Was heißt:
die Kirche hat dies noch nicht anerkannt!

 

Ist es Rom?
Ist es der Orts-Bischof!
Wer ist damit gemeint?


Eph 2:20
"Ihr seid auf das Fundament der
Apostel und Propheten gebaut;
der Schlußstein ist Christus Jesus selbst."

Maria ist die Königin aller Propheten!
Das ist unbestritten!

Aber was ist mit den anderen Sehern,Propheten und Prophetinnen ?

1. Von der Kirche endgültig anerkannte prophetische Aussagen und Erscheinungen sind z.B. La Salette; Lourdes, Fatima, Amsterdem, Heroldsbach.....u.a.
2. Von der Kirche"noch nicht anerkannte" prophetische Aussagen und Erscheinungen sind z. B. Medjugorje, JNSR .... u.a.

.......aber praktisch sind diese bereits von höchster Stelle an erkannt.

Kardinal Schönborn lädt jedes Jahr die Seher in den Stephansdom nach Wien ein und läßt sie sprechen und feiert mit ihnen und vielen tausenden Gläubigen den Gottesdienst.

Von der Kirche nicht oder noch nicht anerkannt,
hat mit echt oder falsch vorerst nichts zu tun.
Es ist die Zeit der Prüfung und der Untersuchung durch den jeweiligen Diözesanbischof.

Grade der Anerkennung:

1. Jeder getaufte Christ , also ein Laie, der sich um den Glauben bemüht, kann mit seinem Glaubenssinn
bis zu einem gewissen Grad entscheiden ob echt oder falsch. 

2. Jeder Priester kann schon auf Grund seines Priesterseins, Priesrterlebens und Studiums einen höheren Grad an Anerkennung ob echt oder falsch erreichen.

3. Ein Bischof, ein Kardinal, also ein Nachfolger der Apostel, wenn er nicht Diözedsanbischof des Erscheinungsortes ist, kann bereits mit großer Wahrscheinklichkeit ob echt oder falsch erkennen.

Umso mehr ist natürlich der jeweilige Dözesanbischof, gerufen, zu entscheiden ob echt oder falsch.
Daraus folgt wieder:
Ist der Bischof und seine Berater "liberal eingestellt", so kann die Anerkennung lange dauern oder gar nicht!

z.B. Medjugorje jetzt im Zuständigkeitsbereich des Vatikans
Mato Zovkic, der Generalvikar der Erzdiözese von Sarajevo, hat gegenüber der Internetagentur "spiritdaily" bestätigt, dass Medjugorje nicht mehr im Zuständigkeitsbereich des Ortsbischofs liege. Die nationale Kommission, die bisher unter dem Vorsitz von Kardinal Vinko Puljic in Sarajevo residiert hatte, plane daher keine weiteren Aktivitäten mehr, sondern warte auf weitere Anordnungen des Vatikans.
Die ortskirchliche Kompetenz über Medjugorje wurde dem damaligen Bischof Zanic bereits in den frühen 80er Jahren entzogen. Beteiligt an der Entscheidung waren der damalige Kardinal-Staatssekretär Casaroli sowie der frühere Kardinal Joseph Ratzinger.
Zovkic kündigte für den 7. Mai 2008 in Medjugorje ein Spe-zialtreffen mit einem Moraitheologen und einem Kirchen-rechtsexperten in Medjugorje an. Thema ist die ungewöhnlich intensive Beichtpraxis in dem Marien Wallfahrtsort, zu dem jährlich Millionen pilgern.

wenn z.B. der Kardinal und Erzbischof  Dr. Christioph Schönborn von Wien schon ein paar Mal in Medjugorje war und  die Seher nach Wien in der Stephansdom einladen worden sind, dann hat er ganz  persönlich (noch nicht officiell) Medjugorje ins Herz gschlossen und anerkannt.

Ist der Orts-Bischof, wo die Erscheinungen stattfinden, ein tiefglkäubiger Mann, dann können diese Erscheinung bald anerkanntg werden. Ist der Ortsbischof liberal, dann werden solche Erscheinungen als nicht vom Himmel kommend eingestuft werden.

Nur der jeweilige Diözesanabischof, und
nur ER, entscheidet ob echt oder unecht.


Nicht Rom,sondern nur der Diözesanbischof ist zuständig oder die Zuständigkeit wird den Vatican übergeben- siehe oben

Wenn es also heißt, die Kirche hat das noch nicht anerkannt, müßte es heißen: Der Diözesanbischof hat das nicht oder noch nicht anerkannt. (Siehe Medjugorje! ) Papst Johannes Paul II hat praktisch Medjugorje anerkannt, aber er kann dem Ortsbischof die Anerkennung nicht vorschreiben!
Natürlich braucht es hier oft viel Zeit und Geduld um defintiv eine Aussage treffen zu können. z.B. Fatima 13 Jahre!

Ob ein Bischof diese prophetischen Botschaften als echt oder nicht echt einstuft, hängt zum größten Teil ab wie er seine Untersuchungskommission zusammen gestellt hat. Sind es gläubige oder liberale Personen? Und hat der Diözesanbischof die Gabe der Unterscheidung? f

Es war gang und gäbe, daß jede Botschaft vom HImmel zuerst immer negativ beurteilt wurde ohne die Sache zu untersuchen. z.B. La Salette! Sr. Faustine! Lourdes.......aber dann hat doch der jeweilige Bischof positiv entschieden und als echt anerkannt.

Erstes Kennzeichen ist immer: Stimme die Aussagen der Erscheinung mit der Bibel und der Lehre der röm.kath. Kirche überein. Himmlische Botschaften bringen nie neue Offenbarungen, sondern weisen hin z. B. auf Busse, Umkehr, Gebet, Anbetung, zweite Wiederkunft Christi, Kreuz, Auferstehung....
Darum ist das Wort PRIVATOFFENBERUNG ein ganz und gar unglückliches Wort. Gott gibt keine privaten Offenbarungen. Die Offenbarung ist mit den Aposteln abgschlossen
. Quellen : Bibel und Überlieferung der Kirche (Tradition)


Die Propheten des Alten Bundes

Im AB wurden alle Propheten getötet! Darum sagt Jesus:

Mt 23:37 Jerusalem, Jerusalem, (Kirche, Kirche) du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt;aber ihr habt nicht gewollt. (37-39) Lk 13,34f



Die Propheten des Neuen Bundes

Das sind die vielen Seher und Seherinnen, die Visionen, innere Einmgebungen, Botschaften empfangen.......
Auch sie werden
werden mit Worten "mundtot" (getötet) gemacht.........

Kardinal Dr. Josef Ratzinger, jetzt Papst Benedikt XVI, hat einen anderen Weg eingeschlagen. Wurde für ihn als oberster Glaubenshüter eine für ihn und dem Papst als echt gehaltene Erscheinung oder wahre Prophetie vom jeweiligen Bischof nicht oder noch nicht anerkannt, dann wurde diese als Gebetsstätte errichtet.

Denn wo gebetet und gebeichtet wird, dann kann das nur vom Himmel kommen!

Beispiel dafür ist Heroldsbach!
Aus: Ave-Kurier
Mai/Juni 2005

"Eine Gebetsstätte, ein Ort der Glaubenserneuerung..."
Es war am 2. März im Jahre 2003. Da ereignete sich in Heroldsbach, einer Gemeinde südlich von Bamberg, etwas, was unter vielen, vor allem älteren Menschen, tiefste Betroffenheit auslöste. Ein Ereignis, das vordergründig rein religiöser Natur zu sein schien, das jedoch im Kern von weitreichender Bedeutung für die ganze Gesellschaft war, auch wenn es von dieser kaum wahrgenommen wurde.

Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick, Oberhirte von Bamberg, noch gar nicht lange im Amt, war gerade von einem Besuch beim Papst in Rom zurückgekehrt. Da suchte er den erwähnten Ort auf, der über Jahrzehnte in der katholischen Kirche äußerst umstritten, ja regelrecht umkämpft war.
Im überfüllten Gotteshaus auf dem Berge feierte der Oberhirte einen Gottesdienst, in dessen Verlauf er nicht nur die Menschen seines Bistums, sondern alle Menschen in Deutschland, ja der ganzen Welt, einlud, die Stätte zu besuchen. Und er lieferte auch die theologische Begründung für diese Einladung.
Die "christliche Zivilisation der Liebe" müsse vor unseren Augen der Gewalt, dem Egoismus und der Genusssucht weichen. In einer Zeit, in der die christliche Moral in Ehe und Familie, ja in der ganzen Gesellschaft im Schwinden sei, in der gar die Kultur des Lebens zu erlöschen drohe, gelte es, wieder Orientierung in den von der christlichen Botschaft verkündeten großen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe zu finden...

Der Oberhirte zeichnete, die Autorität des Papstes im Rücken, die Perspektive eines Zentrums des Neubeginns, der - wie der Papst zu sagen pflegt - Neuevangelisierung, ein Zentrum nicht nur für sein Bistum, nicht nur für die Kirche in Deutschland, sondern weit darüber hinaus.
Man musste den Text in der Tages- und Kirchenpresse schon zweimal lesen, um sicher zu gehen, keiner Sinnestäuschung zu unterliegen. Eine atemberaubende Vision, die ohne Impuls von höherer Stelle nicht zu denken gewesen wäre, nach dem, was es an diesem Ort - und Prof. Dr. L. Schick sprach es offen und unumwunden aus - an "Schwierigkeiten, Verwirrungen und Verletzungen" gegeben habe...

Und dann kam der eigentliche Hammer. Er sprach allen jenen "Wertschätzung und Dank" aus, die diese Stätte (gegen erbitterten Widerstand) errichtet hätten und Tag und Nacht für die Kirche und die Welt Gebete zum Himmel senden und sich zum wahren Gott bekennen würden. Um die Schockwirkung zu verstehen, muss man sich ins Gedächtnis rufen, was im einzelnen in einem halben Jahrhundert auf und um diesen Berg abgelaufen war.

Vor knapp fünfzig Jahren ereignete sich an der Stätte genau das Gegenteil von dem, was jetzt zu hören war. Die Gläubigen wurden damals von den kirchlichen Behörden davor gewarnt, den Ort zu betreten...
Die Einladung des Erzbischofs von Bamberg, der sich dabei auf den Papst berief, begründete dieser mit den Worten: "Ich möchte diesem Ort, in Absprache mit dem Apostolischen Stuhl, den Titel , Mater divinae sapientiae - Maria, Mutter der göttlichen Weisheit' geben...
Heroldsbach soll eine Gebetsstätte sein, ein Ort der Glaubenserneuerung und der Neuevan-gelisierung, ein Ort des Glaubens und der Liebe ... Ich bitte alle, sich mir in diesem Anliegen anzuschließen. Ich bitte die Gottesmutter, dass sie hie>~ tut, was sie immer getan hat: zu Jesus Christus führen, in dem allein Heil und Leben ist.
Der Titel macht hellhörig und hat einen starken historischen und selbstkritischen Bezug. Denn als am 9. Oktober 1949 in Heroldsbach mystische Vorgänge von ungeheurem Ausmaß begannen, fehlte es den verantwortlichen Männern, denen die Fürsorge für Personen und Ereignisse oblag, gerade an Weitsicht und Weisheit...
Zur Mystik waren sie schon lange auf Distanz gegangen, und das Wissen um die Erkenntnisse in der Tiefenpsychologie war gleich Null. Die Männer im Verwaltungsapparat des zuständigen Bistums Bamberg waren dogmatischen und juristischen Denkschemen verbunden. Hinzu kam ein einseitig rationalistisch durchsetzter Zeitgeist, von dem man nicht unbeeinflusst blieb... Um deshalb die ganze Tragödie jener Tage für die Kirche in Deutschland und für die deutsche Nation zu verstehen, ist es wichtig, erst einmal den zeitgeschichtlichen Hintergrund auszuleuchten. Leseprobe aus dem soeben erschienenen Buch "Leuchtfeuer für Europa - Heroldsbach bei Bamberg 1949-1952" von Alfons Sarrach. Ein beeindruckendes, erbauendes Buch. Bestell-Nr. 1705, € 11,20, sFr. 19,-.


Das allerletzte Beispiel einer Nichtanerkennung ist
MARPINGEN

Bei den Gründen der Ablehnung kann man geteilter Meinung sein!
Eher sprechen die Aussagen der Erscheinungen für echt als für unecht.

Es steht nicht fest,
daß den Ereignissen in Marpingen
aus den Jahren 1876 und 1999
ein übernatürlicher Charakter zukommt.

Es bestehen schwerwiegende Gründe, die es nicht erlauben,
sie als übernatürliches Geschehen anzuerkennen.

Trier, den 13.12.2005

Dr. Reinhard Marx
Bischof von Trier


So erging es allen "Erscheinungsorten"
Aber bitte, der Hwst. Bischof hat das Recht so zu entscheiden, das ist zu respektieren.

 


 

 


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