ÜBER DIE WIEDERKUNFT CHRISTI IN HERRLICHKEIT


Vortrag von Don Stefano Gobbi
gehalten am 24. 6. 1996 in San Marino

Bei den diesjährigen Internationalen Priesterexerzitien nahmen ca. 300 Priester und rund 25 Bischöfe teil und auch der "Kardinal der Marianischen Priesterbewegung", wie sich Kardinal Echeweria aus Ecuador selbst lächelnd bezeichnet. Aber lassen wir nun Don Gobbi zu Wort kommen:

"Liebe Mitbrüder, wir sind für den Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens auserwählt. Aus diesem Grund hat die Madonna innerhalb der Kirche die MARIANISCHE PRIESTERBEWEGUNG ins Leben gerufen, und sie hat uns Priester berufen, an dieser Bewegung teilzuhaben, um die Werkzeuge für den Triumph ihres Unbefleckten Herzens in der Welt zu sein.

Aber wie können wir Werkzeuge dieses Triumphes sein?

Die Madonna muss in unserem Leben triumphieren. Um das bewerkstelligen zu können, verlangt sie von uns, dass wir uns ihrem Unbefleckten Herzen weihen. Damit sie in unser priesterliches Leben als Mutter eintreten kann. Nun macht sie sich ans Werk, uns umzuwandeln, um uns immer mehr zu Priestern nach dem Heiligsten Herzen Jesu zu machen.

Wenn sie uns ähnlich ihrem Sohn Jesus sieht, triumphiert ihr Unbeflecktes Herz in uns.

Um uns auf diesem Weg zu unterstützen, erbittet sie von uns die Zönakel, damit der Heilige Geist uns umwandeln kann. Und sie wandelt uns um durch ihre Botschaften. Diese Botschaften sind eine Hilfe, die die Muttergottes uns gibt, damit wir unsere Weihe an ihr Unbeflecktes Herz leben können und damit dieses Herz in unserem Leben triumphieren kann.

Dann, wenn es in unserem Leben triumphiert, werden wir Werkzeuge für den Triumph ihres Unbefleckten Herzens in der Welt sein können.

Diese Gedanken bringen uns zum Hauptthema über die WIEDERKUNFT CHRISTI IN HERRLICHKEIT:

Wo triumphiert das Unbefleckte Herz Mariens?
Ihr Unbeflecktes Herz triumphiert allein im herrlichen Triumph Christi.

Das ist ein Thema, eine Meditation, die ich nur mit Besorgnis halten kann. Denn es ist ein neues Thema, das ich selbst mit Überraschung in den Botschaften entdeckt habe, die mir die Muttergottes offenbart hat.

Ich war klarerweise auf diesen Aspekt nicht vorbereitet. Denn dieser Aspekt war in meiner theologischen Ausbildung nicht aufgeschienen, nämlich:

der Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens kommt durch die Wiederkunft des Herrn in Herrlichkeit.

Liebe Mitbrüder, das ist klar und in starker Weise von der Madonna in ihren Botschaften ausgedrückt.

Ich suchte in den ersten Botschaften, um zu sehen, wann die Muttergottes zum ersten Mal dieses Thema andeutete und ich habe festgestellt, dass Maria schon in ihren ersten Botschaften dieses Thema berührt hat.

Schon am 24.12.1975, also vor 21 Jahren (!), sagte sie (S. 190):

"Fürchtet euch nicht! Wie euch mein Herz den Erlöser geschenkt hat, so schenkt es euch heute die Freude seiner Erlösung.

Bald wird die ganze Welt, die in Finsternis gehüllt und meinem Sohn entrissen ist, sich an den Früchten dieser Heiligen Nacht erfreuen.

Der Triumph meines Unbefleckten Herzens wird sich in einer Neugeburt Jesu in den Herzen und den Seelen meiner armen verirrten Kinder vollziehen.

Habt Vertrauen! Laßt euch weder von Angst noch von Mutlosigkeit überkommen! Die Zukunft, die euch erwartet, wird ein Neuaufgehen des Lichtes sein. Die ganze Welt wird dann gereinigt und geläutert sein. "

Dieses Thema der Neugeburt Jesu in den Menschenherzen wird besonders durch die Einsprechung vom 24.12.1978 (S. 332) fortgeführt und erhellt.

Und dieses Thema scheint immer wieder auf. Die letzten Botschaften sind ein dauerndes Wiederholen dieser Realität. Wir können sie daher nicht leugnen, sondern wir müssen sie vertiefen, d.h. die Beweggründe dafür suchen und denjenigen die Gründe darlegen, die sie von uns erbitten -hinsichtlich der Hoffnung, die uns erfüllt, wie der Papst sagt.

Gehen wir zurück zur Botschaft vom 24.12.1978, die gerade die Überschrift trägt: "Sein zweites Kommen":

" Gleich seinem ersten wird auch sein zweites Kommen sein, vielgeliebte Söhne. Wie seine Geburt in dieser Nacht war, so wird die Wiederkunft Jesu in Herrlichkeit sein - vor seinem letzten Kommen zum Jüngsten Gericht. Allerdings ist dessen Stunde noch in den Geheimnissen des Vaters verborgen.

Die Welt wird ganz in die Finsternis der Gottesleugnung, seiner ständigen Zurückweisung und der Rebellion gegen das Gesetz seine Liebe eingehüllt sein. Durch das Eis des Hasses werden die Straßen der Welt noch verödet werden. So wird fast niemand bereit sein, ihn aufzunehmen.

Die Großen werden sich seiner nicht einmal mehr erinnern, die Reichen werden ihm ihre Türen verschließen, während die Seinen sehr damit beschäftigt sein werden, sich selbst zu suchen und zu bestätigen ...

" Wenn der Menschensohn kommen wird: Wird er noch Glauben auf der Erde finden?" Er wird unvorhergesehen kommen, und die Welt wird nicht für seine Ankunft bereit sein. Er wird zu einem Gericht kommen ,auf das der Mensch nicht vorbereitet sein wird. Nachdem er seine Feinde niedergeworfen und vernichtet haben wird, wird er kommen, um auf der Welt sein Reich aufzurichten.

Auch bei diesem zweiten Kommen wird der Sohn durch seine Mutter zu euch gelangen. So wie sich das Wort des Vaters meines jungfräulichen Schoßes bedient hat, um bis zu euch zu gelangen, so wird sich Jesus meines Unbefleckten Herzens bedienen, um zur Herrschaft unter euch zu gelangen. "
 

Was bedeutet Triumph?

An diesem Punkt angelangt, frage ich mich, liebe Mitbrüder:

Die Gottesmutter hat vom Triumph ihres Unbefleckten Herzens gesprochen. Sie hat klar den Ausdruck "TRIUMPH" in dem Jahrhundert verwendet, indem man alles gegen den Triumphalismus der Kirche unternehmen wird. Die Muttergottes benützt den Ausdruck Triumph, sie gebraucht nicht "Freude" oder "Trost", sondern "TRIUMPH".

Triumph ist nicht nur die Fülle der Freude. Triumph ist eine Freude, die von einem großen Sieg kommt. Der Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens setzt die Idee eines großen Sieges voraus.
 

Nun stelle ich mir die Frage:

Wo kann das Unbefleckte Herz, das Herz einer Mutter, seinen Triumph erreichen? - Allein im Triumph des Sohnes!

Wenn der Sohn nicht triumphiert, triumphiert auch nicht das Herz der Mutter. Und worin besteht der Triumph? Es ist der Höhepunkt eines großen SIEGES. Nur wenn der Sohn seinen großen Sieg erreichen wird, wird auch das Unbefleckte Herz Mariens triumphieren. Und Christus wird seinen definitiven Sieg erreichen, wenn er in Herrlichkeit wiederkommen wird.

Daher verstehe ich jetzt die Worte Mariens in ihren Botschaften, dass der Triumph ihres Unbefleckten Herzens mit der Wiederkunft Christi in Herrlichkeit zusammenfallen wird:

Wie müssen wir nun diese Wiederkunft Christi in Herrlichkeit interpretieren ?

Ich lese zunächst einige Worte aus der Einführung in unser Buch (S. 47) -und hier können wir uns auf den heute anwesenden Sachverständigen der Heiligen Schrift, Klons. Don Cabrejos Vidarte Miguel (Doktor der Exegese und Weihbischof von Lima, Peru) verlassen, der diese Einführung bestätigt.

In dieser Einführung heißt es:

"Ein weiteres Beispiel sind die häufig wiederholten, auf den ersten Blick vielleicht verwirrenden Sätze, in denen behauptet wird, dass der Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens mit der glorreichen Ankunft des Reiches Christi zusammenfällt.

Diese Sätze werden natürlich im Licht der Heiligen Schrift (Offb 20,1-7) und nach dem authentischen Lehramt der Kirche interpretiert. Diesbezüglich beachte man die häufigen Hinweise von Papst Johannes Paul II. Er gibt sie in seiner ersten Enzyklika "Redemptor hominis" und in anderen wichtigen Dokumenten, in denen er vom zweiten Advent der Kirche spricht, die das zweite Kommen Jesu erwartet. "

Wir haben entsprechend unserer gewohnten Denkweise immer die Wiederkunft Christi mit seiner Parusie als Richter gleichgesetzt. Denn über dieses Thema gab es nie eine theologische Vertiefung. So ähnlich ist es auch mit anderen Wahrheiten, an die man glaubt, ohne dass je eine theologische Vertiefung darüber gemacht worden ist.

In letzter Zeit, nach einigen dieser Botschaften, die davon sprechen, dass Christus in Herrlichkeit wiederkommen wird auf diese Welt, hat man eine theologische Vertiefung darüber angestellt.

Was sagt die Heilige Schrift über die Wiederkunft Christi?

Vor ein paar Jahren hat mir in Spanien ein Theologe ein Buch gegeben, damit ich es ins Italienische übersetzen lasse - leider habe ich dieses Buch auf dem Weg verloren. Er hat in diesem Buch dargelegt, dass es aus der Heiligen Schrift und aus früheren Kirchenvätern klar hervorgeht, dass Christus in Herrlichkeit in diese Welt wiederkommen wird, um sein Reich zu errichten, und dass er am Ende als Richter wiederkommen wird.

Einige Stellen aus der Heiligen Schrift sind ganz klar eschatologischer Natur- das sind die Stellen, die vom Letzten Gericht sprechen. Wenn z.B. der Herr sagt: "Ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben ..., das habt ihr mir getan" (Mt 25), ihr, die ihr zu meiner Rechten seid. Und ihr, die ihr zu meiner Linken seid, habt mir das nicht getan - " Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer" (Mt 25,41). Es gibt keine Zeit mehr, es gibt keine Weltmehr.

Aber einige Stellen der Heiligen Schrift sprechen ausdrücklich von der Wiederkunft Christi in diese Welt.

Ich will nur kurz auf einiges hinweisen:

Zunächst die Stelle, die ich oben schon erwähnt habe in der Einsprechung vom 24.12.1978:

"Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde noch Glauben vorfinden?" (Lk 18,8). Wenn er Glauben vorfinden will auf dieser Erde, muß er auf diese Erde zurückkehren, liebe Mitbrüder! Denn mit dem allgemeinen Gericht gibt es keine Erde mehr, es wird das Gericht geben, das Paradies oder die Hölle, aber die Erde wird verschwunden sein. Wenn der Menschensohn, um Glauben auf Erden vorzufinden, zurückkehren wird, muß er auf die Erde zurückkehren.

Und dann weiters die Stelle, wo Jesus vor dem Hohenpriester steht: " Von nun an werdet ihr den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen" (Mt 26,64), dazu auch die Stelle, in der die Rede ist von der Himmelfahrt Jesu: "Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen" (Apg 1,11). Sie hatten ihn aber gesehen, "wie ihn eine Wolke aufnahm und Iren Blicken entzog" (vgl. Apg 1,9). Ebenso wird er auch mit einer Wolke wiederkommen. Solange es Wolken gibt, ist also noch nicht das Endgericht da - Christus kommt daher mit den Wollten auf diese Erde...

Und dann, liebe Mitbrüder, ist es bedeutsam, dass die oben erwähnte Stelle der Offenbarung (Offb 20) von einer großen Verfolgung spricht. Während dieser Verfolgung werden viele getötet werden. Aber am Ende wird die Macht Satans zerstört werden, denn Satan wird mit einer Kette gefesselt und in den Abgrund geworfen werden. Dann sagt die Heilige Schrift: Der Engel verschloß den Abgrund ..., damit der Drache die Völker nicht mehr verführen konnte (vgl. Offb. 20,3). Daher wird die Macht Satans zerstört werden. Diejenigen, die das Tier und sein Standbild nicht angebetet haben und getötet worden sind, werden auferweckt, um mit Christus zu herrschen.

Das ist nicht "gemachte" Theologie, sondern Heilige Schrift! - Und das wird die Erste Auferstehung sein. Warum die erste? Weil die zweite sich auf alle Menschen bezieht. Die erste Auferstehung betrifft einige, die als Märtyrer gestorben sind und sie werden auferstehen um zu herrschen. Die zweite bezieht sich auf alle, für die einen um zu herrschen, für die anderen, um verdammt zu werden - nach dem Endgericht.

Natürlich kann mit der Zahl 1000 Jahre ein symbolischer Ausdruck gemeint sein. Aber neben dieser Zeitbestimmung bleibt die Tatsache, die klar beschrieben ist, bestehen: Christus wird herrschen, nachdem Satans Macht zerstört worden ist, wenn er unschädlich gemacht worden ist. Das ist Heilige Schrift!

(Anmerkung von P. Hermann Netter: In der deutschen Ausgabe der Heiligen Schrift ("Die Bibel, Einheitsübersetzung") steht auf Seite 1402 in der Anmerkung zu Offb 13,11-17 folgendes: "In Offb. ist das aus dem Land aufsteigende Tier der Beauftragte des Tieres aus dem Meer. Er wird als "falscher Prophet" gekennzeichnet (16,13; 19,20; 20;10; vgl. Mk 13,22; 2 Thess 2,9f.)." Aus dieser Anmerkung scheint es also sicher zu sein, dass der "falsche Prophet" mit dem "Menschen der Gesetzwidrigkeit" (2 Thess 2,3 u. 2,8), dem Antichrist, gleichzusetzen ist. Vergleichen wir Offb 19,20 ("aber das Tier wurde gepackt und mit ihm der falsche Prophet; ... Bei lebendigem Leib wurden beide in den See von brennendem Schwefel geworfen."), mit Offb 20,10 (" Und der Teufel, ihr Verführer, wurde in den See von brennendem Schwefel geworfen, wo auch das Tier und der falsche Prophet sind...'. Daraus geht hervor, dass der "falsche Prophet" nicht erst am Ende der Welt in den See von brennendem Schwefel geworfen wird. Es wird ihm also vor dem Ende der Welt und nicht erst zum Ende der Welt seine Macht genommen werden - durch ein Erscheinen des Herrn; denn in 2 Thess 2,8 heißt es:" Jesus, der Herr, wird ihn durch den Hauch seines Mundes töten und durch seine Ankunft und Erscheinung vernichten".

Also wird der Herr noch vor dem Ende der Welt erscheinen und kommen.

Wie steht es mit dem Lehramt der Kirche?

Liebe Mitbrüder, ich will euch einige Stellen vorlesen, was unser gegenwärtiger Papst sagt. Wir werden sehen, dass wir nicht nur mit der Heiligen Schrift, sondern auch mit dem Lehramt der Kirche übereinstimmen:

Aus einer Ansprache des Papstes am 17.9.1984 in Edmonton, Kanada:

Beim großen Jungendtreffen in Denver, USA, 1993, sagte der Heilige Vater in der Vigilfeier zu Maria Himmelfahrt:

Von dieser Zusammenkunft von Jugendlichen aus aller Welt, hier, im Cherry Creek State Park in Denver, rufen wir aus: " Maranatba! "

"Komm, Herr Jesus!" (Ode 22,20). "

Tags darauf sagte der Papst vor den rund 500.000 Jugendlichen:

Wenn wir noch 10.000 Jahre warten müßten auf die Wiederkunft des Herrn, wären wir dumm, wenn wir uns schon jetzt auf diese Wiederkunft vorbereiten würden. Diese Aufforderung des Papstes hat nur einen Sinn, wenn der Herr bald kommen wird ...

Und schließlich die letzte Stelle. Der Papst hat in Manila 1995 beim letzten Jugendtreffen gesagt (15.1.1995):

" Gott, der dieses Werk in euch, den Philippinern, vor vierhundert Jahren begonnen hat - für andere ist es mehr oder weniger Jahrhundert eher -, möge es auch zur Vollendung fahren am Tag unseres Herrn Jesus Christus! (vgl. Phil 1,6). Amen. Das ist mein Schluß und mein herzlicher Wunsch Dir euch alle - Schluß am Tag unseres Herrn, Jesus Christus! Jesus Christus! Jesus Christus! Amen!" Weitere päpstliche Texte

Liebe Mitbrüder, Ihr versteht, was mit dem "Tag des Herrn" gemeint ist.

Wir stehen also im Einklang mit der Heiligen Schrift und dem Lehramt der Kirche, wenn wir glauben, dass der Herr in Herrlichkeit auf diese Erde wiederkommen wird. Sicherlich, wir müssen uns öffnen für diese neue Perspektive.

An die Glaubenskongregation wurde vor einiger Zeit von (Don Gobbi)die Frage gestellt: Wie soll man die Wiederkunft Christi in Herrlichkeit auffassen? Die Wiederkunft zum Letzten Gericht oder noch auf diese Erde? Die Antwort war: Über dieses Thema hat die Kirche noch nie offiziell Stellung genommen. Daher kann man die eine oder die andere Auffassung vertreten ..."

Ich habe euch die Gründe aufgezeigt, warum wir - entsprechend der Heiligen Schrift und dem Lehramt der Kirche - die zweite Meinung vertreten: Die Wiederkunft Christi in Herrlichkeit wird noch hier auf diese Erde stattfinden.

An diesem Punkt angelangt ist es gut, uns zu fragen, welche Elemente - und es sind so viele und äußerst schöne - die Wiederkunft Christi mit sich bringt. Ich werde euch diese Elemente aufzählen.

Jedoch zuvor noch eine wichtige Bemerkung: Die Wiederkunft Christi, wie wird sie sein?

Christus lebt in der Herrlichkeit des Paradieses. Wenn er wiederkommen wird, wird es eine herrliche Manifestation seines Seins sein - also in HERRLICHKEIT.

Hier verwerfen wir bestimmte Auslegungen kindischer, bestimmter exaltierter Seher, die behaupten: Wenn Jesus in Herrlichkeit wiederkommen wird, dann wird er dort (an einem bestimmten Ort) erscheinen, er wird in dieser oder jener Person leben ... verwerfen wir das!

Wenn Christus in Herrlichkeit erscheint, wird es eine glorreiche Manifestation Christi sein - Mitbrüder, versuchen wir das zu verstehen!

Also, was will die Wiederkunft Christi besagen: Christus ist im Paradies. Er kommt wieder, denn er ist in der menschlichen Natur schon gekommen. Er kommt in relativer Weise wieder, denn Jesus ist mit seiner Gottheit - und natürlich auch mit seiner Menschheit - schon in der Eucharistie gegenwärtig. Er kommt wieder, insofern er sich in herrlicher Weise dieser Welt offenbaren und er sein Reich auf diese Welt bringen wird.

CHRISTUS BRINGT IN SEINER WIEDERKUNFT FOLGENDE HOFFNUNGSREICHE ELEMENTE MIT

Und nun wird Christus wiederkommen in Einheit mit einigen folgenden Elementen:

1. Endlich wird vollkommen erfüllt werden das Gebet, das Jesus uns im Vater unser zu sprechen gelehrt hat: " Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden". Von allen Geschöpfen wird auf vollkommene Weise der göttliche Wille erfüllt werden. Darum wird auf diese Welt das Reich des göttlichen Wollens kommen.

2. Es wird zusammenfallen mit dem zweiten Pfingsten.

3. Es wird das größte Wunder der göttlichen Barmherzigkeit sein oder anders ausgedrückt der Triumph der barmherzigen Liebe Jesu, der für die Welt eine neue Ära eröffnen wird, eine neue Zivilisation, um endlich die Zivilisation der Liebe kennenzulernen.

4. Besonders aber wird der Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens durch die Wiederkunft Christi in Herrlichkeit mit dem Kommen des eucharistischen Reiches Jesu zusammenfallen.
 

Ad 1: Vollkommene Erfüllung des Willens des ewigen Vaters

Jesus hat im Vaterunser gelehrt - teurer Jesus, schon seit 2000 Jahren wiederholen ir es! - Jesus, du hast es uns gelehrt, aber unser Gebet war noch zu schwach und hat nicht richtig Frucht getragen - was hast du uns eigentlich gelehrt, um was wir bitten sollen? - "Vater unser im Himmel, Dein Name werde geheiligt - werde verherrlicht - es komme Dein Reich, Dein Wille
geschehe".
Liebe Mitbrüder, der Vater wurde verherrlicht, als er das Universum geschaffen hat. Der Dämon hat seine Schöpfung durch die Sünde verdunkelt.
Christus erlöst uns durch seine Erlösungstat mittels des Weges des Leidens - das ist der historische Christus.
Der mystische Christus muß auf demselben Weg des Leidens gehen, um persönlich mitzuarbeiten an dem großen Geschenk, das er durch die Erlösung empfangen hat.
Aber ich muß noch etwas hinzufügen: Der endgültige Sieg Christi über Satan erfolgte durch seine Auferstehung, der endgültige Sieg Christi über Satan bei seiner Wiederkunft in Herrlichkeit wird in der vollkommenen Zerstörung der Macht Satans über diese Welt bestehen, so dass diese Welt das Reich Christi annehmen kann und erneut in vollkommener Weise den Vater verherrlichen kann, wie es am Anfang der Schöpfung war.
Daher wird die Wiederkunft Christi mit der größtmöglichen Verherrlichung des himmlischen Vaters zusammenfallen.
Sollte dieses Reich Christi, um das seit 2000 Jahren gebetet wurde, nicht kommen? Es wird kommen - zur vollkommenen Verherrlichung des Vaters.
Nun, wenn dieses Reich Christi kommen wird, wird es alle Geschöpfe dazu bringen, das göttliche Wollen in vollkommener Weise zu erfüllen .
Denn der erste, der verhindert hat, dass der göttliche Wille vollkommen erfüllt wird, ist Satan gewesen. Worin hat im irdischen Paradies sein Sieg bestanden? Er hat die Stammeltern dazu verleitet, eine Wahl zu treffen, die ; dem Wollen des Vaters entgegengesetzt war.

" Von den Früchten der Bäume im Garten dürft ihr essen, nur nicht vom Baum, der in der Mitte des Gartens steht" (vgl. Gen. 3,2 u. 3). Aber seht, diese verdammte Schlange hat unsere Stammeltern verführt. Aber bleibt ruhig, denn ihr Kopf wird zertreten werden - der Heilige Vater hat gesagt, dies wird durch ihre Nachkommenschaft geschehen, d.h. Christus in ihr, Maria in Christus, die Mutter mit ihrem Sohn vereint, der Sohn mit der Mutter vereint, daher wird es auch die Mutter sein, die den Kopf zertreten wird.

Teure Mutter (Don Gobbi wendet sich zu der neben ihm stehenden Statue der Muttergottes), verzeih, mir gefällt es nicht, dass die Schlange sich hier befindet, aber mir gefällt es, dass du der Schlange den Kopf zertrittst - zertritt ihn ihr. (Applaus)

Schließlich wird aber die Macht der Schlange gebrochen sein, sie wird ohnmächtig sein, sie wird nicht mehr die Geschöpfe verführen kamen, um gegen aber dem göttlichen Willen Nein zu sagen. Die Geschöpfe werden JA zum Willen Gottes sagen.

In dieser vollkommenen Erfüllung des göttlichen Willens wird die Schöpfung gleichsam in einen ursprünglichen Zustand versetzt werden, in einen Zustand eines neuen irdischen Paradieses, in dem alle Geschöpfe JA sagen zum göttlichen Willen des himmlischen Vaters.

Es ist hier in Italien gewesen, - ich sage das nebenbei, denn ich fahre fort mit den Botschaften der Marianischen Priesterbewegung, ohne mich abhängig zumachen von anderen Mystikern - aber Gott sei es gedankt, es gibt auch andere Mystiker -, dass eine gewisse Person namens Luise Piccarretta, deren Seligsprechungsprozeß eingeleitet ist, ein großes Werk über das göttliche Wollen geschrieben hat. Als ich einmal in Mexiko war, zeigte man mir Stellen, die sich auf so viele Dinge beziehen, von denen auch unser Buch spricht.
Wer ist Luise Piccarreta -eine kurze Biographie!

Nun zitiere ich eine Stelle, die nicht von mir, sondern von Picarea berichtet wird. Sie sagt, nach 2000 Jahren seit der Schöpfung hat es die Sintflut (Überflutung) des Wassers zur Reinigung der Menschheit gegeben, 2000 Jahre hernach hat es die Überflutung des Blutes gegeben: die Erlösung. Und 2000 Jahre hernach wird es die Überflutung des Feuers geben, - eines geistigen Feuers, denke ich - und schließlich wird auf diese Welt das Reich des göttlichen Wollens kommen: Denn jedes Geschöpf wird auf vollkommene Weise den göttlichen Willen erfüllen.

So denke ich also, dass die Wiederkunft Christi in Herrlichkeit dieses Reich des göttlichen Wollens bringen wird kamen.

Jedes Geschöpf wird den Willen des Vaters vollkommen erfüllen, und der himmlische Vater wird verherrlicht werden von diesen seinen Kindern, die Jasagen zu seinem göttlichen Wollen. Christus wird sein Reich bringen, das Reich der Heiligkeit und des gefügigen Gehorsams gegenüber dem Wollendes himmlischen Vaters.

Die Macht Satans wird zerstört, wenn auch die Schwäche der gefallenen Menschennatur bleibt.

Es ist klar, dass uns die geschwächte Natur auch nach der Wiederkunft Christi in Herrlichkeit bleiben wird: Es ist nicht die Schwäche der menschlichen Natur, die vernichtet wird, sondern die Macht Satans. Dieser hat bis jetzt einen starken Einfluß auf die Schwäche unserer gefallenen Natur. Wir werden wohl von Natur aus zur Sünde verleitet. Heute aber zwingt uns alles zur Sünde: die atheistische und heidnische Umwelt, in der wir leben, die Beeinflussung durch die Massenmedien, die fast alle Zentren des Bösen sind. Heute ist die Welt die Stellung des Bösen. Das Böse übt eine ganz starke Aktion der schlechten Beeinflussung aus, darum habt ihr die Versuchungen, die Verführungen, die schlechten Beispiele, alles will euch zum Bösen bringen.

Heute übt der böse Feind seine Macht aus. Aber morgen, wenn seine Macht zerstört sein wird, wird euch alles zum Guten anleiten.

Also die Schwäche der menschlichen Natur bleibt, aber sie wird sehr unterstützt werden, das Gute zu tun; das wird gerade das Gegenteil von dem sein, was heute geschieht, das Gegenteil von jeder Verführung zum Schlechten.
 

Ad 2. Das zweite Pfingsten

Die Herzen und die Seelen werden gereinigt werden. Aber das ist nicht möglich außer durch eine ganz besondere Ausgießung des Heiligen Geistes: das ist das zweite Pfingsten.

Darüber hat heute in der Predigt unser Bischof (Ortsbischof von San Marino) gesprochen - er hat gesagt: Maria ist die erste Vorläuferin des zweiten Advents. Einen Applaus für unseren Bischof. Und es ist mir eine noch größere Freude zu wissen, dass dieser unser Bischof der Präsident der Vereinigung aller katholischen Universitäten auf der ganzen Welt ist.

Die ganze Welt empfängt Feuer, Feuerzungen, geistige Zungen, - das ist keine Erfindung von Don Stefano, sondern davon hat Johannes XXIII., Paul VI. und unser gegenwärtiger Papst in prophetischer Weise gesprochen.

Sie haben von diesem zweiten Pfingsten gesprochen. Warum zweiten? Denn das erste hat schon stattgefunden, das Zönakel von Jerusalem, das so sehr die Jünger umgewandelt hat, dass man sagte: Sind diese schon um neun Uhr in der Frühe betrunken?

Das zweite Pfingsten wird auf Weltebene stattfinden. Es wird auf die ganze Welt herabkommen, nicht nur auf das Zönakel von Jerusalem, es wird die Herzen und die Seelen aller verwandeln. Alle werden den Herrn lobpreisen, so dass vielleicht die Engel des Himmels sich fragen werden: Sind etwa diese alle um neun Uhr in der Früh schon betrunken?

Liebe Mitbrüder, die Wiederkunft Christi in Herrlichkeit wird also mit dem Wunder des zweiten Pfingsten zusammenfallen.
 

Ich lese aus der Einsprechung vom 4.6.95 (Pfingsten; S.1270/71):

"Zungen göttlichen Feuers werden einer nun von Egoismus und Haß ,Gewalt und Krieg eisig gewordenen Menschheit Wärme und Leben bringen.
So wird sich die ausgetrocknete Erde dem Hauch des Geistes Gottes öffnen, der sie in einen neuen, wunderbaren Garten verwandeln wird, in dem dann die Heiligste Dreieinigkeit unter euch ihre beständige Wohnung nimmt.

- Feuerzungen werden harabkommen, um die Kirche, die die dunkle Stunde von Kalvaria durchlebt - geschlagen in ihren Hirten, verwundet in der Herde, verlassen und verraten von den Ihrigen, dem Sturmwind
des Irrtums ausgesetzt, durchsetzt von Glaubensverlust und Apostasie -, zu erleuchten und zu heiligen.
-Das göttliche Feuer des Heiligen Geistes wird sie von aller Krankheit heilen, von jedem Makel und jeder Untreue reinigen, sie mit neuer Schönheit bekleiden und sie mit seinem Glanz überstrahlen, so dass sie wieder zu ihrer vollständigen Einheit und Heiligkeit findet; und dann wird sie vor der Welt ihr volles, allumfassendes und vollkommenes
Zeugnis für Jesus ablegen.
-Feuerzungen werden auf euch alle, meine armen Kinder, herabkommen, die ihr von Satan und allen bösen Geistern, die in diesen Jahren ihren großen Sieg errungen haben, so betrogen und verfahrt werdet.
So werdet Ihr, von diesem göttlichen Licht erleuchtet, euch selbst im Spiegel der Wahrheit und Heiligkeit Gottes erkennen. Es wird wie Gericht im kleinen sein, das die Tür eures Herzens Ödet, um das große Geschenk der göttlichen Barmherzigkeit zu empfangen. "
 

Ad 3. Das größte Wunder der göttlichen Barmherzigkeit

Darum wird das zweite Pfingsten auch zusammenfallen mit dem Triumph der barmherzigen Liebe Jesu, der göttlichen Barmherzigkeit, die zu uns kommt.

"Dann wird der Heilige Geist das neue Wunder der universalen Umwandlung im Herzen und im Leben aller wirken: die Sünder werden sich Bekehren, die Schwachen werden Stütze, die Kranken Heilung finden, die Fernstehenden werden ins Vaterhaus zurückkehren, die Getrennten und Entzweiten werden zur vollen Einheit finden.

Auf diese Art und Weise wird das Wunder des zweiten Pfingsten geschehen. Es wird mit dem Triumph meines Unbefleckten Herzens in der Welt kommen.

Erst dann werdet ihr sehen, wie die Feuerzungen des Geistes der Liebe die ganze Welt erneuern werden, die vollständig umgewandelt wird von der größten Bekundung der göttlichen Barmherzigkeit. "

Und nun werdet Ihr verstehen, dass, wenn alle die Erlösung empfangen, wir die Luft des Reiches Gottes mitten unter uns einatmen werden. Es wird ein Reich der Heiligkeit und der Gerechtigkeit, der Reinheit, der Liebe, der Freude und des Friedens sein.

Und da der ausgeschaltet sein wird, der vom Beginn an der Mörder ist derjenige, der sich Gott entgegenstellt, der in die Welt den Haß, den Egoismus hineinträgt, die Spaltung, die Gewalt und die Kriege -, wenn also dieser ausgeschaltet sein wird und Gott wieder unter uns sein wird, wird es endlich eine neue Zivilisation geben, die Zivilisation der Kinder Gottes, die in seinem Reich die neue Zivilisation der Liebe leben.
 

Ad 4. Das eucharistische Reich Jesu

Und was glaubt Ihr, wo in dieser erneuerten Welt, in welcher der Vater verherrlicht wird und Christus sein Reich offenbart, wo der Wille des Geschöpfes den Willen des Vaters wiederspiegelt, wo der Heilige Geist die Personen erneuert hat, wo das Erbarmen Gottes in dieser Welt vollendet sein wird, sich das Zentrum des Wirkens Gottes in dieser Welt befindet? Christus in der Eucharistie. Er kann nun seine ganze göttliche Macht ausströmen.

Liebe Mitbrüder, wir glauben, dass Christus in der Eucharistie gegenwärtig, mit seinem verherrlichten Leib, mit seiner Gottheit. Wie im Paradies so auch auf dieser Erde. Nur hier sind wir verhindert, ihn zu sehen - wir sehen ihn nur unter dem Schleier der Gestalten. Aber die Gegenwart ist die gleiche.

Aber wie ist Jesus im Paradies gegenwärtig? Er bildet die Glückseligkeit und Freude aller Seligen. Und hier auf Erden in der Eucharistie? Warum kann er sich nicht mit seiner Macht verströmen und unsere Freude ausmachen? Und unsere größte Glückseligkeit werden? Warum nicht?

Christus kann seine ganze Macht wegen der Hindernisse, die wir legen, nicht zeigen. Denken wir an die Atomenergie. Es ist eine ganz starke Kraft, aber sie kann nicht zur Wirkung kommen, solange wir nicht die Bedingung schaffen, unter der sie ihre ganze Kraft zeigen kann. Nur unter dieser Bedingung explodiert die Atomenergie.

Nun sage ich, die Kraft Christi in der Eucharistie kann sich nicht verströmen, so lange wir noch Hindernisse legen. Und das ist die Sünde, die persönliche Sünde, die soziale Sünde, die Sünde, die zur Norm des Handelns erhoben wird. All diese Sünden sind eine Zurückweisung, die wir aufstellen, eine Barriere, die wir errichten, weshalb Christus seine ganze Macht in der Eucharistie nicht zeigen kann.
Wenn aber Satan in die Hölle gestürzt, die Tür des Abgrundes verschlossen und die Macht Satans zerstört sein wird, dann werden die Hindernisse aus dem Weg geräumt sein und dann wird Jesus in der Eucharistie seine ganze
Macht offenbaren können. Hinter dem Schleier der Gestalten werden wir ihn sehen, wir werden ihn fühlen, denn er wird auf ganz starke Weise als Gott in uns wirken, denn in der Eucharistie ist Jesus in der Fülle seiner Gottheit
inmitten unter uns. Und so wird er unsere Herzen, unsere Seelen umwandeln, unsere Familien, unsere Nationen, - ein universales Friedenswerk.

Schließlich wird die volle Einheit der Christen nach so vielen Jahren der
Zwietracht erreicht werden. Nach so vielen wenig fruchtbringenden ökumenischen Versuchen wird endlich die Einheit kommen und endlich werden wir das eucharistische Reich Christi in uns haben. So möchte ich fast sagen:
Jesus, der wiederkommen und sich in Herrlichkeit offenbaren wird, vereinigt
sich sozusagen mit "dem Jesus", der in der Eucharistie gegenwärtig ist, und
er wird gleichsam die Tore dieser Gestalten aufbrechen, die ihn noch verschleiern, damit er sich mit seiner Macht zeigen kann, um alles zu erneuern und schließlich einen neuen Himmel und eine neue Erde zu errichten. Darum wird die Wiederkunft Christi auch mit dem größten Triumph des eucharistischen Reiches Jesu zusammenfallen.
 

Zusammenfassung

Liebe Mitbrüder, ich habe euch demütig diese meine Überlegungen anvertraut. Ich glaube wirklich, dass das, was die Madonna in diesen ihren Botschaften gesagt hat, wahr ist und dass Ihr Unbeflecktes Herz nur im Triumph Christi triumphieren kann. Und Christus wird seinen größten Triumph nur dann erreichen können, wenn er sein Reich in diese Welt bringt, und sein Widersacher vernichtet sein wird.

Mit welcher Freude wird sich das Herz Jesu öffnen um zu sagen: Vater, endlich wirst du verherrlicht. Mit welcher Freude wird sich Jesus über uns neigen: Endlich ist es eure Speise, den Willen meines himmlischen Vaters zu erfüllen - wie es für mich gewesen ist, so ist es nun auch für euch. In einem jeden von euch verbreitet sich mein Reich in der Freude, dass in jedem von euch, meine von mir erlösten Brüder, sein väterlicher Wille vollkommen erfüllt wird.

Der Heilige Geist wird sich ergießen, wobei er dieses neue Pfingsten der Gnade und der Heiligkeit allen bringen wird, um allen zu helfen.

Die Sünder, die Fernstehenden werden auf den Weg der Rettung zurückkehren und sie werden die Erlösung finden, getragen von der barmherzigen Liebe Jesu.

Schließlich werden wir die neue Zivilisation der Liebe kennen lernen, weil derjenige, der im Heiligsten Sakrament gegenwärtig ist, es bewerkstelligen wird, dass wir eins sind. "Vater, wie wir eins sind, mache, dass sie in mir und in dir eins sind."

Endlich wird sich die heiligste Eucharistie in ihrer ganzen göttlichen Kraft entfalten und wir werden die Freude kennen lernen, alle Wirkungen des Paradieses zu verkosten und zu erfahren, die wir mit dem Triumph des eucharistischen Reiches Jesu haben werden: Wir werden auf dieser Erde sein, und werden außerhalb von ihr sein. Wir werden noch nicht im Paradies sein, aber es wird ein Paradies auf Erden sein, das uns die Madonna durch den Triumph ihres Unbefleckten Herzens in der Welt vorbereitet.

Laudetur Jesus Christus."
          

Lesen Sie zuvor die hochaktuellen Texte (Aussprüche ) der Päpste oder Sie haben sie bereits gelesen!


Der Papst spricht in REDEMPTORIS MATER Nr. 41
von der ersten, der zweiten, und von der endgültigen Ankunft (Wiederkunft) Christi.
Haupstseite von  Dr.Madinger
Wortlaut: "Denn wenn die jungfräuliche Mutter in einzigartiger Weise mit ihm bei seinem ersten Kommen verbunden war, wird sie es durch ihr fortwährendes Mitwirken mit ihm auch in der Erwartung seiner zweiten Ankunft sein; im Hinblick auf seine Verdienste ihres Sohnes auf erhabenere Weise erlöst, hat sie jene Aufgabe als Mutter und Mittlerin der Gnade auch bei seiner endgültigen Ankunft, wenn alle zuzm Leben erweckt werden, die Christus angehören, und der letzte Feind , der entmachtet wird, der Tod ist". 

All die Bücher über Aussagen über das Reich Gottes,Wiederkunft Christi und deren Inhalt sind der Überprüfung durch den Heiligen Stuhl in Rom unterstellt! Von Rom noch nicht anerkannt, heißt aber noch nicht, dass deren Inhalt falsch sei ! Die Kirche will sagen:   
"Seid vorsichtig! Wer auf die Kirche hört, der geht nie fehl !   
Das gilt auch für alle ***"Erscheinungen" *** "Seher"***"Prophezeihungen".   
Prüft alles! Fragt die Kirche! Hört auf die Kirche! Betet zum Heiligen Geist!  
"Der Hl.Geist wird euch in die volle Wahrheit führen."


An die Glaubenskongregation (Kardinal Ratzinger) wurde vor einiger Zeit ( von Don Gobbi) die Frage gestellt: Wie soll man die Wiederkunft Christi in Herrlichkeit auffassen? Die Wiederkunft zum Letzten Gericht oder noch auf diese Erde? Die Antwort war:
Über dieses Thema hat die Kirche noch nie offiziell Stellung genommen.
Daher kann man die eine oder die andere Auffassung vertreten ..."
Entommen aus dem Vortrag von DonGobbi über die Wiederkunft Christi!
Siehe anschließend - unterhalb!

Wann wird die Wiederkunft Christi
in Herrlichkeit sein ? 


Das weiß nur Gott alleine! Jede Zeitangabe ist von vornherein falsch!

Im Blauen Buch heißt es vom 5.12. 1994:
" Ich bestätige dir, daß der Triumph meines Unbeflekcten Herzens, den ich euch in Fatima vorausgesagt habe, für das große Jubiliäum des Jahres 2000 kommen wird. Es wird sich verwirklichen in der Wiederkunft Jesu in Herrlichkeit, der kommt, sein Reich in der Welt zu errichten." ( im Italienischen: Ti confermo che per ich Grande Giubielo del duemila avverra il trionfo...)

Im Italienischen hat per eine zweifache Bedeutung:

1. "Ich bestätige dir, daß der Triumph meines Unbefleckten Herzens während des GroßenJubiläums des Jahres 2000 kommen wird....."

2. "Ich bestätige dir, daß der Triumph meines Unbefleckten Herzens aufgrund - als Folge, als Frucht - des Großen Jubliläums des Jahres 2000 kommen wird..."
(DonGobbi)

—Vergleiche die Motschaft von Medjugorje Oktober 2000—
In diesem Jubiläumsjahr haben sich mi viele Herzen geöffnet und die Kirche wird im Geist erneuert. Ich freue mich mit euch und ich danke Gott für diese Gabe, und euch, meine lieben Kinder, rufe ich auf: betet, betet, betet, bis das Gebet für euch zur Freude wird. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid." 10/2000

 

Alle sehen das Zeichen des Menschensohnes

Ende der Zeiten
Pater Netter schreibt
Gottesstadt und Paradies
Garabandal


Ende der Zeit


Zeitabschnitte