert dem Höhepunkt zu.

Im 20. Jahrhundert haben wir eine große Globalisierung. Sehen Sie zum Beispiel die Zahl 666. Eine ökonomische Globalisierung. Jetzt finden Sie, lesen Sie das auf allen Produkten: „Strich?Code" 666. Überall ist schon der Stempel des Antichrists: 666. Eine ökonomische Globalisierung, aber dahinter steht die politische Globalisierung.

Doch es gibt noch eine tiefere Globalisierung, nämlich die geistliche Globalisierung durch den Atheismus, durch die Zerstörung von allen moralischen Werten, wie Nietsche schon gesagt hat: Die Umwertung von allen Werten, damit die fleischlichen Werte, also die Unwerte, zu höchsten Werten werden. Die Zerstörung des Dekalogs. Hier laufen die großen geschichtlichen Prozesse in diesem Jahrhundert und die großen Mächte der Finsternis stehen dahinter.

Was bedeutet diese Globalisierung. was ist sie? Sie intendiert Satan als das Haupt der Menschheit zu errichten. Sind Sie einverstanden? Satan als Haupt der Menschheit.

Und das ist dasselbe, was schon Irenäus und die Kirchenväter gesagt haben: Die große Rekapitulation der Bosheit, der Gesetzwidrigkeit.

Also wir erleben diese Globalisierung, diese Rekapitulation. In letzter Zeit ist die Technik unwahrscheinlich schnell weitergegangen: Wir haben Sateliten, Computer, Telekomunikation, Internet usw. Heute kann man auch diese Globalisierung technisch ausführen.

Aber sehen Sie, früher war das nicht möglich. Doch jetzt ist das auch technisch möglich geworden. Sind Sie einverstanden? Also auch technisch gibt es jetzt die Sateliten usw. Aber die gefährlichsten Sateliten sind die Sateliten Satans, also teuflische Sateliten, aber auch die irdischen Sateliten, denn sie führen diese Globalisierung. Doch sie bleiben unsichtbar. Also ich sehe die Sateliten nicht, aber ich weiß, dass sie da sind. So stehen diejenigen, die diese Globalisierung führen, dahinter, aber man sieht sie nicht. Wir sehen nur die Folgen. Aber das wird sehr taktisch weitergeführt.

Die Globalisierung bedeutet die Rekapitulation. Und es besteht ein großes Hindernis für diese Globalisierung: Nämlich die katholische Kirche.

Warum die katholische Kirche? Das sagt das Konzil klar in Lumen gentium 13: Die Kirche hat die Aufgabe vom Herrn, die ganze Menschheit in Christus zu konzentrieren, zu Christus als Haupt zu führen, also die ganze Menschheit in Christus zu rekapitulieren.

Darum ist die Kirche dieser weltlichen Globalisierung diametral entgegengesetzt: sie ist das Haupthindernis.

Im Blauen Buch, spricht die Muttergottes am 17. Juni 1989: „ 666 dreimal angegeben, drückt das .fahr 1998 aus. In dieser historischen Periode wird die Freimaurerei, unterstützt von der kirchlichen, ihr großes Ziel erreichen: ein Idol zu errichten, um es an die Stelle Christi und seiner Kirche zu setzen.

Ein falscher Christus und eine falsche Kirche. Deshalb ist das Stand­bild, das zu Ehren des ersten Tieres errichtet wurde, um von allen Be­wohnern der Erde angebetet zu werden, und das mit seinem Kennzei­chen alle jene bezeichnen wird, die kaufen oder verkaufen wollen, jenes des Antichrists.

So seid ihr am Höhepunkt der Läuterung, der großen Bedrängnis und des Abfalls angelangt.

Die Apostasie wird nun allgemein sein, weil fast alle dem falschen Christus und der falschen Kirche folgen werden.

Dann wird das Tor geöffnet sein für das Erscheinen des Menschen oder der Person des Antichrists selbst!

Das ist der Grund, vielgeliebte Söhne, warum ich euch die Seiten der Offenbarung erklären wollte, die sich auf die Zeit, in der ihr lebt, beziehen. "

Wir wissen, dass die Freimaurer die Kirche schon Jahrhunderte lang von außen angreifen.

Am Ende des vorigen Jahrhunderts hat die Freimaurerei bemerkt, dass sie nicht die Ziele erreicht hat, die sie erreichen wollte. Darum wechselte sie die Strategie. Das geschah in Basel im Jahre 1897, als ein Kongreß der Freimaurerei, von der Großloge Grand Orient aus Paris, dort tagte. Damals wurde die Änderung der Strategie, wie aus dem Schlußtext des Kongresses folgt, beschlossen: „ Wir werden bis ins Herz des päpstlichen Hofes eindringen, aus dem uns niemand mehr vertreiben kann, bis wir die Herrschaft des Papstes gebrochen haben. "

Also die Änderung der Strategie: Jetzt wird der Hauptangriff von innen inmitten der Kirche sein. Darum muß eine große Infiltration der Freimaurerei in die Kirche sich verwirklichen. Sicher waren früher schon einige Freimaurer in der Kirche, aber weniger. Dann begann diese immer größere Einschleichung der Freimaurer in die Kirche und der Bau einer neuen Kirche.

Ich wunderte mich, dass schon der hl. Papst Pius X. darüber gesprochen hat. Er schreibt, dass in allen Ländern eine große Bewegung des Abfalls organisiert wird, um eine neue „Gesamtkirche zu bauen, die keine Dogmen, keine Hierarchie, keine Regel für den Geist, keinen Zaun für die Leidenschaften haben wird, und welche ? unter dem Deckmantel der Freiheit und der menschlichen Würde ?, wenn sie triumphieren könnte, in die Welt das gesetzliche Reich der Hinterlist und der Gewalt einführen sollte" (Brief an die Bischöfe Frankreichs, Notre charge, 25. B. 1910).

Also die Freimaurerei bereitet systematisch eine „neue" Kirche vor. Die Apostasie ist nicht ein Zufall. Das wird systematisch in allen Ländern von der Freimaurerei eingefährt und weitergeführt.

Johannes Paul II. sprach von Hochverrat bei seinem Tisch im Vatikan. Und das öffentlich bei der Generalaudienz am 12. 5. 1976.

Wir finden im Blauen Buch die Texte über die Einschleichung der Freimaurerei sogar im Vatikan.

Ich lese nur einen Text, den vom 31. Dezember 93, wo die himmlische Mutter sagt:

"Groß ist meine Sorge, denn meine Kirche ist ein Spielball der Mächte des Bösen, die sie bedrohen und sie von ihrem Inneren her zu zerstören versuchen.

Die Freimaurerei hat mit ihrer teuflischen Macht ihr Zentrum im Herzen der Kirche selbst, wo der Stellvertreter meines Sohnes Jesus seinen Sitz hat, aufgeschlagen und verbreitet von da aus ihren schlechten Einfluß in alle Teile der Welt.

Nun wird die Kirche noch von den Ihren verraten, grausam verfolgt und zur Hinrichtung geführt werden.

Ich sehe, dass die blutige Verfolgung nun vor der Tür steht und dass so viele von euch durch den Sturmwind dieses fürchterlichen Orkans zerstreut werden. "

Es gibt einige Texte, die über diese Infiltration der Freimaurer sogar im Vatikan berichten.

Und einige Priester der MARIANISCHEN PRIESTERBEWEGUNG in Italien sagten: „Das ist nicht möglich. Es ist nicht möglich, dass die Freimaurerei auch in den Vatikan gekommen ist, darum sind diese Texte, diese Botschaften falsch. Und weil diese Botschaften falsch sind, so sind auch die anderen falsch. Deshalb treten wir aus der Bewegung aus." Und sie sind ausgetreten.

Aber was geschah im vorigen Jahr?

Im vorigen Jahr ist in Italien ein Buch erschienen, von einem Priester geschrieben, der über 20 Jahre in der Kurie arbeitete. Und dieser Priester beschreibt die Tätigkeit der Freimaurerei im Vatikan und spricht von vier Logen im Vatikan.

Und er bringt viele Tatsachen und beschreibt ganz genau einige Dinge, zum Beispiel, dass die Bank vom Vatikan beraubt worden ist (vgl. I Millenari, Via col vento in Vaticano, Milano 1999. „I Millenari" ist ein Pseudonym).

4. Die größte Globalisierung Christi

Wir müssen beachten: Zuerst diese große Globalisierung der Bosheit in der Zeit des Antichristen. Und: Die Kirche wird von außen und von innen bedroht.

Dann: Die Ankunft des Herrn in Herrlichkeit: und die Rekapitulation oder die große Globalisierung, die Christus verwirklichen wird.

In dieser Perspektive wurde eigentlich das Zweite Vatikanische Konzil vom großen Propheten Johannes XXIll. einberufen.

Das Konzil soll die Kirche auf die Ankunft des Herrn vorbereiten und auf die große Globalisierung oder Rekapitulation der ganzen Schöpfung in Christus.

Es gibt auch Texte des Konzils, die darüber sprechen, zum Beispiel Gaudium et spes 45: die große Rekapitulation; die Ankunft des Herrn und die Wiederherstellung aller Dinge: Lumen gentium 48,1-3; Ad genies 1, wo ganz ausdrücklich gesagt ist: „Das Konzil bereitet dem Herrn, der kommen wird, den Weg".

Johannes XIII. sprach davon, dass das Konzil ein „vollkommenes Volk" für das Kommen Christi vorbereiten soll.

Darum hatte auch das Konzil die Rolle des Vorläufers Johannes des Täufers gespielt. Das sagte Johannes XIII. ausdrücklich.

Es gibt eine Rede von Papst Johannes XXIII. einen Monat vor der Eröffnung des Konzils am 11. September 62. Eine prophetische Rede, wobei er spricht: Lumen Christi, Lumen Ecclesiae, Lumen Gentium. Daraus kommt auch der Titel von der Konstitution Lumen Gentium.

Johannes XXIII sagte: „Die Welt nähert sich der Vollendung der Epochen (der Zeiten). Und in diesem Sinn erhebt eure Häupter, denn eure Erlösung ist nahe." Und hier zitierte er Lukas 21,20-33: Jesus spricht von der großen apokalyptischen Bedrängnis von Jerusalem, von seiner Wiederkehr in Herrlichkeit und von der Vollendung der Welt im Sommer des Reiches Gottes.

Also das Konzil entwickelte sich in der Perspektive der großen apokalyptischen Bedrängnis, der Ankunft des Herrn in Herrlichkeit und Vollendung der Welt im Sommer des Reiches Gottes: der siebente Tag.

Das Konzil sollte eigentlich die Kirche darauf vorbereiten: auf diesen großen Übergang. Und dann wird ? wie im Text steht ? der Herr auf den Wolken des Himmels kommen.

Der Text im Blauen Buch am 13. Mai 1995 (Jahrestag der ersten Erscheinung in Fatima) lautet: „ Betet für den Papst ". „ Betet für den Papst. Dieser Papst ist das größte Geschenk, das mein Unbeflecktes Herz euch für die Zeit der Reinigung und großen Drangsal gemacht hat. Ein wichtiger Teil meiner Botschaft und meines Geheimnisses, das ich hier den drei Kindern, denen ich erschienen bin, geoffenbart habe, betrifft die Person und die Sendung eben dieses Papstes Johannes Paul II. "

Dieser Papst ist .. Totus Tuus ". Kein Papst in der Geschichte bis heute war Jotus Tuus". Das ist ein Zeichen für die Kirche. Sicher viel mehr als Maximilian Kolbe ist der Papst ein Prophet und ein Apostel der neuen und„ marianischen " Ära, also des siebenten Totus Tuus.

Ebenso wie das Konzil bereitet er die Kirche auf diesen großen Übergang vor und auch auf diese marianische Ära, die schon von Grignion von Montfort vorausgesagt wurde, also: Totus Tuus.

Die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens ist für diesen Übergang in die neue „marianische" Ara notwendig.

Weil? Maria? die Mutter in der Ordnung der Gnade ist, ist sie auch die Mutter in der Ordnung der Rekapitulation der ganzen Schöpfen in Christus. Also in der Ordnung dieser großen Globalisierung. Darauf bezieht sich der göttliche Plan: die Vollendung der Welt am s

Während dieses Pontifikates sehen wir, dass im Gegensatz zu diesem Plan die größte Säkularisierung der Welt, die größte Anti­Evangelisierung, Globalisierung der Bosheit, der Gesetzwidrigkeit ihrem Höhepunkt zuläuft. Und hier wiederholen viele im falschen Sinne: „ Totes tuus ".

Was bedeutet dieses „Totes Tuus" in falscher Globalisierung? Es bedeutet die totale Ablehnung Gottes und die totale Bejahung des Teufels. Die Leute, die im Bund mit Satan leben, wiederholen: „Totes Tuus": ganz dein sein, für dich arbeiten. Das scheint unwahrscheinlich, aber in Wirklichkeit ist es so.

Darum ist in dieser totalen Globalisierung der Gesetzwidrigkeit die totale Globalisierung in Christus für die Kirche notwendig. Aber das kann nicht ohne Maria geschehen, weil sie die erste Jota tua" (= ganz deine) von Christus ist. Die Unbefleckte, die immer, in jedem Augenblick, ganz Gott ergeben war. Und weil sie ja die Mutter in der Ordnung der Gnade ist, ist sie es auch in der Ordnung der Rekapitulation in Christus.

Deshalb ist dieses „Totus Tuus" von Johannes Paul II. ein Zeichen der neuen Ära, aber auch für diese Zeit. Die totale Hingabe an Gott ist notwendig, und darum auch die totale Hingabe an Maria, sonst kann man dieser falschen Globalisierung nicht widerstehen, weil die Bosheit so groß geworden ist.

Sehen Sie: Nach dem göttlichen Plan arbeitet Johannes Paul II. für diese große Globalisierung auf seinen Reisen in der ganzen Welt auf der Erdkugel. Diese entwickeln sich im Rahmen dieser neuen geistlichen Globalisierung in Christus. Der Papst bereitet die Kirche in allen Teilen der Welt auf die Ankunft des Herrn, auf den Übergang in die neue Ära vor. Er ist ein großer Prophet, das größte Geschenk, sagt die Muttergottes, für diese Zeiten der Finsternis. Er ist schon ein großer Stern der neuen Ära. Alles sieht er schon prophetisch, weil er von Gott erleuchtet ist.

Wie in dieser Botschaft gesagt wird, findet er gerade in der Kirche, in vielen Teilen, in vielen Gliedern der Kirche, die Spaltung und den Gegensatz, weil viele nicht verstehen, was „Totus tuus" bedeutet. Viele, es ist schade, ich muß es sagen. Viele haben dieses Pontifikat nicht verstanden, bis jetzt nicht verstanden.

Dieses Pontifikat ist ein Geheimnis, ein Geheimnis Gottes, aber den Kleinen wird es geoffenbart. Und die Kleinen, die Treuen, die folgen dem Papst, und so gehen sie in der Richtung der wahren Globalisierung, die siegen wird, weil die falsche kann nicht siegen.

Christus ist der einzige Sieger.

Hier besteht eine große Prüfung für uns alle, und wir wiederholen mit dem Papst: „Totus tuus": Die Ganzhingabe an Maria, damit wir ganz Christus, ganz Gott hingeben.

Hier findet sich auch die prophetische Rolle der MARIANISCHEN PRIESTERBEWEGUNG. Also für Euch alle, die Ihr die Weihe lebt, „Totus tuus" für diese große Rekapitulation, diese große Globali­sierung in Christus, für die neue Ära Apostel zu sein, Propheten zu sein wie Maximilian Kolbe. Sicher, das ist nicht leicht, wie Grignion von Montfort, wie unser Papst zu sein und zu handeln. Das ist nicht leicht. Denn das ist der Aufstieg auf den Kalvarienberg. Aber das ist der einzige rettende Weg in dieser Zeit.

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