Vorwort und Einführung zum 4. Buch (In deutsch in Parvis-Verlag)

Vorwort

Die hier vorgelegten Botschaften sind dazu bestimmt, allen be­kannt zu werden, die bereit sind sie aufzunehmen, sei es im Hinblick auf eine persönliche Bekehrung, sei es, um sich in den Prüfungen des Lebens davon stärken und führen zu lassen. Sie weisen in dieselbe Richtung wie alle gegenwärtigen «Offenbarungen»: auf die Zunahme der Krise in Welt und Kirche und auf die Wiederkunft Jesu, der schon bald in den Herzen aller herrschen und den Menschen den Frieden bringen wird.

Die Botschaften für das Leben sind dazu bestimmt, gelesen und meditiert zu werden, so als ob sie sich — über die Botin hinaus — an den Leser selbst wendeten; denn Jesus will zum Herzen eines jeden von uns sprechen, um unser verwundetes oder verdorrtes Herz mit der Zartheit seiner Liebe, die er uns entgegenbringt, zu bewegen.

Es ist also Jesus, der zur Seele spricht, einmal um sie im Glauben zu unterrichten, aber vor allem um sie wieder anzufeuern. Dies sollte ja jede Glaubensunterweisung tun: Sie sollte nicht nur ein trockener und fruchtloser gelehrter Unterricht sein, sondern ein Werk des Gebetes, der Anbetung, der Freundschaft im Hinblick auf eine innige Beziehung zu Jesus, wie es so viele Mamas, die den Glauben vermitteln, und gute Priester zu tun verstehen. Denn die Schule des Heiligen Geistes ist das Gebet.

Man wird sehen, daß in diesen Botschaften oft die Rede von Dozule1 und vom Geheimnis des Glorreichen Kreuzes ist. Dies stellt vielleicht eine Schwierigkeit für gewisse Leute dar, vor allem für jene, die sich, mit dem Bleistift in der Hand, mit ihrer menschlichen Intelligenz an dem praktischen Problem eines Kreuzes von 738 m stoßen, statt sich mit der Intelligenz ihres Geistes dem Plan des Herrn zu überlassen.

 

Es ist in der Tat so, daß die Offenbarung des Geheimnisses von Dozule von den Autoritäten der Kirche und der Hierarchie noch nicht offiziell anerkannt worden ist. Dozule ist jedoch sehr wohl von den Einfachen, den Demütigen, den Verehrern der Gottesmutter und den Kleinen anerkannt worden, die auch die pilgernde Kirche sind (vgl. Vaticanum II und die Mitverantwortung der Laien).

Jene also, welche durch die Gnade Gottes an das Geheimnis des Glorreichen Kreuzes glauben, mögen sich freuen. Denn die hier fol­genden Botschaften, wofür Jesus selbst den Titel T.eugen des Kreuzes angegeben hat, werden sie in ihrem Glauben stärken. Sie werden daraus Seelenstärke, Licht und Freude schöpfen. Doch vergessen wir nicht das Wesentliche: Was Jesus von uns verlangt, ist unser volles Ja — nicht so sehr nur zu diesen Botschaften oder den Ereignissen in Dozule, sondern Unsere Hinwendung zu seinem Evangelium, wovon diese Botschaften und die Ereignisse in Dozule nur das Echo und die Verwirklichung in dieser Zeit sind, die Endzeit ist.

«Aber wacht und betet, denn die Stunde naht.

Seid aufmerksam auf meinen Ruf; bewahrt eure Lampen bren­nend.

Ich berufe heute alle, die mich lieben und mir aufrichtig dienen; sogar die Arbeiter der letzten Stunde werden meinen Ruf in sich hören, denn die Versammlung gilt für bald.

Nach der Evangelisierung der ganzen Welt werde ich dann vom Himmel herniedersteigen und mein Name wird sogar von den Vögelchen in ihren Nestern besungen werden. Die ganze Natur wird

1 Dozule ist ein Marktflecken in der Normandie, 25 km von Lisieux und ungefähr 200 km von Paris gelegen. Etwa 50 Erscheinungen haben von 1972 bis 1982 vor einer Frau und Mutter von fünf Kindern namens Madeleine Aumont stattgefunden. Christus hat Made­leine eine Botschaft der Liebe und Barmherzigkeit diktiert und verlangt, sie zu verbreiten, um «die Menschheit, die am Rande des Abgrunds steht», zu retten. Das Wesentliche dieser Offenbarung läßt sich in drei Punkte zusammenfassen:

- Das Zeichen des'Menschensohnes kündet die baldige Wiederkunft Jesu an.

- Wir müssen uns bekehren und diese Zeichen der ganzen Welt bekannt machen.

- Denn die große Drangsal ist nahe, ja steht sogar kurz bevor. Und nur das Kreuz des Herrn kann uns schützen.

Zur weiteren Unterrichtung empfehlen wir Ihnen die Lektüre des Bändchens «Dozule, Botschaft Christi», worin die gesamten Botschaften enthalten sind. Das Bändchen kann beim Verlag Parvis bezogen werden.

meine Wiederkunft in Herrlichkeit besingen. Der Hauch der Liebe steht bereits vor euren Türen.» (Auszug aus der Botschaft vom 20. Juli 1997)

 

Ja, Herr Jesus, Komm! (Jesus, Notre Seigneur, Reviens)

Dies sind die letzten Worte der Heiligen Schrift im Buch der Geheimen Offenbarung, der Apokalypse, deren verschiedene Episo­den wir gegenwärtig erleben.

Dies ist auch die Signatur der Vertrauten Jesu, die uns diese «Bot­schaften»2 übermittelt und die selbst erklärt:

«Ich bin Nicht!» «Je Ne Suis Rien!»

J.N.S.R.

Christian Curty, O.EM.

 

2 Anmerkung des Verlegers: In Französisch sind vier Bände unter dem Titel «Temoins de la Croix» erschienen. Angesichts der Dringlichkeit dieser Offenbarungen und der Tatsache, daß der vierte Band das Wesentliche der Botschaft enthält, haben wir es für nützlich erachtet, ihn zu übersetzen und Ihnen heute bekannt zu machen. Im Augenblick ist eine Übersetzung der drei ersten Bände nicht vorgesehen.

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Einführung von Pater Christian Curty OFM

Das Geheimnis des Kreuzes

An diesem «Ende der Zeiten», es ist ja auch die Zeit Mariens, die allzeit ihrem Sohn vorausgegangen ist und ihn begleitet hat, geht vor unsern Augen die Prophezeiung des Joel (3,1-5) in Erfüllung, und dies geschieht bisweilen auf eine Aufsehen erregende Weise.

«In jener Zeit wird es geschehen, daß ich meinen Geist ausgieße über alles Fleisch. Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben, und eure jungen Männer haben Visionen. Auch über Knechte und Mägde (das heißt jene, die nicht euren christlichen Glauben teilen) werde ich meinen Geist ausgie­ßen in jenen Tagen. Ich werde wunderbare Zeichen wirken am Him­mel und auf der Erde: Blut und Feuer und Rauchsäulen. Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des Herrn kommt, der große und schreckliche Tag. Und es wird geschehen: Wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet.»

Nun also befinden wir uns genau in dieser Endzeit, wo vor unsern Augen und durch verschiedene zeitgeschichtliche Ereignisse die pro­phetischen Worte Joels begonnen haben sich zu verwirklichen und sich weiterhin bis an ihr Ziel enthüllen werden.

Wie viele Pilger können bezeugen, daß sie mit ihren Augen die Zeichen an der Sonne oder am Mond gesehen haben, an den Orten der neuen Erscheinungen Mariens! Was die Zeicheaa von Blut und Feuer auf Erden betrifft, genügt es, unsere Medien jeden Tag zu befragen, um deren traurige und schmerzvolle Beschreibung zu sehen.

Man möge dem Zeichen der Muttergottes in GARABANDAL3 Be­achtung schenken (und wie es scheint auch in MEDJUGORJE), dem sichtbaren Zeichen, das von anderer Natur ist als Irdisches und «das bis ans Ende der Welt bleiben soll», worin leicht die «Rauchsäulen» zu erkennen sein sollen, wovon die Propheten sprechen (vorab Joel), oder die geheimnisvolle «Wolke», die das Volk Gottes auf seiner Wanderung durch die Wüste Sinai begleitete und die über dem Bundeszelt ruhte, und die man auch im Evangelium wiederfinden kann, bei der Verkündigung an Maria, der Lade des Neuen Bundes, bei der Taufe JESU, bei seiner Verklärung und bei seiner Himmel­fahrt.

Das Hervortreten des Übernatürlichen

Es ist nämlich überraschend, dieses Hervortreten des Ubernatür­lichen in unserer Zeit festzustellen (um zu vereinfachen und nicht unnötig in die Länge zu ziehen, verwenden wir denselben Ausdruck, womit wir zwei in der Theologie unterschiedene Wirklichkeiten bezeichnen, das Übernatürliche an Gott und das Ubernatürliche bei den Engeln und Teufeln). Erwähnen wir nur die vielseitigen und fast unaufhörlichen Erscheinungen MARIENS in so vielen Orten und Ländern und diese zahlreichen Botschaften, die sie an uns richtet durch bevorzugte Seelen, um uns bewußt werden zu lassen, in wel­chen Zeiten wir leben.

Die zahlreichen Menschen, vor allem aber Kinder, und zwar schon solche unter fünf Jahren oder auch etwas ältere, die himmlische Erscheinungen haben (oder manchmal auch teuflische) und die innere Einsprechungen empfangen, welche das Evangelium wieder aktuali­sieren. Dieses Übernatürliche verbreitet sich unmerklich von überall her und nimmt nur noch zu in dieser Zeit, welche die unsere ist, und wo eben die Verwirrung in der Lehre herrscht und die Verdunkelung in den Gewissen und das Vergessen der großen Heilsgeheimnisse (die Gebote Gottes, das sakramentale Wirken Christi) und des Zieles unserer ewigen Bestimmung.

Denn fürwahr, wenn Gott den guten Samen seines Wortes aussät, tritt der Widersacher sogleich dazwischen, um sein Unkraut dar­unter zu mischen: denn Satan weiß, daß seine Zeit zu Ende geht. Im

3 In Garabandal versprach die Gottesmutter, die von 1961-1965 vier jungen Mädchen erschien, daß am Tag des großen Wunders ein Zeichen an dem Erscheinungsort zu sehen sein werde (auf den «Pinien»), ein sichtbares, nicht greifbares Zeichen, das fotografiert werden kann und bis zum Ende der Welt bestehen bleiben wird.

gegenwärtigen Zeitpunkt herrscht er noch und die Zeichen seiner Anwesenheit und seines Wirkens breiten sich vor unsern Augen aus: Drogen, Sekten, Okkultismus, Satanismus, Hard Rock, Gewalt, Haß, Sittenlosigkeit und selbstverständlich die verschiedenen Mittel und Wege, womit er die Menschen zu quälen sucht: Besessenheit, Anfechtungen und Versuchungen, usw...

Daher die Notwendigkeit einer Unterscheidung der Geister, um aufzunehmen, was von Gott her kommt, und zu verwerfen, was dem Geheimnis der Bosheit angehört, wovon wir die Spuren auffinden in dieser Kultur des Todes, die der Heilige Vater beklagt hat, welche die Menschheit nicht nur zu ihrer Entartung, sondern ganz einfach zu einem zügellosen Wahnsinn führen möchte, wo jede Rücksicht­nahme auf Sitte und Tradition, beruhend auf Religion oder Familie, aufhört und die nur im Chaos und in der Ausweglosigkeit der Hölle enden können.

 

Das Zeichen des Kreuzes

Nun aber erstrahlt inmitten jeder Unterscheidungsgabe und im konvergenten Mittelpunkt aller himmlischen Botschaften das Geheimnis des Kreuzes. Möge dieses Zeichen nun schmerzhaft im Fleische oder im Gefühlsleben des Botschafters Gottes erlebt werden oder als mit Hoffnung und mit Erbarmen für alle Verkündigung vorgetragen werden, es ist das Echtheitssiegel, dank dem man erken­nen kann, daß hier die Hand Gottes am Werk ist.

Das Geheimnis des KREUZES ist genau der Anfang, das Herz und Endziel der mystischen Ereignisse, wo der Herr, um sein Volk zu retten, das sich im vollen Abtriften befindet, es auffordert, dieses Kreuz aufzurichten auf eine eindrückliche Weise und für alle gut sichtbar. Wie einst Mose die Stange mit der ehernen Schlange auf­richten sollte, um alle jene von ihren Wunden zu heilen, die von den Schlangen tödlich verwundet worden waren. Diese mystischen Offenbarungen von DOZULE4, die mit Anklängen an die Evangelien und mit lateinischen Worten aus der Liturgie befrachtet sind, wurden von der kirchlichen Behörde noch nicht anerkannt und sind noch Gegenstand einer Untersuchung.

Ohne uns von den tausend technischen und baustofflichen Pro­blemen aufhalten zu lassen, die beim Errichten eines Riesenkreuzes von 738 Metern auftreten können (obwohl es durchaus sachverstän­dige Ingenieure, Techniker und Architekten gibt, die nach gründ­lichem und mit konkreten Zahlen berechnendem Studium der Frage es als möglich erklären), wollen wir dem Grund dieser göttlichen Auf­forderung nachgehen, das Kreuz im Herzen dieser Welt zu errichten in einer Epoche, wo man dem Komfort nachjagt, die Buße (bis hin zum bloßen sie Nennen) vergißt, vor den täglichen Kreuzen flieht, das Opfer verachtet.

Die 738 Meter wollen geradewegs und zwingend in Erinnerung rufen, was nun vor bald 20 Jahrhunderten auf dem Kalvarienberg zu Jerusalem geschehen ist, wo JESUS durch sein Kreuz in einem grau­enhaften Leiden alle Menschen gerettet hat. Und weil es da um unser Heil geht, will er alle Menschen an diese unausweichliche Wahrheit erinnern:

JESUS ist der einzige Retter und durch sein Kreuz werden wir gerettet. Und wenn die Menschen dieses Kreuz nicht aufrichten, das durch seine Aufsehen erregenden Ausmaße die Vorstellungskraft beeindrucken und die Härte der Herzen zermalmen muß, dann wird er selber, wie er es verheißen hat, es am Himmel erscheinen lassen.

Wie er es schon durch Schwester Faustine angekündigt hat, die inzwischen seliggesprochen wurde, und deren Botschaft, womit sie beauftragt worden war, man seinerzeit nicht hat glauben wollen:

«Ehe der Tag des Gerichtes kommt, wird den Menschen ein Zei­chen am Himmel gegeben werden. Jedes Licht wird ausgelöscht wer­den am Himmel und auf Erden. Dann wird das Zeichen des Kreuzes am Himmel erscheinen. Aus jeder Wunde an meinen Händen und meinen Füßen werden Lichter hervorgehen, welche die Erde für einen Moment erleuchten werden. Das wird geschehen kurze Zeit vor dem Jüngsten Tag.»

 

4 Dozule ist ein Marktflecken in der Normandie, 25 km von Lisieux un circa 200 km von Paris entfernt. Von 1972 bis 1982 haben dort vor Madeleine Aumont, einer Hausfrau und Mutter von fünf Kindern, etwa fünfzig Erscheinungen stattgefunden. Christus hat ihr eine Botschaft der Liebe und des Erbarmens diktiert und ihr befohlen sie zu verbreiten, um die «Menschheit, die am Rande des Abgrunds steht, zu retten». Diese Botschaften sind beim Parvis-Verlag als Broschüre unter dem Titel «Dozule, Botschaft Christi» erhältlich.

 

Vielfältige Kreuze

Doch da unsere Herzen schwer von Begriff sind, um alles zu glauben, was die Propheten uns angekündigt haben (vgl. Lk 24,25), und da unser Verstand verdunkelt wird, wenn wir ungläubig bleiben vor so vielen Zeichen und Wunden, fordert uns unser Gott, der nicht müde wird in seiner Absicht, unsere Menschheit zu retten, die dem Untergang geweiht wäre, in einem letzten Aufruf auf, dieses Zeichen des Kreuzes zu vervielfältigen dort, wo wir es können. Und da er will, daß dieses Kreuz, das man manchmal in ein Schmuckstück oder ein Kunstwerk verwan­delt hat, an sein schmerzvolles Leiden erinnere, das er in Jerusalem erlitten hat, fordert er uns auf, diesem Kreuz die Ausmaße zu geben, wenn auch in kleinerem Maßstab, mit der Höhe der heiligen Stadt von 738 Metern!5

Dieses Kreuz wird die Gebiete, die Orte, die Personen in den gegen­wärtigen und künftigen Prüfungen schützen; aber nicht auf eine magische Weise durch ein rein materielles Aufrichten: denn wozu sollte es uns dienen, wenn wir das Kreuz nicht in unserem Herzen aufrichten, wofür das materielle Kreuz ja nur eine sprechende Erin­nerung sein wird.

In unserer Zeit, die von schweren Bedrohungen gar sehr beladen ist, fordert uns JESUS von neuem mit den Worten auf, womit er seine evangelische Verkündigung begonnen hat: «Das Reich Gottes ist nahegekommen. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!» (Mk 1,15)

Diese Evangeliums gemäße Umkehr kann auf vielerlei Weisen Aus­druck finden; es ist gut, sich diese in Erinnerung zu rufen:

Tut Buße! Ändert euer Leben! Wendet euch von eurem Sündenle­ben ab! Kommt zurück zum Gott (eurer Taufe oder eurer Kindheit)! Legt den fleischlichen Menschen ab, der seinen Trieben ausgeliefert ist, und wendet euch hin zu Gott!

Und zu allen, die sich ihm schenken wollen, sagt JESUS:

«Wenn einer mein Jünger sein will, verleugne er sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.» (Lk 9,23)

 

5 Vergleiche dazu die Botschaften in diesem Buch vom 16. Juli, dem 24., 28. und 30. August, dem 3. und 10. Oktober, dem 1. November und 7. Dezember 1996, vom 28. Januar und 3. Februar 1997.

Uns geschehe durch Maria nach deinem Willen!

Aber es ist gut für uns, daß wir uns zu MARIA hinwenden, der man voll Vertrauen den so süßen Namen Mama geben darf. Denn es gibt Kreuze, die zu schwer zum Tragen sind, so lange wir allein sind; doch wenn wir die Mama einladen, die nie nein sagen wird (wie könnte sie es angesichts des Leidens ihres Kindes, das zu ihr um Hilfe ruft?), dann wird jedes Kreuz, auch das schwere, leicht. Und die Mama zeigt dem Kind, daß dieses Kreuz zu einer innigen Vereinigung mit JESUS wird, der sein eigenes Leiden fortsetzt in den Schmerzen seines Kindes.

Beglückendes Kreuz, das so den Pfad zur Gottesliebe und zum Mitleiden mit den andern öffnet!

«Du hast weder Schlacht- noch Speiseopfer gefordert,

Nicht an Brand- und Sündopfern findest du Gefallen,

Nein, einen Leib hast du mir bereitet.

Da sagte ich: Ja, ich komme Herr,

Um deinen Willen zu tun.» (vgl. Hebr 10,5-7)

«Nur durch deine Mutter geschehe mir nach deinem Wort!»

 

P. Christian Curty

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