J.N.S.R.  10. Buch

 

18. Dezember 2001 – 29.Juni 2002

 

 

 

 Die Kirche MARIAS

 

DEZEMBER 2001

 

 

 

Dienstag, 18. Dezember 2001


JESUS: Die Lauen speie ich aus. Sie sind durch den Glauben kaum zerkratzt; sie wickeln eine grosse Binde um die auffallendste Partie, die rechte Hand, ohne jedoch darunter Balsam aufzutragen: Sie wollen, dass man sie sieht, sie wollen der Welt zeigen, dass sie leiden. Ich werde jedoch kommen, um diese Deckmäntel, diese unnützen Verbände zu entfernen.

Denn jene, die wegen meines Namens und wegen der vollkommenen Aufopferung ihres Herzens und ihres Geistes an Gott wirklich leiden, sind die Märtyrer Satans: er lässt ihnen keine Atempause, und sie wissen es. Denn der Böse braucht keine Kleider und noch weniger Bandagen, um aufzudecken, dass ihr meine heiligen Liebeswunden in eurem Wesen, in eurer Seele angezogen habt. Denn ihr gehört mir.

Woran erkennt man ein wahres Kind Gottes? An seinem täglichen Leiden, denn die Bürde des Glaubens ist an seinen Leib, an seine Seele und an seinen Geist angekoppelt, wie es in mir mein heiligstes Kreuz der Liebe war, das ich bis auf Golgotha getragen habe und es noch heute mit einem jeden von euch trage. Denn ohne meine Hilfe wäret ihr durch Satan bereits zermalmt. Ja, ihr seid auf diesem Anstieg zum Ort, an dem sich für die gesamte Menschheit alles erfüllen wird, alle in mir und ich in euch.

In eurer Freiheit habt ihr meinen Weg gewählt - und auf ihm mein Erlösungsleiden. Ich bin euer Begleiter, ihr seid meine Geliebten, mit denen ich diese Neue Welt aufbauen werde. Diese Welt wird auf mein Wort hin ganz und gar wie ein neues aufflackerndes Feuer hervorgehen, das alles und alle erwärmen wird, ohne dass es euch brennt. Es ist dies mein brennender Dornbusch, und ich sage euch durch dieses Freudenfeuer: „Kommt, ihr Gesegneten meines Vaters, das Bankett ist bereit. Die Hochzeit des Lammes mit seiner Neuen Kirche; sie steigt von meinem himmlischen Jerusalem herab; sie ist da – vor euch."

Ihr werdet zu den Höhen hinaufschauen und werdet vom Himmel die Stadt Gottes unter euch herabsteigen sehen, mit allen seinen Erwählten. Die Mutter der Kirche ist vorne. JESUS ist inmitten von euch.

Denn all jene sind die Kirche, die gelitten haben, damit sie neu erstehe, alle jene, die die Mutter voll der Gnade begleitet haben, indem sie neben den Behinderten und Erniedrigten dieser lieb- und erbarmungslosen Welt gingen. Dies ist die neue, einzige Kirche. Es ist die Kirche der Armen, strahlend vor Barmherzigkeit, Liebe und Gottesfurcht; es ist die Kirche MARIAS. Amen.†

 

 

 

Die Taufe

 

Donnerstag, 20. Dezember 2001

 

JESUS: Am Ufer des Jordans taufte Johannes jene, die zu ihm kamen. Deshalb gab man ihm den Namen „der Täufer". Zum Zeichen der Busse, goss er das Wasser auf den Kopf jener, die seine Taufe erhielten.

Als ich getauft wurde, öffnete sich sogleich der Himmel, und der Geist Gottes stieg unter der Gestalt einer Taube über mich herab, während eine vom Himmel kommende Stimme sprach: „Dies ist mein vielgeliebter Sohn, hört auf Ihn!". Meine Inkarnation wurde in jenem Augenblick durch den Vater geoffenbart.

Für Gott begleiten Sünde und Heil (Rettung) einander. Durch die Heilige Gnade Gottes spricht die Unschuld die Sünde los.

Es gibt keinen Tod. Seid keine Feinde des Geistes. Das Kind hat Gott bereits von seiner Empfängnis an in sich. Ich sage es euch erneut: Die Taufe existiert auch im Himmel.

JESUS bestätigt es euch: Ich gebe sie direkt in die zustimmende Seele. Das totgeborene Kind hat im Schoss seiner Mutter gelebt, wo ich es abgeholt habe noch bevor es auf diese Erde gelangt ist. Alle Seelen Gottes kennen Christus, der sich in die jungfräulichen Wasser MARIAS versenkt hat.

Durch meine Taufe hat das Kind das Wasser und den Geist empfangen. Und mein Heiliger Geist genügt dafür.

Ich bin JESUS Christus, die Nahtstelle mit Gott, so wie meine gesegneten Seelen unter sich mit der Heiligsten Dreifaltigkeit zusammengeschweisst sind.

Ich bin der Urheber der Taufe.

JESUS-Christus.

Amen.

† †

 

 

Weshalb am Ende der Welt kommen? Für wen?

 

JANUAR 2002

 

 

 

14. Januar 2002

„JNSR: „Mein Gott, in der heutigen Messe habe ich Deinen Priester sagen gehört, dass Du erst am Ende der Welt wiederkommen würdest. Wenn Du also erst in ein paar Jahrhunderten wiederkommst, um alles zerstört zu sehen, wo bleibt dann Dein Wort? In Matthäus (24) „Die Ankunft des Menschensohnes wird offenkundig sein":

26 Wenn man euch sagt: „Seht, er ist in der Wüste, geht nicht hin; er ist in den Gemächern, glaubt nicht daran. 27Wie der Blitz tatsächlich im Osten aufflammt und bis zum Westen leuchtet, wo wird es mit der Ankunft des Menschensohnes sein. 28 Da wo das Aas ist, versammeln sich die Geier."

JESUS: Mein Kind, warum gibt man euch in meiner Kirche noch immer diese Nahrung? Der Menschensohn hat in Dozulé gesagt, dass er in Herrlichkeit wiederkomme. Ich habe es Madeleine in meiner Kirche vor ihrem Beichtvater gesagt.

Wäret ihr alle bereit, euren Herrn zu verurteilen, wie er es bereits bei der ersten Ankunft wurde? Heute wird mein Wort noch immer verspottet und entstellt. Ich bin über den Glaubensmangel traurig.

Das Aas sind jene, die mein Wort verleugnen, indem sie es entstellen. Es gibt eine solch grosse Verwirrung, dass es offensichtlich ist, dass die Geier durch das schlechte Wort, das aus dem Mund von all diesem Aas ausgeht, bereits satt und zufrieden sind. Ihre Rede und Informationen sind eine schlechte Nahrung, die nur den Raubvögeln Freude und Befriedigung geben, die darauf warten, sie zu reissen und in die Luft zu schleudern, um meine armen Kinder zu vergiften.

Niemand ist mehr tot als jener, der Mein Wort des Lebens entstellt.

Achtet mein Wort des Lebens.

Lest die Evangelien.

Und siehe, ich komme.

Amen, komm, Herr JESUS.

† †

 

 

Kleiner als das Kind

 

Dienstag, 15. Januar 2002

 

„JNSR": „Herr, mein Gott, willst Du heute zu mir sprechen? Um mich herum herrscht eine Stille. Vielleicht eilt es nicht, dieses letzte Buch, das der dritte Teil von „Apostelgeschichte 4" ist, zu schreiben?"

JESUS: Heute gebe ich dir das Mittel, in mein Reich einzudringen, das im Himmel ist. Komm mit mir und sei still. Jeder Lärm zerstreut die Seele. Beschäftige dich nur mit mir.

Das Göttliche ist dem Blick der Menschen, die ihm kein Interesse gewähren, entzogen, während sie doch über Allem, was von Gott kommt, was Gott ist, aufmerksam sein müssten. Die Welt ist noch zu materialistisch, um die heilige Wahrheit zu vertiefen. Und wenn sie es machen, dann aus Neugier und nicht aus Liebe. Denkst du, dass sie dies aufrütteln und zu mir zurückkommen lassen würde? Ich wünsche nicht im Trüben zu fischen.

Mein Kind, nur meine Liebe soll dazu beitragen. So viele Dinge stehen dem Menschen für seine Bekehrung zur Verfügung! Es ist wie wenn ich den Weg mit weissen Steinen markieren würde, damit sie ihm folgen und um ihnen zu helfen, mich wieder zu finden. Dies ist aber nicht ihr Ziel, also sehen sie die weissen Steine nicht.

Herr, in Johannes (3) hast Du zu Nikodemus gesagt:

3-9 „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht von oben geboren ist, kann er das Reich Gottes nicht schauen. Da sagte Nikodemus zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, der schon alt ist? Er kann doch nicht noch einmal in den Mutterschoss zurück und wieder geboren werden? Und Jesus sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wer nicht aus Wasser und Heiligem Geist geboren ist, kann nicht in das Reich Gottes eingehen. Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, wer aber aus dem Geiste geboren ist, ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir sagte, ihr müsst von oben geboren werden. Der Wind weht, wo er will, du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt. Gerade so verhält es sich mit dem, der aus dem Geiste geboren ist."

„Das Königreich befindet sich auf dem Gipfel des Heiligen Berges, wo Gott wohnt. Eine Seele hat einen langen Weg zu durchlaufen, um dort anzukommen. Dort befindet sich auch ihre Wohnung nahe dem Vater, der sie erschaffen hat, denn dort befindet sich die Herrlichkeit Gottes.

Ihr sagt von mir: JESUS ist die Liebe und Ich BIN die Liebe.

Ihr sagt: Die Herrlichkeit Gottes und tatsächlich: Gott IST Herrlichkeit.

In meiner heiligen Auferstehung befindet sich die Herrlichkeit Christi, die neue Existenz voller Kraft, die euch ruft und euch zu sich zieht, um mir zu folgen. Mein heiliges Kreuz ist das Signal und das Blut, das entlang meines Kreuzes bis zum Boden läuft; es zeigt euch meinen Weg, euren Weg.

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

In der Verherrlichung meines heiligen Kreuzes ist eure Auferstehung.

Kind, begreifst du den ersten Schritt, den dein Gott machte? Ich bin aus meiner Herrlichkeit weggegangen, um mich auf eurer Erde zu euch zu gesellen und euch den Weg zu zeigen, der durch die Demut beginnt.

Dann, machte ich mich kleiner als ich war, um in eure Welt zu kommen. Das göttliche Kind, das Kind von MARIA, ist das für das menschliche Verständnis Unzugängliche geworden: ein Kind wird in die Arme genommen, um es zu umarmen, es zu betrachten...aber es liegt in einer Krippe, um angebetet zu werden. Ich habe gewünscht, dieses Wenige an Mehl zu sein, das sich ins Unendliche vermehrt, dieses Brot des Lebens, um jede Seele zu berühren.

Wer ist derjenige, der alle Unschuldigen getötet hat, um mich treffen zu können? Wer ist derjenige, der mich in der Eucharistie töten kann? Eure Hände, eure Füsse? NEIN! Aber viel eher euer Geist, der fortfährt, mich wie nie zuvor zu zerreissen, bis hin zum Zweifel an meiner Existenz unter den Gestalten von Brot und Wein, die in der heiligen Messe zu Meinem Leib, zu Meinem Blut, zu Meiner Seele und zu Meiner Göttlichkeit werden.

JA! Glaubt, das der ICH BIN unsterblich und allgegenwärtig ist. Aus diesem Mehlkörnchen werdet ihr eines Tages die Herrlichkeit Gottes hervortreten sehen. Glaubt ihr an meine heilige Macht? Dann werdet ihr die glorreichen Wasser der himmlischen Seligkeit fliessen sehen, die vom Throne Gottes ausgehen, vom Gipfel seines heiligen Berges. Ihr werdet Überschwemmungen sehen, die nicht nass machen und Feuer, die nicht brennen; sie werden euch gänzlich bedecken.

Lest nach bei Isaias (40,5): „Dann wird sich die Herrlichkeit Jahwes offenbaren und alles Fleisch wird sie auf einen Schlag sehen, denn der Mund Jahwes hat gesprochen."

Das Wort unseres Gottes bleibt auf immer bestehen.

Die totale Auferstehung wird kommen, und es handelt sich um eure Auferstehung in der Herrlichkeit. Erinnert euch, dass eure Erde mit eurem Leben solidarisch ist. Sie ist euer Spiegel. Ihr könnt euch nicht alleine retten, indem ihre eure Brüder, die Menschen und eure Erde die eure Nährmutter ist, zurückweist. Die Harmonie ist allgemein.

Eure Sorge darf sich nicht nur auf die materiellen Konsequenzen stützen: Auch die Luftverschmutzung und die niederträchtige Bosheit der Menschen, die die Wälder in Brand setzen. Dies sind boshafte Akte, die vom Tier-Menschen her entstehen, der überhaupt kein Gefühl hat. Er wird das Gleiche mit dem ungeborenen Kind machen „ein Fötus zu töten ist nichts, nur ein bisschen Fleisch ohne Leben"...Ihr tötet und treibt alles ab, was im Entstehen begriffen ist.

Die ganze Schöpfung seufzt heute noch immer unter den fortlaufenden Geburtswehen. Ihr seid daran, die Liebe zu töten. Alle müssen verstehen, wie sehr ich euch liebe, um euch bei eurer allgemeinen Niederkunft fortlaufend beizustehen. Ihr müsst alle an dieser Arbeit sein.

Ihr sollt aber wissen, dass alles von mir kommt, von eurem Gott, und dass alles zu Gott zurückkehrt.

Ich bin die Hoffnung des enttäuschten Menschen.

Betet, werdet mild, demütig und barmherzig.

JESUS-Christus

† †

 

 

Dass sie eins seien

 

Sonntag, 20. Januar 2002

 

„JNSR": „Herr, ich bitte Dich, mit mir diese wunderbare Unterhaltung zwischen dem Himmel und der Erde fortzusetzen; zwischen Dir, meinem Gott der Liebe und Seiner „Je ne suis rien" (JNSR), die Dich liebt. Führe mich, Herr, in diesem Buch, das das letzte dieser schönen Ausgabe „Zeugen des Kreuzes" sein wird.

JESUS: „Ich komme zu dir, und ich werde dich erwarten, um dieses letzte Buch, das das Geschenk des Heiligen Geistes betrifft, zu beenden. Gott manifestiert sich durch seine drei Personen, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Aber das Wort wird weiterfahren,dich zu informieren und wird darüber sprechen, was er von euch, von jedem von euch, erwartet; der feurige Geist in jeder Seele, der in Gemeinschaft mit der heiligsten Dreifaltigkeit und MARIA, der Unbefleckten, der Jungfrau und Gottesmutter, Tochter des Vaters, Mutter des Sohnes und Braut des Heiligen Geistes, steht.

Für Dich sind diese Zeilen, die die Türe schliessen werden, die sich geöffnet hat, um die Kinder der Erde vor den Gefahren, die sie bedrohen, zu informieren und über das Wohlergehen, das Gott denen bereitet, die ihm folgen werden. Seine Güte wird sich bis zum letzten seiner Schafe erstrecken, das vom Bösen gefangen ist, und es wir Gott mit Liebe und Wahrheit rufen.

Auf meiner Erde habe ich meine heilige Kirche gegründet: Sie ist das Bindeglied mit dem Himmel, wo sich meine vollkommene Kirche befindet, jene, die euch ihre Strahlen der Hoffnung, des Glaubens und der Barmherzigkeit sendet. Es sind dies die Heiligen, all jene, die eine hohe Heiligkeit erreicht haben und dem Sohn Gottes ähnlich sind. Unter ihnen befinden sich jene, die danach verlangen und auf dem Weg sind, es zu werden. Die Einen haben sich durch die Anderen geheiligt, um höher zu steigen. Wie ihr: die Einen werden durch die Anderen gerettet werden, indem ihr euch liebt und euch auf diesem Weg, dieser Pilgerschaft, die ihr auf der Erde ausführt, helft.

Ich habe in jedes Herz einen Willen gelegt, der nach dem Grad eurer Ausdauer funktioniert, und jener, der meine Liebesbotschaft versteht, wird sich schnell aufmachen, zu dem was ich von ihm zu machen verlange. Ja, liebt Gott über alles und eure Brüder wie euch selbst oder wie ich euch liebe. Ihr schreitet dem Licht meines Lebens entgegen. Auf diesem Weg wird sich eure Metamorphose, eure Umwandlung vollziehen.

Glaubt ihr, dass ihr gekommen seid, hier zu bleiben, um euer Leben so gut wie nur möglich einzurichten mit modernem Komfort und ohne Sorgen für das Morgen, weil ihr Macht, Geld und Ansehen der Leute besitzt? Leute um euch herum, die euch gleichen? Da ihr unter diesen Leuten eingestuft seid, die man aufgrund ihrer guten Sitten und ihrem mit gut sichtbaren Beispielen erfüllten Leben beachtet.

Sie gehören den guten Institutionen an, sind an den Versammlungen in der ersten Reihe, sie geben Spenden gemäss der Grösse des „Opferstocks" und vor der Menge der Gläubigen haben sie den ersten Platz.

Unglücklich jene, die an diese (kommende) Zeit denken, wie man an eine bestehende Institution denkt, bei der man den höchsten Rang zu erobern versucht, damit man euch sieht!...Ja, euer gegenwärtiger Thron ist vergänglich und sein zersetztes Fundament wird in Kürze zusammenstürzen.

Denn siehe, ich komme, um alles neu zu machen!

Der Himmel und die Erde werden sich wie zwei Zwillingsschwestern sehen mit dem gleichen Aussehen und den gleichen Gefühlen; angetrieben von der gleichen Liebe wird die Erde meinem Himmel der Herrlichkeit gleichen. Ich werde nicht meine himmlischen Streitkräfte und auch nicht meine glorreichen Heiligen einsetzen, um meine Erde in ihrer Heiligkeit zu bestätigen: Ihr selbst werdet diese Heiligen und diese Streitkräfte der Herrlichkeit, die mein Wort eifersüchtig bewahren werden. Tag und Nacht wird es in meiner heiligen Kirche verkündet werden. Tag und Nacht werdet ihr fortfahren, Gott im heiligen Altarsakrament zu loben. Eine Armee von Priestern, die das Kreuz der Liebe ihres Herrn als Rüstung tragen werden und den heiligen Rosenkranz meiner vielgeliebten Mutter als einzige Waffe.

Ja, ihr werdet grosse Dinge sich entscheiden sehen, sogar in einer einzigen Nacht. Denkt nicht, andere Personen erscheinen zu sehen. Ihr werdet diese gleichen Bewohner sein, aber eure Seele wird so schön sein, dass sie ihre Klarheit, ihr Licht auf euer Gesicht überträgt. Euer Leib wird eine neue Kraft haben, denn Gott IST das neue Leben. Eure Auferstehung wird eure Glieder und euren ganzen Leib betreffen.

JESUS-Christus ist das Geschenk des Vaters, und der Vater bittet seinen Sohn: „Mein Sohn, auf dass sie jetzt eins seien, so wie Ich in Dir bin und Du in Mir."

Ihr, Geschöpfe des Vaters der Liebe, werdet eurem Schöpfer ähnlich sein. All dies muss geschehen und noch viele andere schöne Dinge. Erlebt für den Moment bereits eure Heiligung, indem ihr beginnt, das Böse, das in euch ist, zurückzuweisen und zu versuchen vollkommen und grosszügig zu werden.

Ich segne euch†

in der Heiligsten Dreifaltigkeit der Liebe

JESUS-Christus.

† †

 

 

Der Geist spricht in dir

21. Januar 2002

 

„JNSR": „In Deiner heiligen Herrlichkeit führst Du uns, wie das kleine Kind, das die Hand des Vaters nicht loslässt. Es ist nicht die Angst, die es durch diese Handlung an seinen Vater bindet, sondern das Vertrauen. Mit Dir, Herr, gibt es keine Finsternis, alles ist Licht und Leben; Du lässt uns zum Leben erstehen, zu diesem Leben, für das wir uns eingesetzt haben zu ihm zu gelangen, koste es was es wolle, über Berge und Sümpfe und unbekannte Erden, um zu diesem gelobten Land zu gelangen, das wir durch Deine Liebe in uns kennen.

Es ist das schönste, denn es ist die Herrlichkeit des Herrn, die Stadt der Liebe, die Stadt Gottes. Wir werden gemeinsam zum Gipfel Deines heiligen Berges aufsteigen, indem die Einen die Andern antreiben, wie um uns selbst unter ihnen zu besammeln, denn wir werden nur noch eine Einheit bilden (eins sein), auf der Höhe angekommen, die Du selbst für alle bestimmt hast, damit jene, die dort ankommen, sagen können:

„Ich habe mein eigenes Fleisch besiegt; ich habe diese Leistung erreicht, indem ich meinen Geist gebeugt habe, um zu Deiner Herrlichkeit zu gelangen. Herr, meine Seele hat sich Deinem heiligen Willen unterworfen, um Dich endlich zu sehen, Dich Dir zu nähern."

In der heiligen Eucharistie beginnst Du, Dich zu enthüllen. Indem Du in uns wohnst, leben wir in Dir; Du suchst aber, dass wir Dich noch mehr wünschen. Denn der Mensch ist ein Sucher, der oft die Orientierung vergisst; Du stützest ihn in Deinem Geschenk von Dir selbst. Wenn er aber Dich zu sehen wünscht, danach trachtet, endlich Dein heiliges Gesicht zu entdecken, dann verbirg Dich nicht mehr, komme zu uns, zeige uns Dein anbetungswürdiges Antlitz.

Wir sind nicht würdig, Dich zu sehen. Wir sind noch zu viel mit Finsternis erfüllt. Dein heiliges Licht risikiert, uns zu erblinden. Herr, was wirst Du für den Menschen tun, der Dich erwartet und für die andern, die vergessen haben, dass Du sie erwartest?

JESUS: Ich wünsche leidenschaftlich, dass dieser Tag komme. Werdet ihr aus Wasser und Geist wiedergeboren werden? Wenn ihr auf dem Gipfel meines heiligen Berges ankommen werdet, dem Symbol eurer eigenen Auferstehung, werdet ihr alsdann die glorreichen Wasser der himmlischen Seligkeit empfangen, die wie ein unerwarteter Regen unaufhörlich strömen wird, und dabei eure Seelen in meinen Heiligen Geist eintauchen werden.

Eure Auferstehung wird dann vollendet sein.

JESUS-Christus.

† †

 

 

Mein kostbares Blut

 

23. Januar 2002

 

„JNSR": „Herr, rede zu mir, ich höre Dir zu. Kann ich von hier weggehen, mich meinen Kindern nähern? Würde ich dann Deinen heiligen Willen verletzen?

JESUS: „Durch deine Taufe und dein heiliges Fasten, erlöse uns von allem Bösen, Herr!"

Was würdest du andernorts erhalten? Vernimm meine Stimme. Ich taufe mit meinem Blut jenen, der meinen heiligen Willen erfüllt. Gott heiligt seine Kinder und seine Werke durch sein kostbares Blut. Mein Kreuz ist in dir lebendiger als je zuvor. Es ruft all jene, die es sehen, in der Welt Rosenkränze von Kreuzen zu bilden.

Siehst du, die Rose, die ich meiner heiligen Mutter anbiete, hat den Duft meines heiligen Kreuzes. Jedes Rosenblatt ist ein Geheimnis, eine Unterweisung für diese Zeiten, in denen der Mensch vergessen hat, seine Mutter zu ehren, die weiterhin auf jedes von euch Acht gibt, seit sie euch – eines nach dem andern – am Fusse meines Kreuzes empfangen hat.

Du – gegenwärtige Generation - hast die Worte deines Retters vergessen, die dich zum Kind seines Vaters und seiner vielgeliebten Mutter gemacht haben. Wenn ihr den heiligen Rosenkranz betet, dann bringt ihr eurer heiligen Mutter eine Rose dar. Die am Fusse jedes Liebeskreuzes verrichteten Rosenkränze werden zu einer grossen Rose. Lasst die Liebeskreuze sich vermehren. Die Rosen für MARIA sind die Gebete aller ihrer am Fuss jedes Kreuzes vereinten Kinder.

Oh Maria, ohne Sünde empfangen,

Rose der Liebe, der Gnade und der Heiligkeit,

bitte für uns arme Sünder.

Lass auf deine verirrten Kinder diesen

heiligenden Regen fallen, der alle Herzen durchdringt

und sie der Barmherzigkeit öffnet.

Oh ja, gib ihnen Hoffnung und dass sie von Gott

das wertvolle Geschenk des Glaubens erbitten.

Mein Kind, es ist für jedes von euch dringend, euch im Gebet vor mein heiliges Kreuz zu stellen. Haltet das Kreuz des hl. Benedikt fest gedrückt auf euer Herz und die wunderbare Medaille meiner heiligen Mutter um euren Hals. Ich bin Gott, euer Retter. Mein kostbares Blut, das sich auf die Erde vergossen hat, ist für euch an meinem heiligsten Kreuz entlang geronnen. Mein Blut hat euch gerettet, denn es hat euch die Himmelstür geöffnet und Unser Vater des Himmels ruft euch seither, wie auch ich selbst, „mein Kind, mein Sohn". Verdient euch diesen Titel eines Kindes des Vaters gut, indem ihr seinen heiligen Willen erfüllt. Erinnert euch, dass mein kostbares Blut das Gegenmittel der Sünde ist. Betet jeden Tag die Litaneien des kostbaren Blutes und lest diese Anrufung:

„Kostbares Blut JESU-Christi,

mein milder vielgeliebter Retter,

Du, der Du uns vergeben hast,

gib dem Menschen sein verlorenes Gedächtnis zurück,

graviere in sein Herz, das Dich vergessen hat

das Gebet, das für alle zur Vergebung und zum Ruf Gottes wird:

„Milder, gekreuzigter JESUS: Verzeihung für alle unsere

gegenwärtigen, vergangenen und zukünftigen Fehler.

Verzeihung für all unseren Egoismus.

Verzeihung für alle unsere Brüder. Amen."

 

Vertraue. Erhebe dich und gehe. Nimm mein Kreuz, umarme es. Die Liebe wird dich überhäufen und dich vorwärts gehen lassen, damit wir alle untrennbar miteinander versammelt seien. Und Gott wird dann aufgrund des heiligen, glorreichen Kreuzes des göttlich Gekreuzigten die Einheit aller in der Heiligsten Dreifaltigkeit vereinten Brüder verwirklicht haben.

Vom Kreuz wird die Liebe heruntersteigen, die wie ein reifer Granatapfel aufplatzen wird und das kostbare, reinigende Blut wird die Erde bis zu ihren äussersten Enden heiligen. Nichts wird mehr verschmutzt sein. Denn Gott ist vorbeigegangen*. Er hat mit seinem Blut alle Wohnungen seiner Vielgeliebten gekennzeichnet und seine Füsse haben seine ganze Erde betreten, um sie zu heiligen.

JESUS, der Heiligmachende

† †

 

*: Es sei hervorgehoben, dass dies die Erneuerung ist, die zu den Zeiten des Moses in Ägypten geschah.

 

 

In Erwartung des Besseren

 

Donnerstag, 24. Januar 2002

 

JESUS: Ich komme um dir zu sagen, dich mit Mut zu bewaffnen und die Dinge mit meinen Augen zu betrachten. Dein Gott, der euch liebt, wird nichts ohne seine Liebe tun. Erseht in dem, was euch geschieht oder geschehen wird, keine Strafe Gottes. Ihr habt selbst festgestellt, dass ihr eure Pflichten vernachlässigt habt. Um meine Verzeihung zu erhalten, müsst ihre euch selber anklagen und euch zwingen, diesen Fehler nicht noch einmal zu begehen.

Natürlich werdet ihr dies durch das Buss-Sakrament meiner Kirche tun! Ich habe es euch bereits gesagt: Sie bleibt, auch mit ihren gegenwärtigen Unvollkommenheiten meine Kirche. Ich werde ihre Unvollkommenheiten mit meiner Barmherzigkeit ändern. In eurer Welt ist nichts vollkommen; das hebt aber den Wert aller Dinge in meinen Augen nicht auf: Der Mensch, wie unvollkommen er auch sei, ist mein Kind; und meine Institution entsprang meinem heiligen Herzen.

Die Zeit der Erde ist so geworden, wie sie der unbewusste Zuschauer sieht und nicht urteilen kann, denn all dies überfordert ihn, und er trägt in sich diesen Wunsch, seinen Platz zu verlassen, gerade so wie der müde, ohnmächtige Staatsmann, der nichts mehr ausrichten kann. Denn nichts hat sich so entwickelt, wie er es anlässlich seiner Wahl vorausgesehen hatte. Also wartet er, dass ein anderer Staatsmann ihn ersetzt, und er wird ihm viel Glück wünschen, ohne die geringste Idee zu haben, was dieser besser machen könnte als er. Denn alles geht schlecht auf dieser Erde, die sich mit Finsternis bedeckt...

Und ich sage euch: Siehe, ich komme, um alles neu zu machen, und meine Zeit ist nicht mehr jene, in der ihr wie Roboter lebt, die das Schlimmste und nicht das Beste erwarten. Denn alle Versprechungen der Menschen sind wie der sich entfesselnde Wind, der auf seinem Durchgang alles ausreisst und zerstört. Er heisst Orkan, er heisst Zyklon, er heisst Taifun und vor ihm kann der ohnmächtige Mensch nur eines tun: Versuchen sich zu schützen, bis er vorbei ist; hinter ihm die Schäden seiner Gewalt zurücklassend. Dann wird er auf diesen Ruinen neu aufbauen....und dabei die nächste Entfesselung dieses verrückten Windes erwarten.

Seht, ihr erwartet das Schlimmste, nicht das Beste. Ihr seid sicher, dass die Katastrophe existiert, um sie zu erleben und bereits erlebt zu haben. Aber ihr seid nie sicher, dass ICH KOMME, denn seit langem habe ich meine Erde ohne meine sichtbare und offenkundige Gegenwart gelassen, und ihr glaubt, ich hätte euch verlassen. Habt nicht ihr mich verlassen? Vertraut in euren Gott der Barmherzigkeit!

Und siehe, ich komme. Amen, komm Herr JESUS!

† †

 

 

Gebrandmarkt wie mit rotem Eisen

 

Freitag, 25. Januar 2002

 

„JNSR": „Herr JESUS, ich liebe Dich, verzeihe mir: Ich habe meinen Blick erneut auf die Vergangenheit gerichtet, um meine Kinder in meiner schon weit entfernten Erinnerung zu sehen. Warum haben sie mich vergessen? Ich habe viele Tage ohne Unterbruch geweint."

JESUS: „Der Wind kann die Menschenworte, aber nicht mein Wort, forttragen. Mein Wort bleibt, und es ist in deinem Herz eingraviert, und du leidest in zunehmendem Mass, so wie das Tier, das mit dem roten Eisen gebrandmarkt wurde und vergessen hat, wem es gehört, indem es verzweifelte Anstrengungen unternimmt, um auf seine wilde Ebene zurückzukehren, woher es gekommen ist. Ja, ich verzeihe dir, aber dein Leiden lenkt dich ab, und wir müssen weiter zusammen arbeiten, selbst mit deinen physischen und seelischen Schmerzen. Du sollst nur an Mich denken, der dich auserwählt hat, und dein treuer Gott lässt dich nicht im Stich.

Wenn du dich entfernst, fügst du meinem heiligen Herzen den gleichen Schmerz zu, den du in deinem Herzen verspürst. Vergiss mich nicht. Dein Herz kann mehr leiden und durch das rote Eisen der Schuldgefühle und der Angst, mich zu verlieren, gebrandmarkt werden, wenn du darauf beharrst, dorthin zurückzukehren, woher du kommst: Ich werde davon (die Rede ist von der Brandmarkung, der Üb.)Gebrauch machen, denn du gehörst mir. Schreibe jetzt:

Wenn ich dich erwählt habe, um mein Werk zu verwirklichen, trägst du meine Verantwortung, jene meiner Wahl. Ich weiss, dass deine Kleinheit sich nicht vorstellen kann, wie sehr du mein Werk gefährdest, denn du bist dazu bestimmt, es zu schreiben, und wir müssen dieses letzte Buch gemeinsam beenden. Nein, ich habe dir nicht gesagt, dass du mich nicht mehr hören werdest...Aber alles Notwendige wird in meinem Werk, in diesen zehn Büchern, enthalten sein, um meine Kinder zu instruieren und sie wie dich vor die absolute Notwendigkeit stellen, mir zuzuhören und mir zu ihrem Wohl und dem Wohl eurer Erde zu vertrauen.

Zuallererst – gleich nach dir – werde ich mich an die Arbeiter des Kreuzes richten, die ich nach ihren Verdiensten als meine Apostel der letzten Zeiten und meiner Neuen Erde rufen werde. Hüte dich, dass du wegen deiner menschlichen Schmerzen nicht mehr überwältigt wirst: Mein Botschafter ist ein Prophet, der seinen Gott in einer vollkommenen Unterwerfung ehren muss.

Das Kreuz muss sich überall erheben. Ihr könnt diese Kreuze noch nicht – eines wie das andere - blühen sehen, aber sie vermehren sich.

Sie sind die Frucht meiner Liebesbotschaft. Und wer sie verwirklicht, muss wie meine Botschafterin gehorsam sein. Denn jener, der meine Botschaft abändert, kann sich durch meinen heiligen Willen verworfen sehen.

Alles vollendet sich in der Demut, die meine wichtigste Tugend ist, die ich in euer Herz lege. Der Stolze schafft sein persönliches Werk und wird fallen!

Was ich für diese Zeit verlange, sind reine und barmherzige Kinder. Meiner Aufforderung gehorsam, werden sie verstehen, dass meine Kreuze sich nur in meiner Liebe für meine heilige Herrlichkeit erheben können.

Ihr alle werdet den Baum an seinen Früchten erkennen.

So wie sie euch gegeben wurde, enthält diese Botschaft der Liebe des 16. Juli 1996** alle meine Anweisungen: ändert ihren Kurs nicht; sie ist der Baum und der Heilige Geist ist das Wasser der ihn tränkt.

Ihr könnt sie zwar vom Kurs abweichen lassen, dann werde ich euch aber von meinem Liebesplan fortjagen, bevor mein Werk bedroht wird.

Helft eurem Erlöser, der euch bittet, sein Werk zu realisieren, so wie es euch zu machen gegeben wurde. Tausende von Brüdern hoffen auf meine Tausende von Liebeskreuzen auf der ganzen Welt. Ich segne euch.

Für mich meine Herrlichkeit, für euch meine Freude.

Ich verlange von jedem einen vollkommenen Gehorsam.

Ich werde euch nicht mehr warnen.

Wenn Gott spricht, dann brandmarkt euch sein Wort

mit dem rotem Eisen.

Und der Heilige Geist ist diese Feuerliebe, die euch auf

dem Weg des Meisters führt, der euch leitet:

„Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut,

was ich euch sage:

JESUS-CHRISTUS, König der Liebe.

 

 

** Am 16. Juli 1996 erging der Aufruf an JNSR, die Tausenden von Kreuzen zu 7.38 Meter weltweit zu errichten.

 

 

 

 

Meine Kirche ist krank

 

Sonntag, 27. Januar 2002

 

JESUS: Schreibe dies: Ich komme heute Abend zu dir, um dir zu sagen, dass das Kind, das leidet, mir gehört; es ist in meinem heiligen Kreuz. Selig jener, der in seinem Leiden wie ein Neugeborenes getragen wird, denn er ruht in meinen Armen. Leiden, Zärtlichkeit, Liebe, dies ist dieser Schleier, der heute die Juwelen meiner königlichen Krone bedeckt.

Wenn der König von seiner Wohnung heruntersteigen wird, kommt er zu jenen, die in ihrem Herzen eine Perle seiner königlichen Krone tragen; und um sie zu besammeln, werde ich die schönsten nehmen.

Meine Liebe ist anspruchsvoll. Man muss über die menschlich beschränkte Liebe hinausgehen und zu einer Vorwegnahme der ewigen Liebe werden. Alles was geflüstert wird, ist nicht beruhigend. Meine Liebe ist lebendig und brennend.

Mein Kind, weiche vor meinem Leiden nicht zurück; ich habe mich zu den Aussätzigen begeben, um sie zu heilen. Nein! Sage mir nicht, dass du Angst hast, den Kranken zu berühren, den ich dir zeige: Das einzige Mittel, seine Krankheit zu heilen, ist mit ihm zusammen zu leiden, dich ihm zu nähern.

Die Glieder meiner Kirche sind krank.

Ich bin traurig!

Mein ganzer Leib hat sich mit Aussatz bedeckt. Glaubst du, dass du nicht so weitergehen kannst, um jene zu berühren, die angesteckt wurden, wenn du bemerkst, dass du sie beim Berühren eines meiner Glieder mit dem Balsam heilen wirst, den ich dir in dein Herz gelegt habe? Wirst du vor deinem Meister, der dich in seinem grossen Leiden ruft, zurückweichen? Ich habe dich gegen diese Krankheit immunisiert: gegen die Lauheit.

Ja, sei nicht mehr ungläubig. Du bist berufen, meine Seelen zu heilen. Wegen der Liebe, die ich in euch gelegt habe, warte ich auf euch!

Habe keine Angst mehr, rücke vor. Habt keine Angst, ich bin da!

Die Glieder meiner Kirche sind krank.

Kinder, kommt mit eurem Glauben zu mir.

Ich speie die Lauen aus!

JESUS-CHRISTUS.

Arzt der Seelen.

† †

 

 

Könnt ihr diese harte Wirklichkeit sehen?
Ehre sei dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist!

 

Donnerstag, 31. Januar 2002

 

JESUS: Kinder der Erde, seit so vielen Jahren schon richte ich mich an euch. Meine Botschaften wiederholen euch unaufhörlich mein Wort der Wahrheit: „Liebt einander, so wie ich euch liebe!"

Wenn ich die Blume des Felde bekleide, wenn ich den Tieren zu essen gebe, sei es auf den Weiden oder in den dürrsten Gebieten, wie könnte ich dann euch im Stich lassen?

Ich stelle euch jedoch auf die Probe.

Habt ihr das Resultat eurer Gleichgültigkeit erkannt? Neben euch wird das Kind von anderswoher vergessen; es stirbt an Hunger und Krankheit, und die Erwachsenen, die es begleiten, ergeben sich diesem unglücklichen Schicksal, wie wenn ihnen dieses Geschick seit jeher speziell bestimmt wäre.

Könnt ihr diese harte Wirklichkeit sehen und ungerührt bleiben?

Ich höre: „Gott macht nichts"... Kann Gott diese Situation wie eine verdiente Strafe zulassen? Ihr, die ihr dies als einfache Zuschauer anschaut, erachtet euch weder betroffen, noch schuldig und noch weniger als sündhaft.

Für euch ist es gerecht, euch in eurem modernen Komfort und in Sicherheit zu wissen. Die Überschwemmungen und die Feuer, die euer Land verwüstet haben, sind für viele nichts: Eure Erde ist ausgetrocknet und bei euch brennt nichts. Wie der Mond, der sich verhüllt, bevor er einen neuen Zyklus beginnt, habt ihr euch vor diesen Schrecken versteckt, indem ihr die Augen verschliesst.

Aber seht, ihr werdet Land nach Land, Stadt nach Stadt in Katastrophen - eine grösser als die andere – getaucht. Wie das Kind, das mit der Hand in den Murmelsack hineingreift, werdet ihr eine Kugel von unterschiedlicher Farbe an euch ziehen, und zwar jedes Mal, wenn das Wetter aus dem Sack launenhaft die Katastrophen in ununterbrochener Folge herauslässt. Diese werden an gewissen Orten die Oberfläche der Erde und sogar die Tiefen umwandeln. Diese Umwälzungen werden ebenfalls die Tiefen der Meere betreffen und keine Ruhe geben.

Bei gewissen Kindern dieses Jahrhunderts ist ihr Hirn wie der Fels, der sich im Kontakt mit den wiederholten Meereswellen zersetzt, zugrunde richtet. Was können wir gegen ihren zerstörerischen und manchmal mörderischen Wahnsinn tun? Nun, ihr verstärkt die Wachpatrouillen, die überhaupt nichts mehr ausrichten können.

Diese Jungen sind wie durch Computer gesteuerte Maschinen, um alles Materielle, auf das sie verzichten müssen, zu zerstören und vor allem die Menschheit.

Täuscht euch nicht!

Satan besetzt bereits fast die ganze Oberfläche eurer Erde.

Männer, Frauen, Kinder, Greise: Werdet nicht sein Spielzeug, erwacht. Ihr seid eine Harmonie der Zwietracht, die alles tötet: Die Pflanzen, die Tiere, die Mineralien. Ich habe die Tier- Pflanzen- und Mineralreiche erschaffen. Schützt die Natur. Ihr fahrt jedoch fort, eure Strassen durch die Natur zu graben; ihr verschiebt die Ordnung der Strukturen meiner Erde, und ihr habt noch nichts begriffen: all dies beginnt mit dem Durcheinanderbringen der Oberflächengestalt der Erde, die jammert...

Gott überlässt nichts dem Zufall, und ihr seid im Begriff die Grundfesten, die Fundamente zu zerbrechen. Und ihr werdet darüber staunen, wenn das Wasser verschwinden wird? Die Reservoire eurer Erde seufzen schon vor Entsetzen wegen der Lässigkeit des leichtfertigen Menschen, der nur darauf aus ist, sich zum Nachteil aller meiner Kinder zu bereichern. Grabt, grabt, grabt; wozu wird euch euer Benzin dienen, dieser Reichtum, der verdunstet wie der Morgentau an der Sonne; wozu dienen eure Brücken, eure Strassen, eure monumentalen Bauten? Eure Türme werden - die einen nach den andern - zusammenstürzen, wie auch diese Berge, die ihr an ihrer Basis zerstört. Eure unterirdischen Gänge werden mehr und mehr in die Erde versinken und die Verkehrswege werden bald nur noch zu verhängnisvollen Maulwurfshügeln; sie werden den dem Erfindungsgeist des überlegenen Menschen vertrauenden Kinder zu Fallen werden.

Werdet ihr diese Völker ausserhalb eures Landes sterben lassen?

Ich richte mich an die Regierenden, seien sie nun Könige oder Präsidenten: Ihre Nation muss sich den benachteiligten, armen und kranken Völkern öffnen und die durch unbewohnte Wüsten herumirrenden Kinder, die vor jeder Zuflucht und jeder Nahrung abgetrennt sind, empfangen. Und wenn sie Asyl verlangen, dann verschliesst ihnen eure Türen nicht.

Werdet ihr diese Völker ausserhalb eures Landes sterben lassen?

Ihr könnt in einer Rekordzeit etwas erbauen, was zur Ehre eures Landes gereicht, die historischen Monumente, um an die Vergangenheit zu erinnern, manchmal an die eines einzigen Menschen. Eure Erinnerungen liegen euch am Herzen und ihr, reiche Länder: Spürt ihr im Herzen nicht diese schmerzliche Gegenwart, die jeden von euch fragt: „Was hast du mit deinem Bruder gemacht?".

Meine Kinder benötigen heute eure Hände: Baut ihnen ein Aufnahmedorf, aber nicht aus Lumpen. Behauptet dann nicht, dass ihr sie unter Zeltbahnen und in der Kälte gut aufgenommen hättet. Wie oft müssen sich die organisierten „Holocausts" wegen der Sorglosigkeit und der Verachtung der guten Leute, die sie mit ihrem Wohlwollen akzeptieren und einführen, wiederholen – bis zu den Türen des Todes. Der Gute Gott muss unter allen geteilt werden!

Das Produkt meiner Erde gehört jedem auf dieser Erde lebenden Kind. Es ist dies meine Erbe für alle. Soll ich euch die Frage anders stellen?

Wem gehört diese Erde? Antwortet mir: Gott hat sie erschaffen. Habt ihr Gott für seine Armen einen Platz überlassen? Antwortet mir: Nein, Herr, wir haben alles besetzt. Also ist es jetzt Zeit, dass eure Herzen sich ändern, denn ihr werdet von hier unten nichts mitnehmen, wenn ich euch rufen werde und die weltweite Veränderung ist nahe daran einzugreifen. Werdet ihr euch dann vor mir ohne zu erzittern zeigen können? Glaubt ihr, dass Gott seine Gerechtigkeit nicht einsetzen wird?

Eure Fehler zerreissen bereits das Himmelsgewölbe.

Ohne Akte der Liebe kann ich eure Gebete nicht annehmen. Es ist noch Zeit, dass jener, der vermögend ist, mit den Armen zu teilen beginnt. Dass jener, der betet, auch für seinen Bruder betet. Und dass der Mensch, der in seinen Händen die Macht hat, sein Land zu regieren, begreife, dass er in zunehmendem Masse – von Ost nach West, wie von Nord nach Süd - dem Elend der geknechteten Völker begegnen müssen wird.

Die Lösung befindet sich in jedem der reichen Länder, die ihre Kräfte und ihre Intelligenz wie in einem grossen Puzzle vereinigen müssen.

Ich rufe alle Staatschefs auf!

Baut diese Empfangsstädte gemeinsam auf, während jedes durch den Krieg verwüstete Land wieder hergestellt wird. Helft den Armen, und ihr werdet bei euch diese Gewaltausbrüche nicht mehr haben, die sich in allen Ländern wie in Kaskaden ergiessen und eure Läden, eure Autos und alles in Brand setzen. Denn Satan ist entfesselt und sein Gefolge ist stärker als eure Ordnungskräfte.

Alles wird sich noch mehr entfesseln: Die Vergewaltigungen, die Gewalt der Strassenkinder – in einem wahnsinnigen Rhythmus. Die Elemente geraten ausser Kontrolle: der Wind, das Wasser, das Feuer, die Erdbeben. Erwartet ihr, dass auch die Sterne fallen?

Ich werde mit meiner Hand alles anhalten, so wie ich den Sturm vor meinen Aposteln angehalten habe – ihr Erstaunen war so gross, dass sie erstarrten.

Liebt eure Brüder, eilt ihnen zu Hilfe. Bewahrt eure Erde. Handelt, und ich werde handeln, so wahr wie ich, JESUS von Nazareth, auf meinem Liebeskreuz gestorben bin, um euch vor dem ewigen Tod zu retten; ich werde diesen Wahnsinn der Menschen, die sich unter der Herrschaft Satans befinden, aufhalten.

Mit meiner Stimme werde ich alle entfesselten Elemente aufhalten. Satan wird über meine Erde keine Macht mehr haben, die ich von allen Übeln befreien werde.

JESUS von Nazareth hat über den Tod triumphiert.

Sein Reich ist ewig.

Ich komme, um die Welt und die Zeit zu besiegen.

Und hier komme ich.

Amen, komm Herr JESUS!

Jesus von Nazaret, Herr und König.

(auf französisch: Jésus de Nazareth Seigneur et Roi =

Anfangsbuchstaben JNSR)

Amen.

† †

 

 

 

 

 

Die immerwährende Messe

 

Montag, 4. März 2002

 

„JNSR": „Mein vielgeliebter Herr; das Böse triumphiert hier unten fast in Allem. Bräuchte es nicht mehr zu Dir erhobene Arme, um Dich um Deine Barmherzigkeit anzuflehen? Herr, würdest Du uns diesem traurigen Schicksal überlassen?"

JESUS: Wenn ein heiliger Ort entweiht wird, muss er die Reinigung durch den heiligen, reinigenden Geist erleiden: Er ist Wasser und er ist Feuer.

Alle meine Werke sind heilig. Meine Barmherzigkeit ist das Geschenk Gottes. Sie lebt kostbar im Herzen, das sie empfängt, um sie mit seinen Brüdern zu teilen. Meine Barmherzigkeit lebt in mir. Wenn ihr sie empfängt, seid ihr im Schutz meines heiligen Herzens.

„Selig die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen" (Matt. 5,7).

„JNSR": Herr, gestatte mir, dass ich mit Dir über die Liebeskreuze spreche.

Was soll ich tun, was soll ich jenen sagen, die immer noch

Liebeskreuze errichten? Wirst Du uns eine Zeit geben, um sie dann aufzuhalten?

 

„Mein Kind, versprich mir, diese begonnene Arbeit, die nie aufhört, zu befruchten, mit mir zusammen zu beenden. Meine Erde hat eine grosse Oberfläche. Ich stelle dich in dieser Arbeit an, meine Stimme zu sein: „Geh und sag deinen Brüdern, dass euer Gott der Barmherzigkeit und des Friedens euch ebenso eifrig wünscht wie er selbst in seinem Gebet, das er an seinen Vater und euren Vater des Himmels richtet:

„Die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, damit sie eins seien, wie wir eins sind: Ich in ihnen und du in mir, auf dass sie völlig eins seien, damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast. Vater, ich will, dass diejenigen, die du mir gegeben hast, bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir verliehen hast. Du hast mich ja vor der Grundlegung der Welt geliebt." (Joh. 17, 22-24)

Mein Kind, ich bin vor dem Vater mit geöffneten Armen, um von seiner grossen Barmherzigkeit zu erflehen, dass seine heilige Gerechtigkeit noch verzögert werde und dass die Erde nicht an allen Orten erschüttert werde. Ich bitte dich, ihnen zu sagen:

„JESUS, unser Gott der Liebe öffnet seine Arme weit, wie eine Licht-Stola, und ihr: öffnet die Arme meiner Liebeskreuze bis sie meine Erde bedecken. Haltet durch, geht überall hin, bevor meine Posaune das Ende dieser Gnadenzeit erschallen lässt, bei dem alles angehalten wird."

Was ich dir hier sage, ist keine Neuigkeit, wie man es überall hören kann: sie kommt vom Himmel; mein Kind, vernimm sie wohl:

„Am Tag, an dem der Mensch aus Überdruss aufhören wird, mir zu gehorchen, werde ich wie jenem, dem man seine Arme stützte, bitten: Erinnert euch an die Schlacht zwischen Josua und Amalek.

Als Moses seine Arme erhoben hielt, war Israel siegreich, und wenn er sie fallen liess, trug Amalek den Sieg davon.

Wenn Josua Amalek und sein Volk mit der Schärfe des Schwertes überwand, dann weil Aaron und Hur ihm die Arme stützten, der eine zur einen Seite und der andere zur anderen Seite. (Ex 17, 8-16).

So blieb das Banner (der Gottesstab) von Jahwe in den Händen von Moses.

Wenn ihr wünscht, dass der Teufel die Schlacht gegen meine Kirche, die in Wahrheit das Volk Gottes ist, gewinnt – gegen sie, die Gesegnete, die heiligen durch das Blut meines heiligen Kreuzes regenerierten, heiligen Glieder, die Braut Christi in Herrlichkeit, das Banner Jahwes, ja, dann fahrt fort, meine Liebeskreuze zu zerstören, haltet sie in ihrem Eifer an, sich gegen meinen Himmel der Herrlichkeit zu erheben; werdet euer eigener Henker und jener, der meine ganze Schöpfung hinrichten wird.

Meine Liebeskreuze sind die wichtigste Stütze,

auf der sich meine Neue Erde aufbaut.

Sie bilden dafür die Basis. Ihre Kraft schaltet den Bösen aus. Er ist der Stärkste auf der Oberfläche eurer armen Erde. Sie lädt den Bösen durch ihre wiederholten Fortschritte, denen sie sich ausgesetzt sieht, unaufhörlich ein. Meine Liebeskreuze reparieren die Entstellungen und schenken Leben. Sie sind die neuen Arterien eurer Erde, auf der ein Neues Blut fliessen muss. Meine Kreuze sind durch die Segnung, die sie durch meine heiligen Priester erhalten, lebendig.

Haltet nicht an; fahrt fort, sie überall zu erstellen.

Sie sind auch der Zement meiner Neuen Evangelisation. Unser Vater markiert bereits die Grenzen seiner Neuen Erde, die sich mit dem neuen Himmel (im franz. Mehrzahl: mit den neuen Himmeln) verschmilzt, da es keinen Horizont mehr gibt. Wenn die Zeit durch den Atem des Heiligen Geistes umgestaltet wird, erscheint ein grosses Licht: Dies wird der Neue Tag sein, das furchterregende Zeichen für den Bösen, denn es wird jede Dunkelheit verschwinden lassen, die sich in allen vier Himmelsrichtungen noch verdichtet und die ganze Erde betrifft mit ihren mörderischen Kriegen, der gestörten Natur und der Ungerechtigkeit jener, die die Unschuldigen töten. Achtung vor Kindsentführungen.

Du willst noch etwas wissen, das sich bereits vorbereitet; also höre mir zu, hört alle zu:

Der Plan Gottes hat erst begonnen. Ich benötige diese Zeit, die ich für die Errichtung meiner Liebeskreuze noch gewähre; sie kündigen meine Wiederkunft in Herrlichkeit an. Das, was ich euch erklären werde, ist wie ein Wunder, bei dem alles harmoniert und sich in Übereinstimmung befindet, sogar bei unterschiedlichen Punkten. Die ganze Erde ist unterwegs.

Wenn ich durch die Liebeskreuze begonnen habe, dann erkennt, in welchem Rhythmus sie heute gewisse Orte füllen, sei es in den Städten, auf dem Land und vor allem in den Klöstern. Sie alle haben den Segen meiner Priester-Kinder erhalten; sie wurden durch die heiligen Messen imprägniert, die vor ihnen oder in den nahe stehenden Kirchen gefeiert wurden.

Viele meiner Kinder haben für ihre Errichtung Heilige Messen gespendet. Ich sage euch, dass einige von ihnen ihre mageren Ersparnisse und sogar ihr Nötigstes mit ihrer ganzen Liebe geopfert haben.

Gott, der alles sieht, hat dafür den Armen wie den Reichen gesegnet. Im Himmel gibt es viele Heilige, die auf Erden eine lockeres Leben gehabt und es aufgegeben hatten, sobald ich sie berufen hatte. Deshalb segne ich euch gleichzeitig, Reiche und Arme, mit der gleichen Zärtlichkeit des Vaters.

Mein Kind beschreibe, was ich dir zu sehen gegeben habe:

„Ich sehe oberhalb der Liebeskreuze Tausende von heiligen Messen,

die die ganze Erde umgeben. Tag und Nacht wird die heilige Eucharistie

in allen Kirchen der Erde gespendet.

Es ist dies die immerwährende Messe.

Sie sind wie die Nachtwächter.

Sie alle haben das heilige Licht Gottes.

Sie sind kompakt, die einen an die anderen geschmiegt,

um aus ihnen eine einzige zu machen,

wie ein riesiges Herz gefüllt mit heiligen Messen. Ich höre:

Es sind die immerwährenden heiligen Messen auf der ganzen Erde,

die mit Liebe die heilige Eucharistie annimmt."

Ich höre Tausende von Gebeten sich an diesen heiligen Orten erheben.

Ich sage zu JESUS:

„Es gibt nicht genügend Priester, die Kirchen sind fast überall leer."

JESUS antwortet mir:

„Ich erwarte ihre Bitten. Ich habe in der ganzen Welt genügend heilige Priester gebildet. Bittet eure Bischöfe, sie zu rufen. Die Mehrheit befindet sich in den armen Ländern, wie in Afrika.

Wenn der Maurer, der sein Haus bauen will, es in seinem Geist nicht bereits vollendet sieht, dann wünscht er es nicht, und er wird nie die Kelle in die Hand nehmen, um zu beginnen. Ja, bittet und ihr werdet erhalten. Betet mit dem Herzen: Schenke uns, Herr, heilige Priester.

Mein Kind, schaue, wie der Weihrauch all dieser heiligen Messen aufsteigt, schaue diese Weihrauchspiralen, die versuchen, dem Allerhöchsten zu gefallen. Sie haben begonnen, mein heiliges Kreuz zu umgeben: ja, ich bin es, mit geöffneten Armen. Jetzt erheben sie sich alle in die Höhe zum Vater hin, um ihn zu verherrlichen. Der Geist ist da.

In diesem Moment zerspringt mein Herz, und es beginnt das Wasser und das Blut zu vergiessen, das die ganze Erde reinigt. Von der Mitte meines heiligen Kreuzes, wo mein Herz sich geöffnet hat, werdet ihr die zwei Wege* eurer Heiligung sehen, die sich auf allen Kreuzen treffen werden, um daraus nur noch einen einzigen Weg zu machen: Meinen Weg des ewigen Lebens.

Ich BIN der Weg und das ewige Leben.

Amen.

† †

 

*„JNSR": Das lebendige Wasser → die Taufe und das reinigende Blut → die Eucharistie, die zwei grössten Wunder, die aus dem heiligen Herzen unseres göttlichen JESUS der Liebe hervortraten.

 

 

Warte und hoffe

 

Dienstag, 5. März 2002

 

„JNSR": „Herr, was erwartest Du von mir? Kannst Du es mir bitte sagen? Soll ich von hier weggehen? Erkläre mir, mein Herr, wie – auf welche Art? Ich bitte Dich darum; verheimliche mir dies nicht."

JESUS: Der Gott eines jeden und von allen bereitet euch vor, ihn zu empfangen, in ihn einzutreten, und er in euch. Dies ist eine Entscheidung des Allerhöchsten. Jeder Mensch ist gerufen, ihm zu folgen. Gott bringt nichts mit, Er ist Alles, empfangt mich, und ihr werdet alles haben.

Ihr, die ihr mich vernehmt, lernt, dass Gott sein königliches Festmahl bereits vorbereitet. Ich rufe euch auf, euch zu vereinen, um diese letzte Wegstrecke gemeinsam zu durchlaufen; sie ist seit allen Zeiten vorgesehen, um diese Zeit auf immer abzuschliessen. Wo ihr auch seid, werdet ihr im gleichen Moment gerufen, ohne dass euch jemand darüber informiert: Es ist dies die Stimme Gottes in euren Herzen.

Auf die gleiche Art werde ich sogar die Verspäteten und die Widerspenstigen rufen; aber die Herzen werden nicht mehr verhärtet sein, denn ich lege in alle das Gefühl, dass es für sich selbst geliebt wird.

Ich weiss, dass ihr alles erfahren möchtet, was ich vorbereite.

Mein Kind, die Dinge, die euch heute nicht verwirklichbar scheinen, werden euch begreiflich werden, denn die Intelligenz des Menschen wird sich zu jener Gottes wenden, so wie die Blume, die die Sonne sucht und ihre Krone nach ihr ausrichtet.

Höre mich: Ich will dir nicht verheimlichen, dass dein bereits grosses Leiden in kurzer Zeit einen Kulminationspunkt erreichen wird. Dies wird aber nicht das Ende dieses Schmerzes sein. Er wird noch zunehmen bis zum Tag, an dem Gott ihn anhalten wird, um dich im Namen deines Herrn und Meisters, JESUS Christus, zu befreien.

Trenne dich nicht von mir. Bleibe stets nahe bei mir und folge meinen Schritten. Ich werde dir den Weg zeigen. Für Gott ist nichts unmöglich. Die irdischen Dinge der Erde sollen dich nicht beschäftigen; ohne Gott ist alles Lüge. Lasse dich nicht mit unnützen Beschäftigungen verwirren.

Ich verlange von dir, auf meine heilige Verheissung zu hoffen. Du wirst dieses letzte Buch beenden, auch wenn du beim Schreiben der letzten Seite weinen musst. Ich wiederhole es dir: Der Weg wird zu einer Wüste, in der du nur Qualen und Enttäuschungen begegnen wirst und wo dich die Erinnerung bedrängen wird, denn nichts wird mehr so sein wie vorher; und dein Gang wird ebenso mühevoll sein wie jener der Menschen in der Wüste, wenn der Wind den Sand in Wirbeln hochreisst und die Sicht bis zum Punkt wegnimmt, dass man manchmal die Richtung verliert.

Ich bin da und werde immer da sein, so wie der Duft des Kreuzes, den du beim Schreiben dieser Zeilen einatmest.

Ja, ich bin da. Ich erlaube meinen Kindern viele Dinge, aber jenen weniger, die ich ausgewählt habe, um den geistigen Kampf auszufechten, der sich gegenwärtig abspielt: Im Leiden müssen sie Beispiele sein! Dieser Kampf wird nicht mit Waffen, sondern mit dem Geist, eurem Geist in meinem Geist ausgetragen, jenem Geist der alle unnützen und schmutzigen Dinge in eine unbedingte Hoffnung verwandelt.

Ich bin kein Rachegott, aber der Geist, der den Bösen bekämpft, ist unerbittlich gegen jene, die diese Erde in eine unbewohnbare Welt reduzieren, wo sich das verfluchte Geld unverschämt mit den Reichtümern Gottes vermischt.

NEIN! Ihr könnt die Hoffnung und die Barmherzigkeit nicht kaufen, und noch weniger das Gesetz Gottes und die Liebe des Allerhöchsten. Ihr könnt es nicht, nicht mehr als ihr auch der Sonne nicht befehlen könnt, zu scheinen aufzuhören und zu verschwinden. Also sage ich euch mit meiner heiligen Wahrheit: Haltet eure Verfälschungen auf, eure Handlungen gegen die Natur, denn der Heilige Geist fährt fort, über euren Köpfen zu schweben, wie er bei der Erschaffung der Welt über den Wassern schwebte.

Mein Kind, ich vergesse dich nicht, sei geduldig; ich suche nur dein Wohl. Ich werde das verwirklichen, was für dich nötig ist. Sorge dich nicht darum, wo der Wind weht; er weht da, wo er will. So handelt auch der Heilige Geist, der die Menschen führt, die Gott auswählt, um sein Werk auszuführen. Dies ist der Wille Gottes und ihr denkt, dies komme von euch. Ich komme euch besuchen und führe euch an den Platz, den ich für jeden ausgewählt habe, und ihr seid überzeugt, dass ihr alles ohne die Hilfe Gottes verwirklichen könnt!...

Meine erwählten Kinder: Gott zu dienen, ist das schönste erlebte Abenteuer auf eurer Erde. Wenn ich euch unterweise, verwende ich mein Geschenk der Liebe und mein Heiliger Geist ist in dieser Zeit der Gnade in euch: Wenn ihr ihn in euch zu bewahren versteht, werdet ihr nicht straucheln. Hoffe also auf diese Gnade, die nur jenen zukommt, die nach erfüllter Pflicht in der Hoffnung auf Gott zu warten wissen.

Achtung! Auf dass euer Ja ein JA sei und euer Nein ein NEIN!

Preist euren dreifach heiligen Gott,

der euch in seinem göttlichen Werk vereint.

JESUS-Christus zu seinen Aposteln

des Liebeskreuzes.

† †

 

 

Meine schönste Botschaft

 

Sonntag, 17. März 2002

 

„JNSR": „Herr, sprich zu mir; ich habe Dein Wort so nötig!"

JESUS: Die Sprache Gottes unterscheidet sich von eurer Sprache durch ihre Weisheit. Bereue deine Fehler; heute werde ich dir sagen, was du erwartest und was du in keiner Ecke deines Herzens findest; du kannst sie (die Weisheit) weder verschleiern noch verbergen; du findest sie aber nicht; sie ist stumm.

Mein Kind, Gott liebt dich und erlaubt niemandem, dich leiden zu lassen. Das Leiden, um welches ich dich bitte, ist ganz einfach jenes, meinen heiligen Willen zu erfüllen, trotz allem was sich dir auf deinem Weg entgegenstellen kann. Gott ist kein Richter. Meine Mutter kommt, um mit dir zu sprechen:

MARIA: Meine Tochter, die Seelen, die bei Gott sind, gelangen alle durch die Prüfung dorthin. Du hast sie nie zurückgewiesen. Heute erfüllt sich für dich, was Gott von dir hier verlangte: Der Gehorsam ist vollendet. Gehe jetzt, niemand hält dich zurück: Alles was gemacht werden musste, ist bereits getan.

Ich bin deine heiligste Mutter und ich komme, um dich auf meinem heiligen Herzen, das dich mit Tränen empfängt, zu wiegen. JESUS ist nahe bei mir. Er hat mich gebeten, dass ich selbst komme, um es dir zu sagen: Du bist frei und glücklich, das erfüllt zu haben, was du hier tun musstest, ja, der Rest obliegt unseren Händen.

JESUS: Ich bin in deinem Herzen und weine mit dir: Dein Leiden war die Erlösung dieser Seele; ich habe sie bereits bei mir.

Glückliches Kind, du hast mir bis zum Ende gehorcht. Ich hatte dich ganz vorbereitet, um hierhin zu kommen; ich bereite alles vor, um zu den Deinen zurückzukehren, wenn du es noch wünschest. Durch deinen Gehorsam auf mein Gebot, habe ich auch deine Kinder befreit: ihre Ketten werden bald fallen.

Gott kommt dir zu Hilfe. Mein milder Vater JOSEPH ist deinem Gatten nahe, um ihm zu helfen und ihn zu trösten; du bist vor ihm; spreche mit ihm.

„JNSR": „Mein guter, heiliger Joseph, ich empfehle dir Anton, dass er noch

bei seinen Kindern in der Freude lebe, er verdient es."

Heiliger Joseph: JESUS hat ihn mir anempfohlen, habe keine Angst. Ein Vater ist sehr wachsam für seine Kinder, wenn er so mütterlich ist. JA, sie werden einander brauchen. Ich wache.

JESUS: Gehorche mir: Ich ziehe mein Wort, das wie ein Schwert schneidet, über dem Kopf zurück.

Wie es Abraham beim Hören meines Wortes tat: Er hielt mit seinem Schwert am Hals seines Kindes an; denn was ich von ihm verlangte, sein Glaube, war lebendig und brandmarkte ihn wie ein rotes Eisen mit dem Wort Gottes.

Auch du: Dein Glaube hat diese Seele gerettet und dir nun die Freiheit geschenkt.

Ich befreie dich und du hast von Gott sein Geschenk erhalten, das du erbatest: Die Unterscheidungsfähigkeit aller Dinge, die in deinen Geist, in dein Herz und in deine Seele gelangen. Ich werde dich verteidigen, denn der Böse wird stets mit dem Beschützer konfrontiert sein, den ich dir heute schenke, um die Sache Gottes in den Augen der ganzen Welt zu verteidigen: Meinen grossen heiligen Erzengel Michael.

Preise deinen Gott, der aus dir

seine Botschafterin des Friedens macht. Amen.†

Die Muttergottes ist in allen deinen Vorhaben mit dir, denn jeder, der den Willen Gottes erfüllt, wird stets durch MARIA, der Königin des Friedens begleitet und vom Heiligen Erzengel Michael, dem Herold Gottes. Amen.

Ich segne dich, †

im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Gott der Sieger.

† †

 

„JNSR": Beim Öffnen der Bibel stosse ich auf Psalm 129 „Gegen die Feinde Sions" und ich stelle fest, dass 129 die Summe der Buchstaben des Wortes „Unterscheidungsfähigkeit" (französisch = DISCERNEMENT) ist. Und dass sich 129 auf 3 reduziert, welches die Zahl der Heiligsten Dreifaltigkeit ist. (Anmerkung: 1 + 2 + 9 = 12; 1 + 2 = 3)

Anmerkung des Übersetzers: Nach Erkundigung bei M. F. Aleman ergibt sich die Zahl 129 wie folgt:

D = 4

I = 9

S = 19

C = 3

E = 5

R = 18

N = 14

E = 5

M = 13

E = 5

N = 14

T = 20

Das Total dieser Zahlen ergibt 129. Und aus dieser Botschaft geht hervor, dass JNSR sich diese Gabe der Unterscheidung von Gott erbeten hat.

 

 

 

Trennt euch nicht mehr

 

19. März 2002

 

„JNSR": „Herr, willst Du zu mir für deine Kinder sprechen?"

JESUS: Ich gebe euch mein Leben. Gott kommt allen seinen Kindern zu Hilfe, und er führt die durch das Leben am meisten Verwundeten in sein heiliges Herz.

Sein heiliges Herz ist der Zufluchtsort der göttlichen Barmherzigkeit.

Nach den Trübsalen aller Arten werde ich meinen Frieden gewähren, und die Welt wird sich von Ihren Wunden heilen.

Meine Seele ist eine geöffnete (Blumen-)-Krone, die in ihr alle eure Seelen enthält, die das Wasser der Reinigung trinken, welches der Heilige Geist ist, das Leben Gottes, des Gottes eurer Leben. Der Heilige Geist spricht in euren Herzen und seine Worte sind jene, die vom Wort her stammen, das im Vater und im Heiligen Geist wohnt.

Gott trennt jene nicht, die sich lieben.

Er ist Liebe und er bittet euch, ihm zu folgen, um dieser Welt zu begegnen, die den Frieden in Gottes Verzeihung erwartet. Gott lässt in jedem seiner Kinder den Willen entspringen, sich mit dem Anderen zu vereinen und ihn zu lieben, um schliesslich zu entdecken, dass man nicht alleine leben kann.

Gott hat uns erschaffen, um zusammen und vereint zu sein.

Mein Kind, ich bin der Gott der Liebe: Wie könnte ich wünschen, meine Kinder zu sehen, wie sie aneinander geraten und sich sogar töten und sich über dieses Massaker freuen. Ich verlange kein anderes Opfer als das meine auf meinem Kreuz, und dass es in jedem von euch lebe. Beschwört es in eurem Geist und ruft meine Liebe an. Ich habe die Welt gerettet; verfällt nicht in den Irrtum: Diese (Rettung) erfolgte für jedes meiner Kinder.

Ich rufe euch auf, mich bei euren eiskalten Ungewissheiten zu rufen; ich bin in euch! Ruft mich in eurem tiefsten Elend; ich komme zu euch! Ruft mich, wenn euer Bruder euch angreift, ich werde mich ihm zeigen! Ich bin euer Bruder, der Bruder eines jeden. Ich bin für dich wie für ihn.

Ich kann mich nicht trennen, trennt euch nicht mehr.

Vereinigt euch im Frieden Gottes.

Gott des Friedens und der Hoffnung.

† †

 

 

 

Dieser letzte Schmerz

 

Hoher Donnerstag, 28. März 2002

 

„JNSR": Mein Gott, wünschest Du dieses letzte Buch oder soll ich alles anhalten? Oh, Herr, ich sage irgend etwas; ich weiss, dass Du mir gesagt hast, dass ich dieses Buch mit Tränen beenden werde. Ich bin alleine, meine Kinder haben mich verworfen, meine Freunde erlahmen, mir zu helfen, und mein kranker Mann ist ferne von mir im Spital! Was willst Du noch mehr von mir, Herr! Hast auch Du mich verlassen?

JESUS: Ja, so wie du habe ich auf meinem heiligen Kreuz gerufen: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" (Mk, 15, 34) und nur das Echo meiner Stimme wiederholte meine Worte. In dieser Verlassenheit, in dieser Todesstille, in diesem letzten Schmerz, der stechender war als der Essig, den man mir durch den Schwamm auf dem Ysop-Stengel zu trinken gab, erfüllte sich die Erlösung.

Wenn du zustimmst, mir zu folgen, dann denke an mich, an meine heilige Mutter. Vereine dich mit unserem Leiden. Denke an diesen letzten Schmerz, verursacht durch die aktuelle Welt, die mich grausam im Stich lässt, um dem Modernismus zu folgen, der meine armen Kinder in dieser Zeit der Ungnade irreleitet. Stütze dich mehr auf jene ab, die leiden; schau den Schaden an, den der Böse unter deinen Augen anrichtet; nimm Anteil am Leiden der Anderen und du wirst dein Leiden vergessen, egal wie gross es auch sei.

Betrachte mich!

Ich sah die Kinder des Vaters; gerettet durch mein Leiden und die vollkommene Hingabe meiner menschlichen Person im Opfer meiner in meinem Tiefsten verborgenen Göttlichkeit.

Denn es gibt kein grösseres Opfer in der Welt,

als sein Leben für jene hinzugeben, die man liebt.

Und du mein Kind weißt, was lieben und leiden heisst – bis zum Opfer deiner selbst.

Wer kann mir heute in dieser Situation helfen, die sich jetzt unter den Augen der Welt abspielt; diese Welt, die noch immer durch die materiellen Güter, die sie besitzt, geblendet ist; diese Welt ohne Herz und ohne Erbarmen für die Unglücklichen; diese Welt ohne Liebe für ihren Gott und ohne Ehrfurcht für meine heilige Mutter?

Schau, was du noch tun kannst: Schaue nicht auf das, was man dir antut; ich sage es dir in Wahrheit, dass niemand das aufhalten kann, was die bösen und gottlosen Menschen in Gang gesetzt haben. Glaubst du, dies käme nur von dieser Stunde, die in dieser Zeit erschallt? Nein, die Welt hat sich schon bei meinem heiligen Kreuz, an dem ich wie der letzte Verbrecher angenagelt war, aufgelehnt.

Ich wurde noch und noch gelästert, während ich das Leben aushauchte und allen mein Leben schenkte, sogar jenen, die angesichts meines Todes furchtbar höhnisch lachten. Schau meine Vergebung; schau auf mein Liebesopfer im schrecklichsten Leiden, in jenem meiner Verlassenheit vor dem Volk, das ich liebte und das mich verriet.

Ja, so wie du sagst, diesen Verrat nicht zu verstehen, so bitte ich dich, fortzufahren zu lieben. Mein Volk, in dem der Menschensohn zur Welt kam, erkannte mich nicht mehr, und es hat aus meiner Erde die Erde des Leidens gemacht. Und der Mensch wird nur zu leiden aufhören, wenn er den Sohn Gottes anerkennen wird: am Tag meiner Wiederkunft in Herrlichkeit. So spricht der Ewige.

Schau, ob ein mehr Verachteter, ein mehr Gehasster, ein mehr Verlassener und ein mehr Verratener als dein Gott und Meister existiert – und dies seit beinahe 2000 Jahren. Denn selbst die Kirche fährt fort sich zu fragen, ob sie sich in einigen Punkten nicht modernisieren sollte, um mehr Leute anzuziehen. Das Kreuz stört, aber ohne Kreuz kann es weder wahre Christen noch Heil geben.

Schau um dich: Wer glaubt noch wirklich an Gott? Schau: Wer folgt mir nach? Schau: Wer liebt mich und tröstet mich in diesen Tagen der Agonie? Tröste also du mich wenigstens. Liebe wenigstens du sie, wie ich sie liebe: Nimm sie in deinem Leiden für mich an, opfere sie mir in deiner Liebe auf. Lasse dich durch deinen Gott lieben, der dich bittet, so zu werden wie er selbst; werde in der Verlassenheit meines Kreuzes zum Trost einer Mutter, einer Tochter, eines Kindes für jene, die ich suche, um sie zu mir zurück zu führen.

Sei demütig und barmherzig für alle.

Sei das kleine Nichts, das sich in mir verliert.

Denn ich bin das Alles, das in dir auflebt,

an diesem Tag, an dem ich auf dem heiligen Kreuz

meinen heiligen Tod erwarte,

um mein Volk zu retten.

Begreife, mein Kind, dass ich dies in jeder meiner heiligen Messe neu erlebe. Es ist dies ein immerwährender Neubeginn: Ich leide, ich sterbe und ich erstehe für jeden von euch. Ich bin der lebendige Gott, der fortfährt, sich als Nahrung zu verschenken: Dies ist mein Leib; dies ist mein Blut.

Gewisse meiner Priester bleiben gleichgültig, und ich leide, wie wenn ich mich vor der tobenden Menge befände (Mk 15, 13-15): Sie aber schrieen erneut: Kreuzige ihn, kreuzige ihn. Pilatus gab ihnen Barrabas frei und nachdem JESUS gegeisselt worden war, lieferte er ihn zur Kreuzigung aus."

Meine Priester wissen, dass ich ihr Gott bin; sie wissen es besser, als die Frau von Pontius Pilatus, die mich besser erkannt hatte als meine Apostel, die im Grund ihres Herzens noch immer zweifelten.

Oh ja! Seid mein Johannes, wahrhaftiger Apostel des Herzens JESU, wahrhaftiger Priester, zweifach geweiht durch den Sohn Gottes und die Muttergottes am Fusse des Kreuzes: Das Blut meines Opfers, das entlang meines heiligen Kreuzes hinunterfloss, hat ihn besprengt1, bevor es auf diese Erde tropfte, die es aufsaugte, um sich zu reinigen, denn sie wurde ungewollt göttlich.

Johannes, mein Vielgeliebter, sah mein Fleisch durch die Wunden der Nägel sich zerreissen, dieses Fleisch, das sich schon als eine heilige Gnaden-Speise für jeden hingeben wollte, sogar für das niederträchtigste Wesen, das dort war, gegenwärtig in dieser schrecklichen Horde von Anklägern, die fortfuhren mich zu verhöhnen und zu lästern.

Heute lehnt diese gleiche Menge ab, sich mit meinem heiligen Leib und meinem kostbaren Blut zu nähren. Sie ernähren sich mit ihrer Gleichgültigkeit, das sie im Erbrochenen dieser Welt finden, die die schmackhaftesten und süssesten Gerichte, die man für die Osterfeier herstellt, im Überfluss hat.

Dies ist es, woran sich diese riesige Menge erinnert: Jedes Jahr erwartet sie nach dem Glockenschlag, die Stunde des Schlemmens. Heute lebt diese nicht bekehrte Menge in Erwartung des gleichen Banketts, das sich bereits noch schöner als im vorangegangenen Jahr vorbereitet.

Und ich sage euch in Wahrheit, dass diese Zeiten, in denen ihr lebt, bereits zu Ende sind. So wie das Licht der bereits erloschenen Sterne zu euch auch noch nach vielen Jahren gelangt, hat Gott diese Zeit, in der ihr lebt, in seinem Himmel der Herrlichkeit bereits abgeschlossen; in diesem Himmel, in dem alles in der Gegenwart, in der ewigen Gegenwart Gottes ist.

Dies ist eure letzte Hoffnung: Bekehrt euch; es bleibt euch nur noch wenig Zeit. Denn dies sind eure letzten Tage, so wie vor der Sintflut, wie vor der Vernichtung von Sodom und Gomorra. Und Gott sagt euch:

Ich mache alle Dinge neu,

denn es ist für mein Geschöpf,

den Menschen, der sich verirrt hat, schlecht.

Also werde ich zu den Bergen sagen: Ebnet euch ein und zu den Ozeanen: nehmt euren Platz ein, verschlingt, was auf euren Oberflächen herausragt und breitet euch über die Küsten aus, die euch bis zu diesem Tag gefangen hielten.

Nun, wie alles, was sich verschiebt, eine Umwälzung bewirkt und wegen deren Geschwindigkeit, werden heftige Winde entstehen, die sehr warm oder sehr kalt sein werden, je nach Regionen, die betroffen sind.

Diese Umkehr der Oberflächengestalt war für später vorgesehen, aber der Mensch fährt fort, Gott in allen seinen Werken nicht zu beachten. Es ist Zeit, eure teuflischen Machenschaften zu stoppen, die glauben lassen, der Mensch könne mit Gott wetteifern, indem er selbst eine vollkommenere und seelenlose Schöpfung erschaffen will. So weit seid ihr gekommen!

Also komme ich, um euch zu beweisen, dass es nur einen einzigen Gott gibt, den Schöpfer des Himmels und der Erde, den Schöpfer des ganzen sichtbaren und unsichtbaren Universums, den Schöpfer von euch selber, ihr Menschen der satanischen Wissenschaft. Ihr zwingt mich, schnell zu handeln und zu rufen: Es ist genug! Wehe jenem, der den Finger in das Räderwerk meiner Schöpfung gelegt hat!

Vorher werde ich den Überfluss der Einen ändern: Sie werden sich mit Säcken bekleiden, und ich werde die Armut meiner eigenen Kleider anziehen.

Wen glaubt ihr täuschen zu können? Ich kenne eure Herzen.

Ihr habt vor euren Türen jene gelassen, die nach eurem Brot bettelten und nach eurer Barmherzigkeit: Weint nicht über das, was ihr verlieren werdet, weint viel eher über eure Seelen, die bereits ins Verderben gehen!

Meine Tunika teile ich nicht;

sie ist aus einem Stück;

wie meine heilige Gerechtigkeit,

wie meine heilige Barmherzigkeit:

für jeden und für alle.

Gott der Gerechtigkeit und der Barmherzigkeit.

Amen†

† †

 

 

Segne sie durch das Kreuz eures Erlösers:   Sie sind die Instrumente deines Leidens

 

29. März 2002 – Karfreitag

 

„JNSR": „Gott! Komm mir zu Hilfe!"

JESUS: Gott kommt zu dir und nähert sich deiner Seele, die ihn erwartet. Werde still: Ich bin da; ich höre dich; ich höre alles, was du in dir zurückhältst. Habe keine Angst, ich werde dir antworten.

Meine Gerechtigkeit ist nicht eure Gerechtigkeit. Ich verurteile niemanden. Ich schenke euch meine Gnade, die alles Böse in Gutes verwandelt.

Ich weiss, dass du dich oft auflehnst, weil man dich so leiden lässt, dass deine Seele zu mir schreit. Ja, ich höre dich. Überlege, was aus dir wird, wenn du dich gegen das Leiden, das deine Befreiung (deine Erlösung) ist, auflehnst. Denn ich sehe sie (die JNSR leiden lassen, der Üb.), so wie ich auch dich sehe. Und ich gestatte es ihnen, denn die Unglücklichsten sind jene, die versuchen, dich geistig invalid zu machen: Deine Seele unfähig zu machen, sich vor Gott aufrecht zu halten, um mir zu sagen: „Herr, hier bin ich; ich komme, um mein Leiden mit deinem Leiden zu vereinen". Sie haben aus dir dieses Modell gemacht, das ich erwarte. Ich kann jedoch ihre Seele nicht anschauen ohne vor Entsetzen zu erschauern: Meinem privilegierten Kind Schlechtes anzutun, ruiniert ihre arme Seele.

Ich habe es euch gesagt: „Es ist besser als Lahmer oder Einäugiger in mein Reich zu treten, als überhaupt nicht." Aber es ist unmöglich für jenen, der eines meiner geweihten Glieder antastet, um es zu ruinieren: Es wird ihn teuer zu stehen kommen, denn es gibt im Himmel für jene keinen Platz, die meinen Heiligen Geist antasten, den ich in jede von Gott erwählte Seele gelegt habe.

Ja, du musst ihnen verzeihen und sie mir aufopfern; dich mit dem Schmerz, den sie dir verursachten, vereinen, denn er ist deine und ihre Erlösung, denn ich kann sie ohne deine Verzeihung nicht erlösen, selbst wenn sie zu mir ihre aufrichtige Reue zurufen. Schau, wie viele Seelen du mit deiner Verzeihung retten kannst, und dies vor allem durch das Annehmen deines Leidens und durch die Segnung durch das heilige Kreuzzeichen unseres Retters, JESUS.† Amen.

† †

 

 

 

 

 

 

Hört mich, Israel und Ismael: Ich bin die Auferstehung und das Ewige Leben

 

Ostermontag, 1. April 2002

 

„JNSR": „Herr sprich zu mir; sage mir alles , was Du Deinen Kindern bekannt machen willst. Ich höre Dir zu, Herr; ich bin alleine und rufe Dich. Ich habe es so nötig, Deine Stimme zu hören – warum lässt Du mich so in meiner Verzweiflung?"

JESUS: Es ist Auferstehung, und ich nehme Anteil an jedem von euch, die mir auf diesem Weg des Leidens und der Herrlichkeit folgen. Ich antworte euch: Ihr seid nicht alleine und noch viel weniger im Stich gelassen.

Ich habe den Tod besiegt. Es wird keinen Hass mehr geben, keine Trauer mehr. Die Tränen habe ich mit meinem Mantel getrocknet. Was ihr jetzt noch seht, verblasst und wird bald auf immer ausgewischt. Wenn es in euch negative Gedanken gibt, dann sagt zu euch selber, dass sie nicht von mir kommen. Ich habe euch erlöst, also vertreibt diese dunklen Gedanken weit von euch.

Ich bin da. Mein heiliges Kreuz bleibt da, um euch an den zu erinnern, der den Tod besiegt hat, an den, der euch mehr liebt als er sich selbst, um euch sein Leben im Austausch mit eurem elenden, von Sünden beladenen Leben, zu schenken.

Seid ihr jetzt immer noch unentschieden? Werdet ihr mir endlich folgen, ohne euch so viele Fragen zu stellen! Die Liebe existiert; ich bin es, klar wie der reine Kristall, durchsichtig und anziehend, denn er ist meine heilige Gnade, mein Leben. Ich bin die Liebe. Der Himmel feiert. Schau meine Auferstehung in jedem von euch: Umgewandelt wie der in der Tiefe umgepflügte Acker, sauber und ordentlich, bereit das wahrhaftige Saatgut zu erhalten.

Oh ja! Ihr werdet euch alle so umgewandelt sehen, so klar und für meine Liebe so empfänglich, dass sich nicht ein Einziger von mir entfernen möchte. Ich bin das ewige Leben, und in euren Herzen ist mein Name eingetragen, so wie in meinem eure Namen eingetragen sind.

Vernimm, mein Kind, dass ich zurückkomme, um den Willen meines Vaters zu erfüllen, wie er es von mir erbittet und wie er mich gebeten hat, mich auf meinem Kreuz aus Liebe zum Vater und den Kindern des Vaters auszustrecken: Für euch alle, für jedes von euch.

Mein Herz überbordet vor Barmherzigkeit. Erbittet heute das Unmögliche. Ja, ich höre dich. Ich weiss, und du sagst mir, dass sie diese Texte zu spät lesen werden: Weißt du nicht, dass ich diesen Tag verlängern kann und dass es mir auch leicht fällt, ihn abzukürzen, wenn es nötig ist.

Mein kleiner Vogel: Die Sorgen folgen sich und die Tränen sind bitter.

Aber dies nennt sich die Fruchtbarkeit im Herzen Gottes: Ich habe so viele Gnaden aufgehäuft, um eure Leiden zu mildern; ich habe so viele Verirrungen mit dem Balsam eurer Tränen gefüllt; ich habe den Sterbenden und den an Liebe Verhungernden so viele Freuden geschenkt und den Einsamen der fernen Länder, wo nur die Droge existiert, um ihre Schrecken zu besänftigen.

Ja, der Mensch ist der Henker des Menschen geworden.

Und die Tiere würden sich vor euren kriminellen Handlungen verstecken, wenn sie begreifen würden, was ihr tut. Ihr seid Metzger, und ihr werdet die Tempelhändler, denn ihr verkauft eure Kinder und eure Frauen, damit ihr – ihr Ungläubigen und Lügner ohne Glauben und Gesetz – euch satt essen könnt: Ihr habe keine Furcht vor Gott.

Wenn die Zeit kommen wird, in der ich mich zeigen werde – nicht um euch durch mich zu strafen, sondern lediglich, weil ihr meiner ansichtig werdet – wird euer Schrecken vor der barmherzigen Gerechtigkeit Gottes euer Henker. Ihr werdet eure Seelen durch euer eigenes Urteil zu Tode gegeisselt spüren. Denn nichts wird verborgen bleiben, von dem, was am Tag Gottes erkennbar sein muss, und ihr werdet dann eure Seelen, die schwarz wie der Russ sind, sich im schrecklichen Bad der Schande, der Gewissensbisse und der Angst, die ihr während eures elenden Lebens auf der Erde erzeugt habt, ertrinken sehen.

Oh! Ich werde nicht intervenieren.

Ihr werdet alleine in das ewige Feuer stürzen. Ja, ihr werdet das Geheimnis der Hölle entdecken, um es in alle Ewigkeit zu erleben.

Für jenen, der ein Kind anrührt,

wäre es besser, er wäre nie geboren worden!

Ich bin da, um dich zu hören, so wie du, mich auch hörst. Mein Land Israel wird eine lebendige Wunde, ein Berg von Verirrungen (Verfehlungen): Sie erinnern sich nicht mehr an Gott und auch nicht an seine göttlichen Gebote. Sie wissen, dass der Messias kommen musste, und sie erwarten ihn noch immer in der Furcht, in der Freude und in der Hoffnung. Werden sie den Vater, der in mir lebt, erkennen? Werden sie im Vater den Sohn, der in ihm lebt, sehen? Wenn sie dies selber bewerkstelligen müssten, NEIN!

Aber ich muss mich vor ihnen als ihren König, den sie seit meiner Geburt in meinem Land Israel ablehnen, zeigen. Ich bin es: König des Himmels und der Erde, König wie mein Vater, der der Ewige ist, König des sichtbaren und unsichtbaren Universums.

Kannst du in diesem Volk einen allgemeinen Hoffnungsschimmer sehen? Nein, überhaupt noch nicht; aber sie ahnen es voraus, denn Gott hat ihnen das Beste von sich selbst, mich, gegeben, seinen Sohn, um bei diesem von Gott gesegneten Volk zu sterben, um in diesem gleichen Land wieder zu erstehen, um mit diesem Volk, das meines ist, das mich geliebt hat, das mich verleugnet und bis zum Tod verraten hat, zu leben.

Siehst du: Was sie erwartet ist ein ungeheurer Schrecken, wie das eingeschüchterte Kind die Gespenster fürchtet. Sie werden den Vater in mir sehen, denn sie haben an den Erinnerungen meines Volkes, die durch meine einstigen Patriarchen übermittelt wurden, festgehalten. Sie sehen und spüren es durch Abraham und durch Moses und der Sohn Gottes wird – aus der Wolke heraustretend - erscheinen wie für den Durchzug durch das Rote Meer.

Sie werden vor Freude schreien!

Und so wie jener, der das Fleisch berührt in der Meinung es sei Holz, ein Gespenst oder eine Holzstatue, werden sie wie der hl. Thomas reagieren:

Ja! Dieser ist sehr wohl der Auferstandene,

ich habe sein Fleisch berührt; es ist der lebendige Sohn Gottes,

und es ist der Lebendige, den wir erwarteten, der Messias.

Ich bin der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs; wer kann es bestreiten?

Die Söhne Abrahams werden alle Kinder des Vaters der Glaubenden, ihre Blutsverwandten, kommen lassen; niemand wir ausgenommen sein, denn ich liebe auch die Kinder Ismaels.

Wenn ich dir jetzt sage: „Geh und knie vor Gott nieder", was machst du, selbst zum Preis einer Zurechtweisung durch einen Staatschef oder in einem noch atheistischen Land?

„Herr, Du wirst mir die nötige Kraft schenken, um dem in der Folge die Stirn zu bieten, aber zuerst höre ich Dir zu und sinke auf die Knie."

So wird es auch das Brudervolk von Jakob-Israel machen: Ismael wird vor mir auf die Knie gehen, nicht aus Furcht, sondern aus Liebe; sie werden die verloren gegangene Erkenntnis wieder haben, die in ihren Geist und ihre Herzen aufsteigen wird.

Schau von diesem Zeitpunkt an werdet ihr es in jedem Volk, das seit langem blind war, sehen. Nur, die Henker, die aus ihren Brüdern Sklaven machten, indem sie ihnen die Würde und das Leben nahmen, sollen sich nicht aus ihrem Kummer (Schmerz) befreit sehen, denn das göttliche Gericht ist ebenso wunderbar, wie die göttliche Barmherzigkeit, die in allem angemessen ist, barmherzig in allem und es (dieses Gericht) wird am Tag, den sich Gott ausgelesen hat, jede Seele besuchen; dieser Tag heisst die heilige Gerechtigkeit Gottes, das Erwachen der Nationen und die weltweite Reue.

Die ganze Erde wird in einen Wind der Liebe eintauchen. Die einen werden die Augen öffnen, andere werden in alle Richtungen rennen, andere werden die mild gewordene Luft einatmen, die voll von angenehmem Wohlgeruch ist; es ist der Frühling Gottes; wieder andere werden vor Freude schreien und neuen Freudeshymnen singen, neu wie diese Erde, die verblüfft den neuen Himmel (im Franz. immer Mehrzahl = die neuen Himmel) gefüllt mit Engeln sehen wird, die unaufhörlich die Herrlichkeit unseres dreifach heiligen Gottes besingen.

Heilig, heilig, heilig ist der Herr,

Gott des Universums.

Der Himmel und die Erde sind erfüllt von Deiner Herrlichkeit.

Hochgelobt sei der da kommt im Namen des Herrn.

Hosanna in der Höhe.

All dies wegen eines heiligen, mit meinem

kostbaren Blut benetzen Kreuzes, ja meines Liebeskreuzes.

Oh Kreuz der Liebe,

komm, um dein Volk zu vereinen.

Ich bin die Liebe. Amen†

† †

 

 

 

Mein Name ist ICH BIN

 

7. April 2002 – Barmherzigkeits-Sonntag

 

JESUS: Vergiss nicht, mir zu sagen, ob du mit mir weiterfahren willst.

„Natürlich, Herr, verzeihe mir, ich will es."

Höre mir also zu. Wir werden gegen den Gipfel fortschreiten und am höchsten Ort eintreten, wo Gott euch erwartet. Es handelt sich bei dem, was ich dir sage, nicht um etwas Irreales: Ich spreche mit euch über euer zukünftiges Leben.

Gott hat den Menschen erschaffen, damit er nach seiner längeren oder kürzeren Pilgerschaft auf der Erde wieder zu ihm zurückkehre: alles kommt zu Gott zurück.

Ich bitte dich, dich auf mich zu konzentrieren, auf meinen Geist, der in diesem Moment zu dir spricht. Erkenne die Gegenwart Gottes im Geist, der dich tröstet und dich auffordert, dem Ruf Gottes nicht zu widerstehen.

Die Welt ändert ihr Angesicht und erschüttert alles, was Pflanzen, Mineralien und das Tierreich bereits betrifft. Und hier wird der Mensch zu einem Wesen werden, das von der Gottheit eures dreifach heiligen Gottes erfüllt wird. Wie?

Die Antwort auf diese Frage befindet sich auf im Tiefsten jedes Wesens. „Petrus, liebst du mich?" Ja, Mensch, liebst du mich mit meinem Menschenleib, da ich der Menschensohn bin; Mensch, liebst du mich im Geist und in der Wahrheit? Also wirst du mich mit den Augen deines Geistes sehen müssen, mich mit deinem Herz spüren und mich mit deiner Seele berühren. Wie?

Durch dein Gott ganz dargebrachtes Denken! Kehre in meinen heiligen Willen zurück, denn ich bin der Sohn Gottes. Gott ändert sich nicht, aber der Mensch, der mit Gott leben will, muss sich ändern und sich jetzt vorbereiten.

Die Angst wird gebannt sein. Keine Furcht mehr und keine Barriere, um zu mir zu kommen. Euer Wille in meinem wird diese Metamorphose bewirken, um euch zu Söhnen Gottes zu machen. Komme mir näher. Was siehst du?

Ich sehe Dein Herz, Herr, das unregelmässig blutet. Warum?"

Weil mich jeder von euch verletzt, wenn er an meiner heiligen Barmherzigkeit zweifelt, und ich sehe, dass ihr keine Anstrengung unternehmt, um euch zu ändern während es (höchste) Zeit ist, es zu tun. Ja, es ist Zeit, in der der neue Mensch seine alten Kleider wegwerfen und sich mit dem Hochzeitskleid des Lammes bekleiden muss. Ja, es ist Zeit für die weltweite Wiederherstellung.

Ich weiss, dass ihr die Warnung erwartet, um euch aufzumachen, und ihr erwartet diesen Moment, um zu versuchen, euer Leben zu ändern.

Meine armen Kinder, beeilt euch. Ihr seid daran, euer Ultimatum zu erzeugen. Meine Barmherzigkeit erlaubt euch noch, diese Änderung in Sanftheit zu vollziehen, aber ihr erwartet den Schlag, der entscheidend wird. Mein Kind, ich harre der Erwartung eurer Entscheidung, und ihr seid in Erwartung eurer Selbstzerstörung! Ihr wählt das Fallbeil, währenddem ich euch meine heilige Gnade der Verzeihung anbiete!... Muss ich noch lange auf euch warten? Nein, denn der Mensch ändert sich nicht: Langsam, was die Liebe betrifft und schnell in seiner Wahl, zieht er die Revolte vor.

Dergestalt sind die Gewaltakte der Jungen entstanden und die obszönen Programme der Erwachsenen. Ich habe den bewegungsunfähigen Greisen länger leben lassen, damit er eine Quelle des Gebetes sei, aber sein Herz hat sich verschlossen, denn er wird überall zurückgewiesen. Und die Erziehung für die Kinder ist die Strasse, es ist der Schmutz dieser Erde ohne Leben.

Ich werde eure heissen Wüsten in eisige Zonen verwandeln, von woher eine so intensive Kälte kommen wird, dass sich sogar die kleinen Tiere in die mit ihren Pfoten und Schnauzen gegrabenen Löcher der Erde flüchten werden. Wenn ihr draussen seid, haltet ihr es nicht lange aus, und selbst in den unterirdischen Zufluchtsorten werdet ihr durch diese Kälte erstarren. Und dann geschieht auch gleichzeitig das Gegenteil: Da, wo man nur grosse Kälte und strenge Winter kannte, wird die Hitze sogar die grössten Eisberge schmelzen lassen. Und die Tiere, die nicht daran gewohnt sind, werden an den ihnen unbekannten Ufern verenden. Ihr werdet es sehen.

Ihre Agonie kündigt euch die eure an...

Wenn ihr euch nicht ändert.

Ruft meine göttliche Barmherzigkeit mit allen euren Kräften herbei, bevor sich über euch die Ungnade niederschlägt, wie sie auf das ägyptische Volk niederging. Der Pharao wollte auf die durch Moses ergangene Warnung Gottes nicht hören.

Heute seid ihr gewarnt.

Ändert euer Leben, oder ihr werden das langanhaltende und

ohrenbetäubende Donnern hören, das den Sturm auf die ganze

Erde herbeiführen wird.

Amen.†

† †

 

 

 

Vom Herzen, das mich liebt, wünsche ich nichts anderes als die Einfachheit

 

 

Dienstag, 9. April 2002

 

„JNSR": „Herr, meine Liebe, höre, ich rufe Dich, ich möchte Dich hören. Lasse mich in diesem Sturm nicht allein: Die Welt wird vor der Verzweiflung der Anderen taub.

JESUS: Ich habe dich sehen gelassen, wie weit eine Seele gehen kann, die sich in den Egoismus seines Ichs flüchtet: Sie glaubt mich zu lieben, verläuft sich und geht dahin, wo sie denkt, es sei mein heiliger Wille.

Ich bitte dich, mir zuzuhören. Was ich dir zu sagen habe, betrifft dich. Du hast meinem heiligen Willen entsprochen; manchmal ohne dir darüber bewusst zu sein, denn ich wünsche ausschliesslich die Einfachheit des Herzens.

Du hast deine Aufgabe, die ich dir hier,

an diesem heiligen Ort anvertraut habe, beendet.

Es war notwendig, dass es sich in der Kirche, in meiner heiligen Kirche, erfülle, was ich dieser leidenden Seele zu schenken wünschte, und die ich durch das Leiden einer anderen, Gott ganz ergebenen Seele, erlösen musste. Zu diesem Preis wurde sie erlöst; messe ihrem Namen keine Bedeutung bei. Aber wisse, dass wenn Gott wählt, seine Wahl ewig ist.

Warum kannst du, vielleicht eher als eine andere Seele, noch mehr beten? Weil Gott nur auf das Herz schaut; die Gabe der Liebe wird nur in der Liebe des Allerhöchsten geschenkt. Der Vater kennt alle seine Kinder und ruft sie bei ihrem Namen. Du trägst den Namen, den JESUS für dich ausgewählt hat. Im Himmel wirst du mit deinem Taufnamen auch jenen haben, den Gott dir in der Taufe des Kreuzes gegeben hat: J.N.S.R.

Sei nicht erstaunt, wenn alles zum Kreuz zurückkommt, denn alles geht vom Kreuz aus, um zu ihm zurückzukommen; es ist der einzige Weg, der zu Gott führt. Siehst du, eine Gott geweihte Seele muss das Kreuz kennen und durch sein Leiden hindurchgehen. Physisches und seelisches Leiden und noch mehr geistiges, denn der Geist leidet auch in dir, wenn er dich durch jene im Stich gelassen sieht, die sich deine Freunde nennen.

Aber das ist mein Kreuz in dir; deshalb habe ich dich gewählt, diese Aufgabe zu erfüllen, die auch die Kirche betrifft. Jene, die die Aufgabe haben, einen heiligen Ort anzuerkennen, auf den Gott seine Füsse gesetzt hat und an dem niemand würdig ist, die seinen hinzusetzen, wo ihr aber durch den Willen des Allerhöchsten alle eingeladen seid, hinzukommen; jene sind berechtigt, sich mit der offensichtliche Wahl Gottes zu befassen.

Der Herr hat gesprochen und niemand hat sein Wort berücksichtigt. Gegenwärtig ist die ganze Erde daran, die Folgen der Zurückweisung meines Wortes zu erleiden, und die Erde stirbt, und die ganze Menschheit zerreisst sich, wegen eines einzigen Menschen, der mein Wort des Lebens zurückgewiesen hat und dadurch das Volk der Ungläubigen – und meine Kirche, die ihm folgte – dazugebracht hat, meine Hand, die ich meinen Kindern ausstreckte, abzuweisen.

Seinerzeit wurde ich vor Kaiphas, vor Pilatus und vor der Menge durch die Kirche jener Zeit schuldig erklärt und auf dem Kreuz... eurer Erlösung... getötet. Heute werde ich wegen eines einzigen Mannes der Hierarchie meiner Kirche2 erneut schuldig befunden, für die ganze Welt an diesem gesegneten und heiligen Ort durch meinen Vater und eurer Vater des Himmels gesprochen zu haben:

„Nein zum Kreuz von 738 Metern!

Nein zu meiner Botschaft des Lebens!"

Ich anerkenne den Gehorsam gegenüber meiner Kirche; deshalb habe ich Toleranz geübt.. Diese Seele, die mir ein unbeschreibliches Leiden zufügte – vor der ganzen Menschheit, die in ihr Verderben rennt und die Aufruhr aller Elemente vor dem beleidigten Gott bewirkt, diese Seele wurde durch eine unbekannte Seele gerettet, die ihr Kreuz auf sich genommen hat, damit die Gleichgültigkeit meiner Kirche, die diesem von Gott geweihten Mann gefolgt ist, und die gegen mich und gegen mein heiliges Wort gekämpft hat.

Schau, mit welcher Liebe Gott diese grosse Stola stickt, die die Welt der Lebenden des Himmels und der Erde umschliesst. Die Wiedergutmachung in Gott ist das durch meine Priester am meisten ignorierte göttliche Werk, denn es würde dann bedeuten, die Liebe Gottes anzuerkennen, selbst in den kleinen, unbekannten und verborgenen, leidenden Seelen, die im Plan des dreifach heiligen Gottes nicht wegzudenken sind.

Ich lehre euch, dass ich diese erlösende Liebesfähigkeit manchmal in jenen finde, die sich als Ungläubige bezeichnen. Merkt euch dies gut, denn was Gott mit der Barmherzigkeit all dieser Ungläubigen machen wird, wird nicht mehr ein verborgenes Geheimnis sein. Ja, die Letzten werden die Ersten sein. Lobt den Herrn für alle diese Unbekannten, die sich selbst nicht kennen: Sie sind Barmherzigkeit!

Werft keinen Stein auf jene, die ihr verurteilt; Gott allein kennt die Herzen. Es sind nicht jene, die mir sagen Herr, Herr und sich auf die Brust schlagen, die ich als Erste in das Haus meines Vaters setzen werde, sondern all jene, die den Willen meines allmächtigen Vaters erfüllt haben. Ja, was ihr an einem der Geringsten tut, das tut ihr mir.

Die Mehrzahl jener, die mich im Geist und in der Wahrheit verehren, findet man in den schmutzigsten Gegenden, in den Gefängnissen, bei den durch die hohe Gesellschaft verworfenen Vagabunden. Diese Armen der Strasse, diese Kranken beleidigen den Blick der Konformisten, die nicht aufhören, sich durch sichtbare Handlungen zu glorifizieren: Durch grosszügige Spenden an jene, denen nichts fehlt: Ja, ihr Aussehen ist glänzend...wie der gut polierte Deckel eines Abfallkübels, der nur Abfälle enthält!...

Arme Seelen, die sich gerettet glauben, weil sie in Übereinstimmung mit meinem geschriebenen Gesetz sind; dies reicht jedoch nicht: Mein Gesetz ist die Liebe. Und was ihr gebt, ist nur der Überfluss, der euch überschwemmt.

Nein, ihr seid mir nie begegnet,

wenn ihr nicht durch das Kreuz geht.

Mein Kreuz wird zu dieser engen Tür,

die für all jene schwer zu durchschreiten sein wird, die nur für ihre Erscheinung vor dieser modernen Konsum- und Wohlstandsgesellschaft leben, die fortfährt, jene zu töten, die sich in dieser gut sichtbaren und für die Armen anmassenden Versammlung keinen Namen gemacht haben.

Wisst ihr nicht, dass ihr euch dadurch mit diesem Zeichen kennzeichnet, ihr ganz allein, an den Händen und in eurem Herzen, das ihr so fürchtet? Ja, wozu kann es dienen, eure Erscheinung, euren Leib zu retten, wenn ihr daran seid, eure Seele zu töten... Aber wisst ihr es? Oh ja! Aber euer Gewissen untersagt es euch, zu sehen und zu hören. Oh ja, Vater, verzeihe ihnen, denn sie wissen nicht, was sie sich selbst antun!

Wollt ihr einen Namen? Sucht, und ihr werdet finden. Sucht mich, und ihr werdet ihn haben. Dient den Armen. Werdet alle zu kleinen MARIEN. Meine heilige Mutter hat sich selbst stets vergessen, um den Anderen zu dienen; sie hat sich sogar am Fuss des Kreuzes vergessen. Sie hat mich angebetet, aufrecht vor meinem Kreuz. Ich war für euch alle angenagelt, und Sie war es in ihrer Seele; sie litt wie ihr Sohn, denn Sie hatte den Vater gebeten, dass sich ihre Seele und ihr Herz mit meiner heiligen Seele und mit meinem göttlichen, heiligen Herzen vereine, um daraus nur noch ein gleiches Liebesleiden zu machen, um alle Kinder des Vaters zu retten.

Wäret ihr fähig, für die Anderen zu leiden? Vielleicht, ja. Aber für jene zu leiden, die euer Kind ans Kreuz gebracht haben? Würdet ihr es tun? Meine heilige Mutter hat mich aufrecht vor ihrem Gott, ihrem Sohn angebetet. Die Anbetung war in ihrem Herzen und in ihrer Seele.

Maria ist die grösste und vollkommenste

Anbeterin ihres Gottes.

Gott anbeten heisst, sich Gott darzubringen, heisst, für die Anderen zu leiden und diese Sühneleiden seinem Gott aufzuopfern. Kommt, um den Herrn anzubeten: Er befindet sich stets, wie in Bethlehem und in Nazareth, bei den Armen, den Kranken, den Gefangenen, den durch eure moderne Gesellschaft Ausgestossenen. JESUS ist immer das milde und demütige Kind der heiligsten MARIA.

Ich bin vom Himmel herabgestiegen, von meinem Vater. Ich bin unter euch aufgewachsen. Ich habe eure Gleichgültigkeit belehrt. Einige haben auf mich gehört und sind mir gefolgt; es war dies die kleine Zahl. Heute ist eure Gleichgültigkeit, eure Ignoranz grösser geworden und hat sich verwandelt: Die Kinder kennen das Böse, und die kleine Zahl ist nie angewachsen, sie ist zum kleinen Rest geworden.

Ihr seid in einen Mantel von schönem Aussehen gehüllt, aber der Stoff ist vermodert und vergiftet das Innere bereits stark. Ja, euer Leib akzeptiert diesen Stoff der Lüge und des Stolzes, der bereits eure arme Seele passiert. Wozu dient es, euren Leib zu verschönern und ihn zu verherrlichen, wenn ihr daran seid, eure Seele zu töten?

Reagiert schnell; es ist noch Zeit.

Denn siehe, ich komme.

Amen! Komm, Herr JESUS.

† †

 

 

 

 

Ich decke dir auf, was ich den Grossen dieser Welt verberge

 

1. Mai 2002

 

„JNSR": Heiliges Kreuz des Kindes JESU, behüte mich!

Herr, sprich zu mir, ich höre Dir zu."

JESUS: Wie eine Eisenbahnstrecke an einer Gabelung, wird sich dein Weg teilen, damit du dem Weg meiner Wahrheit folgest; es gibt nur eine Wahrheit, und ich habe sie für dich und für einige vorbereitet. Durch mich geführt, werdet ihr der Wahrheit folgen, und ihr werdet alle wissen, dass ich es bin, der euch ruft und euch führt. Sucht nicht wo und nicht wie, sondern stösst zu diesem Ort vor, den ich euch angeben werde. Es ist eure Pflicht, mir ohne Auflehnung zu gehorchen, denn ich habe euer Wort, und ihr habt mich.

Ich werde euch nicht lange verheimlichen, wohin wir gemeinsam gehen. Zusammen mit dem heiligen Erzengel Michael und meiner heiligen Mutter, der reinen und betenden Jungfrau, werden wir uns zu dieser Neuen Erde, die meine auserwählte Erde ist, aufmachen. Sie befindet sich in eurer (Erde), aber der Schlüssel kann nur diese Tür öffnen. Diesen Schlüssel besitze ich. Gott hat dies so für bald entschieden.

Eine Seele des Himmels: Gott kann dich nicht täuschen. Ich bin nicht von eurer Welt. Um uns da zu treffen, wo wir sind, müsst ihr, die ihr noch auf der Erde lebt, durch diese Türe gehen, um euch am gleichen Ort zu befinden, wie wir, die verstorbenen Lebenden. Ich rufe nun den heiligen Erzengel Michael, der zu dir reden wird.

Der heilige Erzengel Michael: Du wirst Gottes Wahrheit schreiben. Dieser Weg des Lichtes ist der direkte Zugang der Erde zum Himmel, in den durch die heilige Gnade Gottes nur die Lebenden der Erde eindringen können.

Der Herr will euch sein ewiges Paradies zeigen, damit jedermann, der euch hört, das Gefühl hat, dass Gott durch euch seine heilige Wahrheit bestätigt. Ihr werdet die Lebenden der Erde sein, die bestimmt sind, zu den Ewiglebenden des Himmels vorzudringen. Du kannst mich nicht mehr fragen. Gott spricht zu dir. Höre ihm zu und vertraue.

„JNSR": Herr, ich höre Dir zu."

JESUS: Es handelt sich um die Geheimnisse, die ich dir für diese Zeit versprochen habe. Einige werden die Gnade Gottes sehen, bevor sie in dieser Welt sterben, damit von ihnen für ihre Brüder die Gewissheit ausgeht, dass Gott EXISTIERT. Ich will meine Schafe erobern, sogar die ungläubigsten, und es gibt nur dieses Mittel, denn die Zeit läuft zu schnell ab.

Ihr werdet sehen und glauben! Ihr werdet eure lieben Verstorbenen sehen; sie leben sehr wohl; die Heiligen und die Engel. Und ihr, die Gesegneten meines Vaters, werdet sie berühren und verstehen, dass es nicht nur eine einzige Welt gibt, und dass die schönste jene ist, die man noch nicht sehen kann.

Ich spreche zu dir, um dich zu beruhigen und dass du es überall kundtun kannst: Gott der Ewige, Gott der Lebendige steht an unserer Tür. Warum also den Ruf aufschieben, wenn ich jedem sage: „Komm!" Ihr müsst euch erinnern und denken:

„Gott ruft mich in Wahrheit; es ist mein Vater, mein Schöpfer, der mich bei sich in seinem Haus will. Ich bin sein vielgeliebter Sohn; also eile ich herbei."

Mein Kind, du sollst nicht ungläubig, sondern gläubig sein. Ich habe es dir immer gesagt: „Um mit mir, deinem Gott, in Verbindung zu stehen, segne und heilige ich dich." Höre: Fürchte dich nicht und verkündige die Wunder Gottes. Nein! Nichts wird dich ängstigen: Dieser Gang ist eine so sanfte Angelegenheit, dass, wenn du dich auf der andern Seite befindest, bereits bedauerst, dort nicht eher eingetreten zu sein.

Aber ich werde dich zur Erde zurückschicken, um den Andern anzukündigen, dass Gott kommt, und wenn sie in ihrem Herzen meinen Ruf vernehmen werden, so werden sie sich beeilen. Wie ich es mit dem Roten Meer gemacht habe, werde ich mit meinen Händen alle schlechten Küsten entfernen, alles was nachfolgend zusammenstürzen muss.

Und dann, nach all dem, wird nichts mehr Schlechtes auf euer Erde existieren, auf der euch Gott in seiner unendlichen Güte erneut hinstellen wird, um darauf die euch bestimmte Zeit zu leben, bevor ihr berufen seid, in den Himmel einzutreten.

Ich kann dir darüber nichts mehr sagen. Ihr wisst bereits, dass dies eintreten wird. Fragt mich nicht nach dem Datum, seid bereit, ihr, die ihr berufen seid, dort als Reisende einzudringen, um die heiligen Orte zu erkennen. Wer hat dies schon je erlebt? Ihr könnt darauf nicht antworten, denn diese Tatsache ist einzigartig und Gott erlaubt es für eure so unsichere Zeit.

Ihr werdet alle schon hier unten in der glückseligen Ewigkeit Gottes leben, die einen auf der Erde, um ihre Pilgerschaft zu beenden, die andern im meinem Himmel der Herrlichkeit.

Ich habe es dir gesagt: Ich reinige meine Erde und meine Seelen zur gleichen Zeit. Wer wird die Reinigungsorte belegen? Ich versichere dir, dass ALLES gereinigt sein wird. Ich sage dir, meine Kinder zu informieren, dass es Zeit ist, zu reagieren und Gott zu wählen. Ich sage dir, dass jene, die in der Hölle sein werden, jene sind, die sie schon seit der ersten Schöpfung dieser Erde belegt haben: die gefallenen Engel. Nichts von dem kann euch treffen, denn ich spreche mit dir nur über meine Geschöpfe, und ich werde bis zum letzten Schaf suchen, sei darüber gewiss.

„JNSR": „Verzeihe mir, Herr, wie soll es mit den Kreuzen weitergehen, die Du von uns für die ganze Welt verlangst?"

JESUS: Sie haben immer einen Teil meines göttlichen Planes ausgemacht. Ich halte nichts auf mit meiner Hand. Jene, die in ihrem Herzen die Gewissheit haben, dass sie durch Gott an jedem Ort und in gewissen Perioden geführt wurden, sind jene, die Gott stets mit JA geantwortet haben, denn ich habe sie immer geführt und mit meiner heiligen Hand unterstützt.

Ich habe die Schwachen zurückgezogen, denn der Geist Gottes hat jene gewählt, die bis zum Ende meines Vorhabens bleiben. Denkt nicht, dass mir die Anderen untreu geworden seien, aber wisst, dass jene, die bis zum Ende durchgehalten haben, durch meine enge Tür des Zeugnisses gehen werden. Ja, dies sind die wahren Zeugen meines Kreuzes.

Gehe, meine Tochter; auf dass der Heilige Geist dich führe, um Gottes Wunder zu verkündigen. Wenn man von dir mehr erfahren will, dann schweige; denn ich gebe dir nur das, was du weitergeben kannst. Es wird noch eine andere Präzisierung folgen. Aber erkläre nie auf deine Art, was ich dir gebe; behüte dich wohl. Amen.

Durch den ewigen und allmächtigen Gott,

der euch gegenwärtig sein verborgenes Wort schenkt,

das bis heute noch kein Mensch alleine, ohne Gott, aufdecken konnte:

Meine Tochter spricht zu euch, meine Vielgeliebten,

durch mein in ihr Kinder-Herz gegebenes Wort.

JESUS, der Vielgeliebte, spricht zu euch.

Amen.

† 

† †

 

 

 

 

Und wenn wir unseren Weg wieder aufnähmen?

 

26. Juni 2002

 

JESUS: Heute nehmen wir unseren Weg deines letzten Buches wieder auf. Du könntest ihn nicht wieder aufnehmen ohne dieses letzte Wissen, das ich dich erleben lasse, um es besser zu verstehen und damit du es, mit dem, was du siehst durchdrungen, mit deinem ganzen Herzen allen meinen Kindern geben kannst.

Es ist lebendig in meinem heiligen Herzen.

Zuerst kann ich dir sagen: „Man ist niemals stehen geblieben." Wie seinerzeit, wurde ausser dem von mir Erwählten niemand eingeladen, auf dem Weg zu seinem Heil die Spitze meines Volkes zu übernehmen: Es war einzig und allein Moses, um meinen Weg zu öffnen und ihm bis ans Ende zu folgen.

Dieses Volk von heute ist das gleiche, wie jenes von gestern: Es will nur für die Gegenwart leben, was interessieren es das Gesetz und die Propheten!

Im Anfang der Bibel habe ich zu ihnen durch die Stimme des Moses gesprochen, den ich Tag und Nacht führte; dann wurde sie durch die Hand Gottes geschrieben: Der Geist kam über dieses ganze Volk, indem er sich des Menschen bediente, der als Erster den brennenden Dornbusch erlebte, aus welchem meine Stimme ertönte; ICH BIN, Jener der IST seit aller Zeit und Ewigkeit.

Wenn ich zu euch komme, bediene ich mich jener, die ich ausgewählt habe. Sie werden Meine Stimme, Meine Hände, geführt durch den Heiligen Geist, der sie nie aufgibt: Meine Wahl ist ewig. Sie werden auch mein Kreuz. Wer kann es Tag und Nacht tragen, ohne sich an mich zu wenden? Jener, der selbst zum Gekreuzigten der Liebe wird, der es in seinem Leib, in seiner Seele und in seinem Geist zu sein annimmt.

Kann sich der Gekreuzigte mit den durch meine Nägel blockierten Händen und Füssen bewegen? Wer kann von sich aus nachdenken, wenn er durch die Dornen, die seinen Geist verletzen, gekrönt ist, auf dass mein Geist – und nur Er – in diesem total meinem heiligen Kreuz aufgeopferten Leib handle, diesem Leib, der nicht aufgehört hat, die Schläge all jener zu empfangen, die nie anhielten, ihn zu schlagen bis hin zu seiner Seele, welche sie zerstören wollten, damit sie jene nicht mehr unterrichte, die sich – wie die seinerzeitige Kirche - als Gesetzeslehrer sehen und auf den Geboten Gottes beharren: „Du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen" ohne auch nur die geringste Verzeihung, das kleinste Teilchen meiner unendlichen Liebe beizufügen.

Warum stirbt diese Welt ab? Weshalb beschleunige ich das Ende dieser Zeit?

Weil die kleine Zahl, der kleine Rest, der euch meine heilige Wahrheit zutragen kann, von euch bereits gekreuzigt wurde, so wie euer Gott und Meister; ihr habt bereits ihn ohne gerechtes Urteil getötet, ohne mein Evangelium erneut gelesen zu haben, ohne in meiner heiligen Hostie den wahren Geschmack meiner gekreuzigten Liebe für jeden von euch zu finden.

Nein! Ihr könnt es nicht mehr verstehen, weshalb ich auf eure Erde gekommen bin: um einer von euch zu sein und euch die Liebe zu lehren, ich der Menschensohn, ich der einzige Sohn Gottes des Vaters, ich der einzige Sohn der dreifach heiligen, heiligsten MARIA: Ignoriert wird auch Sie, so wie jedes meiner in diese Welt voller nach Macht und Geld gieriger Wölfe gesandten Propheten-Kinder.

Werdet ihr diese Henkersarbeit bis zum Tod des letzten meiner Botschafter weiterführen?

Ja, wie für Barrabas, fällt es euch leicht, jenen oder jene zu wählen, welche die Kaverne mit Geld öffnen wird – dort, wo sich der Thron des weltweiten Unglücks befindet.

Kreuzigt sie also! Ihr habt es bereits fast geschafft, und ihr erstellt schon das goldene Kalb vor den entrüsteten Augen jener, die ich gesandt habe, um euch zu sagen, dass ich komme und ihr weder Gold noch irgend einen anderen Schatz anhäufen sollt. Denn bald werdet ihr mit dem Geld in der Hand nichts mehr für eure Ernährung finden, denn ich habe der Sonne gesagt, den Boden zu versengen und dem Wasser, die Erden zu überfluten, auf dass die Hungersnot auf der Erde der Menschen herrsche, die mich nicht anerkannt haben, weder als ich auf eure Erde gekommen bin, noch durch meine Propheten, die nichts Anderes tun, als euch vor euch selbst zu warnen.

Wenn eure rechte Hand Almosen gibt, dann hört die linke, die eigentlich schweigen sollte, nicht auf, es überall hinaus zu posaunen oder sich gar zu beklagen, dass sie nichts erhalten und für sich behalten habe; dann wird sie sich gegen die rechte Hand erheben, indem sie beweisen wird, dass sie es nötiger gehabt habe als der Arme, der dieses Almosen empfing.

Mein Kind, habe Vertrauen. Diese Wüste, die du inmitten der verhungerten Wölfe, die nur vom Geld und von den verdunsteten Vermögen sprechen können, durchschreitest, diese Wüste voller Skorpione, die ununterbrochen versuchen, dich in deine Ferse zu stechen, wirst du durchqueren, denn ich wache darüber, und es wird dir weder an Wasser noch an Brot mangeln.

Ich habe die Feldflasche und den Brotkorb vorbereitet

für jene, die meinen Namen bis hinein die Wüsten der Welt anrufen werden, indem sie mein Kreuz auf ihren Schultern tragen, um es dort zu pflanzen, wo ich alleine es wünsche. Versucht nicht von euch aus, es in den Ländern einzuführen, die der Liebe meines heiligen Kreuzes feindlich gesinnt sind: Jene sind bereits mit dem Zeichen Satans besiegelt. Und sie können das Zeichen des Blutes des Lammes Gottes nicht empfangen.

Ihr werdet es wissen, ohne jemanden zu fragen, denn ich, Gott, bin mit euch. Meine Botschaft ist in euer Herz geschrieben, so wie es meine Botschafterin empfangen hat. Ich werde euer Gedächtnis so frisch wie das Wasser halten, das eines Tages aus allen Liebeskreuzen hervorquellen wird,

denn der Geist Gottes hat seinen Thron in jedem dieser Kreuze errichtet,

um die Erde, die sie mit meiner Liebe tragen, zu segnen,

so wie Jerusalem, das auf seiner Erde

das unauslöschliche Zeichen meines heiligen Kreuzes behütete,

das Kreuz des Universellen Opfers, da das Himmelreich dafür Zeuge war,

und dies von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Ich bin derjenige, der in jeder Generation neu ersteht,

wahrer Gott, geboren aus dem wahren Gott, dem Allgegenwärtigen.

Ich bin der Gleiche, gestern wie heute,

der Ewige, das Alpha und das Omega.

 

Heute kommt mein Kreuz, um alle schlafenden, durch die gegenwärtigen Vergnügungen schlaff gemachten Geister dieser Welt ohne Herz und Glauben zu beeindrucken (zu blenden).

Mein durch Madeleine (Aumont von Dozulé, Anmerkung des Übersetzers) der ganzen Welt verkündigtes glorreiches Kreuz – sie hat es gesehen – kann noch immer davon Zeugnis geben. Ich habe gesagt: „Ihr werdet es sehen, so wie sie es selbst gesehen hat", glanzvoll und den Geist eines jeden Menschen erleuchtend, wird es sich zwischen Himmel und Erde erheben.

Ihr werdet es in allen Ländern sehen; seine geöffneten Arme vom Osten zum Westen.

Werdet ihr bereuen? Werdet ihr erwarten, mein heiliges, glorreiches Kreuz am Himmel zu sehen, um alle eure Sünden zu bereuen? Für einige wird es zu spät sein...und trotzdem wurde diese Botschaft auf den Dächern ausgerufen, und ihr seid stumm geblieben!

Die Tausende von Liebeskreuzen in der Welt hören nicht auf, es euch zu wiederholen:

Und hier komme ich! Amen, komm, Herr JESUS.

Alle werden dich verrückt und krank finden: „Geh zu einem Psychiater!..."

Nach dem Exil aus deinem Geburtsland, Algerien, wo du deine Geburtswiege aufgabst, wurdest du in Grenoble mit deiner Familie aufgenommen. Nach 33 Jahren verlange ich von dir, alles zu verlassen: „Komm und folge mir!" und du baust mit deinem kranken Mann das Haus und denkst, dass du von dort nicht mehr gerufen werdest. Aber ich will dich deinen Kindern zurückgeben und sage dir erneut „Komm und folge mir nach Grenoble, wo ich mit deinen Kindern bin."
Du hast mir gehorcht. Dieser Akt der Liebe war auch nötig, damit sie sich bewusst werden, wie sehr du sie liebst. Hier bist du in Grenoble.

Antworte jedem, wie sehr die grossen Heiligen vielmehr verrückt waren als du, die all ihr Vermögen, ihren Besitz aufgaben, um nur noch von Almosen zu leben, eingeschlossen in den Klöstern und sogar in einer Grotte wie der heilige Franz von Assisi und die heilige Maria-Magdalena, um ihren Gott im Geist und in der Wahrheit anzubeten.

Und jetzt verlange ich von dir erneut, zu deinem Haus der heiligen Anna, beschützt durch meine heiligen Engel, zurück zu kehren: „Geh, verlasse Grenoble und kehre in die Bretagne zurück." Du bereitest diese Abreise erneut vor; du wirst mir bis zum Ende zuhören.

Was manchmal geschah, war empörend (himmelschreiend), und du wirst es erst später erfahren. Was sich in dieser Zeit des Exils verwirklicht hat, in dieser Wüste, hat einigen erlaubt, etwas Anderes zu sehen als einen Wahnsinn ohne Überlegung. Wurde JESUS – sogar von seinen Aposteln – von jemand Wahnsinnigem verurteilt, um sich gefangen nehmen zu lassen und einverstanden zu sein, auf ein Kreuz genagelt zu werden?

Der Wahnsinn des Kreuzes

antwortet dir auf alle Fragen, die dir die „verrückten" Leute stellen werden.

Abraham war nicht unbesonnener als du, als er sein Land verliess. Und noch weniger verrückt, als er seinen Sohn nahm, um das zu vollenden, was ich von ihm verlangte: „Gib mir deinen Sohn als Opfergabe!"

Du kommst hier nach Grenoble. Du findest deine Söhne wieder und sogar deine Töchter. Du kehrst wieder zurück und riskierst, sie auf immer zu verlieren und du wirst es tun; alle glauben, du gehorchest deiner Spontaneität, deinem Wahnsinn; du selbst fragst dich, ob du gut handelst, da du glaubst, dies komme von dir selbst: Wegzugehen, ohne auch dein Haus zu verkaufen, wegzugehen nur mit dem für die Reise nötigen Geld. Würde ich dich dies machen lassen, wenn ich es nicht wünschte?

Überlege dir einfach die Frage, die dein Gott dir stellt, der dich stets geführt hat: Wer leitet dich?

„Komm und folge mir!", du verlässt Grenoble und kommst nach St. Anna, wo ich dich erwarte.

„Komm und folge mir!", du verlässt St. Anna und bist wieder zu deinen Kindern nach Grenoble zurückgekehrt. „Komm und folge mir!" und du bist bereit, Grenoble und dein Kinder erneut zu verlassen und nach St. Anna zurück zu kommen in das Haus, das ich dir seit je her vorbereitet habe!...

Ich verlange es von dir wie von Abraham: „Warum?"

Weil weder er noch du wissen konnten, wie sehr ihr mir treu wart, wie sehr ihr mich liebtet, mehr als alles andere, als alle Anderen, um wie Wahnsinnige zu handeln, Verrückte Gottes!
Begreife in all dem nur eine einzige Sache: Nur mir gehorchen heisst, mich lieben.

Dass Gott seine privilegierten Kinder niemals aufgebe und dass der Gehorsam der beste Beweis ist, den ihr mir geben könnt. Amen.†

Ich segne dich. Ich segne die Deinen und all jene, die dich lieben,

denn meine Barmherzigkeit umfasst mit meinen Propheten

all jene, die sie aufgrund der Wahl Gottes lieben.

Mein heiliger Gehorsam befindet sich

in jenem, der mir gehorcht. Amen.

 

† †

 

 

Der Vorratsspeicher der Heiligen Anna

 

Samstag, 29. Juni 2002 – Hl. Peter und Paul)

 

JESUS: Willst du wissen, was es mit deiner Abreise in die Bretagne auf sich hat? Zuerst muss ich mit dir über deine Ankunft in diesem Land sprechen.

Du wurdest durch deinen Herrn, deinen allmächtigen Gott, gerufen. Ich sah dich, so wie du in Wahrheit bist: meinem heiligen Wort gehorsam. Du hast gelitten auf dieser durch den Vater gesegneten und der heiligen Anna sowie der heiligsten Jungfrau MARIA dargebrachten Erde. Ich habe dich dorthin als Ährenleserin gesandt, um die Resten einer herrlichen Ernte, die in einer an Güte reichen Vergangenheit existiert hatte, zu ernten: Die Menschen erachteten es (damals) als richtig, nicht daran zu denken, den ganzen Umfang ihrer Ernte einzufahren, und so profitierten die Armen von diesem reichlichen Rest. Man konnte sagen, dass es für alle und für das ganze Jahr ausreichte. Die Ährenleser sangen vor Freude. Im ganzen Land war es ein Fest. Und alle priesen die Heilige Anna.

Oh weh! Alles verschlechterte sich nach und nach. Was bleibt von der Idee des Teilens, der spontanen Güte, der Nächstenliebe? Hast du an diesem gesegneten Ort die Freude des Teilens angetroffen? Hast du in den Speichern Körner von den gut zusammengepressten Korngarben herunterfallen sehen? (Anmerkung: Will vermutlich heissen, dass in unserer Zeit nicht einmal mehr einzelne Körner für die Armen anfallen, da alles so gut zusammengepresst ist). Hast du Hände gesehen, die sich öffnen, um den Armen zu geben? Du hast nur Unterlassung und Gleichgültigkeit gesehen. Die Fenster verschliessen sich über der Nacht der Anderen. Guter Schlaf für die Gerechten, die nur für sich selbst angehäuft und für die Armen gut gebetet haben: „Herr, gib ihnen ihr tägliches Brot"

Du warst über diese Armut der Herzen enttäuscht, die du selbst erlebt hast. Meine Erde ist verarmt, denn meine Kinder haben die Liebe durch das Mitleid ersetzt. So ist der Reichtum der Spiritualität, der durch die Hände der Heiligen Anna gebracht wurde, verdunstet. Es bleibt nur noch die Erinnerung einer grosszügigen Mutter, die Gott weiterhin bittet, alle Bretonen in einer gleichen Liebe zu vereinen, ihre Herzen mit diesem Glauben, dieser Hoffnung und dieser Barmherzigkeit zu erfüllen, die aus diesem Land ein Musterbeispiel der wahrhaftigen Kirche JESU-Christi machte. Das ganze Land war mit Gott vereint.

In der Basilika der Hl. Anna hat sich dein Herz erfreut. Du hast die schönsten Stunden des Gebetes erlebt und die Liebe der Eucharistie, die dich in die Höhe emporhob, wo du mir begegnen konntest, so wie die Blume das Wasser sucht, um zu wachsen und die Sonne um aufzublühen.

So hast du mir deine Freude zugerufen: „Mein Herr und mein Gott, Du lebst an diesem gesegneten Ort und Deine lebendige Liebe verwandelt uns bereits."

Nur dadurch hattest du die Kraft, deine Sorgen, Kummer und Leiden zu ertragen, die sich ausserhalb dieser Mauern auftürmten.

Draussen konntest du diese verborgene Verfolgung nicht mehr durchmachen. Aber in dieser uneinnehmbaren Festung befindet sich der Reichtum der Ernte der Hl. Anna: Ihre Priester-Kinder die von ihrem heiligen Schutz profitieren; die seit so vielen Jahren durch unsere MAMIE (=Grossmutter Anna) gelesenen Ährenkörner stapeln sich bis zum majestätischen Gewölbe der Basilika: Es sind dies die heiligen Gebete, die alle durch die geweihten Hände aller ihrer Söhne Christi gespendeten Sakramente begleiten, der Brüder JESU-Christi, des heiligsten Kindes ihrer verehrungswürdigen Tochter MARIA, der Ganz-Reinen, die sie zahlreich an diese Orte ruft.

Die Weihrauchspiralen erheben sich bis zum Himmel Gottes, wenn die Heiligen Messen die Kirche mit Gläubigen füllen, die den Glauben erhalten, der ihre Herzen öffnet und zu Glückstränen führt, die von ihren Augen rinnen und die sich vor dem beglückenden Gefühl schliessen, denn die wahre Gegenwart Gottes ist ganz und gar da; ganz nahe bei jedem, der sie spürt.

Ja, nur da hast du die Ährenkörner der grossen Ernte der Hl. Anna wieder gefunden; da findet sich der Reichtum der wahren Spiritualität wieder, welche die Hl. Anna allen ihren Kindern, die sie lieben und die Wahl Gottes für Sein Land der Bretagne respektieren, geben will.

Ich bitte dich nur, dies für meine Kinder zu schreiben, die vergessen haben, was meine heilige Grossmutter von ihnen verlangt, damit meine Kinder der Bretagne die Ernte der Hl. Anna auf der ganzen Erde ausbreiten. Erneuert den Glauben, die Hoffnung und die Barmherzigkeit dieses Landes. Lasst es nicht sterben. Tragt die Gute Neuigkeit überallhin, wohin ich euch schicke.

Bald werdet ihr euer Land neu erblühen sehen wegen jenem, den Gott ausgewählt hat, um euch wieder zu vereinen, so wie ehemals, in der Liebe des dreifach-heiligen Gottes, durch die Heilige Anna, durch MARIA.

Im Himmel bin ich der Heilige Yves Nicolazic.*

 

† †

 

Und JNSR fügt aus Psalm 84 an:

Liebe und Wahrheit begegnen sich,

Gerechtigkeit und Frieden umarmen sich.

Die Wahrheit wird aus der Erde spriessen,

und vom Himmel wird sich die Gerechtigkeit herabneigen.

 

* Anmerkung des ÜbersetzersGemäss Auskunft von Herrn F. Aleman aus Frankreich (verantwortlich für das Redigieren dieser Botschaften) handelt es sich bei Yves N. um einen sehr bekannten heiligmässigen Hirten der Bretagne, der im 17. Jahrhundert den bei einer Erscheinung den Auftrag erhielt, eine Statue der Hl. Anna wiederherzustellen. In der definitiven Buchausgabe wird ein Priester über diesen Hirten weitere Details bekannt geben.

 

 

 

Du brauchst Eli nicht

 

29. Juni 2002

 

JESUS: Morgen ist schon heute. Du hast deine Geburtsheimat verlassen, um nach Grenoble zu gelangen. Ich habe dich von Grenoble gerufen und du hast mir wie Samuel geantwortet: „Hier bin ich!", du brauchtest Eli nicht, du wusstest, dass Ich es war, der von dir verlangte, nach Ste Anne, in die Bretagne, zu kommen. Du hast alles verlassen, Haus, Kinder, Freunde, alle deine Beschäftigungen, und du bist nach Ste Anne gekommen. Du hast das Haus gebaut, das ich von dir verlangte und hast darin mit deinem kranken Mann nicht mehr als zwei Jahre gelebt.

Dann habe ich dich für deine Rückkehr nach Grenoble vorbereitet. Und erneut hast du mir wie Samuel geantwortet: „Herr, hier bin ich!" Du bist nach Grenoble gezogen, um mit meinem Einverständnis nahe deinen Kindern zu leben.

Du bist dort seit nicht einmal zwei Monaten und antwortest erneut auf meinen Ruf: „Du rufst mich, Herr, hier bin ich." Ich verlangte von dir, wieder nach Ste Anne zurückzukehren. Und du bereitest alles für diese erneute Abreise vor mit einem sehr müden Gatten und ohne zu diskutieren. Wie für Samuel enthülle ich dir beim vierten Mal, was ich will. Ich habe dir gesagt, dass ich in Ste Anne eine Sache vorbereite, die in den Ohren aller klingen wird, die davon sprechen hören.*

Zum zweiten Mal hattest du deine Abreise vorbereitet, um auf diese Erde zurückzukommen, die dich ohne Liebe empfing. Nur Gott allein konnte wissen, wie sehr du gelitten hast und bis wohin du mich lieben konntest, um auf diese Erde zurückzukommen, auf der einzig das Mitleid dich empfing. Einige hatten Angst, dich wiederzusehen. Wie für Samuel wird dein Gehorsam belohnt werden. Mein Sohn Yves Nicolazic ist schon da. Und deine Kinder werden zu dir zurückkommen, wie ich es dir versprochen habe.

Ich weiss, dass du mir gehorchen wirst, bis meine Stimme in dir verstummt, damit du nicht mehr zu jenen sprichst, die nicht aufhören, dich zu verurteilen und mich durch meine Schriften zu verachten. Ich werde dich eine dir feindlich gesinnte Erde nicht mehr bewohnen lassen: dort, wo ich dich rufen werde, wird alles von Liebe erfüllt sein. All die falschen Urteile, die du erlitten hast, sind Schrammen, die dein Herz bluten lassen, indem sie dein Geist wie den Meinen martern. Sie werden bald verstehen, dass all jene, die auf dieser Welt aufgrund der Ungerechtigkeit der Einen oder Andern leiden, aufgrund all dieser falschen Urteile, die die Welt zu ihrem Untergang führen, all jene, die überall gehasst und verworfen werden, meine Märtyrer sind, die den Zorn Gottes besänftigen, auf dass auf dieser Erde die unendliche Barmherzigkeit unseres Vaters im Himmel noch immer weiter regiere.

Ich erleide die Geisselung durch meine Kinder, die ihr weiterhin so behandelt, wie ich es selbst wurde. Wegen euch werden sie ebenso schwer wie mein Kreuz, das ihr mit ihnen verwerft. Der unschuldig Gegeisselte lebt in ihnen!

Du bist in diesem Moment vor mir, ohne dein Haus. Ich habe dir gesagt: „Komm und folge mir" und du bist mir gefolgt. Bedaure nichts. Ich rufe dich nicht mehr, um diese Erfahrung zu erleben. Ich werde dir stets nur das Nötige geben.

Ein durch Gott erwähltes Land ist ein Volk, das die Barmherzigkeit praktiziert.

Die Barmherzigkeit ist Gottes Almosen selbst. Es kommt unmittelbar nach seiner Liebe, denn jener der zu geben weiss, vergisst sofort das Gewicht seiner Geldkatze: Wer mit Liebe gibt, erhebt sich zu Gott hin.

Die Barmherzigkeit Gottes ist jene, Seine Vateraugen über das Kind zu schliessen, das vergisst, Ihm „Danke, Vater" zu sagen. Dann fährt Gott, der nur zu geben weiss, sein tägliches Liebesopfer fort, ohne von allen etwas zurück zu verlangen und sagt euch durch den Mund seiner Heiligen und Seiner Engel:

Die Liebe wird nicht geliebt. Liebt Gott über alles.

Seid barmherzig gegenüber eurem Nächsten und treu zu Gott.

Segnet jenen, der euch hasst, dann preist ihr so auch Gott.

 

Man hat mich meiner Kleider beraubt,

man hat mich mit Dornen gekrönt,

man hat mich auf ein Kreuz genagelt, damit ich ohne Alles

euch ALLES schenken kann.

 

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr ALLES haben,

denn dieses ALLES bin ich, der euch liebt und dafür stirbt.

 

Jesus von Nazareth, Herr und König,**

der da ist, um euch mit allen seinen Reichtümern zu überhäufen.

Amen†

Bittet mit Liebe,

dann werdet ihr erhalten, was ihr braucht.

 

* 1 Samuel 3,11

** Im Französischen heisst es: Jésus de Nazareth, Seigneur et Roi, also die Anfangsbuchstaben von JNSR



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