Dozule - genehmigte Wallfahrt

Die Kirche nimmt die Pilger auf

 


Vierzig Jahre nach der ersten Erscheinung von Madeleine Aumont
(28. März 1972)

Bischof Jean-Claude Boulanger war der Hauptzelebrant bei der Messe am Sonntag, den 29. Mai 2011, mit der sein Pastoralbesuch im Dekanat Dozule endete und auf einmal ereignete sich das Unvorhergesehene in der Kirche von Unserer Lieben Frau in Dozule.

 

In der Nacht vom 28. März 1972 erblickt Madeleine Aumont, Schneiderin in Dozule, ein grosses Licht und ein Kreuz erscheint am Himmel. Sie hört eine Stimme, die zu ihr sagt «Ecce Crucem Domini» (Das ist das Kreuz des Herrn).

 







Die Kirche war voll - es ist die Kirche für die hohen Fest­tage (Erstkommunion). Die Verwandten und Freunde der Erstkommunikanten umge­ben diese mit ihrer herzlichen Aufmerksamkeit.

Am Ende der Messe tritt Bischof Boulanger beiseite, um dem Ortspfarrer Hubert de Ballore das Wort zu über­lassen, der das Mikrophon ergreift und überraschende Worte sagt.

Zuerst ruft er Frau Marie-Helene Mazot auf und bittet sie, zu ihm nach vorne zu kommen. Er bittet sie nieder­zuknien. Dann legt er seine beiden Hände auf ihren Kopf und spricht diese verblüffen­den Wc^ef«Frau Mazot, im Nflfrtmder Kirche ernenne ich "Sie zur Verantwortlichen des Pilgerempfangs auf der „Hau-te-Butte" in Dozule. Bei Schwierigkeiten werde ich da sein,-um Ihnen zu helfen.» Anschließend erteilt Pfr. de Ballore ihr seinen Segen. Frau Mazot steht auf. Jeder hält den Atem an, denn das ist eine unerwartete Wendung seitens der katholischen Obrigkeit. Es ist nicht länger verboten, auf die «Haute-But-te» zu gehen, um dort zu Füßen des «Ruhmreichen Kreuzes» zu beten, sondern die Pilger, die sich dorthin begeben, werden nun sogar so aufgenommen, wie es der christlichen Nächstenliebe entspricht.

Bischof Boulanger wohnt dieser Ernennung, die er wünschte, bei, ohne ein Wort zu sagen. Seit mehr als drei­ßig Jahren warteten die Pilger auf diese Geste der Kirche und an diesem Tag wurde sie Wirklichkeit. Deo Gratias!

Bezüglich der Erschei­nungen ist die Tür nun ein wenig geöffnet. Dafür sei Bischof Jean-Claude Boulan­ger unendlich gedankt. Es ist noch keine Anerkennung, aber eine Initiative, die dahin führen kann, da die «Haute-

Butte» seit nunmehr vierzig Jahren ein Ort der Bekehrun­gen und der Heilungen für eine Anzahl von Pilgern geworden ist!

Von nun an sind die Pilger also auf der «Haute-Butte» will­kommen! Wie heißt es doch in dem Gebetstext von Dozule: «Mein Gott, hab Erbarmen mit allen, die am Fuße des Ruhmreichen Kreuzes bereu­en; lass sie dort den Frieden und die Freude an Gott, unse­rem Retter, finden!»


So ist dieser Sonntag, der 16. Mai 2011, zu einem grundlegenden Moment der Ausstrahlung der Botschaft von Dozule geworden. Von diesem Datum ausgehend werden sich schnell Initiati­ven entwickeln. Es geht dabei um Folgendes:

Die von Frau Susanne Avoyne gegründete «Katholi­sche Vereinigung von Dozule» («ACD», Association Catholique de Dozule) wurde restrukturiert (der Präfektur von Caen wurden neue Statu­ten vorgelegt), eine neue Gruppe hat die Leitung der Vereinigung unter dem Vor­sitz von Bischof Michel Aubineau übernommen.

«Diese Vereinigung hat die Verbreitung der Botschaft von Dozule zum Ziel» (Artikel 2 der Statuten).

Um die finanziellen Ausla­gen der Vereinigung zu sichern und materielle Ver­besserungen, die den Erwar­tungen der Pilger entspre­chen, umzusetzen, wurde der Jahresbeitrag der Mitglieder auf 15 Euro festgesetzt. Dafür erhalten die Mitglieder eine persönliche Karte.

Mit dem Bürgermeister von Dozule wurde Kontakt aufge­nommen, um die Wegbe­schreibung zur «Haute-Butte» zu verbessern.

Für alle, die als Pilger auf die «Haute-Butte» nach Dozu­le kommen wollen, soll schließlich zusammenfassend gesagt werden, dass sie auf Jesus und seine Lehre vom Senfkorn hören sollen (vgl.

Mt 13, 31 f): «Jesus erzählte ihnen ein weiteres Gleichnis und sagte: Mit dem Himmel­reich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte. Es ist das kleinste von allen Samenkör­nern; sobald es aber hochge­wachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, so dass die Vögel des Himmels kom­men und in seinen Zweigen nisten.» Das wünschen sich die Verantwortlichen von der Katholischen Vereinigung von Dozule für die Verbreitung der Botschaft von Jesus an Madeleine Aumont. Nach Dozule zu kommen bedeutet, sich auf diesen Weg der Demut und der geschwisterli­chen Liebe einzulassen.

 

Michel Aubineau, Vorsit­zender der Katholischen Verei­nigung von Dozule

PS: Am 28. März 2012 wur­den zwei Messen in der Kir­che U.L.F. von Dozule gefei­ert; die erste um 8.30 Uhr und die zweite um 18.30 Uhr.

 

 

Was die Botschaft von Dozule ankündigt

 

1)Das Heil der Völker durch "die Erscheinung des
Ruhmreichen Kreuzes am Himmel vor den Augen der gesamten Menschheit:
«Ich sage euch, diese junge Generation wird nicht vergehen bevor
das eintrifft. Fürchtet jedoch nichts, denn siehe, am Himmel erhebt sich das Zeichen des Menschensohnes, das Madeleine vom Osten bis zum
Westen leuchten sah. Euch, den Oberhäuptern der Kirchen, sage Ich, dass die Völker durch dieses Kreuz, das über der Welt aufgerichtet ist, gerettet werden»
(vgl. Joh 3, 14f).

 

2) Die Neuevangelisierung der Welt und die Vergebung des Himmels für alle reuigen Sünder: «Sagt der Kirche, dass sie ihre Friedensbotschaft vor der ganzen Welt erneuern soll, und dass sie unverzüglich am


angegebenen Ort das Ruhm­reiche Kreuz errichten soll und zu seinen Füßen ein Heilig­tum. Alle sollen kommen und dort Buße tun und Frieden und Freude finden. Das Ruhmreiche Kreuz, oder das Zeichen des Menschensohnes, ist die

 

Ankündigung der bal­digen Wiederkunft in Herr­lichkeit des auferstandenen Jesus. Wenn sich dieses Kreuz von der Erde erhebt,
werde Ich alles an Mich ziehen.»
(vgl. Joh 12, 32)

 

3) Die ruhmreiche Wieder­kehr Christi, das Gericht und schließlich die Geburt einer neuen Welt: «Nach diesen Tagen der Trübsal, wird am Himmel der Menschensohn mit großer Majestät und gro­ßer Macht erscheinen, um die Auserwählten von den vier Enden der Erde zu sammeln. Selig, die Reue zeigen, denn sie werden das ewige Leben haben... Wisst, dass sich die Botschaft in dem Augenblick erfüllt, in dem ihr nicht mehr daran glaubt, denn ihr kennt weder den Tag, noch die Stun­de, zu der Ich in Herrlichkeit wiederkommen werde».


 



Das Wasserbecken - von Gott gewünscht - wird einst Wasser enthalten. Nicht um den Durst zu stillen, sondern um sich darin zu waschen, als Zeichen der Reinigung.




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26 APRIL 2012   
aus Maria heute Nr. 490 25