J.N.S.R. 9. Buch

 

19. September 2000  -  8. Dezember 2001

 

 

 

 

 

Vorwort

 des geistlichen Leiters von JNSR

 

Das Gewissen und die Freiheit sind in Ketten gelegt

Bevor ich zur Lektüre dieses Buches gehe, scheint es mir nützlich und vorteilhaft, unsere Haltung zu untersuchen, wie wir die Worte, die Botschaften und die Ereignisse entgegennehmen, die unsere heutige Realität betreffen.

Diese Überlegung kommt mir in dem Moment in den Sinn, wo die religiösen, moralischen und philosophischen Instanzen sich auf die Seite der Stillen und Lauen einzureihen scheinen und sich mit einer Gesellschaft abfinden, die neue Regeln, eine neue Weltordnung und eine neue Art zu denken und zu glauben einführen. Wie viele Leute möchten angesichts so vieler entscheidender Probleme nicht ihren Mund öffnen, um ihre Bestürzung zu äussern und ihren Protest auszudrücken, finden sich aber merkwürdigerweise verhindert, weil diese Art sich zu äussern nicht mehr in Mode ist und nicht unserer modernen Entwicklung entspricht.

Ob es sich zum Beispiel um Probleme im Zusammenhang mit der ehelichen Treue oder der Laxheit (Prinzipienlosigkeit) des Verhaltens der sexuellen Ordnung, der neuen wirtschaftlichen Regeln und des wachsenden Grabens der Armut in der Welt, oder der Methoden der elektronischen Medien und der aktuellen Musik, der Probleme im Zusammenhang mit der Wissenschaft, der Medizin und ihren Entdeckungen, den Entscheidungen der Gerichtsbarkeit oder des Rechtes handelt: Es ist heute gefährlich, ja sogar verboten, anders zu denken und ein irgendwie individuelles Gewissen zu haben.

Versuchen Sie heute von Christus und seinem Heil zu sprechen, das er in die Welt brachte; versuchen Sie das Geheimnis des Kreuzes in Erinnerung zu rufen, und Sie werden sehen, wie diese Welt, die die Toleranz und die Freiheit predigt, aggressiv und feindlich reagiert. Es ist deshalb nicht erstaunlich, feststellen zu müssen, dass die Botschaften, die auf das heilige Kreuz anspielen, so schwer hörbar sind. Reden Sie zu Ihrer Umgebung von den aktuellen Ereignissen, insbesondere von der Verbreitung der Gefahren im Zusammenhang mit der Gewalt, vom Terrorismus, von der Gen-Manipulation, vom chemischen oder bakteriologischen Krieg. Sie werden sehen, wie die Angst in das Bewusstsein des Individuums gedrungen ist. Sie werden aber auch sehen, welche Feigheit wir erreicht haben. Im Moment, wo es dringend wäre, klar zu sehen und eine zusammenhängende Rede zu führen, das Böse anzuprangern und mit Kraft zu definieren, das Gute zu beschwören und offen zu sagen, finden sich keine Redner und auch keine Botschafter für eine solche Aufgabe.

Wie wenn jeder Angst verspüren würde, den Mund zu öffnen; wie wenn das Evangelium und sein Inhalt nicht mehr zeitgemäss wären, wie wenn unsere Welt ihren Orientierungspunkt verloren hätte. Niemand wird sich dafür halten, die Dekadenz anzuprangern, in der wir uns befinden. Im Gegenteil wird auf eine neue moralische Ordnung angespielt, auf neue Prinzipien, auf eine neue Religion, auch wenn wir uns noch nicht zu sagen getrauen, dass hier Gott nichts anderes ist als der Mensch.

Unsere Liturgien wurden um den ehemaligen Prunk und die Prozessionen, die als zu pompös verurteilt wurden, ärmer gemacht. Die Anbetungen des Heiligen Sakramentes sind selten und für die meisten bedeutungslos geworden und trotzdem gibt es konformistisch denkende Seelen, die der Meinung sind, diese Anbetungen seien in einer freien Welt als ungebührlich zu erachten.

Niemand hat jedoch wirklich den gefährlichen Wechsel festgestellt, der sich vollzogen hat:

·                                Die Liturgie, die Messe, die Anbetung mit einem unerhörten Prunk äussern sich heute in den Stadien und im Aufbau der Fernsehstudios. Dort spricht man noch von den Göttern des Stadions und der grossen Messe einer sportlichen Begegnung, und es fehlt nicht an Worten und Ausdrücken, die von unseren jetzt verblassten und oft faden Liturgien stammen. Das Ziel der Anbetung richtet sich nun auf die Menschen und die gewöhnlichsten Dinge werden als genial und mit ähnlichen Superlativen bezeichnet, ganz einfach deshalb, weil die Menschen von jedem göttlichen und heiligen Sinn entblösst, das unwiderstehliche Bedürfnis zeigen, sich selbst zu verherrlichen.

·                                Das Gewissen und die Freiheit der Menschen sind in Ketten gelegt. Wir können und wagen nicht mehr zu offenbaren, was Christus uns anvertraut hat. Deshalb ist es nötig, dass es der Himmel ist, der sich aufmacht, aufmerksame Ohren und Botschafter zu finden, damit die Wahrheit aufs Neue verkündet werde und dass der Weg Christi erneut vor den Schritten des Menschen abgesteckt werde. Gott schickt sich zu sprechen an, weil er sein Wort auf die Erde gesandt hat und ihn die Menschen, wie schon früher, so auch heute, nicht aufgenommen haben.

·                                Die gleiche Situation findet man in der Welt der Seelsorge: In der Mitte des Klerus gibt es Priester, die nicht mehr zu sprechen, anzuklagen oder zu protestieren wagen aus Sorge vor Demagogie und des Annehmens von Differenzen. Es ist schwierig über den Zustand der Gnade zu reden beim Empfang der Heiligen Kommunion oder über die Beichte und über die Sünde: Gewisse Gläubige haben uns vorgeworfen, auf diesem Punkt zu beharren. Ich kenne einen Priester, der mit einer Strafklage bedroht wurde, weil er es gewagt hatte, die Kommunion an Personen zu verweigern, die in einer irregulären Partnerschaft leben.

Wenn jeder nach seinen eigenen Gesetzen zu reden beginnt, nach seinen Neigungen und seinen Impulsen, nach seiner Freiheit und Zügellosigkeit, werden wir nur Türme von Babel erbauen können und erneut das Sprachendurcheinander erleben. Ihr werdet so die Worte des Hl. Paulus verstehen, der die Sprache des Evangeliums in den Augen der Menschen als Torheit beschwört, aber in den Augen Gottes als Weisheit.

Noch einmal sage ich mit Festigkeit: Wir vergessen, bis zu welchem Punkt unser Gewissen und unsere Freiheit in Ketten gelegt sind. Ganz sachte, ohne dass wir darauf vorbereitet sind, enden wir dort, dass wir nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden können, zwischen dem, was von Gott kommt und was vom Bösen, was wertvoll ist und was ein Laster.

·         Im Namen des freien Denkens und der persönlichen Entscheidung sind wir in ein unbeschreibliches Chaos getreten, das nur Angst und Gewalt erzeugt. Und jeder wird mehr oder weniger offen sagen, dass dies ändern muss, ohne jedoch zu wissen, was geändert werden muss, und noch weniger, wer das Charisma haben wird, eine solche Umwandlung zu bewirken.

 

 

 

Das grösste Zeichen dieser Zeit

 

19. September 2000 

 

JESUS:

„Das heilige Kind geht neben seiner Mutter und gibt ihr die Hand. Sie befinden sich auf der Ebene und bewegen sich zum niedrigen Berg. Sie lehrt es alles, was sie weiss, alles was sie selbst aus der Hl. Schrift gelernt hat. Dann kommt ein Moment, wo das heilige Kind ihr die Hand lässt und zu gehen beginnt – sich von ihr entfernend. Sie versucht, es einzuholen. Sie finden sich auch wieder und setzen ihre Gespräche fort. Aber das Kind geht schon schneller als seine Mutter und überholt sie. Das Kind dreht sich um, um ihr das schönste Lächeln zukommen zu lassen. Ihre Blicke kreuzen sich. Sie sind voller Liebe. Sie haben sich verstanden. Ihre Augen sprechen Bände: Sie lieben und verstehen sich.

Ihre Trennung muss im Schmerz und in der Freude erfolgen. Der Berg wird sie trennen. Dann setzt das heilige Kind seinen Aufstieg fort. Der Berg ist noch niedrig, aber die Mutter kann dem Kind nur noch in Gedanken folgen. Denn die Arbeit des Kreuzes muss sich langsam, aber fortschreitend vollziehen: Jetzt zuerst jene miteinander vereinen, welche diese Lehre lernen. Es handelt sich um die Arbeit der Apostel: dem Meister zuhören, dem Meister folgen, sich unterrichten lassen und „produzieren".

Alles ist in diesem Berg; er ist auf halber Höhe, von dem was das Kind alleine zu erfüllen plant. Es sieht den hohen Berg und wünscht schon seine Besteigung, aber die Arbeit der Apostel wird zu seiner ersten Arbeit werden.

Wir befinden uns in dieser Zeit, und sie hat schon begonnen. 

Ja, geht von jenem, der euch von seiner Türe weist und mein Wort nicht hören will, weg und schüttelt den Staub von euren Sandalen ab. Mein Friede kehrt zu euch zurück. Lasst die Schwerhörigen zusammen. Die Arbeit muss heute gemacht werden; es ist die Zeit der Evangelisation. Wie bei der Ernte, müssen sich die Garben versammeln und warten. Der Meister wird den guten Weizen in seiner Scheune aufhäufen. Der Rest, ja, alles was unnütz ist, das Stroh, das Unkraut, alles wird verbrannt werden. Aber ihr werdet nichts machen, ohne dass ich es euch auftrage. Wartet...

Herr, muss also nun hier der zweite Teil des 4. Buches beginnen?"

„Warum hätte ich dich gerufen, wenn dies nicht wäre, mir zuzuhören und dass du die Lage der Welt, mit allem was ich dir gebe, begreifst. Und du wirst jedes Mal so schreiben wie eine Uhr, die die Stunde ihrer Zeit anzeigt. Hier ist die Ernte, die gereift ist; sie ist an einigen Orten schon reif, und ich habe den guten, vollen und eifrigen Weizen bereits geerntet, jenen der durch den Meister der Ernte zur Seite gelegt wird.

Verstehe, dass ich euch schon seit Langem suche, und dass ich heute meine Erwählten bereits ernten und sie in Sicherheit bringen kann. Alles hat bereits begonnen.

Es bleibt noch diese späte Ernte, die nicht schnell genug heranreift. In gewissen Gegenden hat sie nicht einmal die Sonne scheinen sehen, und der Regen hat sie manchmal überschwemmt. Nein! Sage mir nicht, dass sie nicht im Unrecht war ferne von mir zu wachsen: Ich bin die Sonne der Gerechtigkeit. Sage mir nicht, dass man mein Wort ins Wasser werfe, damit es ertrinke. Siehst du, das Bild dieser späten Ernte besteht darin, dass ich noch immer ein wenig warte, weil meine auserwählten Kinder ihnen die Wärme meines brennenden Herzens von Barmherzigkeit geben, und sie mit meinem heiligen Wort das Wasser, das diese elenden Samenkörner ertränkt, abtrocknen; diese Körner, die auf einem anderen Terrain als dem Meinen wachsen wollten. Mein heiliges Herz ist dieses Terrain. Schau nur, wie unglücklich der Mensch ferne von mir ist; er ist dieses Samenkorn, das weiter faulen wird, wenn er darauf beharrt, vor meinem Wort der Wahrheit zu fliehen.

Ich bin das Leben. Ich werde euch in meiner wunderbaren Liebe, die Licht und Wahrheit ist, wachsen lassen. Ich bin die Wahrheit, und Ich bin der Weg, der zum Vater aller Güte führt.

Ja! Alles war ihr seht, sind die Zeichen dieser Zeit.

Überall die Gewalt, der mörderische Wahnsinn, weil niemand glauben kann, dass ich euch beim Flehen um Verzeihung den Frieden geben kann; dass ich durch ein inbrünstiges Gebet, das man an mich richtet, die Fluten des Zornes besänftigen kann. Der Mensch ist das Raubtier geworden, das seinen Hunger nur durch das Töten stillen kann. Dieser Mensch hat Hunger nach Macht und Reichtümern. Dieser Mensch ist zu einem Wesen geworden, das seine Seele dem Bösen verkauft hat, um all das zu erhalten, was dieser Mensch wünscht. Er will meine Stimme nicht hören. Er schreitet zu seiner eigenen Zerstörung, und er weiss sich selbst zu verzeihen.

Ja, ihr erlebt die Zeit der Schande. Gott kann dem nicht zuschauen ohne dabei zu erschaudern: Die Prostitution, der Verlust der Seelen und sogar jene der Kinder. Diese Kultur des Todes verhindert die Zivilisation der Liebe. Es ist ein fürchterlichen Kampf. Der Mensch zerstört sich von selbst und auch seine eigenen Kinder.

Werden sie rechtzeitig reagieren, bevor die Schöpfung des Menschen ohne Seele kommt? Denn ich kann euch keine längere Zeit mehr gewähren als jene, die Unser Vater euch bereits gewährt hat.

Ihr beklagt das, was ihr auf dieser Erde nicht erhalten könnt. Ihr wünscht mehr Luxus, mehr Vergnügen, mehr Macht und mehr Geld...und das, was ihr verliert, beklagt ihr nicht. Im Haus meines Vaters sind eure Namen immer noch eingeschrieben. Werdet ihr sie selbst auslöschen? Mein Vater wird nur den verlorenen Sohn annehmen.

Werdet ihr rechtzeitig bereuen, eure Fehler erkennen und euch zu Füssen eures Vaters werfen, um eure Schuld zu bekennen? Wartet nicht zu lange!

Das Menschenwerk wird die bedeutendste Geissel auslösen, die über euren Planeten kommt.

Gott ist einzig; einzig sind Seine Werke, niemand kann mit dem Allmächtigen wetteifern.

Ich werde euch dann das grösste Zeichen dieser gottlosen Zeit zeigen.

Betet auf den Knien, damit der Zorn meines Vaters

nicht die ganze Erde erreiche.

Ich bin der Gott der Gerechtigkeit und der Liebe.

† † †

 

 

 

Mutter, ich liebe Dich!

 

24. September 2000 

 

„JNSR": „Herr, segne mich, um mir zu helfen, diesen zweiten Teil des Buches 4 zu beginnen. Komm, Heiliger Geist. Komm, Geist der Liebe, fülle mein Herz, meine Seele und mein ganzes Wesen mit dem heiligen und anbetungswürdigen Wort unseres Herrn JESUS. Amen."

JESUS:

„Der Geist der Liebe ist mit dir und Gott erhebt seinen heiligen und anbetungswürdigen Finger, um sein Wort von Feuer in dein zuhörendes Herz zu schreiben. Öffne dich meinem heiligen Wort, sei mit meinem Geist der Heiligkeit eins, um das zu hören, was ich dir für alle zu sagen habe.

Dieses Buch wird mit diesem zweiten Teil fortgesetzt. Lasst uns gemeinsam vorankommen. Gott vereint euch mit Jenem, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Folgt meinen Schritten, sie sind vor euch. Entfernt euch nicht von mir, denn der Weg wird schmal. Lasst euch nicht durch das ablenken, was um euch herum passiert. Ich fülle eure Seelen aus. Ich bin der Gast der Wahl, lasst mir diesen Platz, der mir gehört. Ihr seid meine Auserwählten, die mich empfangen; ich fühle mich gut, wenn ihr mich einlädt, zu euch zu kommen.

Aber ich bin immer nahe bei dir. Hüte dich wohl in diesen Zeiten der Finsternis einzuschlafen, denn der Böse versucht seine Beute zu hypnotisieren, bevor er sie verschlingt. Niemand kann in ihm leben, er zermalmt alle Seelen; das ist sein Hauptziel: das Gut Gottes zu töten. Ja, er will euch einschläfern mit seinen scheinheiligen Absichten, seinen honigsüssen Worten und seinen trügerischen Versprechungen. Ja, er will euch für sich hüten, um mir meine aktivsten Schafe wegzunehmen, die meinen heiligen Geboten am gehorsamsten.

Ich fordere euch auf, alle diese anziehenden Stimmen nicht anzuhören, diese Stimmen, die zu einem Ruf von Glück werden, zu einem Versprechen des Komforts und der Sicherheit. Öffnet eure Augen gut. Schläft nicht. All dieser Abglanz von Festen, diese Versprechungen von Luxus und von Reichtum kommen nicht von Gott. Ich verspreche euch auf dieser Erde kein leichtes Leben, denn alles wird in der Liebe und im Geschenk von sich selbst verdient, in der Ausdauer des Gebetes und im Gehorsam gegenüber meinen heiligen Geboten. Zur Vermeidung der Versuchung, verlange ich von euch auch das Fasten.

Schreibe, dass meine Liebe euer Licht ist. Wenn sich euer Herz meiner Liebe öffnet, seid ihr voll von meiner Freude und könnt mich dann zu dieser Freude erkennen, die wie eine wertvolle Perle ist, ein unschätzbares Geschenk, denn mit meiner Freude werdet ihr mich erkennen. Sogar eure Kreuze werden binnen kurzem Freude; ihr werdet weder das Gewicht noch das Leiden eurer Kreuze spüren, denn ihr werdet Freude in meinem Kreuz sein.

Weil ich in euren Kreuzen bin wie ihr in meiner Freude seid, und ihr seid in meinem Kreuz mit Jenem, der eure Freude ist.

Mein Liebesleiden hat einen Sinn, wenn ihr mich liebt, und wenn ihr euren Nächsten liebt; ihr vergesst euch, wenn ihr euch mit jenem vereint, der leidet. Diese Freude ist die perfekte Opfergabe, das Geschenk von seiner selbst. Dies ist, was ich von einem jeden von euch erwarte: dass ihr euch selber vergesst, um zu mir zu kommen, indem ihr alles aufgebt, was hinter euch ist, alles was selbst den Sinn eures vergangenen Lebens ausgemacht hat. Ich verlange von euch, zu mir zu kommen, ohne Anstrengung alles aufzugeben, um mir zu folgen, denn das Geschenk ist frei von jedem Zwang und jeglichem Interesse. Wenn ihr euch von allem trennt, ist dies nicht, um euch an eine anderes Leben zu binden, sondern zur Liebe, die weder masslos noch herrisch ist. Meine Liebe ist Freiheit und Verzicht. Euer Wesen muss zu meiner Liebe gelangen, um davon zu leben, so wie der Fisch zum Überleben nach Wasser sucht; das ist eine Notwendigkeit.

Ich bin wie ein neues Element, das ihr alleine entdecken müsst, weil ihr verstehen werdet, dass euch etwas fehlt, um weiter zu gehen; denn ihr werdet diese Notwendigkeit, in dieser Suche nach dem Absoluten voranzukommen, bald spüren. Ich lasse euch so nach mir sehnen und mich lieben, dass ihr wie dieser Eisenspan sein werdet, der versucht, sich am Magneten, der ihn anzieht, anzuheften. Dieses neue Programm wird nicht in den Büchern beschrieben, sondern in euren zuhörenden Herzen. Ich ersuche euch, nur nach Meinem Bild in euch zu schauen. Ihr wurdet nach meinem Ebenbild erschaffen. Ich bin vollkommen, und ich erwarte euch: ihr werdet vollkommen in der Stille unseres „Herz an Herzen".

Ich bin barmherzig. Ich verzeihe dem Undankbarsten, der kommt, um sich in meine Arme zu werfen und um mich um Verzeihung zu bitten. Ich kenne eure Herzen. Alle Triumphe der Erde sind nichts neben des Triumphes einer einzigen Seele, die alle Versuchungen besiegen kann, um im Haus des Vaters, der ihn auf der Schwelle seiner Wohnung von ewiger Herrlichkeit erwartet, anzukommen.

Dieser Kuss des Vaters für sein Kind ist die Trophäe für die Erdenpilgerschaft, erfüllt dank der Verdienste seines Kindes; es hat niemals die gesegnete Hand losgelassen, die es begleitete, die kostbare Hand der seligen Jungfrau MARIA, Mutter der Erdenkinder, die der Schöpfer-Vater, der Erlöser-Sohn und der Geist der Liebe, Ihr vor dem heiligsten Kreuz des aus Liebe Gekreuzigten gab, als sein heiliges Wort vor dem Hl. Johannes diesen Wunsch ausdrückte, der von der heiligsten Dreifaltigkeit der Liebe kam: „Mutter, siehe Deinen Sohn". Der vielgeliebte, von der Gnade Gottes erfüllte Johannes erhielt die vollkommene Liebe in diesem Satz: „Siehe deine Mutter".

Begreift, dass diese heiligen Worte bis heute für euch alle sind und dass es Zeit ist, ihren Wert zu erkennen.

Da ich euch meine Mutter gegeben habe, habe ich meine Liebe mit euch geteilt für Sie, so wie Sie mit einem jeden von euch, ihre Liebe mit euch für mich geteilt hat. Und ihr, was schenkt ihr eurer Mutter im Austausch?

Sie erwartet von jedem von euch ein Geschenk. „Sie hat alle Blumen der Erde, alle Zärtlichkeit aller Heiligen des Himmels und alle Liebe ihres vielgeliebten Sohnes in der absoluten Liebe der Heiligsten Dreifaltigkeit". Aber wer ist Sie für euch? Fürchtet ihr euch, Ihr eure Liebe zu zeigen, oder habt ihr der Muttergottes nichts mehr anzubieten?

Meine heilige Mutter wendet sich an mich, um mir zu sagen: „Mein Sohn, mein anbetungswürdiger Gott des Erbarmens, ich verlange von meinen Kindern der Erde nur eines: Betrachtet JESUS auf seinem heiligen Kreuz, betrachtet ihn, wie er sich für jeden von euch Unserem Vater der Himmel anbietet. Betrachtet sein durchbohrtes Herz und sein kostbares Blut, das in Strömen fliesst, um euch von euren Sünden zu waschen. Liebt ihn. Betet ihn an. Bittet ihn. Er ist euer Gott der Liebe, euer Erlöser, euer Retter. Schenkt Ihm all eure Liebe."

Dann wird sich Unser Herr an diese immense Menge wenden, an diese von allen vier Ecken des Horizonts herangekommene Versammlung. Und ich, der heilige Erzengel Michael, bezeuge und sage hiermit vor dem heiligen, glorreichen und durch das Licht des Auferstandenen leuchtenden Kreuzes die heiligen Worte des Menschensohnes:

„Kommt alle zum Fuss meines glorreichen Kreuzes.

Betet den Herrn an, der kommt, um die Lebenden und die Toten zu richten."

Dann zeigte der Herr seine rechte Hand erhebend auf seine heiligste Mutter, die selige Jungfrau MARIA und er sagte:

„Siehe, ich komme, um eine neue Erde mit neuen Himmeln zu machen, die ich zu Füssen der Gottesmutter lege, der Mutter der Menschen, der heiligsten Mutter der Kirche, der Miterlöserin. Sie kündigt euch diesen neuen Tag an. Amen."

Ja, Kinder der Erde, bietet eurer Mutter der Himmel ihr schönstes Geschenk an: die Liebe eines jeden von euch. Und sagt ihr, wie ich selbst es ihr sage: Mutter, ich liebe Dich.

JESUS-MARIA

†† †

 

 

Mein heiliges Mitleid

 

2. Oktober 2000 – Fest der hl. Schutzengel

 

JNSR: Herr, mit Dir möchte ich diesen zweiten Teil des 4. Buches schreiben. Sprich bitte zu mir.

JESUS: Du wirst weiter schreiben und die Zeilen dieses zweiten Teiles von Buch 4 werden in Tränen geschrieben: Es wird für dich ein Gang in der Wüste.

Um diesen Gang auszuführen, muss der Mensch zu sich zurückkehren. Es ist, wie wenn der Mann, der sich neu einkleiden will, auf dem Grund seines grossen Koffers eine Krawatte sucht, die ihm für das Hochzeitskleid fehlt. Er erinnert sich nicht mehr, wohin er sie gelegt hat. So wird er den ganzen Inhalt auf den Boden leeren, um sie zu finden. Er braucht diesen Schmuck, denn er muss ein anderes Kleid als jenes für alle Tage tragen. Aber diese Krawatte ist in der Unordnung der Kleidungsstücke vergraben. Schon seit lange hätte er sich von all dem entledigen sollen... Warum nur hat er sich an so viele Erinnerungsstücke geklammert! Da sind die Kleider seiner Kindheit, jene des freien jungen Mannes mit all seinen Eskapaden und nun, da die Hochzeit mit seiner auserwählten Gattin beginnt, sieht er, dass seine Kleidung unvollständig ist, ohne etwas, was diesen neuen Tag prägen würde.

Der Mensch von heute ist für die Vermählung mit seinem Gott nicht vorbereitet, und doch ist die Hochzeit des Lammes angekündigt. JESUS hat gesagt: „Siehe, ich komme!„ Wie werdet ihr in der Unordnung eures Lebens vor mir dastehen? Befreit euch von Allem, was nicht von mir ist, von all dieser Vergangenheit. Heute komme ich. Beginnt mit der Vorbereitung eures Hochzeitskleides. Wie kann eine Seele sagen, sie erwarte ihren Retter, ihren Gott, ihren Bräutigam, wenn sie weiterfährt, Schätze auf der Erde anzusammeln?

Mein Kind, um all dies zu schreiben, gebe ich dir eine nach meinem Bild geformte Seele. Beschreibe mich jetzt hier, so wie ich vor dir in diesem Moment erscheine.

JNSR: Ich schliesse die Augen. Und ich sehe ein großes Licht. Gott ist in ihm. Man kann nicht unterscheiden, ob dieses Licht von Gott ausgeht, oder ob es da ist, um Ihn der ganzen Welt anzukündigen. – Es ist Gott! Und dieses Licht ist Sein Licht, das nur von Ihm allein kommt; Er ist da, ganz erleuchtet, da Er ja das Licht der Welt ist. Ja, es ist Gott. Wie kann man sich Ihm nähern? Oh mein Gott! Man könnte sagen, ein Feuer, das brennt, und schon brenne ich in ihm. Er hat mich in sein Feuer genommen. Oh Liebe meines Lebens, Du wirst mich in Dir verzehren. Schon brenne ich im Feuer Deiner Liebe, und ich vergehe in Dir, in diesem Feuer, um von Deiner Liebe zu leben. Oh, mein Christus, Du hast mich in Dich genommen, wie man ein Kind auf seine Arme hebt. Und Du gibst mir einen Platz in Deiner heiligen Wunde; Dein Herz öffnet sich und wird unendlich gross. Ich kehre zurück und versinke in Dich durch diese stets geöffnete Wunde und Du sagst mir:

„Betrachte die Höhe, die Länge und die Tiefe meiner Liebe. Siehe wie darin die ganze Welt eintreten kann, diese Welt, auf die ich warte. Siehe mein Kind, wie sehr der Mensch mich leiden lässt, indem er mich warten lässt.

JNSR: Herr, was verlangst Du von mir, was soll ich ihnen sagen?

JESUS: Geh und rufe ihnen Meine Liebe zu. Sage ihnen, die Zeit ist gekommen, da Gott in all jenen ist, die ihm das Herz öffnen. Geh und sage ihnen, dass ich bald vollkommen in jedem Herzen wohnen werde, denn die Welt wird sich meinem Ruf öffnen. Also, mein Kind: Von allen Söhnen des Lichtes wird diese neue Erde entstehen, die ihr erwartet ohne zu wissen, dass ihr sie in euch habt.

Eine Erde ist ein Grundbesitz. Niemand kann in sie einziehen, wenn sie sich nicht von selbst öffnet. Ihr seid in Jenem, der ist, aber ich sehe noch so viele verschlossene Türen, dass ich dir sagen kann: „Eure Freiheit hindert mich, dort einzuziehen.„ Wenn sich alle Türen öffnen werden, wird sich das Wunder einstellen. Ich werde all diese halbgeöffneten Herzen aufspringen lassen, damit sie meinem Wort des Lebens zuhören. Ja, mein Kind, dieses Wort, das aus deinem Herzen einen Empfänger für mich gemacht hat, dieses Herz, das mich hören kann, weil es nicht mehr eine gewöhnliche Dimension hat: Es ist geöffnet, weil es verstanden hat, sich hinzugeben. Es hat mein Wort des Lebens gehört, und dieses Herz ist zum Leben in Gott geworden. Gott ist in dir, und dein Herz ist offen und leidet. Denn es gleicht seinem Meister; es erhält nur Mühsal und Undankbarkeit. Aber freue dich in mir.

Freuet euch in Mir, ihr alle, die ihr durch die Ablehnung eurer menschlichen Liebe leidet. Man verwirft euch, und ich nehme euch auf. Man verachtet euch, und ich verherrliche euch in mir, in meinem heiligen Mitleid, und ich übergebe euch meiner Mutter, die gelitten hat, als sie mich von der Welt verworfen sah. Ihr seid also auch in ihrem mütterlichen Herzen, der Quelle des göttlichen Trostes.

Geh und sprich von dieser Welt, die ich mit meinem heiligen Herzen und meiner Hand zu formen wünsche, die all diesen Schutt entfernt, der den Zugang zu den vom Bösen verbarrikadierten Türen versperrt.

Niemand kann gegen Gott und seine Armeen kämpfen. Meine heiligen Erzengel sind da und gehorchen nur meiner Stimme, die ihnen befiehlt, das Böse vom Menschen zurückzuziehen; von diesem Menschen, der nichts mehr von seinem göttlichen Ursprung versteht... Dieser für deine Augen unsichtbare Kampf hört nicht auf, sich fortzusetzen.

„Wer ist wie Gott?„

Der heilige Michael geht mit meinem Eifer. Seine Pfeile sind der Glaube, die Hoffnung und die Barmherzigkeit; sie werden gegen jedes verschlossene Herz geworfen und treffen nur das Böse; sie werden diese rund um die vom Bösen gefangenen Herzen herum errichteten Barrikaden zerbrechen. Ja, ihr werdet zu mir zurückkommen, aber um welchen Preis!

Ich spreche zu meinen Auserwählten. Ich brauche euer Mittun, denn, einmal von allen diesen Illusionen befreit, die die Nahrung Satans für meine armen Seelen war, werden sie euer Mitleid nötig haben - von euch, ihr Kinder meines heiligen Herzens und meines heiligen Kreuzes; sie werden ebenfalls eure Verzeihung, eure Gebete und eure Opfer nötig haben.

Jeder muss seine Sünden bekennen. Die grösste Sünde war es, die Liebe und die Verzeihung Gottes zurückgewiesen zu haben, die Liebe und die Verzeihung eurer Brüder in Gott. Ich verlange von euch das Gebet des Mitleids, das den Kindern von Fatima gegeben wurde.

Betet jeden Tag:

„Mein Gott, ich glaube an Dich, ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich und ich liebe Dich.

Ich bitte Dich um Verzeihung für jene, die nicht glauben, Dich nicht anbeten, nicht hoffen und Dich nicht lieben.

Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist!

Ich opfere Dir auf den kostbaren Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus, gegenwärtig in allen Tabernakeln der Welt

zur Sühne für die Schmähungen, Sakrilegien und Gleichgültigkeiten, durch welche Er selbst beleidigt wird.

Durch die unendlichen Verdienste Seines heiligsten Herzens und durch die des Unbefleckten Herzens Mariens erflehe ich von Dir die Bekehrung der armen Sünder."

(Gebet des Engels von Fatima, 1916)

Ich verlange von euch, all jenen zu verzeihen, die euch leiden liessen. Betet mit Liebe den heiligen Rosenkranz. Euer Glaubensakt wird es sein, ihnen bereits vor ihrer Bitte um Verzeihung zu vergeben. Euer Herz sei stets offen für die Liebe. Ich sage es dir hier: Jeder von euch wird ein grosses Licht haben, das euch mein heiliges Antlitz zeigen wird. Ja, der Mensch der Schmerzen, begleitet von der Mater Dolorosa, der Mutter der Schmerzen, meiner heiligsten Mutter, wird euch stützen, denn nach dem Durchgang durch die Finsternisse werdet ihr unsere Hilfe brauchen.

Der Mensch wird sich vollständig von seinem „Ich„ befreien, um mit dem „Ich Bin„ ein Mensch erfüllt mit Gott zu werden. „Nicht ich lebe in Gott; es ist Gott, der in mir lebt„. Kind des Lichtes, so wird eure Neugeburt sein! Der Mensch muss neu geboren werden, um auf seiner neuen Erde und unter den neuen Himmeln zu leben. Lasst den Heiligen Geist wirken, der kommt, um alles zu erneuern, beginnend bei meiner Kirche; ihr seid die Glieder meiner Kirche. Ich bin das Licht der Welt. Amen.

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Die Weisheit Gottes

 

13. Oktober 2000 

 

„JNSR": "Mein Gott, wenn Du mir noch Zeit zu leben gibst, um diese zwei letzten Teile des

4. Buches zu schreiben, würde ich Deinen Schritten folgen, bis Du mich stoppst. Ich will nur Deinen Willen tun. Gib mir Deine Kraft, mein süsser JESUS".

JESUS:

„Ich werde dich führen und an der Hand nehmen, denn es ist nötig. Fürchte nichts, ich bin mit dir. Sei unbesorgt, du wirst Zeit haben. Wir gehen gemeinsam, und wenn die Menge noch zerstreut ist, dann betrachte ihren Gang (ihre Entwicklung): Sie sind wie Wesen, denen man die Angst und die Furcht vor dem Morgen weg nahm. Noch ist nichts still und rein, aber die Hoffnung hat in ihrem Herzen Wohnung genommen.

Willst auch du mir vertrauen? „Ja, Herr, mehr denn je".

Dann handle, wie wenn nichts geschehen wäre. Nichts war oder wird für dich ein Hindernis sein, denn ich bin da.

Nähere dich jenen, die noch immer an meiner Güte zweifeln, schenk ihnen meine Hoffnung. Die Kinder fürchten sich vor nichts, denn sie kennen die Gefahr nicht. Und ihr alle, die ihr mich kennt, wo ist die Gefahr? Nirgends, da ich ja da bin! Mein Wort ist der Schutzwall, der euch vom Bösen beschützt. Seid wie meine ersten Apostel: (zwar) keine Tapferkeit, aber die Vorsicht und die Geduld in allem, was sie in meinem Namen unternahmen. Der Name Gottes ist euer Schutzwall.

Ihr seht alle diese unaufhörlichen Kämpfe, diese heimtückischen Kriege mit all den Massakern; die Unschuldigen werden vor die Raubtiere dieser Zeit geworfen, und die Arena ist eure voll von Blut getränkte Welt. Jeder hält seine eigene Argumentation aufrecht, und ich sage euch: „Jener der schuldlos ist, werfe den ersten Stein".

Sie wollen nur die Gewalt und nichts wird diese Vergeltung aufhalten, denn sie ist der Hass, den der Böse in den Menschen gelegt hat. Der Schlamm, das vergossene Blut, die entfesselten Wasser, die heftigen Winde, die Unfälle, die Erdbeben, das Feuer des Innersten der Vulkane; nichts wird aufgehalten; alles wird sich überall wiederholen, weil der Mensch vergessen hat, die Weisheit Gottes anzurufen, die lebt und alles verschliesst, sobald ihr ihn anruft; sie kommt wie die Brise, um alles, was mit der Zärtlichkeit Gottes lebt, zu streicheln. Oh unendliche Weisheit, die sogar den Gesetzen der Natur trotzt, zum Vorteil des Schwachen und des Unschuldigen, der Gott aus ganzer Seele, aus ganzem Herzen und allen seinen Kräften anfleht!

Ein Ruf der Liebe in die Luft geworfen und der Wind wird zärtlich, das wütende Meer hält seinen Schaum zurück, um ihn auf den vom Ufer vergoldeten Sand auszubreiten, einer Decke, auf der die Möwen landen, um sich von all diesem Lärm auszuruhen. Ja, die Weisheit kommt, um die sich auflehnenden Seelen zu besänftigen, die sich nicht mehr an Jenen zu wenden wissen, der diese Weisheit voll und ganz besitzt, um sich mit ihr zu bedecken, bevor der kleinste Schritt unternommen wird. Denn ihr kleinen kühnen Blumen, ihr wisst nie, welches die Hand sein wird, die euch pflückt; wenn sich euer Herz zum Unbekannten wendet, werdet ihr die Sonne der Gerechtigkeit nicht wahrnehmen. Aber seid wachsam: Ein Einziger kann in euren geheimen Garten eintreten und für sich die Blume eures Herzens pflücken, denn sie wuchs nur für Ihn.

An wen werdet ihr euch wenden, um keinen Fehler zu begehen?

Oh Weisheit Gottes, die uns die Demut gibt, mache aus uns diese kleinen Nichtse, erfüllt von Gott, die überall hin die wertvolle Sprache des Wortes Christi tragen; komm, um uns besser zu lehren, sie mit der Zärtlichkeit und der vollkommenen Reinheit, die sie umfasst, zu verbreiten.

Oh Weisheit Gottes, der die „Törichten Gottes" bewohnt, die Kühnen, die Unerschrockenen! Wie kann man sich vor jenen schützen, die uns das Gift der schlechten Gesetze übermitteln, die die Jugend zerstören und das Kind, das alles vom Mund, der diesen Unrat erbricht, lernt, um es auf den Weg der Schande hin rutschen zu lassen, welcher die moderne Perfidie dieser Zeiten ist, in denen Gott ausgeschlossen wird und Satan noch immer Sieger ist...

Oh Weisheit Gottes, gib der Welt deine Wahrheit, damit sie triumphiere und diese dicke Schicht von stinkendem Vogelleim durchdringe. Was wirst du jetzt tun, da die Hirne diese Nahrung gegessen haben und die Leiber zu Wagen der Unreinheit geworden sind, die Herzen: Haufen von Steinen und die Münder: Schubladen von Beleidigungen?

Ich bin die Weisheit, und wenn ich euch mit Aufrichtigkeit leite, dann ist es nicht nötig, euch die Fallen und Höhlen zu zeichnen, die sich vor euch zeigen können. Ihr wisst sie zu vermeiden, denn mein Weg ist meine Gerechtigkeit und - in dieser – findet sich mein reinigender Frieden.

Denn glaube nicht, Erde, die schuldiger geworden ist als Sodom, dass deine Verbrechen nicht bis zu meinem ewigen Thron der ewigen Herrlichkeit gestiegen sind und dass der Lügner den Biss meines Verdiktes nicht spüren wird, und dass der Dieb, jener der mir mein Gesetz gestohlen hat, um aus ihm sein Trittbrett zu machen und sein Gesetz auf dem Gipfel der Scheusslichkeiten der gegenwärtigen Menschen einzurichten, die weder das Kind schonen, noch den Greisen, noch den Kranken, um sie zur eigenen Ehre zu übersteigen und zu jenem zu werden, den die Massen als ihren wahren Gott ausrufen werden! Jenen dort, werde ich vernichten.

Ja, eure Strafe wird ebenso gross sein wie euer Stolz, ebenso laut wie die gestörte Ordnung aller tobenden Elemente, die euch nicht gehorchen können. Durch das Brechen der Harmonie Gottes, durch eure Zuwiderhandlungen gegenüber den heiligen Gesetzen, habt ihr das Einvernehmen gebrochen, das Gott mit seiner ganzen Schöpfung geschlossen hat. Der Dreh- und Angelpunkt ist der universelle Schöpfer, Gott der Herrlichkeit und der Majestät.

Ihr glaubt, einfach gewisse Gesetzte modernisiert zu haben. Arme Geschöpfe! Eure Intelligenz ist jene, die ihr vom Menschen erworben habt, vom Menschen übertragbar. Aber meine Intelligenz kommt von höher oben, und in diesem Moment schicke ich zu euch Meine Weisheit, um euch zu sagen, dass euer Leben in Gefahr ist, denn ihr habt die eigentliche Struktur des Universums in Unordnung gebracht; und dass der Weltraum, den ihr mit eurer menschlichen Sicht wahrnehmt, nicht darüber hinausgehen kann, um euch eure Fehler zu signalisieren. Ihr habt sogar die Ozonschicht durchstossen, und ihr habt die Kugel eures negativen Wissens mitten ins Universum geschleudert: wie viele Kegel können fallen? Von welcher Natur sind sie?

Die Weisheit Gottes verlangt von euch, dies durch unablässige Gebete wieder gut zu machen, indem ihr euch als Sünder erkennt. Aber was sich auf dem Weg befindet, kann nicht mehr aufgehalten werden, einzig, wie ich es dir bereits sagte, kann ich den Kurs mit meiner heiligsten Hand ablenken. (Anmerkung des Übersetzers für Leser, die die vorhergehenden Bücher nicht kennen: Es handelt sich hier um einen ausser Kurs geratenen Himmelskörper, der auf die Erde zielt...). Aber die Warnung kann überhaupt niemand annullieren: wo wäre sonst die Herrlichkeit Gottes, die der Mensch noch immer beleidigt hat?

Habt ihr nicht verstanden, dass ihr bald überhaupt kein Fleisch mehr kosten werdet: Ihr habt das Leben der Erde getötet. Habt ihr die Fäulnis, die sich bereits in den Produkten der Erde installiert haben, nicht bemerkt? Ihr habt meine Erde vergiftet. Habt ihr den Umfang, der durch die leichtfertigen Menschen verschmutzten Meere, Ozeane und der Flüsse festgestellt? Ihr habt die Bewohner der Wasser gering geachtet. Die Art Tier, ganz wie der Mensch, ist krank, denn was Gott dem Menschen zur Verwaltung gegeben hat, das heisst die ganze Erde, ist die gemarterte Mutter geworden, die ausgebeutete Nährmutter.

Also wird Gott den Menschen richten. Und zuerst wird die Weisheit jedem die Intelligenz, die Kenntnis von Gott geben; denn niemand kann als schuldig erkannt werden, wenn er nicht vorher über seinen Fehler benachrichtigt wurde.

Dann wird Gott erneut seine Erde formen, wohingegen die schuldigen Kinder in die Finsternisse gestürzt werden, die alleine den Menschen von allen seinen Schandtaten reinigen können werden.

Denn der Mensch wird nicht mehr das Äussere, sondern das Innere seiner Seele sehen können und sich richten, und sich mit der heiligen Gnade Gottes heilen.

Der Herr setzte sich auf seinen Thron.

Er sah seine Werke, seine gereinigte Erde,

der vollkommen gewordene Mensch, der auf das heilige

Gesetz Gottes achtet, alles Böse ist ausgewischt.

Indessen herrschte die Furcht des Herrn

und die Weisheit Gottes wachte, denn es ist der Herr, der die Erde

und seine Bewohner erschuf

Amen.

†† †

 

JNSR: In dieser Botschaft vom 13. Oktober (83. Jahrestag des Sonnenwunders von Fatima) kommt das Wort Weisheit 13 mal vor.

 

 

 

 

Werdet Heilige

 

19. Oktober 2000

 

JNSR: Sprich zu mir, Herr. Ich warte solange auf Dich, wie Du es möchtest.

JESUS: Die Welt ist traurig ohne Gott. Niemand kann ohne Gott glücklich leben. Diese Welt hier vergeht, weil sie gottlos ist.

Und ich, JESUS der Christus, einziger Sohn des ewigen, herrlichen Vaters, komme, um diese Welt, die ohne Leben bald zum Verschwinden bestimmt ist, zu erneuern.

Mein Kind, dies ist nur eine Schrift unter so vielen anderen, die du bereits vernommen hast. Aber mein Herz möchte euch unaufhörlich daran erinnern, was ihr dabei seid zu erleben, wenn ihr Gott nicht mehr in euer Leben, ja, in alle eure Handlungen und Werke einbezieht.

Mein Kind, das kleine Kind wandelt auf den Spuren seines Vaters; glücklich das Kind, das einen gerechten und guten Vater hat; der Gott in seinem Herzen hat und die heilige Schrift in seinem Mund, um sie weiterzugeben, wie er sie von Gott erhalten hat. Denn Gott alleine kann euch geben, was recht und gut ist.

Ja, euer Vater im Himmel hat alles in sich, um euch mit Freude zu überschütten; und sein Herz befindet sich auch in euch, wie sein heiliges Wort. Da euch der Vater das Beste gibt – und das Beste bin ich – sein einziger Sohn, geboren von der heiligen und unbefleckten Jungfrau MARIA, um ein Kind der Erde wie jedes von euch zu sein, damit ihr Jenen besser versteht, der Ihn euch gibt, Jenen, der Ihn zu seinen Brüdern schickt.

Der Vater liebt euch, so wie er seinen vielgeliebten Sohn liebt. Bessert euch, werdet Heilige, wie sein einziger Sohn es von euch verlangt.

JESUS-Christus. Amen.

 

 

 

Das baldige Kommen des Reiches

 

21. Oktober 2000 

 

„Ich sage es euch: In Wahrheit gibt es solche hier, die den Tod nicht kosten werden, bis sie das Reich Gottes gesehen haben" (Luk 9, 27)

„JNSR": „Herr, rede zu mir, ich höre Dich".

JESUS:

Stütze dich auf meine ganze Unterweisung, denn ich spreche zu dir mit meinem heiligen Herzen und niemand kann mein Wort vergessen, das in das mir zuhörende Herz dringt. Ich spreche nicht vergebens. Ich will, dass du mit der gleichen Aufmerksamkeit zuhörst, wie wenn sich der Meister vor dir befände: Du würdest mich anschauen und jedes Wort ergreifen wie den Atem deines Lebens.

So spricht euer Herr. Sein Wort ist der Atem des Lebens, den ihr in eure hörenden Herzen empfängt. Mein Wort bewohnt und erbaut mein Reich in jenem, der es erhält. Schau auf meine Wahrheit, die sich nach und nach enthüllt, wie ich es dich bereits gelehrt habe. Niemand kann fassen, was vom heiligen Mund eures Gottes ausgeht, wenn Gott euer Herz und euer Zuhören nicht bereits geheiligt hat. Was einigen am wichtigsten erscheint, ist zu erfahren, wie sich dies machen lässt, und sie halten in all dem die Liebe Jenes nicht zurück, der euch aus Liebe zu meiner durch den unaufhörlichen Kampf des Bösen zerrissenen Menschheit lehrt.

Ja, weshalb versammelt ihr euch nicht in Gruppen und meditiert über mein heiliges Wort? Fürchtet euch nicht, Menschen meiner Kirche von heute, Gott lehrt nur das, was bereits der ersten – durch mein kostbares Blut, meines heiligen Kreuzes der Liebe und der Verzeihung entstandenen - Kirche gelehrt wurde.

Ich bin noch immer der gleiche Gott mit dem gleichen heiligen Wort, mit der gleichen und einzigen Weisheit, mit den gleichen vollkommen heiligen Gesetzen, da ja von Gott selbst geschrieben. Seid ihr mit all dem, was ich euch soeben sagte, einverstanden? Also, wäre es dann heute anders, wenn ich zu meinen Kindern, den Propheten der Neuen Zeiten spreche, die durch das grosse Leiden meines heiligen Kreuzes und zur Nachahmung meines heiligen Lebens bereits berufen sind? Dieses Leiden und die Nachahmung wiederholen sich in ihnen, wie sie meine heiligen Apostel in diesen vergangenen Zeiten, die aus ihnen meine ersten Märtyrer machten, selber erfuhren .

Durch jene, die ich heute rufe, mir zu folgen, werde ich auf alle eure Fragen antworten, denn ich werde ihnen bald alle meine Kenntnis geben. Sie wird in ihnen leben, denn sie sind würdig, meinen Geist der Wahrheit zu tragen. Ich habe aus ihnen meine Zeugen meines Kreuzes gemacht.

Könnten sie, bevor ich euch darüber hier informiere, wissen, was sie in Wahrheit sind? Sie sind die Märtyrer dieser Zeit des Hasses und der Gewalt, wo der Mensch weder seinen Bruder, noch der Vater seinen Sohn, noch das Kind seine Mutter erkennt. Wenn ihr sie also seht, werdet ihr sie erkennen, denn ihr werdet mich in ihnen erkennen, und sie leben in mir.

Sie werden euch sagen, dass ihre Mutter, ihr Vater, ihre Kinder und sogar ihre Gatten, die liebevollsten der Erde, in mir sind, und dass ich für sie alles werde, was sie haben; und alles, was sie sind, befindet sich alleine in mir, in ihrem souveränen Gott, der aus ihnen das gemacht hat, zu was sie geworden sind und sein werden, denn bald werde ich sie von dieser Welt zurückziehen.

Glaubt ihr, dass ich zur Zeit meines heiligen Opfers auf meinem Kreuz der Liebe gekommen bin, um die Welt zu erobern? Ich bin gekommen, um euch das Reich zu geben und aus euch, aus jenen, die mir folgen werden, Kinder des Reiches Gottes zu machen. Und dann ist meine zweite Ankunft da, bald vor euch, um euch meine heilige Herrlichkeit zu zeigen und aus euch, die ihr mir folgt, meine Kinder des Lichtes meiner heiligen, ewigen Herrlichkeit zu machen, denn da komme ich wieder in Herrlichkeit.

Jener, der an mein Wort nicht glauben will, solle sich zurückziehen,

denn jedes Auge wird mich sehen.

Jeder Geist wird durch den Heiligen Geist und den Erneuerer mit seinem mächtigen Eingreifen erneuert werden; durch den Vater, der seine Schöpfung erneuert, durch den Sohn, der euch zur grössten Reinigung führt, denn diese ist die Vollendung der Erlösung der ganzen Welt durch den Heiligen Geist, der das ganze Universum durchlaufen wird, um den Triumph meiner heiligen Mutter, begleitet von allen heiligen Engeln, die das Gloria singen, anzukündigen.

Der Himmel wird sich mit der Erde vereinigen. Welches ist dieser Himmel und welches ist diese Erde, die nur noch Eins sind? Neue Erde, Neue Himmel, vereinigt!

Ja, Gott ist in jedem von euch. Dann wird der Mensch, wie die kleinste Grille und wie der riesigste Löwe des Atlas das Gloria Gottes singen.

Alles wird in Gott neu,

denn alles ging von Gott aus

und alles kehrt zu Gott zurück.

Geheimnis? Nein! Das Alpha und das Omega kommen, um zueinander zurückzukehren. Dies ist die Zeit, die sich Gott ausgewählt hat, um euch seine heilige Herrlichkeit zu zeigen. Amen.

Gott hat zu euch durch dieses Kind, das vor Freude zittert, gesprochen.

Lobt Gott, gesegnetes Volk Gottes. Amen.†

†† †

 

 

 

Der Heilige Geist: Die Ordnung der erschaffenen Dinge

 

21. Oktober 2000 

 

JESUS:

„ Mein Kind, wenn ich zu dir spreche, trete ich bei dir ein, in dein Herz und du vernimmst meine Stimme, zweifle nicht daran. Ich würde dich kein einziges Wort schreiben lassen, wenn es anders wäre.

Ja, von heute an spreche ich mit einer klareren Sprache zu dir.

„Herr, nicht alle werden dies lesen."

Ich lasse dich dies schreiben, aber mein Werk über dem ganzen Universum ist riesig: Niemand wird benachteiligt. Ich bin sehr lebendig in jenem, der mich empfängt. So wie du mich hörst, werden alle das Bedürfnis der Änderung ihres Lebens spüren und versuchen, das zu verstehen, was geschieht, indem ihr Herz auf eine für sie noch unbekannte Weise berührt wird, werden sie sich anstrengen, besser zu werden, ohne daran überhaupt zu zweifeln.

Müsste ich aber dieser Welt mit diesem Tempo nachgeben lassen, würde sie von alleine wie ein Kartenhaus zusammenstürzen. Denn der Mensch versteht nur, was in seiner nahen Umgebung geschieht, und er gibt sich keine Rechenschaft über das Unglück, das den ganzen Planeten von einem Ende bis zum anderen und von einem Pol bis zum anderen trifft.

Männer, Frauen, Kinder, Alte und alles, was euch umgibt, sind in Todesgefahr, und sogar das Leben eures Planeten: Alles verschlimmert sich und alles ist auf dem Weg zum endgültigen Chaos.

Dies ist der Plan Satans.

Ihr seid blind, taub und stumm. Ihr seht nur gerade die Oberfläche; ihr wollt nicht in die Tiefe eindringen und die Welt stirbt bereits von innen ab, wie ein alter, zernagter Baum, in dessen Zentrum sich Termiten eingenistet haben.

Ich komme bald, denn ich habe Mitleid mit euch, und ich will nicht den Tod meiner Erde, und auch nicht den Tod des Sünders.

Ich komme, um die Welt, die sich am Rande des Abgrundes befindet, zu retten.

- Derjenige, der berufen ist, mein Kreuz der Liebe zu errichten, soll schnell kommen, es in seiner Erde leben zu lassen und vor ihm mit seinen Brüdern zu beten.

- Derjenige, der mit seinem Herzen betet, möge sein Gebet grosszügig fortsetzen.

- Derjenige, der dem Armen hilft, indem er den Unglücklichen Hilfe leistet, möge sein Apostolat fortsetzen und ausdehnen, indem er seine Brüder zur Mithilfe aufruft.

- Derjenige, der mein Wort erhält, möge es mit Vertrauen weitergeben. Ihr werdet es an seinen Früchten erkennen.

Die Welt nähert sich der grössten Umwälzung aller Zeiten, und ich bitte euch, mir zu helfen. Und die Welt ist ebenfalls mit Schlamm, Felsen, Wasser und Feuer bedeckt; und nur Gott und seine heiligste Mutter können diese Welt durch den Hauch des Geistes retten. Die Katastrophe schreitet gleichzeitig mit dem Guten voran. Betet alle zum Heiligen Geist, der die in Aufruhr befindlichen Fluten beruhigt und die durch den Menschen entzündeten und aus dem Innersten der Erde austretenden Feuer mildert und löscht.

Der Heilige Geist setzt das Wasser, die Erde und die Felsen an ihren ihnen von Gott zugewiesenen Platz zurück: Es handelt sich um die Ordnung der durch den Ewigen geschaffenen Dinge.

Ich warte auf eure Antwort: Habt ihr euch entschieden, euch bei keiner Gelegenheit mehr der Sünde auszusetzen? Es ist dringend, handelt schnell!

Weist zurück, in eurem Bruder einen Feind zu sehen. Schenkt eure Verzeihung, bettelt darum, wenn es nötig ist. Verzeiht eurem grausamsten Feind.

Ich werde euch nach der Liebe richten, die ihr füreinander habt.

Ich liebe euch mit meinem geöffneten Herzen, das fortfährt, auf die ganze Erde die Ströme meiner unendlichen Barmherzigkeit zu giessen.

Ich bin, der Ich bin seit aller Ewigkeit.

Ich bin Jener, der kommt.

Ich bin euer vielgeliebter JESUS von Nazareth

in der Liebe der heiligsten Dreifaltigkeit.

Amen.

†† †

 

 

Wie in Kana

 

22. Oktober 2000

 

„JNSR": „Dein Wille geschehe, Herr. Ich höre Dir zu."

JESUS:

„Der Herr und seine Werke sind gross. Seine Liebe erstreckt sich von Geschlecht zu Geschlecht, und Er bleibt unveränderlich. Bis jetzt liess ich dich meine Botschaften schreiben, weil mein Volk es wünscht.

Ich kündige an und warne, aber ich gebe keine persönlichen Ratschläge, denn alle werden mit der gleichen Liebe geliebt. Alles ist für jeden - wie für alle - gesagt. Möge derjenige, der es für sich spürt, danach leben. Fühlt er sich nicht betroffen, dann soll er es aus seiner Sicht und seinem Herzen zurückziehen; er wird nur das verspüren, was er benötigt, denn Gott gibt dem, der mit Seinem Wort im Herzen geht, immer das Nötige; ob es in meinem Buch gelesen, oder in eurem Herzen vernommen wird, es ist für euch der Führer eurer Seele, die mich sucht.

„Herr, sage mir, was Du wünschest?
Werde ich fortfahren, dieses letzte Werk in seinen zwei Teilen zu schreiben oder wird es jemand anders fortsetzen? Zweiter Teil „Der niedrige Bergt" und dritter Teil „der hohe Berg".

„Sage mir, welches war dein Eindruck, als du in diese Kirche im Elsass eintratst, wohin ich dich gesandt habe, um mein Wort zu bringen?"

„Ja, ich habe in einem Saal, neben dem Mont Sainte Odile gesprochen, wohin ich zum ersten Mal ging, und wir hatten die Gnade, am Mittag in die Kirche zurückzukehren und einer ausserordentlichen Messe beizuwohnen."

„Was war dein Eindruck, als du in das Haus des Herrn eintratst, in dem in jenem Moment gerade eine Hochzeit gefeiert wurde?"

„Herr, ich, die ich die Heilige Kommunion

vor der Verkündigung deines heiligen Wortes empfangen wollte, habe gedacht, ich würde an der Hochzeit zu Kanaan teilnehmen; und es war, wie wenn deine

heilige Mutter zu mir und zu Dir sagte: „Siehe, mein Sohn, sie hungert

nach deinem Brot des Lebens; biete dich ihr jetzt, wo sie da ist, an;

ihr, die bereits dein heiliges Wort in sich trägt".

Dann habe ich, diese „ich bin nichts" (je ne suis

rien = JNSR) kniend meinen Gott und Meister

empfangen, meinen innig geliebten JESUS, der mir die

Kraft und die Freude schenkte, um zu dieser Menge von Leuten zu gehen, die darauf wartete, deine Worte durch mich zu vernehmen.

Ich habe meinen Brüdern gegeben, was JESUS mir für alle gab, Sein Wort, lebendiges Brot, Nahrung des Heiligen Geistes.

Sein Heiliger Geist sprach in mir, denn das Volk von heute kann nur durch den Klang des Wortes Gottes erwachen.

Damit ich gut verstehe, was JESUS zu mir während der Hochzeitsfeier sprach, sagte der Priester in seiner Predigt (da

wir ja dort auf dem hohen Berg des Mont Sainte Odile waren): „Heute feiern wir diese Hochzeit auf dem Mont Sainte Odile: Es ist der Hohe Berg. Vorher müssen wir aber über die Ebene gehen und dann auf den niedrigen Berg hinaufsteigen. Doch bereits auf der Ebene wird 

die Arbeit der Apostel verrichtet, bevor man weiter geht. Gott sucht sie und lehrt sie, wie man das Wort der Wahrheit weiter gibt und es lebt. Erst später werden dann die Apostel hier sein – auf diesem Hohen Berg – so wie alle von uns an diesem schönen Tag."

 

„Herr! Welche Freude! Ich zittere noch immer darüber. Du hast mir die Details aller Etappen bestätigt, die das letzte Buch 4 –

„Actes des apôtres" = Apostelakte bilden werden. Ja, ich habe dich bereits gehört. Ja, ich erwartete mit JESUS und MARIA die

letzte Passage des Buches 4, „Die Hochzeit von Kanaan, macht alles, was er euch sagt." Ja Herr, ich spreche mit deinem Wort

in meinem Herzen, und ich erwarte dein heiliges Kommen. Ich  spreche manchmal fast in der Gegenwart: „Ja, der Herr kommt.

Der Herr kehrt zurück!" Hast du mich nicht so berufen, damit ich dich ohne Verzug ankündige: J.N.S.R. – (Abkürzung von Jésus Notre Seigneur Revient, auf deutsch : Jesus, unser Herr kehrt wieder)!

Oh Herr, an diesem Tag liessest du mich deine vorgezogene Wiederkunft erleben. Ja, ich wiederhole meinen Brüdern die 

heiligen Worte unserer Mutter: „Macht alles, was er euch sagt."

Wenn schon diese Hochzeit auf dem Hohen Berg stattfand und

dann die Gäste eingeladen waren und den Hochzeitswein tranken, warum, Herr, sollte man an deinem heiligen Wort zweifeln! Vor „der Stunde" kündige ich dich an, wie es unsere heilige Mutter machte.

Wir sind auf Golgotha, und du bereitest bereits das Bankett des Hochzeitslammes vor. Und die Gäste, die kleine Welt, sind bereits da. Dies war aber nur eine Vision des Glücks, das behutsam zu uns kommt. Es kommt. Es ist fast da. Ja, der Herr kehrt zurück! Lasst uns also Schritt für Schritt zu dieser Wahrheit aufmachen. Beginnen wir, indem wir uns nach und nach von der Ebene zum niedrigen Berg erheben und den Blick auf das richten, was wir hier unten noch zu erfüllen haben. Unser Geist bleibe wach, indem wir in ihm die Hoffnung bewahren, eines Tages mit JESUS und MARIA die Hochzeit des Lammes auf dem Hohen Berg zu erleben. Unser reines und leuchtendes Kleid sei allezeit bereit."

JESUS: „Mein Kind, ich höre nicht auf, zu dir zu reden, und dein Geist öffnet sich meinem heiligen Wort. Sorge dich nicht, was morgen sein wird. Ich rede zu dir, und wir erleben bereits diese Zeit, wo alles zum Herrn zurückkehrt.

Tröste dich an meinem heiligen Herzen.

Sei Freude in der Hoffnung, dass der Herr kommt.

Amen.

JESUS, der innig Geliebte, lebt mit euch

denn er ist in euch.

Empfange meinen Liebeskuss in deine Kinderseele.

†† †

 

 

Der kleine Arme von Bethlehem

 

26. Oktober 2000 

 

JESUS:

„Mein Kind, derjenige der seinen Nächsten pflegte, war der Samariter und er war nicht einer meiner Jünger. Für die Juden war dies ein Heide.

Gleichnis des guten Samariters (Luk 10, 33-37): „Ein Samariter aber, der unterwegs war, kam in seine Nähe, und als er ihn sah, hatte er Erbarmen mit ihm, trat hinzu, verband seine Wunden"...."brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn"..."und zum Wirt: „Pflege ihn und was du mehr aufwenden wirst, will ich dir bezahlen, wenn ich wiederkomme"..."Derjenige, der ihm Barmherzigkeit erwiesen hat, ist sicher der Nächste des in die Hände der Räuber gefallenen Mannes."

Anders gesagt, wenn die Barmherzigkeit als eine drei göttlichen Tugenden bezeichnet wird, kann sie sich auch im Herzen eines Heiden befinden, der eine mildtätige Seele hat. Die wahre Barmherzigkeit kennt keine Identität. Sie ist wahrhaftig die kleine Schwester der Armut.

Das Fehlen der Barmherzigkeit hat das Herz jener, die mich richteten, verschlossen.

„Alle sagten darauf: „Du bist also der Sohn Gottes!" Er antwortete ihnen: „Ihr sagt es, ich bin es". Und sie sagten: „Was brauchen wir noch Zeugen, denn wir haben es aus seinem eigenen Mund gehört". (Luk, 22, 70-71). Und vor Pilatus war dies die Anschuldigung der Grossen dieser Welt gegen den Unschuldigen; den Kleinen, den Armen, gegen jenen, der kein Recht hat zu sprechen, um sich zu verteidigen, denn er ist bereits im Voraus verurteilt. Der Chefankläger war eine Erfindung der Juristen, der parteiischen (voreingenommenen) Richter:

Wir haben diesen Mann gefunden, als einen, der unser Volk aufwiegelt und es abhalten will, dem Kaiser Steuern zu geben, und er sagt, er sei Christus der König". Da fragte ihn Pilatus: „Bist du der König der Juden?" – „Du sagst es." (Luk, 23, 1-3).

Wie konnten der Sanhedrin, Pilatus, Herodes, das ganze Volk und sogar der Kaiser dieser Epoche, Cäsar, ihren Gott richten, ohne das Herz eines Armen zu besitzen? Sie konnten die Leiden der Anderen nicht kennen, so wie MARIA und JOSEPH sie kannten. Ihre Herzen von Stein blieben ungerührt. Sie konnten nicht sanft und nachsichtig sein, wie meine Eltern der Erde.

Jene, die das Unglück der Anderen begreifen, die Gott lieben und ihre Brüder in Gott, sind die wahren Armen; ihre kollektive Not versammelt sie und lädt sie zum Teilen ein, denn sie erkennen bei ihrem Nächsten noch mehr Elend als bei sich selbst.

Die Seligpreisungen: „Selig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich". (Matt. 5., 3). „Selig, die Verfolgung leiden der Gerechtigkeit wegen, denn ihrer ist das Himmelreich". (Matt. 5, 10).

Zweimal, bei zwei Gelegenheiten in den Seligpreisungen, öffne ich die Türe meines Reiches; das erste Mal richtet sich die Seligpreisung an den Armen im Geist.

Um den durch seine Schöpfung begangenen Fehler wieder gut zu machen, konnte Gott nur eingreifen, indem er zum Menschensohn wurde; und das unendliche Grosse wurde unendlich klein. Das Kind der Krippe hatte als Zuflucht nur die Arme der unbefleckten Jungfrau, seiner heiligsten, von Gott gesegneten und unter allen Frauen erwählten Mutter. Und der kleine Arme Gottes wuchs zwischen seinem Vater der Erde, dem heiligen JOSEPH und der heiligen allerseligsten Jungfrau MARIA heran. Mein Vater, der heilige JOSEPH, besass die Weisheit Gottes, des Vaters.

Ich kann euch sagen, dass die Armut von allen Dingen, die Bedürftigkeit, das grösste Geschenk ist, das Gott denen gibt, die ihn lieben, denen, die Er liebt. Die Armut befreit die Seele von allen Unreinheiten, denn jener, der keine irdischen Dinge mehr besitzt, begibt sich sogleich auf die Suche nach Trost. Und dieser befindet sich im Innern des Herzens des Menschen, denn das menschliche Wesen weiss seit seiner Geburt, dass es nicht allein ist:

in ihm, in seinem Herzen, lebt sein Schöpfer, der wahre Tröster.

Der ganze Reichtum, den das reiche Kind umgibt, macht es blind und beraubt es vondieser Wahrheitssuche, von diesem Bedürfnis, seine wahre Identität zu erkennen: Alles Sein ist von Gott, alles Sein gehört Gott. Auch bei jenem, den ihr alleine sterben seht, von den Seinen verstossen oder von gleichgültigen Fremden umgeben, bin ich da, um seine Seele auf meinem heiligen Herzen in Empfang zu nehmen.

Ich pflücke alle meine Blumen im gleichen Moment, in dem sie hier unten zu existieren aufhören, egal welchen Todes sie sterben: Ihr wahres Leben ist in mir. Aber ich bitte euch, für alle Seelen zu beten und viele hl. Messen aufzuopfern, denn ich rufe sie bar jeglicher irdischer Güter, um sie mit den Reichtümern meiner unendlichen Barmherzigkeit zu überschütten. Aber die Wurzeln des Reichen sind manchmal wie ein Anker, den sie nicht von den Gütern dieser Erde entfernen können. Betet, ja betet vor dem heiligsten Sakrament für alle meine Seelen.

Mit meiner heiligen Mutter und dem heiligen Joseph haben wir in heiliger Armut gelebt, so wie alle Familien der Erde leben müssen: im Teilen, in der Liebe zu Gott und dem Nächsten.

In der Liebe zu Unserem Vater der Himmel vereint, beteten meine Mutter und mein Vater unter Danksagung an Gott für alle unsere Tätigkeiten des Lebens, für die Arbeit des heiligen Josephs, die uns erlaubte, unser tägliches Brot zu haben, damit das heilige Kind, das ihnen unser Vater der Himmel anvertraut hatte, sich ernähren und wachsen konnte, wie alle Kinder von Nazareth. Meine heilige Mutter aber sah, dass es noch Ärmere gab als wir, und deshalb teilte sie – zusammen mit meinem Vater – ihre schmale Kost mit den Ärmsten, vor allem mit den alten Leuten, die alleine lebten und keine Familie mehr hatten.

Ich verbrachte meine Jugend wie sie kein Prinz und kein Königssohn im schönsten auf dieser Erde je erbauten Palast erleben konnten. Ein Reicher kann nicht in den Palast eines Armen eintreten, denn er sieht ihn nicht. Dieser Palast ist grosszügig, aber er ist nur in der Seele des Armen sichtbar. Wie ist dieser Palast, und wer kann ihn sehen?

Ich lade euch ein, mit mir zusammen dort einzudringen. Bleibt nicht mit offenen Augen, die nach rechts und nach links schauen; ihr werdet ihn nicht sehen. Schliesst eure Augen und gebt mir eure Hand. Alles spielt sich in eurer Seele ab. Komm, folge mir, mein Kind, stosse die Türe auf, die diesen Palast des Armen verschliesst. Sei nicht überrascht: sie ist geöffnet; was kann jener fürchten, der keine materiellen Güter besitzt? Sein Leben und das der Seinen ist der einzige Schatz, den der Arme besitzt, und alle Existenzen sind bereits in Gott; alles lebt in Gott, das weiss er. Denn der Arme hat die Weisheit in sich. Der Geist Gottes erfüllt die Welt. Die Vollkommenheit der Intelligenz gelangt zum Armen, denn er verjagt von sich aus den Neid, den Reichtum und die Macht; er wünscht sich nur die Freundschaft Gottes und das Wohlergehen seines Nächsten, der wie jedes Kind des Vaters von der heiligen Eucharistie und dem heiligen Wort Gottes leben muss.

Dieser Palast des Armen wird sich eines Tages ins Unendliche vergrössern: Es ist meine heilige Kirche, die dieser Vielzahl von Brüdern Schutz bietet, die auf dieser Erde alle vereint leben. Wenn ich deshalb mein Kind als Botschafter durch die ganze Welt schicke, ist seine Mission in seinem Herzen niedergeschrieben. Ich verlange von ihm, dass es überhaupt kein Gepäck bei sich hat: Es trägt mein Wort, das sich von seinem Herzen in seinen Mund überträgt. Die Massen werden sich nähren und mein heiliges Wort wird sich niemals erschöpfen.

Bewahrt euer Herz in Gott, in eurer Seele des Armen, dann werdet ihr selbst Barmherzigkeit, denn der wahre Arme ist Barmherzigkeit wie sein Gott und Meister.

Ich bin der kleine Arme von Bethlehem,

Ich bin der Bettler der Liebe, der in sich die Barmherzigkeit trägt.

Amen.†++

 

 

 

Der reinigende Gott

 

27. Oktober 2000 

 

JESUS:

„Wenn das Feuer das Fleisch verbrennt, dann auch die Unreinheiten und Gott, der rein ist, reinigt ebenfalls das Herz und den Mund sowie den Geist und die Hand, die sein heiliges Wort schreibt.

„Danke, Herr!"

JESUS:

„Hier befinden wir uns an einem andern Ort, wo die Bilder wie durchlässig erscheinen und in dem Masse vorüberziehen, wie wir gemeinsam voranschreiten, so dass du selbst diese unbekannt Landschaft beschreiben kannst.

JNSR: „Herr, zuerst sehe ich Wasser, wie ein rundes Becken und in der Mitte einen Wasserstrahl, der in fahlen Farben niederfällt; man könnte sagen, etwa in solchen wie jenen des Regenbogens, aber leuchtender, dunstiger; je höher mein Blick geht, desto höher scheint sich der Wasserstrahl nach oben zu erheben.

Ich atme eine unbekannte Luft ein, sehr rein, mild und betörend. Ich verspüre Lust zu singen, zu laufen, mich zu amüsieren, wie wenn ich wieder ein kleines Mädchen geworden wäre. Der Boden ist so sanft, dass ich Lust habe, meine Schuhe auszuziehen und barfuss zu laufen. Es ist wie ein Bedürfnis, alle meine Sinne zu erfreuen in der Ambiance dieser so neuen Landschaft.

Ich vernehme die Stille, die von Liebe, von Freude und von Hoffnung spricht; ich lächle, ich geniesse jeden Atemzug, denn die Luft hat eine andere Milde.

Ja, ich bin trunken vor Glück. Ich spüre die Dinge nicht mehr auf die gleiche Art; die Angst ist vergangen, geschmolzen wie Schnee an der Sonne. Wenn ich von der Sonne spreche, sehe ich sie nicht; alles reflektiert in einer Klarheit voller Schönheit. Nein, es gibt keine Schatten!

Herr, woher kommt diese überraschende Klarheit?

Ob ich mich nach rechts oder nach links drehe, sehe ich kein künstliches Licht; es ist wie wenn die Dinge eine eigene Energie besitzen, die sie leuchten lassen wie Weihnachtsbäume, doch auch sie können nicht mit dem kleinsten Zweiglein wetteifern, die in der Mulde der Felsen wachsen, die (Felsen) ihrerseits aus sehen wie wertvolle Steine; der eine in den andern eingefasst wie in einem Schmuckkästchen. Ja, man kann sagen, dass das Licht Leben ist. Hier lebt alles. Herr, wo sind wir? Warum hast Du mich hieher geführt? Willst Du mir, mein süsser Jesus, erklären, was ich sehe?

„Ich bin das Licht des ganzen Universums. Solltest du plötzlich Angst haben?"

„Nein, Herr, denn ich bin mit Dir."

„Willst du die Bewohner dieses Landes nicht sehen?"

Sind wir nicht alleine?

Nun nahm der Herr meine Hand und liess mich in seinen Fussstapfen vorwärtsgehen. Ich ging nicht mehr; es war, wie wenn wir uns auf einem beweglichen Luftkissen verschoben hätten. Ich sehe Menschen auf uns zukommen; sie sind alle mit weissen Leinen bekleidet; ein Gurt hält den Rock zusammen, der um sie herumflattert, wie wenn er zu gross wäre. Ich höre nichts, aber ich verstehe alles, weil ihre Sprache gleich ist wie das Wort, das ich von Gott höre, wenn Er zu mir spricht, um seine Botschaften zu schreiben.

Alle sagen zu mir:

„Sei willkommen im Land, wo niemand mehr stirbt, denn es gibt keinen Tod mehr. Man hört, dass du noch nicht von hier bist, und wir empfangen dich als solche, weil du mit dem Meister bist. Wir sind eine Gruppe von Alten, die zu deinem Empfang gekommen sind. Komm mit uns."

„Ohne jede Furcht folge ich ihnen, und ich sehe alsbald viele Wesen, die ich in der Vergangenheit gekannt hatte, viele der Meinen, die vor Jahren gestorben sind. Mein Gott, wie schön sind sie! Wie glücklich sind sie!

Nein, sie sprechen nicht wie auf der Erde, aber ich verstehe sie. Nein, sie haben keine Sorgen, sondern im Gegenteil eine riesige Freude, mich wieder zu sehen. Ich sehe meine geliebte Grossmutter, jung und strahlend vor Glück; sie kam als Erste, sie behielt ihren Rock und ihre in den Gurt geheftete schwarze Schürze an. Ja, dieses Schwarz ist nicht traurig; vielleicht wollte sie, dass ich sie so wiedersehe, wie sie unter uns gelebt hatte. Ich verstand, dass sie über mich wacht, wie zur Zeit als ich klein war; und ihre Liebe, die schon auf der Erde stark war, ist da so mächtig geworden, dass es mir den Atem verschlug, der meine Freudentränen zurückhielt.

Sie sagt mir, meine lieben Verstorbenen öfters zu rufen, und hier lerne ich, dass unsere Verstorbenen nicht zu unserer Hilfe gerufen werden, wie sie es wünschten. Von Gott geliebt, können sie für uns eintreten, und wir müssen für sie beten, um mit den Heiligen des Himmels beständig vereint zu sein, denn sie befinden sich bereits in einer grossen Heiligkeit.

Ich habe meinen Vater gesucht, und er war da, wie versteckt, da er mich ihn nie rufen hörte. Meine Seele weinte, denn unsere Liebe schien zu verblassen, wie ein Photo, das seine Farben verliert, weil es in einer Ecke vergessen wurde. Ja, ich habe geweint, denn dort habe ich verstanden, dass unsere lieben Verstorbenen nicht aus unserem Gedächtnis verblassen sollten; sie bitten, dass man mit ihnen und von ihnen spricht.

Ja, wenn dies auch für Gewisse fremd erscheinen mag: Eine Familie stirbt nicht, wenn man mit unseren lieben Verstorbenen einen Kontakt unterhält mit unseren Stimmen, mit unserem Geist.

Sie brauchen uns, so wie wir sie brauchen; man wird sich im Himmel wieder finden. Sogar im Fegfeuer sind die Seelen glücklich, vereint mit Gott.

Ja, zu jung verstorbene Freunde und wenig besuchte Personen in unserem Leben erkenne ich; es besteht viel Liebe zwischen ihnen und mir, wie wenn ich für alle von ihnen die Botschafterin wäre, die sie bitten, bei ihren noch auf der Erde Lebenden zu intervenieren, und sie geben mir für sie viele Empfehlungen: Gott zu lieben, Ihm zu dienen, schnell zu reagieren, dem Weg der Wahrheit zu folgen, sich nicht zu verirren und überall zu sagen, dass die Liebe die Welt retten wird. Liebt einander, liebt Gott, teilt sogar eure karge Mahlzeit, fürchtet jene nicht, die euch lächerlich machen. Tragt an eurem Hals ein gesegnetes Kreuz und eine durch die heiligste Jungfrau gesegnete Medaille.

Ja, heilige Messen, Messen für eure Verstorbenen, Gebete, Fasttage. Versammelt euch in den Kirchen und vergesst nicht, zu beichten und Gott anzubeten. Sie lassen mich verstehen, dass Gott uns alle mit der gleichen Liebe liebt, und dass wir allen unsern Brüdern dienen müssen, indem wir sie erinnern, dass JESUS für alle gestorben und auferstanden ist, und dass jeder für seinen Bruder verantwortlich ist.

Man muss ihnen sagen, ja es ist eine Pflicht ihnen zu sagen: JESUS ist unser Retter! Viele Seelen werden noch im Fegfeuer zurückbehalten, und sie bereuen bitterlich, nicht alle gelehrt zu haben, die sie besuchten, dass es nur einen einzigen Gott gibt und seine Güte unendlich ist, und dass, wenn man den Armen und Unglücklichen hilft, Ihm Gutes tut. Denn Gott bewohnt jedes von uns; sogar die Heiden, die Kriminellen, die Abtrünnigen; und dass es genügt zu lieben und zu bereuen, um das Verzeihen Gottes, der uns den Himmel öffnet, zu empfangen.

Wie viele Seelen wären bereits im Himmel, wenn ihr sie gelehrt hättet, Gott über alles zu lieben und euren Bruder in Gott so wie Gott jedes von uns liebt.

Herr, warum hast Du mich an diesem Tag so hoch hinauf geführt?

„Du hast die Herrlichkeit Gottes noch nicht gesehen. Du hast nur die Heiligen gesehen, welche durch die in weissen Leinen gekleideten Meister geformt werden, um höher zu steigen.

Die Treppen des Himmels werden immer in Etappen erklommen; aber es beklagt sich niemand, denn der Himmel ist der Wunsch meiner Seelen, meine Gaben gemäss ihren Verdiensten zu empfangen, und nicht ich bin es, der ihnen diese Zurückhaltung auferlegt, denn jeder weiss in seinem Herzen: ja, der geistige Leib ist dem fleischlichen ähnlich; erstaune nicht, wenn ich vom Herzen rede, selbst wenn es für dich unsichtbar ist. Jeder spürt also in sich, ob er bereit ist; ob seine Reinheit ihm erlaubt, höher zu steigen. Dann geben die Alten ihr Einverständnis und die heiligen Engel tragen sie zu einem höheren Grad.

Wenn ich dich bis dahin vordringen liess, dann um deinen Brüdern zu sagen; dass am Tag Allerheiligen dieses Jubiläumsjahres 2000 durch meine heilige Gnade und durch die heilige Fürsprache meiner heiligsten Mutter, die den ewigen Vater Tag und Nacht bittet, die Himmelstüre weit zu öffnen, ich die Seelen des Fegfeuers erhöhen werde, damit sie sich der Güte des Vaters erfreuen in diesem Jahr der Gnade und sich zum Thron des Allerhöchsten erheben.

Ja, jubiliert alle zusammen, denn je mehr Seelen sich zu meinem Himmel der Herrlichkeit erheben werden (betet für sie, sie werden für euch beten) umsomehr Gnaden werden auf eure Erde zurückfallen.

Gott reinigt bereits die Seelen des Fegfeuers.

Wartet darauf, sehr bald diese grosse Reinigung der Erde zu empfangen.

Ohne Reinigung, werden die Seelen vom Leben in Gott ausgeschlossen.

Dankt Gott.

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Wer sein Leben retten will, wird es verlieren,

wer es um meinetwillen verliert, wird es retten.

Der reinigende Gott.

†† †

 

 

 

Huldigung an meine heilige Kirche

 

28. Oktober 2000 – Heilige Simon und Judas, Apostel 

 

„JNSR": „Herr, willst Du heute Abend zu mir sprechen? Mein Gott sprich zu mir".

JESUS:

Die Stille ist manchmal nützlich: in vielen Fällen dient sie dem Nachdenken, wie auch dem stillen Gebet in euren Herzen. Auch wenn ich euch in euren Handlungen frei lasse, greife ich durch die Fürsprache meines Engels ein, um das, was auf eurem Weg unnütz ist, zu entfernen. Wenn ich dich an einen Ort schicke, weißt du, dass es durch den Frieden und die Freude, die ich in dich lege, von deinem Gott kommt. Manchmal ist es nicht nützlich, dich dort auszusetzen, wo man dich ohne meine Zustimmung hinruft. Ich habe mein Wort in deinem Herzen unter Schutz gestellt, um es dort zu verkünden, wo man es erwartet.

Niemand hat das Recht, Gott zu befehlen, wie dies Gewisse tun. Wenn ich dich zu mir rufe, wirst du sogar die Wasser überqueren. Niemand wird sich dir widersetzen, denn Gott befiehlt dem Bösen seinen Lauf anzuhalten, damit mein Kind passieren kann. Lerne deinen spontanen Elan zurückzuhalten und komme, um in deinem Zimmer der Stille zu beten. Das Zimmer deines Herzens ist der einzige Ort, an dem du mit mir sprechen und mich hören kannst, denn mein heiliges Herz ist bereits da, um dich zu hören und mit dir zu reden.

Fürchte dich nicht, Gott ist in Allem mit dir, bewahre Vertrauen. Ich verlasse den Botschafter nicht, den ich mit meinem Mantel bedeckt habe, um ihn vor jeder Attacke zu schützen. Ich lasse über ihn den Wind meines heiligen Geistes wehen. Ja, du wirst noch Attacken erleiden, aber ich werde sie nach dem Mass, wie sie dich erreichen, zerstören.

Richte nicht, denn sogar die Schuldigen denken, eine Berechtigung zu haben, ohne jede Barmherzigkeit in ihrem Herzen zu handeln. Am Tag, an dem ich gerecht richten werde , werde ich eingreifen; sie werden die Erniedrigung ihrer Niederlage spüren, und sie werden bereuen.

Niemand kann die Schwelle meines Reiches überschreiten ohne das Verzeihen gegenüber seinem Bruder, dem er Böses getan hat, insbesondere wenn es absichtlich erfolgte. Ich gewähre mein ganzes Verzeihen nur, wenn eure Versöhnung aufrichtig ist. Ja, bevor du zu mir zu kommst, gehe und bitte deinen Bruder, den du beleidigt hast, um Verzeihung. Ich brauche alle Verzeihungen der Welt, von allen Ländern, von allen Familien der Erde, von jedem Kind, damit ich mich jedem von euch ganz schenken kann. Und dieser mörderische Hass wird dann aufhören, wenn ihr verstanden haben werdet, dass sich Gott nur in der wirklichen Verzeihung empfangen lässt.

Es handelt sich um die weltweite Reue; es ist die Versöhnung mit Gott.

Ja, meine Kirche ist reich mit meinen heiligen Geboten. Ich verlange von jedem Mitglied meiner heiligen Kirche, nur nach dem Interesse zu suchen, das ich ihm bringe und seine Freude in den Leiden, die ihr füreinander erträgt, wieder zu finden.

So könnt ihr mit den Wort des hl. Paulus sagen: „Ich ergänze an meinem Leib für seinen Leib, die Kirche, was den Leiden Christi noch mangelt." (Kol. 1, 24)

Ich bin voll der Herrlichkeit meines Gottes.

In Ihm bin ich ein neuer Mensch.

Ich widersage der Sünde.

†† †

 

 

Alles ist Eitelkeit in dieser Welt, die vergeht

 

6. November 2000 

 

JESUS:

„Du vertiefst dich nicht genug in mein heiliges Herz, um mich zu hören; du musst tiefer eindringen und deine Sorgen draussen lassen. Fürchte dich nicht, näher zu mir zu kommen, damit ich dich höher erheben kann, mich zu vernehmen; komm, höre mir zu.

Verschliesst euer Herz nicht, sorgt euch nicht um das, was um euch herum geschieht. Ich bin da! Selbst wenn die Raubtiere um eure Wohnungen herumschleichen würden, und ich zu euch spreche, hört nicht auf ihr Brüllen, Ich bin da! Wenn der Sturm wütet, dann schaut nicht nach draussen, denn er stört euch, zu mir zu gelangen. Ich rufe alle Seelen auf, sich unter einander zu vereinen und Gott in der Stille anzubeten. Nichts kann euch von mir trennen, wenn eure Vereinigung in meinem Herzen versiegelt ist: ihr seid meine Geweihten für die Ewigkeit.

Diese Tage des Sturms, die sich mit immer grösserer Gewalt wiederholen werden, sind nicht dazu da, die Augen zu entzücken und auch nicht die Herzen, die die Gewalt der entfesselten Elemente gerne sehen. Schliesst eure Türe und tretet viel eher bei mir ein, da, wo die Stille zu euch spricht, denn die Stimme des Herrn ist süss; sie verschafft euch den Frieden und entfernt den Sturm vom Herzen, das zuhört. Öffnet euch wie die Blume, die den Morgentau erwartet und die ersten Sonnenstrahlen, um zu trinken und sich von der Kälte der Nacht zu erwärmen; Ich bin da! Mein Kind, ich liebe es zu dir zu reden und auch dich zu hören. Ich weiss, dass dein Leiden gross ist, aber ich kenne es. Wenn also Gott dir zu diesem Punkt nicht antwortet, darfst du nicht glauben, dass ich mich für dich nicht interessiere, dass ich dich in deinem Schmerz nicht sehe und dein Klagen nicht vernehme. Ich brauche dein Opfer, so wie du Meine Liebe brauchst, die dich bedeckt. Du brauchst meine Kraft, so wie ich deine Schwachheit brauche, die ich einsetze.

Ihr müsst wissen, dass Gott dem Guten oder Schlechten, das euch passieren kann, nicht ungerührt gegenüber steht. Gott gibt seine Kraft den Schwachen, damit jene, die sie erbarmungswürdig anschauen, ohne sich ihnen zu nähern, blossgestellt werden, denn aus dieser Schwachheit heraus bewirke ich meine Kraft. Die Herrlichkeit Gottes ist die Rüstung jener, die auf dieser Erde für das Reich Gottes arbeiten, denn der Herr ist der Weg. Und alle, die sich entschieden haben, seine Jünger zu sein und an seiner Seite zu gehen, werden mit seinem göttlichen Licht bedeckt, denn Unser Vater der Himmel hat euch bereits mit jenem vereint, der zu euch durch diesen Zeilen spricht.

Ja, mein Reich ist nahe und es ist ein Reich der ewigen Herrlichkeit mit meinen Auserwählten. IHR, die ihr vor den Armen, den Kranken, den Randständigen flieht, IHR, die ihr den Schwachen und den Unschuldigen verfolgt, indem ihr sie zu unrecht und durch die von der grossen Gesellschaft Verstossenen beschuldigt: Fürchtet euch, dass euch Gott seinerseits richtet. Versteckt euch nicht hinter einer falschen Pietät. Wen glaubt ihr täuschen zu können?

Mein Kind, werde nicht überdrüssig, mir dein Leiden, deine Mühen anzubieten. verändere dich nicht; deine Bescheidenheit gefällt mir.

Sucht nicht nach den Schmeicheleien dieser Welt,

nach den hochtrabenden Grussworten,

alles ist Eitelkeit dieser Welt, die vergeht.

Seid Friede, Liebe und Barmherzigkeit.

Bewahrt euer Herz des Armen vor allem Makel rein.

Man wird meine Jünger erkennen, indem man euch leben sieht.

Die Disziplin des Meisters befindet sich in meinem für euch

weit geöffneten Herzen: es ist mein Leben. Ahmt es nach.

Ich bin die Liebe.

† † †

 

 

Persönliche Bemerkungen von Herrn F.Aleman, der die Botschaften von JNSR ins Reine schreibt:

Am 8. November 2000 reiste JNSR in die Klinik nach Paris. Zwei Wochen zusätzlicher Untersuchungen. Operation am 23. November. Bis am 25. November in der Intensivstation und dann am 27. November Intensivpflege.

Am 29. November: Leiden und Kummer begleiten JNSR. Und sie weiss nicht wie viele!...

(Denn): Der Gatte von JNSR wurde in die Klinik von Vannes aufgenommen und JNSR hat ihn anfangs Dezember wieder getroffen: Und in der Tat: Ihre Pflege und Behandlung stellte die Klinik, in der sie operiert wurde, vor Probleme und man konnte sie nicht da behalten... Eine pensionierte Krankenschwester, eine Freundin von JNSR, führt sie mit ihrem Wagen nach Hause und ermöglicht dann ihre Zulassung in das Spital in Vannes, in dem ihr geschwächter Gatte hospitalisiert ist; er leidet seit Jahren an einer schweren Insuffizienz der Atemwege und benötigt die ständige Zufuhr von Sauerstoff.

Erst hier erfährt JNSR den Hinschied ihrer alten Mutter von 97 Jahren, der am 18. November erfolgte: Die Familie hatte ihr diesen Hinschied nicht mitgeteilt, um ihre Angst kurz vor der Operation nicht grösser werden zu lassen und damit sie diesen Eingriff nicht auf später verschiebe, weil sie zur Beerdigung ihrer Mutter gegangen wäre. Man versteht ohne Weiteres das Schlimme dieses affektiven Traumas.

Man kann noch nicht von Genesung sprechen, da die Nachwirkungen der Operation ein ständiges Leiden verursachen.

„Du wirst diese Zeilen des zweiten Teiles von Buch 4 in Tränen schreiben: es ist ein Gang in der Wüste" diktiert ihr unser Herr am 2. Oktober 2000; und dies erweist sich als wahr, und wie! Lasst uns alle für sie und für ihren Gatten beten; sie beide erleben in diesem Moment ein wahrhaftiges Kalvaria. Sie wurde vor 15 Jahren operiert und weist jetzt zwei grosse Narben in Kreuzesform auf: Von nun an trägt sie das Kreuz auf ihrem Leib.

24. Dezember 2000: JNSR und ihr Gatte mussten gestern Nachmittag die Klinik von Vannes verlassen; mangels Geld schliessen die Dienste jedes Jahr. Im Moment sind beide alleine und krank. Seit dem 8. November setzt sich Kalvaria fort.

31. Dezember 2000: Dank Gott, der durch das Gebet aller Korrespondenten gerührt wurde, kommt JNSR langsam wieder auf die Beine, trotz ihrer physischen und moralischen Leiden, die stets da sind.

13. Januar 2001: Endlich sind JNSR und ihr Gatte in ihrem Haus, dank guten Freunden, die das Umziehen besorgten, und die Küche ausrüsteten sowie die Möbel wieder aufstellten. Aber ihre Prüfungen sind nicht zu Ende.

22. Januar 2001: Ein aufrichtiger, aber auch heikler Freund wie ein Elefant im Porzellangeschäft, hat die bereits hart getroffene Sensibilität von JNSR brüskiert. Und man denkt an das Gebet dieses Königs von Frankreich:

„Herr! Bewahre mich vor meinen Freunden, mit meinen Feinden befasse ich mich selbst.".

Gewiss, dies ist ein Scherz. Denn hier unten geschieht nichts, ohne dass Gott es vorher-gesehen, gewollt und erlaubt hätte zu unserem persönlichen Wohl und demjenigen von allen. Auch wenn wir es im Moment nicht verstehen, wird es sich alsdann klären. Soweit A.F.

 

 

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Der Triumph MARIAS in der ewigen Gegenwart Gottes

 

11. Februar 2001

 

JNSR: Herr, verzeihe mir: Es gibt in mir ein Zögern, mich deinem Zuhören zu nähern; eine Angst, wie eine Abwehr, mit dir zu reden und dich zu hören, und dies lässt mich zurückweichen, ja noch schlimmer, es lähmt mich. Ich möchte das Warum wissen und fürchte es. Soll ich dich nicht mehr hören? Herr, sage es mir, und ich werde mich in aller Stille zurückziehen.

JESUS: Eingeladen bist du. Abwesend bist du. Aber nicht entfernt. Verworfen noch viel weniger. Rücke dein Herz nahe zu meinem und betrachte so deine Frage:Woher kommt dieser Fehler?

Kommt zu mir, die ihr euch plagt und leidet, alle die sich verlassen und von der zu modernen Welt ausgestossen fühlen. In meinen Armen, neben meinem heiligen Herzen, werdet ihr den wahren Trost finden, denn ich kenne eure Plagen, alle eure Verwirrung und eure Schmerzen, und ich allein kann das schwerstkranke, das völlig aufgegebene und das verratene Herz heilen, auch wenn es zu Tode verletzt ist.

Wo ist also deine Sünde? Habe ich dich aufgegeben? Habe ich dich verurteilt? Habe ich gesagt, dass du dich in irgend einer Sache mir gegenüber ungebührlich verhalten hast oder dich gehen liessest? Dein Gott kann dir nichts Derartiges sagen, denn ich weiss, dass es für dich unmöglich ist, mich zu vergessen. Du hast viel gelitten und viel geweint: Ich konnte nichts für dich tun, da du dich nicht mehr mir anvertrautest und du dich nur selbst beschuldigtest. Aber die Hoffnung schien wie ein leuchtender Stern in deinem gemarterten Herzen, das mich einlud, zu dir zu kommen. Ich wollte dir mein Leiden von heute zeigen, um dir den Mut und die Kraft zu verleihen, deines zu tragen. Dein Kreuz sind deine Leiden - hast du das vergessen?

Mit meiner heiligen Menschheit bin ich gekommen, um einige meiner Seelen, die in der grössten Armut, nämlich in der Verleugnung ihres Gottes, leben, zu besuchen. Diese armen Seelen sind soweit heruntergekommen, dass sie den Sinn ihrer Existenz nur noch in den Lastern aller Arten finden. Die (alkoholischen) Getränke und die Drogen führen sie zur Gewalt. Diese armen Seelen töten: Ihre Beute sind die Schwächsten, die Unschuldigen, die sie mit ihrer Unreinheit bedecken, bevor sie ihnen das Leben dieser Erde nehmen.

Ja, ich bin der Menschensohn, der Blutstränen weint, weil der Mensch, mein Bruder, zu einem Monster geworden ist. Ich bin der Sohn Gottes, gesandt durch meinen Vater, der von mir will, dass ich ihm alle Schafe bis zum letzten zurückbringe.

Und sogar jenes, das zum Mörder geworden ist, da Unser Vater jede seiner Seelen verlangt, um sie zu reinigen und von allen Sünden zu waschen. Satan hat sie blind gemacht.

Mit ihrer aufrichtigen Reue und durch die Gnade des Heiligen Geistes Gottes wird jedes Kind mit einem neuen Geist in einem geheiligten Leib neu geboren werden. So wird die Liebe jedes Geschöpf Gottes umhüllen. Ihr werdet zu einem erneuerten Wesen, in seinem Fleisch und in seiner Seele zum Ebenbild Jenes, der der Erstgeborene von den Toten ist, von mir, JESUS dem Christus, der wegen eurer Sünden gestorben und in die Herrlichkeit Gottes, meines Vaters auferstanden ist.

Ich kam, um dich zu besuchen. Habe ich dir nicht gesagt, dass mein göttliches, heiliges Herz – wenn es sich ausruhen möchte – in das Herz seiner Seelen, der Opfer der Liebe, hinuntersteigt? Ich bin in das Herz meines Kindes gekommen, das mich nie verleugnet, nie Nein gesagt, nie seine Türe verschlossen hat, da es ohne den Kontakt mit meinem göttlichen, heiligen Herzen nicht leben kann.

So sind alle meine Seelen Opfer der Liebe, die Gott, der die Ruhe in ihrem Leiden und in ihrer Zärtlichkeit sucht, stets anerboten sind.

Ich bin also in deine eigenen Wunden wie ein Dieb eingestiegen, um mir ein wenig von deiner Liebe zu nehmen, um meine durch so viel Undankbarkeit verwundete Liebe zu trösten.

Die Liebe wird nicht geliebt! Das ist die Ursache des grossen Ungleichgewichtes dieser Welt. Sie liess dich vor dem Kontakt mit der lügnerischen, gleichgültigen Welt fliehen und dich in die Einsamkeit zurückziehen, wo du dich eingeschlossen und sogar geglaubt hast, dein Gott habe dich verlassen!... Nein, mein Kind, erwache, ich bin da!

Ihr seid so klare Spiegel, dass Gott für einen Augenblick lang die Welt durch seine kleinen, verachteten und ohne gültigen Grund verurteilten Instrumente sehen kann: So wie ich es war. Ich sehe diese Welt, die nicht aufhört, den Unschuldigen anzuklagen und den wahren Schuldigen freizulassen; die Welt dieses Menschen, der weiterhin der Macht und dem Geld Respekt zollt und dabei Gott und alle wahren Werte verachtet; jene Werte, die von einem reinen Herzen stammen, das Gott über alles liebt und jeden Bruder mit der gleichen Liebe, die der Herr für jedes seiner Geschöpfe hat.

Gott liebt und verzeiht:

- wegen seines Namens

- weil er ewig ist

- weil er der Schöpfer des ganzen Universums ist

- und weil er der Vater jedes in seiner unendlichen Liebe erschaffenen Geschöpfes ist.

Er wird nie eines seiner Geschöpfe zerstören können, da jedes von ihnen ein Teil seiner Liebe ist, und diese Liebe ist ewig.

[Jesus spricht hier zu JNSR über den Tod ihrer Mutter, zu deren Beerdigung sie wegen eigener Krankheit nicht gehen konnte und daher traurig ist. Jesus sieht diese Traurigkeit in ihrem Herzen und zeigt ihr auf, wie diese überwunden wird:]

Ich, JESUS von Nazareth, weine mit einem jedem von euch, wenn der Tod kommt, um euch von einem lieben Wesen zu trennen. Es handelt sich um eine momentane Trennung. Jedes Scheiden verursacht Kummer. Ihr wurdet geschaffen, um in der Ewigkeit das wahre Leben in Gott zu leben, und ihr müsst euch jeden Tag vorbereiten, um meine heilige Verheissung zu verdienen. Ich erwarte euch in meinem ewigen Reich, wo es keinen Tod mehr gibt.

Seid gut, geduldig und mildtätig auf dieser Erde. Seid meiner Verheissung würdig. Als man mich vom Kreuz herunternahm und mein Leib ins Grab gelegt wurde, weinte meine Mutter; ihre Augen sahen mich nicht mehr; es war die Trennung. Du hast über deine Mutter geweint und fährst fort, ihr nachzutrauern, denn deine Augen haben sie nicht sterben gesehen und werden sie auf dieser Erde nicht mehr sehen. Du bist zum Grab geworden, weil man sie vor dir verbarg, da du so krank warst. Aber im Grab gibt es nichts mehr. Was enthält es? Ihren Leib.

Meine Mutter sah meine Auferstehung. Sie hoffte, und sie war die Erste, die ihren auferstandenen Sohn sah: Ihr Gott war da; meine Verheissung hat niemals aufgehört, in ihr lebendig zu bleiben, und ihre Augen haben gesehen.

Und du: Wenn ich dir heute sage: „Deine Mutter lebt„, wirst du es mir glauben? Wirst du meine Verheissung bezweifeln? Der Menschensohn hat sein Leben für die Vielen hingegeben. Derjenige, der das Leben ist, sagt zu dir: „Deine Mutter lebt in mir„. Glaube mir also und öffne dein Grab. Lebe stets in diesem Vertrauen, das dich als meine schnellste Botschafterin entsandte. Denn jener, der glaubt, hat Flügel an seinen Absätzen, und die Flammen meines heiligen Herzens treiben ihn dorthin, wo ich wünsche, dass er meinen Sieg verkünde.

Der Weg, den ihr heute gemeinsam geht, ist ein Gang zum Frieden. Natürlich muss ich euch nicht glauben lassen, dass ihr schon dort seid, denn nichts wird sich so bald besänftigen, und die Gewalt ist noch nicht an ihrem Höhepunkt angelangt. Der mörderische Hass ist wie ein Tier mit Tausend Fangarmen, die sich über die ganze Erde ausdehnen. Wesen, die nichts Menschliches an sich haben, werden fortfahren, meine Kinder durcheinander zu bringen, damit sie Wege beschreiten, auf denen es keine Engel von göttlicher Wesenheit gibt; und ohne Schutz des Himmels laufen sie ins Verderben.

Ruft daher zur Rettung der Seelen am Rande des Abgrundes die grossen Heiligen des Himmels an: den heiligen Pfarrer von Ars und alle Priester, die ihr heiliges Amt im Himmel in einer ewigen Seligkeit fortsetzen. Denn sie hören nicht auf, Gott zum Wohl der Erdenkinder zu loben. Denn sie alle wissen, wie sehr der Versucher in seiner letzten Stunde am Werk ist. Ja, betet für eure Kinder, die Gefahr lauert überall. Betet mit allen Heiligen des Himmels. Ruft sie in diesen Zeiten des Sturms herbei. Sie werden euch mit Liebe und Freude helfen.

 

MARIA: Ich hatte dich über viele Dinge gewarnt; alles tritt ein. Ich bat dich, deine Brüder über diese unmittelbar bevorstehende Gefahr, die eure ganze Welt und insbesondere euer Land bedroht, zu informieren:

„Meidet die Berge, meidet die Küsten„ (Bezug auf Botschaften aus Band 4/1).

Wer hat diese Dramen nicht erlebt, wer hat sie ignoriert? Die Berge spalten sich und speien Feuer oder Felsen aus. Schlamm stürzt die Abhänge hinab und bedeckt alles auf seinem Durchzug. Ganze Städte sind bedroht, Völker verängstigt, vom Schlamm, der Asche oder den Felsen begraben zu werden. Wer wird diese Dramen der über den Rand tretenden Küsten und das Versinken der Häuser oder Orte, an denen sich die Bevölkerung befinden kann, nicht gehört, gesehen oder gar miterlebt haben?

Die Erde wird weiterhin beben. Neue Vulkane werden sich erheben. Ja, das was ich jedem von euch sagen kann, ist folgendes:

Die Ernten werden begrenzt sein und was ihr erntet nicht so, wie ihr es erhofft. Die Bäume werden nur geringe Früchte tragen, eure Vorräte werden sich schnell erschöpfen. Vor den Menschen werden die Tiere Hunger leiden. Erwartet nicht, gegen diese Geissel des Hungers in der Welt etwas machen zu können, denn ihr habt für eure Brüder nichts gemacht, als es dafür noch Zeit war. Ich spreche nicht von den humanitären Konvois von Lebensmitteln und Kleidern, sondern von der Unterlassung jenen gegenüber, die eure Unterweisung erwarteten, damit auch ihre Erde ertragreich wird - sie zu lehren, sich der natürlichen Mitteln ihres Landes zu bedienen.

Gott hat jeder Nation, jedem Land, jedem Menschen das nötige Potential gegeben, um vom Produkt seiner Erde leben zu können dort, wo er geboren ist. Wenn dein Bruder verschlossene Ohren hat, dann öffne sie mit deiner Stimme. Wenn er geschlossene Augen hat, dann öffne sie mit dem Licht, das Gott in dich gelegt hat. Wenn er Angst hat, dich um Hilfe anzugehen, eile ihm entgegen, noch bevor er etwas unternimmt, denn wenn er zu lange zögert, wird alles zusammenstürzen. Und dies ist, was momentan geschieht. Nur wenige Agglomerationen werden verschont bleiben.

Die Nationen können sich nicht mehr selber genügen, denn ihre Intelligenz ist nicht rechtzeitig erwacht. Kein Bruder, der dieses Geschenk von Gott erhielt, ist gekommen, um sie zu lehren. Ihre Bevölkerung ist gewachsen und die Nahrung ist verschwunden, der Boden ist verarmt (ausgelaugt), denn die Saat wurde von ihm zurückgewiesen, da sie für diesen Boden nicht geeignet war. So ist es auch für jede Art von Tieren: Die Fleischfresser fressen Fleisch; die Rinder sind Pflanzenfresser.

Ja, was habt ihr mit euren Talenten, die der Herr euch geschenkt hat, gemacht? Eure eigene Intelligenz hat euch im Stich gelassen. So steht ihr vor Gott - aber um ihm was zu sagen?

Gott weiss alles. Seid nicht mehr überrascht, wenn ihr heute das erntet, was ihr gestern gesät habt. Um diese ungeheuren Schäden wieder gut zu machen, die der intelligente, über sein Wissen stolze Mensch mit seinen wissenschaftlichen Methoden, seinen egoistischen Berechnungen und diabolischen Erfindungen in der ganzen Welt angerichtet hat, muss sich der Mensch vergeistigen und sich von seinem Materialismus befreien. Dazu muss er Gott anflehen, und es braucht eine aufrichtige Reue, um das Verzeihen des Allerhöchsten zu erlangen.

Denn nur Gott allein kann das Räderwerk seiner Erde reparieren, da nur er allein es kennt. Und vor dem Angesicht Gottes, der DEN FRIEDEN befiehlt, werden sich die Winde beruhigen, das Meer wird die Wut zurückhalten, das Wasser der Flüsse wendet sich den grossen Strömen zu, die ihre Abflussmengen mässigen; die Erde stoppt ihre Zuckungen, der Himmel seine Wasser und die Sterne drehen wieder ihre naturgegebenen Umläufe. Und somit erfolgen auch die Jahreszeiten zu der richtigen Zeit, um dem Menschen Zufriedenheit über seine Ernten zu geben.

Die Ernte wird schön sein. Die Frucht wird unter der Sonne heranreifen und das Pferd seinen Pflug ziehen, um die Furchen zu graben, wenn die Zeit der Aussaat kommt. Der Mensch wird vom Erzeugnis seiner Erde leben, das er mit jenem, der vom Produkt des Fischfangs lebt, teilen wird und so weiter. Niemand wird sich mehr über Hunger beklagen und auch nicht über die Verzweiflung, die durch die Gewalt verursacht wurde, weil alle Waffen verschwunden sein werden und jeder Hass im Herzen der Menschen misslingt, da es keinen Zorn mehr gibt und auch keinen Grund dafür.

Der Vater hat euch mir, eurer Mutter, anvertraut, damit ich euch in meinem mütterlichen Herzen trage. Fragt mich nicht, wann mein Triumph kommt, denn hiermit lehre ich euch eine grosse Neuigkeit:

Alle gepflanzten Samenkörner spries-sen eines Tages und wachsen bis man die Pflanze und dann die Frucht sieht. Mein Triumph ist im Unsichtbaren geschehen, denn Gott liebt die Ungeduld nicht und wünscht in keiner Weise, dass ihr euch damit rühmt, was ausschliesslich vom Schöpfer des Universums kommt.

Der Geist Gottes handelt in euren Seelen. Das Wort Gottes ist lebendig und demzufolge aufbauend. Als das Wort Gottes in meinem Schoss Fleisch annahm, hat es niemand gesehen. Der Engel kündete es mir durch das Wort Gottes an; dies war die Verkündigung. Und der Heilige Geist stieg in meinen Schoss herab; dies war die Inkarnation. Heute sollte in jedem von euch aufleben, was das Wort und der Geist in meinem Mutterherzen bereitgestellt haben, damit in eurem Herz und in eurem Geist das Wunder Gottes, das ist der neue Mensch – ja noch mehr: ein neues Geschöpf, entstehe.

Diese Zeit Gottes ist nicht eure Zeit. Wer kennt die vom Herrn bestimmte Stunde, um diese Zeit der Dunkelheit abzuwenden, die auf eurer fast vollständig heruntergekommenen Menschheit lastet?

Mein Triumph kann noch nicht augenscheinlich sein, denn Gott hält ihn bei sich zurück. Zur Stunde, die Gott bestimmt hat, bin ich gekommen, um in euren Herzen dieses für euch unsichtbare, jedoch lebendige Samenkorn zu pflanzen. Nehmt an diesem Bild keinen Anstoss: Wie der kleine Samen eines Radieschens wird er sich in eurem Herzen und in eurem Geist durch die Gnade Gottes ernähren; später wird man dann einen kleinen Stiel wahrnehmen, dann einige Blätter und dann sein Wachstum.

Ihr spürt in euch so etwas wie eine Befreiung, aber die Frucht ist verborgen. Das Radieschen ist nur eine einfache Wurzel, es wird sich – später - nur kraft der Pflege entwickeln.

Ich bin eure Mutter. Ich kann heute mit euch nur in einem Gleichnis sprechen, denn alles bleibt unsichtbar; wisst aber, dass alles in euch arbeitet, denn der Geist Gottes wohnt in euch.

Werdet demütig und barmherzig. Behandelt voller Liebe euren Nächsten: Eure Welt stirbt wegen Mangel an Liebe. So werdet ihr das Bedürfnis eures Bruders besser verstehen: Wegen des Vaters habt ihr den gleichen Vater; wegen eurer Mutter habt ihr die gleiche Mutter; es ist JESUS, der mich jedem von euch gegeben hat: Siehe deine Mutter! JESUS ist euer Bruder, der euch sagt:

JESUS: Hört auf Jene, die eines Tages den Heiligen Geist empfing, der aus ihr die Mutter eures Retters und eure liebenswürdige Mutter machte. Heute bin ich es, JESUS, ihr göttlicher Sohn, der euch ankündigt, dass der gleiche Heilige Geist in euch hinabgestiegen ist - in jene, die Ihn angenommen haben – und zwar durch das schmerzhafte und unbefleckte Herz Mariens, meiner und eurer Mutter. Er macht aus euch allen durch den reinigenden Geist gereinigte Wesen, zu Wesen, die Gott dienen. So soll auch das letzte verirrte Schaf in den einzigen Schafstall Gottes, der seine Kirche ist, zurückgeführt werden.

Der Triumph MARIAS ist vollendet. Sie, die den Heiligen Geist empfing, um euch ihren Sohn, den Sohn Gottes zu geben, hat Gott im gleichen Heiligen Geist, den sie in ihrem mütterlichen Herzen trägt, Kinder des Lichtes geschenkt. Ihr befindet euch jetzt in diesem vorgeburtlichen Werden, das kürzer oder länger sein wird, denn MARIA wacht über alle ihre Kinder in ihrem mütterlichen Herzen. Und niemand wird das Datum kennen, an dem die Frucht reif sein wird; bereit um gepflückt und dem Vater aller Güte übergeben zu werden, denn alles kehrt zu Gott zurück, und er alleine kennt die Stunde, in der jedes Kind im Heiligen Geist wiedergeboren wird. Amen.

Unsere Liebe Frau von Lourdes.

Der Herr kommt wieder. Amen.

+++

 

Meine Liebe ist das Absolute

 

Sonntag, 18. Februar 2001 

 

„JNSR": „Herr JESUS-Christus, ich höre dir zu. Sprich zu deinem Volk; möge dein Wort überall gehört werdent. Ich danke dir für dein Kommen zu mir, mein süsser JESUS.

JESUS:

„Ihr sagt mir: „JESUS, ich vertraue in dich"... und ihr stellt mir Fragen voller Angst für eure Zukunft. Gott ist der Meister der Schicksale und wenn ihr ihm vertraut, wird euer Leben wie ein Schiff auf dem ruhigen Meer sein, denn ich halte das Steuer in meiner Hand.

„Wenn der Herr mein Hirte ist, riskiere ich nichts. Er führt mich zu den friedlichen Ställen seines Reiches. Unter dem Schutz seines verehrungswürdigen Herzens fürchte ich weder die Raubtiere, noch den Sturm, der draussen wütet. Gott befiehlt den Bösen, sich zurückzuziehen und den Stürmen, sich zu beruhigen."

Heute betrachten meine Kinder diese verrückte Welt, die sie umgibt. Niemand kann gleichgültig bleiben gegenüber dem, was gegenwärtig überall passiert: Unerbärmliche Kriege, Genozide, Gewalt. Könnt ihr verstehen, dass das Gute oder das Böse, das ihr in diesem selben Moment erlebt, schon der Vergangenheit angehören? Wenn ich euch sage, dass ich mit euch bin, indem ich ganz in meiner ewigen Gegenwart bin, würdet ihr dann mit mir kommen, wenn ich sage: „Komm und folge mir"? Schaut vor euch den Neuen Tag, der sich am Horizont abzeichnet, diesen Tag, den ihr für morgen erwartet; er ist noch nicht in eurer Welt, aber mit mir, ja mit mir, und das ist morgen.

Ich wünsche diese Begegnung mehr als ihr, denn der Mensch befindet sich bereits am Rand des Abgrundes, aber ich warte auf Eure Reue, ich erwarte diesen ersten Schritt, den ihr zu mir hin machen werdet. Der Mensch muss seine Unfähigkeit anerkennen: Ohne Gott zu leben, heisst, noch für eine Zeit auf dieser Erde zu bestehen; aber diese Zeit ist begrenzt, und ihr wurdet erschaffen, um mit Gott in Seiner Ewigkeit zu leben.

Wer kann Gott lieben, wie ich euch liebe?

Niemand ist dazu fähig. Meine Liebe ist leidenschaftlich, verrückt, immens und unfähig, sich an einer Grenze zu fixieren, denn sie ist bedingungslos, sie ist das Absolute. Sie nistet sich in der dunkelsten Ecke eines materialistischen Herzens ein, um sich daraus seinen Himmel zu machen. In diesem kleinsten Réduit zusammengekauert, findet Gott seine Herrlichkeit, denn im Kontakt des Absoluten, kann der Widerspruch nur fliehen.

Und dieses befreite Herz wird sich daran erinnern, dass es nur einen einzigen Meister gibt, Gott. Und das Vergessen seiner vergangenen Leugnung wird total sein. Allein Gott kann dieses Porzellan reparieren, das so leicht in Brüche geht: das Herz des Menschen befindet sich noch in seiner ersten Schöpfung; wie Adam ist es aus Schlamm (oder Schmutz).

Nur Gott allein kann ihn erneuern, auf dass er in Seinen Rhythmus schlage: Der Puls des wahren Lebens in Gott stammt vom göttlichen, heiligen Herzen, das in jedem Kind lebt, das sein Leben mit meinem zu vereinen wünscht. Könnt ihr Unseren Vater der Himmel verstehen, der von euch verlangt, so vollkommen zu sein, wie Gott es selbst ist?

Indem ihr auf mein heiliges Kreuz blickt, werdet ihr mit meiner Liebe imprägniert, die euch dieses so grosse Geheimnis entschleiern wird. Ihr könnt unerhörte Heldentaten ausführen, sensationelle Leistungen vollbringen und Rekorde schlagen, aber alles bleibt im menschlichen Bereich. Hier unten könnt ihr eure menschlichen Grenzen nur ein wenig zurückdrängen. Wer anders als ich kann mein Fleisch anbieten, um euch zu nähren und mein Blut, um euch das nicht endende Leben zu geben? In meinem Blut befindet sich eurer Leben. Ich habe euch mein Leben gegeben.

Das Geschenk Gottes schlechthin ist die Substanz meines Fleisches, um die Vielzahl jener zu ernähren, die machtlos sind, den Übergang vom Tod in das Leben zu verwirklichen und euch in die „Konsubstantialität" des Vaters und des Sohnes in der Einheit des Heiligen Geistes eintreten zu lassen, der das menschliche Wesen mit der Gottheit der drei Personen der Heiligsten Dreifaltigkeit vereint, um aus jedem Geschöpf Gottes einen Sohn von göttlichem Licht zu machen. Das ist die Eucharistie.

Der Mensch kann der Wissenschaft eine Niere oder eine Lunge geben, um ein Menschenleben zu retten, aber er kann nicht sein Leben geben, denn euer Leben gehört Gott. Und wenn euer Leben hier unten zu Ende geht, ist es bereits in Jenem lebendig, welcher der unbestrittene Meister des ganzen Universums ist: Euer ewiger Schöpfer. Niemand hat das Recht, sich oder das Leben seines Bruders zu zerstören. Niemand hat das Recht zu richten und seinen Bruder zu verurteilen.

Mein Kind, als ich von deinen Feinden sprach, habe ich von dir verlangt, ihnen zu vergeben, und du hast mir gehorcht; sie aber haben dir nichts verziehen und dich zu Unrecht verurteilt.

Ich hatte dich gewarnt, dass du viel zu leiden hättest, denn es sind deine liebsten Freunde, da sie deinem Herzen am nächsten stehen, die dich in der Intimität deiner Freundschaft verraten haben. Du beklagst sie noch immer.

Ja, vergib ihnen, sie kennen das Schlimme nicht, das sie dir angetan haben und wie sehr sie gleichzeitig mein heiliges Herz, das Liebe und Vergebung ist, verletzten. Jene, die zu ihrer eigenen Ehre vorrücken, sind bereits gerichtet, denn sie haben ihren Lohn bereits erhalten, und dieser kommt nicht von Gott.

Das Denken des nach persönlicher Ehre gierigen Menschen ist bereits aus dem heiligen Willen Gottes herausgetreten. Gott ist eifersüchtig. Die Aufteilung seiner Geschenke ist gerecht und kommt von Ihm alleine, durch die Gnade seines göttlichen, heiligen Herzens.

Mein Leben hat mir niemand genommen; ich habe es euch gegeben. Und all euer Hab und Gut kommt ebenfalls von meinem heiligen Willen.

Niemand kann sich eine Herrschaft über diese Erde zubilligen, denn in den Augen Gottes wird jedes Kind mit der gleichen Liebe geliebt. Ich erlaube euer Richten gegen den Nächsten nicht. Gott ist der einzige Richter und mein Gericht entspricht meiner Barmherzigkeit. Ich entziehe den Frechen aus meinem Blick, und ich bitte dich, dich von jenem zurückzuziehen, der dich ablehnt, dich richtet und dich verachtet; schüttle gegen dieses Gericht den Staub von deinen Sandalen. Wie meinen Aposteln, die mir nachgefolgt sind und mich in meinem Tod nachgeahmt haben, als ich am Holz meines Kreuzes angenagelt war, verlange ich von dir, dich zu meinem Kreuz zu wenden, um ihnen noch einmal von ganzem Herzen zu verzeihen.

Höre dies: Der Skandal der Welt befindet sich an seinem Höhepunkt. Wie jedes Gewicht, das das Gleichgewicht überschreitet, kann er (der Skandal) diese Welt von einem Moment zum andern zum Kippen bringen. Ich warne euch; es wird im Moment sein, in dem ihr es am wenigsten erwartet, dass dies geschehen kann. Spielt nicht mit meiner Barmherzigkeit. Ihr habt versprochen, euch zu bessern. Ich stelle aber überall ein grosses Durcheinander (die Übersetzung könnte auch „ein ausschweifender Lebenswandel" heissen) fest, das – weit weg von einer Wiederherstellung – daran ist, sich noch mehr zu verschlechtern. Ich sehe die Seelen, die mir versprochen haben, sich zu bessern: Sie befinden sich im Zustand der durch eine unheilbare Krankheit geschwächten Körper; das Böse ist stärker als das Heilmittel.

Satan dominiert überall und speit sein Gift über die Unschuldigen aus. Schau jetzt auf diese getriebenen Massen von Unschuldigen, verworfen durch die Mächtigen dieser Welt, die ihre eigenen Länder in Feuer und Blut legen, indem sie die Frauen, die Kinder und die Alten bis auf ihre Lager töten. Dies ist die Zeit der Herrschaft des Versuchers!

Ich kann diese Gewalt nicht mehr zulassen, die daran ist, meine Erde bis in ihr Innerstes zu erschüttern, und die Feuer, Schlamm und Asche ausspeit, um sich wegen ihrer grausamen Trauer zu bedecken.

Schreibe durch deine Stimme und deine Hand, was ich dir in diesem selben Moment diktiere, warne alle, die ich zu deinen Zuhörern mache, den Schrei der Verzweiflung meiner unglücklichen Kinder zu vernehmen. Helft denen, die sie aufnehmen können, indem sie Aufnahmezentren bilden, denn sie kommen immer zahlreicher von überall her. Ich habe euch entsprechend gewarnt; da sich die Verwirklichung verzögert hat, habt ihr diese Prophezeiung leider verachtet.

Ich sage es euch also erneut: Mein „Bald" ist nicht eures. Es ist wichtig, dass ihr meinen Warnungen Rechnung trägt. Alles kann sofort oder später geschehen. Vernachlässigt mein Wort nicht; es ist Licht; stellt es nicht unter den Schemel. Mein Wort ist glühendes Kohlenfeuer, es brennt die Lippen, die es zurückhalten und das Herz, das es gefangen hält.

Wenn es geschenkt wird, bewirkt es Frieden und Freude, demjenigen der es gibt, wie auch demjenigen, der es in Angst, Not und Schmerzen erhält. Es ist die Salbe, die die Wunden der Seele und des Leibes heilt.

Fällt kein Urteil über meine Liebeskreuze. Sie haben mit sich nur den Frieden, die Freude und die Gewissheit gebracht, dass mein heiliges Kreuz den Tag seiner Herrlichkeit in der Normandie auf der „Haute Butte" von DOZULE sehen wird. Zur jetzigen Stunde kann niemand die Grösse ihrer Ausdehnung auf der ganzen Welt messen. Hingegen werdet ihr die Miesmacher hören.

Was meine in mehreren Ländern verbreiteten Botschaften „Zeugen des Kreuzes" betrifft, ist gegenwärtig niemand fähig, ihre Früchte abzuschätzen. Nur Gott kann euch informieren, dass mit den Rechten des Autors, die Seiner Botschafterin JNSR nur in Frankreich überlassen sind, die Missionen der armen Länder die Mittel finden konnten, ihre Kirchen zu vergrössern und die Freude zu geben, die tägliche Arbeit mit dem für die Ordensleute nötigen Material zu verrichten; ihre Zahl wird immer zahlreicher und sie füllen die Klöster. Nur Gott kennt die Ausdehnung der Verbreitung seiner grossen Botschaft „Zeugen des Kreuzes" in mehreren Ländern. Es ist an jedem, diese grosszügige Werk mit dem gleichen Blick meiner Missionare zu sehen.

Gott hat gesprochen.

Und mein Wort ist Wahrheit.

† †

 

 

Die heiligen Unschuldigen und der Triumph MARIAS

 

18. Februar 2001 – Hl. Bernadette 

 

„JNSR": „Während des Rosenkranzgebetes zusammen mit meinem Gatten und einer Freundin, vernehme ich meinem Herzen die Stimme unserer lieben Mutter, die mir sagt:

„Mein Triumph hat am Fest der heiligen, unschuldigen Märtyrer, am 28. Dezember des Jubiläumsjahres 2000, stattgefunden."

Seit dieser Ankündigung habe ich nicht aufgehört, mich zu fragen. Nun hat sich alles, was ich von der heiligsten Jungfrau gehört habe, verwirklicht (MARIA spricht zu mir insbesondere im Gebet). Seither haben mehrere Ereignisse meinen Wunsch geweckt, JESUS zu fragen, ob ich dies wirklich sagen könne.

Plötzlich drängt sich meinem Geist das Gebet der Hl. Brigitte (Birgitta von Schweden) auf. Ich öffne es und lese:

„JESUS, König der Märtyrer, ist von allen seinen Freunden verlassen. Eine unmenschliche Truppe bemächtigt sich seiner und misshandelt ihn nach allen Arten."

Es ist im Jahre 1350, in einem Jubeljahr, als die heilige Brigitte die Worte vom am Kreuz hängenden Gott empfing. Und sie erhielt das Wort Gottes – in Ekstase. JESUS bestätigt der heiligen Brigitte die unendliche Grösse seines Martyriums, seines Opfers und drängt uns zu einem langen Gebet durch seine sehr ermutigenden Versprechungen.

„Ich habe auf meinen Leib 5.475 Schläge erhalten. Wenn ihr sie verehren möchtet, dann betet während eines Jahres jeden Tag 15 Vater Unser, 15 Ave Maria und 15 Gebete. Nach einem Jahr werdet ihr jede meiner Wunden gegrüsst haben."

Wie sollte man zweifeln, dass sich unsere Mutter an diesem 28. Dezember 2000 nicht über alle Märtyrer geneigt haben sollte? Ihr Triumph ist jener des Lebens über den Tod!

Ich habe verstanden, dass Gott uns einlädt, seine 15 Gebete (man findet sie im Verlag Résiac) gegen die Fallstricke des Feindes zu beten. Dann, einen Moment später, öffne ich ein anderes kleines Buch mit dem Titel „Der Altar der heiligen Unschuldigen". Es ist durch eine Mutter geschrieben, die JESUS auserwählt hat, um uns das Massaker der Unschuldigen im Schoss ihrer Mutter zu beschreiben.

Dann sagt JESUS zu mir: „Schreibe den Text der Messe vom 28. Dezember 2000, Fest der heiligen unschuldigen Märtyrer:

„Aus Hass gegen den neugeborenen Messias, liess Herodes die Kinder von Bethlehem ermorden.

Die Kirche erachtet und verehrt sie als Märtyrer. Selig sind sie, diese Kleinen, die wir geboren sehen, um Zeugnis für Gott und nicht für die Welt abzulegen. Ja, selig diese Kleinen, die den Ort der Arbeit durchquert haben, um sogleich den Ort der Ruhe zu finden, den Ort des Leidens, um den Ort der Linderung zu finden, den Ort der Tränen für die Freude. Sie leben; sie leben wirklich; jene die sich verdient gemacht haben, für Christus zu sterben."

Wenn schon Jeremias zu euch davon gesprochen hat, dann erinnert euch seiner Prophetie:

„Eine Stimme ertönte in Rama. Schreie und Klagen: Rahel weint über ihre Kinder und will sich nicht trösten, denn sie sind nicht mehr."

Der Triumph des Lebens über den Tod.

Heilige MARIA

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JESUS, König der heiligen Märtyrer


19. Februar 2001

 

JESUS:

„ Der Herr spricht zu dir, schreibe, was er dir diktiert. Ich kam zu dir, um dich noch einmal zu informieren, was in diesen dunklen Zeiten geschieht. Verachte mein Wort nicht. Nimm es an, so wie ich es dir gebe. Es kann hart zu verstehen sein, aber es ist wahr und jeder wird es, wie du es hörst, erhalten, denn es kommt von mir, eurem Herrn.

In diesen kommenden Tagen werden sich unzählige Manifestationen abspielen, die die ganze Welt in Kummer und Sorgen aller Arten tauchen werden. Ich spreche nicht nur von verhängnisvollen Interventionen und unglücklichen Ereignissen, sondern auch darüber, was ich euch vorbereite, mit mir zu erleben: Das wahre Leben in Gott.

Ich bestätige dir hiermit, dass du das Datum des Triumphes meiner heiligen Mutter richtig erhalten hast. Ja, es war wirklich der Tag der heiligen unschuldigen Märtyrer, der

28 .Dezember 2000, denn für meine heiligste Mutter bleibt dieses Datum in ihrem schmerzhaften und unbefleckten Herzen eingeprägt. Doppelt eingeprägt, da ihr heiligster Sohn derjenige hätte sein müssen, der zum ersten unschuldigen Märtyrer jener Epoche geworden wäre. Alle diese jungen Kinder-Märtyrer sind das dem Allerhöchsten dargebrachte Sühneopfer im heiligen Herzen eurer Mutter.

Durch diese schmerzhafte Erinnerung dieses Tages (28.Dezember) und zur Ehre all dieser Märtyrer des Glaubens von gestern, heute und von morgen, wollte MARIA, die Mutter des ganzen Menschengeschlechtes und die schmerzhafte Mutter des Königs der Märtyrer, ihren Triumph gegen den Feind Gottes und der Menschen erzielen. Satan tötet. MARIA gibt das Leben.

Zur gegenwärtigen Stunde gibt es nicht eine einzige Stadt oder eine einzige Gegend auf dieser Erde, die nicht über ihre Kinder-Märtyrer weint. Wie könnte man in MARIA noch vor der Königin des ganzen Universums nicht zuallererst die zärtliche Mutter erblicken? Das grösste Geschenk von MARIA für alle ihre Kinder der Erde ist es, euch ihren Sohn zu geben. Dies ist auch das Geschenk Unseres Vaters der Himmel, JESUS, den einzigen Sohn des allgütigen Vaters, der Vielzahl zum Heil der ganzen Welt anzubieten. Amen.

Ja, eure Mutter wird alles für ihre Kinder tun, die ihr durch ihren göttlichen Sohn am Fuss des Kreuzes anvertraut wurden. An diesem Tag, dem 28. Dezember 2000, musste die Mutter Gottes und Mutter der Menschen ihren Triumph über den Verfluchten erzielen, indem sie zu jenen geht, die wie ihr göttlicher Sohn ihr Leben zur Ehre Gottes und dem Heil dieser verirrten Menschheit hingeben.

Sie sieht das Leiden des Kreuzes, das alle jene rettet, die sich entschieden haben, den Weg des Retters zu gehen. Sie sieht den Sieg am Ende dieses Weges. Sie sieht alle diese über ihre durch die Tyrannen gemarterten Kinder weinenden Mütter. Sie sieht sich am Fusse des Kreuzes, wo ihr vielgeliebter Sohn stirbt, der Unschuldige, der dem Vater Dargebrachte, um aus den Händen Satans das Leben aller seiner Brüder zu retten, damit sie in das Reich des Vaters eintreten, das ihnen durch die Erbsünde auf immer verschlossen war. Sie sieht das Leben durch das rettende Kreuz über jeden zurückkommen, der an das Opfer ihres unschuldigen Sohnes, ihres süssen JESUS der Liebe und König der Märtyrer glaubt.

MARIA:

„Mein Kind, mein geliebte Tochter, fürchte nichts. Ich würde dich in deiner Verkündigung, die du erhältst, nicht täuschen lassen. Sie kommt wirklich von Gott, denn Gott erwählt seine Botschafter. Dieser Text, diese Verkündigung voller Liebe, Schmerz und Hoffnung wurde dir durch JESUS selbst gegeben. Ich aber, die allerheiligste MARIA, habe eine wahre Mutter erwählt, die in ihrem Fleisch, in ihrem Innersten und in ihrem Geist leidet; eine Mutter, die vergibt, denn eine Mutter vergibt immer, nicht nur denen, die dir nahe sind – deine Kindern – sondern auch all denen, die dich leiden lassen.

Ich habe allen Peinigern meines armen unschuldigen Kindes verziehen, sogar jenen, die seine Kreuzigung befahlen und auch jenem, der sein göttliches, heiliges Herz mit einer Lanze durchbohrte. Schaue dass alles zur Gabe Gottes wird. Dieses göttliche Blut und das heilige Wasser seines Herzens wurden die heiligen Sakramenten der heiligen Kirche von JESUS Christus.

Ich bestätige dir auch, dass Gott in diesen dunklen Zeiten will, dass die Welt die Wunder Gottes anerkenne und sie schätze, auch ohne sie zu sehen. Viele Offenbarungen sind noch im Unsichtbaren. Allein die Engel Gottes und die Heiligen kennen sie. Deshalb wünscht der Herr, dass ihr schnell Heilige werdet. Lasst euch durch den Heiligen Geist formen. Euer Herz sei Gott in einer heiligen Hoffnung unterstellt.

MARIA, Mutter der Märtyrer.

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Meine Wahrheit, mein Wille, mein Friede

 

22. Februar 2001

 

JNSR: Herr, komm schnell! Du bist der König des Universums, komm und nimm deinen Platz unter uns ein.

JESUS: Gott will zu euch sprechen und euch seinem heiligen Herzen nahe bringen. Ich bin dermassen ungeduldig, euch an mein göttliches, heiliges Herz drücken zu können, dass ich in meinem Liebeseifer augenblicklich käme, aber dies ist noch nicht der Moment.

Der Mensch verhält sich wie ein Tier, das sich einfangen lässt. Jedoch um Vertrauen zu haben, braucht es die Lehren des Meisters. Käme ich jetzt, würde niemand in mir den vertrauten Gott erkennen, derart hat der Glaube eure Welt verlassen. Der Unglaube macht euch für meinen Ruf blind und taub. Mein Heiliger Geist ist daran, die zum Verstehen bereiten Kinder zu besuchen, jene, die bereit sind, sich ganz Gott hinzugeben.

In meiner Liebe gibt es viel Vergebung. Die Saat, die meine heilige Mutter in die Herzen jener gelegt hat, die nach dem wahren Leben in Gott lechzen, wird bald keimen und wachsen, von allein, wie das Unkraut, das den Garten überwuchert. Die Wurzeln dieser Samenkörner gleichen dem Gras, das selbst der vorsichtigste Gärtner nicht unter Kontrolle hat; es wird also niemand meine von Liebe leidenschaftlichen Botschafter zurückhalten können, die sich über die ganze Erde ausbreiten werden. Mein Kind, du, die du mich hörst, behalte diese Botschaft, die ich dir jetzt gebe, gut in deinem Herzen:

Meine heilige Wahrheit wird sich in mehreren Herzen manifestieren und an mehreren Orten der Erde. Niemand kennt Ort und Zeit, aber wisse, dass dieses Erlebnis so vollkommen, so köstlich sein wird, dass jene, denen ich meine Wahrheit ins Herz senke, in ein Wesen umgewandelt werden, in dem meine Liebe wie ein brennendes Feuer sein wird.

Sobald ihr mehrere dieser Kinder sehen werdet (es gibt keine Altersunterschiede) werdet ihr euch sagen müssen: „Die Zeit Gottes ist nahe.„

Ich verlange von dir, diese Zeit in dir bereits zu erleben, wie ich sie dir schon gegeben habe. Erlebe sie voll und ohne Angst. Begreife, dass ich mich nicht ändere, und dass du für mich immer meine Auserwählte sein wirst, denn jener, der Gottes Willen erfüllt, wird für die Ewigkeit erwählt. In meinem Willen ist der deinige, und was du tun wirst, wird von mir kommen.

Wenn du so etwas wie eine Notwendigkeit verspürst inne zu halten, dann halte alles an; Du wirst wieder weiterfahren, nachdem ich dich gewarnt habe. Ich bewahre dich vor allen Gefahren, aber ich kann die Versuchung von euch nicht nehmen, die noch immer in dieser vom Versucher beherrschten Welt existiert.

Meine Art euch kund zu tun, dass etwas nicht von mir stammt, ist einfach: Ich werde euren Eifer anhalten, und so werdet ihr darin, was nicht von meinem heiligen Willen her stammt, nicht vorankommen. Gott bereitet seinen Erwählten grosse Dinge vor, jenen, die in ihres Herzens Frieden folgen werden. Gott macht nichts in der Unruhe. Mein Friede ist eine lebendige Schöpfung, die in euch lebt. Wie ein Schwert wird es eure Entscheidungen durchtrennen und ihr werdet unter zwei Dingen nur jenes wählen, welches euch meinen Frieden vermittelt. Gott zu dienen, heisst nicht zu schlafen, sondern sich aufzumachen.

„Komm und folge mir„ - das ist es, was mein Friede euch sagen wird, um euch dahin zu führen, wo ich bin. Die Stille ist ein Teil meines Planes: Weckt nicht den Hass, der in den Herzen der Bösen schlummert, in jenen die bereit sind, euch vergessen zu lassen, dass Gott der Erst-Bediente ist. Wisst, dass niemand ausser Gott fähig ist, seinem Kind ein bestimmtes Verhalten aufzuerlegen. Wenn ihr in solcher Gesellschaft sein werdet, dann flieht! Meine Stimme wird in euren Herzen ertönen. Geht auf den Zehenspitzen weg. Verlasst diesen Ort und gehorcht meinem heiligen Gebot.

Jener, der mich liebt, wird mit meiner göttlichen Belehrung in seinem Herzen aus sich selbst lernen, welches der zu befolgende Weg ist. Es wird dann keine Vermittler mehr geben, weder Vater, noch Mutter, noch Kinder, die ihre Meinung abgeben können, denn ich bin der Weg und niemand kann euch sagen, was mein heiliges Herz euch sagt:

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Denn ein Einziger kann es hier bekräftigen,

JESUS Christus, euer Erlöser. Amen.

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Das ist die Wahl Gottes

 

26. Februar 2001 

 

„JNSR": „Herr, ich weiss nicht, was du von mir erwartest: Du sagst, ich solle reden und tief in mir spüre ich, dass ich schweigen muss. Was bedeutet dieser Widerspruch? Herr, ich wünsche nur deine Herrlichkeit, und ich werde alles tun, damit du allen bekannt und von allen geliebt wirst. Aber wie kann man reden und gleichzeitig schweigen?"

JESUS:

„Ich habe es dir gesagt: Ihr müsst das Evangelium in den armen und brachliegenden Ländern zu neuem Leben erwecken, ihr armen und irregeführten Kinder; dort wo die Kenntnis über Gott verschwunden ist. Man muss alles daran setzen, mich bekannt zu machen und mich zu lieben, nachdem man diese Kinder dazu geführt hat, sich selber zu lieben, indem sie das Böse, das in ihnen ist, verwerfen; man muss sie lehren, die andern zu lieben, indem sie Gott lieben.

Betrachte diese Arbeit der Liebe für den Nächsten: Die Heilung der Seelen, indem sie gelehrt werden, ihre Leidenschaften zu beherrschen, ihre Gewalt und ihre Wünsche, die wie so viele Gegner im Schatten ihrer Seelen zusammen gekauert sind; sie kennen die heilende und rettende Liebe Gottes nicht mehr. Ich sage es dir erneut: Der Böse leidet Horror, besiegt zu werden; seine Reaktionen sind heftig, aber er wird angesichts der Güte Gottes entwaffnet.

Folgt dem Weg des Guten, auf dem sich die heilige Wahrheit, die Gerechtigkeit und die Liebe Gottes befinden. Der Böse kapituliert vor der Barmherzigkeit Gottes.

Ja, am 16. Juli 1996 habe ich dir diese grosse Botschaft des Kreuzes gegeben, damit mein heiliges Kreuz auf der ganzen Welt herrsche, das heisst, durch meine Tausenden auf der ganzen Erde errichteten Kreuzen; ich verkündige meine Ankunft in Herrlichkeit.

Ich wiederhole es hier: Zur Ehre meiner heiligen Mutter wünsche ich diese beiden Farben: Weiss wie Ihre Reinheit und blau, wie Ihr Schleier, die Farbe des herrlichen Himmels. Zur Verehrung meines glorreichen Kreuzes, das Gott seine Kirche auf dem Berg von Dozulé zu errichten beauftragt hat; meine Kreuze werden im Massstab 1 : 100 der von Gott gewünschten Dimensionen sein: Die Höhe 7 m 38 und jeder Arm 1 m 23; die Arme von Osten nach Westen gerichtet. Das Licht, das von jedem dieser Kreuz ausgeht, wird daran erinnern, dass ich das Licht der Welt bin.

Jene, die diese Kreuz errichten werden, müssen diese Botschaft respektieren, denn sie entstammt dem Willen Gottes und nicht von demjenigen des Menschen; so wie sie auch die Botschafterin respektieren müssen, die Gott erwählt hat.

Es ist dies die Wahl Gottes.

Du fragst mich, ob du reden oder schweigen sollst.

Ich habe es dir bereits gesagt, dass es nicht mehr möglich ist, dich zu verbergen, auch nicht unter den Initialen JNSR; und dass ich, dein Gott, dich offenbarte, weil dich jetzt alle kennen. Durch diese Worte wollte ich dich verstehen lassen, wie sehr du bereits von allen Seiten angegriffen bist und dich über den unglücklichen Neid in Kenntnis setzen, den du unter jenen verursachst, die sich deine Freunde nennen. Durch dein Offenbarwerden vor dem Angesicht der Welt, verlange ich also von dir, vor allen Sarkasmen, die sich nur schon durch deine Gegenwart erheben, zu schweigen, denn der Böse richtet sich stets vor dir auf, und du wirst ihn nie dir gegenüber stehen haben: Der Böse flieht und ist ein Lügner.

Ich gab dir auch Kenntnis, dass du dich alleine sehen werdest, sehr alleine. Die Männer, Frauen und deine Freunde lassen dich den Kelch bis zur Neige trinken, den ich dir anbiete. Sie werden den Kopf abwenden, um dich nicht leiden zu sehen und dein Leiden zu teilen, denn für sie bist du bereits verloren und ihr Blick wendet sich andernorts hin. Aber, Psalm 105(42-43):

„Denn er gedachte seines heiligen Wortes und seines Dieners Abraham.

So führte er sein Volk mit Jubel fort, mit Jauchzen seine Auserwählten".

Ich, euer Gott, werde dich befreien und werde von ihnen Sühne verlangen, denn wenn du heute am Kreuz bist, dann werden sie es morgen sein, jedes der Reihe nach; sie werden es sein, wenn sie mir wirklich gefolgt sind, wie sie es noch immer beteuern.

Ich habe dir alles angekündigt. Der masslose Stolz dieser Welt hat aus dir ein Opfer der Liebe gemacht. Preise deinen Gott, oh meine Seele, und vergiss niemals seine Wohltaten. Denn ohne meinen heiligen Willen kann sich nichts erfüllen.

Ich habe von dir weder verlangt, meine Botschaft, noch etwas, was ich dir für meine Kinder gebe, zu verbergen. Meine Liebeskreuze werden sich zu Tausenden in der ganzen Welt erheben.

Ich habe von dir auch nie verlangt, dich zu verbergen. Denn die Initialen, die ich dir gegeben habe, wiederholen unaufhörlich meinen Namen:

Jésus de Nazareth Seigneur et Roi

(Jesus von Nazareth, Herr und König)

und ich bin es, der in dir spricht, JNSR.

†† †

 

 

Der wunderbare Fischfang

 

Montag, 5. März 2001

 

JNSR: Herr, wie soll ich so weiterfahren? Alles wird so grausam, dass ich darüber krank werde. Willst du, dass ich hier mit dem Schreiben anhalte? Bitte, Herr: Ich kann weder meinen Kummer noch meine Verwirrung verstecken. Habe Erbarmen, Herr! Man glaubt mir nicht mehr und man verurteilt mich. Herr, lass mich anhalten. Diese beiden Bücher werden zum Hackbeil meines Schafotts .

JESUS: Ich lade dich ein, an das Ufer des Sees zu kommen, wo meine Brüder am Fischen sind; sie werfen ihre Netze aus und finden nichts mehr; die Fische machen sich rar oder sind sogar verschwunden. Und wenn ich nicht gekommen wäre, hätte der wunderbare Fischfang von diesen 153 Fischen nicht stattgefunden. Begreifst du jetzt; dein Netz zieht sich auch manchmal zurück und bleibt leer, aber Ich bin da.

Und wenn du das Netz wieder ins Wasser legen würdest, wie ich es von dir verlange, was wirst du finden? Ich sage dir: Wirf dieses Netz nochmals ins Wasser. Ich wünsche nicht, dass dein Fang ergebnislos verläuft, denn den Inhalt deines Netzes werde ich bestimmen.

Niemand kann aufhalten, was Gott befohlen hat.

Ja, schreibe, solange ich noch zu dir spreche.

Die Zeit dieses Fangs wird bald begrenzt sein, aber noch nicht jetzt. Was interessiert es dich, auf welche Weise ich handeln werde, oder welches Netz ich auswerfe? Wisse aber, dass die Qualität der Fische, die ich in dein Netz legen werde, den gleichen Wert haben wird, wie jene meiner vielgeliebten Apostel. Sie werden da sein, diese Fische, um die Versammlung, die diesen Fang essen wird, in Erstaunen zu versetzen. Gott gibt sein Bestes, denn der Geschmack wird beim Verzehr im Mund verschieden sein gegenüber jenen Fischen, die ohne Liebe gefangen wurden.

Ich verlange von dir nur, auf meine Stimme in dir zu hören. Der Rest wird dann meine Sache sein. Ich kann aus deinem Herzen das Netz, das ich gelegt habe, nicht entfernen; nur so kann sich das Wunder der Liebe der Tausenden von Kreuzen in der ganzen Welt verwirklichen. Mein Kind, würdest du heute nicht mein Kreuz tragen, dann würde man dich auch nicht so misshandeln, denn der Feind will unter allen Umständen, dass du aufhörst, mich zu vernehmen. Meine Kreuze gewinnen überall an Boden. Es sind dies alles Siege, die sie gegen den Bösen davon tragen!

Sei wachsam: Die Arbeit, die du gestern – am Tag der Geburt von Marie-Julie Jahénny im Himmel – ausführtest, ist der Anfang meines Wortes im Land meiner Grossmutter, der heiligen Anna. Lass die Leute reden; sie werden sehen, was ich mit dir mache. Mein Wort wird sich in dein Herz und in die zuhörenden Herzen senken. Ich wache. Und du - wirf das Netz aus! Meine Mutter begleitet dich überall hin.

Die Fische von heute zählen sich nach Tausenden. Die Welt wird bald das Wunder des Fanges der Kreuze des Lichtes sehen. Ich segne alle, die für diesen wunderbaren Fang arbeiten; ich führe euch, ich lege in eure Netze mein Kreuz und meine heilige, vereinte Kirche.

Alle meine Priester werden euch folgen.

Wort des Herrn. Amen.

JNSR: Während ich schrieb, umgab mich ein Geruch von extrem feinem Duft. Ein Duft von Maiglöckchen, von Lilien, von Rosen; er war undefinierbar. Es waren nicht meine Kleider; ich parfümiere mich nicht. Nein, dieser Duft entstammte keinem mich umgebenden Gegenstand; und er dauerte bis zum Ende dieses Textes in meiner ganzen Umgebung.

Danke, Herr, für deine Gegenwart.

Gott sei durch alle Geschöpfe für seine unendliche

Liebe gepriesen.

+++

 

 

Mein Kreuz kann man nur mit den Augen der Seele sehen

 

7. März 2001

 

„JNSR": „Herr! Wie erklärt man diesem Kind die Wichtigkeit deines Kreuzes, wie beruhigt (beschwichtigt) man es? Ich könnte noch so viel mit ihm darüber reden und befürchte, es in eine noch unangenehmere Lage zu bringen. Nur du allein, Herr, kannst es aufrichten. Ich bitte dich, komm mir zu Hilfe! Danke, Herr."

JESUS:

„Ich verlange von niemandem etwas: Ich kann nur geben. Meine unendliche Liebe breitet sich sowohl auf der Erde wie im Himmel aus. Wenn ich dir sage, dass sie bis zur Hölle geht, würdest du es mir nicht glauben. Und doch gibt es nicht einen einzigen Ort, sei er noch so klein, einen Ort, der sogar in den Tiefen der Erde oder in der Unermesslichkeit der Himmel liegt, der nicht durch meine lebendige Liebe besucht wird.

Begreife, Mensch: Das Erste, was ich tat, damit ihr in Wahrheit meine Liebe annehmt, war, euch zuerst die Freiheit zu geben; ihr seid frei sie (die Liebe) anzunehmen oder zurückzuweisen. Wenn ihr sie annehmt, dann konzentriert sie sich vollständig in eurem Herzen. Das heisst, dass das unendlich Grosse in das unendlich Kleine eintritt: dein Herz, um es so gross zu machen wie meines, denn ich nehme dich mit mir: Du wirst alsdann nur noch eine Dimension kennen: die meine.

Liebe für immer, ohne von jenem etwas zu erwarten, in den du deine ganze Liebe gesenkt hast. Dann wird deine Liebe so sein wie jene von deinem Gott; je mehr du gibst, desto mehr vermehrt sie sich. So bist du fähig, alle Wesen zu lieben, denen du dich näherst oder sie dir; du wirst deine Feinde mit dieser gleichen Liebe, die nicht richten kann, lieben, denn die Liebe richtet nicht; du wirst dich an die vergangenen Verstösse gegen dich nicht mehr erinnern, denn du bist in meine ewige Gegenwart eingetreten: Das Böse, die Gleichgültigkeit, die Grausamkeit und ihr Gefolge des Richtens, die Leiden: all das ist tot in der Vergangenheit.

Nichts wird dich mehr gefangen halten, keine Normen, kein Pakt, kein menschlicher Respekt, denn du wirst dann in meiner unendlichen Barmherzigkeit leben und wirst selbst nichts Böses machen können, noch den Bösen kennen, denn du hast dich für deinen Meister, deinen Gott entschieden. Die Person, die Gott wählt – seine Wahl ist ewig – wird niemals zwei Herren auf einmal dienen können. Er dient Gott, dem Ersten und dem Einzigen.

Jener der mir dient, soll die Welt nicht mit einem menschlichen Blick betrachten: die Verwirklichung dieser neuen Welt, die ich bereits mit jedem von euch vorbereite, trägt das Antlitz der Verzeihung.

Ein sehr junges Kind hat sich verirrt und es kommt zu dir; wirst du es zurückweisen? Wirst du es mit der Frage ängstigen: „Wer bist du? Woher kommst du?"; dieses Kind sucht in dir eine Zuflucht; es hat sich verloren, ist gegenwärtig von seinem Weg abgekommen. Nimm es in deine Arme und versichere ihm: Fürchte nichts, ich bin mit dir." Es liegt also an dir nachzuforschen; zuerst mit deinem Blick: wenn seine Mutter oder sein Vater neben dir sind, dann siehst du Erwachsene in Angst; dann wirst du dieses Kind zu jenen führen, die es suchen; aber von diesem Moment an wirst du verantwortlich.

Dies ist der Fall mit dem verirrten Schaf: es sucht vergeblich nach seinem Vater, unserem Vater der Himmel; es kennt sein Gesicht nicht, kann ihn nicht kennen, weil es ihn nie gesehen hat. Wie ist er, dieser Vater, von dem man sagt, er sei so grosszügig! Es hat Angst, wie das mitten in der Menge verloren gegangene Kind. Nimm dann also dieses Schaf, drücke es gegen dein Herz, dieses Herz, das mein heiliges, göttliches Herz enthält. Dann wird das Schaf meinen und unseren Vater sehen. Wer mich sieht, sieht meinen Vater. Und wer dich sieht, Kind meines Herzens, sieht mich, da ich ja in dir lebe.

Verstehst du jetzt meine unaussprechliche Liebe besser? Ja, du bist die Freude meines Herzens. Der Lehrer hat seinen Jünger gefunden und der Schüler seinen Lehrer.

Glaube nicht, dass ich dich nur an Orte voll von Süssigkeit senden werde, wo du glaubst, alle Antworten zu finden. Nein. Suche, und du wirst finden. Am Ende des stachligen Stiels befindet sich die wunderbare Rose der Liebe.

Warum mein Kreuz? Weil sich in ihm mein Opfer der Liebe erfüllt hat. Mein Martyrium ist das Geschenk meiner selbst. Durch das Erleiden meiner heiligen Passion, fahre ich fort, die unglücklichen, verlorenen und verzweifelten Sünder mit Milde zu trösten. Das rettende Lamm, der Trost eurer durch die Sünde zerrissenen Seelen fährt fort, sein heiliges Angesicht in jedes Kind des Vaters der Liebe einzuprägen: Ich bin die Auferstehung und das Leben.

Auf meinem heiligen Kreuz hat sich mein Sühnopfer erfüllt: Ich habe euch zu einem sehr hohen Preis zurückgekauft! Aus meinem heiligen Leib ist wie aus einer reifen, in der Fruchtpresse meiner Liebe zerquetschten Frucht das kostbare Blut geströmt, das einzige Heilmittel, das eure Leben vor dem ewigen Tod retten konnte; und das reinigende Wasser, das eure Seelen von der Erbsünde abwusch.

Ich starb am Kreuz. Es ist die Wiege, das den Leib des aus Liebe Gekreuzigten aufnahm. Oh! Ihr, die ihr vor meinem Kreuz vorübergeht, erinnert euch, dass ich euch alle in meinem Schoss trug, um euch durch meinem heiligen Tod und meine heilige Auferstehung mein Leben, das ewige Leben in Gott, zu geben.

Das Geschenk Gottes, des Vaters, Sohnes und Heiligen Geistes hat sich im Sohn Gottes, dem einzigen Sohn des Vaters und einzigen Sohn der heiligsten MARIA erfüllt.

Der Menschensohn hat wie bei einem reifen Granatapfel seine durch die Sonne der Gerechtigkeit geröteten Kerne aufgebläht, dann liess er sie mit allen seinen Kräften platzen und bildete damit Myriaden über Myriaden von kostbaren Kernen, die er über die ganze Welt zerstreute, um die Vielzahl - gegenwärtig und zukünftig - zu ernähren, die Verhungerten der Liebe und die Verdursteten nach meiner heiligen Wahrheit.

Nehmet und esset, das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird

Nehmet und trinket, das ist mein Blut,

das Blut des neuen und ewigen Bundes,

das für euch und für die Vielen vergossen wird

zur Vergebung der Sünden.

Tut dies zu meinem Gedächtnis.

Deinen Tod oh Herr verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis zu kommst in Herrlichkeit.

Ja, das ist meine heilige Eucharistie.

 

 

Und in meiner Botschaft vom 16. Juli 1996 an JNSR, verlangte ich Liebeskreuze zu Tausenden in der ganzen Welt, um an meinen heiligen Tod und meine heilige Auferstehung zu erinnern, was von drei Vierteln dieser Menschheit vergessen wurde. Wenn ich diese Kreuze beleuchtet verlange, dann, um meine baldige Wiederkunft unter euch anzukündigen, JESUS, Licht der Welt.

Ja, feiert meine Wiederkunft und verkündigt sie durch Tausende von Liebeskreuzen; es sind dies für MARIA entzündete Sterne.

Ich bin die Auferstehung und das Leben.

Amen.

†† †

 

Vater, gib uns unser tägliches Brot

 

Samstag, 10. März 2001 

 

JESUS:

Suchet, und ihr werdet finden!" Vor euch habt ihr die Antwort auf alle eure Fragen. Habt ihr den Sinn meines Wortes verstanden, das zu euch kommt, wie der Sturzbach, der sich mit Ungestüm den Berg herunter ergiesst? Er sprudelt entlang des Ufers und wäscht auf seinem Durchgang alle Unreinheiten ab. So ist mein Wort; es steigt von meinem heiligen Berg herunter und bringt euch Kraft und meine Stärke, die euch helfen, gegen den Bösen, der alles auf meiner Erde verschmutzt, zu kämpfen.

Ihr vergesst zu oft, dass ihr gegen den Hinterhältigen ohne meine heilige Gegenwart in euren Herzen nicht kämpfen könnt; seine List lässt euch glauben, dass ihr in der Lage seid, euch alleine zu verteidigen. Nun, angesichts aller dieser gegenwärtigen Übel, die eure Gesellschaft zutiefst treffen, sehr ihr euch nicht etwa als Unglückliche an, sondern wie Arrogante voller Zorn. Und so folgt ihr dann dem ersten, der sich als Verfechter der Gerechtigkeit ausgibt.

Welche Gerechtigkeit sucht ihr? Das Geld kompensiert nichts mehr. Mit nichts kauft man nichts. Nach und nach verliert ihr alles. Papier, das nicht einmal mehr eure Macht sichert; mit eurem Geld könnt ihr nicht mehr auf eine blühende Vergangenheit zurückkommen, als der massvolle Mensch die Enthaltsamkeit zum Verbündeten hatte: Gott segnete damals all jene, die ihn für seine Grosszügigkeit lobten; die Nahrung fehlte weder dem Menschen, noch den Tieren. In der heutigen Konsumgesellschaft hat euch dieses Papier-Geld zur Niederlage geführt: Man kann nichts mehr kaufen, denn es wird nichts mehr verkauft. Tiere und Menschen sind betroffen, die einen durch die Krankheit, die andern durch ihren Ruin. Die Tiere sind unschuldig; ihr seid nicht unschuldig.

Gott schuf die Tiere und an diesem selben sechsten Tag schuf er den Menschen, sein Meisterwerk, nach seinem Abbild. Als Mann und als Frau schuf er sie. Gott segnete sie: „Seid fruchtbar, vermehrt euch und füllt die Erde, und macht sie euch untertan". Gott bot alle Bäume und Pflanzen an. Der Mensch herrschte über die Fische des Meeres, die Vögel des Himmels, über das Vieh, die wilden Tiere und alle Kleintiere, die auf der Erde kriechen.

So vereinigte Gott den Menschen und das Tier mit einem Band der Freundschaft und nicht in einer Herrschaft, deren Autorität zerstörerisch sein würde. Gott vereinigte sich mit jeder menschlichen Kreatur, und sie lobten ihren Schöpfer, in dem sie den Vater-Schöpfer, sein Wort und sein Wort des Lebens erkannten.

Und jeder Mensch erhielt in seinem tiefsten Ursprung die Wahrheit: Alles wurde durch die Liebe erschaffen, durch das Wort Gottes und die Liebe Seines Lebens-Wortes, und dass alles tief in der Liebe Gottes vereint lebe.

Sich davon zu lösen, bedeutet das Chaos!... Es bedeutet, zum grossen Durcheinander zurückzugehen, wie am Anfang diese Elemente und die Materie waren: nicht vereinigt, getrennt und geteilt. Ich schuf die Erde mit Meinem Wort. Das Wort Gottes breitete sich wie ein mächtiger Strom aus; das Nichts und die Finsternis wurden umgestossen, um diese Welt zu erbauen und ihr mein Licht zu schenken. Ich bin das Licht der Welt. Denkt nicht, mein Kind begehe einen Fehler, dies zu schreiben, denn das Wort lebte im Vater. Ja, euer Geist öffne sich ganz und gar gegenüber dieser Wahrheit: „Wer mich sieht, sieht meinen Vater" und sieht die heiligste Dreifaltigkeit der Liebe: Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Mein Vater, dessen Güte unendlich ist, hat diese verlorene, verirrte und verrückte Welt meiner unendlichen Barmherzigkeit anvertraut. Die Gerechtigkeit Gottes wird kommen, denn ihr wollt meine Barmherzigkeit nicht mehr, um euch zu retten, und trotzdem bin ich mit euch.

Ihr lebt mit den Tieren, wie die ehemaligen Heiden mit ihren Sklaven: Wenn er zu nichts mehr taugte, weil er älter wurde, wurde er erbarmungslos getötet. Denn das Alter ist eine Krankheit, eine Schwächung, die den Menschen zu einer Last werden lässt, ein Hindernis für Gewisse. Ja, ihr werdet darauf antworten müssen, denn heute werden nicht nur die Tiere unerwünscht, auch eure Eltern werden gleichermassen behandelt. Ihr habt das Gebot vergessen: „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren", dieses Gebot, das mit einem Versprechen gekoppelt ist: „Und du wirst lange leben auf Erden".

Heute spricht Gott zu euch durch seine ganze Schöpfung. Liebt eure Tiere, nicht wegen dem, was sie euch geben, Fleisch, Wolle und Geld, sondern weil sie ein Teil der Schöpfung des Ewigen sind, der sie mit Liebe erschaffen hat. Die Liebe ist von meiner Erde verschwunden. Ihr habt sie von euren Herzen verjagt. Meine Schöpfung ist zu eurer eigenen Warnung geworden und zu eurem eigenen Strafgericht. Ihr habt meine Natur verurteilt, indem ihr meine Erde gezwungen habt, Unmengen von chemischem Dünger zu verschlingen, um die Erträge zu steigern. Dadurch habt ihr die Wasser vergiftet, die die Erde gezwungenermassen aufnehmen musste: seid nicht erstaunt, wenn sie diese unaufhörlich wieder ausspeit und protestiert nicht, wenn die Flüsse sie reinigen möchten. Diese Elemente vereinigen sich mit der Materie, wie wenn sie ihren ersten Ursprung suchen würden.

Wo ist unsere Schöpfung, wo ist die göttliche Ordnung, wo ist der Vater der Schöpfung? Niemand spricht darüber. Alles bewegt sich in die falsche Richtung. Niemand bittet den Vater.

Und der Sohn wiederholt: „Gib uns heute unser tägliches Brot". Indem der Gutsbesitzer im Überfluss produziert, wirft er das Überflüssige weg und es wird zerstampft, zerrissen und schliesslich die Orte füllen, wo sich bereits die Abfälle der Stadt befinden.

Wozu dienen eure reichlichen Ernten, wenn die Armen nicht davon profitieren? Ich verbiete euch nichts. Aber ich verlange von euch, euch diese Gier nach Besitz zu untersagen. Wieso euren Besitz vermehren. Versucht viel eher zu teilen als zu erobern. Gebt euren Tieren eine vollkommene Nahrung für ihre Konstitution. Versucht nicht, eure Scheunen zu füllen und dabei nur an euch zu denken. Denn ich werde in einer einzigen Nacht alles zerstören, was an Produkten von eurer Erde angehäuft und für eure persönlichen Bedürfnisse reserviert wurde.

Wisst ihr nicht, dass ich der Gott der Vermehrung bin, und dass mein Blick die Herzen im selben Moment auslotet, in dem ihr entschieden habt, die Türe hinter euch zu verriegeln, für euch und für die andern. Es gibt keinen Grund, das zu verstärken, was der Mensch mit seinen grössten Mitteln konsolidiert hat: Das Korn ist nicht vor den Mäusen, den Ratten und anderen kleinen Nagern, die sich ebenfalls ernähren müssen, geschützt. Ja, ich wiederhole es euch: alle eure Vorräte können in einer Nacht verschwinden.

Ja, wiederholt vor dem Einschlafen diesen Satz unseres Vaters, in Ermangelung des ganzen Rezitierens dieses schönen Gebetes, das ich euch gegeben habe, dem Vater-Unser:

„Vater, gibt uns heute unser tägliches Brot"

Ja, jedem Tag genügt seine eigene Sorge, sucht nicht mehr. Meine Tiere wurden für die Bedürfnisse des Menschen erschaffen; sie müssen normal zeugen, um euch ihr Fleisch, ihre Milch oder ihre Wolle zu liefern. Der Mensch, der seinen Gott liebt, versteht leicht, dass eine Steigerung der Produktion um des Geldes will – damit er seine Geldtruhen füllen kann - das gleiche ist, wie jener, der sich vor dem Ertrinken retten will mit einem mit Goldstücken gefüllten Sack auf seinem Rücken: er ertrinkt!

Gott gibt das Notwendige jenem, der ihn fürchtet, jenem, der seine Gebote hält und sein Gesetz. Das Tier, das vom Laboratorium erzeugt wird, gehört nicht in meine Schöpfung. Versucht nicht, mich auszustechen. Ich habe keinen einzigen Rivalen. Ich bin der einzige und wahre Gott.

Vernehmt, was zu eurem eigenen Gericht geschieht: Es ist die weltweite Bestrafung. Das benachbarte Land wird versuchen, vor euch auf den Märkten zu sein. Zu viel Gut schadet. Werde ich alle Produktionen in jedem Land eliminieren? Der reissende Wildbach hat gewisse Gegenden gewaschen und niemand hat etwas verstanden. Das Feuer wird das verbrennen, was durch das Wasser nicht zerstört wurde. Es brennen bereits die Gerippe der kranken Tiere wegen eurer Systeme der Überlastung.

Die Berge werden zusammenstürzen und sich zersplittern. Wie der Fisch, der eure ins Meer geworfenen Abfälle schluckt. Die Täler entvölkern sich. Die Menschen mit diktatorischen Mächten werden ihre Einwohner fliehen lassen, und sie werden in die Länder einfallen, die noch etwas Nahrung haben. Eure Brüder hungern: Könnt ihr gegen den Hunger Grenzen errichten? Ich habe euch Kenntnis gegeben: Ihr müsst euch auf alle Arten von Krankheiten gefasst machen, auf die grosse, weltweite Hungersnot, auf Plünderungen und auf eine grosse Jugendkriminalität. Wenn die Fundamente auf Sand gebaut sind, ist das Gebäude Erde daran, zusammenzustürzen.

Nur einige Gegenden werden fortbestehen, um zu produzieren. Jener, der diese Gnade haben wird, möge teilen, wenn er will, dass dies so weitergehe. Die Tiere werden gesunden, denn der Mensch wird sie wieder wirklich lieben. Die Natur wird sich verschönern, wenn sie der Mensch wieder lieben wird, indem er mit ihr über die Liebe Gottes spricht. Ihr werdet gezwungen sein, zu bereuen. Kommt zu mir. Die Liebe besteht aus Verzeihen und Ehrfurcht. Könnt ihr dies verstehen, bevor es zu spät sein wird? Es ist schon höchste Zeit!

JESUS, der Barmherzige.

†† †

 

Ich werde durch mein glorreiches Kreuz triumphieren

 

14. März 2001

 

JESUS: Mein Kind, jede Etappe eures Lebens wird durch noch grösseres Leiden gekennzeichnet. Aber Gott stützt euch in seiner grossen Barmherzigkeit. So wird die Bürde geteilt, denn ich bin im Schmerz derjenige, der diesen in ein wertvolles Geschenk verwandelt. Und jeder Mensch, der sein Kreuz trägt, muss wissen, dass ich in ihm (dem Kreuz) bin. Ihr könnt nicht zu mir gelangen, wenn ihr es zurückweist, denn ihr weist damit euren Retter zurück.

Ich bin das Licht der Welt, das eure Herzen erleuchtet, die noch von Finsternis bedeckt sind, weil diese Welt sich geweigert hat, sich zu vereinen, um mir zu folgen. Worauf wartet ihr? Es ist spät! Ich möchte euch unterweisen, aber eure Herzen bleiben verschlossen und eure Lippen öffnen sich nur, um zu lästern.

Wie viel Zeit bleibt euch noch, um euch zu entscheiden, zu mir zurückzukommen? Wahrlich, ich sage es euch: Nur noch wenige sonnige Morgen und noch weniger leuchtende Sterne in den kommenden Nächten. Ich weiss, dass ihr dementsprechende Berechnungen anstellen werdet, aber versucht es nicht, denn es wird euch nicht gelingen. Gott verbirgt seine Wahrheit vor den Ungeduldigen, die voller Neugier sind. Denn ich komme, aber ich sage euch weder den Tag noch die Stunde. Muss denn ein Vater seine Ankunft ankündigen, um von seinen Söhnen gut empfangen zu werden? Ich werde so kommen, wie ich es euch verheissen habe. Aber meine Zärtlichkeit ist so gross, dass sie euch überraschen will, um die Freude zu empfangen, die die wartenden Herzen zum Überschäumen bringen wird, jene, die mich in Wahrheit erwarten. Denn meine Liebe hat sie seit Anbeginn zum wahren Leben in Gott gekennzeichnet. Wie?

Weil sie mich gewünscht haben und mein Wort der Wahrheit hörten. Wo ist mein Wort?

Es ist lebendig und wiederholt sich wie das Echo in den Bergen. Wer hört es? Jene, die mein Leben so erwarten, wie man die Geburt eines Wunschkindes erwartet, denn ich werde im Herzen jenes geboren, der mich ruft und führe ihn dazu, mein Leben in ihm zu leben. Da er mich erhofft, erhoffe auch ich ihn in mir. Welche Freude, zu Gott zu gelangen! Es ist eine so grosse Gnade, dass ich heute Abend darüber sprechen will, um euch den Geschmack zu geben, von jetzt an das Leben zu leben, wofür ihr geboren wurdet.

Vom allgütigen Vater geboren, kennt das Kind, das Gottes Ähnlichkeit aufweist, keine Grenze des Elans mehr, der es in meine barmherzige Liebe zieht, um zum Vater aller Güte zurückzukehren. Was für ein schönes Abenteuer wird das Kind erleben, das der Liebe folgt! Es wird ausserordentliche Ergebnisse erzielen, so wie jenes, das immer in jedem Wettkampf Sieger sein will.

Und es wird alle seine Kräfte einsetzen, alle seine Energie, um mit seinem Gott dieses wunderbare Leben, das nur Gott allein führen kann, zu erleben. Wohin geht es mit seinem göttlichen Meister? Es weiss eine einzige Sache: Dass es von Vertrauen und Hoffnung erfüllt ist und die vollständige Realisierung in ihm erwartet: Jenem innerlich und äusserlich ähnlich zu sein, der Gnade und Licht, Barmherzigkeit und Verzeihung ist. Wie bewerkstelligen? Denn das Kind weiss, dass es nichts davon verdient hat. Darum scheint es unsinnig zu sein, wenn ein Mensch wünscht, seinem göttlichen Meister gleichen. Also verwandelt JESUS, mild und demütig von Herzen, zuerst sein Kind in seinen Ozean der Demut: Alles, was es kennt und empfängt, wird es in seines Herzen Schlichtheit aufnehmen, um es mit Freude seinen Brüdern weiter zu leiten und mit Liebe zu teilen, ohne auf eine Gegenleistung zu warten. Allein das Geschenk Gottes bedeutet für es diesen unerschöpflichen Reichtum. Was könnt ihr mehr erhoffen, als Gott zu besitzen! Nachdem man den Geschmack dieser göttlichen Gemeinschaft gekostet hat, besitzt nichts Anderes mehr einen Reiz, da ja Gott alles ist; er ist das Leben, er ist die Liebe und die Verzeihung, er ist die Barmherzigkeit; das ist Alles, Alles, Alles, das ewige Leben mit und in Gott.

Nun denn, Kinder der Erde, nehmt meine Hand und schwingt euch auf zu mir. Lasst eure Seelen aufsteigen, indem der Ballast der Erde abgeworfen wird, alle flüchtigen und unnützen Vergnügen, die schwer sind und euch den Geist versperren. Weist Reichtum und Macht zurück, denn all dies stammt von der Erde und geht vorbei. Allein meine Liebe bleibt, mit meinem Wort, das euch jeden Tag unterweist. Vernehmt mich in der Stille eures Herzens.

Mein Kind, du kennst mich, ohne dass du dies die anderen Menschen wissen liessest; nun musst du diese Kenntnis über mich auch mit anderen teilen. Wie? Rede von mir mit dem Heiligen Geist, der in dir wohnt. Rede ohne Furcht. Ich bin das lebendige Wort, das Tag für Tag das Reich Gottes in jedem von euch erbaut.

Wovor solltest du Angst haben? Mich zu kränken, indem du redest? Nein, mein Kind, ich werde dich nie ohne meinen Heiligen Geist lassen, wenn du von mir sprichst. Du wirst dann nur der Widerschein meines lebendigen Wortes sein. Ich werde meine Freude in dich legen, denn das Leben in Gott ist Freude. Ich werde in dich mein heiliges, von Liebe erstrahltes Gesicht legen, denn ich bin die Liebe. Ich werde in dich meinen Himmel der Herrlichkeit legen, mein Kreuz des Lichtes, denn du trägst in dir mein glorreiches Kreuz. Und dieses Kreuz ist mein Triumph; ich werde durch mein glorreiches Kreuz triumphieren. Sprich also, mein Kind, denn Jesus von Nazareth, der Herr und König verlangt es von dir. Amen. (Anmerkung: Im französischen Originaltext heisst es : Jésus de Nazareth, Seigneur et Roi, also wiederum die vier Buchstaben JNSR.)

Jésus de Nazareth, Seigneur et Roi

Im Triumph seines glorreichen Kreuzes. Amen.

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Die Anbetung

 

19. März 2001

 

JESUS:

„Ich, der Herr, rufe. Kommt und hört mir zu. Was ich euch zu sagen habe, kommt aus meinem heiligen Herzen. Vernimm meinen Ruf aufmerksam. Mein heiliges Herz unterweist euch Tag und Nacht in der Stille eures zuhörenden Herzens. Ich wache über jedes von euch, weil in meiner Liebe jedes seinen Platz hat.

Ja, ihr könnt mich in eurem Herzen anbeten, auf der Strasse gehend, in euren Häusern, im Wind oder im Regen, da die Anbetung Gottes ein nicht wegzudenkender Gottesdienst ist. Ihr seid der Tempel Gottes und eure Ehrbezeugung gefällt mir, wenn sie aufrichtig ist.

Das Kind atmet unbewusst, lebt und lächelt über das Leben und seine Freude wird das Kennzeichen seiner Liebe. Warum? Weil ich in ihm lebe und ich die Freude bin, genügt ein kurzer Augenblick, damit die Kommunikation zur Gemeinschaft wird und das Kind in seiner Freude die Liebe empfängt.

Die Liebe unterweist und erneuert das Wesen und führt es immer höher, bis so weit, dass die Seele von ihren Unvollkommenheiten befreit wird, und sie mit Milde dazu führt, die Vollkommenheit, die die Anbetung ist, zu entdecken.

Ich sage dann diesem Kind: Komm und folge mir. Du betest mich wahrhaftig an, wenn du dich von den Dingen (Vermögenswerten) dieser Erde loslösen wirst. Ich bin dein Gott. Wozu würde es dienen, dich bis zur Erde niederzuwerfen, wenn du dein Herz nicht weit öffnest, damit ich in es eintreten und darin Wohnung nehmen kann. Wo ist die Wohnung, die du mir vorbereitet hast? Verbirg dich nicht vor meiner Sicht. Ich sehe dich und erhebe dich".

Ich sage diesem Kind im Weiteren: „Ich werde dich wieder finden, solltest du auch in der Mitte von Tausend Kindern sein. Du aber, kannst dich nicht in mir erkennen. Du bist noch nicht bereit. Ich verlange von dir nicht, deine nutzlosen Stunden einzusetzen, in denen du nicht weißt, was zu tun, um mich anbeten zu kommen. Gib mir von deiner Zeit. Wähle mich unter allen. Lasse alles und komm, um mich anzubeten".

Ich liebe die Seelen, die bis zur extremen Armut alles hinweggegeben haben und die kommen, um mich anzubeten, wie es Maria-Magdalena tat, um sich vor meinen Füssen niederzuwerfen, mich zu trösten und mit dem Wohlgeruch ihrer Liebestränen zu bedecken. Sie dringen in meine heiligen Wunden, um das Verzeihen der Welt in meinem erlösenden Leiden zu schöpfen. Und mein anbetungswürdiges Herz weint mit ihren Tränen, weil ich zusammen mit allen meinen Märtyrern und wahren Anbetern diese Welt rette, die sich – weil sie mich verworfen hat – am Rande des Abgrundes befindet.

Oh mein Kind, wenn die Welt wüsste, was die eucharistische Anbetung bedeutet, würde sie alles daran setzen, sie in allen Kirchen wieder aufleben zu lassen: Unser Vater, begleitet vom Heiligen Geist, verbunden mit der heiligsten Jungfrau MARIA, befinden sich dort, wie wenn der Sohn noch auf seinem Kreuz der Liebe wäre!

Gott anbeten heisst, meine heilige Passion neu zu erleben und mein heiliges Kreuz zu verherrlichen; das heisst, zu spüren, wie meine Nägel sich in meine heiligen Hände einbohren, diese Hände, die fortfahren, diese Welt, die Gott zurückweist und seine heilige Kirche zerstört, zu segnen; diese Welt, die mein heiliges Gesetz und meine göttlichen Gebote durch Menschengesetze ersetzt, diese Welt, die meine ganze Schöpfung zerstört.

Gott anbeten heisst, diese Schmerzensschreie zu besänftigen, diese ständigen Klagen, denn die gottlosen Menschen fahren fort, die Welt zu krönen und meine Dornenkrone wiegt immer schwerer auf den Unschuldigen.

Hab Erbarmen, Gott, für jene die dich verfolgen!

Gott anbeten heisst, einen Dorn nach dem andern zu entfernen, die noch immer in mein heiliges Haupt eindringen.

Hab Erbarmen, Gott, für jene die dich lästern!

Sagt mir: „Herr, reinige meinen Geist, reinige den Geist dieser Welt, damit alle Gedanken aller deiner Kinder zu Gedanken des Friedens, der Liebe und des Mitleides werden".

Oh ja, betet euren Gott an. Betrachtet seinen Blick der Liebe, den Gefangenen seiner Liebe, der in der Monstranz zurückgehalten wird. Die Anbetung ist vollständig; ihr befindet euch vor Gott, der sich nicht bewegt. Es ist die Liebe, die sich in seiner vollkommenen Immobilität hingibt, wie auf seinem Kreuz. Er schweigt, damit ihr ihn in der Stille eures Herzens sprechen hört: „Herr, mein Gott, mein süsser gekreuzigter JESUS, verzeihe mir, verzeihe uns, verzeihe dieser schuldigen Welt, wir haben gegen dich gesündigt".

Erbittet von mir heute Abend in dieser stillen Anbetung das Unmögliche:

„Süsser JESUS! Wir können nicht mehr zurück; man kann diese höllische Maschine, die der eitle Mensch in Gang gesetzt hat, nicht mehr anhalten; wir wagen dir aber zu sagen: Komm schnell, Herr, rette uns durch deine nahe bevorstehende Fürsprache dank deines heiligsten, glorreichen Kreuzes und deiner anbetungswürdigen Eucharistie; oh! ja, komm, Herr JESUS. Auf den Boden geworfen und bereuend beten wir dich an und hoffen auf dich. Amen".

†† †

 

 

Wort des Herrn

 

22. März 2001

 

JESUS: Eure Geburt zum Leben auf der Erde ist ein Geschenk Gottes, das neue Leben im Himmel aber ist ein Wunder Gottes.

Man muss sich von seinem Besitz trennen, sogar von jenem, nach dem der Leib sucht. Man muss daran denken, den Geist zu Gott zu erheben. Man muss lieben. Man muss geben. Man muss beten. Den Anderen den Vortritt lassen. Gott Zeit schenken in der wahrhaftigen Anbetung: Der Gott der Liebe stirbt auf dem Kreuz eurer Sünden, um euch sein ewiges Leben zu schenken. Wie sollten eure Seelen nicht entsprechend geformt und euer Leben auf der Erde nicht bereits erleuchtet werden, indem es nach oben gehoben wird. Die Anbetung ist die Erhebung eurer Seelen zu mir.

Ihr müsst die Tiere beschützen, die Blumen und die Bäume; alles was euch umgibt hat einen spirituellen Wert. Gutes tun an allem, was das Leben betrifft, das Gott erschaffen hat; das wurde durch die Menschen der Erde vergessen. Hier liegt der Irrtum. Kehrt zu mir, zum Ursprung aller Dinge zurück.

Vergesst nicht, dass der heilige Franz von Assisi durch Gott auf eure Erde gesandt wurde, um euch die Liebe Gottes zu jedem Geschöpf zu zeigen. Seine Mission war es insbesondere, euch begreifen zu lassen, dass alles mit einem Akt der Liebe in Verbindung steht; er selbst stand in Verbindung mit der Liebe, die Gott ist. Der heilige Franz liebte seine Geschwister, die Tiere, indem er sie schützte und es ihnen an Pflege nicht fehlen liess.

Ja, alles gehört Gott. Alles kommt von Gott. Alles kehrt zu Gott zurück. Wenn ich mich dir mitteile, die du mich suchst, die du meine heilige Gegenwart in dir wünschst, dann ziehe ich deine Persönlichkeit zurück – es ist dies die Ekstase – damit zwischen meinem Heiligen Geist und deinen Gedanken kein Hindernis besteht. Dein Geist erhält dann meine Wellen von Liebe; sie stammen von Gott und dein Herz freut sich darüber: Die Freude ist das Zeichen meiner Gegenwart in dir.

Ich will euch erheben, um euch Gott und seine unendliche Güte entdecken zu lassen. Kommt und kostet von meinen geistigen Werken, die so aussergewöhnlich und so stark sind, trotz des Bösen, der überall herumschleicht. Hier unten seid ihr nicht in der Lage, das zu entdecken und zu spüren, was Gott euch jeden Tag schenkt. Alles ist ein Segen. Ich vergesse weder das Kind, noch den jungen Trieb und ihr seht nichts, seid zu beschäftigt, um etwas für Gott zu tun, denn alles ist Eitelkeit auf eurer Erde des Exils. Ihr meint, alles sei euch zu verdanken: Wo befindet sich Gott in eurem Alltag?

Alle eure Projekte sind wie der Wind. Ihr werdet nicht besser. Eure Versprechungen haben keine Festigkeit, sie sind wie diese Berge, die sich durch das unterminierende Wasser, das in ihren Tiefen zirkuliert, zerspalten, wie das Blut in euren Arterien, denn alle Elemente suchen unter sich das Leben, das ihnen entschwindet. Orientierungslos stossen sie zusammen. Die ganze Natur stirbt und ihr seht nichts...

Der Wissenschafter weiss nicht mehr, was er euch antworten soll. Er ist wie der Seefahrer, den es mitten im Sturm erwischte. Er versucht, die Passagiere zu beruhigen. Dann sagt ihr: „Ja, es handelt sich um starke Niederschläge! Die Wolken blähen sich auf! Eine Überlastung durch warme Luft! Der Planet erwärmt sich!„ Ihr könnt es je länger desto weniger wissenschaftlich erklären, was geschieht, denn nichts ist mehr natürlich!

Ihr werdet bald weder Boote noch Bojen haben, weder Autos noch Pferde, um euch von dieser Geissel, dem WASSER, zu befreien, das auf der ganzen Oberfläche der Erde immer mehr ansteigt.

Nach dem Erleiden der zehn Plagen des grossen Strafgerichtes wegen des Starrsinns des Pharaos hat Ägypten seine Kinder sterben sehen. Nach dem Ungehorsam gegenüber Gott, wurden Adam und Eva aus dem Paradies verbannt und lernten den Tod kennen, und dann haben sie ihn wie eine unheilbare Krankheit ihrer ganzen Nachkommenschaft übertragen. Gott, den es reute, sie erschaffen zu haben, entschied, die Menschen auszulöschen bis auf Noah, den einzigen gerechten und vollkommenen Menschen unter seinen Zeitgenossen und seine drei Söhne Cham, Sem, Japhet und ihre Familien. Gott liess also die Wasser über die Erde kommen. Ich habe diesen Gerechten und seine Familie sowie alle Tierarten vor der Sintflut gerettet. Weil ich Gott bin und niemand kann Gott herausfordern.

Ich erinnere alle, dass ich der Allmächtige bin. Deshalb kann ich meine Merkmale, die der Ursprung selbst meiner Harmonie, der Harmonie des ganzen Universums sind, nicht durchkreuzen. Ich kündige euch an, dass meine heilige Gerechtigkeit, die sich über meine ganze Schöpfung ergossen hat, eure Ungerechtigkeit wiederherstellen wird. Es handelt sich dabei nicht um eine Rache Gottes: Ihr selbst habt diese Katastrophe durch euer Handeln gegen meine Schöpfung ausgelöst. Da ihr euren Schöpfergott zurückgewiesen habt, ist eure Sündenmauer so hoch gestiegen, dass sie ihr Gleichgewicht zu verlieren beginnt: Ihr kippt und reisst einen nach dem andern fort. Ihr sucht vergeblich nach einer Stütze und fällt immer tiefer und tiefer.

Ihr werdet Kälte und Hitze, Durst und Hunger erleiden, und ihr werdet mich rufen. Denn ihr habt die Grenzsteine meiner heiligen Barmherzigkeit überschritten, und ihr müsst all diese Unglücke als Konsequenzen eurer Sünden gegen den Heiligen Geist erleiden.

Die Ursachen liegen in eurer Gleichgültigkeit und in eurem Stolz.

Wisst ihr, dass die Fastenzeit eine Zeit der grossen Reinigung ist? Möchtet ihr, dass Gott euch rettet? Dann kommt in meine heilige Kirche, vor den heiligen Tabernakel und bittet um mein Verzeihen.

Ja, bereut und tut Busse: Wenn ihr aufrichtig seid, werde ich euch retten.

Wort des Herrn. Amen.

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Für alle Arbeiter des Kreuzes

 

24. März 2001 – Hl. Katharina von Schweden

 

JESUS:

Seit ich dir diese Botschaft vom 16. Juli 1996 gegeben habe, gibt es Tausende von Kreuzen in der ganzen Welt; meine Kinder sind weit, sehr weit gegangen. Gott segnet sie und das Werk, das ihnen durch JESUS angeboten wurde. Sie wurden zu den Arbeitern des Kreuzes. Die Welt empfing sie jedoch mit Verachtung, obschon sie mit meiner Liebe das Geschenk Gottes, mein heiliges Kreuz brachten.

Ihre Wege gingen manchmal auseinander. Sie gingen überall hin, die einen in die Weite, die andern in die Nähe. Zerstreut kamen sie wieder zusammen, um mit der tiefen Überzeugung weiterzufahren, dass ich, der Herr, mit jedem von ihnen war.

Ihr habt die Länder durchzogen, die Meere überquert und habt jedes Mal festgestellt, dass ihr empfangen wurdet, wie wenn alles im Voraus vorbereitet gewesen wäre.

Ja, das Kreuz ist zugleich der Schlüssel und die Türe.

Manchmal wurde die Annäherung schwierig, und ich liess euch auf euch alleine gestellt, denn euer Verdienst bestand in der Ausdauer. Ihr wart sicher, dass dies gut für eure Brüder sei und habt durchgehalten. Durch die Schwierigkeiten wurde eure Geduld geschmiedet, während andere in ähnlichen Fällen mit Zorn reagiert hätten. Ich wollte euch zeigen, dass ihr nicht alleine wart. Dort nahm der Heilige Geist euren Platz ein. Enthaltsamkeit und innere Sammlung: Da, wo der Mensch nicht eindringen kann, dringt das Gebet in die verhärtetsten Herzen.

Ihr habt gebetet und auch nach dem Brot Gottes verlangt, denn eure Kräfte mussten sich durch meinen Leib und mein Blut erneuern. Die heilige Eucharistie kam euch in vielen Fällen zu Hilfe. Sie konnte eure Mühen besänftigen und brachte euch die Ermutigung im Durchhalten, denn Gott führte euch bis ans Ende des Erfolgs.

So wurden meine Kinder in jedem Land die Arbeiter des Kreuzes.

Wie liebe ich es, ihnen hier zu sagen, dass ich neben ihnen sass, als sie ihr Brot teilten oder gar ihre Ruhe; denn je weiter sie in ihrem Werk vorankamen, um so mehr wurden sie Brüder. Sie haben gelernt zu teilen, sich zu helfen, einander zu lieben und ihre eigene Persönlichkeit und ihre eigenen Bedürfnisse zu ignorieren; denn jener, der JESUS folgt, kommt mehr und mehr auf dem Weg voran, Ihm ähnlich zu werden.

Ich forme die Seelen, die mich gewählt haben um und kompensiere ihre menschlichen Wünsche durch meine spirituellen Gaben. Nachdem sie die Errichtung eines Kreuzes gesehen haben, spüren sie die Auffahrt ihrer Seele, die manchmal bis hin zu einer Gemeinschaft mit meinem Heiligen Geist gelingen kann, der sie bis zum Gipfel meines Kreuzes führte, um sie vor einem Fall zu bewahren. Vor dem Abstieg dankten mir meine Alpinisten der Liebe immer: „Danke, Herr! Wieder ein Kreuz mehr, dank dir, mein Gott!"

Oh ja! Wie habe ich an der Blüte dieser Kreuze Anteil! Sie sah die eingeschlafenen Seelen erwachen, wie mitten in einem von stark duftenden und sehr lebendigen weissen Rosen und blauen Lilien bedeckten Feld. Nur Gebete, nur von meinen Arbeitern in jedem Land gewünschten hl. Messen, um ihre Brüder zu wecken! Denn jedes Kreuz ist ein Schutz für jede Gegend, in der es eingepflanzt ist.

Sie gaben von ihrer Gesundheit, von ihrem Geld und von ihrer Zeit. Ich richte mich an jeden von euch, der mein Kreuz auf seinen Schultern trug. Ihr habt es mit euren Armen gestützt, ihr habt es geschützt, und ihr habt es insbesondere wie euer Kind geliebt, weil es aus euren voller Liebe gefüllten Händen entstand.

Ich wünsche von euch, dass ihr zu Lehr-Meistern werdet,

um eure Schüler zu formen und sie in die Sendung zu schicken, auch wenn ihr sie manchmal begleiten müsst. Aber schenkt ihnen Vertrauen. Unterweist sie. Sie werden die Chance haben, von eurer Erfahrung zu profitieren. Es ist eure Freiheit in der Liebe, die das richtige Mass macht; aber die wahre Freude wird immer bleiben, wenn ihr mich hört, mich Christus, der euch sagt: Komm und folge mir nach; die Kleinen brauchen dich und deine Erfahrung".

Die Bibel enthält alle Karten des Himmels; sie enthalten die gute Richtung; wer kann sie gut durchschauen? Aber die Abenteurer des Heiligen Geistes haben den wahrhaftigen Weg in ihrem Herzen und die unvermeidliche Dornenkrone, die die Stirn meiner Erwählten schmückt. Bleibt die Wachposten mit eurem ganz Gott dargebotenen Herzen, mit der reinen Seele und dem Glauben in euren Gebeten. Die Welt wird eure Dienste noch brauchen.

Seid immer Gottes, selbst wenn ihr euch vor dem Leben der Menschen verschanzt, um euch auszuruhen. Ihr habt die Entscheidungsfreiheit in allen euren Taten; dies aus Liebe zum Nächsten und wegen eures Bundes mit Gott.

Richtet euren Blick stets zum Königreich Gottes, das sich momentan im Unsichtbaren erbaut. Dank euren Händen, die hier unten weiterfahren, Gott zu dienen, wird eure Erde neu entstehen; in seinem wunderbaren Plan werdet ihr das Neue Jerusalem mit den Tausenden von Kreuzen in der ganzen Welt sehen; diese Welt, die sich bald von seinem engstirnigen Schal des Rationalismus trennen wird. Nichts wird mehr (kriegs)-versehrt sein.

Gott kommt, um seine wahrhaftige Kirche wieder herzustellen.

Betet zum Heiligen Geist

mit den Kindern des gesegneten Kreuzes und des heiligsten Rosenkranzes

seines ewigen Reiches.

Amen.

JESUS und MARIA

im glorreichen Kreuz.

 

†† †

 

 

 

JESUS zu PETRUS: Wo sind die Toten?

 

31. März 2001 – Hl. Benjamin 

 

Petrus:

„Zum dritten Mal erschien JESUS nach seiner heiligen Auferstehung. Er kommt zu uns, seinen Jüngern am Ufer des Sees Genezareth, am gleichen Tag des wunderbaren Fischfangs: 153 Fische, nachdem wir das Netz auf der rechten Seite auswarfen, wie der Meister es von uns verlangt hatte. Dann kam JESUS zu mir, Petrus, um mir dreimal die gleiche Frage zu stellen:

„Petrus, liebst du mich mehr, als diese?"

Ich bin betrübt und verstehe nicht gut, warum JESUS dreimal insistiert; wirft mir der Meister noch immer meine Verleugnung vor? Ist dieser Fehler noch immer im Geist von JESUS gegenwärtig: „Bevor der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen" ? Gewährt mir JESUS nicht seine vollkommene Verzeihung? Ja, ich bin traurig, ich liebe ihn so sehr, also antworte ich ihm:

„Herr, du weißt alles, du weißt auch, dass ich dich liebe".

JESUS:

„Ich wollte keine Sühne, ich habe alles im selben Moment des Fehlers verziehen. Gott ist Liebe und Verzeihung. Petrus verstand meine Frage später und erkannte ihre Wichtigkeit. Er war bereits als Oberhaupt meiner Kirche erwählt; dies geschah in der Gegend von Cäsarea, vor meinem Leiden und meinem heiligen Tod. Vor allen versammelten Jüngern, frage ich: „Was sagen die Leute über den Menschensohn?" Es gab ganz verschiedene Antworten. „Aber für euch, wer bin ich?" Simon Petrus antwortete: „Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!"

Selig bist du, Simon, Sohn des Jonas, denn diese Offenbarung wurde dir nicht durch das Fleisch und durch das Blut gegeben, sondern von meinem Vater, der im Himmel ist. Also sage ich dir: „Du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreiches geben. Was du auf Erden binden wirst, wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, wird auch im Himmel gelöst sein". Ich sage dann zu meinen Jüngern: „Ich trage euch auf, niemandem zu sagen, dass ich der Messias (der Christus) bin" (Matt. 16, 13-30).

„Petrus ging hinaus, so wie der andere Jünger, und sie begaben sich zum Grab. Sie liefen beide zusammen dorthin. Der andere Jünger war schneller als Petrus, überholte ihn und war zuerst am Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden auf der Erde liegen; ging aber nicht hinein. Dann kam auch Simon-Petrus, der ihm gefolgt war; er ging in das Grab hinein; er sah die Leinenbinden am Boden und auch das Schweisstuch, das auf dem Kopf JESU gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Dann ging auch der Jünger hinein, der das Grab zuerst erreicht hatte. Er sah und er glaubte. Denn sie wussten noch nicht, dass er nach der Schrift von den Toten auferstehen musste. Die Jünger kehrten dann zu ihnen zurück" (Joh, 20, 3-10).

Dann erschien ich Maria Magdalena. Ich sage zu ihr: „Maria!". Sie kehrt sich um und ruft mich: „Rabbuni!" (Meister). „Berühre mich nicht, denn ich bin noch nicht zum Vater hinauf gestiegen".

Ich bin auf eure Erde als souveräner Hohepriester der zukünftigen Güter gekommen (man müsste dies präzisieren, denn man versteht es nicht spontan, sondern es ist die Rede von Hebr 9, 11: „Christus, er, der als oberster Priester der zukünftigen Güter aufgetreten ist).

Ich musste mich meinem heiligsten Vater zeigen. Ich musste beim Allerheiligsten im Himmel mit dem Blut des unschuldigen Opfers eintreten, mit meinem eigenen Blut, dessen Zeichen die Thora war. Dieses Zeichen dieses zweiten Bundes für die Erlösung ist der Kelch meines Blutes.

„Nehmt und trinket alle daraus, denn dies ist der Kelch meines Blutes,

das Blut des neuen und ewigen Bundes, das für euch und für die Vielzahl

vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis".

Gott besprengte mit diesem heiligen Blut den Sühneort des himmlischen Tabernakels und hat für den Menschen nicht bloss eine temporäre Verzeihung von einem Jahr (wie im alten Gesetz des Moses mit den durch den grossen Hohepriester Aaron geopferten Tiere), sondern eine ewige Erlösung erwirkt: Ich habe den neuen Bund mit meinem Blut besiegelt.

Jene, die gerufen sind, erhalten das versprochene ewige Erbe. Denn da, wo es ein Testament gibt, ist es nötig, dass der Tod des Erblassers festgestellt wird. Dies erfolgte an meinem heiligen Kreuz. (Hebr 9, 11-28).

Ich bin souveräner Hohepriester und makelloses Lamm, das Opfer.

Gott wird nie mehr durch jemanden, der an seinen göttlichen Sohn JESUS als seinen persönlichen Erlöser glaubt, irritiert werden. Das Blut von JESUS hat den Thron des Gerichtes Gottes in einen Thron der Gnade umgewandelt.

Ihr könnt alle sagen, dass euer Heil vom Kreuz kommt. Deshalb bitte ich euch, es zu Tausenden zu reproduzieren.

Denn der Mensch, der mein Bitte verstanden hat, weiss, dass ich in jedem Kreuz lebendig bin, um euch zu helfen: Gott vermehrt sich in der Liebe seines Kreuzes. So wird mein Triumph in jedem Land, in dem ein Kreuz der Liebe entsteht, verkündigt.

Wenn meine heilige Eucharistie euch dazuführt, meinen heiligen Leib und mein kostbares Blut zu empfangen, dann wird mein Kreuz für jenen, der es mit Liebe empfängt, der vielgeliebte Meister, der euch zum eucharistischen Bankett einlädt.

Ja, PETRUS, diese Frage, die ich dir dreimal stellte, war für euch alle. Deine Brüder, die mit mir auf dieser Erde verkehrten, sehen mich nicht mehr so, wie vor meinem heiligen Tod: Ich bin der Auferstandene, jener der von den Toten her kommt. Ich lebe nicht mehr in eurer Zeit, auch wenn ich noch immer unter euch bin; ich lebe in der seligen Ewigkeit des Vaters, bin aber lebendiger denn je! Ich lebe in der Gnade meiner heiligen Auferstehung und bald wird es die eure!

Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Deshalb bezeichnet ihr uns weiterhin als die Toten; beginnt ihr bereits, mich zu vergessen? Glaubt ihr, ich könnte euch vergessen? Zählt ihr schon nicht mehr auf mich, weil ich zum Vater gehe? Petrus, anerkennst du mich als Gott und als die Dreifaltigkeit, die ich darstelle? Petrus, ich spüre die Loslösung meiner Jünger, wie wenn sie nach ihrem eigenen Willen zu leben wünschten. Ihre Vision blieb beschränkt...

Und diese unzählbare Armee von Männern, Frauen und auferstandenen Kindern: Werden sie im Schatten eurer Erinnerung, die langsam schwindet, bleiben? Werdet ihr sie unter die Toten einordnen, die sich nicht rühren und Gott nicht dienen? Benötigen sie eure Gebete nicht mehr, und erwartet ihr selbst keine von ihnen?

Glaubt ihr nicht, dass sie heute in meiner heiligen Auferstehung lebendiger sind als ihr auf der Erde? JA! Sie sind es! Ich gebe ihnen mein Licht, um sie zum Vater der Güte zu führen; der Heilige Geist unterweist sie und meine Liebe erwärmt sie. Sie sind, zusammen mit euch, die Kirche Gottes, auf dem Weg zum Reich des Vaters. Und ihr alle geht in die gleiche Richtung, ohne es überhaupt wahrzunehmen oder zu wissen. Und der Herr bittet euch, dass ihr in euren Herzen alle eure Brüder beherbergt, jene, die noch immer nicht verstanden haben, dass ich die Auferstehung und das Leben bin.

PETRUS, ich weiss, dass du mich liebst und dass dich meine Frage betroffen gemacht hat. PETRUS, wo sind die Toten? Du, ja du weißt, dass der Auferstandene, der vor dir ist, der Lebendige ist, aber wissen sie es? Und bis zu welchem Punkt ist ein Tot-Lebendiger wirklich ein Lebendiger?

Johannes hat beim Anblick meines heiligen Schweisstuches sofort geglaubt, er spürte meine Seele in seiner eigenen. Beim Berühren meiner heiligen Wundmale hat Thomas in einer totalen Demut den schönsten Glaubensakt vollzogen: „Mein Herr und mein Gott!" Und auch du, mein Petrus, als du mir sagtest: „Herr, du weißt alles, du weißt auch, dass ich dich liebe!".
Vor meinem heiligen Tod wusste ich über die Glaubenskrise eines jeden angesichts des leidenden Christus; ich sah sie voraus. Ich habe die Jünger im Voraus darauf vorbereitet, indem ich ihnen unter drei Malen mein Leiden und meine Auferstehung ankündigte. Ich habe niemals an ihrer Liebe zu mir gezweifelt.

PETRUS, du bist der Fels, und auf

diesem Felsen wird meine Kirche ewig leben.

Ich bin der Lebendige.

 

†† †

 

 

 

 

 

 

 

 

JESUS, am Hohen Donnerstag,

 

 12. April 2001

 

Bereits im Brot Gottes geknetet

(Vorbemerkung: Beim folgenden Text handelt es sich um ein Gedicht, das sich im französischen Text reimt; siehe Erklärung am Ende dieses Textes).

Der Hass, die Gleichgültigkeit und das Mitleid sind Erbteile der Menschen.

Bewahre, mein Kind, deine Seele rein und gut,

lass sie nicht mit irdischen Gedanken verwelken.

Hier mit Geld, glaubt der Mensch, alles gehöre ihm.

Und eines Tages entschwindet alles seinen Händen.

Niemand kann meine Güter nehmen oder rauben,

denn alles, was es hier unten gibt, gehört mir.

Wenn du dich ein wenig der Gunst der Erde erfreust,

dann um dir zu sagen: warte, glaube und hoffe.

Es kommt der Tag, an dem du den Vater sehen wirst.

Du wirst dann die reine und aufrichtige Liebe kosten.

Die Perlen hier unten sind aus Porzellan.

Jene, die dir Gott schenkt, ist ein Diamant, eine wertvolle und wahre Perle,

mild wie der Tau und stärker als die Eiche,

im Herzen deines vielgeliebten Erlösers entstanden,

der sie für dich seit allen Zeiten reservierte.

Ich bin dein eifersüchtiger Gott, Ich will all deine Liebe für mich.

So sei es. Erinnere dich:

Diese Perle befindet sich bereits in deinem Herzen; es ist meine Liebe voller Freude.

Trenne dich vollständig von den vergänglichen Dingen.

Eitelkeit der Eitelkeit, alles auf der Erde ist Eitelkeit.

Nur Jener, der die Wahrheit besitzt

ist dein lebendiger und wahrer Gott.

Ich liebe dich wie du bist.

An mein Kreuz geheftet wirst du mein Gefangener der Liebe.

Jener, der mir gleicht, ist für immer in mir.

Was du werden wirst: Flamme meiner unaussprechlichen Liebe,

Licht meines grenzenlosen Lichtes.

Am Ende deiner Knechtschaft wirst du sehr schnell fliegen.

Deinen verwunderten Augen wird sich die Herrlichkeit Gottes offenbaren,

du wirst vor Freude hüpfen, du, der du in deinen Tränen des Schmerzes gesät hast.

Hier ist derjenige, der mit dir die Güter deines Herrn ernten kommt,

Friede, Liebe und ewige Freude.

Die Weisheit wird jenen zu Hilfe kommen, die du geliebt hast,

wie auch jenen, die um dich herum waren,

am Tag, wo du von meinem Kreuz der Liebe losgebunden wirst.

Die heiligen Engel werden das Gloria singen,

die Erde freue sich; es gibt im Himmel ein Fest,

im Vater, im Sohn und im Heiligen Geist

ist uns ein Heiliger geboren.

Gloria, Gloria, Gloria für Gott in Ewigkeit.

JESUS, RETTER

† † †

 

JNSR: Diese Botschaft ist für Pierre Panis bestimmt; JESUS hat sie mir in dieser ungewöhnlichen Form gegeben. Ich bin Pierre anlässlich des 3. Vortrages in den östlichen Pyrenäen begegnet; dies am Palmsonntag, 8. April 2001.

Durch die Krankheit seit mehreren Jahren „zerquetscht", ist Pierre von einer jener Krankheiten betroffen, die man „als verwaist" bezeichnet, weil es nicht genügend Kranke gibt, dass sich die medizinische Forschung damit beschäftigen würde. Er sieht und hört, kann aber nicht sprechen und nicht einmal einen Finger bewegen. Er unterhält sich mit seiner Umgebung nur dank eines perfektionierten Computers, der auf Bewegungen seines Auges reagiert. Auf diese Art und Weise hat er Gedichte verfasst, die ihren Platz am Ende dieses Buches haben, in den Zeugnissen der Laien. Und JESUS hat mir für ihn ein Gedicht gegeben.

Pierre ist wie das gemahlene Korn, das in den Händen Gottes , der uns hier unten alleine die Gnaden des Himmels gibt, zu diesem modellierbaren Mehl verfeinert wurde. Pierre, diese liegende Figur ist dieser Menschenfischer, der so viele Verirrte, in unzugänglichen Orten Verlorene zu Gott zurückführt. Als Gott anerbotenes Liebesopfer ist er die Hostie geworden, die auf einem Bett liegt und darauf wartet, dass Gott sie selbst nimmt und sie bis zu seinem Himmel der Herrlichkeit erhebt, von wo sie von seinem heiligen Tabernakel herunter-gestiegen ist.

Ein Heiliger der Erde, mit diesem regungslosen Körper und der Seele schon im Himmel. Nur die Augen haben ihren wunderbaren Glanz bewahrt; seine Intelligenz ist intakt und seine Gedanken ganz Gott übergeben. Seine Gedichte sind ein Akt der Liebe, und ihr werdet es erleben, wenn ihr daran denkt, dass es immer noch Unglücklichere gibt als man selber; mehr physisch und moralisch. Dafür aber spirituell viel reicher! Pierre strahlt; seine Augen sind Liebe; der Herr spricht zu uns durch diesen Blick, welcher der einzig lebendige Teil dieses regungslosen Körpers ist: es ist der Spiegel Gottes.

Pierre Panis ist bereits im Brot Gottes geknetet.

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Wenn ihr den Preis meiner Barmherzigkeit kennen würdet!

 

Ostermontag, 16. April 2001, Hl. Benedikt Joseph 

 

JESUS:

„Seit jeher sucht der Mensch unermüdlich „das wahre Glück", das für ihn ein Leben ohne Zwang und Verpflichtung wäre. Wenn es ihm gelingt, eine unerwartete Freude zu geniessen, sagt er: „Das ist das Glück", denn er erwartete es ganz einfach nicht. Diesen Augenblick nennt er dann „Glück".

Was ich, euer Herr, verspreche, übersteigt eure Erwartungen, aber es existiert nicht auf eurer Erde, denn es handelt sich um eine Frucht des Himmels, durch denjenigen gegeben, der die Wahrheit ist. Der allerheiligste Vater hat seinem vielgeliebten Sohn die Freude des Heiligen Geistes und den Frieden seines anbetungswürdigen Herzens übergeben.

Ihr seid unermüdliche Sucher, unermüdliche Athleten: Es können euch im Verlauf eurer Wettkämpfe weder die Längen, noch die Höhen, noch die Gefahren, denen ihr euch aussetzt, aufhalten, den entfesselten Elementen zu trotzen, denn am Ende dieser durch den Menschen abgesteckten Strasse glaubt ihr „das wahre Glück" zu finden. Das Glück einer Stunde, oder eines Tages, das Glück, das vorbeigeht und in eurem Gedächtnis lediglich eine Prägung hinterlässt. Wenn aber dieser Moment nicht mehr da ist, wo ist dann dieses erlebte Glück?

Ihr Kinder, die ihr mich gefunden habt, könnt unsere Begegnung mit menschlichen Begriffen nur schwer erklären. Man wird euch sofort als Verrückte und Psychopathen verurteilen, denn niemand sieht mich an eurer Seite gehen, niemand kann begreifen, auf welche Art ich euch unterweise. Keinen Blicken, die auf euch gerichtet sind, gelingt es, zu erkennen, was sich in eurem Herzen abspielt und noch weniger in eurem Geist, denn ihr habt die Freude gefunden.

Wie soll man verstehen, was man nur durch unschuldige Sätze erklären kann? Wie kann man diese unsichtbare Liebe ergreifen, die euch vor Freude schmelzen lässt, denn es handelt sich um die Frucht des Himmels selbst, der bis zu euch kommt; wie ein grosser Baum, der seine ihn nährenden Wurzeln im Himmel hätte und dessen mit Früchten beladene Äste sich bis zur Reichweite eurer Hände niederbeugen, damit die Früchte gepflückt werden können.

Ja, nehmet und esset.

Meine Barmherzigkeit, Mein Friede und Meine Freude gehören euch, die ihr mich gefunden habt. Ja, verrückte Liebe, die euch in einen Freudentaumel versetzt, selbst ohne sich zu bewegen, mit geschlossenen Augen. Ja, lebendige Liebe, die euch wie ein sehr feiner Seidenschal umgibt, um euch ganz für ihn zu bewahren, um euch von dieser Welt, die noch immer nicht verstehen will, dass unter diesem Schleier das Leben beginnt, abzuschirmen.

Das ewige Leben beginnt bereits hier unten. Ich werde zu euch sagen: Komm und folge mir, du gehörst nicht mehr dieser unerbittlichen Welt an". Dann lasse ich euch schnell alles vergessen, was nicht von mir ist, denn fern von mir, gibt es nichts mehr.

Komm und folge mir.

Ihr seid in mir, wie ich in euch bin. Ich bin Gott, der in deinen Leib eindringt wie ein Feuer, das alles in und neben dir wachsende Unkraut verbrennt. Ich komme, um in jeder durch meinen Vater erwählten Seele alles zu verbrennen, das meiner im Wachstum begriffenen Liebe Hindernisse in den Weg stellt; diese Liebe muss sich in einer gesunden und heiligen Erde entwickeln.

Dieser Wind, der nicht zu kreisen aufhört, um dich zu umfassen, ist mein heiliger Geist. Der Geist Gottes steigt vom Himmel hernieder, um sich mit meinen Erwählten zu vermählen.

Wie bei einem Flugplatz, darf nichts die Landepiste versperren. Denn mein Geist ist heilig und jene, die bei dir wohnen, werden es wie du selbst.

 

Dies ist der Plan Gottes:

Ihr werdet geheiligt; die einen durch die andern.

Bewahre deine Seele rein und gut in der Liebe des Allerhöchsten. Wenn mein heiliger Geist in dir wohnt, ist Er dieser Gast, der seine Wohnung beschützt, seine Türe und ich wiederhole es: seine Landepiste. Dort wo der Geist Gottes vorübergeht, heiligt er auf seinem Durchgang alles.

Heute ist die grosse Schlacht des Bösen gegen Gott und seine Kinder erbarmungslos; er verschont nur die seinen, jene die ihn „Vater" nennen, denn er ist der Vater der Lüge. Um meine Erwählten zu retten und sie vom Perfiden zu entfernen, damit sie fortfahren, mir zu dienen, vernimm dies: Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage, so wie ich es in Dozulé gesagt habe.

Der Böse hat seinen Preis festgelegt.

Der zu bezahlende Preis wiegt sehr schwer, und er betrifft jedes von euch, meine Erwählten; so werdet ihr euch im grossen Leiden erkennen, die ihr annehmen werdet. Der Wert dieses Opfers überschreitet den Preis des grössten Gebäudes eures Landes, und es wird ebenso in jedem Land sein, für jedes Kind.

Um zu diesen brennenden Kapellen der Barmherzigkeit zu werden,

werdet ihr ohne die irdische Güter sein, die euch am meisten am Herzen liegen; alles wird euch weggenommen:

- für einige ihr Besitz, für andere ihre Wohnung;

- die Arbeit wird fehlen, woher dann auch der Hunger und die Zwietracht kommen

- die Familie wird zerschlagen; man wird euch verachten; die Euren werden euch hassen; ihr werdet alleine sein; im Stich gelassen, keine Hilfe wird euch zuteil;

- ihr werdet verurteilt, und die grausamen Menschen verzeihen euch niemals;

- die Liebe verschwindet von den Herzen eurer Kinder für euch und untereinander.

Der Böse weiss, wo er anklopfen muss und wie. Ihr werdet sein wie Job. Haltet stand, meine vielgeliebten Kinder: Diese letzten Zeiten sind für die Reinigung der ganzen Menschheit sehr wichtig. Wenn ihr also dieses Sühnopfer erleidet und es weitergeht, dann erfleht meine göttliche Barmherzigkeit: Ich werde mit meiner göttlichen Barmherzigkeit kommen.

Der Vater wird durch eure Barmherzigkeitsakte verehrt. Um diese Geissel zu stoppen, werde ich die Heilige Wunde meines Herzens zerreissen: der Strom der Liebe meines kostbaren Blutes wird zuerst die am meisten untreuen Seelen überfluten, jene, die sich von meinem heiligen Herzen entfernt haben; sie werden ihre Fehler erkennen und durch mein göttliches Licht so sehen, zu was sie geworden sind, weil sie dem Prinzen der Finsternisse gefolgt sind. Alsdann werden sie die Wunder meiner heiligen Barmherzigkeit verehren und sich in die heilige Wohnung meines heiligen Herzens stürzen.

Mein Kind, verehrt alle unseren Vater, der in meinem anbetungswürdigen Herzen seine unendliche Barmherzigkeit eingeschlossen hat.

Wenn sich heute euer Leiden mit jenem eures Erlösers vereint, heiligt euch der Vater aller Güte durch die heilige Gnade, die er seinem vielgeliebten Sohn gegeben hat. Ihr werdet mächtige, mit der Kraft Gottes gestärkte Seelen, denn ihr habt die Qualen und die widrigen Geschicke durchschritten, indem ihr meine unendliche Barmherzigkeit und ihren Preis, der die Macht Gottes ist, anerkennt. Eure Akte der Liebe befinden sich in meinem göttlichen, heiligen Herzen. Du kannst all dies in dieses Buch „Actes des apôtres, 4" hinein schreiben.

(Anmerkung: Dieses Buch besteht bekanntlich aus drei Teilen, wovon dies jetzt Teil 2 ist).

Ja, erlebt mit mir die Geschenke Gottes, Neue Erde, Neue Himmel. Ihr seid bereits diese Neue Erde, wenn ihr euch mit den Wundern meiner unendlichen Barmherzigkeit bedeckt.

Ich bin das Licht der ganzen Welt. Es ist mein heiliges Herz, das die ganze Welt umfasst. Sie ist sogar im Herzen der heiligsten Dreifaltigkeit platziert. Alles ist in Gott.

Ihr seid bereits in diesem Neuen Tag, für euch noch unsichtbar. Fürchtet nichts. Habt keine Angst. Ich bin da. Der Tag Gottes ist definitiv festgelegt, so nahe dank all euren Gebeten und eurer Anbetung vor meiner heiligen Hostie, dank den Heiligen Messen, dank meiner heiligen Kirche, dank meinen treuen Priestern und vor allem dank meinem heiligen Vikar, dem Papst der Liebe, Johannes Paul II.

Mein Tag kommt, wie der Schnee in einer sonnigen Landschaft oder wie eine Sonne, die von oben die verschneiten Berge verbrennt.

Nichts soll euch in euren täglichen Aufgaben untätig werden lassen, so dass ihr ohne Unterbruch zum Himmel zu schaut, um zu versuchen, mich zu sehen, da ich ja bereits in euren Herzen bin.

Die Manifestation meines Kommens wird diese unvergleichliche Freude sein, die die ganze Welt in meine unendliche Barmherzigkeit eintauchen wird.

Wenn sich diese Freude jedes Herzens bemächtigt, wird der Absolute nicht weit von eurem Blick sein und euer Herz scheint aus eurer Brust zu entweichen. Denn alle Herzen werden in meine unaussprechliche Barmherzigkeit eintauchen, und der Wind des Heiligen Geistes wird euch bis zu mir erheben, um dieses von den Erwählten des Himmels und der Erde so sehr erwartete Treffen zu feiern.

Bewahrt durch JESUS-Christus, eure Liebe,

in euch den Schatz des Himmels:

Meine unendliche Barmherzigkeit.

Amen.

† †

 

Das Schauen von Angesicht zu Angesicht

 

25. April 2001 – Hl. Markus 

 

JESUS:

„Ihr sucht euer Unglück selber: Kämpft nicht weiter gegen den Geist! Wenn ihr mich vergesst, dann auch vergesst ihr auch eure Brüder, und ihr weist eure eigene Rettung ab, denn man verliert sich nie allein: Man verliert sich, wenn man die andern verliert. Ich behandle euch als weissgetünchte Gräber, denn ihr tötet die Hoffnung.

JESUS ist der Sohn Gottes,

empfangen vom Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,

gestorben auf seinem Kreuz

und auferstanden.

Weist jene zurück, die euch in die unverzeihliche Sünde tauchen, indem sie mich verleugnen; sündigt nicht gegen den Heiligen Geist.

JESUS spricht zu euch, hört gut zu. Ich bin dieses göttliche Manna. Habt Ehrfurcht vor den Sakramenten, insbesondere vor meiner heiligen Eucharistie. Beleidigt meine sich schenkende Liebe nicht. Ich versichere euch jedoch: Was mich betrifft, schenke ich mich meinen Kindern, auch wenn der Priester meineidig ist. Ich gehe hindurch, ich werde Brot des Lebens, denn meine Reinheit ist unvergänglich und meine heilige Macht unzerstörbar.

Ihr sucht mich: Ich komme zu euch!

Nichts stellt sich meiner Liebe in den Weg,

wenn ihr mich von ganzem Herzen wünscht.

Ihr seid das Heil der Welt; folgt also meinem Weg: Ich bin euer Gott, ich bin die Liebe, der Friede und die Barmherzigkeit. Der Schüler steht nicht über seinem Lehrer; aber jeder vollkommene Schüler wird wie sein Meister sein (Luk, 6, 40).

Mit mir, eurem Gott der Liebe, werdet ihr wie ein schöner Vogel fliegen, mich suchend, denn ich werde euch Tag für Tag die für das sich zum mir emporschwingende Leben nötige Unterweisung erteilen. Ich bin die unendliche Liebe, jener der ALLE Liebe in sich hat. Kommt zu mir, um sie zu empfangen. Jeder von euch wird den gleichen Teil empfangen, und doch werdet ihr sie wie eine Unterweisung erhalten. Denn darin befindet sich jegliche Kenntnis des Ewigen, der euch anleitet, immer höher und höher zu steigen.

Diese Erziehung muss euch daran erinnern, dass sie nur von eurem inneren Wunsch her, besser zu klettern, geleitet sein kann, um diese Schau von Angesicht zu Angesicht mit eurem Schöpfer-Gott, Erlöser und Heiligmacher besser zu sehen.

Wenn ihr mich so sehen werdet, werdet ihr alle wie vereinte Brüder in der vereinten Liebe sein, und so werdet ihr diese Neue Schöpfung von Kindern im Frieden Gottes, in der Liebe, die jede Religion übersteigt. So ist die Liebe in der göttlichen Ordnung.

Der Herr ist nahe. Macht euch über nichts Sorgen; wendet euch in allen Lagen zum Gebet, durchdrungen von Gnadenakten, um eure Anliegen vor Gott zu tragen. Dann wird der Friede Gottes, der jegliche Intelligenz übersteigt, eure Herzen und Gedanken, verbunden in Christus, bewahren (Ph. 4, 5-7)

Der Hl. Paulus hat den Himmel offen gesehen, die Auferstehung, das Leben nach dem Leben, die geistigen Lebewesen neben den Engeln. Ja, mein Apostel Paulus hat all dies gesehen und nennt diese grosse Vision: Der Friede Gottes, der alles, was der Mensch begreifen kann, übersteigt. Denn Gott hat den Menschen bis zur Vollendung am Kreuz der Liebe geliebt.

Deshalb, Mensch, liebe deinen Gott von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit allen deinen Kräften und vergiss nie, deinen Bruder zu lieben, wie ich dich liebe.

Euer JESUS der Liebe

 

† †

 

 

Jeanne (d’Arc) und der König

 

28. April 2001

 

Jeanne d’Arc: Durch das heilige Kreuz unseres Herrn komme ich zu dir, ich Jeanne, und ich komme, um dir zu sagen: Wenn Gott wählt, kann niemand seine Wahl anfechten noch verlangen, sich von ihr zu distanzieren, denn er ist der einzige, unangefochtene Meister unserer Leben.

Er liess mich durch die Stimmen des Himmels wissen, was er von der Jungfrau von Orléans erwartete. Ich tat alles, was mein göttlicher Meister von mir wünschte. Ich ging den Weg des Kampfes, stets unter dem Schutz der Heiligen, die der Herr jedem zuordnet, wenn es zu Ehren Gottes einen grossen Sieg zu erringen gilt. Es gab in mir weder Auflehnung, noch Trauer, dafür aber einen grossen Frieden, denn meine Seele war bereits – und seit jeher – bei Gott, meinem göttlichen Herrn. Ich bin ihm mit meinem ganzen Glauben gefolgt. Ich musste ihm seinen Gesalbten, Karl VII, durch alle Drangsale, die unser schönes Land Frankreich erlitt, übergeben. Die Kraft Gottes war meine bedeutendste Rüstung, als ich im Kampf stand für die heilige Kirche Gottes und für unseren Herrn JESUS. Für Gott ist nichts unmöglich.

Das Schicksal Frankreichs war mit der ganzen, dem Menschen möglichen Interpretation und Entscheidungsfindung zwar in meinem jungfräulichen Herzen eingeschrieben, aber einzig der Wille des Allmächtigen führte mich. Die königliche Macht Davids, eine göttliche Macht, musste sich in diesem König Frankreichs fortsetzen. Mein Leiden war angesichts des Unverständnisses meines Königs gross, der nichts unternahm, um den in sein Land eindringenden Feind zurückzuschlagen und der seine Weihe verzögerte. Nur durch meinen patriotischen Einsatz reagierte er vertrauensvoll. Ich liess ihn im Jahre 1429 in Reims salben. Die Stimmen des Himmels haben mich nie getäuscht, der König konnte sie aber nicht vernehmen, und wenn er mir vertraute, dann nur deshalb, weil unser göttlicher Herr mit seinem anbetungswürdigen Herzen neben dem seinen war, um ihn zu seiner Salbung zu führen. Die Salbung des Herrn musste durch die religiöse Zeremonie geschehen. Diese Heiligung gab ihm die Gnade, in die Nachfolge der durch Gott selbst erwählten französischen Könige gewählt zu werden.

Es war erst in jenem Augenblick, dass ich sagen konnte: „Alles ist vollbracht„ durch diesen Akt der Liebe gegenüber meinem göttlichen Meister, der mich berufen hat, ihm zu dienen. Danach war für mich nichts mehr wichtig: Er hatte seine Salbung, und ich stieg durch den Scheiterhaufen zu meinem göttlichen Meister, zu meinem Gesalbten schlechthin, für den ich mit Freude mein Leben liess, um sein Leben zu erhalten. JESUS, mein Herr, erwartete mich in seinem ewigen Reich der Herrlichkeit.

Jeanne d’Orléans, mit meiner im Kreuz des Herrn vereinten kleinen Schwester [JNSR].

JESUS wird zu dir sprechen, sagt mir Jeanne.

 

 

JESUS: „Ich höre dich, ich, dein göttlicher Jesus. Ich antworte auf deine Frage: Nein, du provozierst nicht und

darfst mich auch fragen, ob du dies schon sagen darfst. Du weißt es, Gott benachrichtigt seine Propheten immer im Voraus und verkündigt durch ihren Mund seine göttlichen Pläne.

Frankreich ist wie zu einem Treffpunkt geworden, an dem sich alle Strömungen und alle Religionen – gute und schlechte – treffen. Man erkennt auch, wie Grösse und Dekadenz gemeinsam vereint sind. Und doch ist Frankreichs Herz voller Liebe; oft durch seine politische Macht behindert, die seine göttliche Auserwählung leugnet, welche der Allmächtige diesem Land nie aufgehört hat anzubieten, um es in seinem schwindelerregenden Fall in das Chaos zu retten: Es akzeptiert weder mein heiliges Herz, noch mein Kreuz.

Ich bin JESUS, euer Retter, und erinnere euch daran, dass die Verherrlichung in Gott des menschlichen Wesens sich nur konkretisieren kann, indem man so schnell als möglich (wie es Maria, die Schwester von Martha machte) den (besseren) Teil, Christus wählt: Wesensgleich mit dem Vater-Gott und ebenso mit jedem von euch in seiner Menschlichkeit. Dieser Art ist eure Auffahrt in der endgültigen Erfüllung zu eurem Gott, der euch in seine selige Dreifaltigkeit aufnimmt. Die Verherrlichung in Jesus Christus hat sich mit meiner heiligsten Mutter in ihrer Himmelfahrt vollkommen verwirklicht.

Vergesst nicht die aktuellen Zeichen, die euch von Allem warnen. Vergesst nicht, dass euch diese Zeichen bereits mein himmlisches Jerusalem zeigen. Betet, damit sich die Schätze Gottes nicht in den Tiefen eures zu materialistischen Geistes verflüchtigen. Merkt euch dies gut:

Die Unbefleckte Empfängnis MARIAS, meiner heiligsten Mutter, und meine heilige Gegenwart in der heiligsten Eucharistie, sind lebendig und wirklich durch dieTranssubstantiation. Lebt im Licht der „drei Weissbekleideten„, die Satan blenden (darin inbegriffen mein lieber Papst). Betet für meine Kirche. Betet für den Schatz, den euch Gott unser Vater schenkt. Betet für euren Papst Johannes Paul II: Wenn sich sein Ende naht, werdet ihr eine sichere Schau der Hölle auf eurer Erde haben.

Auch wenn wir zusammen gehen, ist es schwierig, mich zu erkennen, wenn euer Herz andernorts ist. Wie zu meinen Jüngern von Emmaus werde ich zu euch sagen: „Ich bin da, kommt, lasst uns mein Brot teilen„ und wenn ich es breche, werdet ihr mich durch meine heilige Gegenwart erkennen, denn Gott kommt, um alle seine Kinder zu versammeln.

Frankreich wird aus dem Schatten heraustreten, denn es hat im Tiefsten seines Herzens den Glauben seiner Taufe bewahrt.

Ich vergesse nie den Keim der Hoffnung, den ich in jedes von euch, wie auch in jedes Land eurer Erde, angelegt habe. Sinnlos hat Frankreich - wie jedes Land – übermässig mit meinem heiligen Willen gespielt. Mein Vater, der durch diese Undankbarkeit gegenüber seinem göttlichen Sohn erschüttert ist, wollte es (Frankreich) strafen. Gewiss wurde es dies bereits und wird es noch weiterhin. Aber Frankreich, das die Hoffnung aller Nationen trägt, wurde von meinem heiligen Herzen nie verworfen, sondern liess sich durch jene beleidigen, die ungestraft auf meinem Thron Platz nahmen. Die Lästerungen der Thronräuber sind bis in den Himmel hinaufgestiegen, und Frankreich liess sich wie eine Prostituierte kaufen; es hat sich dem Stärksten hingegeben.

Ich, JESUS, Sohn Gottes, habe es aus diesem Schmutz aufgenommen und fahre fort, es von ihm aufzuheben, der es bis zum Ertrinken unaufhörlich bedeckt. Ich wasche es unaufhörlich. Ich habe ihm meinen Weg gezeigt. In die Irre geführt, hört es nicht auf, zu fallen und sich zu erheben. Es wird verstehen, dass, wenn ihm der Ewige noch immer das Recht zu existieren gewährt, es dies seiner Königin, der heiligen Mutter Gottes verdankt, die fortfährt, den Arm ihres göttlichen Sohnes zu stützen. Es verdankt dies der heiligen Kirche, jener von JESUS Christus, die so viele grosse Heilige, die für die Kirche im Himmel beten, hervorgebracht hat.

Werdet ihr mir jetzt entgegenhalten, Jeanne habe Frankreich von seiner Unehre gerettet? Gewiss, es gab diese Wiederherstellung. Aber Jeanne hatte eine göttliche Aufgabe, jene, Frankreich den von Gott Gesalbten wieder zurückzugeben, den Nachfolger des Königs David, zu dessen Abstammung auch JESUS Christus zählte, von Ihm, dem ersten Gesalbten Gottes.

Dieser König, Karl VII, den Jeanne zur Weihe führte, hat sich auf den Thron Davids gesetzt, der bereits zum König der Könige, zu eurem Herrn JESUS Christus, zurückkehrte.

Ich habe Frankreich mein heiliges Herz geschenkt.

Der letzte von Gott gesalbte König hat in seinen letzten Augenblicken auf den Knien seiner Zelle Frankreich meinem göttlichen heiligen Herzen geweiht. Frankreich ist die älteste Tochter der Kirche, die ihren Glanz in Reims erlebte, welches der Sitz eines Bischofs seit dem Jahr 290 war. Der König Klodwig wurde dort 496 getauft und die Könige Frankreichs wurden daselbst mir geweiht: Es sind dies alles von Gott Gesalbte.

JNSR: Herr, welches ist dieser König, den zu regieren rufst? Kannst du uns ausführlicher darüber sprechen, als du es zu Marie-Julie Jahénny getan hast?

JESUS: Mein Kind, mein heiliges Kreuz hat meinen heiligen Leib getragen, aus welchem mein kostbares Blut strömte, welches diese Vielzahl von Heiligen hervorbrachte, die durch die ganze Welt gingen, um die Gute Nachricht des Gottesreiches zu verbreiten.

Mein Reich hat einen König. Ich bin König. Jene, die auf mir auf Erden folgten, sind wie ich die Gesalbten Gottes: Sie sind gesalbt.

Der Thron Davids wurde für mich vorbereitet. Die Könige Frankreichs hatten das Privileg, dort Platz zu nehmen, denn meine heilige Gnade hat aus ihnen die Gesalbten des Herrn gemacht. Und Gott stirbt nicht; meine Lebenden des Himmels sind alle in mir, wie ich in ihnen.

Wo verbirgt sich dieser zukünftige König? Er hat sich nie versteckt. Er lebt in mir. Ich habe ihm seinen göttlichen Namen gegeben. Ich habe dir bereits gesagt, dass ich auf diese Erde hinabsteigen werde, um meine göttliche Regierung einzurichten, wenn die Stunde schlagen wird. Käme diese Autorität von den Menschen der Erde, hätte ich mit dir nicht so gesprochen. Als aber Gott Mensch wurde, war es für euch schwierig, mich als wahren Gott und wahren Menschen anzuerkennen.

So wird es auch mit jenem sein, den ich für eine Zeit zum König eurer Erde erheben werde. Er ist heilig. Er erhielt meine königliche Salbung, da ich ihn selbst zum Regieren geweiht habe. Er wird den Thron Davids wieder übernehmen. Sein Banner wird mein heiliges Herz, überragt von meinem heiligen Kreuz, tragen. Der Heilige Michael wird sein Gefährte sein, denn vor der Reinigung meiner Erde, wird es noch diesen Kampf in den Himmelsregionen geben, den Kampf gegen den Bösen, seinem Ende nahe.

Ich werde euch diesen vollkommenen König präsentieren, der kommt, um die Ordnung und meinen Frieden auf der ganzen Erde, beginnend beim Königreich seiner Väter, bei Frankreich, wieder herzustellen. Ihr werdet nur den Gesang seines Sieges hören. Denn im Gegensatz zu einem König des Schreckens wird es bei ihm weder Kriegslärm, noch Lärm in den Lüften oder auf der Erde geben. Und das Meer wird wie ein Teppich sein, um die Völker passieren zu lassen, die kommen werden, um sich mit jenem zu vereinen, der von seinem Gott den Auftrag erhielt, die Nationen zu segnen, die zu meinem heiligen, glorreichen Kreuz hinaufsteigen werden, dem Zeichen des Friedens und der weltweiten Versöhnung. Mein Kind, der Heilige Geist hat begonnen, alle Kinder der heiligsten MARIA nach dem Tag ihres Triumphes zu heiligen.

Euer König wird auf die Erde zurückkehren, um sein Reich zu beenden. Aber es wird von kurzer Dauer sein. Der Friede wird überall triumphieren, während sich der Himmel freut, die neue Erde in der Heiligkeit Gottes neu erblühen zu sehen. Die Erde wird die geöffneten Himmel sehen, die neuen Himmel, mit Engeln und Heiligen bevölkert. Was aber die Kinder, die Lebenden des Himmels und der Erde spüren werden, ist die unendliche Liebe Gottes, der Barmherzigkeit und Verzeihung ist.

Es wird kein Leiden und keinen Tod mehr geben.

Gott wird in allem und in allen sein

und alle werden in Ihm sein,

alle in Gott vereint.

Ehre sei Gott, dem Vater, dem Sohn

und dem Heiligen Geist.†

Priester Gottes, wenn ihr Satan, der meine Kirche zerstören kommt, indem er sich an die schwächsten Glieder heranmacht, mit allen euren Kräften zu bekämpfen wünscht, dann tauft schnell all jene, die von euch getauft werden möchten. Tauft sie mit Wasser, und ich werde auf jedes von ihnen meinen Geist aus Feuer senden. Firmt jedes mit dem heiligen Chrisam. Die Taufe wird sich auf alle jene ausbreiten, die noch immer zögern, und sie werden zahlreich kommen, um die heiligste Salbung zu empfangen, die die Seelen von der Erbsünde befreit.

Beschleunigt meine Rückkehr auf eure Erde.

Ich bin das lebendige Wasser, das im Vater lebt.

Der Heilige Geist, der vom Vater

und vom Sohne ausgeht,

schickt euch das Feuer Gottes, das alles reinigt. Amen.
„JESUS wird zu dir sprechen", sagt mir Jeanne.

++

 

 

 

Die sieben Worte Christi

 

29. April 2001 – Hl. Katharina von Siena 

 

„JNSR": „Herr, ewiger Gott und voll von Güte, willst du zu mir sprechen? Wünschest du, dass ich in einer Versammlung rede?"

JESUS

„Gehorche deinem Herzen, in welchem meine heiligen Worte eingeschrieben sind, um sie meinen Kindern der Erde zu geben. Keine Saat von guter Qualität darf an einem geheimen Ort zurückbehalten werden: Wenn sie zu lange eingeschlossen ist, keimt sie vergeblich. Gehe und erliege nicht der Furcht, zu viel zu sagen, denn ich gebe dir nur das Notwendige.

Jene, die dich hören, werden in sich eine tiefe Überzeugung haben, dass ich zu ihnen durch deinen Mund spreche. Sie werden sich in meinen heiligen Worten wiederfinden. Ich wünsche, dass jedes mir aufmerksam zuhört, wie du es in diesem Moment machst. Ich komme zu euch, meine Kinder, nicht als autoritärer Meister, sondern als warnender Diener. Ich bin mit euch bis zum Ende der Welt, aber berücksichtigt nur eure Zeit. Bleibt eurer Taufe treu; ehrt mich in meiner heiligen Kirche; ich bin gekommen, euch auch heute noch daran zu erinnern.

In den Tränen, den Sorgen, im Leiden aller, vom Kleinsten bis zum Grössten, vom Ältesten bis zum Jüngsten stützt ihr alle das grosse Kreuz der Welt – in diesen Zeiten, die euren Planeten völlig durcheinander bringen. Diese Welt, die heute mein Kreuz trägt, hat sich selbst dieses Gewicht aufgeladen, denn ihr Ungehorsam gegenüber Gott hat sie zum Gefangenen von sich selbst gemacht; und sie büsst für ihre Fehler.

Wenn ich mein Kreuz der Liebe getragen habe und unter seinem Gewicht stürzte, wenn ich meine heilige Passion bis nach Kalvaria erlitten habe, wenn mein kostbares Blut entlang meines heiligen Kreuzes nieder rieselte bis es die Erde tränkte, wenn ich mein Leben als Lösepreis für alle eure Sünden hingab, dann aus Liebe zu euch!

All dieses Leiden opferte ich meinem Vater auf, um euch zu retten. Gott, der Barmherzige und Mitleidvolle hat die schlechten Werke der Welt gesehen.

Damit sich die Erlösung erfüllte, liess der Vater seinen eingeborenen Sohn auf dem Kreuz der Liebe für seine Geschöpfe sich opfern. Er vernahm das Flehen seines vielgeliebten Sohnes, das zu ihm emporstieg:

„Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." 

1. Wort   (Lk,23,24)

Der Ewige Vater:

„Ich bin euer Gott und Vater, und meine Liebe wird nie aufhören, euch alle gerettet zu wissen, auf dass sich nicht einer verliere.

Die Schritte meines göttlichen Sohnes werden bald aufhören, Spuren auf eurer Erde zu hinterlassen. Ihr habt ihn nicht erkannt: Weder im Elenden, der sich vor den Unterdrückern verkriecht, noch im Kind, das aus seiner Heimat flieht, die für es zur Falle, zu einem Gefängnis geworden ist; ihr habt ihn nicht erkannt: Weder im Bettler, der hungert, noch im unschuldigen Gefangenen, und noch weniger in den vorbeiziehenden Märtyrern, die ohne jede Hilfe und ohne jedes Gesetz sind, sich zu verteidigen, da bereits im Voraus verurteilt, Christus gefolgt und ihn zu viel geliebt zu haben; sie steigen mit ihrem Kreuz nach Golgotha, wo sie der irdische Tod erwartet.

JESUS:

„Nein! Ihr habt mich nicht geliebt, heute nicht mehr als gestern, und doch habe ich alles versucht, euch besser werden zu lassen, indem ich euch auf das Leiden eures Nächsten stürzte. Ja! All jenen, die noch heute durch das Martyrium der Seele und des Leibes gehen, sage ich, wenn das Fallbeil auf sie niederfällt:

„Wahrlich, noch heute wirst du mit mir im Paradies sein." 2. Wort (Lk, 23,43)

Die Kinder von heute sind gefühlslose Undankbare: Sie haben die familiären Bindungen zurückgewiesen; sie wollen frei sein, vor jeder Verpflichtung fliehen und sich all dem hingeben, was für ihre Seele und ihren Leib verderblich ist. Sie suchen das Glück, aber sie sind wie dieses verrückten Schiffe inmitten von unbekannten Meeren, die den Hafen suchen, ohne die Karten oder den Kompass zu konsultieren.

Mütter und Väter, ihr die ihr nicht mehr das Recht habt, mit euren Kindern zu sprechen und euch ihnen zu nähern, um sie zu Gott zu führen, glaubt sie nicht für immer verloren. Betet für sie, so wie ihr für alle meine unglücklichen Kranken betet, denn sie sind von der Krankheit dieser Zeit betroffen: Es ist die Zeit der Verleugnung. Wahrlich, ich sage euch: Gott verleugnen heisst, seinen Vater nicht mehr anzuerkennen, MARIA verleugnen heisst, seine Mutter nicht mehr anzuerkennen. Ich werde es ihnen bald sagen, wenn sie am Fuss meines Kreuzes stehen werden, denn ihr werdet alle zum Fuss meines glorreichen Kreuzes gerufen, ich werde meiner heiligen Mutter, vor jedem sagen:

„Frau, siehe dein Sohn" und zu jedem „Siehe deine Mutter" (3. Wort)

Dann werden eure Kinder ihre wahre Identifikation erkennen, und sie werden gerettet sein, denn erst da, bei meinem heiligsten Kreuz, werden sie erkennen, dass sie Kinder des Vaters aller Güte und Kinder Marias, der Mutter Gottes und der Menschen, und Brüder von JESUS, ihrem göttlichen Retter, sind.

Wenn alles zerbricht; keine Familie, kein Haus, keine Freunde mehr.

Wenn ihr sein werdet wie ein kleines Vöglein, das von seinem Nest in den Brombeerstrauch gefallen ist: dann sagt zueinander, dass es zwecklos ist, über euer Schicksal zu weinen; je mehr ihr euch sträubt, desto mehr verfängt ihr euch in den Dornen. Nein! Lobt Gott; im tiefsten Unwetter befinde ich mich, weint nicht. In der grössten Hoffnungslosigkeit erbaue ich meinen Tempel: Ihr seid der Tempel Gottes; die Mauern sind nicht aus Stein, sondern aus Fleisch, ähnlich wie bei mir: Durch die Hand des Allerhöchsten geknetet, um seine Zitadellen von heute zu erstellen. Jene, die allen Arten von Unwettern und von Katastrophen standhalten; denn nichts kann die Kirche Gottes erschüttern: Ihr seid meine heiligen Glieder, jene, die meinen grossen Leib bilden. Meint ihr, mehr verschont zu werden als euer Meister? Werdet ihr meinen Kelch zurückweisen? Werdet ihr mich verleugnen?

Ich erwarte alles von euch, denn ihr werdet alles von mir und mit mir haben;

wir werden diese Welt des Friedens erbauen,

diese Welt, die mich erwartet, ohne es zu wissen; diese Neue Welt, denn nur Gott, der Ewige, kann den Stein von euren Gräbern wegwälzen, jene, die der Mensch selbst zu fabrizieren wusste, Jahrhunderte für Jahrhunderte, Tag für Tag hat er sich wie eine Raupe in ihrem Kokon eingeschlossen. Schreit nicht! Ich komme, um euch aus dieser Dunkelheit herauszuholen, ich komme, um eure Finsternisse zu erleuchten. Nein, schreit nicht; ich habe für euch vor 2000 Jahren laut gerufen und mein Vater hat mich gehört, von meinem Kreuz, an dem ich zwischen Himmel und Erde gehangen habe:

4. Wort: „Elï, Elï, lema sabachtani?" (Matt. 27, 46 – Mk 15,34) („Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"

Lasst diese grosse Drangsal vorübergehen, ich bin da. Auf meinen Kreuz der Liebe habe ich mich von meiner ganzen Gottheit entblösst. Wenn ihr euch am meisten verloren glaubt, wird alles neu erstehen. Nein, der Triumph, den ihr erwartet, wird nicht durch Künstler besungen, die meinem Leiden fremd sind. Nein, ihr werdet Akteure und Teilnehmer sein; ihr werdet euch mit mir – die Einen durch die Anderen – retten. Wir werden das Leiden des Kreuzes gemeinsam tragen. Es wird dann eure Freude sein, denn die Wärme meines heiligen Herzens wird euch Glauben im Überfluss schenken.

Oh, meine Vielgeliebten, ihr werdet nach meiner Liebe dürsten und mir, wie ich zu meinem Vater auf dem Kreuz, sagen:

„Mich dürstet" (Joh, 19, 28) 5. Wort

Dieser Ruf der Liebe, den meine heiligen Engel hörten, erfülle euer Herz mit Freude. Es sind die Heiligen, die euren Sieg besingen, den Sieg meines glorreichen Kreuzes, den Sieg aller eurer Kreuze der Liebe.

Oh, meine Kinder, sagt mit mir zusammen in einem Freudenschrei noch einmal, was ich meinem Vater vor 2000 Jahren gesagt habe:

„Es ist vollbracht!" (6. Wort, Joh, 19,30)

Meine Kinder, die Macht Gottes hat ihren Wohnsitz in seiner unendlichen Liebe. Wovor fürchtet ihr euch? Ich bin da! Gebt mir eure Hand und lasst uns dem Vater mein siebtes Wort hintragen:

„Vater! In deine Hände übergebe ich meinen Geist." (Lk 23, 46)

In meiner Stille wohnen alle meine Erwählten in dieser grossen Erwartung der göttlichen Vorsehung.

Ich bin die Auferstehung und das Leben.

Für euch, meine Vielgeliebten, der Christus, Sieger über den Tod.

Vergesst niemals, dass alle eure Gnaden

von meinem Kreuz der Liebe entstehen,

denn das Leiden vermenschlicht Gott und vergöttlicht den Menschen. Amen.

† †

 Jesus von Nazareth kommt, um die Welt und die Zeit zu besiegen

Samstag, 5. Mai 2001

JESUS: Ich gebe dir diese Botschaft, damit alle die Wahrheit Gottes anerkennen, durch das, was ich meinem zuhörenden Kind sage. Mit meinem heiligen Wort und meinem Brot des Lebens ernährt, werdet ihr verstehen, was ich von jedem von euch erwarte. So wie ich mein Wort gebe, so wird es empfangen, und so vernehmt ihr es durch den Mund meines auserwählten Kindes.

Die Botschafter Gottes werden nicht verschont; ihr werdet sie an der Verfolgung, die sie jeden Tag erleiden, erkennen. Der Schatz Gottes kann nur zu diesem Preis geteilt werden. Wenn ich in jedem von ihnen einen Tabernakel meines lebendigen Wortes erbaue, werden sie zur Zielscheibe schlechthin von jenen, die weiterfahren, mich zu verurteilen, um damit meinen Leib, welcher meine wahrhaftige Kirche ist, zu zerstören.

Meine wahren Priester und Propheten - wahrlich dies sage ich euch - werden die Verfolgung erleiden, wie ihr Meister, wahrer Gott und wahrer Mensch.

Als ich euch gesagt habe: „Ich werde bei euch sein bis zum Ende der Welt„, habe ich von eurer Welt gesprochen. Diese Welt, die nie aufgehört hat, mich zu verurteilen und mich in meinen mit meiner lebendigen LIEBE erwählten Kindern zu verfolgen. Meine Vielgeliebten: Heute bin ich aber der Auferstandene und meine heilige Herrlichkeit wird meine und eure Feinde wie mit einem Stachel durchbohren.

Lehrt, dass ich mild und demütig von Herzen bin. Verteidigt euch nicht gegen die falschen Verurteilungen: Ich bin da. Ich kenne jedes Herz. Die Menschen, die mich verworfen haben, werden auch euch verwerfen. Die Menschen, die mich verfolgt haben, werden auch euch verfolgen. Sie werden euch hinfallen lassen und euer Kreuz wird der Hebel sein, der euch hilft, euch zu erheben.

Mein heiliges, glorreiches Kreuz ist JESUS,

der Auferstandene.

Wahrlich ich sage euch: Die Zeit meiner Wahrheit kommt wie der Blitz und wird jeden treffen, der an meiner heiligen Gegenwart in euch, meine Vielgeliebten, die ihr mein Wort trägt, zweifelt. Denn es stört jene, die es zu ihrem eigenen Vorteil abändern wollen.

Fürchtet nichts: Ihr seid meine vielgeliebten Kinder, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. In meinem Frieden und in meiner Freude. Ich segne euch. Fahren wir fort, in Stille nach Golgotha hinaufzusteigen. Ihr werdet alsdann mein glorreiches Kreuz erblicken, das auf dem Tabor ist.

DER EWIGE VATER: Die Erde wird mehr und mehr wie ein durch einen inneren Wurm angenagter Apfel zusammenstürzen. Überall auf der Welt werden gewisse Städte und Orte zusammenstürzen und sich nicht mehr erheben. Ihr befindet euch in einer Situation, die noch kein Jahrhundert zuvor erlebt hat. Die Anhäufung eures Ungehorsams gegenüber dem Schöpfer setzt euch vor die Türe eurer Welt, so wie Adam und Eva vor die Türe von Eden gesetzt wurden. Diese Sünde hat nie aufgehört anzuwachsen. Ihr alleine schliesst die Türe hinter euch zu, hinter eurer eigenen Katastrophe. Ja, schaut um euch herum die Ruine eurer Welt an, und ihr werdet dann auch die Ruine eurer Seele sehen, in diesem gegenwärtigen System, in dem alle eure menschlichen Gesetze zum Presslufthammer werden, der nicht aufhört, mein heiliges Gesetz zu deformieren.

Mein Gesetz ist LIEBE und Wahrheit. Ich habe die Welt durch die LIEBE erschaffen; Ich habe den Menschen in meiner LIEBE erschaffen, nach dem Ebenbild meines einzigen Sohnes. Diese Erde wird durch meine LIEBE gestützt, denn ich bin die LIEBE.

Durch meine Propheten, die nie aufgehört haben zu existieren, verkündige ich euch, dass das Leben eures Planeten in Gefahr ist, so wie auch euer Leben. Ihr zerstört euch im gleichen Takt, wie sich die Erde zerstört, die Wiege, die ich der Menschheit gegeben habe, um euch in meiner LIEBE zu bewahren, um euch in mir zu fassen, im Schutz meines heiligen Herzens, denn ich bin die lebendige LIEBE.

Wie soll ich euch vor euch selber warnen?

Die Elemente sind zum Abbild eurer inneren Auflehnung geworden. Versteht ihr nicht, dass ihr euch meiner Strahlung, die LIEBE ist, beraubt, solange ihr meine LIEBE nicht annehmt, solange ihr gegen euren Schöpfer kämpft und euch gegen euren GÖTTLICHEN Ursprung, gegen eure mir gehörende Seele sowie gegen meinen Frieden und meine Wahrheit wehrt.

Denkt ihr auf eurer Erde leben zu können, ohne mich zu ehren, ohne euch über das Unglück eurer Brüder zu sorgen? Wann werdet ihr begreifen, dass ich die LIEBE bin, die die Erde und euch alle stützt? Ich bin der Dreh- und Angelpunkt.

Die Wasser werden die Küsten überfluten und fortfahren, eure Städte, Länder und Häuser zu überschwemmen. Die Flüsse und die Meere respektieren die Grenzen, die ihnen zugewiesen wurden, nicht mehr. Nichts kann ihre zerstörende Kraft aufhalten. Für den Menschen wird alles unvorhersehbar. Das Leben eures Planeten, wie auch das Leben der Menschen auf seiner Erde stehen auf dem Spiel.

Die Fundamente der Berge sind an ihrer Basis angefressen, und auch der tiefste Felsen kann die Masse der Erde, die auf ihm ruht, nicht mehr stützen. Denn alles wird wie der Schwamm, der sich mit Wasser vollsaugt und es nicht mehr zurückbehalten kann: Sein Volumen hört nicht auf, sich sowohl in der Tiefe wie auch an der Oberfläche durch die auf die Erde niedergegangenen Regenfälle zu vergrössern.

Lies Ijob: Die Reden Gottes. Die schöpferische Weisheit lässt Ijob verstummen

38 4Wo warst du als ich die Erde gründete? Sprich, wenn dein Wissen erleuchtet ist.

5Wer bestimmte die Masse, weißt du es? Oder wer hat die Massschnur über sie gespannt?

6Worauf sind ihre Pfeiler gesetzt. Wer hat ihren Schlussstein gelegt

7unter dem Jubel der Morgensterne und dem einstimmigen Jauchzen der Gottessöhne?

8Wer verschloss das Meer mit Toren als dieses hervorbrach wie aus einem Mutterschoss;

9als ich Gewölk zu seinem Kleide machte und dichte Wolken zu seinen Windeln;

10als ich ihm seine Grenzen gab und seine Türen mit Riegeln verschloss?

11Ich sprach zu ihm: „Bis hierher und nicht weiter,

hier sollen sich brechen deiner Wogen Überschwang„.

12Hast du in deinem Leben einmal dem Morgenrot geboten, seine Stätte angewiesen,

13damit sie der Erde Säume umfasse, damit die Frevler von ihr schwänden?

14Sie wandelte sich gleich wie Siegelton; und färbt sie gleich wie ein Gewand;

15 dem Frevler wird ihr Licht entzogen, zerschmettert wird der schon erhobene Arm.

 

Seid gewarnt. Erwartet ihr einen offenkundigeren Beweis, als was ihr heute seht? Seid weise, bewundert die Weisheit Gottes, die ihren Arm über die Bösen zurückhält und das durch sie provozierte Unglück mit den Guten teilen lässt, die Gott mit Liebe und Mitleid für die Gewalttätigen bitten und für jene, die gegen euren Herrn, JESUS Christus kämpfen.

„Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!„

Gott erhöht den reuigen Sünder und erniedrigt den, der ihn in seinem Stolz eines „höheren„ Menschen verhöhnt. Das Versprechen des Herrn breitet sich von Geschlecht zu Geschlecht aus, aber meine Stimme wird bald wie eine Posaune erschallen.

Wer hat gesagt, dass ich die Tore meiner Ozeane nach jenen der Flüsse nicht öffnen werde?

Es wird bald nur noch wenige Länder geben, nur noch wenige Landstriche, die von den allgemeinen Überschwemmungen verschont bleiben. Das Feuer und das Wasser werden sich vereinen, damit die Arroganz jener aufhört, die ohne jede Zurückhaltung gegenüber meiner heiligen Majestät verkünden, es gebe für sie weder Gott, noch Meister.

Der Meister ist JESUS Christus, mein vielgeliebter Sohn, dem ich alle Gewalt übertragen habe, damit er darüber verfüge. Er hat wie der Mensch auf eurer Erde gelebt und kennt eure Schwächen, aber er ist barmherzig. Und Gott handelt gegen die Aufrührer heute so wie gestern: Er lässt Seine Gerechtigkeit in Seine Barmherzigkeit eingreifen, denn, um die weltweite Wunde zu heilen, die an der Schöpfung Gottes nagt, werdet ihr die wohltuende Reinigung erleiden. Sie wird die angenagte Menschheit in ihren Tiefen von diesem satanischen Krebs reinwaschen. Indem er meine heiligen Sakramente allen Männern, Frauen und der ganzen geschwächten Jugend entzieht, zielt er auf Gott selbst.

Das Ziel des Meisters des Bösen verwirklicht sich.

Wegen dieses niederträchtigen Materialismus haben meine Kinder meine heilige Kirche verlassen, indem sie vernahmen, ich sei nur eine Legende und Satan existiere nicht!... Ich werde euch zeigen, dass Gott EXISTIERT und wenn alle zu Gott zurückkehren, werdet ihr die Niederlage jenes sehen, der die Welt bis zum Rand des Abgrundes geführt hat.

Durch mein heiliges Kreuz werden wir siegen!

Es ist dies das furchterregende Zeichen, das alle masslosen Bemühungen des Bösen zunichte macht. Dann werdet ihr Gott in allen sehen, denn ihr werdet euch in Gott sehen. Betet, betet, betet in dieser Erwartung, meine Kinder! Fleht um meine heilige Barmherzigkeit.

In einer Nacht kann alles überschwemmt werden und verschwinden. Hingegen kann sich in einer Stunde des Gebetes und der anhaltenden Anbetung in allen heiligen Kirchen eurer Erde alles wieder herstellen!

Seht ihr nicht, dass keine menschliche Intelligenz diesen bösartigen Zorn aufhalten kann? Die Berge reissen sich von ihren Grundfesten los, die Fundamente stürzen ein, an ihrer Basis zerfressen... Ihr werdet nichts mehr haben, um euch zu schützen, wenn ihr Gott nicht anfleht!

JESUS: Meine heiligen Apostel riefen mich angesichts der entfesselten Fluten um Hilfe. Auf meine Stimme nahmen die Wasser ihren ursprünglichen Platz wieder ein, und die Stille kehrte zurück. Wollt ihr Gott herausfordern?

Wollt ihr entsprechend eurer Gleichgültigkeit einen noch grösseren Beweis auf der Höhe eurer überheblichen Verachtung gegen euren Schöpfer? Soll ich euren Zweifel demütigen und euch zeigen, dass Gott EXISTIERT und ihr nur durch mich existiert?

Die Ozeane werden beginnen, sich zu deplatzieren, viele Städte eurer Welt sind darauf nicht gefasst, niemand sieht es voraus. Wenn aber eure Erde schwankt, wer wird widerstehen, wie wird der Himmel die Sterne an ihren Orten halten können? Und der Wind? Wird er unter seinem Zelt bleiben?

Ihr bedroht das Gleichgewicht eurer Erde, das Gott für euch erschaffen hat, ihr leichtsinnigen Menschen. Die Luftverschmutzung ist bereits ein Zeichen für euren Mangel an Respekt. Eure Erfindungen sind widernatürlich. Welche Verachtung Gottes! Und ihr lädt alle diese bösartigen Kräfte bis hin in meine heilige Kirche ein. Und ihr verkauft meinen Leib, meine heilige Eucharistie, wie man einen Hund verkauft, zur satanischen Freude der höllischen Sekten. Ich warte auf eure aufrichtige Reue!

Wollt ihr sehen, wie sich meine heilige Barmherzigkeit zurückzieht, um den Platz meiner heiligen Gerechtigkeit zu überlassen? Werde ich mein Volk noch länger unter der Herrschaft des Bösen lassen?

Mein heiliges Gesetz wird die Länder und Regionen, die meinem göttlichen, heiligen Herzen und die dem unbefleckten und schmerzhaften Herzen meiner liebsten Mutter teuer sind, beschützen. Gott hält die seinen Heiligen und Auserwählten gegebenen Verheissungen immer; und erst recht jene, die ich meiner heiligen Mutter gemacht habe. So werde ich die Länder, die uns verehrt haben, jene, die in ihren Herzen unsere beiden vereinten Herzen bewahrten, beschützen.

Ja, bittet unsere beiden vereinten Herzen,

JESUS und MARIA,

damit sie zur Zuflucht aller Kinder der Erde werden.

Betet, damit eure Erde neu erblühe, dass eure zukünftigen Ernten wachsen, um die Kinder des Menschen, diese zukünftige Generation, aus der grosse Heilige hervorgehen werden, zu ernähren. Betet, damit alle, die auf dieser Erde leben, ernährt werden können, denn Gott ist Vater, und ich warte nur auf eure Vergebungsbitte, um euch vollständig von diesem Bösen, das andauert und nicht aufhört sich zu vergrössern, zu befreien. Betet zur heiligen Anna, die mir meine heilige Mutter geschenkt hat. Euer Erlöser hat die Bretagne gesegnet, die sich unter dem Schutz meiner Grossmutter befindet.

Kehrt zu Gott zurück, Länder der Erde, kommt und bereut, und ich werde euch alle eure Sünden vergeben. Amen†. Und ihr werdet in einem neuen Frühling Gottes neu erblühen.

Mein Kind, die Verheissung Gottes erstreckt sich von Geschlecht zu Geschlecht.

Und meine Stimme wird eure eigene Befreiung wie mit einer Posaune erschallen lassen, die meinen heiligen Sieg über den Bösen verkündet.

Es ist der Sieg meines Heiligen Kreuzes.

Die Mächtigen werden durch ihren Stolz das Asyl meines heiligen Herzens nicht leicht finden, das ich meinen Armen, den Kindern meines göttlichen, heiligen Herzens reserviere, die mich stets im Geist und in der Wahrheit verehrten, indem sie sich als Sünder bekannten. Sie haben ihre Brüder nie verurteilt; den Schwachen nie zertreten; sie haben die Unterdrückten beschützt, kamen den Kranken zu Hilfe und haben meine königliche Autorität anerkannt, die vom Himmel kommt, um jedes von euch auf dem Weg, den ich für meine Erwählten vorbereitet habe, zu führen.

Kommt zu mir, meine Vielgeliebten; ich werde euch von dieser weltweiten, äussersten Not befreien; mein Friede wird euch bedecken. Ihr werdet zu mir kommen, um euch zu ernähren: Ich bin eure wahre Speise. Ja, empfangt mich auf den Knien vor dem Priester. Er hält mich in seinen durch mich selbst geweihten Händen. Ich bin diese Heilige Hostie. Ich bin da, sehr lebendig; ich bitte euch Priester meiner heiligen Kirche, mich mit Sanftheit zu spenden, damit sie mich ohne Eile empfangen und mich die Augen meiner Kinder angesichts meines heiliges Leibes bewundernd anschauen.

Dies ist der gewaltigste Moment, der sich in diesen wenigen Sekunden abspielt, wo ich vom Ziborium, das von meiner heiligen Herrlichkeit strahlt und von den Fingern meines Priesters gehalten wird, auf die liebenden Lippen meines Kindes heruntersteige, die sich etwas öffnen, wie die Blätter einer Rose unter dem Morgentau, um mich zu empfangen; sein Herz ist offen und zeigt mir seine Liebe. Ja, in diesen wenigen Sekunden ist die Anbetung vollkommen, und ich nehme Platz auf meinem Thron, um meine Gnaden zu verteilen.

Gott segnet euch in dieser Anbetung, die mich mit Freude überhäuft. Alle Verfehlungen eures Tages werden in diesen Sekunden der Gnade vernichtet. Amen.†

Auf die Knie meine Kinder! Es ist Zeit, mein Verzeihen zu erflehen. Bereut und tut Busse. Dies ist die Zeit der grossen weltweiten Reue. Es ist die Zeit der Vorbereitung der Wiederkunft des Menschensohnes. Es ist die Zeit des glorreichen Kreuzes. Gott wird es selbst bis zu den Wolken des Himmels errichten [Hinweis auf die Botschaft von Dozulé. Siehe Titelseite, Mitte Spalte 2], zwischen Himmel und Erde, um euch an meine Kreuzigung zu erinnern.

 Amen.†

JESUS von Nazareth kommt,

um die Welt und die Zeit zu besiegen. Amen.†

 

 +++ 

 

Jedem Tag genügt die eigene Mühe (Plage)

 

Dienstag, 8. Mai 2001 - Hl .Rita 

 

„JNSR": „JESUS, ich vertraue und hoffe auf dich!"

JESUS:

„Ich vereine mich mit euch durch mein heiliges Wort. Ich bin da; ich weiss, dass du in dir eine grosse Freude spürst, mich zu hören. Ihr könnt meiner Liebe, die ich zu euch trage, nicht widerstehen. Nur die Leichtsinnigen wissen nicht davon zu profitieren. Gott ist Freude. Selbst in meinen nicht leichten Worten gebe ich euch meinen Frieden. Ein Vater kann sein Kind vor der ihm drohenden Gefahr warnen, ohne deswegen in seinen Äusserungen oder seiner Unterweisung bitter zu sein.

„JNSR": „Ich möchte meinen Brüdern nahe sein, die dich mit deinem heiligen Wort lieben und annehmen, aber es gibt um mich herum meist nur Nüchternheit. Herr, du müsstest zu jedem individuell sprechen."

JESUS:

„Damit eine gute Ernte wächst, braucht es auch eine gute Erde. Warum sollte ich meine Saat unter die Steine des Weges oder mitten unter die Dornen ausstreuen? Wo möchtest du, dass ich spreche? In den Wind, in den Sturm, in die Wüste? Schau selbst, was mit meinen Schriften, mit meinen Büchern geschieht? Wie viele Male sehe ich sie den gleichen Text lesen und nochmals lesen, nicht um sich zu informieren, sondern um den Fehler (den Bruch) zu entdecken, den sie dir ans Gesicht werfen: Es ist der Splitter ihres Triumphes und dieser Sieg ist auch gegen mich gerichtet, denn ich bin es, der zu dir spricht.

Ich sage es euch erneut: Ich bin nicht für die Guten gekommen. Heute sind eure Seelen krank. Ihr urteilt über das, was ich jedem eurer Brüder gebe, und ihr seht das Gute nicht, das ich in eure Hände lege. Eines Tages werde ich kommen und euch fragen: „Was hast du mit deinen Talenten gemacht?" Der Meister gibt und das Kind, das meine Gabe erhält, ist für seine Fruchtbarkeit verantwortlich. Die Güter des Herrn können nur unter dieser Voraussetzung empfangen werden.

Warum die Talente, die ich euch gebe, vergeuden und verstecken? Alles vergeht in dieser Welt, nichts bleibt ewig. Nur mein lebendiges Wort lebt von Geschlecht zu Geschlecht und wird niemals vergehen, denn mein Wort ist ewig. Wer kann es in seinem Herzen zurückhalten? Es entwischt wie ein Vogel aus dem Netz des Vogelhändlers. Wenn es in diesem durch meine heilige Gnade erwählten Herzen empfangen wird, kann es nicht gefangen bleiben, denn es will sich allen schenken.

Weshalb (also) das Kind, das mich hört, verurteilen?

Es ist erwählt, seine Brüder über das zu informieren, was ich für jedes von euch in dieser kommenden Welt vorbereite. Jedes hat dort seinen Platz. Arbeitet freudig, um mein Reich vorzubereiten, das euch mit meinem Frieden und meiner Freude überschütten wird; und meine Liebe wird euch umfassen. Ich werde euch wie einen Säugling auf meinen Armen tragen.

Die Sorgen der Erde erfüllen die Seelen, die nicht Vertrauen in mich haben. Die Mehrheit meiner Kinder lehnen meine Güte ab; sie sagen, meine Barmherzigkeit sei zu schwer zu tragen. Ihr seht den Bedürftigen nicht. Wie sollt ihr euer Nötigstes teilen, wenn die Angst vor dem Morgen eure Bedürfnisliste verlängern lässt?

Jedem Tag genügt seine eigene Plage.

Versucht nicht, für eure künftigen Tage vorzusorgen, denn in einer Nacht kann alles verschwinden! Wo werdet ihr diese verderbliche Nahrung aufbewahren und diese weichen Decken? Werdet ihr sie auf eurem Rücken tragen am Tag, an dem das Wasser – oder das Feuer – euch heimsuchen werden? Ja, ich werde euch genau die Zeit zur Flucht geben, um eine sichere Zuflucht zu suchen, aber nehmt nichts mit euch mit. Die Reinigung eurer Erde hat begonnen, und ihr habt es noch nicht verstanden!

Am Tag, als mein Volk aus Ägypten zog, nahmen sie ihr Hab und Gut mit sich. Nach vierzig Jahren in der Wüste verloren sie alles und einige sogar ihr Leben.

Ich bin mit euch in meiner unvergänglichen Liebe. Wie könnt ihr sagen: „Ich sehe keinen Gott, also kann ich auch nicht an ihn glauben"? Jeden Tag profitiert ihr von der Frucht meiner Liebe und jeden Tag erwarte ich euren Dank; ich erwarte ein Gebet, einen Lobpreis an meine Herrlichkeit. Ich höre aber nur Klagen und Jammern gegen mich; ihr seid Unzufriedene...Selig jener, der Gott für sein tägliches Brot loben kann, das er euch zum Wohl eures Leibes schenkt und das Brot des Himmels für das Heil eurer Seele.

Kommt in meine Kirche: Meine Kinder, kommt zu mir; Ich befinde mich im heiligen Tabernakel und erwarte euren Besuch. Ich werde die Demütigen erheben. Ich werde die Mächtigen vernichten, so wie auch die Schmeichler, die ihren Hof bilden. Gott erwartet eure Gegenwart, eure Anbetung. Meine Kraft wird euch in alle euren Prüfungen stützen. Kommt zu mir; ich wünsche nur eure Liebe, ich bin der Bettler der Liebe.

Unsere drei heiligen, vereinten Herzen, JESUS, MARIA und JOSEPH wollen sich mit den Kindern vereinen, die inmitten der Trübsale, die nicht aufhören, auf die Erde niederzugehen, eine Zuflucht zu suchen. Betet und empfangt die heiligen Sakramente.

Die Zeiten verdunkeln sich: Kehrt schnell zu mir zurück, denn bald werdet ihr meine Gaben und mein Wort des Lebens nicht mehr erhalten und meine Liebe nicht mehr kosten. Die Früchte der Erde werden verschwinden, weil sich die Menschen mehr und mehr von mir entfernen, von ihrem Gott. Ihr verachtet euren Schöpfer; ihr lehnt euren Erlöser und auch den Heiligmacher, den Heiligen Geist, ab.

Es ist Zeit, zu Gott zurückzukehren:

ihr könnt nicht alleine in der langen Nacht gehen.

Ich bin das Licht der Welt,

JESUS Christus.

† †

 

 

Ich hätte euch von euren Ketten befreit! Wo ist euer Glaube?

 

Montag, 14. Mai 2001 – Hl. Matthias

 

„JNSR": Verzeihe mir, Herr, kann dieser zweiter Teil des Buches 4 „Actes des apôtres"? beendet werden? Gepriesen seist du, Herr, habe Erbarmen mit mir."

JESUS:

„Zuerst verlange ich von dir, auf meine Frage zu antworten: „Seid ihr bereit, euer Leben zu ändern? Wurde euer Glauben durch alle Zeichen eurer Zeit ergriffen? Warum habt ihr diese Zeichen, anstelle sie ruhig an euch vorbeigehen zu lassen, nicht allen sich gläubig Bezeichnenden dadurch kund getan, dass sie durch euren Glauben an Gott behoben werden müssen.

Euer Glaube ist nur Staub, der kommt, um sich mit dieser Überflutung des Wassers zu vermischen; er ist wie dieser Schlamm, der nichts anderes kann, als sich auszubreiten, ohne irgend etwas Gutes zu erbauen. Euer Glaube kann nichts widerstehen, er ist wie diese Dämme ohne Kraft gegen die entfesselten Elemente. Euer Glaube kann sich nicht ausbreiten, er beweist nur eure Lauheit und eure Untreue. Ihr habt euren Glauben an Gott ertränkt, so wie eure Gegenden durch die Wasser ertränkt sind.

Ich vernehme keine Gebete, die mich bitten, Abhilfe zu leisten, Ich sehe keine anhaltenden Anbetungen, eure Herzen sind ausgetrocknet. Ich bin bei keiner Sühne-Messe dabei, denn mein Volk glaubt nicht mehr an die heilige Barmherzigkeit Gottes, die alles anhalten kann.

Hättet ihr mich aus ganzem Herzen angefleht,

alle zusammen in jeder Kirche der Erde,

dann hätte ich euch von euren Ketten befreit. Amen!

Wo sind eure Prozessionen? Dieser feierliche Bittgang durch eure bedrohten Felder, eure beschädigten Kulturen; dieser Prozessionsgang, um eure Wohnungen zu segnen. Habt ihr Angst, eure Gebeten, eure Litaneien und eure Lieder bis zu mir hinaufsteigen zu lassen? Habt ihr Angst, hinter meinem heiligen Sakrament, das eure Erde, eure Häuser und eure Familien segnet, zu gehen? Amen. Worte des Herrn.

Zu Beginn habe ich dich gebeten, deine Brüder über meine Entscheidungen zu informieren, und du hast dies getan. Jetzt stelle ich einem jeden die Frage: „Seid ihr bereit, mich in eure Welt ankommen zu sehen? Habt ihr genug Glauben, um zu mir zu rufen: „Komm! Herr JESUS"? Werdet ihr, wenn ihr mich seht, versteinert sein wie Salzstatuen? Werdet ihr vor mir fliehen? Oder werdet ihr kommen, um euch in meine Arme zu werfen, um Verzeihung zu erbitten und euch zu freuen, mich zu sehen?

Dies sind Fragen, um euch ganz einfach zu sagen: „Liebt ihr mich so, dass ich euch sage: Ich komme, um mit euch zu leben? Seid ihr bereit, zu mir zurückzukehren nach einem so langen Exil?"

Du weißt genau, dass die Schafe nur durch ein heftiges Gewitter versuchen, in ihren Stall zu gelangen. Erwartet ihr dieses Gewitter, das sich überall vorbereitet? Dieses Gewitter von Feuer, von heisser Asche und von Wasser, das sich wie ein Raubvogel auf meine verirrten Kinder stürzen wird?

Ich kann diese Zeit nicht mehr zurückdrehen. Ich kann meinen Arm nicht mehr zurückhalten. Ich kann die Elemente, die nicht aufgehört haben, untereinander wie Komplizen, die einen organisierten Ausbruch planen, zu gären, nicht mehr beruhigen. Oh, meine heilige Gerechtigkeit: Warum den Arm schon erheben, den meine Barmherzigkeit auf diese sündige Welt niederzustürzen verhindert!

Wenn ich die Reue in die Seelen zurückkehren sähe, die gegen mich und gegen meine Geschöpfe, die mich gewählt haben, gesündigt haben, würde ich meine Hand ausstrecken, um den Tumult zu beruhigen, der sich in der Luft, in den Meeren und auf der Erde vorbereitet.

Du willst wissen, ob wir diesen zweiten Teil des Buches Nr. 4 anhalten sollen, und du siehst, wodurch ich dir antworte: Ich erwarte diese Reue! Kann man das Buch anhalten, angesichts dieser Entscheidung meiner Kinder?

Die Zeit, in der ich meinen Arm über dieser Welt noch

zurückhalte, ist die Zeit, in der ich zu dir in diesem zweiten

Teil noch spreche.

Wenn sie sich verspäten, mir in der Frist, die Gott noch eingeräumt hat, um seine Gerechtigkeit walten zu lassen, dann werde ich diesen Entschluss bald fassen, denn die Frage wurde euch bereits gestellt: Werdet ihr von eurem ganzen Herzen zu mir zurückkehren?

Ihr habt in euch meine Hoffnung. Meine heilige Mutter mit meinen heiligen Engeln und meinen Heiligen des Himmels haben sie euch in diesen Zeiten der Finsternisse gegeben.

Es ist höchste Zeit. Meine heilige Kirche wird erwachen, um euch sehr stark zu sagen, an mich zu glauben, an euren einzigen und wahren Gott. Wenn ihr euch retten wollt, dann führt auf eurer Erde Werke der Liebe aus; helft den Armen, den Kranken, den durch das schlechte menschliche Gesetz Verfolgten, das den Unschuldigen verurteilt. Verteidigt meine heiligen Gesetze, die unaufhörlich durch Menschengesetze, die auf dem Tod und nicht auf meiner Liebe basieren, bekämpft werden. Das Kind, der Greis und der Kranke werden ungebetene Gäste (Eindringlinge) in dieser Welt, die ihre christlichen Werte verliert.

Mein heilige Kirche wird bald aus ihrer Lethargie erwachen. Gewiss wird es noch Lästerungen gegen sie geben. Sie wird die Spucke der Profanen erhalten, wie ihr göttlicher Meister. Sie wird noch für einige Zeit verfolgt werden. Ich lasse sie aus dem Schatten heraustreten und sie wird sich wie der Auferstandene erheben und mir sagen:

„Herr, wo bist du? Ich spüre dein Leben, das meinen ganzen, grossen Leib durchdringt. Ich bin jetzt unterwegs. Ich bin lebendig, denn ich habe dein Leben in mir. Alle Kinder, die du mir anvertraut hast, Herr, werden wie alle diese Kinder jenen ähnlich, die dir nachfolgten und vor Freude schrien. Sie folgten dir, um sich an dein Herz anzuschmiegen und deinen Kuss zu empfangen. Ich werde dir sagen: Hier sind sie, Herr, es sind deine Söhne; sie haben deine Taufe erhalten, mache aus ihnen, aus deinem heiligen Volk, ein Volk von Priestern, von Propheten und Königen. Es sind alles deine Kinder, mein Gott, Du König des Universums. Segne deine heilige Braut, deine heilige und einzige Kirche."

Und ich, euer Gott, werde zu euch sagen:

Dass jener, der mich als seinen Retter und seinen Gott anerkennt, zu mir komme. Ich werde ihn gleich hoch erheben, wie meine heiligen Engel, denn die Zeit kommt, in der Gott jene, die ihm folgen werden, segnet. Ich werde sie wie meine ersten Apostel heiligen. Denn für jenen, der von mir mein Herz verlangt, um vor dem herumschleichenden Bösen Zuflucht zu suchen, werde ich die heilige Wohnung meines göttlichen, heiligen Herzens weit öffnen.

Die Liebe ist am stärksten. Ich bin euer Sieger-Gott. Ich bin das göttliche, heilige Herz, das die Welt stützt und sie seine bewundernswerten Schläge erleben lässt. Auf meinem heiligen Kreuz habe ich euch mein kostbares Blut gegeben: Wisst ihr nicht, dass ich für euch mein Leben hingab?

Ihr seid die Glieder meiner heiligen Kirche. Mein Heiliger Geist kommt, um euch in meinen göttlichen Sakramenten zu heiligen. Seid ihr euch der Verantwortung bewusst, die ihr alle in euch trägt, wenn ihr das Sakrament der Busse und das Sakrament der Eucharistie empfängt? Würdet ihr mich so lieben, wie ich euch liebe, würdet ihr nicht stumm bleiben, denn Gott gibt sich euch, damit ihr mich jenen geben könnt, die noch immer schlafen. Mein heiliges Wort ist Leben; gebt es euren Brüdern durch mein Wort, das Nahrung ist. Eine lebendige Seele ist wie ein verhungerte Seele, die mich – nachdem sie mein Wort vernommen hat – in der heiligen Eucharistie sucht: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat in sich mein ewiges Leben."

Meine Priester-Kinder meiner heiligen Kirche erhalten durch sie die Fülle ihrer Unterweisung. Jeden Tag vollzieht sich ihr Wachstum. Sie folgen meinem Gesetz und meinen heiligen Geboten. Das Gebet hilft ihnen in ihrer geistigen Entwicklung.

Das Zuhören Gottes ist eine Kommunikation jeden Augenblickes.

Die Gemeinschaft mit den Gläubigen beginnt mit der Vereinigung des Heiligen Geistes im Geist des Priesters: Man kann nur weitergeben, was man in einem gleichen Glauben erhält. Mein durch mein heiliges Wort genährter Priester, gibt ihn euch, nicht wie eine gewöhnliche Information, sondern wie ein Bindeglied, das euch zu mir nähert, euch stärkt und euch die geheime Türe meines heiligen Herzens öffnet. Der Glaube wird fortfahren, euch die Kenntnis meines heiligen Wortes zukommen zu lassen, so wie ich es euch gebe.

Gott wohnt im Schoss seiner Kirche, inmitten von euch. Ich bin das Zentrum der geistigen Entwicklung von jedem. In meiner Kirche müsst ihr das Nötige suchen.. Alle die Antworten, die eure Seele erwartet, um zum wahren Leben in Gott zu erwachen, befinden sich in mir, in eurem Gott der Barmherzigkeit; empfangt mich in meiner heiligen Eucharistie mit Glauben!

Oh, meine Priester-Kinder; ich richte mich an euch in der Freude. Meine Kirche wird bald überall neu erblühen. Meine Mitglieder werden geheilt und durch meine heilige Braut gestärkt, von der sie allen Schutz erhalten. Wie gross wird der Tag sein, wo ihr euch im Spiegel meines heiligen Herzens sehen werdet! Ich habe gesagt: „Wer mich sieht, sieht meinen Vater!" und heute sage ich zu euch, meine heiligen Priester: Wer euch sieht, sieht mich in euch!", denn wir beten den Vater an, ihr und ich, im Geist und in der Wahrheit. Amen.

JESUS

Heiligmachender Priester.


Der Ruf Christi

 

17. Mai 2001 – Hl. Pascal 

 

JESUS:

"Meine lieben Kinder; dies ist der Moment, sich zu versöhnen; es gilt, keine Minute zu verlieren. Alle werden zum Kreuz kommen. Dies ist der einzige Mission, denn alle führen zum heiligen Kreuz; Mission der Missionen.

Mein Kreuz beherrscht die Welt; sie muss mir heute folgen, indem sie mein heiliges Kreuz betrachtet.

Durch das Kreuz werdet ihr zu mir kommen, denn das Leiden ist der Weg, den euer Gott eingeschlagen hat, der gute Hirte, der Erlöser aller Menschen.

Nachdem ich meinen heiligen Auftrag meines Kreuzes der Liebe, das einem jeden von euch mein Leben gegeben hat, erfüllt hatte, bin ich zum Vater hinaufgestiegen.

So habe ich euch den Weg gezeigt: Folgt ihm, kommt zu mir durch mein heiliges Kreuz. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Durch mein Kreuz werden wir siegen. Amen.

Versöhnt euch, denn mein Frieden verlangt es von euch.

Ich will alle meine Kinder meines heiligen Kreuzes vereinen.

Die Welt wird sich mit Kreuzen bedecken,

damit ich in einem jeden von ihnen sei,

um euch zuzurufen, dass ich euch liebe.

Komm! Herr JESUS!

JESUS Christus,

gestorben auf seinem Kreuz,

kehrt in seinem glorreichen Kreuz zurück.

Amen.

JESUS Christus.

† †

 

 

 

Ich werde kommen wie ein Dieb – Die weltweite Reue

 

Samstag, 19. Mai 2001 – Hl. Yves 

 

„JNSR": „ Herr willst du zu mir sprechen; , ich höre zu. Gepriesen seist du, Herr, verzeihe deiner demütigen Dienerin ihre Kühnheit, dich zu fragen."

JESUS:

„Ich kann nicht anders, als euch zu lieben: Wie könnte ich mir diese Freude, die ich habe, zu dir zu reden, versagen? Diese Freude, mich mit dir zu unterhalten, mich mit dir in einer Verbindung zu vereinen, gemäss dem, was wir gemeinsam auswählen wollen. Über welches Thema willst du, dass ich spreche?

„Herr, ich möchte dir nur zuhören. Du sollst wählen, Herr. Gepriesen seist

du, Herr, dass du zu mir redest."

„Denkst du, die ganze Welt sei so glücklich, mich zu hören, wie du es bist?"

„Was soll ich dir sagen, Herr? Für mich ist es der grösste Schatz, den ich besitze:

Es ist dein Wort."

„Nein, mein Kind, auch heute lehnt mich die Welt immer noch ab, und es bereitet mir eine gleich grosse Qual, wie am Tag meiner ersten Verurteilung, am Tag, als man meinen Tod am Kreuz ausrief: Alle verwarfen mich.

Die Welt schätzt nicht, dass Gott zu ihr kommt, um seinen Platz einzunehmen; und die Kämpfe, wie sie auch seien, haben als Ausgangspunkt mein heiliges Kommen zu euch. Ja, ich werde noch immer verworfen. Wenn du denkst, dass ich mich – damit alle meine Kinder nach mir verlangen - zurzeit offen zeigen und zu ihnen sprechen muss, kann ich dir antworten:

„Wozu dient die weltweite Reue, das Zeichen meines irdischen Reiches unter euch?" Dazu: Ich werde mein heiliges Herz in der Verzeihung öffnen. Ich muss in eure Leben weder durch Stärke, noch durch Furcht eingreifen.

Wie stellt ihr euch Gott, der euch sagt: „Ich werde wie ein Dieb kommen?" Käme ich, um euch euer Herz zu stehlen und euer JA zu entreissen? Wie der hl. Thomas werdet ihr sagen: „Wenn ich nicht die Hand in seine Wunden legen, glaube ich nicht daran"? Wollt ihr mir sagen, ihr seiet wie der hl. Thomas? NEIN! Nicht einmal diese Geste wird euch an meine heilige Gegenwart unter euch glauben lassen. Selbst dieser Akt wird aus eurem Herzen die Anbetung nicht entlocken, die mir mein heiliger Apostel gab, als er meine heiligen Wunden berührte: „Mein Herr und mein Gott!". Aus seinem ganzen Herzen warf er sich in meine Arme.

Mein heiliges Herz wird immer verzeihen, auch dem Schuldigsten, der seine Reue ausrufen und bereuen wird, sogar mit seinen gebundenen Händen und seinem zugenähtem Mund: Ich kann in den Herzen lesen.

Sollte ich die Hälfte dieser leichtsinnigen (verrückten) Menschheit strafen, die sich in ihrer Wahl verirrt hat und von meinem heiligen Gesetz nichts hören will, sondern den Stolz der Bescheidenheit und die Vergnügungen aller Art meiner Liebe vorzieht, die sie ständig vor sich selber warnt; diese Menschheit hört nicht auf, sich selber zu zerstören. Arme Menschheit; dein Fall ist schwindelerregend (tief)!

Ja, ich werde wie ein Dieb kommen!

Denn, wenn alles dunkel sein wird, verzweifelt und alleine, durcheinander und wie ein Knäuel von Schnüren verwickelt, bei dem man den Anfang mit dem Ende verwechselt; wenn ihr anstatt mein Leben den Tod im Selbstmord sucht, den euch der Meister des Bösen anbietet, um all euren Übeln ein Ende zu setzen: Euer und mein Feind suggeriert euch dies als die Befreiung. Und ihr wehrt es ab, meinem Licht, das mein Leben, mein Weg und meine Wahrheit ist, zu folgen!...Und ihr engagiert euch auf diesem Weg, auf dem die Dunkelheit so dicht ist, dass selbst eure Lampen sie nicht zu durchdringen vermögen. Wenn also die Nacht euch mit seinem dunklen Mantel einschnüren wird, so dass dann eure Hilfeschreie ersticken, wie wenn ihr einen Knebel hättet, der eure Atmung unterdrückt, da die Luft wie Russ sein wird, dann werdet ihr euch meiner erinnern, eures Schöpfers, eures Erlösers und eures Trösters

der der alleinige und einzige Gott ist,

der die Reue eurer Fehler erwartet;

dann werde ich meinen Heiligen Geist zu euch senden, der sich in euren Geist eingiessen wird. Ja, ich werde wie ein Dieb kommen, nur um euch meine heiligen Worte verstehen zu lassen: „Ich bin das Licht der Welt". Die Finsternisse fliehen vor mir. Ich sende euch meine barmherzige Gerechtigkeit. Dies ist die Stunde, euch von euren Sünden, die euch von meinem Licht trennen, zu befreien.

Du fragst mich, ob jedes meiner Kinder rufen muss: „Komm, Herr JESUS!"? Mein Kind, du wirst sehr laut rufen, denn es ist lange her, dass du deinen menschlichen Respekt verworfen hast. So wie dich, werde ich Tausende von Kindern hören. Jene aber, die nach dieser langen Nacht ihres Stolzes genau dort heraustreten, werde ich nur mit einer schwachen Stimme hören, die ich in ihr Herz gelegt habe. Sie werden sich schämen, sich so zu sehen, wie sie sind, aber sie werden geheilt zurückkehren, denn die Bekehrung eines jeden wird sich in jede Seele senken. Jedes Kind wird bereuen. Dies wird dann die weltweite Reue sein. Die Vergebung Gottes wird die Himmel und die Erde erfüllen. Alle meine Seelen werden geheilt, die Schlacht wird gewonnen sein; es wird keine Finsternisse mehr geben, weil ich das Licht der Welt bin. 

Komm, Herr JESUS!

Amen.

† † 

 

 

Der heilige Rosenkranz

 

Montag, 21. Mai 2001 

 

JESUS:

„Ich bin JESUS von Nazareth; ich bin Gott, die zweite Person der Heiligsten Dreifaltigkeit. Ich rufe dich, um deinen Brüdern zu sagen, was in eurem Ungehorsam noch geschehen kann.

Gott spricht und vermischt sich mit niemand Anderem.

„Herr sprich zu mir durch dein glorreiches Kreuz."

Ich segne dich, mein Kind, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes†.

Das Kreuz lässt den stets auf der Lauer liegenden Bösen flüchten, besonders wenn ich zu dir spreche. Ja, Ich segne deinen Geist, dein Herz und deine Hand, die das schreibt, was du in deinem Herzen vernimmst.

Ich suche wahre Anbeter, die Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Ich habe es dir gesagt, dass es dringend sei. Der Spalter kann die Kirche, in der ihr mich anbetet, nicht treffen. Was die andern Häuser Gottes betrifft, sind diese anfällig, weil nur wenige Leute darin an meine wirkliche Gegenwart im heiligen Sakrament glauben.

MARIA:

„Ich bin MARIA, die Mutter Gottes. Repariert schnell die Ruinen, die sich in jeder Kirche angehäuft haben, in der man meinen Sohn nicht mehr anbetet. Euer Erlöser wird durch seine Menschen-Brüder aufgegeben (im Stich gelassen). Versucht diese Kirchen wieder neu aufzubauen, und ihr werdet die Gnade Gottes auf eure Welt zurückkehren sehen.

Vernehmt, dass der Herr eure Häuser, in denen man den Rosenkranz betet, gesegnet hat. Der heilige Rosenkranz ist eine Waffe, die den Feind in die Flucht schlägt. Ich brauche viele Häuser (Heime), in denen der Rosenkranz gebetet wird. Ich weihe diese Häuser, denn Gott kann in sie einkehren und in jedem betenden Herzen den Tabernakel, der die Beleidigung des Vergessens erlitten hat, neu erbauen; er wird dann von grossem Wert sein. Ändert euer Leben; haltet euch nicht mit Fragen auf, ob sich dies machen lässt, ohne die bereits an ihrem Platz befindlichen Dinge umzustürzen. Es gibt einen Platz für jede Sache und alle Stunden müssen in Gnaden befruchtet werden.

Der Moment ist gekommen, an dem ich alle meine Kinder rufe, um diese riesige Kette des Rosenkranzes, der in Fatima begonnen hat, zu bilden. Schaut auf euren Papst: Er ist das genau das Abbild der Frömmigkeit dieses Rosenkranzes.

Warum noch zuwarten? Gott bittet mich, einem jeden von euch zu sagen, dass in der Verbindung mit allen den Rosenkranz betenden Herzen dieser Liebesstrom fliesst, der diese gottlose Welt neu erbaut.

Wenn sich Welt anschickt, mir zuzuhören, mir der heiligen Mutter Gottes, der Mutter, die verzeiht und die selbst den Ungehorsamsten ruft, um ihm zu sagen: „Mein Sohn, ich brauche dich, denn der Lügner, der Gott ungehorsam war, wird seine Niederlage spüren, wenn er dich neben mir von deinem ganzen Herzen beten sieht."; widerspenstige Kinder kommt, um mir zu helfen; ihr werdet die Spiegel sein, die Satan blenden.

Seine Niederlage ist euer Sieg bei mir, der Königin des

heiligen Rosenkranzes.

Amen.

† †

 

 

 

Die Weisheit spricht zu euch

 

24. Mai 2001 - Christi Himmelfahrt

 

DIE WEISHEIT: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Die Weisheit spricht zu dir. Gott, der Allmächtige, der in dieser Welt heute wie gestern am Werk ist, möge deinen Geist leiten, damit deine Hand fügsam sei, sein göttliches Wort zu schreiben; der Heilige Geist möge von deinem ganzen Wesen Besitz ergreifen, um den heiligsten Segen der göttlichen Dreifaltigkeit zu empfangen, an diesem grossen Tag, an dem die Kirche das Fest der wunderbaren Auffahrt unseres Herrn JESUS Christus feiert.

Die Propheten von heute müssen den Heiligen Geist preisen, den Ankündiger der Guten Nachricht und zwar mit der gleichen Ehrfurcht, den die Propheten von gestern hatten, denn das Wort, das ankündigt, ist lebendig, gestern wie heute, weil Gott der Einzige und Wahre ist und durch sein Wort diese Welt rettet, die er mit seiner ganzen Liebe erschaffen hat; und er heilt durch sein Wort alle diese leichtsinnigen, kranken und durch die Sünde des Ungehorsams verwundeten Geschöpfe.

Die gegenwärtigen Zeiten sind für die Einen wie für die Anderen noch immer schwer zu ertragen. Die Finsternisse verdichten sich überall. Nur einem einzigen Weg kann man folgen, um sich nicht zu verirren; und dies ist derjenige unseres Herrn JESUS Christus, der euch sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben„. Wenn er auf eurer Erde seine heilige Kirche gegründet hat, dann, damit sie unzertrennlich von ihrem göttlichen Meister sei und demzufolge Inhaberin seiner Lehre, die in Ewigkeit in seiner unendlichen und stets unveränderlichen Liebe bleibt.

Aber heute sind gefrässige Wölfe in den Schafstall eingedrungen und haben unter den Hirten Entsetzliches verursacht; und in den Gottesdiensten wird Gott gelästert. So wussten gewisse Hirten nicht mehr, was machen, und um den Hunger dieser Wölfe zu besänftigen, haben sie akzeptiert, den Gottesdienst schrumpfen zu lassen: Die Anbetung, die ihr Gott erweisen solltet, ist zu einer Verehrung für den Menschen geworden. Vom Beginn dieser Änderung an, die nach und nach im Gottesdienst erfolgte, ist die Gott erwiesene Ehre in gewissen Kirchen zu einer unwürdigen Imitation des Heiligen Opfers des Leibes und des Blutes unseres Herrn JESUS Christus geworden. Der Herr spendet sich nicht mehr, man nimmt ihn wie in einem Selbstbedienungsladen.

JESUS: Es sind nicht mehr die Priester, die mich spenden, sondern die Laien. Das Sakrament der Beichte ist verstummt, man hat es unter einer allgemeinen Farce erstickt. Alle meine Sakramente sind so zur grössten Ehre des Feindes Gottes und der Menschen zum Scheitern verurteilt. Heute jubiliert der Hinterhältige...

Die Kirche hat ihm einen offenen Platz überlassen. Dies ist die Zeit der Plünderungen und des Vandalismus. Und die Zeit ist gekommen, von der ich euch sagte, dass der Greuel der Verwüstung in meine heilige Kirche eindringen werde, denn es sind nicht die Türen der Kirchen, die verschlossen werden mussten, sondern es muss die Türe eures Herzens geöffnet werden, dasden heiligen Gesetzen Gottes vollkommen gehorcht.

Um meine heilige Kirche vor dem Greuel (der Verwüstung) zu retten, den sie immer stärker erleiden wird, werdet ihr die heiligen Märtyrer nicht mehr zählen können, die die grosse Verfolgung in der ganzen Welt erleiden werden. Wer kann sich aus freien Stücken auf den Thron des Petrus setzen, werdet ihr Gott sagen? Und die Weisheit antwortet euch: „Jener, der den Thron bewusst als Unfähiger behandeln wird".

Die Masse der gegenwärtigen Bevölkerung ist die gleiche, wie jene, die die Tötung von JESUS erwartete: Weder das Blut seiner Dornenkrone, das in Strömen über sein anbetungswürdiges Antlitz floss, noch das Blut seiner Geisselung konnte die Menge beruhigen, die erklärte, dass sie bei seiner Freilassung zum Gegner des Kaisers würden.

Heute wird die kleine Zahl der wahren Anbeter Gottes noch genau unter die Lupe genommen. Was wird davon übrig bleiben, wenn man euch mit den Dornen der Gerichtsurteile der zu Tieren und wütenden Wölfen gewordenen Menschen Fragen stellt und sie erklären werden:

Wenn wir Petrus noch immer an der Spitze der Kirche lassen, wird sie zusammenbrechen, denn er hat nicht mehr die Abwehr- und die Widerstandskraft, sie zu stützen„...

Dann werdet ihr euch erinnern, dass das Urteil über JESUS von Nazareth stattgefunden hat, und dass Er durch dieselbe Masse von Menschen schuldig erklärt wurde, die ihn, als JESUS am Palmsonntag mit grossem Triumph nach Jerusalem einzog, als ihren König ausgerufen hatte. Die gleiche Menge schrie sehr stark für seine Tötung: Dies war seine Verurteilung. So wird es an jenem Tag geschehen, an dem man „in vollkommener Objektivität„ beratschlagen wird, dass Petrus zum Wohl der Kirche zurücktreten, „für die Kirche sterben„ muss. Diese angebliche Objektivität wird auf gar keiner gültigen Tatsache beruhen.

Die Materialien der alten Gebäude stützen diese mit einer ausserordentliche Kraft, die jenen fehlt, die man heute erbaut. Denn genau diese Perfektion existiert heute nicht mehr; es gibt in dieser Welt, die sich selber zerstört, überhaupt keinen Wert, um sie zu stützen. Alles stürzt zusammen, wenn sowohl die Dinge wie auch die Menschen in ihrem Inneren nichts mehr haben, um sie zu stützen. Petrus ist heute der Fels. Gott hat sein Siegel auf alle Geschöpfe aufgedrückt; diese können aber nur widerstehen, wenn eure Seelen die Prüfung ertragen. Was werdet ihr vor den Wölfen Christus antworten, wenn euch JESUS wie Petrus sagen wird: „Liebst du mich?„ Die Weisheit antwortet dir, höre zu: (Weisheit, 12, 23-27):

23 Die Ungerechten, die so unverständig lebten, hast du deshalb durch ihre eigenen Greuel selbst gezüchtigt. 24 Sie hatten sich doch auf des Irrtums Wegen allzu weit verirrt; sie hielten ja die widerwärtigsten, verachtetesten Tiere gar für Götter; gleich unverständigen Kindern irregehend. 25 Deswegen hast du sie, wie unvernünftige Kinder, mit einer Strafe heimgesucht, die sie zum Spotte machte. 26 Jene aber, die sich durch Tadel und Spott nicht warnen liessen, mussten über sich ein Gottes würdiges Gericht ergehen lassen. 27 Sie mussten sich selber in ihrem Leiden ärgern über die, die ihnen Götter schienen, weil sie durch sie gezüchtigt wurden. So sahen sie: Der, den sie früher zu erkennen sich geweigert hatten, ist der wahre Gott. Darum auch kam die höchste Strafe über sie. Weisheit 19 (Schluss):

22 In allem hast du, Herr, dein Volk so gross gemacht, so herrlich, hast es nie verlassen. Zu jeder Zeit an jedem Ort hast du ihm beigestanden.

 

Die Weisheit, 9, 1-4 und 13 (Gebet, um die Weisheit zu erhalten):

1 Gott der Väter und Herr des Erbarmens, du hast das All geschaffen durch dein Wort.

2 In deiner Weisheit hast du den Menschen so ausgestattet, dass er die Geschöpfe, die durch dich geworden sind, beherrsche

3 in Heiligkeit und in Gerechtigkeit die Welt verwalte und mit geradem Herzen leite.

4 Gib mir jene, die deinen Thron mit dir teilt, die Weisheit und verwerfe mich nicht von deiner Kinder Zahl.

13 Welcher Mensch vermag den Willen Gottes zu erkennen, und wer kann das begreifen, was der Herr verlangt?

Die Weisheit spricht zu euch

an diesem Tag der Himmelfahrt.

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Meine Religion ist die Liebe

 

24. Mai 2001

 

JESUS:

„Beim Lesen des dir heute Morgen Gegebenen werdet ihr verstehen, dass meine Herrschaft göttlich ist, wie ich es dir auch schon erklärte. Und dass kein Mensch auf Erden erbauen kann, was ich vorbereite, um die Harmonie der ganzen Welt neu herzurichten. Niemand kann die gesamte Übersicht über alle Nationen haben. Ich bin siegreicher Gott über alle Armeen. Einziger Richter. Vor mir geht meine Weisheit; sie öffnet die versiegelten Türen zur Stunde, die sich der Meister des Universums ausgewählt hat.

Ich sage dir auch, dass ich es bin, der die Einheit in meiner Kirche der Erde bewirken wird. Sie wird wie in meinem Himmel der Herrlichkeit mit einer vollständigen Religion, die einzige und alleinige sein, jene die ich errichten zur Stunde werde, in der mich mein Vater bitten wird, sie auf eurer Erde einzusetzen:

Meine Religion der Liebe, denn ich bin die Liebe,

und die Zivilisation der Liebe wird sich wie der sanfte, wohltuende Wind eines neuen Frühlings verbreiten, jener, der bereits vom Himmel herunterzusteigen beginnt. Denn der Heilige Geist schwebt über den Höhen und reinigt alle Schichten der Atmosphäre.

Bereitet euch auf diese grosse Reinigung vor, die eure eigene Bekehrung ist. Die Wohltaten dieser Entwicklung werden alle Nationen überdecken und die kranken Schichten aller Gesellschaften bis zuinnerst regenerieren. Das Leben jedes Landes und jedes Kindes wird dermassen umgestossen sein, dass sich nur wenige erinnern werden, was diese Erde ohne Gott war. Der Landmann (Pflüger) wird neue Furchen grabend vorbeiziehen; sie werden auf immer mein Wort bewahren; jenes, das auf den steinigen Weg oder in die Dornen geworfen wurde.

Ich bin das lebendige Wort, das eure Welt gebildet hat. Ich kehre nicht zurück, um sie zu zerstören, sondern um sie zu vervollkommnen; wie ich schon damals nicht kam, um die Gebote und das Gesetz des Moses zu verwerfen, sondern um sie zu vervollkommnen.

Ich werde euch, wie zur Frau des Zebedäus, der Mutter meiner Apostel Jakobus und Johannes sagen:

Beschäftigt euch nicht mit den Plätzen, die eure Kinder haben werden, denn sie sind bereits an ihrem wahren Platz, neben Gott in meiner ewigen Gegenwart". Fahrt fort, für sie zu beten.

Wenn ich komme, um diese Welt bis in ihr Innerstes zu verbessern, ist dies um mein alleiniges und einziges Gebot zu errichten, und zwar nicht als Gesetzgeber.

Denn jener, der das Universum leitet, ist da: Ich bin da. Ihr wisst noch nicht, auf welche Art Gott das Antlitz dieser Erde verändern wird, denn zuerst müsst ihr euch ändern, jedes, indem ihr euch bessert und Gott wohlgefällig und allen euren Brüdern dienstbar seid, besonders jenen, die mich noch nicht als ihren wahren Gott kennen. Ich verlange von euch nicht, sie in ihrer Wahl ins Wanken zu bringen, sondern nur, ihnen in ihren alltäglichen Bedürfnissen zu helfen. Wegen eurer Liebe für jedes von ihnen, werden sie mich erkennen; durch eure eigene Barmherzigkeit; denn ich bin barmherzig, und ich verzeihe dem grössten reuigen Sünder. Amen.†

Ihr alle werdet den Schock dieser grossen Metamorphose eurer Erde erleiden. Eure Brüder, die ferne waren, werden Teil der grossen Menschheitsfamilie sein, die sich auf den Weg zum lebendigen Gott aufmacht. Alle, in kleiner Zahl, werden den Namen Freunde des Kreuzes annehmen, vereint in den zwei anbetungswürdigen Herzen von JESUS und MARIA.

Diese Welt, die mich verraten, verachtet und lächerlich gemacht hat, wird sich aufmachen und dabei grosses Aufsehen wie auch überall grosse Resonanz erregen; in den Familien und in den menschlichen Gesellschaften. Alle Nationen werden den Schock ihres Zusammenbruchs spüren.

Die neue Welt wird kommen, aber vorher verlange ich von euch, dass ihr einander verzeiht, dass ihr euch vereint, liebt und gemeinsam um meine Rückkehr in der Herrlichkeit der Heiligsten Dreifaltigkeit betet. Bessert euch, werdet vollkommen und grosszügig. Ich bitte euch, zu meiner Mutter wie folgt zu beten:

„Mutter der Hoffnung, barmherzige Madonna, Mutter des Emmanuels: JESUS soll nicht weinen. Madonna der Engel, hilf uns, Ihn besser zu trösten, indem wir uns bessern, vollkommen und grosszügig zu werden. Mutter der göttlichen Liebe, geliebte Mutter, liebe uns im Herzen deines göttlichen JESUS. Amen.

Euer milder JESUS der Liebe.

Amen.

† †

„JNSR": Dieses Gebet wurde mir 1983 neben einer grossen Meditation über die Geheimnisse des Rosenkranzes während einer Krankheit, die mich ans Bett gefesselt hatte, gegeben. JESUS und MARIA haben mich aufgefordert, es alle Tage zu beten. Ich bete es zweimal am Tag: Vor der Kommunion und nach dem Empfang der heiligen Hostie. Und ebenfalls dieses zweite Gebet: „Süsser, gekreuzigter Jesus; verzeihe uns alle Sünden der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Verzeihe uns all unseren Egoismus. Verzeihe allen unseren Brüdern.

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Ihr seid die Wiege meines heiligen Wortes

 

25. Mai 2001 - Hl. Sophia 

 

"JNSR": "Gepriesen seist Du, Herr! Danke, dass Du durch diese Zeilen, die ich nahe bei dir schreibe, zu mir kommst."

JESUS:

„In meiner unendlichen Liebe befinden sich alle meine Seelen. Die Liebe einer jeden ist wie ein duftender Strauss, den ihr auf meinen Altar legt, auf dem jeden Tag mein heiliges Messopfer gefeiert wird.

Die Kommunion aller meiner Seelen freut mein heiliges Herz, das euch ruft, euch unter einander zu vereinen, um zu mir zu kommen, der euch unablässig erwartet. Mein eucharistisches Bankett lädt meine Priester ein, treu zu bleiben, mir durch die heilige Messfeier zu danken. Ich bin sowohl in jenem, der mich spendet, als auch in jenem, der mich empfängt, das geteilte Brot, das Brot meines Lebens, das die Vielzahl ernährt.

Auch wenn jene, die du mir nennst, abwesend sind, sind sie doch mit deinem kindlichen Herz, das sich seinem Gott hingibt, anwesend und dieser Teil meiner anbetungswürdigen Liebe fliegt bis zu ihnen. Es ist nötig, mein Kind, dass du dies weiterhin in dir, in deinem Glauben, lebendig werden lässt. Die Mauern meines Tempels sind meine durch meine Engel bewachten Zitadellen; jede Mutter trägt in ihr das Leben ihres Kindes, das Leben aller ihrer Kinder, und ihr fährt fort, sie mit eurem eigenen Blut zu ernähren, so wie ich euch mit meinem Blut und meinem Fleisch in der heiligen Eucharistie ernähre. Ihr seid die Tabernakel meiner heiligen Kirche, mit euren Freudentränen, mit euren Tränen des Leides und mit euren durch die Undankbarkeit der Einen und der Anderen verursachten Tränen, jenen, die aus eurem Fleisch geboren wurden, oder jenen, die sich eure Freunde nennen samt alle diesem Gefolge von Profiteuren, die versuchen, durch die gleiche Tür wie ihr zu gelangen: Für sie gibt es keinen Ausweg, und sie haben keine Zeit zu warten, bis sie an die Reihe kommen.

Mein Kind, ich wünsche, dass ihr mich in der Stille eures Herzens, das meinem Wort zuhört, sucht.

Wenn ich zu dir spreche, gibt es die Zeit der Zärtlichkeit; mein Wort steigt zur dir hinab wie ein Vogel, der die Zuflucht seines Nestes sucht.

Wenn ich zu euch spreche, dann spüre ich dieses Herz, das mich mit so viel Ehrfurcht und Freude hört, dass dies eine junge Mutter darstellt, die ihren Säugling in die mit zarter, weisser Wäsche bedeckte Wiege legt, damit er zärtlich umsäumt ruhen kann, so wie wenn er sich noch immer in den Armen der Mutter befände, die ihn so sehr liebt, dass sie ihn nur mit Mühe aus ihren mütterlichen Armen zum Schlaf legen kann.

Ja, mein Wort ist wie ein König (franz. eine Königin) in euren Herzen und es sucht eure Liebe und eure Feinfühligkeit.

Mein Kind, liebe mich immer so. Ich bin das lebendige Wort, das die Wiege eures Herzens sucht. Kein Lärm und keine Geschäftigkeit; mein Wort ruht in euch, wie das Kind, das die Arme ihrer Mutter verlässt, um in seiner weichen Wiege zu ruhen.

Ihr seid die Wiege meines heiligen Wortes.

Wort des Herrn.

Amen.

† †

 

 

 

Das Heil kommt von Gott

 

Samstag, 2. Juni 2001

 

„JNSR": „Mein Gott, führe mich: Wenn sich die Zeit verlängert, dann wird dieser zweite Teil des Buches 4 vielleicht erst dann gelesen werden, wenn alles, was darin steht, in der Welt bereits geschehen sein wird."

JESUS

„Sei nicht ungeduldig, bewahre deinen Geist ruhig und rein; ich kann dich nicht anders führen. Wenn du dir Fragen stellst, dann antworte nicht aus dir selbst, denn so begehst du einen ernsthaften Fehler. Warte, dass meine Weisheit dich führe und dir zu Hilfe komme, denn ich überlasse nichts dem Zufall, der in eurem Leben gar keinen Platz hat, denn derjenige, der mir folgt, wird Tag und Nacht durch meine heilige, göttliche Vorsehung, in der die Weisheit Königin ist, geführt.

Mein Kind, du kannst aus dir selbst heraus nichts machen. Aber ich, dein Gott, den du mit deinem gewohnten Ungestüm liebst, lasse dich bis ans Ende von dem gehen, was du als Bestes erachtest. Ja, ich überlasse dir die Freiheit zu handeln wie ein Motor, der nicht aufhört zu surren, weil er gut eingefahren ist. Wenn dann dieser Motor auf seinem Maximum arbeitet, hat er dich schon sehr weit weggeführt; und du denkst, dass je schneller er dich wegführt, desto schneller du zum Erfolg deiner Erleuchtung gelangen wirst.

Ja, ich lasse dich bis zum Ende gehen...das ich dir erlaube. Aber ich habe dich gewarnt: wenn dies nicht von mir kommt, werde ich dein Ungestüm, egal auf welche Weise, brechen, sogar zum höchsten Preis, auch wenn du darunter leiden solltest. Denn ich erlaube meinem Kind nicht, auf dem Abhang des Bösen auszurutschen, indem es glaubt, es gut zu machen.

Ich erinnere dich einmal mehr daran, dass in diesen Zeiten des Endes sogar meine Erwählten viel Mühe haben werden, das Falsche, das sie als das Wahre annehmen, zu entdecken. Ungewollt werden sie sich täuschen lassen. Ihr müsst aus allen euren Kräften an euren Gott glauben, der als euer Schöpfer alle Kräfte des Bösen neutralisiert.

Satan glaubt an Ihn, da er durch den Vater erschaffen und als Engel zum Dämon wurde. Er glaubt an Gott, aber er hasst Ihn, im Unterschied zu den Kindern Gottes: Ihr glaubt an mich, und ihr betet mich an.

Also; alles, was euch versucht, kommt vom Versucher,

alles, was euch schmeichelt, kommt vom Teufel,

alles, was euch zur Bequemlichkeit führt, ist sein

satanischer Weg, denn es ist in diesem langsamen Tod eures Geistes, in dem er euch zum Tod eurer Seelen führt.

Ruft unaufhörlich meinen Heiligen Geist an. Erwacht!

Das Heil kommt von Gott.

Wie oft müsst ihr an einem Tag das Credo beten? Ein einziges Mal für jenen, der so darüber meditiert, wie wenn er aus jedem einzelnen Wort die heilige Substanz, die sich in ihm befindet, entnehmen würde; denn jedes hat seine ganz besondere Kraft und alle (Wörter) zusammen bilden das Credo, das die antreibende Kraft ist, der wahre Motor des Glaubens:

 

JA, ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde,

und an JESUS Christus, seinen eingeborenen Sohn,

unseren Herrn, empfangen vom Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria...

„Ich rufe dich an, Herr, der du der Vater unseres Herrn JESUS Christus bist. Oh Gott, in deiner unendlichen Barmherzigkeit, wolltest du, dass wir dich kennen lernen. Du hast den Himmel und die Erde gemacht; du bist der höchste Herr aller Dinge. Du allein bist der wahre Gott und über dir ist niemand. Durch unseren Herrn JESUS-Christus und die Gaben des Heiligen Geistes, bitte ich dich, mach, dass alle dich kennen, da du alleine Gott bist; kräftige sie in dir und bringe sie von jeglicher falschen und gottlosen Doktrin, in der Gott abwesend ist, ab." (Hl. Irenäus, 2. Jahrhundert).

Wenn es einigen gelingt, euch wegen ihrer schönen Worte zu ihnen hinzuziehen, werde ich euch nicht strafen; wisst aber, dass ich euren Geist öffnen werde, wenn man mich mit Glauben darum bittet. Wenn Gott heute von euch verlangt, für den Glauben zu kämpfen, dann um euch zu sagen wie der hl. Paulus (Ph 1, 27-30):

27 Führt nur ein dem Evangelium Christi würdiges Leben, damit ich – wenn ich zu euch komme oder sagen höre, fernbleiben zu müssen, feststelle, dass ihr in einem gleichen Geiste feststeht, und in Eintracht und mit einmütigen Herzen für den Glauben an das Evangelium kämpft

28 und euch in keiner Weise vom Widersacher zaghaft machen lässt. Dies ist für sie ein sicheres Zeichen: für sie, dass sie verloren gehen, und für euch zum Heil; und dieses Zeichen kommt von Gott:

29 Ward doch euch die Gnade verliehen, nicht nur an Christus zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden.

30 Ihr führt ja den selben Kampf, den ihr an mir gesehen habt, und wie ihr wisst, noch immer ertrage.

Heute sind die Zeugen des Kreuzes, die Zeugen des Glaubens die Märtyrer euer Zeit: überwacht, ausspioniert und in ihren geringsten Gesten oder Wörtern analysiert, riskieren sie von allen sogenannt „etablierten" Gesellschaften verworfen zu werden. Der lebendige und aktive Glaube führt euch immer zu meiner heiligen Wahrheit, auch wenn ihr sie in der Bibel nicht findet.

Denn ich habe gesprochen und meine Handlungen, die mein heiliges Wort stets begleiteten, wurden nicht alle durch meine heiligen Evangelisten geschrieben. Es hätte Tausende von Seiten gebraucht und deshalb lade ich euch ein, heute auf jene zu hören, die ich erwählt habe, euch in dieser Zeit der Finsternis zu führen. Denn ich lasse niemals einen meiner wahren Botschafter ohne meine heilige Wahrheit. Sie handeln wie meine Apostel, jene, die mit mir zusammen gelebt haben. Deshalb habe ich meinen letzten Bänden den Titel gegeben „Actes des apôtres"; (Apostelakte, hier jedoch Apostel klein geschrieben, währenddem die ersten Apostel auch auf französisch immer grosse Anfangsbuchstaben aufweisen: Apôtres; der Übersetzer). Vier Bücher, um euch an meine vier Evangelisten zu erinnern. Und das letzte Buch in drei Teile aufgeteilt, zur Ehre der heiligsten Dreifaltigkeit: Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Der letzte Teil wird geschrieben werden, um diese Zeit abzuschliessen und jene des wahren Lebens in Gott zu eröffnen.

Gott wird sein ganzes Werk segnen, damit es für die zukünftigen Generationen lebe.

Der Heilige Geist wird mit euch

das ewige Lob singen und

euch heute Abend segnen†

im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes.

Euer Gott schenkt euch sein Heil:

Liebe, Frieden und Freude.

 

 

 

Komm, Geist der Heiligkeit! Komm, Geist des Lichtes!

Komm, Geist des Lebens!

 

Pfingstsonntag, 3. Juni 2001 

 

Der Heilige Geist:

„Hier ist dieser denkwürdige Tag, an dem vom Mund Gottes sein heiliger Atem, sein Feuer-Atem ausging, um aus allen seinen Aposteln Zeugen des wahren Wortes zu machen.

Der Atem des heiligen Geistes ist dieser Wind, der die Männer, Frauen und Kinder guten Willens antreibt, diesen Weg des Lebens und der Wahrheit zu gehen, auf dem sich die Apostel Christi in Herrlichkeit wieder finden; alle in der Heiligkeit des dreifach heiligen Gottes vereint. Niemand kann sich verirren, wenn in seinem Herzen diese lebendige, göttliche Kraft lebt, die vom Himmel, von Gott her kommt; die in Gott lebt, um bis zu euch zu gelangen:

der reinigende Geist,

der Wind des Feuers

und der Atem der Liebe.

Niemand kann diese verrückte Liebe Gottes erleben, ohne in seinem Herzen das Geschenk Gottes zu empfangen: Den Atem des Lebens, das Feuer der Liebe mit unauslotbarer Tiefe, nicht berechenbaren Höhe und einer unmöglich auf ihren richtigen Wert abzuschätzenden Ausdehnung. Denn viel grösser als die Himmel und die Erde, tiefer als die Ozeane und höher als das Universum ist der Geist Gottes, der ganz in das ihn herbeirufende Herz eintreten kann:

„Komm, Geist der Heiligkeit! Komm Geist des Lichtes!

Komm, Geist des Feuers; komm und setze uns in Flammen!"

Ich bin der Heilige Geist, die dritte Person der Heiligsten Dreifaltigkeit. In Gott lebend speise ich mich von Gott, indem ich selbst die Nahrung eurer Seelen bin, der das lebendige Wort des Wortes Gottes zu euch trägt,

Ehre und Herrlichkeit unserem Vater,

Christus, dem Erlöser, unserem Bruder,

dem Heiligen Geist, die in Ewigkeit herrschen.

Der Engel des Herrn brachte MARIA die Botschaft; und sie empfing vom Heiligen Geist; und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt. Freue dich, voll der Gnade, der Herr ist mit dir.

Oh mein Gott der Liebe und der Verzeihung,

erfülle uns mit deinem heiligen Geist, damit in uns der Glaube herrsche;

Du bist der Gott der Wahrheit.

Oh Herr! Sende deinen heiligen Geist, damit in uns die

Hoffnung sei und in unseren Herzen

die Barmherzigkeit lebe.

Oh Herr! Sende deinen heiligen Geist, damit in uns

dein Friede und deine Freude seien.

Erfülle uns, oh Herr, mit deinem heiligen Geist,

um deinem heiligen Willen zu folgen und ihn

besser zu verstehen. Amen."

Mein Kind, dies ist ein Gebet, um auf euch herab den Heiligen Geist – insbesondere in den schwierigen Momenten – herabzurufen.

Heute wie gestern bin ich der Überbringer, der Heilige Geist, der jeden Geist antreibt, der die Ankunft unseres Herrn erwartet. Ich hauche in euren Geist die Botschaft Gottes, die kommt, um seine Erde zu erneuern, damit darauf die gereinigten Menschen leben können.

Ich komme, um euren Geist zu bewohnen, um euch zu helfen, besser zu verstehen, was Gott von einem jeden von euch erwartet: bessert euch, werdet vollkommen und grosszügig. Weist mich nicht ab. Lasst mich in euch handeln und alles neu gestalten, was sich seit eurer Geburt auf der Erde verschlechtert hat; es gibt so viele Verletzungen in euren Seelen, so viele Abfälle in euren Herzen, die dem Anruf Gottes gegenüber gleichgültig geworden sind. Öffnet mir eure Türe. Sagt JA zu Gott. Werdet kleine Marien; sagt dem Engel Gabriel, der mich begleitet: „Mir geschehe nach deinem Wort", denn er ist immer gegenwärtig, um mit den Kindern des Vaters zu leben: die Verkündigung für jedes von euch.

Kinder, wollt ihr Kinder des Lichtes werden? Bei eurem JA wird eure Mutter neben euch sein, und der Heilige Geist lässt euch im Geist neu werden. Viele Kinder sind dem Ruf der heiligsten Mutter Gottes bereits gefolgt, sogar noch am selben Tag ihres – für eure Erde unsichtbaren – Triumphes.

Entscheidet euch heute; jeder ist gerufen. Rührt euch und tragt die Gute Nachricht zu allen euren Brüdern, zu Männern, Frauen und Kindern. Überlasst den Platz nicht mehr dem Bösen. Errichtet die höchsten Schutzdämme, lässt keine einzige Zelle eurer Seele, eures Herzens und eures Leibes draussen. Kehrt in den heiligen Willen Gottes zurück. Bedeckt euch voll und ganz mit dem Heiligen Geist. Lasst den Heiligen Geist in euch arbeiten.

Auf euer JA, wird sich die Metamorphose erfüllen

und ihr werdet überglücklich gemacht.

Denn ich werde in euch erneut das Abbild Gottes einprägen; ihr werdet sein, wie bei eurer Schöpfung, nach dem Abbild Gottes. Und eure Erde wird dann noch schöner sein als der Garten Eden; sie wird leuchtend und glücklich sein, denn inmitten eurer Erde, wird sich mein herrliches und majestätisches Kreuz erheben, mein heiliges Kreuz der ewigen Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. Gabe des Heiligen Geistes für die zukünftigen Generationen, die in meinem Frieden und in meiner Freude leben werden.

Der Himmel und die Erde werden erfüllt sein von meiner Herrlichkeit.

Wenn Gott sich zum Atem (Hauch) macht, dann lasst diesen Atem (Hauch) in euch eindringen.

Am heutigen Tag von Pfingsten ist der Diener des Menschen der Heilige Geist, denn sein Werk steht euch zu Diensten. Stosst diesen Liebesruf aus:

Komm, Herr JESUS! Komm, Geist der Heiligkeit! Komm, mein Gott, mein Vater! Kommt, um eure Kinder eurer Liebe zu überschwemmen. Es ist Pfingsten, gesegneter Tag, Tag der Gnade auf der ganzen Erde".

Gott hat sich Abraham, Moses und vielen Anderen kundgetan. Ich bitte euch, mir eure Herzen zu öffnen. Ich bin mit jedem von euch, heute wie gestern. Der Heilige Geist ist am Werk und wandelt nach und nach das Fleisch und den Geist um. Ihr seid die lebendigen Glieder. Die Glieder meiner Kirche sind lebendig. Meine Kirche ist lebendig. Durch meinen Heiligen Geist, der kommt, um die eingeschlafenen Seelen zu wecken, wird meine Kirche ihr weisses Hochzeitskleid wieder anziehen und sich der ganzen Erde zeigen und sich selber ankündigen:

„Ich bin die Braut meines Herrn und meines Gottes!"

Wer kann die Worte des einzigen und wahren Gottes über seine Kirche anfechten?

Ich bin der Heilige Geist mit dem Engel der Verkündigung, dem hl. Gabriel. Ich besuche euch heute, an diesem wunderbaren Tag von Pfingsten. Ich bin Gott, in Gott dem Vater und dem Sohn. Gezeugt und nicht geschaffen, geht der Geist vom Vater und vom Sohn aus.

Sucht nicht, wer der Grösste ist. Erweist Ehre:

Gott dem Vater, der euer Schöpfer ist,

Gott dem Sohn, der euer Erlöser ist und

Gott dem Heiligen Geist, der euer heiligmachender Gott ist.

Im Himmel gibt es überhaupt keine Hierarchie. Niemand ist grösser als Gott. Niemand ist grösser als ein Anderer. Warum, werdet ihr mir antworten? Der Geist antwortet euch: „Weil alle in Gott leben". Gott ist Alles. Er ist der Ewige, der Absolute.

Dies ist die Zeit Gottes.

Dies ist die Zeit des Menschen, der bereit ist, in Gott einzutreten.

Dies ist die Zeit der Einladung des allmächtigen Gottes.

Seid wachsam. Antwortet auf seinen Ruf.

Ihr könnt noch alle gerettet werden.

Der Heilige Tröster-Geist

im Schöpfungs-Wort

hat zu euch gesprochen.

Amen.

† †

 

Das Leiden gräbt seine Furche

 

Samstag, 16. Juni 2001 – Hl. François Régis

 

JESUS:

„Mein Kind, du hast in deinem Fleisch und in deinem Geist viel gelitten; du hast das Leiden erhalten und auch die Frucht. In habe in dir selbst die Furchen gegraben; die gute Erde muss wundgescheuert werden, um den Keim zu empfangen, den sie nähren muss.

Weinen nützt nichts; es verzögert das Wachstum.

Seine Zeit anderweitig vertun, heisst das Aufblühen zurückzuhalten.

Nur bei Gott, an der Wärme der Gerechtigkeit entsteht und entwickelt sich alles zum Leben und bleibt dann für die Ewigkeit.

Ich säe und ernte auf den Erden, die mir voll und ganz gehören, und aus ihnen entsteht die wahre Saat, jene, die ich mit der Kraft meines heiligen Herzens auf diese ausgetrockneten Erden fallen lasse, die nur mit meinem Wort des Lebens befruchtet werden können.

Mein Kind, was deinem Leiden fehlt, um deinen Brüdern zu Hilfe zu kommen, damit sich das erfülle, was ich von dir verlange, ist noch ein anderes Leiden: Du sollst deinen Schmerz nicht mehr als ein Übel betrachten, sondern als eine Erlösung, nicht für dich, sondern für alle deine Brüder. Und was du für einen jeden von ihnen tust, erfüllst du für mich; dein Gott erbittet es von dir.

- Die gleichgültigen Wesen, die dich so oft weinen lassen,

- die verächtlichen Wesen, die fortfahren, mich zu leugnen und ihre Brüder zu verachten

- die elenden Wesen, die weder deine Hand, noch das Geschenk deiner selbst erkennen werden
diese Wesen werden gerettet werden, die Bedingung ist aber folgende:

- Du wirst nie anerkannt und geliebt werden.

- Du wirst auf dieser Erde verworfen und verachtet werden.

So wirst du die rebellischsten Geister in die ausgetrocknetsten Erden einsäen: Du musst sie mit meinem Wort des Lebens begiessen. Ich werde sie vor dich hinstellen. Mein Leben befindet sich in meinem Wort. Es ist eine kostbare Saat. Die Ähre, die es trägt, um Weizen im Überfluss zu geben. Mein Wort des Lebens bekämpft die frühreife Verkümmerung. Mein Acker wird sich mit einer überreichlichen Ernte bedecken. Heute sendet Gott seine Botschafter in die ganze Welt. Ich suche Seelen, die mit meinem Heiligen Geist eine Sache machen. Ich will den Acker meines Glaubens in der Tiefe bearbeiten. Ich wünsche die Frucht der Anstrengung jedes Menschen, meines Bruders.

Der Ewige Vater:

Ich komme, um von euch das gemeinsame Gebet zu verlangen; es versammelt und vereint euch in der Hand Gottes.

Eine Garbe von Korn ist gebunden; mehrere aufgehäufte Garben an einem einzigen Tag - hier und dort - in verschiedenen Versammlungen, in denen ihr den heiligen Rosenkranz betet, ergibt eine angenehme Ernte. Diese durch den Heiligen Geist gespeiste Fülle von Gebeten ist seine eigene Ernte: Ihr seid vereint und bildet „kleine Pfingstfeste". Pfingsten war auch ein altes, jüdisches Fest der Ernten, Fest der Freuden und der geteilten Ernten.

Für die Menschen eurer Zeit ist es nötig, dass die Kirche Gottes die Fundamente eures Glaubens stark und laut zum Ausdruck bringt. Sprecht mit der Intelligenz und der Weisheit Gottes; euer Gebet sei Liebe, Teilung und Barmherzigkeit. Eure Quelle ist JESUS-Christus. Seid klar und lauter. Alles für Gott in der Liebe der heiligsten Dreifaltigkeit und MARIA, eurer zärtlichen Mutter. Die Reinheit eurer Herzen lasse auf jedes von euch den Heiligen Geist niedersteigen, der euch den Wunsch eingeben wird, vollkommen zu werden, wie ich, euer Vater; Ich verlange es von euch: Seid vollkommen wie euer Vater der Himmel vollkommen ist.

JESUS:

„Mensch, mein Bruder, wenn das Leiden seine Furche in deinem Fleisch gräbt und in deinem Herzen, dann fürchte nichts; ich bin mit dir auf meinem Weg. Ich sage dir also: „Nimm dein Kreuz, leide und folge mir nach. Wenn die Erde nicht mehr bearbeitet wird, wird sie trocken und wirft keinen Ertrag mehr ab. Lass das Leiden seine Furchen graben. Sei Freude und komm, um mit deinem Gott im Leiden meines Kreuzes, das Freude ist, Gemeinschaft zu halten. So wirst du in deinem Fleisch und in deinem ganzen Wesen ergänzen, was meinem heiligen Leiden noch fehlt:

Das Gott durch den Menschen angebotene Leiden,

damit die Erlösung der ganzen Menschheit in Erfüllung gehe.

Gott ist Liebe.

† †

 

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Richtet nicht!

 

Montag, 25. Juni 2001

 

JESUS: Sie waren hungrig. Als sie einen Feigenbaum sahen, näherte er sich ihm, aber er fand daran nur Blätter. Darauf sagte er zu ihm: „Du wirst nie mehr Früchte tragen!„ Und im gleichen Augenblick wurde der Feigenbaum dürr. (Matt, 21, 19)

Der Baum, der austrocknet, kann keine Frucht geben und wird somit den Tod der zukünftigen Erträge nach sich ziehen.

Damit ein guter Baum entsteht, muss man einen wahren Sprössling, gepflückt von einem Stamm mit guter Qualität, finden. Ich bin der Spross vom Stamm Davids. Jener der zu euch spricht, ist von königlicher Nachkommenschaft. Mein Reich auf eurer Erde war nicht das eines durch seine Bürger vergötterten Königs. Meine Krone wurde durch Hände, die mit meinen Blut befleckt waren, geflochten; sie wurde mir aufs Haupt gesetzt nicht als Kennzeichen meiner Souveränität, sondern meines Martyriums.

Diese Krone, die mit langen und extrem scharfen Dornen bestückt war, stellte den Hass der Welt und die Verachtung des Menschen gegenüber ihrem Gott von gestern und heute dar.

Durch das mit Stolz erfüllte Herz krönt sich der Mensch selbst; er wird zu Pilatus, der sich die Hände in Unschuld wäscht, und er setzt sich neben die Schriftgelehrten und Pharisäer, um seine Brüder zu richten und zu verurteilen. Der Mensch von heute ist noch heuchlerischer als jener dieser lang vergangenen Zeit.

Das Gleichnis der Ehebrecherin (Joh 8, 11): „Auch ich verurteile dich nicht. Gehe, und sündige von nun an nicht mehr„, wie das Gleichnis über jene, die richten:
„Heuchler, entferne zuerst den Balken aus deinem Auge, dann wirst du klar sehen, um den Splitter im Auge deines Bruders zu entfernen„ - diese zwei Gleichnisse werden von jenen nicht gehört, die sich gerecht und gut vorkommen, denn es fehlt ihnen die Demut.

Wenn der Herr spricht, dann sind nicht alle meine Seelen bereit, mich zu hören. Sie sind dann oft empfänglich für sehr schlechte Anregungen, die auf das antworten, das sie gerne hören möchten. „Dies kann aber nicht von mir kommen...„

Wie könnt ihr euch davor schützen? Hört, was der Herr euch allen sagt: Ich richte niemanden. Stellt keine weiteren persönlichen Fragen, sondern hört auf die Stimme des Herrn.

Ich bin mild und von Herzen demütig. Wenn ich vergebe, komme ich nie mehr auf diesen Fehler zurück, der sich oft nie mehr wiederholt hat. Mein Wort ist im Herzen versiegelt, dem ich vergebe.

Der Herr ist Verzeihung und Barmherzigkeit. Bereut. Tut Busse. Die nutzlosen Streitigkeiten münden immer in eine Katastrophe, die Gefahr läuft, sich zu verlängern. So entstehen die Kriege. Ich komme, euch zu bitten, die Liebe zu berücksichtigen, die ihr euren Freunden gebt, die Liebe die ihr eurer eigenen Familie schenkt, wie wenn es meine lebendige Liebe wäre, die ich euch frei und ohne etwas von euch zurückzufordern, gebe.

Nur das Gebet kann euch eure innere Einheit wieder zurückfinden lassen. Der Wind Gottes treibt euch zur Hoffnung. Sucht den Glauben in der Gewissheit, dass Gott euch gratis liebt und euch mit seiner Liebe überhäuft, ohne von euch einen Gegenleistung zu verlangen. Es ist die Torheit der Liebe, die eines Tages zur Ernte der Bekehrungen, die ich erwarte, führen wird. Füllt eure Herzen mit dem Windhauch des Heiligen Geistes. Er allein wird euch zu eurem Nächsten führen – von Verzeihung zu Verzeihung, von Liebe zu Liebe, von Freude zu Freude, und der Wind meiner unendlichen Liebe wird euch bis zu meinem heiligen Antlitz erhöhen, dort wo alles unbeweglich wird, denn alles wird in diesem „von-Angesicht-zu-Angesicht„ vollendet sein.

Ihr werdet die Kräfte des Bösen umstossen, indem ihr das positive Umfeld, das sich nur im Gebet befinden kann, verstärkt; dieses Gebet bringt euch die Liebe des Friedens, den Frieden in den Herzen, den Frieden in allen Nationen, den Frieden im sichtbaren und unsichtbaren Universum. Gott erwartet euch in Seiner Unermesslichkeit. Seid alle in Ihm.

Die Liebe spricht zu euch.

Amen.

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Meine wahre Kirche

 

Dienstag, 26. Juni 2001

 

„JNSR": „Herr, ich bitte dich, sprich zu mir. Nur du allein kannst mich führen, dass ich erfülle, was du von mir wünschst. Herr, mein süsser JESUS, ich vertraue und hoffe auf dich."

JESUS:

„Wenn der Her spricht, dann sind nicht alle Seelen bereit, mich zu hören. Oft hören sie auf sich selbst und folgen einem andern Weg als dem meinen. Hört auf die Stimme des Herrn, auf jene, die von Geschlecht zu Geschlecht besteht; sie ist rein und lauter.

Wahrhaftig, in meiner Kirche gibt es eine tiefe Betrübnis, die sich nicht verschlimmern darf; ihr müsst Abhilfe schaffen durch das Mitleid, das ich in eure Herzen lege: Verzeiht jenen, die von ihrer Autorität Gebrauch machen; eure Antwort auf diesen Akt sei euer Gehorsam

Ich bin geduldig, mild, demütig und barmherzig. Meine Kirche muss mir gleichen.

Bei Christus gibt es gar keine Hierarchie, denn der Grösste wird der Diener aller. Dein Gott wird auf seinem Kreuz der Liebe zum Sklaven der Liebe für jeden von euch.

Betrachtet mein Kreuz der Liebe. Wie die eherne Schlange zur Zeit des Moses, heilt mein Kreuz der Liebe heute die Seelen und zieht sie zur Heilung eurer durch die Sünde dieser Welt voll von Stolz und Gleichgültigkeit kranken Körper; für die Krankheiten der Seelen. Es interessieren euch nur eure Körper.

Meine Kirche muss diesen Spitälern gleichen, in denen alles behandelt wird, denn ihr seid alle mehr oder weniger von dieser Krankheit geschwächt, die zu einem Problem für alle Ärzte der gegenwärtigen Welt wird. Ihr könnt in den Reagenzgläsern noch lange suchen: die Viren antworten euch nicht. Was erwartet ihr von ihnen? Sie sind gleich stumm, wie die neun geheilten Aussätzigen, die durch Gott rein wurden (Lk, 17, 18). Um Gott die Ehre zu erweisen, fand sich nur dieser Ausländer. Ja, wo sind die anderen neun?

Und ich sage euch: „Wo sind meine mir vertrauenden Seelen, jene die glauben? Jene, die kommen, um mir zu danken? Denn jeden Tag lasse ich meine Sonne über die Guten und die Bösen aufgehen. Wo sind meine gereinigten Seelen? Jene, die ich geheilt habe, wissen nicht einmal, dass sie gerufen sind, mir zu danken, indem sie ihre Schwestern, die sündigen Seelen, mit der gleichen Liebe pflegen, die sie von mir empfangen haben.

Meine Liebe heilt immer. „Ja, dein Glaube hat dich gerettet", dies müssen meine Priester sagen, die mit dem Geschenk meiner Liebe ausgestattet sind, die ich ihnen übergeben habe: Sie sind die Glaubens-Lehrer.

Mein Glaube wird nicht wie ein Virus übertragen,

sondern wie eine Impfung gegen das Böse.

Möge meine Kirche schnell zum Spital werden, das alle meine kranken Seelen von dieser ernsthaften Krankheit pflegt, die die Sünde unter allen ihren Formen ist und alle meine schwachen Seelen grausam beissen, die nicht wissen,

dass ich der Arzt und das Medikament bin.

Ich lade alle meine treuen Priester ein, mit mir zusammen in der Suche nach dem versteckten Bösen, das die Ursache aller eurer gegenwärtigen Krankheiten ist, sehr furchteinflössend zu werden. Euch darüber zu warnen, dass die Tiere wie die Menschen gefährlich unter dem Einfluss des Bösen stehen, berührt euch nicht einmal mehr.

Sobald die Liebe nicht mehr Teil eurer Leben ist, sobald ihr Gott verworfen habt, kommt der Böse und installiert sich; er übernimmt alle leeren Plätze, jene von denen Gott verstossen wurde. Wenn Gott nicht mehr Teil, sei es eurer Familie, eurer persönlichen Güter, eurer Tiere, eurer Kulturen, eurer Arbeiten und sogar eurer Wohnungen ist, dann befindet sich alles unter dem Einfluss des Bösen. Der Fürchterliche wird euer Gast.

Worauf hofft ihr? Dass ich mit Gewalt in eure Herzen eintrete, um daselbst mein Zelt aufzuschlagen? Dass ich komme, um mich in euren Wohnungen niederzulassen und mit mir meinen Segen zu bringen, so wie auch auf alle euren Güter, die ihr – unbewusst – der Macht des Tieres überlassen habt? Erwartet ihr, dass unter der Herrschaft des Todes alles fruchtbar werde? Denn ihr verwerft Satan nicht, und ihr hofft, dass eure Tiere ausgenommen seien, von dem was ihr für euch selbst akzeptiert habt?

Der Böse hat sich auf all eurem Eigentum installiert.

Und wird euer Herz, das durch diese Zeilen gewarnt ist – reagieren und sich zu meinem göttlichen, heiligen Herzen bekehren und zum schmerzhaften und unbefleckten Herzen Marias, meiner heiligsten Mutter, die euch auf dem Weg der Wahrheit führen wird?

Ich bin der Weg. Kommt zu mir, die ihr euch unter dem Gewicht dieser nutzlosen und verhängnisvollen Bürde beugt; ich werde euch entlasten, denn nur ich kenne eure Bindungen und wo sie sich befinden; ich komme, um euch zu befreien.

Seht, wo eure Berufung ist, Priester Gottes!

Ihr müsst den Bösen bekämpfen, der überall rund um euch herum existiert und euch manchmal überrascht. Seid wachsam, seid rein wie die Taube und schlau wie der Fuchs; lasst den Bösen nicht in eure Mauern eindringen.

Kämpft nicht gegen den durch eure neuen Verfügungen getroffenen Unschuldigen; der Böse versucht nur immer, euch zu blenden. Er ist irgendwo, oder er ist ganz nahe und er kann sich auch in eurer Autorität verstecken.

Ihr wisst, dass ich gerichtet und zum Tod verurteilt wurde durch die Autorität jener, die damals die Repräsentanten meiner Kirche waren. Die heutigen sind heuchlerischer als jene der vergangenen Zeiten: sie werfen ohne Bedauern den Stein auf den Unschuldigen, der sich, zu Tode geschlagen, nur wieder erheben wird, wenn ich es ihm befehle. Und ich kann ihm nicht sagen: „Geh und sündige nicht mehr", denn er ist unschuldig, er hat mir gehorcht, er hat nicht gesündigt, da ich ihm befohlen habe, mich während der Kommunion auf dem Boden kniend anzubeten. Darauf sage ich zu ihm:

Nimm dieses Brot, ich bin es, der es dir gibt.

Nimm dieses Brot des Lebens, es ist mein Leben, das du empfängst.

An deinem Platz werde ich mich hinknien

und so wurdest du mir nicht ungehorsam.

Wer ist der Grösste, der Meister oder der Diener?

Und ich sage es euch: vor der Liebe, gefüllt mit Liebe,

eingetaucht in das göttliche Licht meiner Eucharistie,

gibt es weder Meister noch Diener,

denn mein Kind wird Mich-selbst

es tritt in mich hinein, wenn ich in sein Herz eindringe.

Ich lebe in ihm und es in mir.

Dieses grosse Sakrament werdet ihr erst im Himmel der Herrlichkeit meines Vaters vor dem heiligen Kreuz seines göttlichen Sohnes verstehen; dargebracht, damit diese schuldige Welt wie mein Himmel der Herrlichkeit werde, wo alles vollkommen ist.

Ja, liebt einander, so wie Gott euch liebt. Es gibt im Himmel keine Hierarchie. Nur Gott, der Ewige ist der Allmächtige.

Ihr seid dann alles Brüder in JESUS Christus und Söhne des gleichen ewigen Vaters. Amen.

Lk 22,27: Wer ist wahrlich der Grösste? Derjenige, der zu Tisch sitzt, oder jener der bedient? Ist es nicht jener, der am Tisch sitzt? Und ich bin mitten unter euch, wie jener, der bedient!"

† †

 

  

Worauf wartet ihr, um euch wieder aufzurichten?

 

Sonntag, 1. Juli 2001 

 

„JNSR": „Milder JESUS, wenn du damit einverstanden bist, mir zu antworten, und es mir unmöglich ist, es zu hören, dann verzeihe mir meine Kühnheit, Herr."

JESUS:

„Die Kühnheit ist in euren Kinderherzen; ich nenne es den Eifer eures Herzens. Gott weigert sich nicht, dich zu ihm zu erheben, damit du ihn hörst. Komm, steige mit mir zum Vater hoch, bleibe in der Einheit mit dem Heiligen Geist und höre, wie Gott zu dir spricht.

Mein Kind, gehorche meinen Geboten und meinem Gesetz, das Liebe ist. Lehne das erlösende Leiden nicht ab und weiche vor dem nicht zurück, was Gott von dir zum Wohl deiner Brüder verlangt.

Ich weiss, dass die Menschen viel von Gott erwarten, ohne sich jedoch anzustrengen, sich unserem Vater im Himmel zu nähern. Eure Auffahrt beginnt schon hier unten, und sie hört nie auf. Von Berg zu Berg und von Fortschritt zu Fortschritt – immer in der unendlichen Liebe Gottes – das ist die Ewigkeit. Unendlich heisst ewig. Und die Zeit ist dieser Erkenntnis ähnlich: Sie ist gegenwärtig, und sie ist ewig.

Wenn ihr wüsstet, was Gott heute für jeden von euch vorbereitet, wäret ihr wie der Vogel, der auf seine ersten Federn wartet, um sein Nest zu verlassen, wegzufliegen und kennen zu lernen, was er sieht, ohne es zu erreichen. Deshalb spreche ich mit dir darüber; ich sage aber nur das Wesentliche für euch. Denn eure Flügel sind noch nicht geformt, euch höher zu erheben.

Würdet ihr auf meine Liebe antworten, indem ihr meine Gebote befolgt, müsste ich euch nicht sagen, worüber ich mich heute für ein jedes von euch sorge: Meine Erkenntnis hätte euch bereits informiert (gewarnt). Ich richte auf und ich erhebe, was gefallen ist, alles was während des ganzen Tages eures irdischen Lebens fällt. Ich tue es sanft, nicht wahrnehmbar. Wenn ihr euch darauf einlässt, senkt sich der Geist der Erkenntnis in euch und ihr reagiert, ohne dass ihr es bemerkt. Der Heilige Geist bringt euch oft die Liebe Gottes, die alles heilt.

Wenn ich jedoch meine Macht einsetzen müsste, dann würdet ihr den Schmerz verspüren. Der junge Trieb, der nicht gerade wächst, nimmt nicht die gute Richtung. Um ihn aufzurichten, wird der Landwirt seine Geduld walten lassen und, wenn dies nicht genügt, wird er ihn sicher in der Tiefe anfassen. Ja, mit dem Gebrauch seiner Kraft, wird er sein Leben erschüttern.

Heute kippt die Welt, weil sie sich einem andern Gesetz als dem meinen unterstellt, und diese Orientierung ist schlecht. Mein heiliges Kreuz erhebt sich gerade nach oben, mit den von Ost nach West geöffneten Armen. Wenn ihr es verstellt (in eine falsche Richtung), wird keine Kraft von ihm ausgehen, denn es wurde mit dem Menschensohn erhoben und trägt meine Prägung für die Ewigkeit. Dies war seine Position. Und so erhebt sich der Menschensohn, um euch alle vereint im Vater zu versammeln. Befolgt mein Wort.

Mein Kind, ich spreche zu dir, während ich dich zum Vater hin erhebe. Empfange seinen Kuss in deine sensible Seele. Fürchte den Schmerz nicht, der dich manchmal bedrückt. Du bist mit mir. Wäre es denkbar, dass das erwählte Kind das nicht akzeptiert, was Gott ihm gibt? Nein. Du akzeptierst es. Deine Seele ist wie dieser jeden Tag deines Lebens wieder aufgerichteten Rebzweig, damit dieser Weinstock in sich alle diese Zweige vereinigen kann, die ich von dir deinerseits in meinem Namen aufzurichten verlange.

Heute vertraut euch Gott grosse Aufgaben an, die manchmal sehr schwer sind; denn er macht alles, um seinen Arm der Gerechtigkeit nicht schon jetzt auf diese schuldige Welt fallen zu lassen. Ihr seid aufgerufen, Gott in dieser Aufgabe aller Tage zu helfen; dies durch eure Annäherung, durch eure Gebete, durch eure Leiden und durch eure Tränen. Ich habe euch alle mobilisiert, um diese verlorenen Seelen, die sich unter den Wölfen verirrt haben, zu retten. Ihr werdet das Martyrium der Seele, des Geistes und des Leibes erleiden. Ich verlange es im Namen Gottes, des Ewigen, um den Moment noch zu verzögern, in dem meine Engel herabsteigen werden, um diesem schrecklichen Kampf des Bösen gegen Gott-selbst ein Ende zu setzen. Denn der Perfide visiert Gott an, indem er euch, meine Geschöpfe austilgt.

Aber die Engel, die im Bild sind, lassen nicht zu, dass eure Seelen betroffen werden. Welch ein schrecklicher Kampf, der das Innere anvisiert und euch fast alle durch das Äussere trifft: Ja, eure Körper sind bedroht wie sie es niemals zuvor waren, in keiner anderen Epoche. Kriege, Krankheiten, Hungersnöte, Verwüstung eures Planeten, alles steht ist in diesem Moment unter dem Feuer des Bösen, der sich gegen Gott und seine Schöpfung entfesselt.

Schreibe weiter. Meine Vielgeliebte weine nicht, der Vater tröstet dich. Was du schreibst, wird bereits von euch allen durchgemacht, und ihr wisst es nicht einmal. Betet mit Glauben zu euren Engeln. Ganze Gegenden sind durch den Bösen, der seine Netze des Hasses auslegt, in einer Falle gefangen. Meine Engel sind aktiv. Meine Seelen des Himmel kommen ebenfalls zu euch. Alles ist ein Kampf ohne Namen im Unsichtbaren. Und hier verkleidet sich der Teufel in einen Engel des Lichts und täuscht euch mit dieser List. Antwortet nicht auf seine verheissungsvollen Worte. Vermeidet die Versuchung, selbst die kleinste.

Verzichtet auf viele Dinge, denn sie nehmen euch mit den Versuchungen gefangen. Widersteht diesen Wünschen, die vom Widersacher zu euch gelangen. Weicht vor diesen Verlockungen von Luxus und Wohlstand zurück: Gott ist nicht da!

Erinnere dich, mein Kind, dass meine Kirche, selbst wenn sie sich in dieser Zeit auch ändert, der sicherste Ort bleibt. Geht nicht in die Irre. Kehrt zu meiner Kirche zurück; ich wache Tag und Nacht über sie. Der Teufel selber kann sich meinem heiligen Tabernakel nicht nähern, er wird aber versuchen, mich durch List zu rauben. Sagt den Priestern, gut auf die „Heiligen Gestalten" (gemeint sind die konsekrierten Hostien!!, der Übersetzer) zu achten.

Seid Tag und Nacht wachsam, denn dies ist so kostbar, dass er (der Teufel) wütend wird und indem er mich stiehlt und mich in der Heiligen Eucharistie martert, darauf abzielt, euch zu schwächen und euch von mir, von eurer Kraft und von eurem lebendigen und wahren Gott zu trennen.

Schreib weiter. Ich werde dir sagen, wann dieses Buch fertig sein wird. Versuche jetzt nur, das zu schreiben, was ich dir für jedes von euch gebe. Mein Leben ist in euch; aber bewahrt es in euren Kirchen. Ich bin in der heiligen Eucharistie genau so verletzlich wie das Kind der Krippe.

Mein Kind, der Triumph Gottes ist eure Liebe zu Ihm. Eure ihm ergebene Liebe in jeder Sekunde lässt den Widersacher rasend werden, der die Zerstörung meiner „Seelen-Hostien" sucht. Weine nicht über deine Leiden: Ich vereinige sie mit den meinigen, um meine Seelen zu retten, die das Haus des Vaters, eure Kirche der Erde verlassen (abtrünnig werden).

Ich halte meinen Arm noch ausgestreckt, denn ich muss den Teufel und seine Horden treffen. Und dies wird die Erde erzittern lassen und euch, meine Geliebten. Lasst uns vor diesem fürchterlichen Moment gemeinsam arbeiten. Weine nicht. Alle Seelen des Himmels sind mit euch vor dem grossen Kampf zusammen. Geliebte, mit eurem Gott vereinte Seelen Gottes: Unser Kampf muss im Frieden Gottes weiter fortgesetzt werden. Dies wird aber noch nicht in der Stille sein, denn der entfesselte Satan hat allen meinen Sternen den Krieg erklärt. Meine Sterne sind meine Geliebten, jene, die Gott im Geist und in der Wahrheit lieben.

Die Natur wird weiterhin durch das Feuer, das Wasser, die Asche und den Schlamm getroffen werden. Die entfesselten Elemente werden der Wut Satans entsprechen, der meine Schöpfung zu erobern versucht. Meine Geschöpfe bitten mich nicht, einzuschreiten. Ohne euren Ruf kann ich nichts. Ich höre kein „Komm! Herr JESUS!" , ich höre nur Jammern und Wehklagen und Verzweiflungsrufe.

Aber auf was wartet ihr, um euch aufzurichten

und Gott, euren Vater, mit Liebe anzurufen!

Stützt euch auf mein heiliges Kreuz.

Empfangt meine Kraft und ruft alle zusammen zu eurem Retter:

Komm! Herr JESUS!

Amen.

Warnung (Fingerzeig) von Gott.

† †

 

 

 

Zu euch, meinen Kindern in meinem Glauben

 

Samstag, 7. Juli 2001 

 

JESUS:

„Wenn du stumm bleibst, werde ich dich nicht mehr speisen (mit neuem Stoff versehen).

Wer bin ich für dich?"

 

Herr, JESUS, Du bist mein Alles, du bist mein Gott"

„Wo bin ich dann für dich?"

Herr, du bist überall, du bist das lebendige Wort."

„Dann erhebe dich, nimm dein Kreuz und folge mir".

Herr, wohin gehen wir?"

„Dorthin, wo dich der Geist führen wird. Mein Herz wird ganz weit vor Hoffnung für dich, mein vielgeliebtes Kind. Schaue nicht auf das, was dich aufhält: auf deinen Schmerz!, sondern auf den, der dich aufhält: Meinen und deinen Feind!

Ich habe dich gefüllt wie einen neuen Schlauch, und du gibst mein Gebräu nicht mehr (weiter) Morgen wird es zu spät sein. Halte dich nicht zu lange mit dem Übermorgen auf. Heute musst du jenen zu trinken geben, die durstig sind. Verachte dieses unschätzbare Geschenk Gottes nicht, das in dir ist. Ich habe es dir übergeben, damit du dich damit bedienst, indem du den Anderen dienst.

Schreibe, auch wenn du müde bist. Ich bin da; ich bin das Wort und du bist meine Hand. Diese Texte werden dir für die gegenwärtige Welt gegeben. Vergiss nicht, dass du mein erwähltes Kind bist, und dass du – so wie ich – die Zeit besiegen musst. Denn die Welt erwartet dich: sie erwartet Mich.

Im Morgenrot aller seiner Tage ist Christus (vor euch) gegangen, und er geht noch immer vor euch: Jene, die mein Wort in ihrem Herzen haben.

Es ist dringend, mir deine Stimme zu geben, um zu sprechen und deine Hand, um zu schreiben und weiterzugeben, was ich dir gebe. Jedem Propheten übergebe ich meinen vollen Becher und er darf sich niemals leeren, denn er ist die Überfülle meines Wortes, das nicht stirbt, sondern immer und ewig bleiben wird.

Ich habe dich erwählt, um mich der Welt zu geben durch mein Wort, das von deinem Mund erschallt. Ich trete hinaus und berühre gewisse Herzen, die mich erwarten. Andere schreiben und sprechen mit meinem Wort, was eine andere Aktion sein wird, denn aus meinem Kelch wird alles überfliessen.

Aber das, was ich dir gebe, wird wie der Bodensatz auf dem Grund meines Kelches bleiben, weil du stumm bist, während ich dir die Frische, das Leben und die nützliche Hoffnung, die in meinem Kelch sind, gebe.

Kind, verachte meinen Ruf nicht, denn du bist derart unbedeutend (daher die Bezeichnung „Je ne suis rien" – ich bin nichts; der Übersetzer), dass ich durch dich, meinem Volk, das sich eines Tages - von überall herkommend - wieder vereinen wird, viel Liebe schenken werde. Du wirst den hellen Glanz meiner Liebe in den Farben meines Lebens sehen. Mein Leben ist Licht. Hoffe und tröste dich damit heute Abend, denn wenn du krank und alleine bist, bin ich mit dir und leide ebenfalls, um dir zu helfen; und du bist nicht mehr allein, wenn du mich rufst. Verlasse mich also nicht, denn du bist es, die mich verlässt.

Ich komme heute Abend zu dir, denn wenn du über dein Leben weinst, verlierst du den Elan, den ich dir gegeben habe. Glaubst du, mein Leben sei neben meinem Gefolge besser gewesen? Begreife, dass jede Medaille zwei Seiten hat, und dass es nicht immer die gute Seite ist, die von den Leuten gesehen wird. Es ist aber die versteckte Seite, die du zeigen und die du meinen zuhörenden Kindern beschreiben sollst; denn ich warte, und ich bin mit ihnen.

Warum deinem Übel zuhören, das nicht von mir kommt? Komm zu mir, und ich werde dieses Übel vernichten, das mein Feind ist: Er schleicht sich sogar in die Eingeweide jenes ein, das ich erwählt habe.

Warum bist du solange geblieben, ohne mich zu rufen? Du weißt, das ich dein Herz kenne, und dass ich weiss, wann du mich rufst. Mein Kind, vernimm meine Stimme in deinem Herzen und begreife, dass der Versucher in dich seine Falle errichtet hat: Urteile nicht mehr nach dem Schmerz. Er ist das Instrument des Bösen, wenn dieser Schmerz nicht mir aufgeopfert wird.

Komm! Nimm dein Kreuz und folge mir, und ich werde das Übel von dir wegnehmen und durch mein heiliges Kreuz ersetzen, das die Wonne meiner Liebe für dich ist, denn die Last meines Kreuzes ist ein Gewicht, das wir gemeinsam teilen werden. Denn diese Last ist diese Welt in Verzweiflung; diese Welt, die zusammenbricht, müssen wir gemeinsam neu erbauen. Du weißt es, denn du siehst es mit deiner Mutter-Seele; alles wurde dir gegeben: Leid, Freude und Ausdauer in der Liebe zu meinem Kreuz. Denn du hast mein Leben in meinem Kreuz, und es wird weiterhin zu dir sprechen, so wie es zu allen Völkern spricht, die es mit Liebe empfangen haben.

Mein Kind, du wirst sehen, wie sich die Welt mit Kreuzen bedeckt, wie die Welt bereuen und zu mir kommen wird. Fahre fort zu schreiben, was ich dir eingebe, und wir werden die Hoffnung meines Kreuzes in meinem Leben, das in jedem Kreuz ist, verwirklichen.

Jener, der es liebt, erbaut es mit seinem Herzen von Liebe, denn mein Kreuz ist Liebe. Du hast von den Tausenden von Kreuzen Botschaften des Lebens erhalten. Erwache und mache dich auf, denn mein Kreuz lebt in dir; es glänzt und leuchtet von meinem Licht; es ist stark von meiner Liebe, die diese sterbende Welt retten wird.

Du fragst mich ständig nach diesem Buch. Warte noch ein wenig, aber rede: Nichts darf verborgen bleiben, von dem, was ich dir gebe; ich komme, um meine Kirche und mein Volk zu befreien. Du wirst informiert, sobald dieses Buch, das dir viel Freude bereitet, beendet ist. Danke jenem, der dir hilft und sage meinem vielgeliebten Kind, dass ich ihn aufgrund des Werkes Gottes, das er in sein Schriftsteller-Herz genommen hat, mit seiner Familie segne.

Ich gebe einigen die Kraft, andern den Mut, um bis zum Ende von dem zu gehen, was ich verlange, anderen die majestätische Hoffnung von Gott selbst. Ich habe euch als die beiden Hände erwählt, die mir unentbehrlich sind, um diese Schrift zu schreiben und sie zu beherrschen, denn ich gebe hundertfach Kraft und Intelligenz jenen, die mir demütig dienen.

 

Der heilige Geist ist in euch

Bleibt eurem Glauben treu.

Ich lasse dich heute Abend diese Huldigung schreiben, denn ich schenke sie nur der Demut, und ihr könnt meiner heiligen Mutter danken, denn sie ist es, die euch auserwählt hat, „Zeugen des Kreuzes" zu schreiben.

Eure Kreuze gleichen sich, und manchmal ist es einer von euch beiden, der das ganze Gewicht trägt, während das andere nachlässt. Sei versichert, dass dies alles von mir kommt, von deinem barmherzigen Gott.

JESUS, der Barmherzige, der die Seelen

zu seinem Dienst bereitet†

Amen

† †

 

 

 

Erhoben in die höchste Heiligkeit

 

Montag, 9. Juli 2001 - 12 Uhr 

 

„JNSR": „Herr, ich höre dir zu."

JESUS:

„Der Geist des Menschen ist die erste Sache, die in dieser Welt geändert werden muss. Euer Denken ist ein ausgetrocknetes Terrain, über das mein Heiliger Geist hinweggeht; er hört nicht auf, euch zu informieren und sein Wissen kehrt zu ihm zurück wie ein Bumerang; denn ihr akzeptiert es nicht. Nichts kann mehr zugesperrt sein, als ein Geist, der mit seinen eigenen, in ihm eingenisteten Gedanken ausgefüllt ist.

Die Zeit ist eine Maschine, die nicht stoppt und alles mit sich zieht, was an ihr hängen bleibt.

Wie alte Kleider sind die Menschengedanken, die nach der jeweiligen Gunst des Tages oder Stunden schwanken; diese Gedanken erheben sich nicht auf ein höheres Niveau, sondern kriechen auf allen vergänglichen Sinnengenüssen eurer Epoche dahin. Und ich rufe euch unablässig, um euch zu wecken und diese schwere und belastende Masse, die euch nach unten zieht, zurückzuweisen.

Mensch, der du erschaffen wurdest, um mit deinem Gott zu leben,

weißt du, wo dein Weg ist?

Glaubt an meine Liebe, die wirklich da ist, da ja alles von Gott kommt. Wenn ihr mich zurückweist, habt ihr euer ganzes System destabilisiert, das das Leben formt und aufrecht erhält. Alles überfliesst von meiner Liebe, die eine Einheit ist. Gott kann nur lieben.

Brecht einen Ast eines Baumes ab, der im vollen Wachstum ist, und ihr werdet den Saft entlang seines Stammes herablaufen sehen. Mein heiliges Herz wird bei jeder dieser Abtrennungen verstümmelt und Gott weint über euren Wankelmut. Dieser Glaubensmangel wird die ganze Natur treffen.

Ich habe euch vereint und in meiner Liebe zusammengeschweisst, denn Gott, der Schöpfer, ist Vater und meine ganze Schöpfung tadelt die Ungerechtigkeit und ihr Martyrium. Denn der Mensch verletzt Gott, der ihm alle Tage sein Leben gibt. Der Mensch respektiert meine Schöpfung nicht mehr. Indem ihr mich abweist, brecht ihr die Kette, die euch untereinander verbindet; ihr errichtet dort Wüsten, wo ich eure Neue Schöpfung mit dem Zement meines Lebens aufbaue.

Vom Kleinsten bis zum Grössten umgebe ich euch mit meinem heiligen Willen. Lasst euch durchdringen, denn je mehr ihr euch gegen mich auflehnt, desto später werdet ihr vom Bösen befreit werden, der nicht aufhört, euch zu belagern, wie die Fangarme der Krake. Er lässt euch glauben, Gott existiere nicht und ihr seiet mit allem, was ihr rund um euch herum seht (Kriege, Unfälle, Überschwemmungen von Wasser und Schlamm) auf der Erde wie auch im Himmel, indem es nichts gäbe, bereits verloren.

Und ich sage euch: „Haltet eure entartete Gewalt auf, und die Ruhe kehrt wieder zurück."

Ihr unvorsichtigen Kinder, hört mir zu. Ich bin gekommen, um euch meinen Frieden zu bringen, jenen, den man verdient, wenn man mich wählt und alles zurückweist, was falsch und ohne Wert ist. Lernt zwischen zwei Wegen zu entscheiden: Jenem, der euch das Leben gibt, und nicht jenem, der es euch wegnimmt. Denn alle Dinge dieser Welt sind nur Eitelkeit und massloser Stolz; nichts davon stammt von Gott.

Eure Schätze sind in euch verborgen, und jener, der sie findet, wird gleich nach ihrer Entdeckung reich. Nützt diesen Schatz und macht ihn fruchtbar. Der Arme bereichere sich noch mehr mit seinen Tugenden! Und der Reiche damit, dass er alles verwerfe, was sein Stolz und die Freude seiner Augen war. Dieser nutzlose Reichtum werde in den Händen der Elenden zum täglichen Brot, das sie zum Leben benötigen.

Zum Skelett abgemagert Hände verlangen es von dir.

Verhungernde Kinder und Kranke danken dir dafür.

Und du wirst alle diese Almosen gegen eine voll aufgeblasenen Sack von Liebe und Verzeihungen austauschen, der dich reich machen wird. Im Himmel werden deine Taten alle eingetragen, und du wirst das Privileg haben, Gott dich „meinen Sohn" rufen zu hören, denn dein Herr JESUS hat dich auf dieser Erde als „meinen Bruder" gerufen.

Brüder in JESUS Christus, bittet darum, Tag und Nacht wie blinde Vögel geführt zu werden, die in ihren Flügeln Kraft besitzen, um sehr hoch zu fliegen: Ohne Sicht fliegen sie zu unbekannten Orten, wo sie manchmal von Raubvögeln erwartet werden. Ich führe euch mit dem Geist, der in mir wie im Vater lebt und heute zu allen Verspäteten gelangt, um sie höher hinauf zu heben; zuerst kommt er, um euch zu wecken und das Band, das euch blind macht, zu entfernen, denn der Geist wird Wächter, Aufseher und Führer. Protestiert nicht vor den Höhen, in die er euch zu erheben auswählt, denn alles, was von Gott kommt, befindet sich auf dem Gipfel seines heiligen Berges.

Also werde ich euch erheben, sagt der Heilige Geist, denn ich will, dass die Kinder des Vaters zur höchsten Heiligkeit erhoben werden. Von Berg zu Berg werden wir uns erheben bis zur grossen Zitadelle, dort, wo sich das Licht der Welt , des Unerschaffenen, des Erhabensten, der Alles befindet.

Wenn zwar auch noch kein Mensch wie sein eigener Sohn in jenen eintreten konnte, der Gott ist, werdet ihr (aber) bald zu Lichtwesen werden, die sich der unveränderlichen Flamme, die sich nie verzehrt, am nächsten nähern können; sie brennt Tag und Nacht – ewig - ganz vom Feuer des Lebens, und sie gibt allen Flammen des Lebens ihre Geburt. Denn jener, der sich dem Vater nähert, wird – bei seinem Kontakt – Liebesflamme für die Ewigkeit.

Wollt ihr Gott sehen? Beginnt mit eurer Auffahrt schon hier unten und sucht den Geist, der sich nicht versteckt, sondern vor Hoffnung bebt und eure Stimme vernimmt:

„Komm! Geist der Heiligkeit! Komm! Denn ich dürste nach der Liebe zu meinem Gott. Komm und trage mich zur nie versiegenden Quelle des höchsten Berges, dort wo sich das Reich Gottes befindet, der Ewige. Ich möchte in das Reich meines Vaters eintreten, mich neben meinem milden JESUS sehen, mich des ewigen Lebens erfreuen und von den Reichtümern Gottes leben. Ja, ich komme, um einen kleinen Platz im Reich meines Vaters gegen alle meine Erden-Schätze zu tauschen, die ich vor euch, meinem Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist präsentiere.

Hier ist mein geöffneter Sack, in dem ich bis heute angesammelt habe: Demut in der Liebe Gottes, Verzeihung, Barmherzigkeit, Hoffnung und Zärtlichkeit für die Kleinsten, für alle Gelähmten der Erde, jene, deren Glieder betroffen und deformiert sind, und jene, die ihr Herz durch die vergänglichen Vermögen der Erde eingeklemmt haben. Verzeihe, Herr, sie wissen nicht, was sie tun; richte sie nicht."

Und der Vater antwortet:

„Kinder, die ihr mich noch hört, denn ihr entfernt euch immer mehr von mir: Die Heiligen, die auf eurer Erde lebten, haben meinen Weg gefunden. Macht es wie sie; wie der Hl. Franz von Assisi. Ich habe euch so viele Beispiele auf eurer Erde überlassen, dass ich es unnütz finde, jene zu stören, die hier sind, um euch mein Hauptgebot zu sagen:

„Liebe Gott aus deinem ganzen Herzen,

mit all deinen Kräften und mit ganzer Seele,

und deinen Nächsten wie dich selbst.

Amen.

† †

Bemerkung: Das was – am gleichen Tag erhalten – folgt, ist eine Botschaft in einer Vision. Unser Herr schenkt JNSR, sich zu sehen, sich zu hören, zuzuhören und zu sehen, was eines Tages für sie im Himmel geschieht. Da ich es nicht spontan umschreiben kann, habe ich JNSR gebeten, die Hilfe des Herrn zu erbitten, der am 11. Juli wie folgt antwortet:

„Weißt du nicht, dass ich zu den Seelen spreche? Es ist deine Seele, die mich gehört hat, auch wenn es deine Hand ist, die schreibt. Fürchte nichts. Ich liebe meine Seelen bis zum Punkt, sie für die zweifelnde Welt sprechen zu lassen. Wisst, dass meine Seelen in mir schon hier unten die glückselige Ewigkeit Gottes erleben, wenn sie mich gewählt haben, in ihnen zu leben."

 

 

 

Der Eintritt in den Himmel

 

9. Juli 2001 - 18 Uhr 

 

„JNSR": „Herr, sprich zu mir, ich bitte dich."

JESUS:

„Die Existenz ist vergänglich. Wie alle Reisenden des gleichen Zuges, müssen alle beim letzten Halt aussteigen; der Zug fährt nicht mehr weiter. Nun sage ich euch: Steigt mit mir auf diesen letzten Parcours, auf dem sich euer irdisches Leben vollendet.

JNSR: „Und die Menschen, die hinauffuhren, wurden Zeugen dieser Szene: Gott ist die letzte Zuflucht und alle suchen in ihm Schutz. Er öffnete sein heiliges Herz, um uns seinen Schatz zu zeigen, den er mit uns - mit allen Reisenden eines Tages – teilte. Und wir sahen ein Dornenkrone aus Gold mit einem Kreuz, das funkelte, wie wenn es im Kontakt mit einem glühenden Flammenmeer gestanden wäre.

Gott setzte seine Krone auf den Kopf von uns allen, um uns seinen Friedenskuss zu geben und uns mit seinem Kreuz auf die Stirn und auf die Brust zu bezeichnen. Vor uns waren zwei Engel. Ich erkannte meinen, jenen, den Gott für mich eines Tages berufen hatte: „Dein Engel, Fidèle (Treue)", und er grüsste mich und  verbeugte sich. Ich sah den andern, halb versteckten Engel: sein Gesicht glänzte wie das Feuer der Mittagssonne.

„Dies ist Mein Engel", sagt mir JESUS.

Und dann, indem er mich grüsste, nahm er meine Hand und zog mich von JESUS weg. Ich weinte über seine Abwesenheit und mein Herr sagte mir:

„ Weine nicht, ich werde kommen und dich oft sehen, aber ich kann noch nicht für immer bei dir bleiben, denn du hast dich auf dieser Erde nicht genügend hoch erhoben. Also wirst du hier Fortschritte machen, indem du jenen zuhörst, die zu dir kommen werden. Du bist nicht alleine: Schau diese riesige Menge, die dich erwartet und jene, die nachher kommen werden..."

„Mit offenen Augen, sah ich den merkwürdigen Umzug der Verstorbenen, die dort zu anderen Wesen wurden, alle wunderbar, jung und voll von Licht. 
Ich sah liebe und unbekannte Wesen: alle hatten für mich und für jeden die gleiche Liebe; alle liebten sich.

„Und JESUS, wo ist Er? fragte ich.

Und seine Stimme drang zu mir:

„Bald werden wir alle zusammen sein. Warte noch: Ich werde dich oft sehen."

Ich sah MARIA, die mit einer grossen Zahl von glänzenden Engeln, die süss anzuschauen waren, herunterstieg.

Oh, MARIA! Die Schönheit des Himmels! Sie wurde mir zuletzt vorgestellt, ich fiel vor ihr in Ekstase; vor jener, die mir stets half; jene, die ich „meine Mutter" nannte; Sie kommt zu mir und betrachtet mich lächelnd:

MARIA:

Gesegnet seist du, mein Kind. Dieser Tag ist der Tag deiner Geburt im Himmel Gottes. Wenn Gott dir erlaubt hat zu schreiben, dann erlaube auch ich es dir. Füge dies bei:

„An alle meine Kinder, an denen ich hänge, bewahrt euch vor allem Bösen auf eurer Erde. Seid wachsam. Vermeidet alle Versuchungen eurer Welt, auch die kleinsten. Verwerft eure Wünsche nach Luxus und Lust. So werdet ihr den Himmel gewinnen. Liebt, liebt und betet mit Liebe.

Verherrlicht Gott in allen euren Taten und verkündigt unser Kommen, denn Gott, der euch liebt, will euch sogar aufsuchen, bevor alles zu Ende geht, sogar bevor ihr hier in den Himmel, in eure letzte Wohnung, in das Reich Gottes der Herrlichkeit, in die Wohnung der Heiligsten Dreifaltigkeit, zusammen mit eurer euch zärtlich liebenden Mutter, kommt.

Adieu, Kind, ich komme bald zurück. Amen.

Die Allerheiligste Dreifaltigkeit

und MARIA voll von Herrlichkeit.

† †

 

 

 

Im Zimmer deines Herzens

 

Sonntag, 15. Juli 2001

 

„JNSR": „Herr, mein Gott, segne mich, damit ich dich hören kann."

JESUS:

„Vernimm meine Stimme in der Tiefe deines Herzens. Höre diesen Gesang, der in dich hinuntersteigt. Das Licht bemächtigt sich deines Herzens, welches vor Freude überbordet. Welches ist das Zimmer, das dermassen erleuchtet werden kann? Handelt es sich nicht um ein Hochzeitszimmer, das würdig ist, den süssesten Gatten zu empfangen, die Quelle der Gnade, die kommt, um sich mit der Seele, die Ihn in sich empfängt, zu teilen.

Oh meine Seele, Braut eines Tages, einer Stunde, erfreue dich über die Annäherung deines Vielgeliebten. Zeige ihm deine Zärtlichkeit und deine Freude, ihn zu empfangen. Schau, wie der Gemahl die Mauern dieses Zimmers weit öffnet, damit es ebenso gross wie sein Herz werde. Wie sehr kann er dieses Zimmer zu den Dimensionen seiner unglaublichen Liebe ausdehnen! Schliesse deine Augen und schau...

Sein Herz tritt aus seiner Brust heraus und vereinigt sich mit deinem. Welch ein Überfliessen der Liebe kann dieses Wunder bewirken! Bist du hier mit zwei Herzen? Nein! Durch ein Wunder Gottes hat sich der Austausch vollzogen: Ich habe meines mit deinem getauscht. Hier bist du, Blume meines süssen Herzens, betört vom Duft, den ich in dich gelegt habe. Ich öffne die Türe, die mir teuer ist mit dem Duft, der von meiner Mutter stammt. Kein Herz kann der Feinheit dieses süssen Duftes widerstehen.

Die Blumen öffnen sich beim Kuss der Sonne. Ich bin die Sonne Gottes, und in meinem Garten empfangen alle meine Blumen die Wärme meines Kontaktes. Mein Kuss für eure Seelen ist diese Süssigkeit, die in euch herabsteigt, bis zu euch, um euch vor Freude eurer Bewunderung lächeln zu lassen. Schliesst eure Augen. Bewacht mich eifersüchtig. Dieses Privileg teile ich mit euch, die ihr mich im Frieden eures Herzens empfängt.

Vereint sind wir wie dasselbe Herz in der gleichen Brust.

Sei nicht erstaunt. Gott geht durch die Mauern. Umso mehr durch die Mauern meines Zimmers, das durch meinen Engel bewacht wird. Ich werde dir etwas Kostbares sagen, das auch für alle jene ist, in denen ich bereits meine Wohnung eingerichtet habe. Ich habe hier unten schon viele Wohnungen, und jede wird durch meinen Engel bewacht. Man dringt nicht in die Wohnungen des Königs ein.

Der Schwindler wünscht, sie sich anzueignen, und du leidest darunter manchmal schrecklich. Fürchte dich nicht, selbst wenn dies eine der grössten Attacken des Bösen ist, nämlich: Von meinem Wort zu schmarotzen und meine Wohnung bis zu ihrem Einsturz herabzuwürdigen. Fürchte dich nicht, Ich wache über meine erwählten Seelen und über jene, die mir ergeben sind und es bleiben. Denn ich habe euch in meinem Schmelztiegel schon wie Gold auf die Probe gestellt; der Schmelztiegel meines Herzens ist ein glühendes und reines Feuer, das alle Unvollkommenheiten verbrennt.

Die falschen Propheten werden bald nicht mehr weiter bestehen können, denn die Zeit der Grossen Reinigung hat bereits begonnen: durch die Herzen. Selig jener, der durchhalten wird, denn ich kenne ihn. Aber jener, den ich als meinen Propheten berufen habe, wird es durch meinen Mund selbst hören.

Öffne die Türe deines Herzens weit auf, wenn ich zu dir spreche, denn Gott tritt immer mit seiner heiligsten Mutter, der seligsten Jungfrau MARIA, ein."

MARIA:

„Meine Tochter, mein Duft hat dich eingeladen, uns zuzuhören. JESUS kommt in seine erwählten Herzen. In diesem Moment der Ruhe, in dem ich ihn begleite, kommen wir sehr oft, um die Seelen zu stärken, sie zu segnen und sie mit unserer Zärtlichkeit zu bedecken.

Die Liebe JESU ist eine wirkende Kraft.

Es ist wichtig, den Ruf Gottes zu verstehen. Ich habe diesen süssen Duft auf deinen Kopf gegossen. Mein Muttersegen hat dich zur Anhörung deines göttlichen Meisters geführt.

Bald werden wir dir eine wichtige Neuigkeit ankündigen; sucht nicht danach, es zu erfahren; es ist noch nicht der richtige Moment. Ich werde mit dir darüber sprechen. JESUS wird auch kommen, um dich darüber zu benachrichtigen; fürchte nichts. Gott enthüllt seinen Propheten alles, was sein Volk – nach und nach – wissen muss.

Ich segne dich, meine Tochter, in der Liebe der heiligsten Dreifaltigkeit. MARIA, Pforte des Himmels, JESUS, König der Liebe.†Amen.

† †

 

 

 

Wer ist wie Gott!

 

16. Juli 2001 – Fest Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel 

 

MARIA:

„Der heilige Erzengel Michael, der Fürst des himmlischen Heeres wird durch Unsere Frau vom Berge Karmel zu euch gesandt, um euch zu informieren, dass das vergiftete Schwert Satans die Gerechten schlagen wird. Ihr werdet in das grosse Durcheinander hineingenommen sein, das sich überall ausdehnt. Richtet nicht. Spaltet euch nicht. Seid auf der Hut; alles was ihr sagen werdet, wird sich gegen euch wenden.

Eure Mutter bittet euch, fortzufahren, Tausende von Kreuzen in der ganzen Welt zu errichten. Dies ist das einzige Heilmittel, das den Teufel entwaffnet. Betet, betet, betet am Fuss jedes Kreuzes. Ich bin unter euch gegenwärtig, meine kleinen, geliebten Kinder; ich liebe euch zärtlich.

Eure liebe Mutter segnet euch.†

Der heilige Michael:

„Es liegt mir daran, euch zu warnen, dass sich die Welt nach und nach mit immer dichteren Finsternissen bedeckt. Nichts ist vor dem geschützt, was sich überall vorbereitet.

Es gibt viel Lärm, viele Feste, viel Betrieb und Spiele, aber ihr dürft nicht vergessen, dass euch dadurch die Wahrheit Gottes entgeht. Die Jugend weist jeden Rat zurück, sie ist in einen Wind des Wahnsinns genommen, der sogar die Jüngsten vergiftet. Die Kriminalität entwickelt sich sowohl in den mustergültigsten Familien, wie auch in den ärmsten Klassen eurer Gesellschaft. Dieses Gift wird sich in den Städten wie in den Dörfern ausbreiten. Diese verrückte Jugend wird ihr Aggressionen vervielfachen, und sie werden jeglicher Art sein: Wisst, dass sie nicht die Frucht ihres eigenen Willens sind.

Es gibt einen beherrschenden Willen, der von der Hölle ausgeht. Er bildet unheilvolle Zonen und fällt fast überall über euren Planeten her. Diese Zonen sind mit schlechten Impulsen geladen, die in die dafür bereiten Hirne eindringen; denkt nicht, dass nur die Jugend davon betroffen sei.

Satan hat viele Anhänger, aber sein Ziel ist es, vor allem die neue Generation zu zerstören, die durch die unterschwelligen Botschaften der Musik, die sie hören und die nichts Harmloses an sich haben, stimuliert sind. Seht euch die Schäden nach einem Konzert im Freien an!

Tausende von Jugendlichen sind bereit, stets gewalttätigere Handlungen zu begehen. Diese höllische Musik treibt sie an, zu schaden, bis hin zur Tötung von Unschuldigen. Dieser satanische Wille entwickelt sich überall. Satan wird der Sieger dieser Welt, weil ihr ihn gegen euren eigenen Willen vergöttlicht.

Ich wende mich an die Jungen und weniger Jungen: Der Genuss der Vergnügungen, die der Teufel euch verschafft ist zu eurer eigenen Anbetung geworden. Ihr betet alle Vergnügen an: Das Geld, die Sexualität. Ihr bietet ihm das grösste Opfer, das existieren kann, an: ihr opfert ihm das werdende Kind! Ihr bewilligt dieses Opfer zugunsten des Erwachsenen, der sich wie eine Gottheit beschützt und glühend verehrt sieht. Und jetzt wollt ihr euch Gott gleichstellen, indem ihr das Leben im Laboratorium schafft.

Der Mensch ist von der Schöpfung des Ewigen Vaters ausgegangen, vergesst dies nie!

Gegenwärtig spielt sich alles in den tiefen Zonen, zwischen Himmel und Erde ab, aber bereits näher der Erde. Die Dämonen und die verrückten Kinder sind daran, sich zu verbinden, um auf ihrem Durchgang alles zu zerstören. Ein sehr breites Band umgibt die Erde wie eine mit Gewalt beladener Schal. Dieser bösartige Gurt sendet Tag und Nacht Gewaltimpulse aus, die immer stärker werden, um die Schöpfung Gottes zu zerstören. Es sind dies wie Blitze eines Gewitters, aber sie sind unsichtbar. Diese satanische Aggression kreist die ganze Erde ein.

Durch die Engel der Finsternisse geführt,

hat dieser Kampf auf eurer Erde einen Chef.

Die Kinder glauben ihren eigenen Kampf gegen die Kräfte der Ordnung zu führen, aber ihre Gewalt ist unkontrollierbar geworden; sie wissen nicht, dass sie die Spielzeuge Satans sind. Das Ziel des Meisters des Bösen ist es, alle Länder zu zerstören, indem sie arm gemacht werden: Wiederholte Streiks, geschlossene Fabriken, Industrien die zugrunde gehen, gelähmter Handel: dies ist der Triumph der Spaltung.

Die Armee Satans ist die einzige, die sich nicht spaltet.

Angesichts so vieler Niederlagen, reagiert jede Nation wie der Skorpion, der, umgeben vom Feuer von allen Seiten, sich verloren sieht, und sich selbst sein eigenes Gift einimpft, das für ihn fatal sein wird. So riskiert die ganze Schöpfung Gottes zu verschwinden.

Nun, während ihr euch über eure persönlichen Angelegenheiten sorgt

- vernachlässigt ihr die Hauptsache; ihr fahrt fort zu richten;

- betet zu Gott, einzuschreiten; betet für alle Länder,

- betet für die ganze Schöpfung Gottes.

Die Erde wird wie zu einem Magneten, der diese verhängnisvolle Masse, die negative Kraft, die über eurem Planeten, über euren Köpfen schwebt, anzieht. Der Böse manifestiert sich überall: bei den Menschen und bei den Tieren. Die Natur leidet

- wegen des ungläubigen Menschen und

- wegen des Glaubensmangels an Gott.

„Hättet ihr den Glauben wie ein Senfkorn", sagte unser Herr JESUS, könntet ihr zu dieser negativen Kraft sagen: „Verschwinde aus meinem Kopf und gehe, um dich am Fuss des heiligen Kreuzes von Jenem zu vernichten, der sein Leben hingegeben hat, damit der Mensch lebe und das Reich Satans auf der Erde auf immer aufgehoben werde."

Gott bildet seine siegreiche Armee

mit jenen, die ihn im Geist und in der Wahrheit lieben.

Folgt mir, der heilige Michael befindet sich an der Spitze und ruft.

„Wer ist wie Gott!"

JESUS:

„Bevor sich meine grosse Barmherzigkeit erneut über diese heuchlerische und schlechte Generation öffnet, lasse ich euch noch, euch mit diesem bitteren Wein zu berauschen, den ihr meinem neuen Wein vorgezogen habt, jenem, den ich allen an die Hochzeit Eingeladenen geben werde; an der Hochzeit des Lammes.

Diesen Wein werdet ihr bis zum bitteren Ende trinken. Er wird eure Eingeweide brennen, wie wenn ihr das Feuer eurer Gewalttätigkeit trinken würdet. Macht es euch bequem. Eure Wollust ist vergänglich. Ich, euer Gott, erwarte eure Reue, aber vor meiner Verzeihung werdet ihr viel zu leiden haben. Denn Satan verzeiht niemals, und er wird euch lange als Gefangene zurückhalten.

JESUS, MARIA und der heilige Erzengel Michael

in der Barmherzigkeit Gottes.

Amen.†

 

† †

 

Verkündigt mein Evangelium

 

19. Juli 2001 

 

JESUS:

„Mein Kind, du findest, dass die am Festtag Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel vernommenen Worte sehr hart waren und viele von jenen schockieren, die sie lesen werden. Sie wurden dir durch den Heiligen Geist, den Offenbarer der Pläne Gottes gegeben. An diesem Tag hat euch der heilige Erzengel Michael angekündigt, was sich gegen die Kinder Gottes bereits vorbereitet. Durch Vermittlung des heiligen Erzengels Michael rät euch der Heilige Geist und kündigt euch an, was geschehen muss. Ich werde nichts verborgen halten, was euch offenbart werden muss. Der Teufel EXISTIERT und bringt die ganze Menschheit durcheinander.

Ich verlange von euch, das Evangelium zu verkünden!

Der Heilige Geist ist mit euch, um euch das ewige Leben zu verkündigen, das in jedem von euch; und es ist durch die heilige Gnade Gottes in eurer heiligen Auferstehung.

Ich verkündige euch nicht das Verhängnis des Todes. Dein ewiges Leben wird mit jenen, die dir vorausgegangen sind, weitergehen; dein wahres Leben wird eines Tages erblühen. Wenn auch die Stunde „der Abreise" für jeden von euch unterschiedlich ist, dann begreife, dass jene, die sich für mich entschieden haben, ihre eigene Auferstehung zu ihrer Stunde erleben werden. Der heilige Paulus sagt es euch: „Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!" (1 Ko 9,16). Was anderes als das wahre Leben nach dem Tod des verweslichen Leibes konnte mein Apostel ankündigen?

Diese Wirklichkeit ist eure Hoffnung. Ihr könnt noch nicht alle verstehen, dass euch euer Vater auf der Schwelle seines Hauses erwartet. Gott will euch verständigen, dass eure Gebete in der Liebe sehr viel stärker und aufrichtiger sein müssen. Man gibt dem zu trinken, der durstig ist und dem zu essen, der Hunger hat. Ihr müsst euch unaufhörlich auf Gott hin ausrichten, der sich in den hohen Sphären der Demut, der Geduld, der Verzeihens und der Liebe befindet. Ihr müsst die Schichten überwinden, in denen sich noch immer diese durch die Leidenschaften der Erde angezogenen Seelen verspäten. Betet für diese irrenden Seelen.

Schon hier unten muss sich eure Seele erheben, ohne einen Blick auf diese verhängnisvolle Verlockung zu werfen; eure Ohren müssen sich vor diesen durch den Geist des Bösen inspirierten Klänge verschliessen, mit ihren Rhythmen, die in die Sündenschleifen begleiten. Diese satanischen Lieder widersetzen sich den Gebeten, die ihr an jene richten müsst, die euch ins Vaterhaus vorangegangen sind.

Nötige und lebendige Gebete, bei denen euer Herz im Einklang mit meinen schlägt und ebenfalls mit jenem eurer süssen Beschützerin, eurer Mutter, der seligen Jungfrau MARIA, die euch zu beten lehrt. Wie kann doch ihre Süssigkeit die Macht des Bösen besiegen! Wie gelingt es ihrer Demut, den Stolz des Fürsten der Finsternisse zurückweichen zu lassen!

Dank meiner Mutter habt ihr in meiner heiligen Auferstehung eure eigene Auferstehung gesehen. Wir sind auf ewig in der Gemeinschaft der Heiligen vereint. Gott gibt euch sein Wort. Es gibt keinen wahren Tod, wenn ihr in euch den Heiligen Geist bewahrt. Ergreift die süsse Taube der Hoffnung und bewahrt in euch mein Wort.

„Wer sich nach meinem Wort richtet, wird den Tod niemals schauen" (Joh 8,51)

Jene, die mir dienen, haben Satan verleugnet. Gott dienen beginnt, indem man den am meisten benachteiligten, den kranken und den auf die Ergötzungen des Teufels abonnierten Seelen dient. Nein, ihr könnt einen Anschlag an einer Mauer nicht entfernen, bei dem der Leim bis in die Tiefe gedrungen ist. Ich sage es euch: Nur mein Wort ist die Kraft, die sich mit dem Geist der Heiligkeit verbindet. Gott spricht, und der Wind des Wahnsinns hört auf der Stelle gelähmt auf!

Mensch dieser Zeit, in der sich alles bewegt und wie der verrückte Samen vermischt, der sich von seiner Hülle befreit hat: Was wächst heute auf deinem Feld? Das Unkraut beherrscht alles. Das Kind verliert seine Vernunft vor dem Alter, in dem es sie erwerben muss. Warum hast du seine Unschuld getötet? Du, dem ich die gute Verwaltung der Erde in der Liebe zu deinem Nächsten anvertraut habe, bist zum Hammer geworden, der die Natur zerstört, die Schere, die die Matrize dieser Welt einschneidet, die bald nichts mehr hervorbringen kann. Denn die Materie überläuft und der Geist ertrinkt.

Ich habe dir die Intelligenz und das Wissen gegeben, das Gut zu produzieren und nicht zu töten. Du tötest deine eigenen Kinder – die Tiere beschützen die ihren – du bist zu einem Baum mit einem dichten Laubwerk geworden, in dem die Frucht stirbt, da sie Gottes Sonne nicht mehr sieht. Du ziehst deinen leeren Panzer nach, der zu dieser gleichen Kruste geworden ist, mit der du die Erde überzogen hast, die das Wasser nicht mehr schlucken kann, das die Quellen hergeben: Deine Erde ertrinkt und deine Berge stürzen ein. Du kannst dich nicht mehr schützen, weder vor dem Wind, noch vor dem Regen oder vor dem Feuer, denn du erinnerst dich meines Wortes nicht mehr: Dein Stolz hindert dich, mich zu rufen: „Komm! Herr, JESUS!"

Denke daran, Mensch, dass mein Wort lebendig ist. Es allein befiehlt den entfesselten Elementen, die auf meine Stimme hin in die Schranken gewiesen werden. Rufe mich! Ruf laut meinen Namen! Was hast du aus meinem heiligen Schutz gemacht? Du hast mich verleugnet, indem du dich wie den alleinigen Meister dieser Nährmutter Erde, die ich dir anvertraut habe, betrachtest.

Und du hast in ihr eine leichtfertige Lieferantin gesehen, der man den Überfluss befehlen kann, bis sie das zum Gewinn bestimmte Gift ausspeit, das sie tötet und eine unnütz gewordene Überproduktion zerstört.

Gott ernährt den Menschen und tritt streng gegen die Vergeudung aller Dinge an. Erinnere dich des Mannas in der Wüste! Ich habe zu euren Vätern gesagt: „Nehmt nur das für den Tag Notwendige mit". Mehr mitnehmen heisst, an meinem Wort zu zweifeln.

Mensch, der du im Überfluss dieses Jahrhunderts lebst, bis wann wirst du das Angesicht Gottes entstellen? Du gehst auf dem Weg des Verderbens; du wählst den Weg, der zum Wahnsinn führt. Du lässt die Jugend unter der Herrschaft des Bösen. Du lässt deinen eigenen Fehler auf den Unschuldigen fallen, der wie eine ausser Kontrolle geratene Nadel im Kompass nach allen Richtung dreht, ohne seinen Weg zu finden.

Und du, meine Kirche, in die ich meinen heiligen Willen gelegt habe: Du verlierst dich, indem du unnötige und wertlose Bestimmungen erlässt; denn meine Kinder werden dir blind folgen, weil ich es ihnen aufgetragen habe, auf dass sie dich nicht richten. Erhebe dich und mache dich zum Wesentlichen auf. Du bist dafür bestimmt, mein Evangelium bis an die Grenzen der Erde zu verkündigen.

Und wenn du meinen Kindern sagst, sie sollten über Gott und seine Werke sprechen und du sie als Propheten bezeichnest, dann sagst du die Wahrheit. Ermutige sie also und versperre ihnen den Weg nicht, auf dem sie sich bereits befinden, denn ich habe sie erwählt, und ich bin mit ihnen.

Oh, meine Kirche! Nimm die Schuppen weg von deinen Augen weg,

um deinen Meister und Herrn zu bewundern, der dich liebt,

und dir in die Mitte deines Herzens sagt:

ICH BIN!

Amen†

† †

 

Das verborgene Zimmer:  Die Vorratskammer

 

25. Juli 2001

 

JNSR: Herr, dieser Duft ist aus dem kleinen Zimmer, das du gewählt hast (der Vorratskammer) entschwunden. Ich habe dorthin dein Kreuz, Dein heiliges Antlitz und MARIA, unsere süsse Mutter mit dem kleinen in seiner Krippe liegenden JESUS gestellt. Was habe ich gemacht? Wir versprechen dir, nicht mehr mit dem zu beginnen, was dir missfallen hat. Du fehlst uns, Herr. Dieser Duft ist deine Gegenwart, dein heiliges Kreuz der Liebe. Sprich zu mir, Herr. Komme mit deinem Duft zurück, ich bitte dich! Warum ist er nicht mehr da?

 

JESUS: Ich habe dieses Zimmer mit meinem Duft getränkt, und du hast ihn begierig eingeatmet. Er hat dich betört. Er ist nicht mehr da. Handelt es sich um eine Bestrafung meinerseits? Weil ihr etwas Schlechtes getan habt? Weder das Eine noch das Andere.

Dieser Duft kommt vom Himmel und entschädigt jene, die mich im Geist und in der Wahrheit lieben. Ich habe euch beide gesegnet. Dein Mann verdient es wegen seiner Ergebenheit und seiner Geduld. Was dich betrifft: Du bist ungestüm. Ich segne deinen Elan im Glauben, aber ich verlange von dir Gehorsam. Werde noch kleiner. Die Kleinheit... – welch grosse Sache für Gott! Ich gefalle mir in ihr, denn ich bin es, der jenen erhöht, der sich selbst erniedrigt.

„Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten, er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhebt die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen.„ (Magnificat)

Ja, mit meiner heiligen Mutter verlange ich von euch, jenen, der die Wunder – vor allem für die Kleinsten - bewirkt, zu verherrlichen. Meine süsse Mutter, die selige Jungfrau MARIA und ich, euer JESUS, bitten euch, oft das Magnifikat zu singen.

Der König der Könige ist an den kleinsten Ort eurer Wohnung herabgestiegen, wohingegen ich von dir das schönste Zimmer verlangt habe. Und, was eure Garage hätte sein sollen, habt ihr in ein schönes Oratorium mit einer hübschen Eingangstüre mit separatem Zugang gemacht. Es hat nicht meinem Geschmack entsprochen: Ich war von euch getrennt, es fehlte die menschliche Wärme, es war einsam. Ihr habt es selbst gespürt, dass es Gott dort nicht gefallen konnte. Es war euch zu kalt, obschon der Raum geheizt war.

Also hast du mir das grösste Zimmer, eure Stube, gegeben, was dir erlaubte, es mit Bildern auszustatten, die mir gefielen: Das „Santissima Bambina„, der barmherzige Jesus in Grossformat und grosse Bilder der Jungfrau MARIA. Ja, es ist in der Tat der grösste und der hellste Raum; die Sonne scheint überall hinein; es ist heiter.

Siehst du, Ich freue mich zu sehen, dass dieses Zimmer bereits mein göttliches, heiliges Herz beherbergt, das an der Mauer gerade gegenüber dem Eingang aufgehängt ist, und die heilige Jungfrau von Fatima sowie die Jungfrau-Königin der Liebe mit ihrem kleinen Kind in ihren Armen; die beiden umrahmen das heilige Kreuz auf deinem Buffet.

Ihr betet davor mit einer grossen Liebe, und ich segne die Wohnungen, die mich grosszügig empfangen. Ich segne auch jene, die mit einem grossen Glauben vor meinem heiligen, göttlichen Herzen beten und jene, die von aussen kommen.

Neben der Küche habe ich mich niedergelassen, wie es die Diener tun. Ich bin stets der Diener meiner Kinder; indem ich mich auf den letzten Platz zurückziehe, kann ich auf all jene, die dort eintreten, wirken. Wer kann ahnen, dass ich sein Herz berühre bis hin zu seiner Verwandlung? Vergiss nie, dass sich dort, wo ich bin, auch meine Kirche mit ihren Sakramenten befindet.

Wenn du die Zahl der Priester kennen würdest, die durch mich selbst geweiht wurden, würdest du eine solche Freude empfinden, dass du durch meine Liebe geblendet wärest, wie durch einen kräftigen Scheinwerfer, der einen kleinen Vogel in der Nacht blendet. Wer hat den Priester Melchisedech geweiht? Wahrlich, wahrlich, ich sage es euch: Jener, der mich liebt und mir folgt, ist schon nicht mehr von dieser Welt, und ich kröne ihn mit meinem Heiligen Geist, damit er die sieben Gaben erhalte. Im Himmel wird er Priester mit mir sein. Und sehr viele schon auf eurer Erde geweihte Priester werden es nicht mehr sein: Sie haben mich bereits verleugnet, und ihr wisst es nicht. Jene werde ich nie zurückholen können, denn sie haben mich verraten und führen viele Seelen in ihr Verderben: Diese Seelen werde ich selbst vor unseren Vater führen, der ihnen verzeihen wird: „Vater! Verzeihe ihnen, diese Seelen wissen nicht, was sie tun; sie sind einem schlechten Hirten gefolgt„. Ihre Reue wird angesichts der heiligen Erkenntnis Gottes aufrichtig sein. Aber ihre Hirten der Erde haben schon den Verfluchten gewählt.

Meine Tochter, respektiere stets mein Wort. Lehne dich nicht auf und gehorche meiner Kirche. Diese neuen Anordnungen sollen dich nicht stören. Ich bin da. Ich bin mild und von Herzen demütig. Ich werde jenen erhöhen, der mir gehorcht, jenen, der sich wie das Samenkorn nur durch einen Windhauch erheben kann. Ich sende euch meinen Heiligen Geist: Er ist da, der Wind meiner Liebe, der alle kleinen Nichtse in Kinder des Lichtes verwandelt.

Ich bin das Licht der Welt.

Ja, ich werde jenen erhöhen, der mir gehorcht, mich geliebt und angebetet hat. Betrachtet den Ozean: Er spricht nicht direkt zu euch; alles in ihm ist lebendig: Seine heftige Brandung über die Felsen, seine Düfte. Und ihn betrachtend sagt ihr euch: Wie riesig er ist! Vor dem Meister wird es für jeden von euch ebenso sein. Wie majestätisch JESUS ist, voller Antworten auf alle eure Fragen... in seiner Stille! Denn jeder wird mein Herz für sich wie für alle schlagen hören. Ohne dass ich spreche. So hörte mich auch der heilige Johannes, der Apostel der Stille.

Wenn ihr mich betrachtet, werden sich alle als Sünder erkennen und sich in meiner Verzeihung heilen, denn meine Vergebung heilt in meiner unendlichen Liebe die Kranken der Seele und des Leibes.

Ja, dieser Duft des Himmels ist eine Freude, ein durch die Heiligste Dreifaltigkeit und MARIA, der Königin der Liebe, gewährtes Geschenk. Dieser Duft ist der Duft der Liebe. Jetzt kennst du den Duft der Liebe.

Erhebe zu Ehren meines heiligen Kreuzes der Liebe das Banner, das du trägst und das mein Kreuz repräsentiert, überall sehr hoch. Mein heiliges Kreuz der Liebe, gemäss der Höhe von Golgotha im Massstab 1:100, d.h. 7.38 Meter, wie ich es dir in der Botschaft vom 16. Juli 1996, am Fest Unserer Frau vom Berge Karmel, aufgetragen habe: „Ich will für MARIA angezündete Sterne„; mein heiliges Kreuz trägt in sich Unsere beiden vereinigten Herzen.

Ja, neben deiner Küche, in dieser kleinen Kammer, habe ich meinen Duft verströmen lassen. Erinnere dich daran, dass ich meine Diener neben mir behüte. Ich bin der Diener. Ich befinde mich im kleinsten Zimmer – ohne Lärm, um niemanden zu stören. Alle jene, die dort vorbeigehen, werden mich - ohne mich zu sehen - empfangen. So werde ich jene segnen, die ich in meiner Stille rufe. Weißt du, dass dies der einzige Ort ist, an dem man mehrmals am Tag vorbeigeht?

Im grössten Zimmer, der Stube, wirst du das grosse Bild meines heiligen göttlichen Herzens aufbewahren. Ja, inthronisiert mich in dieser gleichen Stube. Du wirst dich mit deiner Familie vor meinem Priester dem göttlichen heiligen Herzen und dem schmerzhaften und unbefleckten Herzen meiner heiligsten Mutter weihen. Du wirst dein Haus mit allen seinen Bewohnern weihen, mit jenen, die du in deinem Herzen trägst, und allen die eintreten werden. Denn ich segne die Wohnungen, die mich zusammen mit der seligen Muttergottes empfangen. Sie ist die unbefleckte Königin jener Wohnungen, die ihren göttlichen Sohn, den König der Liebe, empfangen. So wird deine Wohnung auch den grössten Sünder empfangen können.

All jene, die in ein gesegnetes und Unseren beiden vereinigten Herzen geweihtes Haus eintreten, ziehen ebenfalls in diese vereinigten Herzen ein, und ungewollt werden auch sie geweiht.

Ihre Seele hat zugestimmt und mir Ja gesagt. Ich habe dir eines Tages gesagt: Du bist die mir Geweihte, und du warst darüber erstaunt. Ja, ich bin es, der sowohl die Könige wie die Kinder des Königs der Könige weiht. Heute sage ich dir erneut: Du bist unsere an JESUS und MARIA für die Ewigkeit Geweihte.

Merke dir gut: Um mich mit dem Duft meines heiligen Kreuzes der Liebe bei dir zu behalten, musst du mit der Weihe deiner Wohnung beginnen; inthronisiere Unsere beiden vereinigten Herzen, dann werden auch wir unsere Wohnung in eurem Heim einrichten.

Ich befinde mich in diesem Kreuz der Liebe, in diesem Kreuz, das du in dir trägst mit meinem Leiden, meiner Freude und meiner Liebe.

Gott liebt seine Kreuz bis zum Äussersten: Wie könnte er dann jene nicht lieben, die mein Kreuz lieben!

Schau die Lieblichkeit des Duftes meiner königlichen Liegestatt an: Mein Heiliges Kreuz ist meine zweite Wiege. Du hast es gut gemacht, das Kind der Krippe neben das Kreuz zu setzen, denn von der Krippe zum Kreuz gibt es nur eine Zeit, die Zeit Gottes. Ich bin geboren und gestorben, damit ihr in meine Zeit eintreten könnt, die nicht enden wird: In jene des ewigen Lebens in Gott.

Mein heiliges Kreuz führt euch wie in einem Wirbel in den Wind der Liebe des Heiligen Geistes zum Sohn, der in der Liebe des Vaters IST.

Die heiligste Dreifaltigkeit mit MARIA vom Kreuz der Liebe segnen euch. † Amen.

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Die Saat dieser Neuen Welt

 

26. Juli 2001 – Fest der Hl. Anna und des Hl. Joachim 

 

 

„JNSR": „Herr, sprich zu mir; wir brauchen dein Wort; es ist unsere Nahrung."

JESUS:

„Du bewohnst das Land von Anna und Joachim. Wenn die hl. Anna, geleitet durch die Hand Gottes, diesen Ort gewählt hat, dann um ihre Kinder wieder zu vereinen. Selig sind die von Gott Berufenen! Sie haben den Wohnsitz im Zelt des Allmächtigen gewählt. Ja, alles gehört Gott, aber viele Länder haben es abgelehnt, sich Jenem anzubieten, der ihnen alles geschenkt hat."

„Herr, ich bitte dich, lasse mich tiefer in dein heiliges Geheimnis eindringen. Ja, ich bin noch von der Erde, aber – durch das Privileg jener, die sich auf dem Weg zu deinem Reich befinden – weiss ich, dass man deine Erkenntnis auf diesem Weg, der sich deiner hohen Wohnung nähert, nur nach und nach erwerben kann. Dann entfernt sich die Erde und du hast zu Einigen gesagt: „Ihr seid schon nicht mehr von dieser Welt, in der ihr lebt."

„Erwäge, Herr, deine Worte und sprich bitte zu mir. Meine Seele ist ohne dich zu traurig. Nach und nach verliere ich auf dieser Erde jede Unterstützung. Ich habe jede Verbindung mit den Meinen verloren. Bitte verlasse wenigstens du mich nicht."

„Suche mich. Ich bin nicht weit weg. Vergrabe mich nicht in deinen so unglücklichen Gedanken. Meine Tochter, mein Kind, deine Tränen sind bitter wie der Kummer. Ich akzeptiere deine Freudentränen für deinen Herrn, der dich anschaut, wenn du mich in der Heiligen Kommunion empfängst, aber vergiss diese bitteren Tränen, die dich unnötig zermürben. Ich brauche dich, dass du mir noch dienst. Ich brauche dich, dass du deine Freiheit wieder findest. Weißt du nicht, dass du das Spiel jenes mitspielst, der dich durcheinander bringt bis zum Punkt, mich vor dir durch einen dichten Nebel der Verzweiflung zu verbergen.

Wenn ich heute Morgen zu dir komme, um dich zu trösten, dann bringe ich dir ebenfalls eine Freude des Himmels: Die selige Jungfrau MARIA hat euch zum Fest ihrer Mutter, Anna, gesegnet. Sie hat dir ein hübsches Geschenk gemacht. Du hast mich auf den Knien empfangen, wie du es von meiner heiligen Grossmutter gewünscht hast, um sie an diesem Festtag zu verehren. Du warst nicht ungehorsam und der Priester ebenfalls nicht. Alles lag im heiligen Segen MARIAS, der vielgeliebten Tochter von Anna. Meine heilige Mutter kennt die Herzen, die die Gaben ihres Sohnes und Meisters schätzen. Ich befinde mich in den Herzen, die mich anbeten, und ich bin in jenen, die wegen der Liebe leiden, die durch meine leichtsinnigen Kinder abgewiesen wird. Sie erleiden mein eigenes Leiden.

Herr, darf ich wieder über dieses Buch reden? Niemand kann das Datum deiner Wiederkunft kennen. Wenn uns aber der letzte Teil zu schreiben fehlt, ausser jenem, der im Moment geschrieben wird, werde ich dann die Zeit haben, ihn zu schreiben? Willst du mit mir darüber etwas sprechen, Herr?"

JESUS:

„Ich erhelle deinen Geist. Die Zeit verstreicht, und ihr seht diese Veränderung nicht, die sich Tag für Tag einstellt. Wenn der Böse existiert, dann ist auch das Gute gegenwärtig. Derjenige, der unter dem Regen geht, wird nass; nimmt er einen Schirm, wird er sich nur die Füsse nass machen; sein Kopf bleibt aber geschützt.

In dieser Zeit der Trostlosigkeit haben jene, die mit mir gehen, ihren Geist unter meiner Obhut; der Heilige Geist bedeckt ihn und arbeitet in ihm. Es gibt eine Vielzahl, die vor dem Bösen behütet und daran sind, das Reich Gottes auf eurer Erde vorzubereiten; ich sage dir, ohne es zu wissen oder es gar zu ahnen.

Wenn sich die Hand Gottes auf die von ihm Erwählten legt, kann niemand ahnen, dass die Arbeit des Herrn einem rundlaufenden, lärmlosen Motor gleicht. Ich mobilisiere meine Kräfte der Erde in der gleichen Art und Weise wie meine himmlischen Truppen: Die heilige Süssigkeit Gottes ist eine Kraft die dem Bösen nicht bekannt ist: Siehst du, er kann sie weder entdecken, noch wird er feststellen, dass sie sich da oder dort befindet. Ich spreche zu dir ohne Angst, dieses Geheimnis, das durch meine ganze himmlische Streitmacht kontrolliert wird, zu lüften.

Sagt nicht: Was tut Gott angesichts dieser Katastrophen; denn sie müssen geschehen; ich hatte euch gewarnt. Ich hatte euch auch gesagt: wenn all dies geschehen wird, dann erhebt eure Häupter, denn das Reich Gottes ist nahe. Dieses Reich besteht in zwei Teilen, wie ich dir dies, meine liebe Tochter, gesagt hatte. Diese Erde bleibt unbefleckt und wird ihre Existenz bis zum Ende der Welt fortsetzen. Sorge dich nicht um das Ende der Welt; dies betrifft euch nicht.

Der Himmel ist in der Nähe dieser Neuen Welt wie ein Zelt über euren Köpfen. Ich verwende für jedermann verständliche Bilder, denn die Wahrheit Gottes kann euch nur durch Bilder zugänglich gemacht werden. Ich bin in meinem Himmel der Herrlichkeit und ebenfalls in den Reihen jener, die mich gewählt haben und mit ihrer ganzen Liebe für mich auf dem Weg zur Errichtung eurer Neuen Erde gehen.

Fürchte nichts; ich werde mit dir darüber sprechen, wenn der Moment ganze nahe sein wird, aber ich sage dir, er nähert sich sehr schnell. Ich lebe mit euch, eurem Blick zwar noch verborgen, und diese Zeit bringt mich euch näher, bis ihr mit euren eigenen Augen eure unbestrittene Liebe von Angesicht zu Angesicht sehen werdet. Heute kann ich dir darüber nichts mehr sagen; ihr werdet bald diese Transformation in euch selber, in euren Körpern spüren, wie auch angesichts eurer verklärten Erde.

Ich weiss, dass du mich all dies für diese laufende Buch fragst. Wie könnte ich es vergessen? Ich bin es, der es von dir verlangt. Meine liebe Kleine: Auf dass du in deinem Leiden noch aushalten wollest, um es (das Buch) zu beenden! Warte; bald werde ich dir sagen, es anzuhalten.

Betreffend dem dritten Teil dieses vierten Buches wird es sein wie für das vorliegende: Du wirst es schreiben, und jener der ausgewählt ist, es in die entsprechende Form zu bringen, wird wie du in dieser Freude leben, die ich meinen treuen Erwählten schenke. Fürchtet nichts: Die Kinder des Vaters werden geschüttelt wie das Weizenkorn im Sieb, aber sie werden in diesem Sieb bleiben, denn ich bewahre mit mir jene, welche die Saat dieser Neuen Welt sind. Kleine und Grosse, Junge oder Alte: Sie sind die Frucht meines heiligen Sieges.

Mein Kind, tröste dich mit diesem Text, denn ich liebe dich und beschütze dich, selbst dann, wenn du dich verloren glaubst: Du hast Jenen, der ALLES ist, neben dir. In meiner unaussprechlichen Liebe tröste ich dich und mit dir alle jene, die in mich ihre Hoffnung setzen.

Ich segne euch†

Auf bald!

Euer JESUS der Liebe,

der unter euch sehr lebendig ist.

Amen.

Ich habe von dir das Schweigen für sehr viele Dinge verlangt, aber heute sage ich dir: Rede! Ich bin mit dir, und die Welt muss sich schnell bekehren.

Gebt mir von jenen, die ihr mir empfiehlt, ihren Vornamen; sie gehen mit euch in mein heiliges und anbetungswürdiges Herz ein; die Sünder, die Verzeihung erlangten, finden darin ihr Asyl!

 

Amen†

Eure Liebe, die euch in meine heilige Freiheit führt.

† †

 

 

 

Von Kanaan zur Vorratskammer

 

2. August 2001

 

JNSR: Herr, mein Gott, nimm diesen Kummer von mir. Ich zähle auf die Anderen und nachher bin ich enttäuscht. Ich glaube stets an die Güte.

JESUS: Dies ist ein göttlicher Gedanke: „Ich glaube an die Güte„; füge: „Gottes„ hinzu; und du spürst dies als zum Menschen zugehörend! Mein Kind, deine Seele ist dermassen offen für die Liebe, dass du die Liebe Gottes mit der Liebe der Menschen verwechselst. Ich habe dich gelehrt, deine Brüder zu lieben, ohne von ihnen etwas zurückzuerwarten, und so entgehst du der Enttäuschung und dem Kummer.

Kehre in den wohlriechenden Garten deines göttlichen Meisters und Herrn zurück, und du wirst verstehen, dass derjenige, der dich erwartet, in seinem anbetungswürdigen Herzen alle Liebe hat, die ihr erhofft, ohne von euch etwas zu verlangen.

Dieser Duft kommt von der Vorratskammer Gottes, in der Gott seinen Wein aufbewahrt, um daraus euer ausgewähltes Getränk zu machen. Woraus besteht er, dieser Wein, den ich meinen zur Hochzeit des Lammes eingeladenen Eingeweihten serviere? Es ist ein parfümierter Nektar, der wie der Weihrauch zu Gott aufsteigt, um in dieses Getränk verwandelt zu werden, das alle Menschen ernährt und jeden Durst löscht, indem es Kraft und Frische, Süsse und Freude in alle Herzen gibt.

Oh, mein Kind! Ich habe es dir schon gesagt: „Du kennst den Duft meiner Liebe„, jenen, den ich euch auf meinem Kreuz der Liebe gegeben habe. Ich habe deine Vorratskammer mit dem Wohlgeruch meiner Liebe ausgestattet. Momentan zeige ich dir auch, wo sich der Nektar befindet, den meine Liebe in Leben verwandelt. In der Vorratskammer. Ja, in Kanaan habe ich das Wasser in Wein verwandelt für die Hochzeit der Kinder, die das österliche Lamm erwarteten, jenen, der diesen Wein in den Nektar der Liebe verwandelte, der das Leben Gottes in Fülle gibt: Es ist mein Blut, das in der Heiligen Kommunion gegeben wird: „Dies ist mein Blut„, hingegeben für die Vielen.

Schreibe das Loblied des Hohenliedes:

2 1 – Ich bin das Veilchen auf der Saronsflur, die Lilie der Täler.

2 – Wie die Lilie unter den Disteln, so meine Freundin unter den Mädchen.

3 - Wie der Apfelbaum unter den Bäumen eines Obstgartens, so mein Vielgeliebter unter den Knaben. Unter seinem Schatten will ich mich setzen, und seine Frucht mundet süss in meinem Gaumen.

4 - Er brachte mich zur Vorratskammer und die Flagge, die er über mich errichtete, ist die Liebe.

4 12 Sie ist ein wohl verschlossener Garten, meine Schwester, oh meine Braut, ein gut verschlossener Garten, eine versiegelte Quelle.

Meine Vielgeliebte: Dein Kinderherz singe das Loblied des Hohenliedes für deinen göttlichen Meister!

JNSR: Meine Liebe hat mich zur Vorratskammer geführt, um deinen lieblichen Duft der Liebe einzuatmen. Ich bin entzückt und betört. Werde es möglich, dass mein göttlicher Meister in diesen Tagen zurückkäme! Dieser Duft, der sich an diesem Ort ausbreitet, stammt von meinem Vielgeliebten. Auf dass er für die Blinden und Tauben zurückkäme! Oh, mein Herr und mein König, es ist deine Liebe, die ich einatme, jene deines glorreichen Kreuzes.

Ich sehe dich nicht, aber spüre dich neben mir. Werde es möglich, dass du diese Vorratskammer gewählt hast, um dich durch mich der zerrissenen Menschheit kundzutun!

Was willst du mir sagen, mein Herr und mein König? Sprich, ich höre dir zu, sag ihnen deine heilige Wahrheit, und so wie ich sie höre, werde ich sie ihnen wiederholen.

JESUS: Der Botschafter kann auch ein Kind der Erde sein, das erwählt ist, seine Brüder zu informieren, denn Gott tut nichts, ohne euch darüber zu benachrichtigen.

Durch eure Gebete, eure Barmherzigkeit und eure Anbetung für euren Gott erhebt sich mein heiliges Kreuz zum Vater und nähert sich dem Ewigen, der sieht, hört und sich darüber freut.

Aber das waagrechte Holz, jenes, das meine Schulter bis auf die Knochen wundgescheuert hat, ist nicht gewachsen, um der anderen, der senkrechten Linie gleich zu werden. Es wird bald nicht mehr das geringste Gleichgewicht haben; von Ost bis West höre ich diesen Kriegslärm, diese wiederholten Kämpfe; ich sehe nur Blut, Feuer und Asche; ich sehe Kinder vor Angst weinen und andere, die nicht einmal die Kraft zum Weinen haben; viele gleichen durch den Wind geknicktem Schilfrohr. Der Hunger und die Krankheiten sind die Ursachen.

Der Hass der Völker, das wiederholte Durcheinandergeraten der Natur, die ihre Unzufriedenheit kundtut, die geographische Veränderung der Erdoberfläche, die Launen der Jahreszeiten; alles zieht euch nach und nach ins unvermeidliche Chaos, das durch die Gleichgültigkeit der Menschen ausgelöst wurde.

Ich habe von dir gewünscht, wie im Hohenlied, dein Banner, das mein Leben trägt, sehr hoch zu erheben. Ja! Spreche laut von meiner Liebe, die die Welt, welche ihr Gleichgewicht bereits verloren hat, zu retten kommt. Denn alles stürzt wegen der Gewalt zusammen, die aus der Hölle hochsteigt und die Herzen dieser Jugend in ein schreckliches Magma zusammenschmiedet, das es in harte Felsen umwandelt.

Wollt ihr alle Vulkane wecken? Wollt ihr, dass das Feuer und die Asche die ganze Erde heimsuchen? Das Feuer ruft das Feuer herbei. Und der Tod die Asche.

Wenn ihr meine heilige Ankunft erwartet, dann ruft schnell nach dem Heiligen Geist: Nur das Feuer der Liebe kann das Feuer des Hasses löschen.

Mensch der Erde, erwache! Wecke deine Brüder!

Betet auf den Knien.

Der Ewige allein kann den Verfluchten besiegen.

Wenn ihr an mich glaubt, dann zeigt mir eure Liebe; vollbringt Werke der Liebe gegenüber euren Brüdern im Unglück; löscht schnell das Feuer des Hasses, ruft den Frieden Gottes über alle sich im Krieg befindlichen Nationen herab.

Dann werdet ihr mich erscheinen sehen mit meinem herrlichen Leib, und meine heilige Verklärung wird auch die eure sein, denn ihr wurdet erschaffen, um mit mir, der der Erstgeborene dieser vielen Berufenen ist, Kinder des allgütigen Vaters zu werden. † Amen.

 

JESUS Christus in seinem Kreuz der Herrlichkeit.

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Wie Job

 

11. August 2001 – Hl. Klara

 

„JNSR": „Herr, erhöre mich! Ich bin sehr, sehr unglücklich; alles und alle wenden sich gegen mich, ohne dass ich eine einzige Bewegung mache, ohne dass ich ein einziges Wort sage...Was erwartest du, um mich zu befreien!"

JESUS:

„Wie ein Vogel, der sich in die Brombeerstauden verwickelt und seine Flügel bricht, seinen ganzen Körper aufschürft und seine armen Füsschen mit den Dornen verbindet, bist du wegen deiner Güte zur Beute des Bösen geworden. Die Güte ist eine Gabe Gottes, das habe ich dir gesagt. Wenn du mir gleichen willst, dann hängt es nur von dir ab, mit mir auf diesem Weg, der der meinige ist, weiter zu gehen. Du wirst dem Ausgleich deiner Grosszügigkeit nicht begegnen; sie wird immer für die Anderen sein. Du wirst weder Süsse noch Freude in diesen Blicken sehen, denen du begegnen wirst, nachdem du alles von dir gegeben hast, sogar deine Ruhe und deine Gesundheit, die daran ist, sich zu verschleissen. Niemand wird sich umkehren, um dich fallen zu sehen, niemand wird kommen, um dich aufzuheben; niemand wird sich über deinen Schmerz beugen. Wenn du mir gleichen willst, dann wird sich niemand für dein Elend interessieren.

Mein Kind, um zu mir zu gelangen, sind es nicht mehr Felsen, um die du herumgehen musst, sondern Berge, die du erklimmen und von denen du wieder heruntersteigen musst und dabei mehrere Male fällst, um den Weg, auf dem ich bin, wiederzufinden. Ich habe es dir gesagt, dass die letzten Meter, die uns noch trennen, die härtesten sein werden. Ihr werdet sein wie Schafe, die durch Wölfe eingekreist sind, wie Bäche, die durch die Ebene und das Tal den Fluss suchen, der sie empfängt. Ihr werdet der Lüge begegnen, der Falschheit und dem Hass. Die Türen werden sich verschliessen, bevor ihr überhaupt vor ihnen seid. Das Unverständnis wird so gross sein, dass euer von ganzem Herzen ausgesprochenes Wort, für jenen, der es hört, wie ein Gift sein wird.

Ich habe es euch gesagt: "Bleibt ruhig, schweigt", versucht nicht mehr, euch zu rechtfertigen, denn der Meister des Bösen kommt, um alle zuhörenden Herzen abzulenken, damit ihr in dieser Einsamkeit, in dieser Dunkelheit zu Fall kommt, wenn ihr eure Hand von der meinigen zurückzieht, die euch stützt, ohne dass ihr es merkt. Denn nur zu diesem Preis könnt ihr über den Bösen siegen, der euer Verderben erhofft und der mich ersucht, wie es für Job war:

„Wenn nach all dem, diese Seele dich nicht aufgibt, dann wirst

du sie ganz für dich gewonnen haben."

Dies ist also der Weg einer Seele durch das Labyrinth dieser Konfrontation, bei der ich nicht mit euch sprechen kann, während sich eure Prüfungen, die eine nach der anderen, vollziehen.

Denn ihr könnt den Platz, den ich für euch reserviere, nur zum Preis eurer Freiheit gewinnen: Zum Preis eurer Wahl, zum Preis eurer Liebe zu mir, eurem Gott. Dem Sieger werde ich meine Krone der Herrlichkeit verleihen; haltet durch!

Wie sich mein heiliges Kreuz unendlich vermehrt, und wie mein Leib und mein Blut euch durch meine Priester in allen Kirchen der Welt, die zu Jesus Christus gehören, gespendet werden, wird bei der Rückkehr zu mir meine Krone auf jedes eurer Häupter gesetzt, denn die Kinder des Vaters sind Könige im Reich der Herrlichkeit des Königs der Himmel, des Königs des ganzen Universums.

Mein Königtum wurde auf eurer Erde noch nicht errichtet. Ich belasse den Fürsten der Finsternisse noch auf eurer Welt, um die Zeit zu beenden, die ihm zugestanden ist. Seid auf der Hut! Betet und heiligt euch durch Akte der reinen Liebe gegenüber Gott und euren Brüdern. Bleibt stets vereint mit unseren beiden vereinigten Herzen.

„Göttliches, heiliges Herz JESU und mildes Herz MARIAS,

seid unsere Zuflucht.

Bewahrt unser vor aller Versuchung.

Befreit uns vor den uns gestellten Fallen.

Mach, Herr JESUS, dass wir niemals von dir und unserer

heiligen Mutter getrennt werden."

Empfangt meinen heiligen Segen

und jenen eurer süssen Mutter†

in unseren beiden vereinigten Herzen.

 

† †

 

Mein süsses Land Frankreich

 

Samstag, 18. August 2001 - Hl. Helena 

 

„JNSR": „Auf dich warten wir, Herr. Komm, Herr JESUS. Können alle diese Kreuze den Krieg, die Kriege stoppen?"

JESUS

„Gott wohnt in euch; Gott bewohnt die Erde, Gott bewohnt den Himmel wie auch das Universum, und das Universum ist auch in Gott. Kannst du diese göttliche Wahrheit verstehen? Das unendlich Kleine enthält das unendlich Grosse, wie das unendlich Grosse sich öffnet und das unendlich Kleine bewundert.

Gott interessiert sich für seine ganze Schöpfung und vergisst nichts, was er erschaffen hat, und auch weiterhin erschaffen wird. Denn der göttliche Töpfer fährt fort, sein Werk zu vervollkommnen, bis es nach seinem Verfall vollkommen sein wird. Die Gewalt der Zeit, die sein Werk zu zerstören sucht, ist die Schere, mit welcher Gott daran ist, seine Neue Erde zu modellieren.

Frankreich, du zerbrechliches Tongefäss, zerbrochen und wieder hergestellt, Missionserde, erwähltes Land, um die Fackel deines Herrn zu tragen: Warum verhüllst du dein Gesicht? Warum antwortest du mir nicht, wenn ich dich rufe und dich mit einer Mission beauftrage? Wie ein rebellisches Kind flüchtest du vor dem Vater, der dich ruft und vor dem Sohn, der dir den Weg zeigt. Du verstehst weder den Wind des Heiligen Geistes, der dir deine Mission aufzeigt, noch die Süsse des Wortes, das in deinem Herzen vibriert. Wie eine elende Tochter (la France = weiblich!, der Übers.) entfernst du dich vom Weg deines Meisters und Herrn, und du suchst Zuflucht bei den falschen Hirten, die dir zustimmen.

Ja, du glaubst, dass zu viel Strenge dir deine Kinder wegnimmt; du verstösst das heilige Gesetz Gottes; deine eingebildete (stolze) Stirn ist wie das Giebeldreieck des Pantheon, das allen Göttern – ausser dem wahren Gott – geweiht ist. Eines nahen Tages wird dich der Herr der Herren vor Ihm auf die Knie fallen lassen. Vor ihm wirst du alle deine Fehler beichten, denn jedes Land muss für sein Verhalten gerade stehen. Es muss Erzieher der ihm anvertrauten Kinder sein.

Frankreich, du bist christlich und Christus ist dein König.

Er allein kann wählen, wer dich demütig regieren wird, und du wirst sein Gesetz nicht vernachlässigen, denn du wirst die Wahl Gottes vor jenem anerkennen, der dich regieren wird: Dein Volk und deine Kirche werden eine Einheit vor dem Gott ergebenen Diener. Denn wenn sich Gott eines Tages herabgewürdigt hat, die Füsse seiner Apostel zu waschen; wird er, der Diener des Volkes Gottes, berufen, das durch die Sünde des Stolzes entstellte Angesicht Frankreichs zu waschen.

Weißt du mein Kind, wie man die Sünde des Stolzes eines ganzen Volkes abwischen kann? Durch einen einzigen Mann, der alle diese Fehler, die er - ohne sie begangen zu haben - auf sich nehmen und eingestehen wird. Wie JESUS sein Kreuz getragen hat, das ihn zu Boden stürzen liess, weil es so schwer, schwer, schwer war durch alle euren vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Sünden, die Sünden der ganzen Menschheit, wird dieser Mann die Widerwärtigkeiten der ganzen Nation tragen. Könige und Chefs, Gouverneure und Präsidenten: Alle jene, die in Frankreich an der Macht waren, alle jene, die versagt haben, indem sie Gott nicht als den ersten Chef eures Staates anerkannt haben.

Mit ihm (diesem kommenden König, der Üb.) wird auf der Erde die Religion der Liebe, die Zivilisation der Liebe, beginnend mit Frankreich, entstehen. Ich werde ihn mit meiner göttlichen Mission beauftragen, die bereits von seinen Vätern stammt und Frankreich wird die Stellung, die diesem Land seit Reims zugeordnet war, wieder einnehmen. Die älteste Tochter der Kirche (hier wurde das Evangelium durch Lazarus und Maria Magdalena zuallererst verkündigt, der Üb.) wird endlich ihre Augen öffnen – da sie ihr Herz öffnet. Meine Verzeihung wird sie ergreifen. Und durch sie werden sich alle Länder bis an die Enden der Erde christlich bekennen.

Jener, der mein süsses Land Frankreich regieren wird, wird es von meinen heiligsten Händen erhalten. Zweifelt nicht! Er wird für seinen Gott sein wie die Jungfrau von Orléans, deren Liebe für ihren König der Herrlichkeit die Grenzen ihres Herzens eines Erdenkindes überschritten hatte. Kinder, die ihr dies liest, fürchtet euch nicht, auch wenn er aus königlicher und göttlicher Nachfolge ist und vor ihm die Mächtigen von ihrem Thron stürzen werden. Dies muss geschehen, damit der Friede Gottes eure Erde in der Freude und in der Liebe des Allmächtigen bedeckt.

Seine Stellung rechtfertigend, wird jener, der seit aller Zeit erwählt war, um euer Land wieder zu erheben, überhaupt keine Angst haben und sich in die Mitte aller seiner Feinde begeben, die vor seinem Mut und seiner Kraft wie Salzstatuen erstarren. Denn jener, den ich erwählt habe, lebt in mir und erhält in seinem Geist meinen Heiligen Geist und in seinem Herz meine Liebe und mein Leben. In allen seinen Handlungen ist auch meine heiligste Mutter, seine Meisterin der Demut; und der heilige Erzengel Michael ist sein treuer Gefährte. Nie war ein Mann (oder Mensch) heiliger und nie ein Heiliger, ausser dem Menschensohn selbst, mehr Mensch als er. Er entspricht dem Abbild des Allmächtigen.

Wie Gott es von jedem von euch verlangt: Werdet schnell Heilige,

bittet darum, Heilige zu werden, ja bittet mich darum,

damit sich das Antlitz der Erde in ein Paradies verwandle.

Amen.

† †

 

Würdest du das Geschenk Gottes kennen!

 

Sonntag, 19. August 2001 

 

„JNSR": „Oh mein Gott, den ich anbete, sprich zu mir!"

JESUS:

„Ich will zu dir sprechen, und du bist hier vor mir†.

Betrübe deine Gedanken nicht, höre mir zu.

Ich wünsche, dass die ganze Welt meine Liebe annimmt. Ich biete euch das grösste Geschenk an, das auch der reichste der Kaiser der Erde nicht besitzt, und ihr weist es zurück!... Ohne es ist der Mensch unvollendet und wird seiner wichtigsten Fähigkeit beraubt bleiben.

Vergiss alles, aber vergiss niemals, dass ich dich liebe!

Die Reichtümer der Erde sind unvollkommen ohne das Geschenk meiner Liebe, denn alles geht vorbei, nur meine Liebe bleibt auf immer.

Ja, ich spreche mit dir darüber, was du tun sollst. Besser als jemand anders, kannst du das Wirken Gottes in eurem Leben verstehen, denn du weißt, dass ich nicht eingreife, wenn ihr es wünscht, sondern wenn ich es will. Wenn du durch deinen Herr und Meister in deinem Innern gerufen wirst, werden Freude und Hoffnung dein Herz überfluten, das aufgerufen ist, zu handeln. Durch die Gnade Gottes hörst du, lebst du und erfreust du dich meiner heiligen Gegenwart in deinem ganz Gott übergebenen Kinderherzen.

Was bleibt einer armen, ganz Gott übergebenen Seele, wenn sie ihren Herrn und Gott nicht mehr hört? Dann ist sie so hohl wie eine Trommel. Denn die Seele, die Gott hört, kann das Wort Gottes nur erleben und einatmen wie ein Kind, das ohne die stützende Hand nicht gehen kann, wenn es eben erst mit Mühe begonnen hat, einen Schritt vor den andern zu tun.

Mein Kind, Ich weiss, dass du mich erwartest und dass du hoffst, mich für alle zu vernehmen, für alle jene, die diese Zeilen lesen werden, die ich dir zu schreiben gebe. Ich will, dass diese nicht wie Informationen über das was geschehen wird behandelt werden, sondern wie eine Lektion der Liebe, die in euren Herzen bleiben wird. Als ich auf dem Berg sprach, erlebte die zuhörende Menge die Liebe, die aus meinem Mund trat. So gibt euch diese Hand, die schreibt, mein Wort direkt von meinem Herzen, das es ihrem weiterleitet.

Sie ist verletzlich, wie alle Wesen, die dieses Geschenk vervollkommnen, in dem Masse wie das Leiden in ihr immer stärker wird, denn mein Wort kann nur jenem gegeben werden, der mich mit meinem heiligen Kreuz akzeptiert. Wenn ihr mein Kreuz abweist, dann weist ihr mich ab. Wenn ihr es akzeptiert, tritt Christus in euch ein und bleibt in euch auf immer mit seinem Kreuz.

Jener, der mich nur zu hören sucht, ohne mein Kreuz anzunehmen, wird sich im totalen Irrtum befinden; in der dunkelsten Nacht. Ich bin das Licht dieser Welt. Mein Kreuz ist Licht. Wenn ich diesem Kind aufgetragen habe, meine Botschaft "der Tausenden von Kreuzen in der ganzen Welt" zu geben, dann war Gott mit seinem Kreuz der Liebe, der Verzeihung und der Barmherzigkeit bereits in ihr. Ich schaue weder auf das Alter, noch auf die Kraft; ich besuche ganz einfach das Herz, das mich empfangen will, und alles wird ihm obendrein gegeben.

Wie der durch eine lange Reise erschöpfte Reisende, bin ich gekommen, um in ihm auszuruhen, da sein Herz leuchtete: Er trug bereits mein Kreuz.

Angesichts dieser für Gott geöffneten Herberge bin ich gekommen, um mich auszuruhen und ich habe dann gesehen, dass dieses so schwache Kind die Kraft hatte, die grösste Botschaft des Endes der Zeiten zu stützen – Tausende von Kreuzen – da der Irrsinn des Kreuzes aus ihr eine Missionarin machte, die nur innehält, um die Arbeit der Apostel (hier im franz. Text klein geschrieben, um anzuzeigen, dass die heutigen Apostel gemeint sind; der Übers.) zu betrachten; und meine Apostel sind am Werk, wenn sie meiner Botschaft und ihrer Botschafterin folgen.

Ich unterbreche noch nicht, was ich dir zu sagen habe. Bleibe so, ohne Unterstützung und ohne Kraft, aber lasse dich durch die Verzweiflung, die genau vor deiner Türe vorbeigeht, nicht in eine Falle locken. Höre nicht auf diese Angst, lehne es ab, diese Sorgen, die dich zerfressen, zu hören; du bist für mich gemacht, um mein Kreuz bis an die Enden der Welt zu tragen.

Vergiss nicht, dass die Welt noch immer Liebeskreuze erwartet, um mich zu verehren und ihren Gott inmitten all eurer Kreuze der Liebe zu empfangen. Ja, sie sind mein Weg, jener meiner heiligen Mutter, und wir erwarten, dass sie dort errichtet werden, wo ich es jedem angeben werde. Der Arbeiter sind wenige und all dies geht nicht so schnell, wie ich es mir vorstelle, aber schliesslich werde ich einschreiten, wenn die Zeit da sein wird. Alles realisiert sich in den Grenzen, die Gott sich festgesetzt hat.

Sie werden von überall her kommen, um sie zu errichten, denn ich spreche in ihr Herz. Ich unterstütze sie, wie ich ihre Vorfahren, die ich weiterhin schütze, unterstützte. Sie sollen wissen, dass von den Kreuzen ein heiliger Schutz ausgeht, denn sie sind so, wie ich sie in meiner Botschaft vom 16. Juli 1996 verlangte. Mein Kind, wache stets über diese Botschaft, so wie du über dein eigenes Kind wachen würdest.

Denn wenn Therese vom Kinde JESU und des Heiligen Antlitzes auch zur Patronin Frankreichs ernannt wurde, dann wegen ihrer grossen Mission: Sie wollte mein Kreuz auf den untreuen Boden...Frankreichs und der Welt einpflanzen und normalerweise seid ihr mit ihr (der Hl. Therese) verbunden. Denn wenn Gott eine Mission verlangt, dann erfüllt sich diese im Verlauf der Jahre oder sogar der Jahrhunderte durch die Gnade Gottes, durch die Gnade seines Kreuzes.

Was spielt das Instrument für eine Rolle! Eine Flöte kann nur spielen, wenn ihr Klangkörper hohl ist: Durch jenes (Instrument), das ich für diese Zeit erwählt habe, geht nur allein der Wind meines heiligen Geistes hindurch, denn mit meinem Heiligen Geist, lasse ich mein Instrument spielen, das mein einziges Wort erhält, um es allen seinen Brüdern weiterzugeben.

Sie wird zu euch mit diesem Wort sprechen, das ich in ihr Herz lege; dieses hat ebenfalls den Besuch meiner heiligen Mutter erhalten: Die Bräute des Königs der Könige werden durch die Mutter des Königs bekleidet. Eure heilige Mutter ist die Königin des ganzen Universums. Erkennt, dass sich die Wahl Gottes weder auf die Stirn noch auf die Hand sichtbar einritzt; man sieht nichts, nur das Herz trägt in sich diese Wahl, wie die Samariterin, die ihren Tonkrug zum Brunnen trug:

„Würdest du das Geschenk Gottes kennen, hättest du keinen Durst mehr".

Diese Botschaft ist an alle nach der Liebe Gottes Verdurstenden gerichtet. Sucht nicht weit. Geht nicht auf unbekannten Wegen auf die Suche jenes der IST: Er ist es, der zu euch kommt. Was braucht es, um mich zu empfangen?

Öffnet euer Herz für die Liebe!

Betet zu Gott mit all eurer Kraft.

Wartet mit eurer geöffneten Türe.

Verzweifelt nicht, denn ich

werde für jeden kommen,

weil ICH BIN jener ist, der IST.

† †

 

 

Du bringst mich dazu, meine Information vorzuziehen

 

22. August 2001 – Fest MARIA, unbefleckte Königin 

 

„JNSR": „Herr, ich erlaube mir, dich zu fragen, ob wir vor oder nach dem letzten Teil des Buches Nr. 4 „Actes des apôtres" (Apostelgeschichte) deine Absichten bezüglich deiner Wiederkunft auf diese Erde erfahren werden. Durch das Kreuz unseres Herrn JESUS Christus hoffe ich, dass du auf diese Frage antworten wirst; für mich und meine Brüder; wir erwarten es. Herr, ich flehe dich an und bitte dich für mein Ungestüm um Verzeihung. Ich hege jedoch die Hoffnung, dass du etwas tun wirst, um uns zu informieren. Ich danke dir und warte in dieser verrückten Hoffnung. Verzeihe mir, ich glaube, dass ich nie in einer solchen fiebrigen Erwartung war. Sprich zu mir, Herr, ich bitte dich darum."

JESUS:

„Wie könnte ich einem solch dringenden Anruf widerstehen, der von einem Herz stammt, das ich wegen seiner Einfachheit und seinem Glauben liebe. Du bist unbefangen und diese Unbefangenheit macht aus mir einen Gott, der bereit ist, dir zu antworten; niemand der stolz oder mächtig ist, kann von mir eine Antwort erhalten, selbst wenn er sie von mir auf den Knien erbäte.

Die Zeiten die ihr durchmacht, sind voll von katastrophalen, unvorhergesehenen Ereignissen. Das Kennzeichen der Macht des Bösen wird für alle Länder und alle Menschen auf allen Ebenen generell: Auf den kleinen wie auf den grossen; alles ist betroffen. Sein Manöver ist die Zerstörung von Allem und Allen. Sein wirksamstes Mittel ist es, eure Aufmerksamkeit auf ihn zu richten und zwar durch die Angst und die Bedrohung. Und ihr hört auf jene, die von euch verlangen, mich zurückzuweisen, mich zu verhüllen, nicht von mir zu sprechen und auch meinen Geboten nicht zu gehorchen; und noch weniger, mir zu zeigen, wie sehr ihr mich liebt durch einfache Gesten, die ihr stets vor mir gemacht habt: Auf die Knie gehen und das Kreuzzeichen machen; und ich sehe euch so unentschieden, dass ich für euch das Schlimmste befürchte, denn jener, der nicht mit mir ist, ist gegen mich, ist also mit dem Meister des Bösen.

Alle diese Dinge, die in euren Kirchen ändern, in euren Wohnungen, in eurer Gesellschaft sind nicht ohne Boshaftigkeit. Wie viele Kinder, die euch betrachten, werden verstehen, dass die Loslösung von Gott nicht den Frieden auf eurer Erde herbeiführen kann. Ich höre noch immer das Geschrei der Menge in meinen Ohren: „Ans Kreuz mit ihm, ans Kreuz mit ihm, wir wollen Barrabbas!".

Ja, der Böse triumphiert in den kleinen Dingen und umso mehr auf den höchsten Niveaus. Die moderne Gesellschaft spricht nicht mehr von Gott: Nein, es ist für sie eine Schande, wenn man Gott erwähnt! Es wird als lächerliche Meinung dargestellt, wenn man Gott in die Institutionen, die Projekte, die Häuser und in die Versammlungen miteinbezieht!

Ihr müsst nur sehen, wie viele Männer und Frauen in der Öffentlichkeit eine Messe akzeptieren...Es gibt so wenige Leute, dass die Einen die Anderen in die Flucht schlagen.

Die Menge schreit vor Freude, indem sie zu einer Musik mit disharmonischen Rhythmen mit den Händen in der Luft herumfuchtelt...und die Seelen, die zu einer Messe kommen, sind so wenig zahlreich, dass sie darob meine heilige Wahrheit anzweifeln. Warum ruft Gott die Seelen nicht zum heiligen Messopfer zu kommen?

Verwirf die Idee, dass die Zahl, die treu bleibt, mich betrübt und dass die tobende Menge, welche die Strassen und die Festsäle füllt, mich beeindrucken. Ich kenne die Herzen; ich weiss wo ihr angelangt seid und wohin ihr geht. Mein Kind, diese Zeit belastet sich mit Elektrizität wie der Blitz der bereit ist, sein Feuer dahin zu schleudern, wo es ihn gut dünkt.

Ihr seid wie jene, die eine neue Erde am Ende der Welt suchen. Für diese Matrosen, die ins Unbekannte reisen und entschlossen sind für eine Neuentdeckung oder für eine Änderung in ihrem Leben, bedeutet dies ein Abenteuer, und alle Abenteuer verfolgen ein Ziel und beinhalten viele Hindernisse und viel Unvorhergesehenes. Was glaubt ihr, am Ende eures Weges zu entdecken, am Ende eures Lebens? Möglicherweise ist es das Ende einer langen Reise, wie es auch möglich ist, dass dies endlich die Entdeckung dieser unbekannten Erde ist, dieser Erde der Hoffnung, auf die der Mensch unaufhörlich hofft und sie ungeduldig erwartet?

Mein Kind, der Glaube ist euer Kompass. Ihr werdet euch nicht verlieren, wenn ihr ihn gut in der Hand hält. Ja, nicht ihr seid es, die das Schiff auf der langen Reise leiten. Ich führe das Ruder, das die Segel vollbläst, um dorthin zu gelangen, wo ich es will. Würdet ihr in mein Schiff einsteigen? Werdet ihr mir vertrauen? Könnt ihr abwarten, dass ich dieses Schiff in den Hafen an Land bringe, den ich für euch ausgewählt habe? Die Angst, die Verzweiflung und das Warten können euch dazu treiben, mich unterwegs aufzugeben.

Viele sehen bereits das neue Ufer, das sich zu nähern scheint. Andere können dies nicht wahrnehmen. Ich bin daran dir zu sagen, dass wir ankommen und dass es nötig ist, nicht aufzugeben. Denn das Unwetter wird plötzlich wie noch nie auftreten und mein Schiff mit diesen monströsen Wellen bedecken, die alles mit sich zu reissen scheinen und das Schiff zu zerstören drohen.

Und du, was denkst du darüber? Muss man in diesem Moment den Glauben verraten, meine Hoffnung und mein Versprechen vergessen?

Wirst du dich aufgrund der Heftigkeit des Unwetters und der Macht der Wellen, die über die Brücke bis in den Laderaum vordringen, über Bord werfen? Was wirst du machen, wenn dein Kapitän dich einfach anschaut und du in seinem Blick deine Antwort liest:

„Ich bin da, Ich beschütze dich. Fürchte nichts."

Unglücklich jener, der sich in die tobenden Fluten stürzt; er wird Leib und Seele verlieren. Jener, der bleibt, wird gerettet. Ja, durchgeschüttelt, durchnässt, schlotternd oder sogar durch den Schlag der Segelstange, die sich loslösen kann, grün und blau geschlagen; aber gerettet! Gerettet mit seinem Kapitän. Dies ist die Zeit, die euch zu durchlaufen bleibt. Wenn du mich verstanden hast, kannst du es allen deinen Brüdern erzählen. Denn ich bin da und werde es sein, um mit euch dieses Ungewitter der letzten Zeiten durchzumachen.

Mein Kind, du hast eine Beschreibung erwartet, wie sie die falschen Propheten machen können. Nein. Ich sage dir meine Wahrheit, und es gibt nur eine. Wenn ihr diese schwierige Lage mit mir übersteht, werdet ihr unter den Erwählten meiner Neuen Erde bleiben, wie auch meiner Neuen Himmel.

Dann werde ich die Besten und die Wertvollsten im Glauben wählen, um mein Volk auf meiner durch den Vater der Liebe gesegneten Erde zu sein, und ich werde die versprochenen Zelte erheben, damit ihr meine Neue Erde von göttlicher Vorliebe bewohnt. Ihr werdet mit meinem Volk eins sein. Wer ist mein Volk? Alle meine Erwählten. Sie werden von fernen und unbekannten Ländern kommen, von Ost bis West und meinen Gesang der Herrlichkeit singen, der meine Freude manifestiert, denn Gott wird in dieser Zeit des weltweiten Friedens mit euch zusammen leben.

Köstlicher Augenblick des Teilens, denn es werden nicht mein Unterkleid oder meine Kleider sein, die ihr vor meinem glorreichen Kreuz teilen werdet, sondern die Gaben des Herrn. Das Kreuz machte aus mir einen Heiligen Märtyrer. Dort würfelten die Räuber über meinen Rock.

So werde ich euch mit meiner heiligen Glorie bedecken, mit meinem glorreichen Leib und ihr seid alle darin. Was bedeutet ein kleines Stück Erde für jenen, der alles besitzt: Ihr seid die Kinder des Königs!

Euer Erbe ist das des Vaters aller Güte. Stellt euch einfach vor, dass ihr kein Bedürfnis mehr habt, zu suchen; ihr werdet es gefunden haben; kein Bedürfnis mehr zu verlangen; ihr werdet alles haben; kein Bedürfnis mehr, an die Türe Gottes zu klopfen, sie ist weit offen für euch.

Ich bin die Türe.

Ich bin das Brot.

Ich bin das Leben.

Und ihr besitzt alles, denn ich bin in allem und in allen. Ich bin in euch und ihr seid in mir. Zu wem solltet ihr gehen, wenn ihr bereits in diesem Hafen angekommen seid, wo die Hoffnung, der Friede und die Freude da sind, mit euch, in euch, in allen meinen Erwählten. Verstehe, mein Kind: Wenn ich so zu dir spreche, dann um dir einfach zu sagen: Du bringst mich dazu, meine Information vorzuziehen (früher zu geben, als vorgesehen, der Übs.).

Du bist jene, die bereits den Wein von Kanaan hat. Warte noch ein wenig, denn dieser Moment ist ganz nahe, und bald werden wir dieses Buch beenden.

Ja, ich bin glücklich, dass du dies fragst. Wage nur, es mich zu fragen. Gott liebt die Ungestümen der barmherzigen Liebe.

In meiner verrückten Liebe meines Kreuzes

segne ich dich†

Ich segne euch†

meine geliebten Kinder.

†† †

 

 

 

Der Gehorsam gegenüber meinem heiligen Willen

 

23. August 2001 

 

JESUS:

„Die Seelen erheben sich bereits hier unten zu Gott, ohne die Erde zu verlassen; durch den Vater gerufen, der alles sieht, schreiten sie in ihrer Auffahrt voran. Und dies gemäss dem Grad der Liebe, die ihr zu erwerben im Gang seid; Schritt für Schritt, dank der Ausführung eurer Werke im Glauben. Auf diese Weise werden euch bei eurer Geburt im Himmel die Engel in den Höhen der Seligen empfangen.

Eure Auffahrt beginnt bereits hier unten. Seid mit euren Brüdern gerecht und barmherzig. Liebt Gott über alles.

Eure geliebte Mutter hat in jedem ihrer Kinder diesen wunderbaren, durch den Heiligen Geist gegebenen Samen deponiert; er wohnt in ihrem schmerzhaften und unbefleckten Herzen.

Die selige Jungfrau MARIA fährt fort, ihren Triumph in allen Seelen auszuüben, die nicht aufhören, sich zu entwickeln und durch die mütterliche Sorge der Mutter der Zärtlichkeit beschützt werden.

Mein Kind, ich bin in dir gegenwärtig, in deinen Handlungen, in deinen Gedanken. Ich führe dich. Meine Bitte ist in deinem Herzen niedergelegt und die Schriften, die ich dir gebe, sind für alle deine Brüder. Niemand wird vergessen. Ich spreche oft zu deiner Seele. Dies bleibt sehr persönlich zwischen Gott und deiner Seele. Bald wirst du verstehen, dass noch nicht alles geschrieben werden kann und deiner Kenntnis verborgen bleibt, die im Gedächtnis für später aufbewahrt ist.

Herr, darf ich dich fragen: Warum dieses Exil?

Warum mich hier niederlassen; ich kenne dieses Land nicht.

Ich konnte deinen Willen dort erfüllen, wo ich lebte. Ich liebe deine Grossmutter, die Heilige Anna; ich liebe diese malerische Region, warum aber dieser Wechsel? Ich bin wie ein alter Baum, der sich mit diesem Ortswechsel nicht abfinden kann, und ich weine ständig, ich habe alles verlassen...

Antwortest du mir, Herr?

Was gibt es zwischen dir und mir?

- Einen enormen Unterschied, Herr. Du bist Gott und ich bin nichts (je ne suis rien)

Habe ich nicht das Recht zu befehlen und du, mir zu gehorchen?

- Ja, Herr, du hast alle Rechte. Aber antworte mir;

- warum all diese Veränderung? Ich weine ständig!

Um in dir alle deine Impulse zu beherrschen, musst du dir Ruhe verschaffen, ohne jedes Aufbegehren, ohne dir vor mir irgendeine Frage zu stellen. Ich befehle es dir, und du gehorchst mir.

- Es gibt aber doch keinen Grund, dass ich so weit weggehe!

Doch, es gibt einen Grund, davon sollst du aber noch nicht sprechen, und du sollst darüber auch nicht weinen. Du musst mir gehorchen. Wo bleibt dein Versprechen des Gehorsams gegen Gott? Wenn Gott von euch verlangt, dass ihr hier oder dort seid, dann müsst ihr wissen, dass mein heiliger Wille durch niemanden, der sich Gott übergeben hat, diskutiert werden kann.

Der Gehorsam zu meinem heiligen Willen muss eure erste Pflicht gegenüber Gott sein.

Nur in diesem Gehorsam werde ich fortfahren, dich zu leiten. Selbst wenn du deswegen leiden solltest. Nur zu diesem Preis können wir gemeinsam fortfahren: Ich, zu dir zu sprechen, und du, mir zuzuhören und in meinem Namen zu handeln. Das erwählte Kind muss mir, zu welchem Preis auch immer, gehorchen. Die Zerstörung des Reiches von Satan beginnt durch euren Gehorsam zum Plan Gottes, und der Teufel wird darüber wütend. Die Zeit der Überlegung gehört nicht mehr dir, wenn du in meinen Händen bist: Dein Wille ist in meinem.

Der heilige Wille des Allmächtigen

ist ein uneinnehmbare Festung.

Du bist also nicht in der Nacht. Du bist nicht allein. Du bist nicht die Einzige, die ich so behandelt habe. Der Herr wählt seine Erwählten aus und vervollkommnet sie. Du glaubst an einen alleinigen, einzigen und wahren Gott und seine Liebe ist barmherzig. Dergestalt ist meine heilige Wahrheit und meine erwählten Kinder müssen mir gleichen.

Der Gipfel der grossen Reinigung erfolgt durch das Leiden meines heiligen Kreuzes und durch den Schmelztiegel meiner unendlichen Liebe.

Das Leiden und die Liebe formen euch.

So werden eure Seelen wie auch eure Körper meine heilige Reinheit erhalten.

Die zuerst Erwählten dieser Zeit voller Drangsale werden Hunderte von Seelen zu Gott hinführen, denn sie werden meine Kraft haben, weil sie treu und ohne Tadel sein werden. Ich werde ihnen helfen. Durch mein heiliges Kreuz; ich verspreche es euch.

Habe ich über meine Unterwerfung an meinen Vater, eurem Vater der Himmel, geweint? Sogleich nach seiner Bitte, hatte sich mein heiliges Herz bereits dargebracht. Ich bin Gott, die zweite Person der Heiligen Dreifaltigkeit. Und die dritte Person, der Geist der Heiligkeit, überdachte in sich bereits das Profil meines heiligen Kreuzes. Die Übereinstimmung Gottes war vollkommen.

Die Erlösung eurer Welt hat ihren Weg durch das JA des Gottessohnes begonnen.

Wie die Fleischwerdung des Menschensohnes durch das JA der heiligsten MARIA begonnen hat. Ja, ich sage es euch erneut: Von der Krippe bis zum Kreuz vereinigte sich die Zeit Gottes mit der Zeit des Menschen, um sie in die selige Ewigkeit des Vaters aller Güte eintreten zu lassen.

Heute seid ihr Kinder der Erde berufen, in das Reich eures Vaters einzutreten. Jene, die meine Verzeihung tragen. Selig sind jene, die ein reines Herz haben, sie werden Gott sehen und in seiner heiligen Wohnung wohnen.

Diese durch so viel Negatives entstellte Welt gleicht der Niederlage des Menschen vor seinem Gott. Der Mensch, der von Gott die Gaben gratis vererbt erhielt, hat nie aufgehört, mich zu beleidigen; er hat mich verachtet und abgewiesen; er hat mich mit dem Purpur des Blutes aller meiner heiligen Märtyrer bekleidet; und er ging sogar soweit, auf meinen Thron sein aus Macht und Geld gemachtes Idol zu setzen.

Ich werde euren Thron des Stolzes durch die grösste Katastrophe, die eure Erde im Verlauf aller vorangegangenen Jahrhunderte durchgemacht hat, zerstören.

Ich komme bald.

Betet, auf dass sich meine Ankunft in meinem Frieden ergebe.

Betet zu meiner heiligen Mutter, auf dass sie euch helfe,

mit eurem zu Gott gewendeten Herzen zu beten.†

Amen.

Unsere beiden heiligen vereinigten Herzen,

JESUS, MARIA.

† †

 

 

 

 

Wer ist diese Gestalt?

 

Freitag, 24. August 2001 

 

„JNSR": „Allmächtiger Gott, bitte sprich zu mir."

JESUS:

„Durch die heilige Gnade Gottes und um euch vor dieser Katastrophe zu retten, in die ihr euch hineinbegebt, würde ich mein Leben auf meinem heiligen Kreuz noch einmal hingeben; aber ich habe es einmal für alle getan, und eure Seelen können sofort gerettet werden, wenn ihr darum bittet. Verdient euch mein Heil; es ist eures.

„Was wird geschehen, und wird es bald sein?"

Wird es tatsächlich einen Wechsel geben, und worin wird er bestehen, Herr?" 

„Der Mensch sucht immer, was morgen sein wird, und er vergisst, am Tag zu leben, der ihm von Gott geschenkt ist. Jeder Tag ist ein Geschenk Gottes. Warum sich für morgen interessieren, wenn du vielleicht morgen gar nicht mehr da bist. Für die andern, sagst du mir. Wo du also sein wirst, wirst du sehen."

„Plötzlich!

Ich bin daran, einem mir nicht bekannten Weg zu folgen, und ich bin mit jemandem von der Erde, den ich nicht kenne.

Meine Schritte führen mich, wie wenn sie den Weg seit jeher kennen würden, und ich gehe ohne Unterbruch. Ich schaue nach rechts und nach links, und ich erkenne auf diesem Gang im goldenen Dämmerlicht nichts.

Ich halte an, um mich auszuruhen und nehme nur eine Sache wahr: dass ich weitergehen muss, wie wenn ich in Eile wäre, anzukommen. Wohin?

Ich weiss es nicht. Und dann erreicht mich das Licht immer stärker und stärker, bis ich erblinde. Ich sehe nichts. Ich unterscheide nichts.

Ich spüre, wie sich ein Hand über die meine legt; es ist nicht jener, der mich begleitet. Diese Hand kommt von diesem intensiven Licht und sie sagt mir: „Komm", ohne mit mir zu reden.

Ich gehe weiter und das Licht wird sichtbar; ich weiss, dass es von etwas oder von jemandem kommt, der es auf (oder in) sich hat.

Nun weiss ich nicht, was machen und alles geschieht ohne mich, ohne, dass ich persönlich an der Handlung beteiligt bin.

Ich schreite vorwärts, ohne einen Schritt vor den andern zu setzen und dies ohne jede Anstrengung, auch nicht, um zu atmen; aber atme ich überhaupt?

In der Luft gibt es einen Duft, der zu mir dringt, wie wenn er von einem Blumenmeer käme, ohne dass ein besonderer Duft davon ausginge.

Ich unterscheide eine Gestalt, die sich mir nähert. Ich habe keine Angst.

Ich weiss, dass sie meinen Namen kennt; ich kann ihr aber keinen geben.

Ich frage, ohne ein Wort auszusprechen. Die Gestalt antwortet mir: „ICH BIN"

Wie kann ich hören? Wie kann ich sprechen?

Diese Gestalt nähert sich mir und berührt mich, ohne dass ich den Kontakt spüre; aber ich spüre eine Freude, wie wenn ich nach dieser langen Wanderung plötzlich erwachen würde.

Bin ich tot, oder was? Und die Gestalt antwortet mir: 

„Nein, du bist fern von dir"

„Wie? Ich bin da!" 

„Nein, du bist ohne Körper."

„Also bin ich tot?" 

„Nein, du bist gerufen, mich ohne deinen Körper sehen zu kommen. Warum dies? Weil du viele Dinge wissen möchtest, und sie nur durch mich gegeben werden können, wobei dich dein Körper daran hindert, bis zu mir vorzudringen. So kannst du mir deine Fragen stellen.

„Bist du mein Herr und mein Gott?"

„Ja, ich bin es."

„Willst du mir sagen, ob du eines Tages von hier zu uns heruntersteigen wirst?"

„Willst du es?",

sagt mir Jener, der zu mir redete und mir sagte, er sei mein Gott.

„Ja, ich will es! Aber wie kann man an ein solches Abenteuer glauben, zeig mir, dass ich nicht träume und dass du wirklich JESUS bist."

Nun sehe ich die heilige Wunde seines Herzens; ich sehe es mit einem weissen Rock und einem roten Mantel bekleidet.

„Herr, wenn ich hier meinen Körper nicht mehr habe, sag mir die Wahrheit.  Wirst du zu uns, den Lebenden der Erde kommen und wann, Herr?"

Sein Herz leuchtete; Flammen traten aus ihm heraus, wie die Sonne, in die man nicht schauen kann, da ihre Wärme so durchdringend ist."

„Nach so vielen Jahren erkennt ihr mich noch nicht? Bin ich denn nicht bereits unter euch, sehr lebendig?"

„Nein, Herr, du bist im Himmel."

„Was ist für dich der Himmel?"

„Dort, wo du mit dem Vater und dem Heiligen Geist, mit der seligen Mutter und allen Heiligen wohnst."

„Es sind nur eure Körper, die euch daran hindern, uns zu sehen. Ich bin – Wir sind mit euch."

„Warum also erwarten wir dich? Wir sehen dich nicht.

Du musst vom Himmel herabsteigen. Welches ist dieses Geheimnis?

Sprich zu mir, Herr, ein einziger Satz, um uns in unserem Warten zu trösten, und ich ziehe mich zurück, um deine Ruhe nicht mehr weiter zu stören."

„Mein Kind, ich habe gar kein Geheimnis, das ich dir enthüllen müsste. Das Reich Gottes nähert sich euch. Ich komme, um alle Herzen der Menschen zu ändern. Ich werde ihnen meine göttliche Dimension schenken. Ich komme, um den ganzen Menschen zu ändern und werde ihm mein lebendiges Abbild in ihn hinein schenken. Er wird sogar auf den Wassern gehen, da er unschuldig sein wird wie sein Gott, Schöpfer, Erlöser und Heiligmacher.

Ich komme, um eure Erde zu ändern, und sie wird nicht mehr eine Erde des Exils sein, sondern die Erde Gottes mit seinen Kindern. Und damit werde ich mit euch wohnen, so wie ihr mit mir wohnen werdet. Eure Ähnlichkeit mit mir wird euch beweisen, dass ich unter euch gekommen bin mit meiner unaussprechlichen Liebe, um euch zu verwandeln.

Du sagst mir: „Wann dies geschehen wird?"; Ich kann dir sagen:

„Wenn ihr alle zusammen es wünscht".

Deshalb sage ich dir, sage ich euch: Sprecht von mir und meiner unendlichen Liebe, damit die Herzen geöffnet werden, mich sehnlichst zu verlangen. Amen.

Ich habe dir meine Wahrheit gesagt, auch wenn sie verrückt ist.

Du kannst sagen: Es ist, weil sie verrückt und wahr ist, so wie

die Höhe meines Heiligen Kreuzes von 738 Metern.

Amen.

 

† †

 

Euer Schweigen kreuzigt mich geistigerweise

 

1.   September 2001 

2.    

„JNSR": „Herr, ich wünsche so sehr, dich zu hören. Ich wünsche so sehr, der ganzen Welt zu sagen, dass es wahrhaftig Gott ist, der spricht; dass dies wunderbar ist, und ich es nicht verdiene."

JESUS:

„Ich liess dich so viele Seiten, in meinem Namen geschrieben, füllen, ohne dich zu anzuhalten, seit ich begonnen habe, mit dir für alle deine Brüder zu sprechen.

Du kannst meine Wahrheit niemandem vorschreiben, und jener, der zweifelt ist, künftighin für diese Lektüre, die ihn nicht berührt, unempfindlich. Dies kann für dich ein Kummer sein, aber denke nicht, dass es nicht andernorts wieder wettgemacht wird. Jeder Stein des Gebäudes unterstützt mehrere Steine, aber nicht alle. Verzweifle niemals. Gott RETTET, und ich sage es dir erneut: Ich bitte dich, mir die Widerspenstigen mit ihrem Vornamen zu nennen.

Kannst du so aus dir selbst heraus schreiben, ohne die tiefgreifende Veränderung in deiner Seele zu spüren, wenn ich zu dir spreche: Es ist eine Liebkosung, wie die Finger, die die Tasten eines Pianos leicht touchieren, um daraus ein Melodie erklingen zu lassen. Du bist diese Vibration, die mein Wort singt, wenn es ihm gelingt, dich leicht zu berühren. Diese Vibration ist kostbar. Niemand, der nicht berufen ist, kann sie so definieren, wie du es machst, weil nicht mehr du es bist, sondern ich, dein Gott, der in dein Herz spricht, das mein Wort auf dem Papier wiedergibt. Wie der Musiker seine Musik unter Inspiration schreibt, so schreibst du mein Diktat dank des Wortes, das in deinem Herzen erklingt. Das Wort wurde Fleisch, um mit euch zu wohnen. Das lebendige Wort ist das Wort Gottes, des einzigen Sohnes, des Vaters aller Güte.

„Was willst du, dass ich für dich mache, Herr? Es scheint mir, dass ich in Allem, was du willst, handeln müsste, und ich höre nicht, was du in diesem Moment wünschst, ausser dein Diktat aufzunehmen.

Sag mir, was ich machen soll; vielleicht das ankündigen, was du für diese gegenwärtige Zeit willst? Ich möchte dir bis zum Äussersten helfen.

Hast du mir etwas zu sagen, Herr; ich höre dir zu."

Mein Kind, höre mich: Viele Länder befinden sich noch immer in grossem Leid und dieses klammert sich fest wie das Ungeziefer bei einem kranken Hund. Mangels Verständigung untereinander, sind alle diese Länder krank. Niemand wünscht wirklich den Frieden. Es kann keine Übereinkunft erzielt werden, wenn jeder Teil gemäss einer menschlichen und manchmal diabolischen Überlegung recht haben will. Alle diese Aufstände treffen die Unschuldigen, die Schwächsten, die ohne Familie dastehen, ohne Obdach, auf unbekannten Wegen, die sie nirgendwohin führen. Niemand nimmt sie auf.

Mein Kind, der Himmel bevölkert sich momentan mit allen diesen Märtyrern, die in die Tausende gehen. Sie erheben sich zum Vater, der seine Arme öffnet, um sie in seiner heiligen Barmherzigkeit zu umfassen. Wenn sich alle Wunden der Welt öffnen, wird das Blut in Strömen fliessen. Ich will dieses schreckliche Brandopfer nicht. Die Metzger sind am Werk und vermischen das Blut der Böcke mit jenem der Lämmer. Der Zorn Gottes kann nicht besänftigt werden, wenn man seine Geschöpfe tötet und man seine Erde mit dem Blut aller seiner Märtyrer tränkt. Das Feuer dieses Hasses ist daran, mehr und mehr Terrain zu gewinnen. Die Gewalt wird in allen Ländern allgemein und nimmt immer abscheulichere Formen an.

Das Alter hat seine Weisheit verloren und das Kind seine Unschuld.

Die Frau hat sich aller ihrer Tugenden entledigt und

der Mann zertritt unter seinen Füssen seine Ehre.

Es herrscht das Gesetz des Stärksten, des Heuchlers und des Schönredners. Was kann ein Gerechter angesichts dieser Ungerechtigkeit tun, die sich auf den erlassenen Gesetzen der Regierungen abstützen und die nie aufhören, sich in den Schurkereien ihrer Machthaber weiter zu entwickeln. Die Wölfe fressen sich untereinander nicht auf.

Ja, die Gerechten rufen nach mir, und ich höre ihre Klagen.

„Herr, was kann man tun, dass du schneller kommst, um uns zu retten? Um all diese Unschuldigen zu retten!"

„Ich bitte euch, für alle eure Brüder im Unglück zu beten, die Seelen des Fegfeuers zu bitten, die Heiligen und die Engel des Herrn und vor allem die heiligste Jungfrau und Muttergottes, auf dass alle diese Seelen, die die Erde verlassen, empfangen, getröstet und geführt werden, und dass sie Verzeihung erlangen, damit sie im Haus des Vaters der Himmel Eingang finden. Betet viel. Liebt viel. Verzeiht einander. Liebt Gott über alles.

Trotz allem Misserfolg, den ihr um euch herum feststellt, hat Gott seinen ursprünglichen Plan über den Menschen nicht aufgegeben. Der Mensch muss sich als Sünder bekennen und in sich seine Untätigkeit erkennen, während er lebendig ist. Durch seinen Körper und durch seine Seele dringt das Leben seines Schöpfer-Gottes, des Erlösers und der Heiligmachers. Und was macht der Mensch? Er bewegt viel, er erzeugt viel Wind um sich herum, er stösst viele Worte wie ein irrsinniger oder sogar verrückter Redner aus...

Aber er lässt in sich den Wind des Heiligen Geistes nicht eindringen; und auch das Wort des Lebens von JESUS nicht; er anerkennt in sich nicht die Güte des Vater-Schöpfers, der in ihm sogar das Abbild seines Gottes einprägte, um schon in ihm, in dieser unvollendeten Schöpfung, die Perfektion, die von ihm verlangt ist, zu verwirklichen.

Mensch! Betrachte Mein Abbild und beginne bereits wie ein Engel zu werden, der meine Göttlichkeit sucht. Dann wirst du nach und nach deine Seele sich von allem Materialismus befreien; und indem du transparent wirst, wird sie so weit gehen, auch ihre kleinste Sünde zurückzuweisen und so ihre ursprüngliche Reinheit wiederfinden.

Wenn du es nicht aus dir selbst heraus machst, wird dann die Stunde der Reinigung schneller als vorgesehen kommen. Und dort wirst du dann von allen deinen störenden Unvoll-kommenheiten befreit, die in dir nicht einmal den Tag Gottes erscheinen lassen.

Warum hast du abgelehnt, mich zu akzeptieren, mit mir zu sprechen und noch weniger von mir zu reden? Jeder Getaufte muss mich bekannt machen. Sag nicht, dass du mich nicht kennst; verschlimmere deinen Fehler nicht noch mehr!

Euer Schweigen und euer Vergessen sind Verrate gegen den Geist.

Lästere nicht, du kennst mich und du kennst jenen, der mich zu dir sendet; unseren Vater der Himmel. Weißt du, dass du mich durch dein Schweigen verrätst. Wenn dein Mund stumm bleibt und du dein Herz meinem Anruf verschliesst, dann verrätst du mich. Wenn du das Zeugnis ablehnst, dass ich dir zu Hilfe gekommen bin, dich jedes Mal unterstützte, wenn du dich in ausweglosen Situationen befandest, ja, so verrätst du mich; denn du machst aus mir einen toten Gott und du beleidigst mich durch die Weigerung deines Zeugnisses viel mehr, als es die Schriftgelehrten und Pharisäer taten.

Wahrlich, ich sage es dir; es ist das Schweigen dieser undankbaren Welt gegenüber ihrem Schöpfer, das mich heute geistigerweise kreuzigt, und diese Kreuzigung ist die schlimmste. „Wer Gutes tun kann und es nicht tut, begeht eine Sünde" (Jak 4,17).

Bereut und tut Busse

und ich werde euch meine Verzeihung gewähren.

JESUS-Christus†

† †

 

 

Kommt alle, um den Herrn anzubeten

 

Donnerstag, 6. September 2001

 

„JNSR": „Mein Gott, erinnere dich meiner und dieses Buches, das zu mir bis zum Ende mit dir zu schreiben erlaubst."

JESUS:

„Ich vergesse nichts und niemanden. Ich wünsche, dass euer Gehorsam zu Gott zu eurer ersten Sorge werde: Alles zu tun, um mir zu gefallen, mit allem übereinstimmen, was ich von euch verlange, um mir das Beste zu geben. Denn der Weg der Bekehrung beginnt durch die Selbstverleugnung und den Verzicht auf die Freuden dieser Welt.

Mein Kind: Jener der zu dir spricht, ist in dir und möchte nur dein Bestes.

Überlegt euch alle, was ich heute von euch als Erstes verlange: Seid wachsam wie jener, der zuoberst auf dem Turm das Herannahen des Feindes belauert und dann Alarm für alle auslöst, die er vor einem hinterhältigen Angriff beschützt; es sind Tausende, die ruhig lagern, während ein Einziger auf der Lauer liegt.

Jeder unter euch steht gegen Tausende von Angreifern allein, die nicht locker lassen, euer kostbarstes Gut, eure Seele, zu zerstören. Seid wachsam; die Gefahr hat tausend Facetten, die eine reizender als die andere, aber jede ist gefährlich. Ihr könnt euch vor den Wölfen ohne mich nicht verteidigen. Ihr könnt eine Begegnung nicht richtig beurteilen, ohne dass ich da bin, sie gutzuheissen. Wie soll man es bewerkstelligen, um voranzukommen, werdet ihr mir sagen. Wie wählen, wie verstehen, dass dies nicht von Gott kommt?

Meine Kinder: In meiner Liebe befindet sich die Barmherzigkeit. Mein Friede ist diese Freude, die in eurem Herzen durch ein blau-weisses Band zusammengehalten wird: es trägt die Namen der beiden heiligen und vereinigten Herzen von JESUS und MARIA. Wie kann man in jenen, die vor euch sind, meinen zärtlichen Blick und in ihren Herzen meine Freude nicht erkennen! Jene, denen ihr begegnet, werden in meinem Namen kommen und der Name meiner heiligen Mutter wird ihr „lasst sie passieren" sein, denn meine heiligste Mutter wacht über jedes ihrer Kinder.

Die Feinde bestehen aber nicht nur aus Fleisch und Blut. Die gefährlichsten sind jene, die in allen Versuchungen wohnen und aus euch Sklaven des Bösen machen. Diese Angreifer kehren ständig zurück, um euch Tag und Nacht zu quälen. Sie haben weder ein Gesicht noch einen Leib und auch keinen Geist, und trotzdem agieren sie wie Eroberer, die in einem Augenblick befestigte Orte, uneinnehmbar scheinende Festungen, besetzen.

Sie zerstören die Brücken der Freundschaft, sie töten die Einheit der Herzen, verschmutzen die Reinheit und die Keuschheit und lassen die Gerechtigkeit und die Liebe in den Schlamm fallen. Überall entstehen durch sie Eifersucht, Neid, Egoismus, die Genusssucht und der Köder zu Gewinnen aller Arten. Für all diese vereinigten Feinde wurde ein Thron erbaut, auf welchem der Böse mit seinem doppelten Namen sitzt: Macht-Geld.

Ihr werdet mir sagen, er sei stark. Sicher, antworte ich euch. Und wisst ihr weshalb? Wegen eurer Schwachheit, eurer Sorglosigkeit, eurer Naivität und besondern wegen eures unsinnigen Stolzes. Ihr habt ihm eine Türe weit geöffnet. Eure von Luxus getriebene Gesinnung hat den Geist des Bösen genährt. Euer gegenüber den Versuchungen der Macht und des Geldes schwacher Verstand hat dem Geist des Bösen immer mehr Leben gegeben. Euer Sinn der Sorglosigkeit hat die Feindseligkeit mit allen ihren Lastern verbreitet, die euch schädliche und vergängliche Freuden verschaffen; und jeden Tag werden neue ausgedacht, um diese Freuden andauern zu lassen. So vermehren sich die Vergewaltigungen von Kindern geringen Alters, die Gewalt, eure Verbrechen und eure Laster.

Und ihr fragt mich, wer auf diesem Thron sitzt: Euer gestörter, verrückter Verstand, der mich zurückgewiesen hat.

Wie zerstört man das, was euch in der triumphierenden Kraft des von euch überfütterten Bösen nach und nach zur Zerstörung der Welt und von euch zieht...Die Länder verlieren ihre Fundamente und stürzen wie Kartenhäuser zusammen, im Inneren sind sie vermint wie euer Verstand, der zum Verderben eurer sterbenden Seelen hingewendet ist. Welches ist das Meer, der Fluss oder gar der Ozean, der die Wasser noch lange zurückbehalten wird? Alles ist sandig, aufgerührt und in Bewegung, in der Entstehung einer Erde, auf der das Böse nicht mehr existieren wird, denn Gott, der Meister des Universums, erträgt eine solche Beleidigung von Seiten der Mehrheit seiner Geschöpfe nicht mehr länger.

Oh Schöpfung, wie sehr habe ich dich geliebt, als ich dich in die Hände des Menschen übergab! Wie sehr warst du seine Stütze und seine Kraft, dort wo der Mensch alle seine Ressourcen in deinem Boden und in deinen Wassern ausschöpfte! Wie viele Mittel habe ich euch gegeben, um alles zu finden, was die Erde beinhaltet! Wie viele Möglichkeiten wurden allen Forschern offeriert, bis der Mensch nicht mehr nach einer Verbesserung für alle seine Brüder strebte, sondern um seinen Schöpfer zu beherrschen...

Also, Mensch, bist du der Meister; aber wer ist in Wahrheit der wahre Meister? Es ist jener, für den ihr unbewusst für eure Zerstörung gearbeitet habt: SATAN selbst.

Niemand kann Gott zerstören.
Nun sind wir also hier angelangt, um die Trennung vorzunehmen: Zu meiner Rechten die Schafe und zu meiner Linken die Böcke.

Tröstet euch in dieser Zeit, ihr, die ihr der Versuchung widerstanden habt, ihr, die ihr entschieden habt, mit mir zu sein: Ich werde meine Schöpfung nicht vollständig zerstören; ich werde sie läutern (säubern), wie man es mit einer verdorbenen Frucht tut, indem man das herausnimmt, was faul ist, denn man kann nicht die ganze Frucht Gottes, meine Schöpfung, vergiften.

Ich habe es dir bereits gesagt wie (seinerzeit) Abraham: Ja, für lediglich Tausend werde ich alle meine Geschöpfe und meine Schöpfung nicht vernichten. Werde ich die Tausend in dieser bereits schwankenden Welt finden?

Warum setzt ihr euch nicht schon alle zusammen, um die Wurzeln eurer Generation zu erneuern, indem ihr sie nach oben richtet. Erhebt euren Geist zum Heiligen Geist! Ja, wenn alle Geister die reinigende Quelle suchen, werden sie den Geist der Heiligkeit finden, der ALLES reinigt. Dieses reinigende Feuer wird das Feuer des Bösen, das die Erde zerstört, löschen; diese Flammen, die sich ausbreiten, um die Vegetation zu töten und ebenfalls Menschen und Tiere: Diese Flammen werden nur dann gelöscht, wenn alle Menschen der Erde zusammen zu eurem Gott der Liebe beten:

„Mein Gott, ich glaube, ich bete dich an, ich hoffe und ich liebe dich,

ich bitte um Verzeihung für alle jene, die nicht glauben, dich nicht

anbeten, die nicht hoffen und dich nicht lieben."

Ja, ohne Angst sich hinzuknien, denn Gott bittet man kniend und mit viel Glauben.

Kommt alle, um den Herrn anzubeten.

Ich bin der Gott des Unmöglichen!

Aber ich halte in meiner rechten Hand meine Waage:

Eine Schale enthält meine Barmherzigkeit,

die andere meine heilige Gerechtigkeit,

und die Schalen müssen sich auf der gleichen Ebene befinden.

Es liegt an euch, die waagrechte Linie auszugleichen und sie zu halten.

Der barmherzige Gott spricht zu euch†

Amen.

† †

 

 

 Eine Seele des Himmels spricht zu euch

 

7. September 2001

 

Ich bin eine Seele des Himmels Gottes. Ich komme zu dir; Gott erlaubt es, um dir zu sagen, die Worte unseres Herrn um nichts in der Welt im Stich zu lassen, denn dies muss vor allen Dingen geschehen. Gott kennt dein Herz und das Geschenk, das er dir gemacht hat, ist königlich. Verkenne seinen göttlichen Eingriff nicht, denn Gott bedient sich heute mehrerer Seelen der Erde, um seine göttlichen Gnaden auf eure so unglückliche Erde herabzusenden.

Ich bitte dich, ihm zuzuhören. ER ist es, der dich über all das, was geschehen wird, informieren muss. Niemand hat das Recht, seinen Platz einzunehmen. Wenn ich heute Abend zu dir komme, dann deshalb, weil unser Herr wünscht, dass du mich kennst und um dich zu bitten, dich noch schneller zu ihm zu erheben. Sei Friede und Liebe. Verbreite um dich seinen Frieden und seine Liebe. Du wirst das, was ich dir mit viel Liebe für ihn sage, lesen können, denn JESUS erlaubt es uns noch.

Ich setze mich für ganz Bestimmte ein - so wie du es selbst machst - um die Ohren und die Augen dieser ihrem Gott abgestorbenen Welt zu öffnen. Die Dinge der Zukunft, die eintreten können, sind im Himmel bereits niedergeschrieben. Gewisse (Dinge) könnte ich euch sagen. Andere bleiben verborgen, denn Gott verbietet uns, sich ihnen zu nähern.

Der Mensch hingegen muss von Tag zu Tag leben: Jedem Tag genügen seine Sorgen. Entfernt euch nicht vom geraden Weg, den JESUS euch in den Evangelien aufgezeigt hat. Gott lässt die Einen den Anderen begegnen, aber alle haben eine besondere Aufgabe, wie ich es euch gesagt habe. Unsere Aufgaben sind unterschiedlich, aber alle haben das gleiche Ziel: Gott und unseren Brüdern zu dienen.

Du kannst dir die Höhen des Himmels nicht vorstellen! Betrachte den höchsten Berg der Erde: er ist für uns - die Eroberer des Himmels von Gottes Herrlichkeit - wie das kleinste Tal. Jeden Tag sind wir gerufen, zu Jenem höher hinauf zu klettern, der das ganze Universum regiert.

Ich habe JESUS gesehen und neben ihm MARIA; wie soll ich dir erklären, dass es zwischen ihnen keinen Unterschied gibt, wobei sie die Ehrfurcht vor ihrem vielgeliebten Sohn bewahrt, der mit dem Vater über allem ist. Wenn ich dies sage, dann weil JESUS ihr einen so wichtigen Platz gegeben hat, dass sie – trotz ihrer Demut - in ihrer Güte und Kraft gleich wie er ist.

Bei den Bewohnern der Erde bahnt sich infolge ihres Ungehorsams eine Abtrift an. Wie zu Zeiten Noahs wird es nur wenige Gerettete geben. Ich spreche dir nicht vom Himmel, ich spreche von eurer Erde, die nach und nach überall zusammenstürzt.

Wie ein Gebäude, das keine Stütze mehr hat und sich überall absenkt; wie Wellen, die sich bilden, so wird der Boden sein, der sich stellenweise bewegt: Dies wird nur stellenweise sein. Weder das Feuer noch das Wasser werden dafür die Ursache sein, denn die Erde ist wie ein Kind, das im Sterben begriffen ist: Die Pflege seiner Eltern kann nichts mehr ausrichten. Dies wird allgemein werden, aber Gott wird gewisse Gegenden wiederherstellen.

In anderen Ländern wird das Meer die Erde überschwemmen und gewisse Regionen bis zu drei Vierteln bedecken.

Die entstehende Dürre ist die furchtbarste Plage. Die Tiere werden sich dagegen auflehnen und wild werden. Die Kinder sterben wegen Wasser- und Brotmangel, und die Erwachsenen werden nicht einmal mehr die Kraft haben, ihre Toten zu begraben. Ihr habt alles getroffen, und ihr seid für die Zerrüttung eures Planeten verantwortlich. Jene, die vor dieser weltweiten Katastrophe errettet werden, werden so wenig zahlreich sein, dass sie versuchen werden, sich alle zu vereinen. Und das Volk der Erde wird sich mit jenen bilden, die von Osten, Westen, Süden und Norden herkommen, um das Kreuz des Lebens der Neuen Erde zu bilden. Berufen, auf dieser Neuen Erde zu wohnen, werden sie sich endlich als Kinder des gleichen Vaters lieben und sich alle als Brüder erkennen.

Wünscht nicht, dass sich die Zeit überstürzt. Versucht, Gott heute anzuflehen, dass er in seiner Barmherzigkeit alle diese schlechten Kräfte, die sich wegen eures Ungehorsams zu Gott in Bewegung gesetzt haben, zurückhalte.

Betet zu ihm. Betet wie nie zuvor.

Habt den Glauben der alten Propheten, die die Wasser des Himmels aufhielten. Viele Dinge können noch geändert werden, wenn ihr ganz einfach euer Leben ändert.

Wozu werden euch alle eure angehäuften Reichtümer in euren Wohnungen dienen, wenn diese kalt sind, ohne Liebe und ohne Mitleid für jene, die bereits ihre Hände zu euch ausstrecken und euch darum bitten, eure Herzen für sie zu öffnen und ihnen zu Hilfe zu kommen. Sie haben so grosse Bedürfnisse, und ihr habt in euren Herzen eine solche Härte, dass alles, was ich dir hier sage, von einem Moment auf den andern wegen eures Mangels an Liebe eintreten kann.

Wenn du kannst, meine kleine Schwester, dann lass dies auch von Priestern lesen, denn ihr werdet gerettet werden, wenn es genügend Stimmen gibt, die den Vater der Himmel um Verzeihung anrufen. Verzeihung für alle eure Verfehlungen. Verzeihung für eure nicht eingehaltenen Versprechen. Verzeihung für eure Gleichgültigkeit gegenüber den dringenden Bedürfnissen aller eurer Brüder.

Und vergesst insbesondere nicht, (du auch nicht) unserem Vater im Himmel eure Schuldgefühle darüber zu bekennen, dass ihr jenen, die euch bis heute bewusst oder unbewusst leiden liessen, noch nicht verziehen habt.

Bewahrt diese Verzeihung auch in euch, die für alle eure Feinde und für euch nötig ist; denn alle werden ihrerseits das Verzeihen Gottes erlangen, dieses Verzeihen, das euch wie ein gut geworfener Pfeil die Himmelstüre öffnet, wo unser Vater euch erwartet.

Danken wir beide für die von Gott unverhoffte Hilfe, die mir erlaubt hat, mit dir zu sprechen und uns zu begegnen. Bitten wir um den heiligsten Segen Gottes† Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Meine Verdienste kommen von Gott, ihm gebührt Ehre und Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Amen.

Eine von Gott gesegnete Seele.

 

Komm, Herr JESUS! Das ist auch die Zeit Gottes, die kommt

 

13. September 2001 – Vigil des Festes des glorreichen Kreuzes (Kreuzerhöhung)

 

JESUS: Ihr lebt in Angst. Ihr wisst nicht, was morgen sein wird. Und ich sage euch, dass die Stunde ernst ist. Satan ist daran, die Welt, in der ihr lebt, zu zerstören. Ihr müsst jetzt die entscheidende Wahl treffen: Die ganze Erde könnte bald nur noch Feuer und Asche sein mit wenigen Überlebenden.

Ich habe es euch angekündigt, aber ihr wollt es mir nicht glauben. Gott kann nicht lügen, wenn er zu euch spricht, um euch zu ihm zurückzuführen. Eure Wahlfreiheit wird respektiert bis zu eurer letzten Stunde auf der Erde. Die Gerechtigkeit Gottes liegt in seiner Barmherzigkeit. Was Gott tut ist gerecht und gut.

Die Verwirrung dieses Massakers (Bezug auf 11.Sept. 2001, Übers.) hat euch geeint, und ihr seht jetzt, dass etwas im Entstehen begriffen ist; ein Licht in der Nacht erscheint; im Schmerz und in der Verzweiflung werdet ihr euch bewusst, dass die Liebe am stärksten ist und alle Religionen untereinander näher bringt [das auslösende Moment für das Friedenstreffen aller Religionen in Assisi am 24.1.2002, einberufen durch den Papst, an dessen Ende ein von allen Religionsführern unterzeichneter Friedensdekalog stand. Red.]; und die Hände verbinden sich untereinander, um dieses Bedürfnis nach Zärtlichkeit zu knüpfen, denn der durch Gott geschaffene Mensch entspricht Seinem Ebenbild; was spielt seine Hautfarbe für eine Rolle, seine Seele ist die Projektion der Seele des göttlichen Sohnes.

Am Kreuz gestorben, hat der Sohn Gottes sein Bild auf alle seine Brüder projiziert, auf die vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen; deshalb sagt euch Gott: Ihr seid meine lebendigen Kreuze! Und wenn JESUS euch aufruft, Tausende von Kreuzen auf eurer Erde zu errichten, tut er das Gleiche, wie vor seiner Erhöhung von der Erde auf seinem Kreuz („Ich gebe für euch mein Leben„): Er opfert sich unsichtbar in jedem dieser Kreuze, und wenn der Priester es segnet, ersteht JESUS von Toten, wie in der Heiligen Messe im Augenblick des Heiligen Opfers.

Auf jedem gepflanzten Liebeskreuz stirbt JESUS und ersteht er von den Toten in seiner Herrlichkeit bei der Segnung durch den Priester.

Mein Kind, ich verlange, dass du alle Verzweiflung von dir fernhältst; Ich bin da. Wusstest du nicht, dass Gott, der dich erwählt hat, dich nicht aufgeben kann. Fürchte dich nicht. In den Prüfungen kommt ihr voran und versteht meinen göttlichen Plan besser. Ich spreche von dieser Zeit, die erst begonnen hat. Es handelt sich um die Entfesselung einer Schlacht ohne Namen.

Und gleichzeitig ist es die Zeit Gottes, die kommt. Nichts ist vor dem Bösen geschützt und jeder kann leicht getäuscht werden und nach rechts, nach links und in alle Richtungen gehen, um Zuflucht zu suchen, aber der Böse ist überall. Betet in der Stille. Ich will euch meiner heiligen Mutter empfehlen; deshalb bitte ich euch, den Rosenkranz in Gruppen zu beten.

Der Mensch will die Wahrheit erkennen und bemerkt nicht, dass seine Handlungen zu solchen von Marionetten werden: Sie laufen überall hin. Ich bitte dich, still zu bleiben. Ihr seid alle an eurem Platz, da wo ich euch hinstelle. Es gibt aber solche, die Plätze belegen, welche ich für andere reserviert habe; seht also zu, wie ihr die falschen Boten erkennen werdet! Leider werden sie viele Kinder auf ihre Seite ziehen. Diese Wesen, die nur für sich selbst leben, um ihrem Ruf und ihrer Selbstgefälligkeit Geltung zu verschaffen, stören mich.

Ich benötige viele kleine Soldaten, um auf der Erde meinen Frieden zu errichten, um mein Wort triumphieren zu lassen, um der Welt das einzige Heilmittel zu geben, das sie von allem Bösen retten wird: Mein triumphierendes, ewiges Kreuz der Herrlichkeit. Ihr werdet mit mir geopfert, und ihr seid dem Triumph schon nahe. Verlasst das Holz des Lebensbaumes nicht, er allein wird eure Hilfe im Sturm sein. Eure Neugeburt vollzieht sich nach und nach mit eurer milden Mutter: Sie trägt euch in ihrem mütterlichen Herzen.

Verirrt euch nicht. Die ganze Erde wird bald wie ein überall vermintes Feld sein. Bildet auf den Strassen keine Gruppen, um zu sprechen (das könnte angesichts von Terror zu gefährlich sein, das ist hiermit gemeint, der Übersetzer). Das heilige Kreuz wird euer Schutz sein. Schützt eure Häuser, das Kreuz muss beim Eingang zu euch ersichtlich sein. Beschützt eure Regionen mit den Kreuzen der Liebe von 7.38 m und lasst sie durch heilige Priester segnen.

All jene, die gegen Gott kämpften, haben den Meister des Bösen eingeladen, sich zu manifestieren. Seht, was er euch anbietet: Ein Spektakel der tiefsten Betrübnis!

Kommt zu mir, solange noch Zeit ist.

Ruft:

Komm, Herr JESUS!

Kommt und nehmt in den beiden vereinigten Herzen von JESUS und MARIA rasch Zuflucht.

 

 

 

Die Himmelsmutter bittet um unser Gebet

 

22. September 2001

 

JNSR: Heilige Muttergottes, was ist angesichts dieser Katastrophe zu tun? Wie kann man die Unschuldigen bewahren?

MARIA: Ich gehe euch voran. Versucht mir dahin zu folgen, wohin ich euch führe. Eure Erde ist wie ein Bettler, der ein Almosen erwartet, ohne jedoch das Aussehen eines Bettler zu haben – so sehr verbirgt er sich: Er will nicht, dass man ihn bemitleidet. Mein Kind, es ist nicht verboten, Hilfe zu erbitten und seine Schwachheit Gott gegenüber zu zeigen. Heute ist das Kind mehr denn je in Gefahr; das Unschuldige weint und der Greis flüchtet in seine Vergangenheit, er hat nichts mehr...

Die Hoffnung hat keinen Platz mehr in euren zerrissenen Herzen und auch nicht bei den Menschen, die diese verwirrten Völker führen. Ich spreche zu dir wie eine Mutter zu ihrem weinenden Kind. Ich bin eure Mutter, und ich komme, um euch zu trösten, indem ich in meinem mütterlichen Herzen eine Liebe bringe, die alle Wunden der Seele und des Leibes heilt. Bleibt Gott treu. Denkt daran, dass ihr Ihm nur im Frieden begegnen könnt. Eure Untreue ist wie ein Schiff, das seinen Untergang über sich ergehen lässt: Ihr wollt nicht einmal mehr den Gott eurer Kindheit anrufen, diesen Vater des Himmels, der euch immer mit seiner Liebe überhäuft hat. Und die kleinen Kinder von heute wissen nicht, dass Er existiert und dass man am Abend vor dem Bett mit gefalteten Händen und auf den Knien bevor man schlafen geht zu Ihm beten muss.

Ja, meine Kinder, ihr müsst eure Kleinen erziehen; ihr müsst selbst eure Kindheits-Gewohnheiten wieder aufnehmen: Gott danken, und ihn vor und nach jeder Mahlzeit preisen. Das Gebet des Unschuldigen, der sich den Händen des Vaters übergibt, ist schön, denn alles kommt von Gott. Am Nestrand singen die kleinen Vögel nach ihrer Art, wenn ihnen ihre Eltern das Futter bringen. Warum ahmt ihr sie nicht nach: „Danke, Vater im Himmel, du, der du nicht vergisst, deinen Kleinen zu essen zu geben.„ Und dann geht noch weiter, denn der Vater wartet auf euer vollständiges Gebet: „Oh Vater! Gib Brot den verhungernden Kindern am Ende der Welt„.

Wenn ihr nur wüsstet, dass sich das Wunder der Brotvermehrung dank eures aufrichtigen und wahren Gebetes wiederholen könnte! Ihr werdet die Antwort, dass Gott euch erhört hat, noch bevor ihr euer Brot zum Mund führt, haben, denn ihr werdet für eure kleinen Brüder weinen, die am Ende der Welt alle Tage euer Gebet erwarten wie das tägliche Brot.

JNSR: Danke, Mutter MARIA des Himmels!

Meine Tochter, versuche alle Armen, die zu dir kommen, zu trösten. Schäme dich nicht zu sagen, dass die Mutter MARIA an eurer Türe ist, um euch zu lehren, mit Glauben, in der Freude und in der Hoffnung zu beten.

Meine Tochter, verbindet (die Wunden) der grossen Streitigkeiten der Völker mit euren Gebeten voll von Liebe. Vereinigt euch wieder, um von Uns die Gnade des aufrichtigen Gebetes zu erbitten, das man an Gott richtet, damit Er seine Gnade über alle Friedensstifter ausschütte und den Schmerz und die Verzweiflung von allen Herzen verjage, indem ihr in der Liebe Gottes und aller eurer Brüder vereint bleibt.

Es ist Zeit: Es ist jetzt der Moment zu beten für alle Feinde der ganzen Welt. Sie werden dann vor ihrem eigenen Hass zurückschrecken. Gott wird ihnen das Licht seines Friedens schenken.

Hättet ihr genug Glauben, würde Gott mit einem jeden von euch eine Barriere gegen den Hass errichten. Versucht zu beten, wie wenn ihr in eure jungen Jahre zurückkehren würdet, als ihr euch darauf vorbereitet habt, zum ersten Mal die Hl. Kommunion zu empfangen. Kehrt zurück zum Glauben eurer Kindheit bei der Erstkommunion.

JESUS sagt euch, mit mir, seiner heiligen Mutter: Werdet wie junge, unschuldige, glaubende Kinder, denn das Kind bittet, wie wenn alles, um was es Gott bittet, bereits da ist; es glaubt in seiner Unschuld.

Lasst alle kleinen Kinder für die Freude ihrer kleinen von Liebe gefüllten Herzen beten: Gott kann Wunder bewirken!

Betet mit euren Kindern in den Schulen, in den Häusern, in den Kirchen! Gleicht dem allerheiligsten Kind in der Krippe!

Heilige MARIA, Mutter Gottes

und aller Kinder der ganzen Welt.

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Wie ein Laserstrahl

 

3.   Oktober 2001 – Hl. Franz von Assisi

 

JESUS:

„Schreibe. Ich bin vor dir und diktiere dir dieses. Verschiebe nicht auf später, wenn du mich hörst: Schreibe unverzüglich. Dies ist, was ich erneut zu dir rede.

Mein Herz überbordet vor Liebe und Zärtlichkeit, denn die Welt wird sehr unglücklich. Ich verlange von euch, dass ihr euch nicht untereinander spaltet. Rufe es allen Arbeitern des Kreuzes in Erinnerung. Die Arbeit wird bald zu Ende sein, jeder Augenblick ist gezählt; vergeudet nicht diese Zeit, die euch noch gewährt ist und nehmt euch in diesen gefährlichen Zeiten der Kämpfe vor dem Feind in acht.

Meine Arbeiter werden mir noch immer folgen, wohin ich sie befehle. Begreife, dass sie zu meinen Diensten sind; ich will sie unter sich vereinen. Ihre Arbeit ist ein heiliges Amt, wenn sie es für meine heilige Verehrung erfüllen und dabei an den Schutz denken, welche alle ihre Brüder durch die Ausstrahlung der Liebe meines heiligen Kreuzes erhalten. Ihr seid das wahre Kreuz Christi, jenes, das heute in seiner heiligen Glorie die letzten Leiden des Gottesvolkes erblickt – vor dem Ende des Reiches des Teufels. Ihr befindet euch in der Materie eurer Liebeskreuze, so wie die Materie in euch ist, denn wahrlich, sie sind Liebe, gesegnet durch meine heiligen Priester.

Schreibe weiter: Ich werde euch auffordern die Aufrichtung der Kreuze sehr bald anzuhalten. Gehorcht mir: Niemand wird mehr in Richtung der Regionen oder Länder vorstossen können, die gezögert haben, mein Liebeskreuz zu empfangen. Ich werde es aufhalten. Dort wird mein göttlicher Atem sich von einem zum andern (Kreuz) auszudehnen beginnen, indem sie wie ein unsichtbares Seil miteinander verbunden sein werden und diesen Raum überall auf der Welt und jenseits der Meere wie mit einem Laser-Strahl markieren. Sie werden meine heiligen Engel rufen, jenen Völkern, die mich aufgenommen haben, zu Hilfe zu kommen; sie werden wie Wachposten alle Grenzen der Liebe, die der Feind überschreiten möchte, bewachen.

Dann werdet ihr sehen, was meine heiligen Engel machen, und ihr werdet an ihren göttlichen Eingriff glauben. Betet zu ihnen und preist sie jeden Tag. Die Mutter so vieler Liebe, die heiligste MARIA bittet und betet Gott in der Gegenwart der heiligen Engel des Herrn an, denn sie (die hl. Engel) sind lebendig in der Liebe der Heiligsten Dreifaltigkeit und der dreifach gesegneten Mutter Gottes.

Wenn ich dir sagen werde, meinen Kindern des Kreuzes die Ankündigung zu geben, sich von der Arbeit der Kreuze zurückzuziehen, werden sie verstehen, dass Gott, der sie erwählt und gerufen hat, von ihnen verlangt, Ihn anzuhören:

„Zieht euch zurück, jedes in eure Häuser; zieht bei euch die Brüder, Schwestern, Kinder und Greise zusammen – jene die nahe bei euch wohnen – und betet, so wie ihr es noch nie fertig gebracht habt, ohne an Nahrung oder an Schlaf zu denken."

Denn der Moment ist da, wo Gott, in seinem unendlichen Erbarmen die Gerechten belohnen und die Verräter bestrafen wird.

Versucht nicht hinauszugehen, wenn diese Stunde kommt. Wartet bis sie vorbeigeht, so wie der Todesengel zu Zeiten von Moses. Dieser Engel wird vorübergehen und jene erkennen, die in der Liebe Gottes leben, und sie werden nicht getroffen; verschont werden sie fortfahren drei Tage zu leben, eingeschlossen und Gott aus ihrem ganzen Herzen lobend.

Gott rettet. Wer ist wie Gott? Der hl. Michael und die heiligste Mutter Gottes werden euch Kraft und Mut geben. Ich sage es euch erneut: Nichts Übles wird euch treffen, wenn ihr fortfährt, auf mich zu hören und all das zu tun, was ich von euch verlange.

Jene, die in jenem Augenblick in der Nähe eurer Wohnungen leben, werden sie leuchten sehen und sich ihnen nähern: Solange der schicksalshafte Augenblick noch nicht da ist, sollt ihr ihnen die Türen öffnen. Nach diesem Moment werden alle anderen anklopfen können; ihr sollt eure Türe nicht öffnen. Ihr werdet innerlich in eurem Herzen gewarnt: Ich spreche von meinen auserwählten Kindern, von jenen, die mir gehorcht haben, die mir gedient haben bis zu dieser Stunde, in der die Nacht sogar am Mittag kommen wird.

Ich brauche dich darüber nicht zu warnen, denn du bist es bereits und dies ist in dich eingeschrieben. Ich werde also dann die Türe zu meinem geheimen Garten öffnen, um dich zu rufen, damit meine Stimme ebenfalls deine in dir eingeschlafenen Kinder wecke, dass der Moment meiner grossen Warnung da ist. (Anmerkung: Es handelt sich um ihre eigenen Kinder, die offenbar nicht zu ihr halten).

Meine kleine Tochter; dein Glaube wird ebenso gross sein wie deine Liebe zu mir, denn ich habe dir mein heiliges Herz gegeben. Dass mein Friede mit dir sei. Vergiss nicht, dass Gott vorübergeht und zu dir kommt, wenn du es wünschst: es liegt an dir, dein Herz sofort zu öffnen, um mich zu hören und zu schreiben; Ich will nicht, dass du mich auch nur eine Sekunde vergisst; Ich werde fortfahren mit dir zu sprechen, aber höre zu. Was Deinen Sekretär betrifft (Anmerkung: Es handelt sich hier offensichtlich um Herrn Fernand Aleman, der uns diese Botschaften zustellt), wird er mich hören wie du, habe keine Angst.

ICH BIN

euer Gott der Liebe und des Mitgefühls

† †

 

 

 

Die immerwährende Anbetung

 

Freitag, 5. Oktober 2001 

 

„JNSR": „ Herr, JESUS, lass mich mit dieser Seite nicht allein. Herr, JESUS, komm und sprich mit mir, ich bitte dich darum."

JESUS:

„Gott ruft euch zu einer ständigen Anbetung. Mich anzubeten heisst, mich immer in sich zu haben wie eine Mutter, die in sich ihr werdendes Kind trägt.

Ja, betet mich an. Tragt mich in eurem Herzen. Seufzt vor Liebe für eure Bürde. Ich bin sanft und von Herzen demütig und mein Joch ist leicht zu tragen. Wenn ich auf diese Art in euch bin, sind wir so innig miteinander verbunden, dass sich das Schlagen eures Herzens mit meinem vereint.

Hier ist dieses Herz, das die Welt so sehr geliebt hat, dass es für jeden von euch gestorben ist; dieses Herz, das zu einem einzigen Herzen mit dem eurigen wird!

Euer Herz wird zu diesem Herz, das fähig ist, die Welt nach meinem Mass zu lieben. Wenn sich also jeder von euch aufmacht, mein heiliges, göttliches Herz auf diese Weise anzubeten, dann wird die Welt nicht mehr im Hass weiterbestehen können. Dann werden alle diese durch Zorn, Neid und Eifersucht entzündeten Feuer ausgehen.

Wenn jedes Kinderherz zu mir kommt, damit ich die Türe öffne, wird es fähig werden, auch mein anbetungswürdiges Herz in sich zu tragen, worin alle schlechten Leidenschaften der Erde ausgelöscht werden. Dieses Herz ist das Leben. Jedes Herz, das mit meinem Herzen in Berührung gekommen ist, kann die Dimension meines Herzens annehmen: „Oh, dieses Herz, das sich auch den Niederträchtigsten schenkt!". Hat es nicht dieses kleine Kinderherz gekennzeichnet, das mit all seiner Liebe seinem Feind vergeben wird? Der Feind wird dann seinen Groll vergessen.

Wie viele Herzen werden ergriffen sein, wenn während drei langen Tagen durch die Welt gegangen sein werde, eine Vielzahl von Herzen anziehend, die – ohne es zu wissen – kommen werden, um sich an mein Herz anzuschmiegen und dies dank eurem Gebet der Anbetung! Erinnert euch an mein Wort; es ist die Vereinigung mit Gott und euren Brüdern: Niemand wird vergessen!

Beginnt heute, mich in euch in dieser steten Anbetung zu tragen:

„Ich trage dich, mein Gott, und du trägst mich in dir. Wenn unsere beiden Herzen zusammenschmelzen, erfüllt sich das Wunder der Anbetung: Der kleine „Nichts" trägt den „Alles" mit Leidenschaft und der „Alles" enthält den kleinen „Nichts" in seiner Erhöhung (Sublimation).

Oh Herr! Du hast dich gewürdigt, mich in deinem anbetungswürdigen Herzen zu empfangen.

So habe ich meines „deponiert", damit es barmherzig werde, damit jeder Schlag zum Zeichen meiner Anbetung auf dieser Erde werde.

Und wenn ich die Augen schliesse, frage ich dich, durch das Gebet wie in der Wiege geschaukelt, sie in deinem Licht zu öffnen, um dir zu sagen: Herr, wie gross ist dieses Geheimnis: Heute weiss ich, dass du alle Herzen in drei Tagen in dein anbetungswürdiges Herz eintreten lässt zu einer heiligen, fortwährenden und ewigen Anbetung."

Amen!

† †

 

 

Eine andere Welt ist im Entstehen begriffen

 

Sonntag, 14. Oktober 2001 

 

JESUS:

„Wenn ich dich auszuwählen bitte zwischen mir und deinen Kindern, zu wem gingest du?"

„JNSR": „Zu dir, Herr, denn ich weiss, dass du sie beschützest."

„Warum bist du also so unentschieden in dieser Wahl, die du schon getroffen hast; und da du ja mich gewählt hast, weshalb dich dann beklagen, nicht ALLES zu haben! Ich kann aus dir machen, was ich will, weißt du es nicht? Es ist ratsamer, dich auf meinen heiligen Willen zu verlassen ohne eine Enttäuschung zu riskieren, denn deine Zustimmung kommt von dir und sie wurde durch den Vater, der sie durch deinen Mund vernommen hat, gebilligt.

Wohin gingest du jetzt? Alles wäre feindlich gegen dich, schwer verständlich und durchzumachen, und überdies würdest du niemals das wiederfinden, wonach du vergeblich suchst.

Wenn die Flut zurückgeht, dann zieht sie alles mit sich, was auf dem Meeresstrand abgelagert wurde, und wenn sie zurückkommt, kann sie andere Dinge, aber nie die selben, wieder herantragen. Weine nicht über das, was du verlassen hast. Weine viel mehr über das, was du gegenwärtig nicht tust. Ich erwarte deine Zustimmung, um mit dir weiterzugehen.

Fasse dich wieder, mein Kind. Alles ist HIER, weil ich dich HIERHER gerufen habe, und keine andere Gegend kann das haben, was ich für dich HIER reserviert habe. Der Himmel ist ein Ort der Wonnen, wo die heiligen Engel mein heiliges Antlitz sehen. Willst du einen von ihnen hören? Hör ihm zu.

„Ich bin der Engel der ewigen Wonne und Gott schickt mich, um dich zu beruhigen. Sei glücklich und gesegnet, im Plan Gottes auserwählt worden zu sein. Denn Gott, der die Augen auf ein Kind der Erde richtet, stellt sich genau auf deine Höhe, um dich anzuschauen. Danke Gott, der aus dir seine Botschafterin gemacht hat. Kann man die Wahl des Herrn zurückweisen?

Vergiss alle Dinge der Erde, die deine Freude waren. Mit allen deinen Brüdern wirst du erfahren, dass diese Dinge heute einen Geschmack haben, den keine Speise aufweist, die selbst durch den berühmtesten Küchenchef zubereitet wurde; und wird es mit dem von Gott selbst zubereiteten Gericht nie aufnehmen können. Sein angenehmer Duft lässt alle Düfte der Erde verschwinden. Sein Geschmack macht die von den Königen der Erde ausgewählten Gerichte geschmacklos. Mit einem menschlichen Geist kann man sich seine Schönheit nicht vorstellen! Weißt du, was Gott für euch vorbereitet?

Das königliche Festmahl mit deinem vielgeliebten Sohn:

Das Hochzeitsmahl des Lammes mit allen seinen

Auserwählten des Himmels und der Erde.

Weißt du, Kind Gottes, dass hier unten niemand begreifen kann, was die Harmonie der Liebe und der Freude sein wird? Wir, die Engel Gottes, werden eure Diener sein. „Werdet aber nach dem Beispiel des Heiligen, der euch berufen hat, in eurem ganzen Benehmen ebenfalls heilig, wie es geschrieben steht; ihr sollt heilig sein, weil ich der Heilige bin." (1 P. 1, 15-16).

Ja, vergiss dein Vaterhaus, vergiss die Pläne der Erde, vergiss was deine Freude und dein Hoffnung waren, nahe den Deinen zu leben. Heute öffnet sich der Himmel vor euch! Wer ist reicher: Jener, der seine Goldstücke in seinen Händen klingeln lässt oder jener, der dem Meister des Universums die Hand gibt?

Lerne das wahre Leid zu erkennen, jenes, deinen Gott auf immer zu verlieren, vielmehr als das Leid der vergänglichen Trennung mit all den Deinen. Schau, du kleine Blume des Gartens unseres Meisters: Sei duftend, süss und verborgen wie das Veilchen. Gott hat dich so erwählt. Sei auf immer gesegnet; der Himmel ist mit dir.

Der Engel der ewigen Wonne hat mit dir gesprochen.†

„JNSR": Herr, ich danke dir, mich heute Abend von diesem Weg

der Tränen, auf dem ich mich verloren habe, weggeführt zu haben."

JESUS:

„Meine Liebe ist lebendig und keine Behinderung kann zwischen Gott und ihm oder ihr dazwischenkommen, die ich erwählt habe. Ich weiss, dass du mich verstanden hast. Jetzt werden wir weitergehen und wenn dein Herz trotzdem wieder an diese Orte der Tränen zurückkehrt, dann ziehe dich schnell zurück; es ist nicht dein Herr, der dir dies schickt.

Ich bin nur Liebe und Mitleid

und ich bin eure Kraft.

Mein Kind, ich werde darüber sprechen, was wir jetzt unternehmen werden, währenddem diese Welt nach und nach verschwindet. Sie kann nicht mehr länger existieren. Eine andere Welt ist im Begriff zu entstehen; sie ist noch im Unsichtbaren verborgen.

Ich habe eine Welt des Friedens gewünscht, in der die Menschen die Freude des Himmels auf der Erde erleben würden. Mein Tag wird von überraschender Schönheit sein. Ihr könnt es euch nicht vorstellen. Ich bitte euch, fortzufahren, mir zu helfen, indem ihr beginnt, in euren Seelen zu arbeiten: Bessert euch!

Schliesst die Augen über die Vergangenheit; sie entfernt sich; sie ist weit weg. Stützt euch auf das, was den Mittelpunkt meiner Neuen Erde ausmacht: Auf euren Gott der Liebe und der Güte, der alle ihre Fundamente stützt; nein, sie sind nicht aus Beton, nicht aus Eisen und auch nicht aus widerstandsfähigem Metall. Ihr kennt weder den Stoff dieser Konstruktion, noch die Art, diese Neue Welt neu erblühen zu lassen: Sucht und ihr werdet finden!

Ist Gott diese Materie? Schau, mit deinen offenen oder geschlossenen Augen, schau. Nein, es handelt sich nicht um einen Traum, es ist besser. Dein Geist kann schauen, denn dies ist reell, immateriell, überraschend, haltbar (widerstandsfähig) und leuchtend wie die Liebe Gottes.

Ja, du hast es gefunden. Du befindest dich in der Stadt der Liebe Gottes, da, wo die Zivilisation der Liebe herrscht. Es ist die Stadt, auf die alle Generationen gewartet haben, jene, die dadurch errichtet werden kann, dass sich - wie bei einem Webvorgang - Schussfäden und Kettenfäden der dreifach heiligen Liebe Gottes ineinander verschlingen. Er ist Vater; er ist Sohn, er ist Heiliger Geist. (Anmerkung des Übersetzers: Es könnte mit den Fäden evtl. das Zusammenwirken der Neuen Erde mit dem Neuen Himmel gemeint sein?)

Könnt ihr euch diese Welt vorstellen, die nur noch eine Religion hat: die Liebe!

Wie bei einem Theaterstück das zu Ende geht, erscheint jetzt ein anderes, ein neues; das Bühnenbild ändert, und das verwunderte Publikum stellt fest, dass dieses neue Stück verschieden ist. Muss es ihm mehr Aufmerksamkeit schenken? Die Epoche hat gewechselt und anstatt unverständlich zu sein und schwierig zu erleben, bemerkt es (das Publikum), dass es angenehm, spannend, sanft, sehr süss zu erleben und eine verblüffende Sache ist; das Publikum befindet sich drinnen! Wer hat gewechselt? Die Schauspieler oder das Publikum? Tatsächlich werden alle zu Schauspielern, alle leisten ihren Beitrag zu diesem neuen Gebäude.

Welche göttliche Pracht! Wie sieht man das Reich Gottes? Wir sind drinnen! Ihr könnt den Boden und das Himmelsgewölbe gleichzeitig miteinander betrachten, die Mauern und die Bewohner der Neuen Erde zur gleichen Zeit.

Wir sind die lebendige Kirche Christi in Herrlichkeit.

Ihr seht Gott , wie Gott euch sieht.

Gott sieht euch, wie ihr Ihn seht!

Dies ist nicht ein Traum, den du im wachen Zustand erlebst. Es ist die Wahrheit, die ihr mit eurem Herrn bald erleben werdet.

„Mein Gott, sage mir mein Herr, kann ich alles zeigen, was ich soeben geschrieben habe?

Sprich zu mir, Herr! Ich bin in deine Gnade eingetaucht; soll ich aber sprechen?"

„Mein Kind, ich habe immer zu dir gesprochen. Lass nicht mehr den geringsten Schatten über dich kommen. Mein Wort ist lebendig und wahr. Kein Mund kann all das verkünden, was ich dir soeben sagte. Ich habe in dein Herz gesprochen, sei darüber beruhigt. Ich werde fortfahren, zu dir zu sprechen, sei ohne Furcht, ich werde dich rufen.

Verbreitet, was meine heilige Wahrheit ist. Amen.†

Euer Gott der Liebe und der Gerechtigkeit.

† †

 

 

 

Ich bin das Alpha und das Omega

 

Freitag, 19. Oktober 2001 – Hl. René 

 

JESUS:

„Als ich den Menschen erschuf, habe ich ihm eine eigenen, also freien Willen gegeben. Wegen seines Ungehorsams, durch den Bruch mit mir, hörte die Kommunikation mit seinem Schöpfer auf; er konnte nicht mehr in meinen heiligen Willen eintreten.

Seine Freiheit machte aus ihm einen Sklaven, unwürdig neben seinem Meister zu leben: Also irrte er durch die Welt nach der Suche nach seinem verlorenen Glück, das er nie mehr fand. Der heutige Mensch ist noch immer auf der Suche nach diesem Glück. Wenn sich einige meiner Geschöpfe auf den Weg machten, um einen sicheren Zufluchtsort zu suchen, wo sie, um einen ähnlich Sturz zu vermeiden, ein Obdach voller Liebe und Zärtlichkeit fanden, übergaben sie durch das Eindringen an diesen Ort ihren Willen in meinen heiligen Willen. Gott schenkte ihnen seine grosse Barmherzigkeit, indem er aus jedem den Erwählten seines göttlichen Herzens machte.

Aber die Schafe, die den guten Hirten noch immer ablehnen sind zahlreicher und weniger gefügig; sie folgen ihrem eigenen Willen und sie ignorieren mich.

Die Geschichte der Welt hat mit dem Meister

der Geschichte begonnen.

Wenn sich die grosse Erzählung der Schöpfung im Verlaufe der Jahrhunderte entfaltet, wartet Gott, Er, das Alpha und das Omega, in seiner unendlichen Geduld noch immer auf diesen kultivierten Menschen mit einer Intelligenz, die höher ist als diejenige aller vergangenen Generationen, die die Anmassung hatten, Gott zu verhöhnen, indem sie den Menschen Ihm gegenüber setzten, ohne den Status eines Geschöpfes einzugestehen: Der Schöpfer wurde verleugnet...

Mensch! Ich bin der ICH BIN.

Seit jeher warte ich auf dich. Du kannst nicht ausserhalb meiner Schöpfung bleiben. Das Alpha hat dich in Ihm erschaffen und du bist ein Teil seiner Geschichte. Ich sage zu allen Menschen dieser Epoche, dass es Zeit ist, die Zuschauerränge zu verlassen und die Szene zu betreten, in der sich der letzte Akt dieses Stücks abspielt. Es handelt sich um das Werk Gottes mit seinem Kind. Dieses Werk ist das eurige. Es ist eure Zeit, die bald zu Ende gehen muss.

Einige haben bereits Platz genommen: Das Publikum vereinigt sich freiwillig mit den Schauspielern. Das wahre Leben in Gott wird auf der Erde seinen letzten Akt im göttlichen Willen des Vaters der universellen Schöpfung spielen. Das Warten war lang. Ich wünschte brennend eure Veränderung, und dass ihr, wenn ihr euch freiwillig zu mir, eurem Gott hinwendet, in meine Wahrheit eindringen und mit eurem ganzen Herzen am Omega eurer eigenen Geschichte der Liebe mit Gott teilnehmen würdet.

Aber die bereits sehr zahlreichen Seiten der Weltgeschichte haben sich – eine nach der anderen – im Verlauf dieser zahlreichen Jahrhunderte abgespielt, ohne dass auf dieser Erde die vollständige Einheit meiner Geschöpfe mit dem Meister der Geschichte existiert. Ganz im Gegenteil, sehe ich, dass eure Intelligenz aus euch Chefs gemacht hat...die Idole anbeten und sich manchmal selbst als Götter vorkommen.

Ihr habt die Macht in falschen Werten gesucht; das Geld und die Macht haben euch zu diesen gegenwärtigen Zeiten geführt, ohne Basis und ohne Fundamente. Ich werde dies bald aufhalten, denn wenn ich diesen Schwung nicht unterbreche, würde auf diesem Planeten nichts mehr existieren; alles würde zusammenstürzen.

Eure Macht der Herrschaft hat sich höher hinauf erhoben, als der Heilige Berg Gottes, und ihr habt ihn durch die exzessiven Höhen symbolisieren wollen, denn der Reichtum wohnt stets in einem Schloss und dieses Schloss hat mehrere Türme, die die Welt beherrschen. Jeder dieser Türme ist eine Weltmacht. Nein, ich habe nichts zerstört!

Ihr habt das Durcheinander und das Auseinanderbrechen der irdischen Werte verursacht; dadurch entstand ein unerträglicher Hass zwischen reichen und armen Nationen, welche in sich immer die Lust genährt haben, sich durch die Gewalt der Waffen und das Zusammenbrechen der Währungen zu messen; bis zu ihrem Ruin.

NICHTS Gutes konnte von diesen geteilten Ländern kommen und keine Kommunikation konnte den Frieden bringen; sie werden durch den Hass des Verfluchten genährt. Nein, ich habe diesen unnötigen Krieg nicht gewünscht.

Meine Erde ist auch mein Königreich, und ich will es nicht aufgeteilt. Ich komme, um es zu vereinen, es zu befrieden und nicht, um es zu zerstören.

Ich komme, um die Einheit zu erstellen,

durch mein Kreuz und mein verziertes Banner

der beiden heiligen, vereinigten Herzen.

Eure Mutter weint über alle ihre entzweiten Kinder.

Ich werde ebenfalls alle Grenzen niederreissen. Der Himmel und die Erde werden vereint sein. Meine heiligen Engel werden eure Beschützer sein. Sie leiden unter euren Engstirnigkeiten, denn Gott hat alle Menschen gleich erschaffen.

Ich richte mich an dich, Mensch des Bösen: Du bist stolz, eine solche Heldentat realisiert zu haben! Tatsächlich hat sich kein Mensch vor dir damit verherrlicht, was der freiwillige Tod einiger der Deinen ausgeführt hat, um dich in den Rang eines „heiligen Märtyrers" zu erheben. Du hast den Tod in einem Land gesät, das du beneidetest, und dieses Land trägt eine Trauer, die dich bis zum Ende deiner Tage in Angst leben lässt.

Welche Zerrüttung, welcher Niedergang in allen Herzen,

und für diese Nation und für dein Volk!

Gott wartet auf deine Reue, ohne die er nicht verzeihen kann.

Ich habe alle meine Märtyrerkinder in meinem Himmel der Herrlichkeit empfangen. Ich habe gewünscht, sie unverzüglich in mein himmlisches Reich aufzunehmen, da, wo es weder Zorn, noch Neid, noch Rachegelüste gibt. Sie haben ihren Henkern verziehen, und sie richten an alle die Ihrigen eine Botschaft der Liebe und des Friedens:

„Liebt einander, wie Gott uns liebt. Verzeiht ihnen; sie wissen nicht, dass Gott

einzig und wahr ist, und dass er Vater und Leben ist und Weg des ewigen Verzeihens.

Wir lieben euch; trocknet eure Tränen."

Ich bitte all jene, die diese Botschaft lesen werden, sehr stark zu beten und euren Feinden zu vergeben. Eure Geliebten erbitten es von euch von der Höhe des Himmels her zum Heil aller Seelen Gottes.

Wisst ihr, dass die tiefsten und die am meisten bedrohten Türme sich im Untergrund der Meere befinden. Sie enthalten das schwarze Gold, sie enthalten den grössten Reichtum der Welt; es ist der Motor des ganzen Planeten, aber auch das am meisten begehrte Kapital. Betet, dass nach den Wäldern in Flammen, nach den Vulkanen, die das Feuer vom Zentrum der Erde ausspucken, die Meere nicht das Feuer dieser Türme ausspeien, die viel tiefer sind, als jene, die auf der Erde in Asche gegangen sind.

Wenn der Mensch die Erde sich unter dem Effekt von Feuer und von Wasser öffnen sehen wird, dann soll er nicht daran denken, sein Haus wieder aufzubauen und seine Erde wieder zu bebauen; sie wird verschmutzt sein. Hört auf, eure Rechnungen anzustellen und bittet euren Gott der Liebe und des Erbarmens.

Ich bin das Alpha und das Omega. Ihr lebt in mir. Zu wem wollt ihr gehen?

Betrachtet mein Kreuz, wo ich euch mit weit ausgebreiteten Armen erwarte. Kommt, um bei meinem heiligen Kreuz Zuflucht zu nehmen. Ich bin der Meister der Geschichte, und ich komme, um mit euch diese letzten Zeiten zu leben und die Türe meines Reiches der Liebe und des Friedens zu öffnen.

Kommt zu mir. Ich bin die Tür. Öffnen wir sie gemeinsam, um zum guten Ufer zu gelangen.

Euer JESUS der Liebe.

Dieses Buch, das du schreibst, ist ein Werk Gottes. Niemand hat das Recht, diesem Buch seine Geschichte beizufügen. Denn die Geschichte dieser Welt wird bald zu Ende sein und wird mit ihrem Gott ein neues Leben in einer besseren Welt erleben, wo der Mensch mit Gott vereint, sein gehorsames Kind sein wird, das Gott "Vater" rufen wird.

Und JESUS ruft euch auf, euch zu vereinen und für diesen weltweiten Wechsel zu beten, bei dem sich jeder Mensch als Bruder seines Nächsten erkennen muss.

Nie wird es auf der Welt so schön und angenehm zu leben gewesen sein.

Denn Gott segnet die Seelen, die lebendig sein werden, HIER auf dieser vollständig gereinigten Erde und vollkommenen Nährmutter; und der Heilige Geist wird alle Freude des Himmels zu euch tragen, denn die göttliche Mutter wird auf ihrem unbefleckten Herzen alle ihre Kinder wiegen, die durch die Heiligkeit des dreifach heiligen Gottes, des Vaters, des Sohns und des Heiligen Geistes heilig wurden.

Mein Kind, ich bitte dich, noch ein wenig zu warten, um das Wort ENDE zu schreiben; du wirst sehen, es fehlt nur noch sehr wenig.

Ich segne dich†

Der Himmel und die Erde sind gefüllt mit meiner Herrlichkeit†

Amen.

Gott, der Ewige.

† †

 

 

Wenn die Kreuze den Vater anflehen

 

Allerheiligen, 1. November 2001 

 

Indem ich Menschensohn wurde, habe ich, JESUS, der Sohn des lebendigen Gottes, das Unreparierbare repariert. Nur Gott allein konnte diesen riesigen Bruch zwischen ihm und seinen Geschöpfen reparieren. In seiner grossen Barmherzigkeit sandte der Vater seinen einzigen Sohn. Als der Tod den Leib des Menschensohnes auf seinem Kreuz heimsuchte, kehrte das Leben zu den Geschöpfen Gottes zurück; der Übergang (in den Himmel, der Üb.) öffnete sich erneut und das Testament wurde wahr (erfüllte sich, der Üb).

Ihr, meine Brüder, seid Erben des Reiches und aller Güter, die von unserem Vater der Himmel kommen, genauso wie ich, JESUS, euer Bruder und Gott, denn wir alle haben den gleichen Vater, Gott, den Ewigen, und ihr alle habt den gleichen Gott: den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, der Gott ist in Ewigkeit. Amen.

Als ich auf die Erde kam, war dies, um meine Mission zu erfüllen: Auf meinem heiligen Kreuz zu sterben, um dem Menschen den Namen eines Gotteskindes wieder zurückzugeben. Auf eurer Erde ist jeder von euch zu seiner Mission berufen: Es ist euer Alltagsleben, in dem eure Aufgabe mit eurem Besten erfüllt werde. Sehr oft kann man nicht mehr zurückkehren, um die Vergangenheit zu „reparieren". Erinnert euch daran, damit die Welt besser werde: Auf dass alles jeden Tag gut gemacht werde.

Gott lebt in der ewigen Gegenwart. Ihr alle, Kinder der Erde, ignoriert diese Gegenwart. Die Sekunde die im Verlauf der Stunden, der Tage und eurer Lebensjahre vorbeigeht, gehört – und gehörte stets - der Vergangenheit an. Ihr könnt die Gegenwart nicht anwenden: Ihr seid NICHTS gegenüber jenem, der zu euch sagt: Ich bin in meiner ewigen Gegenwart. Ich müsste eure Zeit anhalten, damit ihr mit mir sagen könntet: „Ich bin".

Kannst du das Geheimnis des einzigen und wahren, dreifach heiligen Gottes hier auf dieser Erde begreifen? „Ich bin" wurde zum Menschensohn. Es war nötig, dass ich mich von der Ewigkeit Gottes trennte, um euch meine heilige, göttliche Gegenwart zu zeigen. Ich bin durch den Vater gesandt. „Wer mich sieht, sieht meinen Vater". Liebt unseren Vater aus ganzem Herzen. Ihr sagt euch: „Selig jener, der dich gesehen hat, Herr! Wir können dich nur durch die von Menschen gemalten Bilder betrachten...". Denkt ihr, dass mich alle als den Messias erkannt haben? Denk ihr, dass sie mich alle als ihren Gott empfangen haben? Denkt ihr, dass ich mich in ihrem Blick sah? Nein, fast keine Seele reflektierte mich in ihr. Das Misstrauen, der Zweifel und der Argwohn machten aus ihnen die Undankbarsten, die die Erde bis zum heutigen Tag getragen hat – und es ging soweit, dass der Unschuldige, das Lamm Gottes, getötet wurde.

Ich bin in diese Welt zu jener Zeit gekommen, denn es war die Zeit meiner Henker, die Zeit meiner Verurteilung, die Zeit meines Kreuzes.

Die Barmherzigkeit Gottes befand sich an ihrem Kulminationspunkt,

gleich hoch, wie das heilige Kreuz seines göttlichen Sohnes, gleich hoch wie der Berg, der das Kreuz des unschuldig Gekreuzigten trug, 738 Meter, die Höhe von Golgotha. Sie kreuzigten mich...

Die Erde bebte, und die Macht Gottes des Vaters stieg bis in das Innerste der Erde, um die Feinde seines göttlichen Sohnes zu verschonen und damit sich der Loskauf der Seelen Gottes erfülle: Sein heiliger Zorn erschütterte die Erde, ohne den Menschen zu zerstören. Ich hatte meinen Liebesruf ausgestossen: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun". Ich habe die Macht meines Vaters besänftigt, der in einem Augenblick alle Schuldigen hätte strafen können: Ja, sie waren auch seine Kinder!

Die göttliche Barmherzigkeit vereinigte sich mit seiner heiligen Gerechtigkeit. Unser Vater der Himmel sah in meinem von Liebe erfüllten Blick die Erlösung der Seelen durch mein Kreuz der Liebe, das von meinem kostbaren, heiligmachenden und reinigendem Blut für die ganze Menschheit triefte.

Über das Geheimnis meines heiligen Kreuzes der Liebe liess der Vater die Finsternis herabkommen. Er sah die Feiglinge fliehen und sich verstecken; die Schande bemächtigte sich ihrer, und die Reue suchte sie bis zu ihrem letzten Tag auf dieser Erde heim. Bei ihrem Tod waren sie die Ersten, die gerettet wurden, da sie alsdann an mein göttliches Opfer zur Erlösung aller Seelen glaubten.

Diese Welt, die heute ihren Gott nicht mehr auf das Kreuz nageln kann, hat den Hass gegen die Unschuldigen ein weiteres Mal hervorgerufen; die Märtyrer bedecken den Boden meiner Erde, und ihr Blut mischt sich noch einmal mit meinem. Das zurückgewiesene Kreuz von

738 Metern (Anm: in Dozulé zwischen 1972 und 1978 an Madeleine Aumont verlangt, der Übersetzer) erinnert an das Misstrauen, den Zweifel und den Argwohn der Menschen, die mich verurteilt, auf den Boden geworfen und auf mein Kreuz der Liebe genagelt haben, um mein lebendiges Wort zum Schweigen zu bringen.

Nun ist es also Zeit, euch daran zu erinnern, dass JESUS zum Vater gerufen hat: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." Heute sind es die Tausenden von Liebeskreuzen, die auf der ganzen Welt aufgestellt sind und zu Gott rufen:

„Herr, rette sie in deiner grossen Barmherzigkeit alle! Hab Erbarmen mit deinen sündigen Kindern; sie werden durch den Bösen geblendet; sie nehmen nicht mehr den Hammer und die Nägel, um die Menschheit zu töten: Das Kreuz ist für die ganze Menschheit. Du, Herr, bist in jedem deiner unter den Trümmern zermalmten Kindern, gefoltert in den Gefängnissen, blutüberströmt unter den blinden Bomben... Die durch den Bösen vergiftete Erde grollt und will die Niederschläge nicht mehr schlucken...

Die Erde will die Menschen, die sie töten, nicht mehr ernähren. Ja, Herr, komme schnell zurück! Dein Feuer der Liebe komme, um das Feuer des Hasses zu löschen, das sich überall auf der Erde entzündet. Herr, nimm deine sich auflehnenden Kinder und drücke sie an dein Herz. Verzeihe, Herr, habe Erbarmen. Entferne von ihnen die häufigen, immer wiederkehrenden Unfälle auf den Meeren und in der Luft. Herr, entferne von allen Ländern diese riesige Katastrophe, die der Böse auslösen will: Das Kippen (der Erdachse, der Üb.) des Planeten Erde.

Alle errichteten Kreuze kündigen deine Wiederkunft in Herrlichkeit an. Hab Erbarmen, Herr! Vater, vergibt ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun."

Bittet um die Vergebung Gottes, von Gott dem Vater, Gott dem Sohn und Gott dem Heiligen Geist, durch die Tausenden von Kreuzen, die die Wiederkunft Christi in Herrlichkeit und die Heiligung der Welt ankünden.

Vater! Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.

JESUS, euer Retter.

† †

 

 

Wie neue Schläuche

 

Samstag, 3. November 2001 

 

„JNSR": „Damit ich zu dir gehen kann, ist es nötig, dass du zu mir kommst, Herr. Willst du es, Herr?"

JESUS:

„Wie kannst du sagen: „Komm in mich, damit Ich in dir sei", während du genau weißt, dass ich in dir bin!

Der Mensch, der die Entfernungen zu messen weiss, kann die Wellenlänge, auf der er mich finden, einladen und empfangen kann, noch nicht entdecken. Meine Welle ist meine barmherzige Liebe.

Ihr betrachtet mich wie jenen Kater, der auf einem Stuhl schnurrt, glücklich neben seinem Meister zu sein, der ihn nicht zu sich nimmt, denn er ist ganz einfach zufrieden, seinen Kater neben sich zu wissen; ihn von seinem Stuhl zu nehmen, auf dem er zu schlafen scheint, würde ihn ohne Zweifel zu stören bedeuten, und wozu wäre das gut? Nun bin ich aber wach und ich spreche unablässig zu euch. Ich bin froh, aber nicht zufrieden, dass ihr neben mir ruhig bleibt: Ihr unternehmt keine Anstrengung, mich zu euch zu nehmen, neben euer Herz. Mein wahrer Platz befindet sich in eurem Herzen.

Ihr habt euer Herz verriegelt, ihr habt einen Damm errichtet. Wie der Kater, erwarte ich nahe bei euch eure Entscheidung.

Mein Kind, es gibt überhaupt keine Distanz, die euch von mir trennt, du weißt es. Zu sagen, dass du Mich störst, ist eine Beleidigung. Ich wünsche, mehr als alles, mit meinen Kindern für einen Moment, für Stunden, für ganze Tage in Verbindung zu treten, mit euch zu sprechen, in euch zu leben, euch mein Leben der Liebe mitzuteilen; euer Leben mit meinem auszutauschen, selbst für die Zeit eines Seufzers; die Zeit kann unsere Austausche nicht anhalten. Die Liebe kann nicht gemessen werden. Sie ist uneingeschränkt, verfügbar und sie kann sowohl eine wie alle Seelen der ganzen Welt gleichzeitig ergreifen. Bring mir die Welt dar; bringt mir eure Familien dar.

Wenn sich die Liebe in einer durch Gott erwählten Seele niederlässt, wird der Herr, euer Gott der Liebe der Gott der Vermehrung. Wie in der Heiligen Eucharistie kann die vollkommene Hostie, die vom Himmel heruntersteigt, im gleichen Augenblick mit der gleichen Kraft und der gleichen Zärtlichkeit die ganze Menschheit heimsuchen.

Ja, wenn du mich sehen könntest, wie ich in allen EINS werde und ALLE in mir, wärest du dermassen beeindruckt, dass du dich wehren würdest, diesen Wirbelwind der Liebe zu verlassen.

Das Wunder kann sich dank einer Seele, die mich in Wahrheit empfängt und die mir ihre wahre Liebe zeigt, vollziehen: Die Liebe, die ich in mir habe, ist in ihr lebendig. Welches ist diese Kraft, die mit der tausend mal tausend schnelleren Geschwindigkeit als das Licht alle Herzen gleichzeitig berühren kann?

Es ist dein JESUS der Liebe.

Wenn ich dir mein Wort gebe, bedeutet dieses göttliche Manna, das dein Herz durchquerend in diese mich empfangenden Herzen eindringen kann, einen Vorgeschmack meiner Verheissung. Mein kleine Tochter, ich spüre deine Ergriffenheit: „Warum mache Ich es nicht schon auf der ganzen Erde" sagst du mir? Du weißt es schon; die Herzen sind hart, durch den Hass und die Gewalt dieser Zeiten hermetisch verschlossen, durch den Köder der Vergnügungen und der Gier nach Macht und Geld. Sie rufen Rache! Sie rufen nicht nach der Liebe...

Wenn diese Ketten fallen werden, wenn die Stunde meines Reiches der Liebe kommen wird, wirst du sagen können, dass das Leiden, das sich in meinen erwählten Seelen von Tag zu Tag vermehrt, die Glieder (der Ketten) zerbrochen hat, bis soweit, dass alle Ketten der Erde, die die Herzen meiner armen Kinder gefangen halten, zur Erde fallen werden.

Schau diese vom Schmerz und Leiden aller Art heimgesuchte Erde.

Schau diese Märtyrer, die durch den mörderischen Wahnsinn der Machtmenschen verworfen, durch die teuflische Gewalt aller dieser Todesapparate zermalmt werden.

Schau diese verborgenen Leiden: Man verbietet, öffentlich von JESUS zu sprechen und von seinem Kreuz der Liebe und seiner Vergebung; man lässt mein Kreuz in den Schlamm fallen.

Aber schau jene, die bald vorrücken werden, indem sie die Priorität Gottes über alle Dinge verteidigen. Wie viele sind es? Wie viele werden zu Boden fallen? Wie viele werden in Kerkern schmachten, weil sie meine Führung angenommen haben, weil sie den Bösen angeprangert haben und meinem Weg gefolgt sind?

Schau, mein Kind, wodurch mein Reich der Liebe und des Friedens beginnen wird:

indem ihr alle vor das Gericht der falschen Würdenträger gestellt werdet, die voller Hass auf Gott und sein heiliges Gesetz der Liebe sind. Ihr werdet stark sein, denn heute bin ich da, erfüllt von Herrlichkeit. Ich werde die Ankläger auf die Bank der Angeklagten setzen: Allein der Name JESUS von Nazareth, ausgesprochen durch diese schmutzigen Mäuler, wird ihr Gift in ein Gegenmittel verwandeln, so wie die eherne Schlange die Kinder des Exils vom tödlichen Heidentum heilte.

Ja, Ich bin JESUS, der weiterfährt, in euren Seelen zu arbeiten. Meine heilige Mutter gibt euch bereits die Nahrung des Heiligen Geistes. Alle Erscheinungsorte sind bis zum Rand gefüllte Silos.

In allen euren Seelen, wird die heiligste MARIA die Gärtnerin aller duftenden Blumen des Heiligen Geistes, eurer Tugenden. Bittet die heilige Jungfrau MARIA um Kraft und Mut mit dem Glauben an Gott, furchtlos über das Kommen des Reiches der Liebe auf der Erde zu sprechen.

JESUS, der König der Liebe, MARIA, die Königin der Liebe, kommen um den Bösen zu zerstören und jedem Kind Gottes seine Würde zurückzugeben; sie kommen, um alle Herzen mit der Freude zu erfüllen, zu lieben und geliebt zu werden. Du weißt, meine Tochter: alles ist im Himmel bereits niedergeschrieben. Es wird euch nicht so schnell gelingen, in meinem Frieden und in meiner Freude zu leben; noch viele Drangsale sind durchzumachen; die alten Säcke sind noch nicht geleert, aber die neuen Schläuche sind schon bereit, den neuen Wein zu erhalten.

Wenn meine Kinder wissen könnten, wie sehr ich sie liebe, würden sie mir schnell ihre Herzen öffnen, wie die Schleusentore der grossen Flüsse, um mich zu rufen:

Komm, Herr, JESUS!

Dann würden das Leiden und die Sorgen ein Ende haben und die Zivilisation der Liebe würde bereits unter euch beginnen.

Die ganze Erde würde meine heilige Herrlichkeit besingen. 

JESUS,

Gott der Liebe, der Wahrheit, der Vergebung und der Barmherzigkeit.

Amen†

Heilige MARIA, eure Mutter:

„Betet und bekehrt euch schnell!"

† †

 

Macht es euch nicht noch schwerer

 

Dienstag, 6. November 2001 

 

„JNSR": „JESUS, mein süsser JESUS der Liebe, ich weiss, dass das grösste Geschenk, das du deinem Vater für uns gemacht hast, dein Tod ist. Wie sehr hat MARIA, deine heiligste Mutter und Tochter Israels, dieses in ihrem Herz verborgene Leiden zurückhalten können, sie, die es seit der Verkündigung des Erzengels Gabriels kannte. Alles wurde ihr durch Simeon bei der Darstellung JESU im Tempel bestätigt. Das grösste Geschenk, das du dem Vater machtest, teilte er mit uns, seinen Geschöpfen, deinen adoptierten Brüdern. In diesem Opfer, das die Gott zugefügte Beleidigung wieder gutmachte und die MARIA den Titel der Mutter der Kirche und Mutter aller Menschen verlieh, erhielten wir den wunderbarsten Teil deines Opfers auf deinem Kreuz. Durch deinen heiligen Tod machtest du uns zu Lebenden, zu erbberechtigten Kindern des Gottesreiches mit dem gleichen Titel wie du, einziger Sohn des Vaters. DANKE, Herr!"

JESUS:

„Du, die du also all dies weißt und die du den Geist empfängst, um aus dir die Vertraute des einzigen Sohnes Gottes zu machen, dem alles gehört und durch den, für den und in dem alles erschaffen wurde: Hast du noch nicht verstanden, welches dein Teil an der Erlösung dieser Welt ist, die noch in den Schmerzen der Geburtswehen liegt, weil sie nicht zum Neuen Leben geboren werden will. Sie weiss, dass sie das verlieren wird, was sie so unehrlich zurückhält, und sie klammert sich an den Wänden der „Mater" fest, welche sie nach aussen treiben will, damit sie den Neuen Tag erblicke, den Tag, den ich mit meinen vielgeliebten Kindern vorbereitet habe.

Ja, ich liess dich die Gegend (Region) wechseln und du fühlst dich dort fremd. Dein Haus ist einladend, hell und sonnig, aber du siehst nichts davon. Ich weiss, dass dich die Dinge dieser Welt nicht anziehen und du weder Geld noch Ehre suchst. Ja, aber du weinst und du schaust zurück, in deine Vergangenheit, wo sich noch einige kümmerliche Krumen deines Lebens einer Mutter befinden. Wenn du mir folgen willst, dann lasse all dies; schaue nicht mehr hinter dich und schreite voran!

Diese Welt braucht das Leben und nicht den Tod.

Lasst die Toten die Toten begraben.

Dort, wo es nichts gibt, kann man nur den Wind ernten und daraus entsteht der Sturm. Meine Tochter, ich bin dein Gott, und ich spreche zu dir mit Kraft. Die Zeit gehört nicht den Tränen und der Verzweiflung einer armen und fast bedeutungslosen Vergangenheit, die nie mehr zurückkommen wird. Du musst wissen, dass ich dein Leiden wünsche.

Bringe mir mit deiner Zustimmung alles dar, und ich werde dein NICHTS mit meinem Alles füllen. Ich wünsche, dass eure Opfer der Liebe zum Zement der Neuen Stadt werden. Eure Opfer, eure Schmerzen und alle eure Leiden aller Tage, aller Augenblicke sind eure Kreuze. Die einen nach den andern aneinander gehängt, erheben sich; sie erheben euch; je mehr ihr euch selber beim Helfen des Kranken, des Waisen und der Ausgegrenzten vergesst, desto mehr schreiten wir zu dieser Welt voran, in der ich jede Träne eurer Augen abwischen werde.

Weist meine Liebe nicht zurück. Ich bin in jenem, der leidet. Kommt zu mir; ich bin hungrig, ich friere, ich bin durstig, ich habe mein Haus verloren, meine Eltern, mein Land. Kommt alle zu mir.

Es mögen alle darauf warten, eine höhere Spiritualität zu erleben, als jene die ihr kennt. Ihr wurdet nicht erschaffen, um in dieser Welt dahin zu vegetieren, sondern um in jenem zu leben, den ich schöpfe, vollkommen, und der im Begriff ist, anzukommen. Christus, der in euch lebt, ist durch eure irdischen, kurzsichtigen Gedanken noch immer materialisiert. Denkt, dass diese kommende Welt plötzlich sehr lebendig ist. Wenn das Wort Fleisch geworden ist, dann um mit einem jedem von euch in dieser für die Ewigkeit offenkundigen Schöpfung zu leben. Ich habe euch gesagt, dass ihr dann mehr Geist als Fleisch sein werdet, ja, ohne das eine noch das andere zu verlieren.

Was macht ihr aus dem Credo? „Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige, katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen (des Himmels und der Erde), die Vergebung der Sünden, die Auferstehung des Fleisches und das ewige Leben, Amen."

Mein Kind, die Verherrlichung wird für die ganze Schöpfung sein, die aus ihrem ganzen Herzen an Gott glauben wird. Sie wird ihrem Gott ähnlich sein. JA, ihr werdet mich berühren können, wie meine heilige Mutter und Maria-Magdalena und alle meine Apostel es bei meiner Auferstehung konnten.

Eure Neue Welt wird eine lebendige Welt sein, sensibel und wirklich,

die Welt der in Christus verherrlichten Lebenden.

Ich bitte euch, euch mit meinem Heiligen Geist zu vereinen. Bessert euch. Empfängt das Licht von JESUS Christus, um von heute an, eure Tunika des Lichtes zu sticken. Erbittet von mir den Glauben und kommt, um mich in der heiligen Eucharistie zu finden.

Macht es euch nicht noch schwerer. Weist die Sünde zurück.

ICH BIN DER LEBENDIGE.

Ich wünsche euch zu befreien. Amen. Ich segne euch†

JESUS CHRISTUS, der euch erwartet.

† †

 

 

Das Lied meines Kreuzes der Liebe

 

Freitag, 9. November 2001 

 

MARIA:

„Euer Herr ist nicht mehr tot; er ist auferstanden; er ist lebend unter euch. Er hat seine Menschheit in seiner Gottheit bewahrt. Er leidet noch immer mit euch, den Kindern des Vaters, die nicht alle verstanden haben, dass sie ihr Kreuz nicht zurückweisen, sondern JESUS um Hilfe bitte sollen, es zu tragen. Das Leiden hat sich vergrössert in dieser sündigen Welt, die nicht aufhört, Gott zu beleidigen. Und nur das Kreuz rettet und wird alle Sünder der Welt retten.

Meine Kinder, erkennt das Geschenk Gottes und betet den heiligen Rosenkranz. Weist eure Sünden zurück und kommt, um im heiligen Herz eures Retters, der euch die Arme ausstreckt, Zuflucht zu finden. Bittet ihn um Vergebung eurer Fehler; er wird sie euch gewähren und dies bedeutet im Himmel wie auf der Erde Freude.

Die weltweite Reue wird alle Grenzen öffnen,

und es wird Friede sein: Kein Hass und keine Spaltungen mehr.

Ach, wenn ihr das Geschenk Gottes kennen würdet, dann würde die unendliche Barmherzigkeit bereits die ganze Erde überschwemmen. Das Kreuz wäre Licht in einer Neuen Welt, inmitten eines Volkes von Brüdern, im Reich Gottes eures Vaters.

Erinnerst du dich meines Versprechens; ich hatte dir gesagt: „Ich bereite dir ein Geschenk vor". Viele haben zu dir gesagt: „Wo ist dieses Geschenk? Es kommt nicht!" Aber wie du siehst, wurde nichts vergessen und alles verwirklicht sich in meinem Mutterherzen. Dieses Geschenk befindet sich in deinen Händen. Ja, indem du dies schreibst, atmest du den Duft des Kreuzes der Liebe ein: Er ist süss wie die Zärtlichkeit eines Kindes, zerbrechlich wie ein feines Kristallglas und auch duftend wie eine Traumrose, denn dieser Duft stammt nicht von der Erde. Es ist der verrückte Traum eures Gottes der Liebe.

Nachdem er euch seine Liebe am Kreuz gezeigt hat, hüllt JESUS heute sein heiliges Kreuz mit dem Duft seiner Liebe ein. Dieser Duft wird bald die ganze, gereinigte Erde einhüllen, die den ekelhaften Gestank der Sünde zurückweisen wird. Meine Kreuze der Liebe werden bald die Rose bilden, die mir JESUS vor seinen Kindern anbieten wird, die den Kuss von Christus, dem Erlöser und den Kuss der heiligsten MARIA, der Versöhnerin, Miterlöserin und Fürsprecherin der ganzen Menschheit erhalten haben werden.

Also, hier ist jetzt dein Geschenk.

Mit diesem Geschenk wünschte ich, meinen göttlichen Sohn zu ehren, denn von ihm wird dir diese grosse Gnade zuteil. Er hat aus dir seine Botschafterin seiner Kreuze der Liebe, die sich zu Tausenden in der ganzen Welt erheben, gemacht.

Vernimm nach dem Wohlgeruch diesen melodischen Gesang „Oh Kreuz der Liebe!". Dieser Gesang wird sich wie die Kreuze der Liebe ausbreiten; jedes Land wird ihn in seiner Sprache singen; die Erde wird von dieser Melodie vibrieren, von Osten nach Westen und von Norden nach Süden, um alle Rassen und alle Konfessionen durch den Wohlgeruch und das Lied des Kreuzes in der gleichen und einzigen Liebe zu vereinen. Denn Gott IST Liebe. Alle Herzen werden es spüren, denn alle Augen werden Ihn sehen. Amen. Komm, Herr JESUS.

Die heilige Gnade Gottes erwählte Nazareth in Galiläa. Dort lebte ein ganz Gott ergebenes Kind. Der Erzengel Gabriel trug die Ankündigung zu MARIA. Ich wurde die Mutter eures Erlösers. Im heiligen Kreuz der Liebe eures Herrn und durch sein Leiden wurde die Freude in der Hoffnung geboren, einen Tag der Erlösung des Volkes Gottes zu sehen. Mein angebetetes Kind, Mein JESUS der Liebe öffnete durch seine heilige Passion und die Liebe seines heiligen Kreuzes den durch die Erbsünde gefangenen Kindern, die Türe des Reiches; die durch den Vater versiegelte Türe. Ich bin JESUS von der Krippe bis zum Kreuz gefolgt und habe alle seine verborgenen Schmerzen in meinem Mutterherzen gespürt; gekreuzigt in meinem unbefleckten Fleisch. Ausser der Heiligsten Dreifaltigkeit kannte niemand dieses Geheimnis. Gott machte aus mir die Mutter Gottes, die Miterlöserin, die Mutter der Kirche und die Mutter der ganzen Menschheit. Deshalb fügte Er meinem Namen Heilige Maria Folgendes bei: Miterlöserin, Fürsprecherin und Mittlerin, Mutter aller Völker, die in ihrem Herzen das heilige Kreuz der Liebe tragen und sie in den Boden ihrer Länder pflanzen werden.

Dieses Feld der blau-weissen Kreuze wird die ganze Atmosphäre mit Wohlgeruch erfüllen. Meine Tochter, dieses Lied „Oh Kreuz der Liebe" wird alle Kreuze der ganzen Erde verbinden und sie zum Herzen Gottes erheben, um dem allmächtigen Vater Ehre zu erweisen, der uns seinen göttlichen Sohn schickt, damit sich endlich die endgültige Erlösung auf der ganzen Erde erfüllt.

Der Vater aller Güte hat euch das Beste von sich selber gegeben; seinen göttlichen Sohn. JESUS ist das lebendige, vom Himmel herabgestiegene Brot. Es ist das lebendige Manna der Erkenntnis. JESUS erneuert in der heiligen Eucharistie alle Tage eure Kräfte. Sein Heiliger Geist ernährt euren Geist und Sein Leib heiligt euren Leib. Öffnet Gott eure Herzen! Christus spricht zu eurem Herzen, hört auf ihn. Heute kommt er, um sein Volk zu besammeln. Jeder besitzt einen Teil des grossen Zusammensetzspiels, das sich im Blick auf die grosse Besammlung vollendet.

Die Feinfühligsten sehen bereits, dass diese gegenwärtigen Zeiten nach und nach vergehen: Alle Werte, jede Kontrolle und jede Existenzberechtigung verlierend, sind diese Zeiten im Begriff, sich zu verflüchtigen, um der Zeit Gottes ihren ganzen Platz, den wahren Platz zu überlassen.

Der ganze Plan Gottes ist im Gang. Bald wird das Unsichtbare das Sichtbare erreichen, um das wahre Leben in Gott zu werden.

Oh, mein Gott, der Himmel und die Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit.

Hosanna in der Höhe der Himmel!

Gesegnet sei der kommt im Namen des Herrn.

Gesegnet sei MARIA, die selig Mutter Gottes

in der Herrlichkeit der Heiligsten Dreifaltigkeit.†

† †

 

 

 

Er nennt sich Rosenkranz

 

Freitag, 9. November 2001 (also gleichentags

 

„JNSR": Der Blick Gottes hat sich auf eine Familie der Provinz Quebec gesenkt: Auf den Vater, die Mutter und ihre sechs Kinder. Von ihnen habe ich das Geschenk MARIAS erhalten."

Die göttliche Vorsehung spricht:

„Der „Papa" nennt sich mit Vornamen „Rosenkranz". Durch Gott inspiriert haben sie das Lied „oh Kreuz der Liebe", das du erhalten hast, komponiert, im Chor gesungen und aufgenommen.

Ich habe es dir gesagt: Ich werde die Welt durch den heiligen Rosenkranz meiner heiligsten Mutter retten und durch mein Kreuz, das mein Blut und mein Leben voller Liebe für alle Kinder des allmächtigen Vaters aufnahm.

In der Unterschrift des „Papas" findest du ebenfalls jene eurer Mutter des Himmels: er heisst mit seinem Vornamen „Rosenkranz" (Rosaire), und die Königin des heiligen Rosenkranzes bringt dir dieses Geschenk des Himmels. Gott hat das Lied seines Kreuzes der Liebe gesegnet.

Durch die Fürsprache MARIAS, eurer heiligsten Mutter, hat die heiligste Dreifaltigkeit die acht Personen dieser Familie gesegnet und bittet jede von ihnen, in ihrer Mission fortzufahren, den Triumph des heiligen, glorreichen Kreuzes und die Ankunft des Reiches Christi AUF der Erde anzukündigen.

Ihr seid die Verkündiger (Vorboten) des Achten Tages.

Der gesegnete Tag der Wiederkunft Christi in Herrlichkeit,

Tag der Herrlichkeit auf der Erde wie im Himmel.

Amen†

JESUS Christus und MARIA, Königin des heiligsten Rosenkranzes.

† †

 

 

Dein Ja sei ein Ja

 

21. November 2001

 

„JNSR": „Ich bin so unglücklich! Herr, erlöse mich!"

JESUS:

„Im Innersten deines Herzens findest du die Antwort. Du bist aus Liebe für deinen Gott gekommen, der nur dein Gutes will."

„JNSR": „Nicht meine Wahl soll ausschlaggebend sein, sondern, das, was du willst, du mein Gott! Ist es normal, dass das Übel immer noch schlimmer wird? Ist es dies, was du für mich vorgesehen hast, Herr? Willst du, dass dein unglückliches und verkrampftes Kind hier leben muss, wo ich mich fremd fühle, von allem und allen abhängig...Antworte mir bitte, Herr, und

wenn es einen einzigen Grund gibt, werde ich dich mit dem, was mit mir passiert, nicht mehr belästigen. Warum muss ich soviel weinen über diese Einsamkeit, dieses Fremdsein und diesen Mangel an Liebe seitens meiner Kinder? Hier hat sich alles noch verschlimmert!

Muss ich wirklich weiterfahren, so zu leben? Mit einem kranken Gatten, gleichgültigen Kindern und sogar vom Brot abhängig, dass ich essen muss, bin ich gezwungen, eine Hand abzuwarten, die mir für alles Notwendige zu Hilfe kommt?

„Im Kreuz hast du deine Antwort. Ich habe bis zu meiner heiligen Auferstehung gelitten. Die Kinder des Kreuzes sind ebenso gross wie ihr Meister, wenn sie ihm folgen.

Durch meine Passion, durch mein Kreuz ist meine Auferstehung gekommen.

Eure wird sich auf die gleiche Art vollziehen. Bewahre deine reine Seele: Ich bin es, der dich führt. Fürchte das Leiden nicht. Segne es. Es ist der Weg, den ich für dich gewählt habe und für all jene, die dich heute so sehr leiden lassen, und sogar für alle die Gleichgültigen, die Spötter, die Unterdrücker, die ständig um dich herum sind. Denn sie beginnen, deiner Gegenwart überdrüssig zu werden.

Erinnere dich: Selbst die Meinen erkannten mich nicht mehr und zweifelten an meiner Allmacht. Ich wiederhole es dir hier: Wenn das gemahlene Korn nur Stroh erzeugt, wie willst du dann, dass ich jene ernähre, die es zermalmt haben? Ich wiederhole dir, dass du deine Antwort in deinem Herzen festgeklammert hast, und wenn du sie entfernst, riskierst du, die Orientierung zu verlieren, die ich dir gegeben habe, damit sich eines Tages alle vereint wiederfinden.

Ich habe dir nicht gesagt, dass du mich nicht rufen sollst, dir zu Hilfe zu kommen: Ich bin da, ich werde dir helfen. Ich werde die Bitterkeit deines Kelches, den du bis zum bitteren Ende austrinken musst, versüssen; wir werden ihn gemeinsam trinken. Überlege aber in deinem Herzen:

- Entweder lässt du mich, und du wirst in einem schwindelerregenden Fall, der kein Ende haben wird, fallen.

- Oder du klammerst dich fest an mich, fest an mein Kreuz, und du wirst dich und alle jene erheben, die nicht wissen, wohin sie ohne dich gehen. Denn sie werden es eines Tages sehen, weil sich ohne meinen heiligen Willen nichts machen lässt, und ich habe gewünscht, dass eines Tages alle sehen, durch welch kleines Mittel sie gerettet wurden. Ich wünsche, dass sie dich noch immer klein sehen, damit ich in ihren verblüfften Augen wachsen werde bis zum Tag der endgültigen Erlösung, an dem sie mit ihren irdischen Augen meine Erwählten, meine kleinen Nichts sehen werden.

„JNSR": „Herr, heisst dies, dass ich hier in der Bretagne und in diesem Haus bleiben muss?"

Ein Nest wird mit Liebe gebaut. Lege zur jetzigen Zeit Liebe in all das, was du tun wirst, um das Nest zu erwärmen und pflege es, so dass es dem gleiche, was ich in dein Herz gelegt habe: Meine Gnade der Liebe und des Empfangs.

Wenn du in Trauer bist, kommt diese nicht von mir!

Ich widersetze mich deinen Erinnerungen nicht, aber sie sollen nicht den Platz der Zukunft MIT Gott einnehmen, denn die Dinge müssen sich jetzt zu mir und nicht zu den Andern wenden. Du wirst verstehen, dass Gott deine lebendige Hoffnung ist und indem du mich liebst, liebst du alle, weil ich keinen von ihnen vergesse. Übergib sie mir oft, so oft sie in deinen Gedanken hochkommen.

Versäume nicht, mit mir zu sprechen: Ich höre dir zu. Versäume nicht, mich zu hören: Ich spreche zu dir.

Etwas Wunderbares kommt auf euch zu. Dein Geist muss sich von all dem, was zu dir an Falschem kommt, um dich zu zerstören, reinigen; ich kann mit dir in diesem Zustand nicht arbeiten. „JNSR": „Verzeihung, Herr!"

„Ja, ich nehme deine Verzeihungsbitte an!". Ich weiss, wie zerbrechlich du bist. Wenn du über das Kind am Ende der Welt weinst, nehme ich deine Tränen wie Balsam auf. Wenn du aber über dich selbst weinst, dann wischst du dieses Opfer weg, und es ist für mich wertlos. Denn du bist die Freude meines anbetungswürdigen Herzens.

Wenn du mich verstanden hast, dann will ich, dass du Freude seist und auch dein ganzes Haus, das ich selbst für dich ausgewählt habe.

Welches ist das Haus, das ich mit einem solchen Wohlgeruch ausgestattet habe? Warum?

Weil ich zu dir spreche, und weil mein Wort der Liebe den Duft der Liebe besitzt, so wie mein Kreuz der Liebe, das sich in dir und in deinem Gatten befindet; er heisst Joseph wie mein guter Vater und Antonius wie mein Heiliger der Armut Gottes, die sein wahrer Reichtum ist. Amen. JESUS der Herrlichkeit in seinem glorreichen Kreuz der Liebe.

Amen.

† †

 

 

 

Der Tag, den sich Gott ausgewählt hat

 

28. November 2001 

 

„JNSR": „Herr, ich erinnere mich dieses wunderbaren Textes, in dem du mir deine zweite Ankunft beschrieben hast. Erstaunt habe ich dich gefragt: „Herr, wirst du wiederkommen und sogleich wieder weggehen?" Du sagtest mir, dass du wiederkämest, um deine göttliche und weltweite Regierung einzusetzen, und dass du dann wiederum zum Vater zurückkehren würdest, wo dein Platz in den Himmeln sei, dass du aber vorher mit uns auf dieser Erde bleiben würdest für die Teilhabe an einer Freundschaft. Diese Erinnerung kommt mir heute Abend in den Sinn.

Diese Regierung scheint noch weit entfernt zu sein, um deine göttliche Institution in allen Ländern zu errichten; die Nationen von heute befinden sich noch nicht im Frieden. Wenn ich mich auf die in Dozulé deiner demütigen Dienerin Madeleine gegebenen Botschaft beziehe, so hast du deine Wiederkunft in Herrlichkeit angekündigt und versprochen, alle an dich zu ziehen; dies durch die weltweite Reue und durch das Kreuz von 738 Metern. Diese Botschaften zwischen 1972 und 1978 hast du uns mehrere Male bestätigt: „Ich werde in Herrlichkeit wiederkommen". Und die Tausenden von Kreuzen in der Welt wurden errichtet, um es der Menschheit zu verkündigen."

JESUS:

„Für Gott ist nichts unmöglich, und wenn man mich in Dozulé schweigen liess, hat man mich mit den Tausenden von Kreuzen gehört, die Tausenden von Stimmen, die mir geantwortet haben: „Komm, Herr JESUS!"; dies in den Ländern, die mein heiliges Kreuz der Liebe empfangen haben.

Erinnerst du dich dieses Tages, an dem du glaubtest, deine Uhr sei stehen geblieben? Nachdem du alle Perlen deines Rosenkranzes durchgegangen bist, hast du gesagt: „Es schien mir, den Rosenkranz schneller denn je gebetet zu haben, obschon alles bedächtig und langsam war!" Und dann alle diese Hausarbeiten, die wie gewohnt ausgeführt wurden: Du glaubtest sehr schnell zu gehen, und dann zeigt die Pendule mit ihrem anhaltenden Tick tack immer noch die gleiche Zeit, 3 Uhr, aber mit fünf Minuten mehr. In fünf Minuten hattest du die Arbeit eines ganzen Tages gemacht.

„Dies ist ein Wunder", hast du mir gesagt, und ich antworte dir, dass ich meine Kinder oft in meine Zeit eintreten lasse, damit sie sich mit meinem Leben in Gott tränken, in dem alles eine übernatürliche Dimension besitzt, gefüllt von Süssigkeit und Frieden. Sieh, mein Kind, wohin ich dich kommen lassen will.

Für Gott ist nichts unmöglich, und du hast es gesehen.

Wie könnt ihr begreifen, dass ein einziger und wahrer Gott in drei verschiedenen Personen, euch besuchen kommt in einem Moment, wo sich noch alle im Kampf befinden, hier und dort, an allen Ecken in eurer Welt?

Ich halte die Zeit an.

Ich weise die gestörten Elemente – auch sie hier und dort – wieder an ihren Platz.

Mein Heiliger Geist erleuchtet die dunkelsten Ecken, in denen sich schreckliche Dinge abspielen, und alles wird licht, wie ein Stern oder Tausende von Sternen, die an diesen Orten Platz nehmen, an denen die Seelen in einer solchen Dunkelheit sind, dass es euch nach menschlicher Auffassung schiene, Gott-selbst könne niemals dort hineindringen und aus dieser Fäulnis keinen einzigen Funken von Licht und kein einziges Flämmchen von Liebe herausziehen. Nichts, nichts, wirklich nichts kann aus dieser Dunkelheit entkommen, ohne dass sich meine heilige Hand über diesen Haufen sterbender Seelen legt, die ebenso stinken, wie das schmutzige Wasser, das aus der Kanalisation fliesst. Und trotzdem komme ich, um den Bösen zu vernichten und alle meine Seelen zu retten, sogar jene, die weder Vergebung noch Urteil verdienen, denn sie sind seit langem verurteilt, weil sie sich dafür entschieden haben, bis jetzt in den schrecklichsten Sünden zu leben.

Aber ich komme!

Ich lege meine Hand über alle von ihnen. Sie kehren um, um mich anzuschauen und mich zu rufen: „Abba! Vater!" , die Schuppen werden von allen Augen fallen.

Alle Augen werden mich sehen!

Wer kann also sagen, diese Seelen, die im Besitz des Bösen waren, seien auf immer verloren? Wenn Gott kommt, wird er durch den Hauch seines Mundes den Bösen vernichten. Was wird bleiben? Ich sage es euch:

Sterne, Wesen, die ihr eigenes Licht haben werden, denn Gott ist Licht.

Wenn Gott kommt, werden die drei Personen der Heiligsten Dreifaltigkeit wie ein Wirbelwind der Liebe sein, der auf die Erde niedersteigt, um jedes Kind, jede Familie, jedes Land und jede Nation in einem Wind der heiligen, heiligen, heiligen Liebe einzuhüllen, wo alles ein einziges glühendes Feuer sein wird, das brennt, ohne sich zu verzehren.

Ich bin der brennende Dornbusch.

Ich bin das göttliche Licht meiner lebendigen Kreuze, meiner Kinder des Lichtes. Ich bin der Sturmwind, der auf seinem Durchgang alles Böse wegwischt und euch mit meiner Heiligkeit umhüllt. Erwartet am Tag, an dem ich kommen werde nicht, mich hier oder dort zu sehen. Ja, man wird euch sagen: Ich habe ihn gesehen; er befindet sich an jenem Ort". Nein! Ich sage es euch erneut:

Ich werde von den Höhen meines Himmels der Herrlichkeit herkommen, jedes Aug wird mich sehen! Für Gott ist nichts unmöglich.

Die Reinigung hat begonnen. Akzeptiert mein Kreuz, das euch zusammen mit eurem Kreuz retten wird und all jene, die euch teuer sind, denn sie sind es noch mehr an meinem heiligen Herzen.

Ich werde also zu jedem sagen kommen: „Ich komme in meiner heiligen Herrlichkeit. Dein Leben gehört mir. Wenn du mir folgst, dann werden wir zusammen gehen, damit die Welt den Wert begreife, den ich jedem gebe, denn ich will diese Welt mit jedem von euch retten.

Die Rettung eurer Erde ist eine familiäre Angelegenheit.

Der Vater hat sie (die Erde) euch als Erbschaft gegeben; jetzt müsst ihr sie ihm schön, sauber und insbesondere unschuldig zurückgeben, in seine heilige Hand, denn der Böse hatte sie in eine unförmige und schmutzige Masse verwandelt. Also werden sich die Kinder des Vaters ans Werk machen, geführt durch JESUS, den einzigen Sohn des Vaters, der heruntersteigt, um seinen Brüdern in Gott zu helfen, diese Erde gleich schön zurückzugeben, wie sie Gott euch am Anfang übergab.

Und ich werde in eure Herzen so viel Liebe und so viel Kraft legen und der Geist der Heiligkeit wird euch so viel Eifer im Glauben, in der Hoffnung und in der Nächstenliebe schenken, dass eure Herzen aufgeblasen werden wie die Segel eines Wettkampf-Segelbootes; und ihr werdet eure Erde in ein schöneren Garten als Eden verwandeln. Neue Erde Gottes und der Menschen. So wird der Stolz des Bösen vernichtet und euch nicht mehr überraschen. Ich werde ihn in die Tiefen der Hölle geworfen haben; dort, wo er sich mit seinen Anhängern herumschlagen wird: Ich habe euch nicht gesagt, mit „Meinen Seelen". (Anmerkung des Üb: Eben mit seinen Anhängern!)

Die Menschen werden eine solche Güte erworben haben, eine solche Intelligenz, dass der Friede Gottes an allen Orten der Erde herrschen wird. Ich habe dir nicht gesagt, dass ihr mich nicht in der Mitte von euch sehen werdet. Gott ist überall. Wie könnte meine Liebe eine Seele wählen? Ihr seid alle in mir, so wie ich in euch allen bin.

Ja, ihr werdet mich sehen, ihr werdet mich berühren.

Wann? Bald.

Ich werde in diesen kommenden Tagen, nach der totalen Evangelisation der Erde kommen: Ihr habt drei Viertel davon erreicht.

Ich will nicht kommen, um euch zu überraschen, ohne dass man mich erwartet und mich ruft: „Komm, Herr JESUS!". Der Abend sinkt auf die ganze Erde und bedeckt sie und wird sie noch mit viel Leiden, Schmerzen und Tränen bedecken.

Macht mich bekannt!

Ich rufe euch auf, alle eure Kräfte zu vereinen und weiterzufahren, meinen Weg der glorreichen Kreuze, der Tausenden von Liebeskreuzen auf der ganzen Erde zu bauen. Das Lied der Liebeskreuze wird sich zu Gott erheben, der das Licht seiner Kreuze sieht, die ihn mit von Osten nach Westen geöffneten Armen rufen:

Komm, Herr JESUS!

Wenn ich dann die Herzen meiner Kinder meines göttlichen, heiligen Herzens und meines Kreuzes des Lichtes inmitten der entfesselten Fluten wie meine vielgeliebten Apostel mich rufen sehe: „Hilfe! Herr, ohne dich ertrinken wir!" , dann werde ich kommen, denn es gibt in ihren Herzen keinen menschlichen Stolz mehr. Meine Kinder werden sich ohne ihren Gott als klein und schwach erkennen: „Hilfe, Herr! Ohne dich stirbt die Erde!".

Also werde ich kommen.

Es ist Zeit zu kommen, zurückzukommen, um die Ordnung

und den Frieden in meiner unendlichen Liebe wieder herzustellen.

Ich werde wie ein Dieb kommen, den die Zeit drängt,

denn bald wird der Neue Tag anbrechen,

der Horizont sucht bereits das Licht.

Es kommt der Tag, den sich Gott ausgesucht hat.

Tag der Herrlichkeit, des Friedens und der Freude

auf der Erde wie im Himmel.

 

Amen.

† †

 

 

 

Der wahre Reichtum ist das Geschenk Gottes

 

6. Dezember 2001 – Hl. Nikolaus 

 

JESUS:

„Es müssen noch viele düstere und schmerzliche Ereignisse für alle Nationen eintreten. Alle habe gesündigt. Einige werden ihre Fehler erkennen und bereuen. Andere werden sich bis zum Ende dieser Zeiten arrogant zeigen. Ich wiederhole es euch: Es ist Zeit, sich zu bekehren,

es ist Zeit, vor Gott zu bereuen.

Ich bin bereit, euch meine Vergebung zu gewähren: Ich warte.

Du gehst grossen Dingen entgegen. Wie das Kind, das sich über die in tausend Farben funkelnden Perlenketten wundert, wirst du von Entdeckung zu Entdeckung gehen. Denn ich komme, um alle Dinge zu enthüllen, die bis heute eurer Sicht und eurem Verständnis verborgen waren, und dein Herz wird vor Freude hüpfen.

Morgen wird die Sonne vollständig scheinen; ihre Farbe wird alles, was finster ist, zerschneiden; der Himmel wird nach und nach seine Wunder enthüllen; die Erde wird sich mit einem neuen Gold bedecken; denn der wahre Reichtum ist das Geschenk Gottes über alle Dinge; es wird für den Menschen, der seinem Meister, eurem Herrn JESUS Christus folgen wird, angenehm und nützlich sein.

Ich verspreche dir, dass du einen Teil all dieser Wunder siehst, die die Erde erhalten wird und dies vor dem Entschlafen deines irdischen Leibes auf der Erde, die dich seit deiner Empfängnis aufnimmt. Denn dies sind bessere Tage für meine Erwählten und Freudenlieder für jene, die zum Reich Gottes „abreisen", wo alles Harmonie, Frieden und Freude in alle Ewigkeit ist. Amen.

Dies wird ebenso wahr geschehen, wie ich in meinem Wort bin, das nicht durch irgend ein anderes Wort ersetzt werden kann.

Du hast am vorigen Abend meinen jungen Priester gesehen, voll von Enthusiasmus. Du hast seine Stimme voll von Hoffnung vernommen: Er kündigte mein Kommen in Herrlichkeit an. Wie ich dir schon gesagt habe, verwirklicht sich alles:

Es ist meine Kirche, die mich ankündigen muss,

die Kirche wird das Kommen Christi in Herrlichkeit ankündigen.

Ihr habt über eure Kirchen, die sowohl auf dem Land wie auch in den Städten nach und nach geschlossen werden, geweint. Welche Trostlosigkeit! Das Volk Gottes bleibt ohne Hirten und die Ställe werden zu einsamen Unterkünften, und es dauert nicht lange, bis sie von den gefrässigen Wölfen eingenommen und besetzt werden.

Warum habt ihr mein heiliges Wort entstellt?

Meine Herde irrt auf der Suche nach einer üppigeren und nahrhafteren Nahrung umher. Sie sucht neue Weiden, die ihnen einen anderen Geschmack anbieten. Sie wollen diese Fadheit nicht mehr. Ich bitte euch, meine treuen Priester, euch nicht in diese Falle locken zu lassen. Fügt keine Menschenworte bei. Entstellt nicht, was meine Propheten, meine Apostel und meine heiligen Evangelisten geschrieben haben. Dies scheint euch manchmal dicht; versucht nicht mein geschriebenes Wort zu verfeinern; es ist dort, wo ihr in eurer Nachforschung die Spitzfindigkeit esst.

Wenn Gott spricht, ist sein Wort lebendige Nahrung. Glaubt ihr, dass ihr die gegenwärtige Jugend, die verzweifelt nach der Wahrheit sucht, anziehen könnt, indem ihr verjüngt, was ihr als althergebracht und für eure Zeit als unmodisch hält? Es gibt nur eine Wahrheit:

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Wer mir nachfolgt, wird das ewige Leben haben.

So wie ich zum jungen, reichen Mann sagte (Matt 19): (21): Wenn du vollkommen sein willst, geh und verkaufe alles, was du hast und verteile es den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach." (22): Als er diese Worte hörte, ging der junge Mann traurig fort, denn er hatte ein grosses Vermögen."

Ihr befindet euch in dieser Zeit, wo der Reichtum und die Suche nach Wohlstand auf dieser Erde ihre Siege über alle die Schätze des Himmels erringen.

Die Gefahr der Reichen (Matt 19): (25): Wer kann also noch gerettet werden?", sagten sie. (26): Da sah JESUS sie an und sagte ihnen: „Für die Menschen ist dies unmöglich, aber für Gott ist alles möglich".

Alle diese Schafe auf der Suche nach einer leckeren Nahrung können nur mit meinem heiligen Wort gespeist werden. Gebt es ihnen in euren Kirchen der Erde, so wie ihr es in meiner heiligen Bibel lest; urteilt nicht über sie. Für die Menschen, für ihr Verständnis ist es unmöglich, aber für Gott ist alles möglich, denn ich komme, um alle verschlossenen Herzen und alle vom Rationalismus gefüllten Geister zu öffnen; ich komme, um alle Ebenen von den Fundamenten bis zu den Dachböden dieser Wohnungen zu erhellen, die ein Wort lehren, das nicht von mir kommt und das die Geister verzaubert und meine Seelen, die wie Tote sind, einbalsamiert.

Hütet euch vor diesen unvollkommenen Meistern, diesen Verrätern meiner Lehre und Untreuen meines heiligen Gesetzes; misstraut diesen Neuerungen. Ruft mich; ich bin da. Ich komme auf meinen heiligen Berg, um euch meine Kraft zu schenken und euch erneut die Seligpreisungen zu lehren (Matt 5, 1-12): 12: „Dann freut euch und jubelt, denn gross ist euer Lohn im Himmel." (11): „Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Schlechte in lügenhafter Weise gegen euch sagt um meinetwillen."

Ich hatte euch gesagt (Matt 5: (17): „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz oder die Propheten abzuschaffen: Ich komme nicht, es abzuschaffen, vielmehr, es zu vollenden. (18): Wahrlich, ich sage euch: Eher werden Himmel und Erde vergehen, als dass auch nur ein i oder der Punkt auf dem i des Gesetzes vergeht, bevor nicht alles geschehen ist.

Und ich sage es euch hier erneut:

Die neue Gerechtigkeit, die kommt,

wird die alte überragen.

Bessert euch, werdet vollkommen und grosszügig.

Wacht und betet, denn das Himmelreich

kommt, um sich bis zu eurer Erde auszudehnen,

denn das Reich Gottes KOMMT auf eure Erde.

Gott der Gerechtigkeit und des Friedens.†

(Matt 5, 9): „Selig, die Friedensstifter, denn sie werden

Söhne Gottes heissen."

† †

 

 

Maria, voll der Gnade

 

Vigil des Festes der Unbefleckten Empfängnis 2001 

 

„JNSR": „Herr, es ist Mitternacht und 25 Minuten; ich komme von der Anbetung des Hl. Altarsakramentes, das in der neuen Kirche des glorreichen Kreuzes ausgesetzt ist. Herr, welche Freude! Dein Priester sprach von deiner heiligen Wiederkunft in Herrlichkeit! Und so fürchten deine geweihten Kinder nicht mehr, dich anzukündigen. Ja! Komm Herr JESUS auf diese Erde! Die heilige Hostie wird auf dem Altar nach der heiligen Messe ausgesetzt. Ja, Herr, Du bist da, sehr lebendig unter uns."

JESUS:

„Ich freue mich sehr, euch so ergriffen zu sehen. Dies ist auch für Gott möglich, mein Kind: Das Teilen eurer Freude überschwemmt mein Herz, das euch alle gesegnet hat.

Dieser Tag kommt und ihr seid in Erwartung, wie der Advent in der Erwartung der Fleischwerdung von JESUS, dem Sohn Gottes und dem Menschensohn erlebt wird. Wie habe ich diesen Moment erwartet, an dem meine Priester diese Annäherung während der Zeit der vier Sonntage, die dem Weihnachtsfest vorangehen, machen würden: Während dieser Zeit das authentische Zeugnis der Realität meines Kommens in Herrlichkeit auf eure Erde in ihren Predigten zu verkündigen. Heute Abend wurde es vor der Versammlung der Gläubigen verkündet.

Ich habe jedem Priester die Freiheit gelassen. Sie haben es sich selbst untersagt, meine Wahrheit zu verkünden; die Vorsicht ist eine Tugend. Wie ich es dir gesagt habe: Meine Kirche muss mich ankündigen.

Dies ist nun der Moment, wo die Engel Gottes das Gloria auf der Erde wie im Himmel singen. Der Stern beginnt zu scheinen. Das göttliche Kind wird angekündigt. Es kommt in seine Krippe, die bereits erleuchtet ist. Und bald wird die ganze Galaxie erstrahlen, das ganze Sonnensystem, die Sonne wie die Sterne, denn es kommt die Zeit meines glorreichen Kreuzes, das mein Kommen in Herrlichkeit ankündigt.

Die alte Welt ist vergangen,

eine Neue Welt ist schon entstanden.

Sie ist am Tag des Herrn aufgegangen,

der Menschensohn ist zurückgekommen.

Besuche uns, Morgenstern,

Lass deinen plötzlichen Glanz des Tages der Ewigkeit aufsteigen.

Alleluja! Alleluja!

Bereitet dem Herrn den Weg,

ebnet die Strasse

jeder Mensch wird das Heil Gottes sehen.

Alleluja!

Das Universum erwartet deine Herrlichkeit,

und wir bereiten deine Wiederkunft vor.

Die Völker mögen deine Macht sehen

und deinem Namen auf immer zujubeln.

Das Universum erwartet deine Herrlichkeit

und wir erwarten deine Wiederkunft!

Die neue Kirche entsteht. Sie ist in ihrer neuen Schöpfung erwacht. Die heilige Jungfrau hat sie in ihrer heiligen Gnade zur Welt gebracht. Sie hat ihren Tag gesehen. Von der vielgeliebten Mutter habe ich sie lebendig und wahr erhalten. Wir unterstützen sie gemeinsam, hier ist sie: aufrecht!

Diese neue Kirche ist meine Vielgeliebte, meine heilige Braut, die sich mit ihrem Hochzeitskleid zu schmücken beginnt: Reinheit, Wahrheit, Hoffnung in der Freude der Erneuerung dieses Frühlings, der nicht aufhört, denn der Tag Gottes ist ein erneuerter Tag in seiner heiligen Herrlichkeit, ein Tag, der nicht endet; er hat die Pracht der Ewigkeit.

MARIA, voll der Gnade†

† †

 

„JNSR": „Ich habe am Abend des 7. auf den 8. Dezember 2001 diese Hostie leuchten sehen, Herr; die Gnade deines Wortes vermischte sich mit dem Wohlgeruch, den dein heiliges Kreuz ausströmte! Ja, Herr, ich atmete deinen Duft ein, der mich vollständig einhüllte. Ich hörte dich; du hattest uns so viele Dinge zu sagen und es gab für alle deine Kinder so viel zu hören. An diesem Abend, der bereits das Morgengrauen des 8. Dezembers war, bin ich nicht sofort eingeschlafen, denn ich erlebte diese unverhoffte Nachtwache erneut; ich war noch immer zwischen JESUS und MARIA, indem ich versuchte zu entdecken, was du, Herr, mir sagen wolltest. Ich habe den Morgen des 8. Dezembers ungeduldig erwartet, diesen Tag der so sehr ersehnten Unbefleckten Empfängnis."

 

 

 

 

Ich bin die Unbefleckte Empfängnis

 

8. Dezember 2001, Fest der Unbefleckten Empfängnis 

 

JESUS:

„Heute, am Abend des 8. Dezembers, hast du zu Ehren meiner heiligen Mutter, der Unbefleckten Empfängnis, an der Vesper teilgenommen. In der heiligen Messe habt ihr alle die mütterliche Gegenwart eurer Mutter, der seligen Jungfrau MARIA gespürt.

Bei der Anbetung des ausgesetzten Heiligen Sakramentes hast du meine Stimme in deinem Herzen gehört: „Bald wird alles in meinem Frieden und in meiner Freude neu aufleben."

Ich werde euch aus dieser Schicht des Todes herausnehmen, in die euch der Böse eingetaucht hat und euch dadurch meinen Tag, der aufzugehen beginnt, nicht mehr sehen lässt. Ich werde euch die Kraft geben, den Bösen zu verjagen, der die Unschuld verschmutzt hat.

Meine heiligste Mutter kommt in ihrer Unbefleckten Empfängnis, um alle Kinder, die von diesem Aussatz, den ihr AIDS nennt, zu erlösen; dieses Übel, das den Körper - und oft auch die Seele - zerstört hat. Dieser Aussatz, der versucht, die Reinheit der Kinder Gottes zu zerstören, kann nur durch die heilige und reine Hand der Mutter voll der Gnade, welche die Reinheit auf eurer Welt geboren hat, geheilt werden.

Oh MARIA, ohne Sünde empfangen,
bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen!

Die geheilten Kinder werden in ihren Armen hinaufsteigen und sich an ihr schmerzhaftes und unbeflecktes Herz anschmiegen. Die Mutter Gottes wird sie auf immer gereinigt haben.

Du fragst mich wegen der Erwachsenen. Lasse mich zuerst über mein Kommen auf eure Erde – nach der Reinigung der ganzen Menschheit – sprechen.

Ich komme, um euch zu unterweisen, euch zu hören, euch auf immer von der Sünde zu heilen, denn das Böse, die Krankheit und die Schmerzen sind wegen der Sünde auf eure Erde gekommen. Ich werde mich euch in Wahrheit zeigen, mit meinem Leib der Herrlichkeit; der Menschensohn wird sich in seiner ganzen Pracht – seine Menschheit bewahrend – zeigen.

Bei meinem ersten Kommen auf eure Erde habe ich nach meiner heiligen Auferstehung die Vorhölle vollständig geleert und alle Patriarchen mit mir mitgenommen, die mich erwarteten; durch mein heiliges Kreuz habe ich sie befreit. Meine Auferstehung war die ihre. Die Vorhölle hielt niemanden mehr zurück. Der Himmel der Herrlichkeit meines Vaters empfing nur jene, denen die Plätze seit aller Ewigkeit vorbehalten waren.

Die tiefen Schichten – ihr nennt sie das Fegfeuer – belegen die Seelen je nach Stufe ihrer Vervollkommnung.

Der Aufstieg vollzieht sich für jede Seele, die in der Erwartung der endgültigen Reinigung zum Vater aufsteigt; sie kommt mit dem glorreichen Christus; genau wie sich der Austritt aus der Vorhölle mit der heiligen Auferstehung Christi, dem gesegneten Sohn Gottes des allgütigen Gottes vollzogen hatte.

JESUS: Urheber der Taufe. Das Geschenk des Vaters an den Sohn besteht darin, das Leben in sich selbst zu haben. Die Tür zum Königreich, die Taufe, führt das Kind ein, und es empfängt sie in der Heiligsten Dreifaltigkeit, im Herzen von Gott selbst.

Die Taufe existiert im Himmel.

Ich bin es, der sie gibt: Das Kind erhält die spirituelle Vaterschaft. Ich empfange alle Unschuldigen. Ich übergebe sie meiner heiligen Mutter, der jungfräulichen Braut des Heiligen Geistes. Sie wird die Mutter der Unschuldigen. Die Mutter der Weisheit empfängt die Gunst des Ewigen. Sie werden alle die heiligen Unschuldigen, die sich für das Erbarmen und die Verzeihung ihrer Henker bei ihrem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist, einsetzen. Sie alleine besitzen dieses Privileg, denn die begangenen Sünden gegen das Leben, das ein Geschenk Gottes ist, werden nicht auf die alleinige Bitte der Schuldigen vergeben, sondern auf jene dieser heiligen Unschuldigen, die meinen Namen in ihren Herzen und in ihrem Geist niedergeschrieben haben. Zweifelt nicht an meinem Wort. Ein im Himmel Getaufter befindet sich bereits in meiner heiligen und glorreichen Auferstehung.

Ich komme bald, um alle Gefangenen der Sünde zu befreien. Mein Heiliger Geist wird alle Schichten der Erde reinigen. Wer kann dem Feuer des Reinmachers widerstehen? Der Geist der Liebe wird alle Unreinheiten verbrennen. Wer wird sich erinnern können, was seine Vergangenheit war?

Das Licht der Welt wird vor jedem erscheinen und in diesem Licht die Verklärung der Seelen und der Körper tragen, um die Erde und das Fegfeuer auf immer vom Bösen zu befreien. Ich komme, um das Böse in allen seinen Formen zu vernichten. Ich komme, um die Gefangenen zu befreien. Ich komme, um den Schatten durch mein heiliges Licht zu ersetzen. Ich komme, um euch meinen Wohlgeruch der Heiligkeit zu schenken.

„JNSR": „Herr, du allein bist heilig!

Heilig, heilig, heilig ist der Herr, der Gott des Universums.

Der Himmel und die Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit!"

„Ich habe mein anbetungswürdiges Herz in jede Hostie gelegt, die euch nährt und euch mein Blut in Überfülle gibt. Ich verdanke mein Leben des Menschensohnes meiner heiligen Mutter. Das anbetungswürdige Herz eures Herrn wurde durch das Herz der heiligsten MARIA genährt, die mir ihr Blut gab. Das Blut ist Leben. Meine heilige Mutter ist auch mein Leben.

Heute komme ich, um euch zu sagen, dass unsere beiden heiligen und vereinten Herzen in jedem Teilchen der Hostien vorhanden sind, die in allen lebendigen (= echten! ,der Üb.) Messen aller Kirchen der Erde die Ziborien füllen.

Dieses Mutterherz, die euch die schönste Frucht des Vaters über eure Erde geschenkt hat, führt euch zu ihrem göttlichen Sohn, den Retter der Welt, zu ihm, dem Licht und der Kraft, um gegen die Finsternisse eurer Welt zu kämpfen.

In seiner unendlichen Güte hat der Vater JESUS und MARIA vereint und ihnen eure Verklärung anvertraut. Ihr werdet in eurer Seele den zwei grössten Heiligen, die eure Erde je getragen hat, gleichen, denn der Vater wird euch durch das Wirken des Heiligen Geistes die Schönheit seines göttlichen Sohnes schenken. Ihr werdet in eurer Seele zum Abbild des Sohnes Gottes, und ihr werdet die Gnade seiner vielgeliebten Tochter, der heiligsten MARIA haben. Denn wenn sie ihr Blut ihrem göttlichen Sohn JESUS gab, so übertrug der Sohn des ewigen Vaters seiner heiligsten Mutter MARIA alle seine Gnade: Sie ist die „Voll der Gnade" geworden.

JESUS und MARIA werden euch zum Vater auf seinem höchsten und heiligsten Berg führen, dort wo sich seine Heiligkeit und seine ewige Herrlichkeit befinden. Der Vater wird eure Verklärung segnen: Ihr werdet alsdann Kinder des Lichtes in der heiligsten Dreifaltigkeit sein. Die Unbefleckte wird auf der Erde wie im Himmel gepriesen.

Meine zweite Ankunft ist nahe.

Anlässlich des ersten Kommens auf eure Erde habe ich die Seelen befreit. Ich komme, um eure Körper zu befreien und ihnen die erste Reinheit wiederzugeben, jene, die der Vater euch bei eurer Schöpfung in seinem Schoss gegeben hatte.

Wenn eure Herzen die heilige Eucharistie empfangen, erkennen sie nach und nach das Bild der neuen Schöpfung des Vaters. JESUS und MARIA sind eure Muster (Vorlagen). Ich muss meinem Vater seine Schöpfung perfekt zurückgeben. Ich kann dieser gegenwärtigen Erde keine gereinigten Kinder und dieser gereinigten Erde keine unvollkommenen Kinder geben.

Ich wünsche von jedem meiner Kinder, sich aller dieser Unvollkommenheiten zu entledigen, die eure Seele und euren Körper angreifen. Bessert euch: Erbittet von mir die Gnade der Heilung eurer Seelen und eurer Körper. Vertraut euch eurer heiligen Mutter an, damit sie euch bei eurem Fortschritt helfe. Macht eure Erde gleichzeitig reiner und anziehender. Respektiert sie. Sie ernährt euch jeden Tag mit allen ihren Produkten. Respektiert die Wasser, die Meere, die Flüsse, und die ganze Natur wird es euch danken. Alle Elemente werden milder.

Um dieses Werk zu einem guten Ende zu führen, werdet ihr feststellen, dass der Mensch ohne Sünde sein muss; diese klammert ihn noch immer an den Bösen. Ruft JESUS und MARIA zu Hilfe. Die Erneuerung des Menschen und seiner Erde muss gleichzeitig erfolgen. Ihr werdet feststellen, dass euch dies ohne Gott nicht gelingen wird; dies ist für euch unmöglich. Bereitet euch also vor; für Gott ist nichts unmöglich; bittet mich um Glauben in der Hoffnung und in der Nächstenliebe; füllt eure Herzen mit der Liebe zu Gott und zu euren Brüdern. Die Erde wird liebenswürdiger als je zuvor sein:

- die Lahmen werden gehen,

- die Blinden werden sehen,

- die Kranken werden ihr Übel abwerfen

- die Seelen und die Körper werden sich reinigen

Die Erde wird alle Kinder der ganzen Welt ernähren;

- nie mehr Krieg

- nie mehr Feinde

- nie mehr Tränen.

Es wird nur noch Freude geben.

Die Liebe von JESUS und von MARIA wird das Heilmittel gegen alle Übel der Erde sein.

Bezüglich eines dir zu gebenden Datums: Weder der Tag, noch die Stunde; hingegen werden euch mehrere Zeichen gegeben werden. Betet mehr denn je mit meinem heiligen Kreuz und dem heiligen Rosenkranz meiner geliebten Mutter. Lebt und bessert euch, wie 

wenn eure Befreiung morgen stattfände.

Dieses Buch ist meiner heiligen Mutter für ihre unbefleckte Empfängnis gewidmet. Mit ihr für meine Kirche. Sie ist die Mutter der Kirche. Allen meinen geweihten Söhnen und Töchtern meiner heiligen Kirche.

Mein Dank liegt in meinem Segen, den ich meinem treuen Sohn gewähre, der zur Errichtung meines Werkes mit meiner Botschafterin beigetragen hat. (Gemeint ist M. Fernand Aleman, der „Sekretär" von JNSR, der Üb.) Der Segen wird auf seine ganze Familie gehen.

Mein Segen gilt:

- für alle meine Priester, die dazu beitragen, dieses Buch vollkommen zu machen, indem sie ihre aufrichtigen Zeugnisse beifügen;

- für mein privilegiertes Kind, meinen treuen Priester, auf dem in diesen durch mein erwähltes Kind geschriebenen Zeilen für mein Werk dieser Zeiten des Endes des Bösen in der Welt „Zeugen des Kreuzes" die Authentizität meines Wortes ruht

- für meine Arbeiter des Kreuzes und für ihre Familien

- für all jene, die ihnen geholfen haben;

- für all jene, die sich mit meinem Werk beschäftigen werden;

- für alle Übersetzer in allen Sprachen;

- für alle, die dieses Werk nah und fern bekannt machen werden;